Saikano (Anime)Saishuuheiki Kanojo / 最終兵器彼女

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht02. Jul 2002
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Saikano
© 高橋しん/小学館・東映ビデオ・東北新社・中部日本放送
Japan befindet sich im Kriegszustand. Als "ultimative" Waffe macht das Militär aus dem Mädchen Chise eine tödliche Maschine in menschlicher Form, doch ihr "Ich", ihre Seele, ihre Gefühle sind geblieben. Sie ist in Shuuji verliebt. Sie hat es ihm vor Kurzem gestanden und er lässt sich auch mit ihr ein. Er ist Student und weiß nichts von ihrem wahren Ich. Das ändert sich, als ihre Stadt das erste Mal bombardiert wird. Chise zerstört die Gegner schnell und als sie landet, sieht Shuuji sie in ihrer wahren Gestalt. Er kommt nur schwer damit klar. Doch die Liebe hält sie zusammen. Aber wie lange geht so etwas gut? Wie lange braucht der Gegner, um eine effektive Waffe gegen sie zu finden? Wie soll ihre Liebe dem standhalten?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: resdayn
Freischalter
#1
SaiKano - überspitzt formuliert ein Anime für Hartgesottene oder Masochisten. Die Serie ist gleich in mehrfacher Hinsicht als schmerzhaft zu bezeichnen. Zum einen foltert eine unterirdisch gräßliche Präsentation den Sehnerv, andererseits versetzt aber die ergreifende Erzählung um eine tragische Liebe einen tiefen Stich ins Herz...


Ich muß jetzt leider erst mal ein bißchen schimpfen und komme entgegen meiner sonstigen Angewohnheit zuerst auf den technischen Teil zu sprechen. Noch bevor sich nämlich die dramatisch beklemmende Atmosphäre einstellt, die Saikano auszeichnet, kriegt der Zuschauer erstmal einen Fußtritt ins Gesicht verpasst. Grund: Grafik und Sound. Das Charakterdesign ist ebenso simpel wie hässlich, die Animationsqualität mies und die landschaftlichen Hintergründe verwaschen unscharf gehalten, vermutlich um die Detailarmut zu kaschieren. Die Screenshots geben das ganze Trauerspiel nur unvollkommen wieder, auf eine 70cm Bildschirmdiagonale hochgezogen und abgehackt animiert sieht es gleich doppelt so grauslig aus.
Der Soundtrack überrascht leider auch immer wieder negativ, zu zufällig scheinen manche Stücke platziert. Sie spielen sich zum Glück nicht so penetrant in den Vordergrund, daß es zu einem echten Stimmungstöter mutieren würde, aber wie man wirklich deprimierende Passagen mit zuckersüß-schnulzigen Saxophonstücken kombinieren kann will mir nicht in den Kopf. Das Opening ist wenigstens "nur" unauffällig, einziger Lichtblick ist das Ending Sayonara, das immerhin einen würdigen musikalischen Abschluß darstellt.

Die wahren Qualitäten offenbart Saikano erst Stück für Stück, hat aber bis dahin möglicherweise schon den ein oder anderen Zuschauer mit seinen grafischen Unzulänglichkeiten in die Flucht geschlagen.
Kern der Handlung ist die Entwicklung der Beziehung zwischen Chise und Shuji. Ihrer Liebe in Zeiten des Krieges scheint keine Zukunft beschieden zu sein, da Chise kein richtiger Mensch (mehr) ist, sondern eine militärische Wunderwaffe mit unermeßlichem Zerstörungspotential. Obwohl diese Tatsache bereits ganz zu Anfang ans Licht kommt versuchen beide ihre Beziehung in normalen Bahnen verlaufen zu lassen und gehen zunächst noch recht ungezwungen miteinander um. Chises Emotionen und Gewissen geraten jedoch immer mehr in Konflikt zur kalten Logik der Waffe, zu der sie geworden ist. Sie klammert sich an ihre gegenseitige Liebe und damit auch an den letzten Rest ihrer Menschlichkeit. Obwohl Shuji, zu Beginn ein normaler durchschnittlicher Teenager, im Laufe der Zeit an innerer Stärke gewinnt wird ihm seine Machtlosigkeit immer wieder bewußt, so daß sich mit dem Fortschreiten der Story Momente mehren in denen hoffnungslose Verzweiflung regiert. Diese werden zwar oft recht plakativ durch den inflationären Gebrauch von Tränenflüssigkeit in Szene gesetzt, der Ernst der Gesamtsituation verhindert aber ein Abgleiten in kitschige Gefilde.
Chise und Shuji drängen durch ihre Präsenz die Nebenfiguren unweigerlich an den Rand. Die Einzelschicksale ihrer Schulfreunde setzen punktuell zwar sehr mitreißende Akzente, aber für einen Cast kann es nicht gut sein, wenn gar nicht die Persönlichkeit des Charakters in Erinnerung bleibt, sondern sich nur sein "Abgang" ins Gedächtnis einbrennt (das dafür aber umso nachhaltiger).
Im Großen und Ganzen wird anhand dieser Momentaufnahmen aber die Sinnlosigkeit des Krieges sehr plastisch vor Augen geführt. Es gibt keine Helden oder Gewinner, sondern nur Opfer.
Während bei den meisten Liebesdramen nur die Gefühlswelt der Protagonisten in Scherben zerspringt, zerfällt um Chise und Shuji herum auch die reale Welt immer mehr in Trümmern.
Die deprimierende Tragik der letzten beiden Episoden sucht ihresgleichen, spitzt sich zum Ende immer mehr zu und gipfelt in einem Schlußpunkt, der einem wahrhaft die Kehle zuschnürt. Am Ende bleibt nur noch das Leitmotiv "The Last Love Song on this Little Planet" als finale bittere Wahrheit zurück.

SaiKano ist ein Anime, der sich nicht mit normalen Maßstäben messen läßt, zu sehr differieren Inhalt und Form.
Wo also ansonsten ein Fazit hingehört, platziere ich einen Warnhinweis: die Geschichte zehrt ganz schön an der psychischen Substanz und wer empfänglich für solche Schwingungen ist wird unter Umständen mehr runtergezogen als ihm lieb ist.
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Avatar: b-s-v#2
Saikano ist schon irgendwie ein Unikum...

Eigentlich ist diese Serie in so gut wie allen Belangen sowas von schlecht, dass man nen Anfall kriegen müsste. Die Weltuntergangs-Rahmenhandlung ist schrecklich stupide und vor allem auf Seiten des Storyboards grauenhaft konzipiert, die Optik ist für 2002 vollkommen unterdurchschnittlich und die Musik gewinnt keinen Blumentopf. Doch da ist diese eine Sache, die aus der Reihe fällt, und die ist dann doch für sich genommen so unterhaltend, dass man sich die gesamte Serie ohne Probleme und Wutanfälle anschauen kann: Die Lovestory.


Kurz gefasst geht es hier um die beiden Teenager Shuji und Chise, die mehr oder weniger aus Jux und Dollerei eine Beziehung anfangen. Alles entwickelt sich zunächst relativ schleppend und ohne Vorkenntnisse erwartet man wahrscheinlich erstmal eine der üblichen Slice-of-Life Geschichten. Es stellt sich dann aber heraus, dass Chise in Wirklichkeit eine Superwaffe mit Persönlichkeit ist und überall auf der Welt erbitterte Kriege toben. So viel also erstmal dazu und man sieht, dass die Grundidee dieser Serie alles andere als neu und erfrischend ist. Auf Hintergründe zur Handlung wird die gesamten 13 Folgen über so gut wie gar nicht eingegangen, die paar Erklärungen die man erhält sind absolut hirnrissig und außer der Entwicklung der beiden Hauptakteure und ihrer Interaktion mit den anderen Charakteren bietet Saikano absolut gar nichts, wobei selbst auf diesem Gebiet deutliche Mängel in der Nachvollziehbarkeit und Realitätsnähe zu erkennen sind.

Wie ich schon sagte ist die Präsentation analog zum Gesamtvortrag grauenhaft und so bekommt man vom Charakterdesign schon nach wenigen Sekunden Augenkrebs und wird mit schlampiger Animation beglückt. Die Hintergründe sind relativ simpel, die CG bestenfalls Mittelmaß und der Detailgrat der Zeichnungen ist generell unter aller Sau. Sicher keine der besseren GONZO-Arbeiten.

Musikalisch gibt es zwar durchaus einige Stücke, die jedoch nur einfach so vor sich hin plätschern. Für das Zusammenstellen des Soundtracks hat man sich hier wohl die wenigste Zeit genommen, doch immerhin ist er nach anfänglichen Schwierigkeiten stets präsent und kann so zumindest noch ein wenig zur Atmosphäre beitragen. Opening und Ending sind annehmbar, bieten aber weder einen hübschen Clip, noch eine Ohrwurmgarantie.

Alles in Allem möchte ich für Saikano keine Pauschal-Empfehlung aussprechen und rate dazu, sich einfach mal 1 oder 2 Folgen anzusehen und dann selbst zu entscheiden. Wen mehr oder minder standardisierte Liebesgeschichten nicht interessieren, der wird hier auf jeden Fall keine all zu große Freude haben.
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Avatar: Takashiyo#3
Saishuuheiki Kanojo ist ein Anime, der dem Zuschauer bis auf einige nett inszenierte Szenen dramatischer Natur kaum etwas, Augenkrebs ausgeschlossen, bieten kann.


Positiv: Größte Stärke und gleichzeitig der rote Faden der Geschichte von SaiKano ist die zwischenmenschliche Beziehung von Shuuji und Chise, zweier Klassenkameraden, die in einer kriegsgeprägten Gesellschaft leben. Durch die Gegebenheit, dass Chise zur ultimativen Waffe für Kriegseinsätze wird und immer wieder an die Front ziehen muss, um den (übermächtigen) Feind zu besiegen, kommt es immer wieder zum Konflikt zwischen den beiden. Dabei bekommen beide immer wieder Zweifel an Chises Menschlichkeit und ihre Beziehung erlebt dadurch Berg- und Talfahrten. Infolgedessen entstehen unzähligen Dreiecksbeziehungen, die die Lovestory durchgehend hinweg relativ spannend halten, wobei es aber immer klar bleibt, für wen sich Shuuji endgültig entscheiden wird. Des Weiteren fallen immer wieder Klassenkameraden von Shuuji dem Krieg zum Opfer, die dabei teilweise sehr dramatisch das Zeitliche segnen. Das charakterbezogene Drama steht hier an erster Stelle.

Negativ: Das ganze Dilemma beginnt schon in der aller ersten Episode. In dieser stellt der männliche Hauptprotagonist dem Zuschauer seine Freundin Chise vor. Sie sei niedlich, schüchtern, klein und extrem langsam. Wie sich jedoch nach kürzester Zeit herausstellt, soll sie angeblich die ultimative Waffe sein. Wieso sie also langsam ist und sogar eine Grundschülerin eine bessere Kondition als sie besitzt, wird dem Zuschauer nicht weiter erläutert, ist schließlich auch unwichtig. Warum ausgerechnet sie die ultimative Kriegsmaschine ist und weshalb überall auf der Welt Krieg herrschen zu scheint empfand man dem Zuschauer zu erklären ebenfalls belanglos, weswegen diese Teile der Geschichte auch getrost ohne Umwege übersprungen und später auch nicht mehr aufgegriffen wurden. Das komplette Szenario ist also wie sich unschwer erkennen lässt ziemlich verworren und im Grunde wirklich lächerlich. Eine Geschichte sollte in sich realistisch sein, doch hier empfand man diese Tatsache wohl als überflüssigen Ballast, weshalb man auf einen realistischen Verlauf der Geschichte verzichtet und dem Zuschauer lieber gleich eine Reihe von unglaubwürdigen Ereignissen präsentiert. Das nachfolgende Weltuntergangsszenario steht der restlichen Geschichte in seiner inhaltslosen Substanz in nichts nach, sondern setzt ihr noch die Krone auf. Dadurch war es mir unmöglich die Handlung ernst zu nehmen, oder gar Mitleid für Chise zu empfinden. Plausible Kriegsumstände hätten den Sehspaß durchaus ankurbeln können, doch dafür fehlte es den Autoren leider an Kreativität.

Die optische Inszenierung von SaiKano ist die schlechteste einer TV-Produktion, die mir bisher untergekommen ist. Die Charaktere sind absolut hässlich gezeichnet und besitzen in etwa das Aphrodisiakum einer Restmülltonne. Dazu kommen noch die grausigen Animationen, die den Eindruck erwecken, als wären sie im Delirium erzeugt worden. Auch die Hintergründe sehen so aus, als hätte man sie nachträglich mit allen möglichen Filtern versehen, nur um sie beinahe unerkennbar zu machen. Genauso schlecht verhält es sich mit dem Soundtrack, dessen Lieder immer wieder deplatziert verwendet werden und darüber hinaus auch lediglich einige passable Tracks beherbergt.

Empfehlung:
Ein echtes Fazit möchte ich an dieser Stelle nicht geben, da einigen dieses Machwerk anscheinend wirklich gefallen hat. Deshalb werde ich an dieser Stelle eine gut gemeinte Warnung aussprechen, lieber einen gewissen Sicherheitsabstand vor diesem Anime zu halten. Durch die Gewichtung aller positiven und negativen Aspekte sollte man selbst entscheiden, ob man nicht lieber ähnliche, hochwertigere Werke wie beispielsweise Voices of a Distant Star, The Place Promised In Our Early Days oder Eureka Seven schauen sollte und SaiKano lieber ignoriert, wozu ich am ehesten raten würde.
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Avatar: commilito
V.I.P.
#4
Diese Serie würde ich nur eingefleischten Dramafans empfehlen oder solchen die es noch werden wollen. Alle anderen sollten es sich besser zweimal überlegen.
Was Liebesdramatik angeht bekommt man hier das volle Menü geboten. Es gibt eine Vielzahl von Dreiecksbeziehung in allen möglichen Variationen, mit vielen bitteren Twists und einer extra Portion Herzschmerz.
Aber über den Tellerrand des Dramas sollte man besser keinen Blick werfen, denn das Szenario in dem dieses eingebettet ist weist viele Plausibilitätslücken auf und wirkt dadurch arg gekünstelt, was mir die Freude beim Schauen sehr getrübt hat, sofern man bei einem Drama von Freude sprechen kann.
Ich kann der Serie verzeihen, dass nicht geklärt wird warum man ausgerechnet ein schwaches, schüchternes Schulmädchen zur ultimativen Waffe macht. Die Erklärung hierfür wäre wahrscheinlich eh irgendein technischer Fantasiegrund gewesen. So etwas wie, man musste ihren Körper nehmen, da nur ihre DNS Struktur mit der neuen Waffenzellentechnologie kompatibel ist, hätte auch nicht wirklich was zur Dramatik beigetragen.
Ja ich könnte der Serie sogar verzeihen, dass nicht geklärt wird warum ein so hochentwickeltes Land wie Japan gegen einen offenbar ebenbürtigen Feind, so einen primitiven Krieg führt, mit Stellungskämpfen der Infanterie in halbzerstörten Städten und Flächenbombardements von Wohngebieten, wie man sie jeweils seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Denn diese Elemente sind zwingend notwendig damit das Drama überhaupt funktioniert. Präzisionsbomben oder gar alles vernichtende Atombomben hätten viele entscheidende Situationen unmöglich gemacht.
Was ich ihr aber nicht verzeihen kann, ist dass man annähernd nichts über den Feind oder gar den Kriegsgrund erfährt. Man sieht den Feind in Person auch nur bei zwei Gelegenheiten und weiß nur, dass er humanoid ist und Englisch spricht.
Einige würden sagen, dass hat man extra so gemacht, damit der Konflikt nicht vom Drama ablenkt, aber wenn ich mich in die Gefühlswelt eines Mädchens hineinversetzen soll, das hunderte Leben ausgelöscht und ganze Städte vernichtet hat, spielt es für mich eine entscheidende Rolle, ob außerirdische Cyborgs die Menschheit vernichten wollen und ich somit durch meinen aufopfernden Kampf Freunde und Verwandte vor dem sicheren Tod bewahre oder ob Japan in Afrika Völkermord begangen hat, um sich dort die letzten Ölreserven zu sichern und in Folge dessen nun die UNO die japanische Regierung stürzen will und ich durch mein Handeln den Krieg und das Leid nur hinauszögere und am Ende des Krieges das Land schlimmsten ein Szenario wie nach dem 2.Weltkrieg erwarten würde.
So war es z.B. für mich auch nicht nachvollziehbar, ob der Hauptcharakter Saishuu, wenn er Chise vom Kämpfen abhält, etwas Edles oder nur was Egoistisches tut. Auch wird es zum Teil einem schwer gemacht für Chise mit zu fühlen, wenn sie mal wieder unter dem enormen Druck zusammen bricht. Denn von der Ursache, den Kämpfen bekommt man meist nur am Rande zum Teil auch nur durch hören sagen etwas mit. Hier für ist unbedingt ein Blick in die OVA nötig.
Fazit: Für mich ist Saishuuheiki Kanojo der misslungene Versuch ein Liebesdrama in einem Science-Fiction Szenario zu erschaffen. Wer aber keine Probleme damit hat beim Schauen Scheuklappen anzulegen und sich einzig auf das Leiden der Protagonisten konzentrieren kann wird hier gut bedient.
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Avatar: Rumo76#5
Anspruch:10
Freundschaft:10
Liebe:10
Spannung:10
Drama:10
Es ist die erste Serie die mir den Schlaf geraubt hat! Nach dem ich mir folge 11-13 angeschaut habe wollte ich mich schlafen legen, was leider nicht wirklich ging. Stunden nach der letzten folge war ich innerlich noch so aufgewühlt das ich einfach kein Auge zu bekam, warum?

Saishuu Heiki Kanojo kannte ich erst als RL Verfilmung und mir gefiel der film ganz gut, jedoch muss ich sagen das er doch recht vom Anime abweicht oder einfach zu kurz ist um die ganze Thematik zu erfassen!

Saishuu Heiki Kanojo ist der wundervollste ,traurigste , emotionalste und einer der schönsten Animes der Geschichte!


Japan in naher Zukunft, ein paar Schüler gehen in einer kleinen Hafenstadt zur Bushaltestelle. Unter ihnen sind auch Shuuji und Chise,die beiden Hauptcharakter der Serie, Shuuji beschreibt dem zuschauer Chise, wie tollpatschig und unbeholfen sie sich immer verhält und das sie sich für alles und jeden entschuldigt "gomenasai" "gomenasai". Chise , weil sie recht klein und schwach ist, ist es ihr ziel stärker und grösser zu werden.
Zur selben zeit befindet sich Japan im Krieg, mit wem oder warum wird in der Serie nicht erklärt was auch nicht nötig ist, die Serie steht und fällt mit der Liebesgeschichte von Chise und Shuuji!

Nach einen treffen der beiden und dem gestehen Ihrer Liebe zueinander wird Chise von Leuten des Militärs "entführt/gezwungen/überredet" bei einem neuen Waffenprojekt mitzumachen, welches ihr leben wie es war mehr als verändern wird. Sie wir immer mehr zur Maschine/Waffe. Shuuji erfährt erst durch einen Bombenangriff in den er und seine Freunde geraten über Chises neues Ich, was Ihn zuerst auch abschreckt und Ihn die Beziehung zu Chise nochmal überdenken lest.

Was die Serie aus macht ist ganz klar die Beziehung der beiden zueinander und das was sie erleben während sie von einander getrennt sind,Chise ist sich Ihrer seits nicht mehr sicher was Sie ist eine Mensch oder eine Killermaschine, sie verliert immer mehr ihre Menschliche Seite und wirkt wie ein Roboter der nur den Auftrag
hat kämpfen zu müssen, sie sieht sich selber als schlecht und zerbricht fast, doch der Gedanke an Shuuji hält Ihr menschliches ich fest in sie verschlossen.
Shuuji seiner seits hat mit der Situation zuhause zu kämpfen, eine alte liebe, Klassenkameraden die zum Militär gehen, Freude die durch Bomben oder Erdbeben sterben und natürlich Chise die immer wieder mit aufgeschürften knien und Ellenbogen zur schule kommt und nur Shuuji weist das das nicht durch Chises Tollpatschigkeit kommt sondern durch Ihren Einsatz im Kampf.

Ich muss wirklich sagen das mich die Serie sehr berührt hat, einige sagen das der Zeichen still nicht so toll und nicht auf den stand der zeit sei, mag sein aber genau der still ist es der das Augenmerk auf das wesentliche fixiert und zwar auf die Story.
Ich kann es mir auch nicht anderes vorstellen wenn Chise hoch nach Shuuji schaut und einfach mal wieder "gomenasai" zu Ihm sagt und er sie einfach auf den Kopf tippt und sagt "Dummerchen"

Genauso wie die Gefühle von Chise und Shuuji in alle Himmelsrichtung gerissen werden genauso werden die Gefühle des Zuschauers hin und her gerissen, außer man ist ein gefühlts kaltes Ar*** ;)

Zum OST ist zusagen das ich ihn sehr passend zu der Serie finde egal ob es das OP,ED oder die BGM ist, der OST besteht aus 23tracks und wenn ich ihn höre kommen immer wieder Bilder in meinen Kopf die mich mit einen Gefühl der schwer mut,trauer und Freude belegen und auch immer wieder "gomenasai" und "Dummerchen" in meinen Kopf erschallen lassen.

Saishuu Heiki Kanojo ist traurig es ist ein Drama und es ist eine Liebesgeschichte aber es ist KEINE Soapopera alla GZSZ wie einige gemeint haben!

Ich kann euch nur empfehlen euch alle 13 folgen anzuschauen,auch wenn es schwer fällt nach einem Happy End weiter zumachen aber leider kommen die letzten drei folgen mit so einer Gewalt an Gefühlen und Empfindungen daher das man sich und den Machern keinen gefallen tut bei folge 10 aufzuhören!!!

Ich hoffe das dieser Kommentar hilfreich sein wird zu entscheiden ob ihr euch Saishuu Heiki Kanojo anschaut oder nicht, ich kann Ihn nur ans Herz legen. Bis dahin.. viel spass beim schauen von Chise und Co.

"gomenasai"

Euer Rumo

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Anime Kommentare

Avatar: Asane#1
Saishuuheiki Kanojo: Hochgelobt ob seines niederschmetternden Dramas.

Aber warum? Das, was kommt, riecht man 10 Meter gegen den Wind. Und wie es kommt, ist größtenteils aus dem Anime-Lehrbuch Dramaturgie, Grundkurs 1.
Beispiel Saikano 9: der Todesagonie abgerungenes Stammeln, dann plötzlich 3 Liter Blut husten, dann tot. Realismus pur, nicht wahr?

(Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht gerne zum Heulen bringen lasse, sofern die Umstände und Ursachen auf solidem Grund stehen. Das geschieht hier aber nicht. Und sowas wie Haibane Renmei, mit dem Saikano oft in einem Atemzug erwähnt wird, ist ein ganz anderes Kaliber. Die Lust und der Wille, sich in Trauer und Abgründe ziehen zu lassen, wird beständig torpediert seitens des Storytellings, der Charakterentwicklung, des Griffs in verschiedene Klischeeschubladen sowie der Regie im allgemeinen.)

Oder die militärischen Sachzwänge - man fasst sich nur an den Kopf, so sehr, dass man die miserablen Zeichnungen schon gar nicht mehr bemerkt. Die Empathie der handelnden Charaktere ist eh unterirdisch.

Achja, es gibt auch einen Realfilm, der ist tatsächlich noch schlechter.
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Avatar: Richard Raahl#2
Ich persönlich fand Saikano ziemlich gelungen. Der Soundtrack ist in Ordnung, aber nichts was länger in Erinnerung bleibt. Die Animation ist allerdings bestenfalls unterdurchschnittlich. Die große Stärke sind die Charaktere und die Story. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass 13 Episoden etwas zu wenig sind. Manche Konflikte und Entwicklungen wirken zu überhastet. Was dass Ende angeht: nach Folge 10 ( ich glaube, die war das ) aufzuhören, um ein eingebildetes Happy End zu erleben, ist schon irgendwie bescheuert. Das ist ja so, als würde man Titanic nur halb gucken, bevor der Eisberg mit dem Schiff kollidiert. Das Ende ist ziemlich traurig und recht verwirrend. Fazit: durchaus gelungener Anime mit ein paar Schwächen.
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Avatar: Hayase#3
Bokura ga ita meets Neon Genesis Evangelion.
SO würde ich diesen Anime am liebsten vergleichen. Gleichsam eine einfühlsame Libesgeschichte die einen an die Nieren geht, in der jede Episode um Sein oder Nichtsein, Tod oder Leben inszeniert wird bis hin zur Mechatodesmaschine-Story, perfekt vereint.

Hier wird einem ein wahres Drama geboten wie ich es noch nicht oft gesehen habe. Episode für Episode wird man tiefer in den Sog der Geschichte eingetaucht um dann mitansehen zu müssen wie einem die liebgewonnenen Charaktere davongetragen werden. Während die Lovestory einen das Herz erwärmt führt der Krieg einem knallhart vor Augen wie schnell dein eigenes Leben zu Ende ist und du deine Liebe zu Grabe tragen gehst.

Was am Ende bleibt ist ein Geheimtip für alle die gute Dramen zu schätzen wissen denn dieser Titel gehört wahrlich zu den besseren seiner Art.
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Avatar: Torbenslein#4
Ich muss sagen ich fande diesen Anime unglaublich schön ich selber habe ihn vor 1 jahre gesehen und denken heute noch über die letzte folge nach.
Ich habe selten so geweint wie bei diesen anime die ersten 10 folgen fand ich unterhaltsam und schön aber dan hat mich die dramatik immer mehr in den abgrund gezogen und ich muss sagen das ende war grausam. Es war mein erster Anime ohne Happy bzw Open end und das verfolgt mich noch heute . Die Frage was würdest du tun als letzter überlebender auf einem Planeten der Tot ist verfolgt mich noch heute.

Ich sehe den anime als einen der wenigen wahren dramen.
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Avatar: Son-chan#5
Anspruch:viel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:wenig
hmm ich bin durch zufall über diese serie gestolpert und war zu anfang doch schon etwas vom ziemlich miesen zeichenstiel abgeschreckt.
jetz kann ich allerdings sagen das es sich gelohnt hat saikano zu schauen. Es war an einigen stellen schon sehr hart, und ich gebe zu es kamen mir auch schonmal die tränen.

Alles in allem eine sehr gute serie auch wen ich das ende garnicht so schlimm fand wie viele immer sagen.
Ein spitzenklasse Drama muss man gesehen haben
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