• TypOVA
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht15. Feb 2012
  • HauptgenresHorror
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeVolljährig

Anime Beschreibung

Anime: Gyo: Der Tod aus dem Meer
Irgendetwas stinkt in Okinawa: Schnell stellen Tadashi und dessen Freundin Kaori fest, dass dieser Gestank von toten Fischen kommt, die aus dem Meer herauskommen. Die Fische sind mit Metallbeinen veschmolzen, weswegen sie laufen können, zudem sind sie von einer Krankheit befallen, die von der japanischen Regierung als Waffe eingesetzt werden sollte. Auf dem Weg zu ihrem Freund erkennt Kaori die Wahrheit hinter den mechanischen Fischen, die noch viel schlimmer ist als sie sie sich jemals hätte vorstellen können.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: LaxLeon#1
Gyo - Mehr Buchstaben konnte sich der Autor wahrscheinlich nicht leisten

Einen Tag vor der Oscar Verleihung im Kodak Theatre in L.A. (also heute) hat sich eine Veranstaltung eingenistet mit dem Titel "Die goldene Himbeere" (kurz der "Razzie Award"), eine Auszeichnung für die schlechtesten Filme des vorherigen Jahres. Würde man diese Auszeichnung auf Anime übertragen, dann wäre Gyo ein heißer Kandidat in allen Kategorien gnadenlos abzusahnen.


Doch wieso ist das so? Nun meine lieben Mitleser, Gyo kann man wohl mit Fug und Recht als stinkenden und müffelden Haufen Abfall des Horrorgenres bezeichnet, wortwörtlich. Die Handlung beläuft sich auf ein eher typisches Endzeitszenario, in dem die Menschheit vor der völligen Zerstörung steht. Wie so oft ist hierfür ein grauenhafter Virus verantwortlich, den gesamten Erdball nach und nach unter seinen Befall stellt. Anders als bei unzähligen Horrorverfilmungen, sind es aber nicht Untote, die dann auf den Straßen Tokyos wandeln und nach Menschenfleisch dürsten, sondern Fischkadaver samt gasbetriebender Mecha-Stelzen. Ein weißer Hai an Land, riechend nach einem ganzen Haufen verwesender Leichen, mag im ersten Moment wohl angsteinflößend sein, doch kaum wandert der Blick gen Boden auf sein Fortbewegungsmittel, stellt sich die Frage: DAFUQ? An Lächerlichkeit übertrifft dieses Bild dann nur noch die sogenannte "Story". Wenn aus "Zombies" in dieser Geschichte "rülpsende und furzende grüne Blobs" werden, deren Gasausstoß sogar ein Bewusstsein entwickelt (O_o), wenn Frauen, die ihren Verlobten selbst in diesem Zustand noch lieben, die Protagonistinnen dieses Werkes sind (D'OH!), wenn völlig zusammenhangslos mitten in diesem Endzeitszenario und Chaos ein Zirkus eröffnet, der genau all das auch noch mal in einer Vorstellung präsentiert, dann weiß man, dass es sich um Unterhaltung niederster Art handelt. Hier brauch ich also gar nicht mehr Aspekte wie Tentakel-Rape oder "Kot-Kanonen" aufführen, um zu beweisen, wo das Niveau dieser OVA liegt. Das einzige, was man dem Animationsstudio ufotable hier wohl als positiv auslegen könnte, sind die teils gelungenen Animationen, besonders die Kamerafahrten, auch wenn sich viele davon auf CGI beschränken.

Fazit:
Als Trash oder gar Horror kann man Gyo nicht bezeichnen, dafür ist es einfach zu ekelerregend und, man verzeihe den Ausdruck, bescheuert in seiner Handlung. Wirklich einzige Ausnahme sich diesen Erguss peinlicher japanischer Animationskunst zu Gemüte zu führen ist, sich Gyo im angetrunkenen Zustand und im Beisein weiterer gleichgesinnter und ähnlich erheiterter Mitgucker anzuschauen und sich köstlich darüber zu amüsieren, wie endlos schlecht diese OVA ist. Allen anderen lege man bitte die Empfehlung nahe, diese 70 Minuten Lebenszeit nicht mit diesem Schwachsinn zu verschwenden, sondern lieber die Verleihung der goldenen Himbeere zu schauen oder doch gleich die Tapete an der nächstbesten Wand anzustarren, was mehr Gehalt trägt als Gyo.

In diesem Sinne:
1.5 von 10 fliegenden Müllsäcken
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Avatar: PhryneMandelbrot#2
Geschmacklos. Mit einem einzigen Wort könnte ich diesen Kommentar beenden, ohne etwas wirklich Relevantes im Bezug auf Handlung und Animation auszusparen. Wenn es denn nur so einfach wäre, schließlich stößt vieles, aus der japanischen Subkultur entfleuchtes auf Widerstand. Das ist in Anbetracht der Thematik von Gyo auch durchaus verständlich, jedoch sollte man sich eines nicht minder entscheidenden Umstandes bewusst sein…



Als Vorlage für die Ova „Gyo“ diente der gleichnamige Manga von Junji Ito, der nicht zu Unrecht als Koryphäe des Ekelhorror-Genres gilt. Der ehemalige Zahnarzt hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ästhetische Grenzen zu überschreiten, was er auch oft genug bewiesen hat, z.B. in „Uzumaki“.
Zurück zur Hauptsache: Der Adaption eines Ekelhorror-Mangas Geschmacklosigkeit vorzuwerfen ist absurd. Man könnte ebenso einem Thriller wie Monster zum Vorwurf machen, dass er zu spannend sei, oder einem Makoto-Shinkai Film, er sei zu kitschig.
Im Gegenteil, die entsetzten Reaktionen auf die gezeigten Darstellungen sind vielmehr Beweis für den Erfolg der angestrebten Wirkung. Man kann das als Trash bezeichnen und sich angeekelt abwenden, das steht jedem frei.
Nichtsdestotrotz stellt Gyo eine mangelhafte Adaption des Originals dar. Zugegeben, wer Junji Itos Zeichenstil kennt, weiß, dass es nahezu unmöglich ist diesen in animierte Form zu überführen, dazu ist auch ufotable nicht fähig. Jedoch erweisen sich die storytechnischen Abänderungen in der Regel als kaum überzeugend und tragen nicht zur Atmosphäre bei. Stattdessen werden dramatische Elemente eingebaut, deren Absurdität beinahe an die der Grundidee des Szenarios heranreicht. Nach 70-Minuten sicherlich nicht gut investierter, aber dennoch, je nach Toleranzgrenze, unterhaltsamer Zeit endet die Geschichte. Hierbei möchte ich erwähnen, dass der Schluss, der nebenbei gesagt an das Ende des japanischen Horrofilms „Pulse“ erinnert, nicht überzeugender ist als der Schluss der Vorlage.


Fazit:
Wem sollte man Gyo nun empfehlen. Im Grunde fällt es nicht schwer eine Zielgruppe zu ernennen. Wer Ekelhorror à la Junji Ito mag, wird hier sicherlich ganz gut unterhalten, wobei eingefleischte Fans der Adaption dieser wahrscheinlich kritischer gegenüberstehen werden. Jeder, der einen Anspruch auf „guten Geschmack“ erhebt, kann jedoch getrost auf diese Ova verzichten.
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Avatar: PlayboyJoe#3
Bevor ich den Downloadlink angeklickt habe, dachte ich mir, dass ich zunächst noch einen Blick auf den Trailer werfen sollte. Man will ja schließlich nicht 62 Minuten seines Lebens mit einer schlechten OVA verschwenden. Nachdem ich das 4 minütige Preview also gesehen hatte, dachte ich eigentlich, dass ich jetzt recht gut einschätzen könnte, was mich da erwarten würde. Nämliche untote Mecha-Fische, die sich an den Menschen endlich für die Meeresverschmutzung rächen wollen. Und das Ganze würde noch mit ein paar Horrorelementen gespickt werden, genau so hat meine Vorstellung ausgesehen. Und bekommen habe ich den wohl größten Trash, den ich seit langem angeschaut habe.


Was anfangs noch als eine kleine Invasion von übel riechenden Mecha-Fischen scheint, entpuppt sich bald als Tragödie, die die gesamte Existenz der Menschheit bedroht. Der Zuschauer verfolgt die Geschichte einer hübschen, pflichtbewussten und frisch verlobten Studentin, die mit Freundinnen zum Zeitpunkt der Invasion Ferien macht. Nachdem die Welt urplötzlich Kopf steht, kämpft sich die Frau nach Tokyo durch, um dort nach ihrem Verlobten zu suchen, den sie in Gefahr vermutet. Unterwegs trifft sie dann noch einen Videofilmer, der ihr als männlicher Hauptpart zur Seite steht. Auf der Suche nach ihrem Liebsten streifen die zwei durch die apokalyptische Stadt. Insgesamt erinnert die Atmosphäre leicht an Tokyo Magnitude 8.0, aber die Emotionen der Charaktere werden so flach dargestellt, dass es eine Frechheit wäre, TM 8.0 und Gyo in einem Satz zu nennen.

Natürlich kann man in so kurzer Zeit keine Bindung zu den Charakteren herstellen, aber offensichtlich wollte man hier wieder alles verwursten, was einem zwischen die Finger kam: Tränen, Horror, Eifersucht, Abscheu, Mecha, Rape, Sex… usw. Es hat mich gewundert, dass man nicht noch versucht hat, Comedy einzubauen, aber die ganze Geschichte ist sowieso schon so unfreiwillig komisch, dass einem die komplette OVA wie eine riesige Lachnummer vorkommt. Das Einzige, was noch absurder ist als die Liste von jämmerlich inszenierten Genre-Elementen, ist die Story, die selbst für ein C-Movie noch zu anspruchslos wäre. Leider ist diese OVA ein schlechtes Beispiel dafür, wie kreativ die Japaner oft sind und wie sie diese Kreativität umsetzen.
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Avatar: Meister Ironfist#4

Die TL;DR Version - Fische gepaart mit Teufelsmaschinen treffen Dämonisches Gas (TM). Dazu ne priese Würg und die letzten Überlebenden aus einem Teeniehorrorstreifen. Einmal umrühren, fertig ist GYO.

So, und nun ernster. Gyo ist schlecht, und ekelerregend, für die ersten 5 Minuten, wo man es sehen tut. Dann wird es langweilig und ist irgendwo auf dem Niveau von Human Cetipide. Ergo, langweilige Ekelszenen ohne irgendwas, was interessant wäre.


Gut, bevor es losgeht. Einen Blick aufs Handwerk, und ja, hier ist Gyo wirklich nicht so richtig schlecht. Zwar habe ich besseres gesehen an Animationen und Charakterdesign, zum Beispiel in Phantom Quest Corporation, aber es ist solide. Auch an der Synchro gibt es nicht übertrieben viel Auszusetzten. Es ist alles nicht das Highlight, aber es ist alles in allem Solide.

Aber, so leid es mir tut, da hört es auf. Beginnen wir mal mit den Charakteren. Kaori, könnte man einen Charakter nennen. Sie will ihren Freund zurück. Das wars. (BTW im Manga ist sie tot irgendwie und ich war verwirrt, als ich mir eben Jenen angeschaut habe, also ignorieren wir ihn geschwindt) Der Rest unserer Rasselbande: Da wäre die eine, welche immer was zum schekern sucht (aka Sex haben will), die Dicke - welche gemobbt wird. Und der Random Journalist. Letztendlich scheint sich aber Kaori für keinen zu interessieren und die Chemie haben sie im Versuchskasten gelassen.

Storytelling. Story? HA! Es beginnt wie ein Teeniestreifen. dann, bäm! Zombiefisch! BÄM! Zombiehai! Bäm! Ekelszenen! Wiederholen -> Ende. Also in kurz, ganz zum Ende kommt sowas wie Plot. Das die Zombiefische von einem Dämonengas kontrolliert werden. Sinn macht das ganze dann auch nicht. Auflösung? Vergiss es Gandalph! Fazit dazu. Es gibt keine Story, Cabinfever hatte mehr davon.


Handlung. Wenn schon die Story, der Plot, nicht überzeugen kann, dann doch eventuell die Handlung? Auch hier, gähnende Langeweile. nach dem ersten oder zweiten Schock und WTF Moment fragt man sich schnell, was hier eigentlich los ist. Vielleicht ist man noch mal geschockt, als die Menschenkartoffeln ins Bildchen rollen, aber spätestens dann ist schluss. Also, auch Handlung suchen wir vergebends.

 

Fazit: GYO ist einfach eins, langweilig. Der Manga scheint irgendwie ein Mindfuck zu sein, aber auch nicht wirklich. Der Film bewegt sich für mich auf der Ebene wie Human Cetipide. Man ist irgendwo schockiert, und irgendwo bleibt es hängen, aber am Ende fragt man sich mehr, warum die Handlung so verdammt schlecht war. Der Schock trägt einfach keinen Film. Auf 30 Minuten gekürzt, hätte GYO durchaus nette Würgunterhaltung sein können, aber so,  mit einer Stunde Laufzeit? Eher nicht. Von mir das Prädikat: Kann man versumpfen lassen.

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Avatar: AlainJohns#5
Eines sollte man wissen wenn man den Mut aufbringt sich Gyo anzusehen. Es ist Trash, undzwar purer Trash der allerfeinsten Sorte. An diesem Anime ist nahezu alles abgrundtief schlecht, von einer völlig hinrissigen Story, über lächerliche Charaktere, bis hin zu grässlichen Animationen. Einen kleinen Nachteil gibt es für den Hardcore-Trash-Fan aber dennoch: Die musikalische Untermalung ist tatsächlich sogar ganz gut. Da ich mir aber durchaus auch ganz gerne mal ein wenig Trash ansehe, ahbe ich mich davon nicht abschrecken lassen und mich an Gyo herangewagt.


In der guten Stunde die dieser Film dauert, werden dem Zuschauer vor allem 2 Dinge präsentiert.
Erstens: Eine ganze Menge schlecht animierte Gewalt und ein wenig Splatter (wobei sich letzeres sogar mehr in Grenzen gehalten hat, als ich anfangs vermutete)
Und zweitens: Sehr viele ziemlich ekelhafte Szenen über sich mit Gasen auffüllende menschliche Körper und ähnliches.
Wie es sich für einen richtigen Trash-Film gehört bleibt es aber nicht dabei. Stattdessen wird zusätzlich versucht eine Story in das ganze zu integrieren, die die präsentierten Vorkomnisse erklärt. Bei dem gegebenen Setting schlägt das natürlich grandios fehl und wirkt sogar noch eine ganze Ecke lächerlicher als die eigentlichen Gewalt- und Ekelszenen. Unterstützt wird dieser Effekt noch davon, dass Story wie Charaktere zudem ausgesprochen stereotyp für dieses Genre und dementsprechend unkreativ gestaltet sind.

Fazit:
Gyo ist eklig, schlecht und pervers in fast allen möglichen Aspekten und bietet somit beste Unterhaltung für jeden Trash-Fan.
Sollte man aber zu jenen Menschen gehören, die sich lieber gute Sachen ansehen, kann ich nur sagen: Wer kein absoluter Masochis ist, sollte ganz eindeutig die Finger von diesem Film lassen.
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