Humanity Has Declined (Anime)Jinrui wa Suitai Shimashita / 人類は衰退しました

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht01. Jul 2012
  • HauptgenresNonsense-Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Bereits seit mehreren Jahrhunderten nimmt die Populationszahl der Menschheit langsam aber stetig ab. Die Erde wird inzwischen großteils von Feen bewohnt. Feen sind Wesen, die zehn Zentimeter groß, sehr intelligent sind und zudem einen großen Appetit auf Süßigkeiten haben. Die Protagonistin dieser Geschichte hat eine sehr wichtige Aufgabe übernommen. Sie agiert nämlich als eine Art Vermittlerin zwischen den Feen und den Menschen. Angenommen hat sie diese Aufgabe nur, weil sie davon ausging, dass es eine sehr einfache Tätigkeit ist und sie dies auch im hohen Alter noch vollziehen kann. Als sie die Feen jedoch kennenlernt, muss sie feststellen, dass diese Aufgabe alles andere als einfach ist.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Nein, es ist keine Serie über ein unbeschwertes Mädchen, das mit Feen kommuniziert und dabei für sie gar heitere Abenteuer erlebt. Zumindest nicht, wenn man nach der Beschreibung einen typischen zuckersüßen Shoujo-Anime vor Augen hat. Stattdessen gibt einem die Titelübersetzung mit „Humanity has declined“ schon eher einen Hinweis, dass es mit der Sache mehr auf sich hat. Ausdrücken tut sich das dann letztendlich darin, dass man eine schräge Nonsense-Komödie mit einer lakonisch-sarkastischen Heldin präsentiert bekommt und einem die augenscheinlich putzigen Feen bald eher unheimlich sind.


Wenn Brathühner sprechen, Brote bluten und man in einen Manga gesaugt wird, ja was soll man dazu eigentlich sagen? Der namenlosen Heldin fällt dazu meist nur ein trockener Kommentar ein, in dem die sich schon längst eingestellte Resignation angesichts der Absurdität ihrer Erlebnisse meist deutlich durchklingt. Durch den engen Kontakt mit den allmächtig, aber auch leicht gruselig wirkenden, dauergrinsenden Feen wird sie am laufenden Band in gar absonderliche Abenteuer verwickelt, in denen sie wohl nur aufgrund ihrer sich ihrem bizarren Schicksal längst ergebenen Art ihre geistige Gesundheit bewahrt.

Durch das Setting einer darniedergegangenen menschlichen Kultur und der aufgetauchten Feen, hat sich der Autor dann die Möglichkeit gegeben so wirklich jedes Szenario einbauen zu können und dabei gleichzeitig auch immer wieder die vergangenen (Kultur)Produktionen der Menschheit aufgreifen und aus einer Außenseiterperspektive kommentieren zu können. So ist es dann nicht weiter verwunderlich, dass sich die bisher in Zweierepisoden daherkommenden Geschichten in ihrer Ausrichtung durchaus unterscheiden und zwischen reiner Nonsense-Komödie, Parodie aktueller Kultur und Twilight-Zone-artiger Mystery wechseln. Was Abwechslung bringt, birgt aber natürlich auch die Gefahr, dass einem nicht alles zusagt, wenn es für mich trotz schwankenden Niveaus auch keine wirklichen Fehlschläge gab. Seltsam mutet allerdings an, dass sich die Geschichten nicht in chronologischer Reihenfolge abspielen, was schnell für Verwirrung sorgt, wenn es mangels übergreifender Hauptgeschichte auch nicht ganz so tragisch ist.

Fazit:
Ich mag Nonsense-Komödien, besonders wenn sie bei ihrer Absurdität stimmungsmäßig nicht zu sehr ins Schrille abgleiten, wofür sich die Heldin mit ihrer Art als wirkungsvoller Dämpfer erweist. Die Serie ist ein wenig eine Wundertüte, bei der man nie weiß, was einen in der nächsten Episode erwarten wird, was neben positiven aber wohl auch ernüchternde Überraschungen bringen kann.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Am Anfang hat mir diese schräge Komödie noch gefallen, sie war erfrischend anders und der charmante schwarze Humor hat genau meinen Geschmack getroffen. Leider wurde aus den guten Ansätzen viel zu wenig gemacht. Es folgten ziemlich durchwachsene Episoden und irgendwann versank die Serie im Mittelmaß.

Dem Anime fehlt es eindeutig an Substanz. Die einzelnen Geschichten - meistens Doppelfolgen - hängen kaum zusammen und sind dann doch wieder zu ausschweifend, um als reine Comedy durchzugehen. Der Autor hat schon irgendwelche Hintergedanken gehabt, aber so richtig klar geworden sind sie nicht. Oder eher gesagt tritt hier wieder ein bekanntes Problem auf, nämlich dass er wohl zu viel auf einmal wollte. Am besten sind gerade die beiden letzten Episoden, die eben so etwas wie Substanz und einen vernünftigen Konflikt haben, ohne dabei auf den Humor zu verzichten. Manchmal will Jinrui wa Suitai Shimashita auch parodieren, aber das klappt nicht so recht. Diese Episoden kamen mir immer wie "gewollt, aber nicht gekonnt" vor. Naja, zum Glück gibt es ja noch das recht interessante Setting, den schwarzen Humor und die urigen Feen, so wird aus der Handlung zumindest kein Totalausfall.

Mit den Charakteren bin ich auch nicht zufrieden. Die namenlose Heldin versteht es, den Zuschauer geschickt zu täuschen. Ihre sarkastischen Sprüche sind lustig und ihre fatalistische Einstellung ist ja irgendwie ungewohnt, doch das war's dann auch schon mit der Persönlichkeit. Sie hat nur die Rolle einer widerwilligen Beobachterin und Kommentatorin, die von sich aus kaum handelt. Erst in den letzten beiden Episoden zeigt sie mal Charakter, doch da ist es schon zu spät. Die meisten anderen Figuren sind selbst für eine Komödie zu hohl, Stichwortgeber, damit die Heldin etwas zum Kommentieren hat. Die Feen sind natürlich toll und eine der großen Stärken des Animes.
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Avatar: PhryneMandelbrot#3
Bei „Jinrui wa Suitai Shimashita“ (kurz Jintai) handelt es sich um einen Anime, dessen Titel gerade noch lang genug ist, um als Light Novel-Adaption durchzugehen und der durch das Fehlen des Wortes "Imouto" durchaus Fragen über den Inhalt aufwirft. Das heitere Opening verrät noch nicht, dass hier das Leben einer zurückgedrängten und stark dezimierten Menschheit thematisiert wird. Doch ganz so schlimm wie z.B. bei Narutaru ist das Erwachen dann doch nicht. Stattdessen folgt eine Reise in die Welt des (vielleicht nicht ganz so unsinnigen) Unsinns.


Fröhliche, zuckersüchtige Feen bevölkern das Land, welches von einem Autor mit dem Namen Romeo Tanaka erdacht wurde. Das gibt schon mehr Aufschluss, möchte man meinen. Der genannte Autor verdiente sein Geld bisher aber nicht mit dem Schreiben von Shoujo-Romanzen, sondern widmete sich der Produktion von Eroges wie „Yume Miru Kusuri“. Fanservice muss man deshalb aber nicht fürchten, denn in diesem Anime besticht die weibliche Erzählerin, deren Name nie genannt wird und die mit den Eigenschaften „lakonisch-sarkastisch“ äußerst treffend im ersten Kommentar beschrieben wurde, vor allem durch eben diese Eigenschaften. Ihr Wortwitz, ihre gelassene Art und auch das teilweise befremdlich, beinahe furchterregende Verhalten der Diplomatin und Teilzeit Süßigkeitenherstellerin ist wie ein rosa Bonbon im grauen Einheitsbrei der Stereotypen (man verzeihe mir die Metapher).

Zumindest kenne ich, abgesehen von Kyon, keinen Erzähler, dessen Sarkasmen mir soviel Freude bereiten konnten => Sympathiepunkte +10. Scherz beiseite, "Jintais" Stärke liegt ganz klar in seiner Protagonistin und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die anderen Charaktere eher schwach und einfallslos erscheinen, was im Falle des Assistenten sogar gewollt ist.
Wie dem auch sei, die besten Episoden des Anime, sind eben jene, die ihren Fokus auf die Erzählerin richten. Da diese im späteren Verlauf der Serie zunehmen, steigt folglich auch die Qualität der Serie, nach einigen anfänglichen Durststrecken.

Auf den erwähnten Unsinn, der den Inhalt dieser Nonsense-Komödie bestimmt, bin ich noch nicht eingegangen, daher folgt eine kurze Kostprobe:

„Gerupfte Hühner verkünden ihre Pläne zur Welteroberung, unsere Protagonistin wird gefangen genommen. Daraufhin eilt ihr Assistent zur Rettung herbei und bezwingt die Widersacher mit einer Kamera, die bei jedem Auslöser Pistolengeräusche abgibt. Im Hintergrund hört man „Ave Maria“. Ja, deswegen schaue ich Anime.

Wer sich jetzt fragt, was der Unsinn soll, der ist mit diesem Anime reichlich schlecht beraten. Auch diejenigen, die nach FLCL nur noch Kommentare a la „Was für Drogen haben die Regisseure konsumiert?!“ von sich geben konnten, sollten diesen, wenngleich wesentlich unaufgeregteren Anime meiden. Wer trotzdem gewillt ist, sich auf "Jintai" einzulassen, dem soll hier geraten sein, das Hirn zumindest nicht ganz auszuschalten. So manches Mal wird man tatsächlich gefordert und nicht alles ist so unsinnig wie es anfangs erscheint.


Fazit:
Nonsense-Freunde werden dieses Kleinod, das besonders durch seine sympathische Erzählerin besticht, zu schätzen wissen. Wer aber nicht gewillt ist, die Grenzen des „Anime-Realismus“ zu überschreiten, wird hier sicherlich nicht viel Erfreuliches vorfinden.
Letztlich ist „Jinrui wa Suitai Shimashita“ einer dieser wenigen, polarisierenden Anime; ein Anime, der ganz aus der Reihe fällt, sich nie für das Dargestellte rechtfertigt, im Grunde das Potenzial zum Kult-Anime hätte, und nicht zuletzt der Beweis dafür, dass Light Novel-Adaptionen, besonders jene mit längeren Titeln, nicht zwangsläufig schlecht sein müssen.
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Avatar: AlainJohns#4
Knuffige Feen die Süssigkeiten lieben und eine helle, kunterbunte Optik lassen bei Jinrui wa Suitai Shimashita anfangs kaum Zweifel aufkommen, dass es sich hier um eine freundliche, ruhige Serie handelt, deren primäres Ziel es ist beim Zuschauer möglichst schnell Diabetes zu induzieren.
Doch schon nach Episode 1 ist klar, dass wer diese Einschätzung hat weit daneben liegt, vielmehr handelt es sich hier um eine äußerst skurille, stellenweise schon bizarr anmutende Kombination aus Mysterygeschichte, Komödie, Sci-Fi und Gesellschaftssatire in einem Endzeitsetting.


Wir befinden uns in der Zukunft, die Menschheit neigt sich ihrem Ende entgegen und hat einen Großteil ihrer technischen Errungenschaften vergessen, während mit den Feen grade eine neue intelligente Rasse ihren Aufstieg beginnt. Diese possierlichen nur zentimetergroßen Kreaturen sind zwar hoch intelligent, wirken für einen Mensche oft aber ziemlich neben der Spur, da sie die Konzepte des menschlichen Denkens nicht wirklich zu verstehen scheinen. Auch lieben sie Süssigkeiten über alles und vermehren sich einzig und allein dadurch, dass sie glücklich sind.
Mit diesen Wesen umzugehen und Beziehungen zu ihnen aufzubauen ist die Aufgabe unserer namenlosen nur "Watashi" genannten Protagonistin - einer UN-Botschafterin für die Feenwelt.
Dieser Job gestaltet sich sogar noch wesentlich abwechslungsreicher, als man es aufgrund der Feen schon vermuten würde. Aufgrund des für die Menschen unverständlichen Verhaltens der Feen und der nicht weniger unverständlichen kulturellen und technischen Erfindungen früherer Generationen gerät Watashi in die verschiedensten Situationen, eine unvorstellbarer als die andere und wird dabei mit gesellschaftlichen Themen wie Religion, dem Aufbau eines Staates, oder auch auch einfach nur ein paar Yaoi-Mangas, oder Fantasy-Rollenspielen konfrontiert.
Die einzelnen Geschichten dieses episodisch aufgebauten Anime sind dabei nicht in chronologischer Reihenfolge geordnet und schwanken stark was ihr ganzes Genre angeht. Manche erinnern an eine Abenteuergeschichte, andere sind eher mysteriös, oder Science Fiction-lastig und wieder andere lassen sich gar am besten als Parabel beschreiben. Selbes gilt auch für die Ernsthaftigkeit der einzelnen Geschichten, de mal mehr, mal weniger gegeben ist. Was man aber stets vorfindet ist der herrliche trockene bis sarkastische Humor von Watashi, die durch diesen Charakterzug zu einer sehr sympathischen Protagonistin wird.

Fazit:
Jinrui wa Suitai Shimashita ist ein äußerst abwechslungsreicher Anime, der in nicht chronologischer Reihenfolge Geschichten aus verschiedensten Genres erzählt und dabei oft Bezug zu bestehenden gesellschaftlichen Phänomenen nimmt und diese durch Watashi kommentieren lässt und karikiert. Man darf hier keinen durchgängigen roten Faden erwarten, vielmehr handelt es sich um ein grundlegendes Setting, in dem viele einzelne Geschichten erzählt werden, die kaum mehr gemeinsam haben als ihre Protagonistin. Durch diesen Umstand schafft es diese Serie trotz leicht schwankender Qualität der Episoden nie Langeweile aufkommen zu lassen und besticht vor allem durch die oft sehr treffenden Kommentare ihrer Protagonistin.
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Avatar: MadScientist#5
Seit Jahrhunderten schon befindet sich die Menschheit auf dem absteigenden Ast. Die Geburtenraten sinken stark, es herrscht Essens- und Stromknappheit und somit wird sie wohl bald das Zeitliche segnen. Logischerweise sollte man deswegen davon ausgehen, dass dieser Anime mit einer dunklen depressiven Stimmung, ohne Witz, ohne Lichtblick den Niedergang der Menschheit beleuchtet. Doch weit gefehlt, denn diese bescheidene Serie ist nämlich eine Nonsense-Komödie. Freilich fragt man sich jedoch, wie man das mit diesem Setting hinbekommen will?

Wahrlich ist die Zukunft, in der diese Geschichte stattfindet, keine unbeschwerte Zeit und eigentlich hätte dadurch der Zuschauer auch wenig zu lachen, wären da nicht die Feen, welche die neue überlegende Rasse darstellen. Diese sind sehr intelligent und ihre Erfindungen grenzen schon fast an Magie, trotzdem sind sie so drollig, dass man sie am liebsten mit nach Hause nehmen will. Durch ihr Dauergrinsen, ihrer winzigen Größe von wenigen Zentimetern und der naiv wirkenden Denkweise, erinnern sie einen am ehesten an die Minions. Dieser eine Faktor, kombiniert mit der zynischen und trockenen Protagonistin verleiht diesem oft so depressiv angehauchten Szenario einen neuen lustigen Anstrich.

Story und Charaktere

Auch wenn die neue vorherrschende Rasse ziemlich intelligent ist, so ist es für die Menschen oft schwierig diese Feen und ihre Motive zu verstehen. Um also die Kommunikation zwischen den Feen und den Menschen zu verbessern, gibt es von der UN ausgesandte Vermittler, wie unsere namenlose Protagonistin (oft bezeichnet als „Watashi“ (jap. für „Ich“)). Natürlich ist dieser Job kein Garant für ein ruhiges und einfaches Leben, wie es sich Watashi  zuerst wünschte, denn der Kontakt zu Feen bringt meist einige Probleme mit sich.

Genau von diesen Schwierigkeiten berichtet die Serie und nimmt sich meist ein bis zwei Folgen Zeit für jeweils ein solches Problem. Daraus sollte man schon herausgehört haben, dass der Anime sehr episodisch ist. Die einzelnen Episoden haben also außer ihrer Hauptcharaktere und ihrer Welt keinen Zusammenhang miteinander. Fast in jeder Geschichte wird ein neuer Charakter vorgestellt, diese sind meist auf Anhieb sympathisch und sorgen für Abwechslung. Jedoch hört man von diesen Figuren danach nichts mehr, wodurch sie im Nachhinein etwas flach und unterentwickelt wirken. Oft hätte man sich gewünscht, dass manche lieb gewonnenen Charaktere nochmals auftauchen, allerdings ist dies leider aufgrund der geringen Folgenanzahl von 12 Episoden zeitlich gar nicht möglich. So ist es auch nur logisch, dass am Ende der Serie noch Fragen offenbleiben, denn die ursprüngliche Light Novel Reihe umfasst 9 Bänder. Daraus und aufgrund von dem episodischen Aufbau des Animes lässt sich schließen, dass das Ende leider wenig zufriedenstellend ist. So wirkt die ganze Serie eher wie mehrere lose zusammenhängende Geschichten aus einem Kinderbuch, woraus man nach 12 Episoden erst die Hälfte vorgelesen hat. Leider bringt die schiere Anzahl an Episoden weitere Probleme mit sich, wie z.B. die fehlende Zeit um sich mit den Charakteren zu identifizieren, was durch die nicht chronologische Anordnung der Geschichten verstärkt wird. Ist diese Identifikation jedoch vollendet, wird man sich auf jeden trockenen Kommentar von „Watashi“ freuen oder auch Interesse an ihrer Vergangenheit entwickeln.

Trotz aller Kritikpunkte muss man immer noch im Auge behalten, dass diese Serie eine Nonsense-Komödie ist und in diesem Aspekt liefert Jinrui auf jeden Fall ab, besonders mit der Schöpfung unvergesslicher Szenen. Jedoch sollte man hier erwähnen, dass dieser Humor sicherlich nicht für jeden ist, denn er nimmt oft sehr skurrile Züge an. Neben all den Jokes schafft es die Serie aber auch hier und da etwas Sozialkritik unterzubringen. Diese ist so universell, dass sie auch auf die heutige Zeit anwendbar ist. Außerdem ist man aufgrund des fantasievollen, Sci-Fi Settings immer gespannt auf die nächste Geschichte, da in dieser Welt scheinbar alles möglich ist.

Animation

Dadurch das dieser Anime eher aktuell ist, können die Animationen durchgehend überzeugen und besonders in den letzten Folgen werden sogar noch eher ungewöhnliche Kameraperspektiven und  -fahrten verwendet, um die Immersivität zu erhöhen. Auch die Farbgebung kann vor allem durch ihren schnellen Wechsel bei umschlagender Stimmung überzeugen. Besonders fallen jedoch in puncto Technik die Hintergründe auf. Diese sind malerisch farbenfroh und gemäldeartig gestaltet und unterstützen dadurch das Kinderbuch Feeling. Dies ist wieder mal ein Gegensatz zu den anderen eher düsteren, meist dunklen und bedrückend gezeichneten Endzeit Serien.

Soundtrack

In demselben Maße trägt zu diesem Kinderbuch Gefühl auch das Ending mit dem kindlichen Text und dem reduzierten Charakterdesigns des Mädchens bei.

Das Opening hingegen unterstreicht noch mal die Kategorisierung des Animes in das Genre der Nonsense-Komödie. Außerdem überzeugt der Soundtrack auf der einen Seite damit, aufgrund seiner großen Bandbreite, immer perfekt auf Stimmungswechsel reagieren zu können und auf der Anderen durch gekonntes überdramatisieren bestimmter Szenen, lustige Momente zu erzeugen.

Fazit:

+Minionsfaktor als Anime

+Endzeit mal anders --> in lustig

+überraschende Wendungen durch schwer zu greifendes Setting

+Opening und Ending sind sehr gut auf den Anime angepasst

 

~viele Nebencharakter (abwechslungsreich aber auch eindimensional)

 

-kein ganz zufriedenstellendes Ende --> nicht alle Fragen werden beantwortet

-skurriler Humor: sicherlich nicht für jeden etwas

Empfehlung: Schlussendlich wer soll sich den Anime ansehen?

All diejenigen, die genug von den durchgehend depressiven Endzeitszenarien haben und sich mal eine etwas humorvollere Herangehensweise an dieses Thema wünschen, sind mit „Jinrui wa Suitai Shimashita“ gut bedient. Sollte man gerne WTF-Momente erleben wollen, der wird auch mit diesem Anime gut beraten sein. Wer jedoch eine zusammenhängende, tiefgründige, traurige Endzeit Geschichte erwartet, der wird herbe enttäuscht werden.
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