• TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht06. Jul 2012
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: Joshiraku
    • Japanisch Joshiraku
      じょしらく
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 06.07.2012 ‑ 28.09.2012
      Studio: J.C.STAFF
    • Englisch Joshiraku
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 01.10.2019
      Publisher: Maiden Japan

Anime Beschreibung

»Dieser Anime handelt von niedlichen Mädchen und was sie tun, um sich zu unterhalten. Ein Anime, der sich nicht auf frustrierende Themen oder ähnliche Dinge konzentriert.«

Getreu dem Motto des Anime, erhält man Einblicke in die leichtlebigen und meist eher abstrusen Gespräche einer Gruppe von jungen Mädchen, die sich in einem traditionellen japanischen Raum und in traditionellen Gewändern, über Gott und die Welt unterhalten und sich durch ihre Gedankensprünge in der Regel ziemlich schnell vom Ursprungsthema entfernen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: RaestHD#1
Mit Joshiraku schickt das Studio J.C.STAFF den wohl japanischten Titel des Sommers 2012 ins Rennen. Dialoghumor, der aufgebaut ist auf japanischer Schrift und Sprache, traditionelle japanische Comedy Bühnenauftritte, riesige Hasen mit Stimmungsschwankungen etc. alles Dinge die dem westlichen Anime-Fan wahrscheinlich abschreckend vorkommt.


Um bei den Witzen und dem Humor voll auf seine Kosten zu kommen, muss man wahrscheinlich Japaner sein und dazu noch etwas über Animes informiert sein. Der erste Abschnitt jeder Episode spielt im Teeraum der fünf weiblichen Hauptfiguren. Neben typisch japanischen Wortspielen die sich auf die japanische Zeichenschrift beziehen, werden auch mal mehr, mal weniger sonderbare Themen in der Gruppe erörtert. Glück zum Beispiel oder Vortäuschung des anderen Geschlechts und vergessen wir nicht das Nippel-jagd-Spiel (klingt versauter als es ist). Typisch generische Elemente sind auch enthalten: Monsterhasen, versteckte Sumoringer unter den Bodendielen und natürlich eine Filmvorführung bei der man den Mond im Standbild betrachtet. Vor anderen Nonsense-Komödien braucht sich Joshiraku nicht versteckten, allen voran da die Vorlage von Koji Kumeta stammt, dem Autor von Sayonara, Zetsubou-Sensei.

Spontane Themenwechsel, wie von Suizidgedanken auf Weihnachtspartys, sind hier keine Seltenheit. Wen das nicht anspricht, für den bietet Joshiraku noch das „süße Mädchen, tut süße Dinge“ Merkmal. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Das liegt vor allem daran, dass man sich größtenteils wirklich auf den Humor verlässt um zu punkten und Fanservice, trotz des niedlichen Charakterdesigns der Mädchen, minimal ist. Für Abwechslung sorgen dann die gemeinsamen Ausflüge. Auch bei den Besuchen von bekannten japanischen Orten bleibt der Humor nicht zu kurz und die Mädchen beweisen jedes mal ihren auffällig guten Modegeschmack.

Fazit:

Die Entscheidung ob man sich auf die Einführung zum japanischem Humor einlässt, ist jedem selbst überlassen. Wer ein zweites Sayonara, Zetsubou-Sensei mit seinem beißenden Humor aufgrund des selben Autors sucht, wird enttäuscht, Joshiraku ist viel harmloser. Nichtsdestotrotz sind die Figuren sympathisch und technisch gibt es auch nichts zu beanstanden, vor allem das Opening und Ending haben es mir angetan. Dem Anime steht also nichts im Weg, kurzweilig zu sein, der Rest ist Geschmackssache.
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Avatar: PhryneMandelbrot#2
Im Hinterzimmer eines kleinen Rakugo-Theaters treffen sich fünf junge Mädchen und unterhalten sich über die Belanglosigkeiten des Lebens. Klingt kaum interessant, wäre es sicher auch nicht, wenn die Geschichte nicht aus der Feder von Koji Kumeta stammen würde. Der Meister der Manga-Satire lieferte mit der Mangavorlage Joshiraku quasi eine arg reduzierte, verharmloste Version von Sayonara, Zetsubou-Sensei, deren Charme vor allem auf seinem Dialogwitz beruht.



Im Gegensatz zu Zetsubou-Sensei gilt bei „Joshiraku“ folgende Prämisse: Alttägliche Dialoge mit harmlosem Humor sollen es dem Zuschauer ermöglichen, sich „an der Niedlichkeit der Mädchen zu erfreuen“. Dabei ist die Grundidee ironisch zu verstehen und vielmehr eine von zahlreichen Parodien. Denn wer mit Kumetas Werken vertraut ist, ahnt bereits, dass es nicht ganz so harmlos und korrekt kommen wird und hie und da Witze über Politik und Religion fallen werden. Ansonsten bildet ein breit gefächertes Repertoire aus Wortspielen, Anime-Referenzen, surrealen Elementen und einer guten Portion Selbstironie seitens Kumeta das Fundament der Serie. Die Dynamik des Dialoghumors zieht sich meist stringent durch die in drei Abschnitte aufgeteilten Episoden und lässt selten Langeweile aufkommen.

Maßgeblich hierfür sind die Charaktere, die sich größtenteils aus Stereotypen zusammensetzen, wobei diese nicht wie in Zetsubou-Sensei auf ihre prägnantesten Eigenschaften beschränkt werden, was sie natürlicher Wirken lässt und was der Gruppendynamik zu Gute kommt. Bei dem Design der Freizeitkleidung hat man Kreativität an den Tag gelegt, ansonsten sind Hintergründe und Animationen eher schlicht gehalten, da nur wenige Szenen außerhalb des Theaters stattfinden. Das Theater selbst ist meist erfüllt von einer heimeligen Atmosphäre. Vielleicht wollte Kumeta diese Stätte japanischer Kleinkunst zum Ziel seiner Weltflucht machen, nachdem er von Zynismus und schwarzem Humor ermüdet, etwas Ruhe zu finden versuchte. Dies würde zumindest die Idee, sich mal „an der Niedlichkeit der Mädchen" zu erfreuen, erklären.


Fazit:
„Joshiraku“ ist Dialogwitz vom Feinsten und bietet vor dem Hintergrund des japanischen Rakugo-Theaters ein erfrischendes und unverbrauchtes Anime-Setting. Wer an Sayonara Zetsubou Sensei gefallen gefunden hat, wird sich auch hier köstlich, wenn auch weniger bösartig, amüsieren. Um in vollen Genuss des Humors zu kommen sind jedoch Grundkenntnisse der japanischen Sprache zu empfehlen, da ein Großteil der Gags auf Wortspielen und Sprachwitzen beruht.


Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
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