• TypOVA
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht22. Jan 2011
  • HauptgenresThriller
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

In einem einsam gelegenen Gefängnis: Eines Tages kommt es zu einem plötzlichen Stromausfall, durch den alle elektrische Schlösser der Zellen aufgehen. Eine Gruppe von vier Häftlingen, sowie einer Katze, findet sich zusammen, muss aber verwundert feststellen, dass alle Wachen verschwunden und keinerlei Ausgänge aus dem Gefängnis zu finden sind.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: PhryneMandelbrot#1
“Life is a gamble“

Mit diesem Zitat von Muhammed Ali endet Norageki!, vielleicht zur Verwunderung vieler Zuschauer, die letztlich zu dem Schluss gekommen sein mögen, dass sie hier wohl eher ihre Zeit verspielt haben, als das sie eine Erfahrung reicher geworden sind.
Doch zuerst ein paar grundlegende Informationen:
Bei Norageki! haben wir es mit einer Produktion von Bandai Visual zu tun, die auf Grund der involvierten Personen hohe Erwartungen zu wecken scheint. Während Hiroaki Ando (u.a. Steamboy) für die Computeranimationen zuständig war, wurde das Skript von Dai Sato (u.a Eureka 7) ausgearbeitet, wobei die restlichen Mitarbeiter ebenso gute Reputationen aufweisen können.
Dass dies nicht gleichbedeutend für den Erfolg einer Ova steht, haben bereits etliche Kurzanimes bewiesen. Wird auch Norageki! der kurzen Zeitspanne zum Opfer fallen, unfähig diese hinreichend interessant zu gestalten, oder ist die CG-Ova tatsächlich die investierte Zeit Wert?


Zu Beginn des Animes wird dem Zuschauer in einer Sequenz das futuristischene Setting, eine Gefängnisanstalt, offenbart, die nach einem Stromausfall ihre fünf Insassen, deren Zellen geöffnet wurden, preisgibt. Darunter befinden sich ein verschwiegener junger Mann, ein Soldat, der gegen die korrupte Regierung protestiert, eine Otaku-Hackerin, eine Spielerin und zudem Heiratsschwindlerin und schlussendlich ein dubioser alter Mann, der anscheinend freiwillig zusammen mit seiner Katze in der Anstalt lebt. Die ersten vier Insassen wurden demnach in einen künstlichen Schlaf versetzt, der durch den Stromausfall unterbrochen wird.
Nachdem alle Protagonisten erwacht sind, erkunden sie das scheinbar leere Gefängnis und versuchen einen Fluchtweg ausfindig zu machen. Die Situation nimmt eine unangenehme Wendung für die Gruppe, als diese herausfindet, dass sie sich im Weltall befinden und die Raumstation, welche die Funktion eines Gefängnisses bekam, kurz davor steht in der Erdatmosphäre zu verglühen.


Die Handlung und Charaktere sind durchaus vielversprechend, wobei vor allem der alte Mann und der schweigsame junge Mann das größte Interesse wecken, da deren Verbrechen und Vergangenheit bis zum Schluss ungeklärt bleiben.
Ebenso interessant ist jedoch auch die Interaktion der teilweise sehr verschiedenen Charaktere, die in Notfällen zusammenarbeiten müssen, jedoch vollkommen unterschiedliche Absichten verfolgen. So wurde die Regierung der Erde durch eine Wirtschaftskrise erschüttert, was zu großem Unrecht führte, dessen Aufklärung die Berufung des Soldaten zu sein scheint. Diese Krise wurde wiederum durch einen Computervirus der ebenfalls inhaftierten Hackerin ausgelöst.
Die vielen verschiedenen Plottwists, die im Laufe der Handlung immer wieder Einzug halten, sind durchaus gelungen, sorgen jedoch dafür das ein wirres Ende mit einigen offenen Fragen entsteht, deren Beantwortung letztlich dem Zuschauer überlassen wird.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Norageki! um einen CG-Anime, weshalb eine Gewöhnungszeit notwendig sein wird, für jene, die diesen Animationsstiel nicht gewöhnt sind, wobei diejenigen, die den CG-Stil nichts abgewinnen können, die Ova trotzdem nicht meiden sollten. Grund hierfür sind die gelungenen Charakterdesigns, die der handgezeichneten Konkurrenz in nichts nachstehen.
Als aufmerksamer Science-Fiction Fan sollten einem die Parallelen zu Stanly Kubricks „2001 – Eine Odyssee im Weltraum“ aufgefallen sein, die vor allem in der Gestaltung der Raumstation deutlich werden. Diese wirkt klinisch steril und durch die vielen Gänge und leeren Räume durchaus trostlos.
Ein erstaunlich gut gelungener Animationswechsel findet im letzten Drittel der Ova statt, welcher auf der Erde spielt und ein friedvolle Naturlandschaft präsentiert, welche von Menschen bevölkert und belebt wird, was einen unheimlichen Kontrast zur einsamen Mondstation darstellt und ebenso eine gelungen Abwechslung darstellt.

Über den Soundtrack einer 25-Minuten langen Ova lässt sich logischerweise nicht sonderlich viel schreiben, jedoch sollte der Themensong „VOLEVO UN GATTO NERO“, zu Deutsch „Tango der schwarzen Katze“, erwähnt werden, welcher komplett in italienischer Sprache gesungen wird, und dem J-Pop erwartenden Animezuschauer zumindest ein Schmunzeln auf das Gesicht zaubern sollte.

Fazit:
Norageki! ist summa summarum ein sehr unterhaltsamer Anime, der die kurze Zeit zu nutzen versteht und keinesfalls langeweile aufkommen lässt. Die interassente Grundidee und deren Details, welche erst zum Schluss, wenn auch sparsam und zur Klärung aller Fragen unzureichend, erläutert werden können durchaus überzeugen und wissen sogar teilweise zu überraschen, was in Zeiten, in denen viele Animes wie z.B. Deadman Wonderland, oder ein x-beliebiger Sprössling des „Kleine-Schwester-Anime-mit-unerträglich-langem-Namen-Genres“, ihr bestes daran tun dies zu verhindern, nicht selbstberständlich ist.
Kritik werden jene üben, die mit einem unfertigen Plot nichts anfangen können oder denen die Kreativität mangelt letztlich eine Botschaft hinter den Bemühungen der Schöpfer zu erkennen. Diesen wird nämlich im letzten Satz deutlich zu verstehen gegeben:

“That’s as ridiculous a joke as mankind going extinct.“


“Yeah, it is indeed.“
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