Anja und die vier Jahreszeiten (Anime)Sekai Meisaku Douwa: Mori wa Ikite Iru / 世界名作童話 森は生きている

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht15. Mär 1980
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonAndere
  • ZielgruppeFamilie

Anime Beschreibung

Anime: Anja und die vier Jahreszeiten
Covertext:
Die eitle Königin verlangt in der Silvesternacht nach Schneeglöckchen und bietet dafür einen Korb voll Gold. Aber jeder weiß doch, dass die nur im Frühling blühen! Daraufhin schickt die raffgierige Stiefmutter ihr kleines Mädchen bei einem Schneesturm in die kalte Nacht hinaus. Doch das Mädchen hat Glück. Nach einem beschwerlichen Weg gelangt es an ein Lagerfeuer, wo sich zwölf Brüder versammelt haben - die zwölf Monate. Bruder April mag die Kleine mit dem guten Herzen ganz besonders und will ihr helfen. Im Handumdrehen vertauscht er für eine Stunde mit seinem großen Bruder Januar den Platz und lässt die Schneeglöckchen blühen. Die Freude der bösen Stiefmutter und der Königin ist groß, aber noch größer die Gier nach mehr Gold und mehr Blumen. Die Königin befiehlt, sie an den Platz der blühenden Wiesen im tiefsten Winter zu führen. Aber das Mädchen hatte doch den zwölf Monaten fest versprochen, niemanden das Geheimnis zu verraten!
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres

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Anime Rezensionen

Avatar: FireDevil#1
Die 12 Monate

Ein netter Kinderfilm für die jüngeren.


Handlung
Es war einmal in einem fernen Land ein nettes Mädchen, das mit ihrer bösartigen Stiefmutter und ihrer genauso schlimmen Stiefschwester in einer Hütte im Wald lebte. Es war kurz vor Silvester und die Königin des Landes, (ein junges Mädchen) wollte unbedingt Schneeglöckchen haben und lies sogar eine große Belohnung dafür aussprechen. Doch da gab es nur ein Problem, im Winter blühen keine Schneeglöckchen. Trotzdem wurde das Mädchen von ihrer Familie in die Wälder geschickt um welche zu sammeln. Als sie kurz vor dem Erfrieren war, traf sie zwölf Geschwister (die zwölf Monate) die ihr helfen wollten.

Der auf einer Russischen Geschichte Passierenten Märchenfilm, die zwölf Monate, hat im Prinzip die selben Grundpfeiler die auch die meisten anderen Märchen haben, die man hier so kennt. Ein Mädchen das sehr Natur verbunden ist, wird von ihrer bösen Familie gehänselt und schikaniert. Dazu kommt auch noch eine Königin mit einer etwas eigenwilligen Einstellung. Aber natürlich wird das kleine Mädchen auf Grund ihrer Güte auch mal vom Schicksal belohnt, und bekommt das ein oder andere mal unerwartete Hilfe. Damals war es vielleicht noch etwas originelles, aber heute kann man die Handlung doch relativ gut voraussehen, weil man einfach schon weiß wie so etwas ausgeht. Trotzdem ist der Film kein totaler Reinfall, denn gerade für Kinder ist er doch sicherlich mal eine gelungene Abwechslung zu Disney. Die Geschichte wird sehr verständlich erzählt und hat wie jedes Märchen auch eine Moralische Botschaft die sie vermitteln möchte.

Stil,Animation,Sound
Optisch ist "Die 12 Monate" für einen Film aus den 80ern sicherlich in Ordnung, auch wenn er einem heute wahrscheinlich nicht mehr hinterm Ofen hervor lockt. Trotzdem kann der Film mit einer Optik die etwas an Serien wie; "Heidi", oder "Niklaas, ein junge aus Flandern" erinnert, durchaus ein paar Sympathie punkte bei mir sammeln. Beim Sound kann ich nur etwas zur deutschen Version sagen. Man bekommt am Anfang und am ende ein recht nettes Kinderlied über die Jahreszeiten zuhören, welches auch recht gut passt und Kindern auch gefallen dürfte. Die restliche "BGM" fand ich jetzt relativ unspektakulär.

Fazit
Die 12 Monate ist nicht direkt ein schlechter Film, nur eben nicht für mein alter gedacht. Für Kinder hingegen dürfte der Film doch recht gut geeignet sein.
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Avatar: Asane#2
Der deutsche Publisher stellt einen vor die Wahl: Deutsch (BRD), Deutsch (DDR), Englisch, Japanisch. Allerdings ohne Untertitel. Diese Kurzbesprechung fußt auf letzterem.

Also, wo beginnen? Beim Positiven:
Schöne Bilder. Die Hintergründe sind wunderbar detailliert und realistisch, das kann sich auch mit 10, 15 Jahre später entstandenen Produktionen noch messen. Die Charaktere sind genretypisch etwas überzeichnet und im Wesen etwas eindimensional, was bei der Länge des Filmes auch kaum anders geht. Die Bewegungsabläufe durchweg gut, mit allerdings den üblichen Schwächen, beispielsweise bei Fallbewegungen (Schnee fällt in gleichmäßigem Tempo von den Bäumen, was natürlich Quatsch ist). Die Musik ist den Handlungsabläufen immer angemessen und orientiert sich stilistisch an Ballettmusik von Tschaikowsky.

Zur Handlung:
Nunja, Märchen halt. Etliche Motive und Tropen kennt man aus Grimms Märchen, die Figuren sind also stark typisiert. Als da wären:
Die blauäugige Anja, die Vater und Mutter verloren hat und nunmehr mit Stiefmutter und Stieftochter (beide hinterhältig und verschlagen, wie sich das so gehört) in einer einsamen Hütte mitten im finstern Wald wohnt. Die blauäugige Anja wird auch gleich zu Beginn des Films erwartungsgemäß drangsaliert und schikaniert, aber davon lässt sie sich nicht entmutigen; sie erträgt alles stoisch und gleichmütig, schließlich ist sie ja die Gute. Und dass sie die Gute ist, erfährt der Zuschauer dadurch, dass sie, die großherzige, blauäugige Anja, die Tiere des Waldes füttert, denn es ist tiefster Winter.
Im nahegelegenen Schloss wohnt eine stolze wie hochnäsige Königin, eher noch ein Kind, das ihren hilflosen Lehrer wie auch das gesamte Schlosspersonal zum Spiel ihrer Launen erkoren hat. (Wer eine kleine Schwester hat, dem mag sowas bekannt vorkommen.) Diese will jetzt-sofort-gleich Schneeglöckchen haben, was denn auch im ganzen Reich (oder in der Stadt, ich weiß schon nicht mehr) per königlichen Boten verkündet wird.
So erfahren auch Stiefmutter und -schwester davon, und da ein hoher Preis ausgelobt ist, schicken sie also die arme, blauäugige Anja in den Wald - in der stillen Hoffnung, sich ihrer so entledigen zu können. Es schneit ununterbrochen und zu dramatischen Zwecken fällt immer wieder tückischer Schnee von den Bäumen, der unsere blauäugige Heldin darniederstreckt. Aber gestärkt durch einen zuvor eingespielten Insert-Song ("nakanaide!"), rappelt sie sich auf und geht weiter ihres Wegs, wobei sie immer wieder auf die Schnauze fliegt - ebenfalls aus dramaturgischen Gründen. Kurz vor dem Erfrieren gewahrt sie einen lichten Schein im dunkeln Tann und lenkt mit letzter Kraft ihre Schritte dorthin. Alsda findet sie eine Meute Jünglinge (sowie drei, vier Greise) vor, die sich um ein mysteriöses Feuer scharen. Es sind die Repräsentanten der zwölf Monate, die ihr schlussendlich aus der Patsche helfen.

Ich will's kurz machen:
Unsere blauäugige Anja wird reich beschenkt mit einem Korb Schneeglöckchen. Sie liefert die Blumen zu Hause ab und schläft erschöpft ein. Währenddessen vergreifen sich die beiden Stiefmädels an ihrem Blumenkorb und machen sich auf ins Schloss. Dort über das Wie und Wo der Herkunft ihrer Blumen befragt, geraten sie schnell in Erklärungsnot und versuchen die ganze Sache auf Anja abzuschieben.
Wieder daheim, schicken sie die blauäugige Anja vor, um ihr dann heimlich zu folgen, schließlich wollen sie selbst den Lohn ihrer Tat einsacken. Die Königin nebst Gefolge rauscht im königlichen Schlitten hinterher. Allerdings geht das ganze irgendwie schief, die Königin kommt hinter die Sache und erweist sich hierbei als durchaus resolute und gutherzige Person mit Respekt vor anderen Leuten, auch vor niedrigem, aber ehrbaren Bauernvolk. Schön zu sehen übrigens, wie sie sich in kindlichem Übermut dem Schneeschippen widmet; ihre unausstehliche Art ist also wohl einzig dem Umstand geschuldet, dass sie in einem goldenen Käfig gehalten wird, fernab von normalem Volk und freier Natur.
Durch massiven Einsatz von Magie erfährt sie nun von der Herkunft der Blumen wie auch von den niederträchtigen Absichten von Stiefmutter und Stiefschwester, die nun auch ihre gerechte Strafe erhalten. Durch eben diese Magie gelangt unsere blauäugige Heldin auch in den Besitz eines königlichen Pelzes nebst einem königlichen Schlitten, in dem sie nun einer rosigen Zukunft entgegenfährt. Owari.

So läuft das in etwa. Hochsympathisch neben Hochabscheulich, dazu eine kleine Königin mit Charakterentwicklung. Achja, und der Hauslehrer ist aus Gründen, die im Dunkeln liegen, auch immer mit von der Partie und gibt den Depp vom Dienst. Auf Dauer ist das nicht lustig, das mögen kleine Kinder aber wohl anders sehen.

Das eher Negative:
So sehr man sich hinsichtlich der allgemeinen Optik ins Zeug gelegt hat, so sehr hat man animatorisch bei anderen Details gespart. Kindern dürfte das schnurz sein, erwachseneren Menschen aber möchte sauer aufstoßen, dass beispielsweise Personen an keine Schwerkraft gebunden scheinen. Soll heißen: wenn sie hinfallen, wird kein Schnee verdrängt, ja, oftmals hinterlassen sie beim Laufen im Schnee keinerlei Abdrücke; auch die Schlitten scheinen dicht über dem Schnee zu schweben, denn Spuren von Hufen und Kufen sind nicht zu sehen. Was vielleicht auch die Bewegungen der Pferde erklärt, denn so, wie hier zu sehen, trabt kein Pferd durch den Schnee. Zudem fegt ein gehöriger Schneesturm den halben Film lang durch den Wald, als gäbe es kein Bäume. Hier siegt also wohl auch die Dramaturgie über die Physik.

Zu den Seiyuu habe ich jetzt noch nichts gesagt, muss man aber auch nicht, denn die sind auch hier gewohnt gut bis hervorragend. (Wie schaffen die es nur, mit quasi unschuldigem Augenaufschlag "doushite" zu sagen?) Die Charaktere sind zwar alle den Erwartungen gemäß stilisiert, aber nicht völlig übertrieben - es bleibt durchaus im Bereich des Glaubwürdigen. Und das ist doch schon eine ganze Menge…

Kaufen? Für kleinere Kinder: ja. Man sollte sich übrigens nicht von dem Cover abschrecken lassen, die Hauptcharaktere sind eher ungeschickt arrangiert und die gutherzige, blauäugige Anja ist zwar den ganzen Film durch sehr blauäugig, aber in keiner Szene mit Lippenstift, soweit mir erinnerlich. Und wackelt auch nicht so rotkäppchenmäßig durch die Gegend.
Als Bonus gibt's auf der DVD noch "Gauche, der Cellist" (nur deutsch, leicht zensiert), den ich für Freunde von Beethovens "Pastorale" doch sehr empfehlen möchte.
Beitrag wurde zuletzt am 31.10.2018 um 02:44 geändert.
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Anime Kommentare

Avatar: sajtschik Kisska#1
Schöne Adaption eines schönen Russichen Märchens <3
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Titel

  • Japanisch Sekai Meisaku Douwa: Mori wa Ikite Iru
    世界名作童話 森は生きている
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 15.03.1980
  • Englisch Twelve Months
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: ?
  • Deutsch Anja und die vier Jahreszeiten
    Status: Abgeschlossen
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  • xx Synonyme
    The Forest That Lives, Die zwölf Monate, Die 12 Monate, The Forest is Alive

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