• TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht01. Jul 2012
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Tari Tari
Fünf High School Schüler auf dem Weg zum Erwachsenwerden: Wakana Sakai nahm früher Musikunterricht, gab es nach dem Tod der Mutter aber völlig auf. Konatsu Miyamoto ist ein optimistisch eingestelltes Mädchen, liebt Gesang und verbringt die Zeit nach der Schule daher oft im Chor. Sawa Okita ist ein temperamentvolles Mitglied des Bogenschießklubs, das von einer Karriere als Reiterin träumt. Taichi Tanaka ist ein immer zu spät kommendes Mitglied des Badmington-Teams und lebt gemeinsam mit seiner Schwester, einer College-Studentin. „Wien“ kommt neu in Wakanas Klasse, nachdem er die letzten 12 Jahre in Österreich gelebt hat. Es ist die Musik, die diese fünf Teenager zusammenführt und sie gemeinsam den letzten Sommer ihrer High School Zeit verbringen lässt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Hanasaku Iroha die Zweite. Nein, ganz so ist es dann auch nicht, aber man kann gewisse Parallelen zwischen den beiden Anime nicht verleugnen und im Vergleich macht Tari Tari Kernpunkte besser, leistet sich im Gegenzug aber neue Schwächen und bleibt damit auch wieder unter seinen Möglichkeiten. So ergibt sich am Ende eine sympathische Serie, die sich aber auch einige unnötige Schnitzer leistet und wohl allgemein auch mehr Zeit gebraucht hätte.


Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Ja, dieses Motiv lag auch schon Hanasaku Iroha zu Grunde und auch hier lässt es sich als Grundthematik feststellen, die hier aber konsequenter angesprochen wird als im Vergleichsanime. Das grundsätzliche Setting mit dem Chorklub erweist sich letztendlich nur als loser Rahmen um die Gruppe zusammenzufassen und im Verlauf auf die Probleme ihrer Mitglieder einzugehen. Diese Probleme sind großteils angenehm bodenständig bzw. werden auch wenn sie ausgefallener sind nicht völlig überdramatisiert behandelt. Es dreht sich um Bewältigung der Vergangenheit, Konflikte mit den Eltern über die eigene Zukunft oder schlicht das Einsetzen für seinen eigenen Traum. Leider ist die Qualität und das Ausmaß mit der die Dinge behandelt werden ziemlich unterschiedlich. Während sich etwa Wakanas Handlungsstrang durch die gesamte Serie zieht und damit zum verbindenden Element wird, werden die anderen Charaktere mitunter in zwei Episoden abgehandelt, wenn ihre Konflikte auch immerhin nicht aus dem heiteren Himmel kommen und man sie anschließend nicht völlig abserviert, wie es in anderen Anime oft der Fall ist. Aber es kommen eben dadurch einzelne Figuren zu kurz, was sicher auch an der kurzen Laufzeit der Serie liegt, für die ein Cast dieser Größe schlicht zu groß ist, weshalb es besser gewesen wäre einzelne Figuren zu streichen, allen voran Wien, dessen „Drama“ den unbestreitbaren Tiefpunkt der Serie darstellt und mehr etwas zum Fremdschämen ist.

Alles in allem funktioniert die Serie aber doch, was neben dem Sympathiefaktor der Charaktere eben daran liegt, dass sie sich die Mehrheit von ihnen verglichen mit anderen Anime etwas natürlicher verhalten, wenn eben leider mit Ausnahmen. Die Kernthematik wird für eine Serie dieser Art in angemessener Weise vermittelt und bietet einige schöne bzw. ansprechende Szenen, denen dann aber vor allem im letzten Drittel mit allerlei Kitsch und Übertreibungen zugesetzt wird. Die letzte Episode spiegelt dann diese Zweiseitigkeit des Anime noch einmal wider, indem man bei manchen Szenen wieder übers Ziel hinausschießt, der Abschluss an sich aber wieder angenehm bodenständig ist.

Fazit:
Ich mochte sowohl die meisten Figuren der Serie, als auch den grundsätzlichen Ansatz was die Probleme der Charaktere betrifft und wie diese gelöst wurden. Leider leistet sich der Anime aber gleichzeitig auch immer wieder mal zuviel Kitsch und Übertreibung, was dann dem Gesamtbild merklich zusetzt. Insgesamt aber eine stimmungsvolle, nett unterhaltende Serie, die zwar mehr Potential gehabt hätte, aber auch so ihre Momente hat.
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Avatar: RaestHD#2
Tari Tari! Was sich so anhört wie der Name eines Kinderliedes, ist in Wirklichkeit ein einfach gehaltenes Alltagsdrama, in dessen Zentrum eine Gruppe Jugendlicher stehen, die vergangenes überwinden, gegenwärtiges bestehen und zukünftiges planen müssen. Tari Tari ist im Grunde also eine solide SoL-Serie, jedoch mit kleineren Schönheitsfehlern.


Pubertierende Jugendliche die sich mit ihren Gefühlen und der Zukunft auseinandersetzen müssen. Man kann dieses Motive vielfältig auslegen und wird daher in meinen Augen nie langweilig. Nach Kokoro Connect ist Tari Tari! die zweite Serie im Summer 2012, die sich dieses Motiv zu eigen macht. Die beiden Serien kann man auch gut vergleichen. Während Kokoro Connect mit übernatürlichen Elementen und einer leicht besseren Charakterentwicklung punkten, sind bei Tari Tari! vor allem die einzelnen SoL-Geschichten der Figuren besser ausgearbeitet. Während Protagonistin Wakana sich den Nachwirkungen des Todes ihrer Mutter stellt, muss Genki-Girl Miyamoto sich mit der Vice-Direktorin ihrer Schule auseinandersetzen, unterdessen lösen die Zukunftspläne von Pferdefreundin und Hutliebhaberin Sawa, Konflikte in der Familie aus. Den weiblichen Figuren wird die meiste Zeit gegönnt, während ihre männlichen Kollegen mehr oder weniger in deren Schatten versinken. Mr. Badminton reduziert sich hier auf Anhängsel-Niveau und Mr. Wien kann man fast schon als Figur bezeichnen, die nur für Humor eingeführt wurde.

Handlungstechnisch erwies sich die Zeit mal wieder als größter Stolperstein. Hatte man die Hoffnung, das mit einer gemischten Gruppe aus Mädchen und Jungs etwas Abwechslung stattfindet - vom gewohnten Girl-Talk - entpuppt sich dies leider als Enttäuschung. Würde man dann wenigsten die Mädchen gut ausarbeiten mit der verfügbaren Zeit, wäre das für die Gesamtqualität der Serie jedoch kein Beinbruch. Leider nutzt man die Zeit zu oft für Comedy-Einlagen und füllt sogar ganze Episoden damit. Wichtiges wird kurz abgehandelt, so dass plötzlicher Sinneswandel mancher Figuren unglaubwürdig erscheinen. Bei einer Doppelstaffel von 24 Episoden hätte man mehr raus holen können.

Fazit:

Tari Tari! ist solide produziert, vor allem bei der Optik macht Studio P.A. Works nur wenig Patzer. Müsste ich Schuldige für das verschenkt Potenzial nennen, wäre das die Regie. Die Handlung war an manchen Stellen zu verwaschen und überladen mit unnötigen Inhalt und lausiger Comedy. Nichtsdestotrotz ist Tari Tari! ein netter SoL-Anime den man sich anschauen kann, genug kurzweilig ist er.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#3
Tari Tari ist Hanasaku Iroha (vom gleichen Studio aus der vorherigen Saison) ziemlich ähnlich, wieder handelt es sich um eine Mischung aus Alltäglichem und leichtem Drama und wieder treten die gleichen Schwächen auf. Am schwersten wiegt dabei die schwach konstruierte Handlung.

Die Geschichte ist zwar zum Glück nicht so schlecht geschrieben wie die von Hanasaku, aber immer noch weit davon entfernt, einen roten Faden zu haben. Selbst wenn der nicht unbedingt notwendig ist, episodische Animes funktionieren ja auch, sollte man dann konsequenterweise nicht so tun, als ob die Episoden aufeinander aufbauen, also eine zusammenhängende Geschichte erzählen. Anscheinend konnte sich das Studio nicht entscheiden was es wollte: Eine richtige Handlung oder Charakter-Service. Herausgekommen ist eine Mischung aus beidem, die weder Fisch noch Fleisch ist. Besonders negativ ist mir der Umgang mit den Problemen der Charaktere aufgefallen, die so lieblos abgehandelt wurden, dass man annehmen muss, sie hätten keinen inhaltlichen Nutzen, sondern wären nur der Dramatik wegen dabei. Sicherlich darf man die kurze Laufzeit der Serie nicht außer Acht lassen, aber im Zweifelsfall hätte man sich dann lieber nur auf einen Charakter konzentrieren sollen.

Trotzdem waren es letztendlich einige der Charaktere, wegen denen ich den Anime noch ganz gut fand. Zumindest Wakana und Sawa sind recht sympathisch. Die beiden reichen mir schon. Da ist es auch nicht so schlimm, dass Konatsu wieder eine dieser unsäglichen hyperaktiven und naiven Persönlichkeiten hat. Die beiden männlichen Protagonisten sind ein Totalausfall. Ich weiß nicht, warum die überhaupt in die Geschichte eingebaut wurden. Taichi muss sich schon fast mit einer Statistenrolle begnügen, während der Österreicher, dessen Name dann auch noch ziemlich kindisch Wien lautet, den Eindruck eines missglückten Komödientrottels macht. Lustig ist er jedenfalls nicht.
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Avatar: Dreambird1973#4
Tari Tari ist ein gut und einfühlsam erzähltes Alltagsdrama, mit tollen Characteren ,deren Probleme er sich leise und mit Bedacht annimmt, wenn auch aufgrund der Länge des Anime nicht alle Charactere gleichermassen bedient werden. Mich persönlich hat der Anime an diversen Stellen berührt, aber auch der Humor ist durchaus punktgenau und gut gesetzt und absolut perfekt von den Dramaelementen getrennt.

Natürlich kann man bei einem solchen Anime keine durchgängig grosse Metastory erwarten, aber was er will, nämlich den Alltag und die Probleme heranwachsender Teenager einfühlsam zu erzählen, das macht er wirklich super.

Kritisieren könnte man vielleicht, dass die Charactere noch gleichmässiger hätten behandelt werden können, wenn man etwas früher begonnen hätte genauer auf sie einzugehen, denn das beginnt im Grunde erst wirklich ab Folge 5 , der Anfang davor ist mehr oder weniger die Einführung. Aber das ist schon Kritik auf etwas gehobenem Niveau.

Da der Anime auch noch fast absolut kilscheefrei bleibt kommt eine Wertung unter 4 gar nicht in Frage.

Loben möchte ich auch noch die wirklich sehr gute deutsche Synchro, die sehr natürlich wirkt.

Lieblingscharacter(e):
Konatsu
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  • Japanisch Tari Tari
    タリタリ
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 01.07.2012 ‑ 23.09.2012
  • Englisch Tari Tari
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 01.07.2012 ‑ 23.09.2012
  • Deutsch Tari Tari
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 30.05.2014 ‑ 01.08.2014
    Publisher: Anime House GmbH

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