Battle Girls: Time Paradox (2011)Sengoku Otome: Momoiro Paradox / 戦国乙女~桃色パラドックス~

Anime Beschreibung

Anime: Battle Girls: Time Paradox
Die leichtlebige Mittelschulschülerin Yoshino Hide – von ihren Freunden Hideyoshi genannt – findet sich nach einem Zwischenfall in einem Schrein plötzlich in einem mysteriösen Land wieder. Dort trifft sie auf Oda Nobunaga, doch ist dieser große Krieger aus Japans Vergangenheit hier ganz anders, als es in ihrem Geschichtsbuch zu lesen ist, steht doch stattdessen eine stolze Kriegerin vor ihr. Was sie zunächst für ein Cosplay hält, entpuppt sich schließlich als Realität und hätte Hideyoshi trotz ihrer unbekümmerten Art nicht schon genug Probleme sich in diese Welt einzuleben, will Nobunaga auch noch eine legendäre scharlachrote Rüstung zusammensammeln… mit ihrer Unterstützung.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Sengoku Otome kann man leicht für ein zweites Koihime Musou halten und damit liegt man auch gar nicht mal so falsch. Wieder geht es darum, dass ein paar Mädchen durch das Land ziehen, andere Mädchen treffen und dabei möglichst gut in Szene gesetzt werden. Eine rudimentäre Handlung hält die Episoden zusammen und es gibt einige Pseudo-Yuri-Anspielungen. Obwohl der Anime Koihime Musou so ähnelt, ist er aber trotzdem deutlich schwächer.

Das hat mehrere Gründe. Zunächst geht der Serie schnell die Puste aus. Die ersten beiden Episoden fand ich noch temporeich und gut umgesetzt, aber danach wurde der Anime immer schwächer. Später nimmt er sich dann auch viel zu ernst. Koihime Musou hat trotz einiger kleiner Konflikte eine durchgängig heitere Stimmung, das hat mir eindeutig besser gefallen. Handlungstechnisch können natürlich beide Serien nicht überzeugen. Es sind eben letztendlich reine Fanservice-Animes, die nur von den Figuren leben.

Die Charaktere sind bei Sengoku Otome zwar ganz nett, aber nicht so sympathisch wie bei Koihime Musou, wobei letzterer mit seinen gefühlten 100 Figuren natürlich einen Quantitätsvorteil hat. Vielleicht war es auch bei den Charakteren diese Ernsthaftigkeit, die mich am Ende gestört hat. Jedenfalls hatten sie am Anfang der Serie noch mehr Charme. Wohl vor allem wegen der tollpatschigen Heldin Hideyoshi, die zwar als Kind mal kräftig auf den Kopf gefallen sein muss, aber immerhin ist sie lustig. Ich hatte das Gefühl, dass der Unterhaltungswert schon ziemlich darunter gelitten hat, dass sie später immer stärker in den Hintergrund rückte.

Die Pseudo-Yuri-Anspielungen konnten mich diesmal auch nicht so recht begeistern, weil es eben nur Anspielungen sind. Und das, obwohl in der Welt von Sengoku Otome nur Frauen leben und alle von dort zwangsläufig lesbisch sein müssten. Trotzdem gibt es nur ein wenig Fanservice. Ohne das Setting hätte ich den Anime aber vermutlich gar nicht geschaut, von daher ist das wohl sogar noch ein Pluspunkt einer sonst schwachen Serie.
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Avatar: Karl#2
Anspruch:wenig
Action:mittel
Humor:viel
Spannung:nichts
Erotik:mittel
Wie man es auch sieht, Sengoku Otome ist ein eher mäßiger Anime. Allerdings hat er geschafft, was einige vielversprechende Serien nicht geschaffte haben: Er hat mich durchgehend unterhalten und amüsiert. Meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, dass Stimmigkeit blinde Innovation schlagen kann.

Ich frage mich wie viele diesen Teil meines Kommentars lesen und nicht schon wegen meiner positiven Bemerkung und meiner relativ hohen Bewertung negativ bewertet haben.

Story Es gibt eine Geschichte, aber die fällt erwartungsgemäß recht dünn aus. Das Mädchen mit dem Spitznamen Hideyoshi wird aus der modernen Zeit durch ein blaues Licht in einem Schrein in das alte Japan zur Sengoku Ära geworfen. Oder zumindest so ähnlich. Denn in dieser Parallelwelt gibt es nur Frauen und das gilt auch für die historischen Generäle. Hideyoshi hat das besondere Glück dem Dämonenkönig (oder sollte ich Königin sagen?) Nobunaga und ihrer Gehilfin Mitsuhide in die Hände zu fallen. Nobunaga findet gefallen an der kleinen, quirligen Hideyoshi und nimmt sie unter die Fuchtel. Sie soll ihr helfen, die rote Rüstung zu finden um damit Japan zu erobern.

Von da an reisen Nobunaga, Mitsuhide und Hideyoshi durch die Ländereien um den anderen Feudalherren die Einzelteile der Rüstung abzunehmen.

Charaktere Ich muss sagen, dieser Punkt ist eine Stärke des Anime. Nicht weil sie besonders tief wären, sondern weil die meisten Characterdesigns recht ansprechend sind. Eigentlich sind es nur Shingens und Motochikas Farbgebungen, die mich persönlich etwas gestört haben, aber auch das war insgesamt überhaupt nicht schlimm.

Sehr Schade ist allerdings, dass diese Characterdesign vollkommen verschwendet werden. Meist sieht man nur Nobunaga, Mitsuhide und Hideyoshi. Die anderen tauchen nur dann und wann auf. Mehr als Äußerlichkeiten gibt es auch nicht, die Charaktere sind ohne Entwicklung auf wenige Eigenschaften begrenzt - einzig unsere drei Protagonisten entwickeln sich ein wenig weiter.

Ich mochte Nobunaga anfangs wegen ihres gigantischen Brustumfangs nicht (für mich ein Warnsymbol für nutzlose Charaktere die einzig wegen ihrer Brüste existieren), aber die stolze Kriegerin hat einen einzigartigen Charakter. Sie ist wild und laut, aber dennoch eine sympathische Person, mit dem nötigen Ernst und Verstand um tatsächlich Feudalherr zu sein.

Auch Hideyoshi entwickelt sich vom nervigen Dummerchen, dass kaum etwas weiß und völlig abhängig von der modernen Welt scheint, zum erträglichen Anhängsel Nobunagas weiter.

Und ich gebe zu, dass ich gerne eine Fortsetzung sehen würde, in der die Charaktere etwas mehr ausgespielt werden.

Kämpfe In Relation zum Intro gibt es recht wenige Kämpfe in diesem Anime, was recht schade ist. Die Feudalherren sind alle mit ihrem Techniken interessant und hätte Potential für coole Kämpfe, dieses Potential wird leider nicht ausgekostet und gerade einmal angekratzt, wenn überhaupt. Die meiste Zeit verbringt der Anime eher mit Humoreinlagen und ungewöhnlichen Wettbewerben um die Rüstungsteile.

Ecchi Es mag schwer zu glauben sein, aber die Battle Girls ernähren sich für einen Anime dieser Art kaum von Ecchi. Natürlich gibt es einige Gelegenheiten und sogar eine ganze Folge bei der einfach alles freigelegt wird. Aber es ist nicht so drückend wie Queens Blade oder Sekirei. Meistens belässt es Sengoku Otome bei ein paar Brustwacklern und Andeutungen.

Animation Die Animation ist zeitgemäß und flüssig, Standbilder sind keine vorhanden und die ganze Folge leuchtet einen die ganze Zeit lang mit Farben an. Es ist also recht lecker für die Augen, wenn auch kein Festschmaus.

Musik Der Soundtrack an sich ist recht unauffällig und kein Track ist mir im Gedächtnis geblieben. Aber Opening und Ending sind recht gut.

Ersteres hat mich überhaupt erst in diesen Anime reinschnuppern lassen, um den ich sonst weitere Schritte gemacht hätte. Ein rockiger, energiegeladener Song der die Opening Sequenzen perfekt untermalt (auch wenn diese weitaus mehr Action vorgaukeln, als man letztlich erhält). Ich könnte diese Opening die ganze Zeit hoch und runter hören.

Das Ending dagegen ist ein chilliger Song, der die Episode angenehm ausklingen lässt.

Gesamt Man muss mit dem Humor von Sengoku Otome konform gehen, ansonsten wird man mit dem Anime keine Freude haben. Sehr hilfreich ist auch Wissen über die Ära, insbesondere wenn man dieses aus Sengoku Basara zieht. Denn dann amüsiert man sich schon alleine darüber wie die unterschiedlichen Charaktere interpretiert und umgesetzt wurden.

Kurzum: Sengoku Otome macht Spaß, wenn man ein wenig über die Sengoku Ära weiß und ansonsten etwas abschalten kann.
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Avatar: Miezuhide#3
Durch mein Interesse an japanischer Geschichte, allen voran natürlich die Sengoku-Ära, kam ich um diesen Anime nicht herum, und auch wenn er etwas oberflächlich erscheint (vor allem zum Ende hin) so hat er mich doch relativ gut unterhalten, auch wenn man nicht sonderlich anspruchsvolle Kost erwarten sollte.


Story

Die Story ist relativ schnell erzählt. Es geht um die junge Hide Yoshino (von ihren Freunden "Hideyoshi" genannt) die durch einen dummen Zufall in Japan zur Sengoku-Ära landet, mit dem Unterschied dass alle Menschen dort Frauen sind.
Dort angekommen trifft sie auf Nobunaga Oda, die mit ihrer Hilfe eine mächtige Rüstung zusammen sammeln will um das Land zu erobern. Klingt relativ einfach gestrickt, ist es an sich auch. Die Story stolpert dann über gelegentlich auftretende geschichtliche Ereignisse (wie zB dem Honnouji-Zwischenfall) bis hin zu einem Höhepunkt der dann mit dem historischen Hintergrund kaum was gemein hat und zudem nicht sonderlich innovativ ist.

Charaktere

Die Persönlichkeiten sind weitesehend relativ sympatisch wenn auch nicht herausragend gestaltet, sie passen allerdings zu den jeweiligen Charakteren auch wenn der eine oder andere Charakter förmlich nach "Stereotyp" schreit. Auch hier fand ich die geschichtliche "Korrektheit" (im weitesten Sinne) recht passend umgesetzt.
Bestes Beispiel ist wohl Sōrin Ōtomo. Nicht nur dass ihre Waffe tatsächlich eine der Waffen ist, die der geschichtliche Sōrin Ōtomo genutzt hat, auch ihr "Design" ist plausibel, da er einer der wenigen bekannten Samurai war die offiziell dem Christentum beigetreten. Dies erklärt mitunter auch ihr "Ordensschwestern"-Design, was mich übrigens stark an Rosette aus Chrno Crusade erinnerte.


Animation

An der Animation gibt es an sich nicht viel auszusetzen, sie hält sich auf jeden Fall im oberen Durchschnitt. Auch das Charakterdesign gefällt mir recht gut obwohl es nicht sonderlich aus der aktuell großen Masse an neuen Animes hervorstechen kann.

Sound

Das Intro hat mir an sich sehr gut gefallen, das Outro eher weniger. Ansonsten ist die BGM eigentlich immer passend, allerdings nichts übermäßig herausragendes.

Fazit

Sengoku Otome ist eine doch recht lustige Serie, die einen trotz ihrer Stereotypen und dem sehr klischeebehafteten Ende irgendwie dazu animiert sie auch bis zum Ende zu sehen.
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