Star Driver (2010)

Star Driver Kagayaki no Takuto / Star Driver 輝きのタクト

Rezensionen – Star Driver Kagayaki no Takuto

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Star Driver“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: LaxLeonKekstitan#1
Star Driver

Anime Nummer 2 (Anime Nummer 1 war Heroman), der für mich den Untergang eines guten Studios bedeutete. BONES ist für Titel wie Darker than Black, Soul Eater und Fullmetal Alchemist bekannt, aber was sie in den Seasons vom Frühling 2010 bis zum Frühling 2011 auf den Markt geschmissen haben, ist schlichtweg schlecht.


Angefangen mit dem mäßigen Heroman ging das BONES-Desaster mit Star Driver weiter und wurde meines Erachtens mit Gosick vollendet. Grundlegende Handlung in der Serie ist der Kampf zwischen der Geheimorganisation Kiraboshi und dem sogenannten Ginga Bishounen Takuto Tsunashi, die sich in überinszenierten Mechafights jenseits der uns realen Welt bekriegen. Ziel der Organisation Kiraboshi ist es ihre "Cybodies" (die Mechakörper mit den sie kämpfen) von einer "Phase" in die nächste zu bringen, damit sie die Mechas irgendwann außerhalb der "Zero Time", der Welt in der die Cybodies normalerweise kämpfen, einsetzen können. Hierfür müssen sie die vier Priesterinnen der Insel, auf der Takuto gestrandet ist, besiegen und Takuto nimmt die Rolle des Beschützers ein.

Star Driver kann man als belanglose Enemy-of-the-Day-Mecha Serie zusammenfassen, die sich immer wieder herbe Schnitzer leistet und damit sich selbst in allen Belangen abschießt. Angefangen beim Charaktercast. Takuto, Sugata und Wako sind sicherlich kein total misslungenes Dreiecksgespann, aber auch wenig hervorstechend und abertausenden Anime-Charakteren und ihre Dreiecksbeziehung hat man mindestens 1000 und 1 Mal schon gesehen. Musikalisch ist Star Driver nicht schlecht, Openings, Endings und die BGM sind meistens recht überzeugend, nur die Art der Platzierung ist miserable. Da wird in Star Driver einfach mal mitten in der Episode das Opening eingespielt, was den Fluss der Episode und damit den Spannungsbogen total zerstört. Openings heißen Openings weil man sie am Anfang der Serie zeigt und nicht mitten drin, nicht wahr?
Weiterhin ist das "Enemy of the Day"-Prinzip der Serie überaus fad. In der Regel, d.h. in etwa 18 von 25 Episoden, werden etwa 18 Minuten dafür inverstiert den Antagonisten der aktuellen Episode vorzustellen, dann folgen 1 Minute Verwandlungsszene des Helden Takuto, wobei der Zuschauer jedes Mal dieselbe Animation vorgesetzt bekommt, die damit schon beim zweiten Mal langweilig ist, und letztlich 1,5 Minuten Super-Mechakampf, der ebenfalls immer nach dem selben Schema abläuft. Unglaublicherweise sind gerade die Episoden in der Serie am interessantesten (Ep 15 und 16), in denen nicht genau dieses Prinzip verfolgt wird und die sich damit von den restlichen Episoden unterscheiden.

Schließlich ist das Ende von Star Driver wenig überzeugend. Da werden die Lager zwischen Freund und Feind gewechselt, als wäre man auf der Sonntagmorgen Tauschbörse, und die Auflösung des Hauptkonfliktes ist nicht nur kitschig, sondern auch total enttäuschend. Die Serie endet irgendwie sehr abrupt ohne noch einmal auf das Dreiergespann der Hauptcharaktere einzugehen. Für mich war Star Driver nur sehr, sehr selten wirklich unterhaltsam, sondern war oftmals sterbenslangweilig, woran auch die nette, BONES-typische Aufmachung nichts ändern konnte. Auch Action-Fans kommen hier nicht auf ihre Kosten, da die Kämpfe zu überzeichnet und zu kurz sind. Man hätte sozusagen auch sehr gut ohne die Mecha-Fights in der Serie leben können.

In diesem Sinne:
4.0 von 10 schlechten Schulaufführungen
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Avatar: AodhanKeksgeselle
V.I.P.
#2
Star Driver ist ein erfrischend anderes Originalwerk von Bones; keine Weltuntergangs-Esoterik wie sonst, sondern ein überzeichneter, nie ganz ernst gemeinter Mecha-Anime für die Jüngeren. Die Serie hat zwar sicher einige Schwächen, aber insgesamt gesehen unterhält sie doch sehr gut.

Es handelt sich also um einen Mecha-Anime, aber trotzdem würde ich Star Driver keinen Mechafan empfehlen. Und zwar deswegen, weil ich davon ausgehe, dass Mechafans vor allem Wert auf die Kämpfe legen und die werden bei dieser Serie ziemlich stiefmütterlich behandelt. Natürlich sind sie wie man es von Bones kennt toll animiert, aber mit Ausnahme des Finales viel zu kurz. Als hätte man das "Monster of the Day"-Prinzip einer Magical-Girl-Serie übernommen. Das ist schon ein Wermutstropfen, da hätte man sicher mehr rausholen können.

Man merkt sowieso, dass Youji Enokido, verantwortlich für die Series Composition, die Hintergrundhandlung um die Cybodies nie wirklich ernst nimmt. Sie ist schon ziemlich abstrus und hat wohl nur den Zweck, den Figuren eine Spielwiese zu geben. Im Mittelpunkt stehen viel mehr die Konflikte zwischen den Charakteren und obwohl es für meinen Geschmack schon zu viele gibt, wodurch einige zu kurz kommen, sind die Episoden-Stories doch sehr gut gemacht und gewitzt geschrieben. Besonders interessant finde ich, dass Star Driver sich offenbar gleichermaßen an Jungen und Mädchen richten soll, erkennbar an den vielen Shoujo-Stilelementen. Das klappt ziemlich gut und macht den Anime eben wie gesagt erfrischend anders. Die Frauen werden gleich ein großes Stück sympathischer, wenn sie nicht so sehr auf den unterwürfigen Charaktertypus festgelegt sind. Da stört dann auch der Boys-Love-Fanservice nicht, den man öfter mal zu sehen bekommt. Nur auf die Kleidung von "King" hätten sie verzichten können, der sieht aus als wäre er einem Transen-Varieté entsprungen. Die sympathischen Charaktere sind für mich jedenfalls das Beste am Anime.

Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass Star Driver vor allem durch gut umgesetzte Episodengeschichten und die Charakterbeziehungen glänzt, während die Kämpfe zwar toll anzusehen sind, aber kaum für Spannung sorgen und die Gesamthandlung nicht wirklich ernst genommen werden kann. Für mich war der Anime letztendlich trotzdem unterhaltsamer als Eureka Seven oder Bounen no Xamdou, die ja auch mit ihren Schwächen zu kämpfen haben.
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Avatar: KaOrUkEks#3
Bei Star Driver war ich zunächst mehr als verwundert und irritiert, weil ich zuerst dachte:"Na wenn das so weitergeht, kommt nichts gutes dabei raus". Und es ist in Etwa so weitergegangen.
Bis Folge 15-18 ungefähr sind es so ziemlich langweilig aneinander gereite Folgen.
Kurze Erleuterung eines Gegners, aufeinandertreffen mit dem Gegner, Kampf, Takuto gewinnt, Friede Freude Eierkuchen.
Doch was hat mich gehalten diesen Anime fertig zu schaun und mir dann zu denken: " Doch war eigentlich ganz schön" ?
Ich denke dass es wirklich einzig allein die charaktere und deren Beziehungen sind, die einen ein wenig fesseln.
Die Schulszenen und Freundschaftsmomente, oder das ewige liebeshinundher war tausendmal spannender als die "eigendliche" Geschichte. Ich würde es fast sogar ein wenig trennen.

Doch wie gesagt wird es zum Ende hin nochmal ein schub besser, obwohl die nervige Reihenfolge mit am ende der folge ein kampf durchgehalten aber die story ergibt nun ein ganzes und nicht mehr zwei Teile.am Schluss bekommt man nochmal einen kurzen spannungsschub, der aber leider auch schnell langweilig wird und es wieder dauert bis schließlich der finale kamp stattfindet. Der ist übrigens ganz gut. Im vergleich zu den anderen kämpfen auf jeden fall.

Ob der Anime nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

Man muss ihn jedenfalls nicht gesehen haben, aber er sit "ganz nett"

Schade dass man die story nicht richtig aufgezogen hat. Die Idee und charactere waren ja da.
(Man hat das Gefühl es war die idee und dann hat man versucht es so kurz wie möglich zu fassen)
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Avatar: b-s-vKekssammler#4
  • Setting & Story
  • Charaktere
  • Vortrag
  • Animation
  • Musik
Eines schönen Tages werde ich sie vielleicht durch haben, alle missglückten Serien aus dem Hause BONES. Bis dahin muss ich mich wohl oder übel mit einer 50-50 Chance auf einen ordentlichen Anime begnügen.

Nun, dass Star Driver tendenziell eher zu den schlechteren BONES Serien zählt, wusste ich schon lange, denn ich hatte vor vielen Jahren schonmal ein paar Folgen geschaut und bereits da war mir klar: das taugt wohl nichts. Nichtsdestotrotz hielt ich es für nötig, das jetzt endlich doch noch hinter mich zu bringen. So viel vorab: meine Meinung hat sich nicht geändert und es erfordert wirklich eine Engelsgeduld, sich durch die vollen 25 Folgen zu quälen, sobald dieser Eindruck sich einmal verfestigt hat. Aber Ihr wollt es vermutlich noch genauer wissen...


Setting & Story:
Wir befinden uns auf einer subtropischen Insel, die scheinbar nur einem Zweck dient: mächtige Mecha Technologie ungeklärten Ursprungs unter Verschluss zu halten. Dies wird vor allem durch vier Mikos und die ihnen innewohnenden Kräfte gewährleistet. Nichtsdestotrotz existiert auf dieser Insel aber auch eine Highschool und ein Großteil ihrer Schüler ist mittels innerhalb der jeweiligen Familie weitergegebenen Malen mit diesen Mecha verbunden und imstande, sie innerhalb der sogenannten Zero Time zu steuern. Dies geschieht allerdings nur im Verborgenen, denn quasi alle "Auserwählten" gehören der Geheimgesellschaft Glittering Crux Brigade an, deren Ziel es ist, diese Kräfte zu befreien. Warum das alles so ist und woher das alles kommt? Fragt mich nicht, denn es wird quasi nicht erklärt. Überhaupt kommt man sich erst einmal vor, als sei man in Staffel zwei einer Serie eingestiegen, ohne die erste Staffel gesehen zu haben. Der ganze Murks hat daher weder Hand noch Fuß und eigentlich sollen die Zuschauer danach auch gar nicht fragen... Jedenfalls strandet eines schönen Tages wie aufs Stichwort der Teenager Takuto - seines Zeichens ebenfalls Träger eines solchen Mals - auf der Insel und fortan stellen sich er und seine neuen Freunde Wako und Sugata - mit denen sich schnell ein Love-Triangle etabliert - der Glittering Crux und ihren Plänen entgegen. That's it.

Vortrag:
Eine Mecha-Serie, deren Mecha-Kämpfe ihren schwächsten Teil darstellen, wünscht sich vermutlich niemand. Leider ist genau dies bei Star Driver aber der Fall. Doch keine Sorge: die meisten anderen Aspekte sind auch nicht viel besser: Besonders zu Beginn hagelt es Fanservice mit zu viel Nacktheit, Over-the-Top kinky Outfits und Kamerafahrten über Brüste und weibliche Unterkörper, Mimi-Maids nicht zu vergessen, bis es irgendwann selbst dem eingefleischtesten Ecchi-Head peinlich oder zumindest langweilig werden muss. So ernst wie sich Star Driver sonst nimmt, finde ich das völlig deplatziert. Desweiteren gelingt es dem Produktions-Team über 90% der Spielzeit nicht, die Charaktere so zu präsentieren, dass man sie irgendwie mögen (lernen) könnte. Innere Konflikte? Backstory? Wenigstens irgendwelche Motive, Ziele oder zu überwindenden Hindernisse? Leider nein, und auch der Romance Part präsentiert sich äußerst schwach. Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass man einem Helden bzw Helden-Team dabei zusieht, wie es mutig den übermächtigen Gegnern entgegen tritt und sich dabei weiterentwickelt. Bei Star Driver ist es demgegenüber eher so, als würde man den von vornherein unterlegenen Quasi-Bösewichten dabei zusehen, wie sie sich ein ums andere Mal die Zähne an einem übermächtigen Helden ausbeißen, der das alles eher gelassen und abwartend hinnimmt. Ihm droht ja eigentlich keine Gefahr - dafür sorgen schon die Plot Convenience und ihre neuen Spontan-Fähigkeiten. Das wird in seiner Vorhersehbarkeit auf die Dauer sehr - ich betone SEHR - repetitiv, öde und schlussendlich irgendwann auch nervig. Das diesem Wischiwaschi-Protagonisten selbstverständlich noch die Herzen des gesamten weiblichen Casts ohne Weiteres nur so zufliegen, verwundert da natürlich nicht. In einem Wort: schwach.

Technische Aspekte:
Immerhin passt die Optik von Star Driver (Verschwendung, wenn man mich fragt), auch wenn ich so gar kein Fan des Charakterdesigns bin. Dieses Studio kann aber auch bedeutend besser. Szenenrecycling gab es hier immerhin nur relativ selten, wenn man mal von der immergleichen Verwandlungsszene absieht. Musikalisch ist die Serie ebenfalls in Ordnung, insbesondere die a capella Gesangseinlagen der Mikos sind schon okay. Die Streicher und Orchesterstücke bei den Dramen-Parts sind teilweise vielleicht etwas kitschig bzw. zu präsent. OP und ED waren auch fein, wurden von mir aber dennoch komplett geskippt.

Fazit:
Star Driver ist schlecht geschriebener Schund, der eher langweilt als unterhält. Wem die Serie nach 1-2 Folgen nicht gefällt, der oder die schaltet meiner Meinung nach besser direkt ab.
Beitrag wurde zuletzt am 09.04.2025 21:32 geändert.
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