• TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht07. Okt 2012
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Die junge Schülerin Sakura lebt ein recht normales und friedliches Leben. Eines Abends trifft sie in einem Park jedoch auf eine Gruppe in blauen Flammen stehender Menschen. Schockiert und voller Angst muss sie dazu feststellen, dass ihr neuer Mitschüler, der freundliche und stille Rei Oogami, die Ursache dafür ist! Als sie diesen am nächsten Tag zur Rede stellen will, stellt er sich als Code:Breaker vor ‒ ein Menschen mit besonderer Fähigkeit, die im Auftrag einer Organisation Menschen auslöscht. Doch ehe Sakura sich versieht, wird sie auch schon von der Organisation ins Visier genommen und soll verschwinden …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: KawaiiChan#1
Anspruch:wenig
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Na also das war definitiv nix! Die Animeumsetzung zu Code;Breaker ist sicherlich ein Trauerspiel für jeden Fan der Mangareihe. Schlecht umgesetzt, viel zu verwirrende Storyabschnitte und noch dazu, geht einfach alles viel zu schnell. Schade das man eher darauf bedacht war die Charaktere schnell an den Zuschauer zu bringen, denn ohne die feinfühlige und ausführliche Begutachtung kam DAS dabei heraus.

Zwar ist die Kritik ein wenig hart aber sie muss sein, also lies weiter wenn du willst.


Ich persönlich war Feuer und Flamme als ich gelesen habe, dass Code;Breaker eine Animeumsetzung bekam. Doch bereits ab Folge 2 bemerkte ich das man sich mit der Handlung ein wenig zu schnell vom Manga verabschieden wollte. Die Charaktere wurden zu schnell vorgestellt, noch dazu wirkte alles sehr gehetzt und man wollte irgendwie am liebsten gleich den kompletten Chapterreichen Teil in 13 Episoden quetschen. Da kann, und das wissen wir seid Zetman, einfach nix Gutes bei heraus kommen. Man versucht zwar auf Charaktere einzugehen aber irgendwie... wird man nicht richtig warm mit diesen. Villt liegt es einfach daran das ich das Original kenne, denn hier ist einfach alles viel ereignissreicher und nachvollziehbarer als im Anime.

An die Charaktere hat man versucht, sich am besten am Original zu orientieren. Hierbei wird schon klar das Sakura eine kleine Energie/Moralbombe ist, die einfach nicht den Mund halten kann, wenn es heißt das Menschen sterben müssen. Ich bin ehrlich, im Manga kommt Sakura zwar auch oft als Moralpostel daher, aber dort wirkt es einfach... nachvollziehbarer. Im Anime hat man nach Episode 4 und dem 1234 Mal "Töte keine Menschen", einfach keinen Bock mehr auf sie. Und dabei ist sie eigentlich so in cooler Charakter. Wenn mann denn näher auf sie eingeht. Ogami wird natürlich als der kaltblütige Killer dargestellt der er auch ist. Das hat mir dann doch sehr gut gefallen. Denn auch wenn alles recht gehetzt wird, werden die Code;Breaker recht nett dargestellt. Pluspunkt zumindest für diesen Part an den Anime.

Noch ganz okay in Code;Breaker, waren der Sound und die Animation. Opening und Ending vom Anime fand ich persönlich recht cool und passend zur Serie. Vom OST hört man leider eher wenig, mir hat er nicht so zugesagt. Die Animationen sind ganz nett und besonders Ogamis blaue Flammen stechen schön hervor, sowie die anderen Fähigkeiten der Code Breaker. Hierbei hat man sich schon recht viel Mühe gegeben. Standbilder erwarten einen dann aber trotzdem ab und an mal.

Mein Endfazit zum Anime Code;Breaker lautet also...

...das Mangakenner sicherlich enttäuscht werden. Doch wer noch keine Erfahrung mit Code;Breaker in Mangaform hatte, der wird eventuell ganz gut unterhalten werden. Bzw. Popcornkino-mäßig sollte es reichen. Ich fand es einfach schade, dass man so vieles weggelassen hat und so sehr auf eine komplette Story bestanden hat. Ich denke das dem Anime 24 Episoden sicherlich besser getan hätten als nur diese 13. Aber nun gut, wer auf leichte Shounenunterhaltung mit einem recht kaltherzigen Mainchara steht, der wird hier sicherlich Unterhaltung und Spaß dran haben. Ich empfehle dennoch in den Manga reinzuschauen, weil dieser sich wirklich wirklich wiiiirklich lohnt! Wer den Anime durch hat und sich den Manga zum Lesen sucht, der wird wirklich geflasht werden. Villt haben wir ja das Glück und mit einem Remake, dass sich eher am Manga orientiert, wid man nochmal eines besseren belehrt.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Code:Breaker ist für mich eine der größten Enttäuschungen der Herbstsaison 2012. Nach den ersten paar Episoden hab ich mal in den Manga reingeschaut und er hat mir so gut gefallen, dass ich alle Kapitel regelrecht verschlang. Doch alles was mir in der Shounen-Action-Vorlage gefallen hat, fehlt in der Adaption.

Natürlich hält sich die Serie grundsätzlich schon an die Handlung des Mangas, aber es gibt einige auffällige Veränderungen. Die Geschichte wurde so umgeschrieben, dass alle wichtigen Charaktere viel früher auftauchen, als sie es in der Vorlage tun (Yuuki und Rui sind eigentlich noch gar nicht mit dabei). Manchmal fehlen eigentlich wichtige Teile der Handlung und dann wird sie wieder extrem gestreckt. Vor allem beim Finale wird wohl auch jemand, der die Vorlage nicht kennt, bemerken, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Außerdem kam es mir auch so vor, als ob der Anime ernster sein würde als der Manga. Natürlich sollte man sowohl bei der Serie als auch beim Manga nicht mehr als Shounen-Action erwarten, aber gerade deswegen enttäuscht der Anime, weil die Kampfszenen bis auf die aus der ersten Episode alle schwach sind.

An den beiden Hauptfiguren scheiden sich die Geister. Ich denke, man sollte sie nicht zu ernst nehmen. Ogami ist sicher nicht so "böse" wie er tut und auch nicht der beste badass-Held, aber immerhin handelt es sich nicht um einen penetranten Gutmenschen. Diese Rolle nimmt Sakura ein und ich kann mir vorstellen, dass sie vielen auf die Nerven geht. Im Manga wird ihr Verhalten später selbst nicht mehr ganz ernst genommen, nur fehlt dem Anime diese Selbstironie leider. Die anderen wichtigen Charaktere kommen auch in der Serie ganz gut weg und sind mir eigentlich alle sympathisch, doch bevor sie ihr volles Potenzial entfalten können, ist der Anime auch schon zu Ende.
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Avatar: Friedrich1712#3
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Code Breaker Code Breaker...
Als ich diesen Anime begonnen hatte, hatte ich recht geringe Erwartungen. Vor allem das Opening und der Zeichenstyl haben mich zuerst befürchten lassen, es würde sich um einen äußerst kitschigen Shoujo handeln. Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Shoujo, doch mag ich kitsch nicht gerne. Nun, letztlich ist es doch ganz klar ein Shounen, auch wenn es relativ ungewöhnlich ist, nur eine wirkliche weibliche (nicht erwachsene) Protagonistin zu haben. Dennoch gibt gerade das dem Anime eine gewisse Abwechslung.
Die Charakter werden nicht alle eingehend beleuchtet, viele bleiben bis zum Ende kaum berührt beziehungsweise undurchsichtig. Dennoch würde ich nicht von "dünn" sprechen. Tatsächlich ist es für die Story des Anime essentiell, das vieles über die Protagonisten "verdeckt" gehalten wird. Wenn man den Anime zu ende geschaut hat, wird man hoffentlich wissen, was ich damit meine.
Zudem (und ich denke das ist nun nicht zu viel gespoilert), handelt es sich bei Code Breaker nur um einen Auftakt, es wird weitere Staffeln geben, zumindest sind sie geplant. Ob die nun umgesetzt werden, steht wo anders. Dennoch keine Panik, es gibt kein offenes Ende.

Der Zeichenstyl kam mir zunächst etwas altmodisch vor und hat mich ehrlich gesagt relativ gestört, da ich seit Jahren nicht mehr mit jenem in berührung kam, jedoch kann ich nun im nachhinein sagen, das ich ihn sehr mochte (nach eingewöhnung). Auch das Opening ist an sich sehr gut.

Ich denke das der Anime "Hervorragend" ist. Für einen "Toptitel" reicht es jedoch nicht, da mir dafür zumindest die Handlungen der Hauptprotagonistin oft zu suspekt erscheinen. Diese ist nämlich das typische Klischee eines "guten Mädchens".

Zwar entsprechen auch die anderen Charakter "Klischees" doch sind es meines erachtens "interessante" und lustige. Vor allem 03 und 02 haben es mir angetan. 02 gerade, weil er doch sehr sehr dünn gezeigt wird und somit "mysteriös" bleibt. Man weiß eben nicht was in seinem Kopf vorgeht.


Ich hoffe ich konnte euch helfen, letztlich gibts eine Seh - Empfehlung von mir für alle, die einen Aktionlastigen Anime sehen wollen, welcher hauptsächnlich ohne Ecchi auskommt (gibt nur ganz wenige Ausnahmen). Auf jeden Fall etwas gutes für all jene, die mal eine Abwechslung vom "Harem - Shounen" haben wollen.
Ich würde sagen, dieser Anime gehört zu den besseren Anime 2012.
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Avatar: NeoCortex#4
Ich habe eine gute und ein schlechte Nachricht. Die Gute: Da von allen Seiten beklagt wird, dass die Animeadaption eine bloße Enttäuschung sei und nicht mal ansatzweise dem Original gerecht werden könne, hatte ich im vorraus bewusst schon mal darauf verzichtet einen Blick in den Manga zu werfen, um den Anime auch wirklich eine faire Chance zu geben. Immerhin soll das ja kein Vergleich zwischen Manga und Anime werden, sondern eine nüchterne, objektive Bewertung des Animes im Gesonderten. Die Schlechte ist allerdings: Es hat nichts genützt... Dabei bietet Code:Breaker einen durchaus gelungenen Auftakt, der mir sogar Hunger auf mehr bereitete, sodass ich nach den ersten Folgen etwas erstaunt war, weshalb man ihn als derart verhunzten Anime abstempelte. Nun ja, die Antwort ließ nicht allzu lange auf sich warten und wurde von der Serie höchstpersönlich geboten. Nach wenigen Folgen begann der Anime ins leicht Absurde, gar Sinnlose abzudriften. Erst hassen sich irgendwie alle, dann mögen sie sich wieder, dann werden sie verraten, dann irgendwie doch wieder nicht. Die Charaktere ändern derart schnell und unverständlich ihre Meinungen, Absichten und Einstellungen, dass man meinen könnte, sie wären gerade mitten in der Blütephase ihrer Pubertät. Es dauerte nicht lange bis ich keinen Bösewicht mehr ernst nehmen konnte, war doch stets von Anfang an klar, dass er am Ende seine Gräueltaten einsieht bzw. bereut und von den Produzenten dann sogar bewusst als Gutmenschen dargestellt wird. Nicht selten ist Impulsgeberin für diese wundersamen Charakterumpolungen unsere Protagonisten Sakura, die ausnahmslos in jedem Menschen, sei es jetzt ein Kleinkrimineller oder Massenmörder, etwas Gutes sieht und dann noch absurderweise schafft dieses Fünckchen Gutmütigkeit in ihnen zu entfachen. Das, zusammen mit Sakuras gefühlt nie enden wollendes exaltiertes Gejammer und den übernatürlichen Fähigkeiten der Code Breaker, die den Naturgesetzen und der Physik zu trotzen scheinen (Blitze mit Flammen in den Boden umleiten mag ja noch im Rahmen sein, auch wenn es in dem Ausmaß bei der schlechten Leitfähigkeit von Feuer wohl nicht funktionieren sollte. Aber wie man mit Schall bitte 1500 Objekte, die wohlgemerkt über ganz Japan verteilt sind, ausmachen soll ist mir ein Rätsel, selbst wenn man den Verlust von Schallwellen, vor allem bei dieser Ausbreitungsfläche, außer Acht lässt, könnte man zwar eventuell damit ausmachen wo sich etwas befindet, aber schlecht identifizieren was es genau ist. Hinzu kommen noch Lichtklone, geht auch noch, aber das diese dann physischen Schaden anrichten können, dann schon nicht mehr und ja ich weiß, ich bin kleinlich, aber ansonsten könnte ich wohl kaum angemessen bewerten), schafften es allmählich, dass ich den Anime einfach nicht mehr ernst nehmen konnte. Ein Todesstoß für jede Serie, die sich selbst ernst nimmt und auch vom Zuschauer ernst genommen werden möchte. Dazu kommt noch, dass der Anime Probleme damit hat Emotionen authentisch zu übermitteln, sodass sie den Zuschauer auch erreichen. Alles wirkt größtenteils affektiert und nicht wirklich überzeugend. Die Tatsache, dass manche Animationen wirklich klasse aussehen - wie z.B. Ogami´s alles verschlingende blaue Flammen -, der Cast ein paar coole Genossen bereitstellt und die Actionszenen in der Regel Laune machen, ist lediglich ein kleiner Trost und wertet den Anime nur unwesentlich auf.

Animation

Was einem sofort ins Auge fällt, ist der etwas gewöhnungsbedürftige Zeichenstil, an dem man sich doch aber ziemlich schnell gewöhnt. Die Hintergründe sind in Ordnung, auch wenn sie nicht vor Detailreichtum strotzen. Was nebenbei negativ hervorstach, war wie schlampig manchmal gearbeitet wurde. Nahaufnahmen sahen in der Regel noch ganz gut aus, aber vor allem wenn die Kamera etwas weiter ab war vom Geschehen, hat man sich teilweise nicht mal mehr die Mühe gemacht den Personen ein vernünftiges Gesicht mit Nase, Mund und allem was eben dazugehört zu verpassen. Da diese Unsauberkeiten leider keine Seltenheit darstellen, ist das doch ein nicht zu vernachlässigender Kritikpunkt. Darüber hinaus ist das mit den Animationen so ne Sache. Animationen außerhalb vom Geschehen, also Gehbewegungen oder Gestik sehen für meine Begriffe positiv realistisch aus. Im Kampf wirken dagegen, bis auf Ogami´s Feuer und Yukihina´s Eis, viele metaphysischen Kräfte teils künstlich und unecht. Der Einsatz von CGI-Effekten ist damit nicht wirklich gelungen und wirkt immer leicht befremdlich.

Sound

Das Opening beansprucht etwas Anlaufzeit, gefiel aber nach mehrmaligen Anhören immer besser und entwickelte sich dann letztendlich sogar zum Ohrwurm. Das Ending fand ich bereits auf Anhieb toll. Der Soundtrack von Takayuki Hattori umfasst sage und schreibe 52 Titel, worauf jedem klar sein sollte, das bei 13 Episoden nur ein Bruchteil davon auch einen Auftritt genießt. Die Musikuntermalung war nichts Spektakuläres, zumindest blieb mir jetzt nicht viel davon in Erinnerung, allerdings erwies sie sich als zweckerfüllend, betonte es die Stimmung der Szenen doch überwiegend opportun. Das Traurige ist jedoch, dass selbst bei einer opulenten Auswahl von über 50 Titeln, bis auf "to Battle" mit einigen Abzügen, kein einziger sich so eindrucksvoll präsentiert, dass er es wert wäre hier indiziert zu werden. Was mir wiederum zusagte, war die Geräuschkulisse, vor allem wenn die Code Breaker ihre Fähigkeiten nutzten, hörte sich das in der Regel besonders ansprechend an. Seitens der Synchronsprecher gibt es keine Kritik meinerseits, am Besten hat mir Ogami´s Sprecher gefallen, auch wenn ich ihn in Kaichou wa Maid-sama! als Usui noch um einiges besser empfand.

Story

Während einer Busfahrt beobachtet Sakura Sakurakouji jemanden, wie um ihn herum eine Gruppe Menschen in blauen Flammen aufgeht. Zu allem Überdruss stellt sich tags darauf heraus, dass es sich bei dieser Person um ihren neuen Mitschüler Ogami Rei handelt, welchen Sakura daraufhin sofort zur Rede stellt. Spielt er erst den Dummen, stellt er sich ihr, nachdem seine Beseitigungsversuche, aufgrund der Tatsache dass Sakura ein "seltenes Exemplar", welches immun gegen jegliche übernatürliche Fähigkeiten zu sein scheint, misslangen, als "Code Breaker" vor, eine Art Säuberungseinheit, die über diejenigen richtet, welche nicht vom Gesetz erfasst werden können. Daraufhin lässt Sakura Ogami keine Sekunde mehr aus den Augen, um ihn zukünftig davon abzuhalten weiter seines schmutzigen Handwerks nachzugehen, wenn auch mit eher mäßigem Erfolg. So kommt es wie es kommen muss, dass sie zwischen die Fronten eines paranormalen Konflikts, ausgetragen unter der Code Breaker Einheit und einem Abtrünnigen aus den eigenen Reihen, gerät. Die Story ist innovationstechnisch wahrlich kein Meisterwerk, verläuft oftmals etwas zu hektisch und viele eingebaute Storytwists wirken erzwungen und unnatürlich. Darüber hinaus leidet die Story darunter, dass so manch interessanter Ansatz - z.B. die Kinder, welche ebenfalls übernatürlichen Fähigkeiten besitzen -, viel zu schnell verworfen werden und dafür im Gegenzug ewig auf z.B. den Konflikt des Antagonisten und der Code Breaker Einheit in den letzten Folgen, herumgekaut wird. Vieles wirkt zum Teil abgehackt und überhastet, während das Ende auf einmal unnötig in die Länge gezogen wurde, als hätte man sich bei der Episodeneinteilung verschätzt, indem man anfangs annahm, dass man viel zu viel Stoff hätte um ihn in 13 Folgen unterzubringen und am Ende mit vier ausstehenden Episoden, aber nur Stoff für Zwei da stand. Folglich bekleckert sich Code:Breaker seitens der Handlung nur mit wenig Ruhm.


Charaktere

Interessanterweise geht Code:Breaker für dieses Genre unkonventionelle Wege und widmet einer weiblichen Person den Part des Protagonisten. Nicht die beste Idee. Bei dieser Person handelt es sich nämlich um Sakura Sakurakouji, das Paradebeispiel für einen Gutmenschen, der in Allem und jeden etwas Gutes sieht oder besser gesagt sehen will. Zudem ist sie ein Meister der Manipulation, so redet sie solange auf ihre Widersacher mit Worten wie: "Töten ist nicht gut" und "Gewalt ist keine Lösung“, ein, bis die tatsächlich leibhaftig davon überzeugt sind im Kern gute Menschen zu sein. Dummerweise funktioniert das nicht immer und sie muss des öfteren zusehen wie ihr Gegenüber ungeachtet ihrer Worte Gewalt anwendet. Aber kein Problem. Dann wirft sie sich eben selbstzerstörerisch in den Angriff und überlebt das in allem Dusel auch noch. Abseits vom Kampfgeschehen ist allerdings keine Ende ihrer Moralpredigten in Sicht und sie erinnert Ogami pausenlos daran, dass er nicht töten und vielmehr Freunde finden solle(Ihre Aversion gegen Gewalt und speziell das Thema Tod, scheint allerdings auf ein prägendes Ereignis in ihrer Kindheit zurückführbar zu sein, welches im Anime aber nur kurz angedeutet und sonst nicht weiter behandelt wird). Dass er oftmals durch diese von ihr angeprangerten Aktionen, ihr Leben rettet, erwähnt sie seltsamerweise nie. Anfangs konnte ich das noch dulden, nachdem dieses Verhalten aber im Laufe der Handlung einfach kein Ende nehmen wollte - und sie das auch eiskalt bis zum bitteren Ende durchzieht -, ging sie mir doch dann zwangsläufig gehörig auf die Nerven. Glücklicherweise fielen die anderen wichtigen Personen, die sechs Code Breaker, charakterlich etwas angenehmer aus. Sie setzen sich zusammen aus dem emotionslosen Ogami Rei - der neben Sakura die wichtigste Rolle spielt -, dessen Fähigkeit sich im Verbrennen von Menschen widerspiegelt. Sowie dem femininen, aber coolen Rui Hachiouji, den lässigen, nicht minder coolen Toki, dem phlegmatischen Katzenfetischisten Yuuki Tenouin, den obskuren, undurchsichtigem Masaomi Heike und schließlich dem übermächtigen, ursprünglich mal gutherzigen Hitomi, der Person, die den Code Breakern den Rücken kehrte und nun den Antagonisten und Erzfeind stellt. Bis auf Sakura, sind mir alle Charaktere weitestgehend sympathisch, obgleich sie sich oftmals seltsame und unnatürliche Persönlichkeitsänderungen unterziehen und man gemeinhin kaum etwas aus deren Vergangenheit erfährt und somit etwas blass bleiben.

Fazit

Code:Breaker beginnt vielversprechend und endet dann doch ernüchternd. Zu hektische und hastige Handlungsstränge, wenig nachvollziehbare Charakterhandlungen und -wandlungen und partielle heftige qualitative Einbußen in der Optik prägen das Gesamtbild des Anime markant. Es soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass der Anime es trotz Schwächen ansatzweise versteht zu unterhalten und es zumindest schaffen sollte den Großteil seines Publikums die komplette Episodenzahl über zu halten.
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Avatar: Richard Raahl#5
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Code:Breaker ist ein sehr ambivalenter Anime. Animation und Soundtrack gehören zu dem Besten, was die Animesaison 2012 zu bieten hat. Leider gilt das für die Charaktere und die Handlung nur bedingt. Die Idee, das Menschen mit besonderen Kräften Personen richten, denen das Gesetz nicht habhaft werden kann, ist nicht uninteressant. Allerdings verläuft die Handlung später ein bisschen im Sande. Vor allem Sakura, der unbelehrbare Gutmensch, ist supernervig.
Egal was für ein Drecksack jemand ist, Sakura will Ogami IMMER davon abhalten denjenigen zu töten. Selbst, wenn der vorher versucht hat, sie zu töten.
Viele sagen, dass der Manga besser ist. Kann ich nicht beurteilen, da ich ihn nicht kenne. Fazit: kann man gucken, wenn man Zeit hat, man verpasst aber auch nicht wirklich was, wenn man es nicht tut.
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