• TypTV-Serie
  • Episoden25 (~)
  • Veröffentlicht02. Jul 2010
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Amagami SS
Der Weihnachtsabend vor 2 Jahren: Jun'ichi Tachibana macht sich auf den Weg zum Treffpunkt mit seiner Angebeteten und erscheint sogar frühzeitig. Doch es folgt für ihn die große Enttäuschung, denn das Mädchen versetzt ihn. Aufgrund dieses Rückschlags verkriecht sich Junichi für längere Zeit in seinem Kleiderschrank, worin er sein ganz eigenes, kleines Universum aufgebaut hat. Junichi kommt nun ins zweite Jahr der High School und noch immer schmerzt ihn die Erfahrung von damals. Dass er nun von vielen hübschen Mädchen, allen voran von Haruka Morishima, Schülerin der Klasse 3-A und ein wahrer Männertraum, umgeben ist, hilft nicht wirklich, mit seinem Problem fertig zu werden. Doch ein Hoffnungsschimmer keimt auf, als ihn eines Tages aus heiterem Himmel die zauberhafte Haruka anspricht und ihn sogar für unheimlich nett hält. Wird Junichi doch noch erfahren, was wahre Liebe ist oder spielt Haruka nur mit ihm?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Und wenn man sich nicht für eine Protagonistin entscheiden kann, dann nimmt man eben alle. Wer sich schon zu oft darüber ärgern musste, dass bei Harem-Anime nie die gewählt wurde, die man selbst am sympathischsten fand, dem wir bei Amagami SS geholfen. Hier wird einfach jedes Mädchen einzeln abgehandelt. Was durchaus seinen Vorteil hat, garantiert aber noch nicht zwingend durchgehend gute Geschichten.


Wenn man schon zahlreiche gescheiterte Versuche von Anime-Adaptionen von Dating Sims bzw. Visual Novels erleben musste, deren Schwäche es in der Regel war, dass sie alle Handlungsstränge der verschiedenen Mädchen in eine Geschichte packen wollten, freut man sich über das Konzept von Amagami. Keine krude aneinandergestoppelten Handlungsstränge, keine „Verliererinnen“ sondern schlicht sechs klar getrennte Romantikgeschichten, die quasi in Parallelwelten spielen, wo jeweils ein anderes Mädchen die Hauptrolle übernimmt.

Am Konzept an sich gibt es also nichts auszusetzen, denn auch der Umfang von jeweils vier Episoden ist ausreichend. Auch verzichtet man auf allzu übertriebene Ecchi-Einlagen und alles wirkt von der Grundstimmung her aufgrund der Inszenierung eine Stufe weniger überdreht. Der männliche Protagonist ist zwar nur unauffällig und nutzt sich mit der Zeit etwas ab, bleibt aber trotzdem bis zum Schluss erträglich. Doch leider kommt es halt letztendlich doch auf den Inhalt an und da treten immer wieder Schwächen auf, die aber – wie auch die Stärken – eigentlich bei den verschiedenen Arcs nie die gleichen sind, was auch an der sich mitunter spürbar ändernden Stimmung bzw. Inszenierung der Geschichten liegt. Harukas Arc beginnt toll, verliert sich gegen Ende aber zu sehr in absonderlichen Fetisch-Einlagen und auch ihre ganze Art ist letztendlich eine Spur zu überdreht. Saes extrem schüchterne Persönlichkeit wäre eigentlich für eine vernünftige Romanze ein schweres Manko, doch inszeniert man den Arc stark in Richtung Comedy, weshalb er eigentlich trotzdem gut funktioniert. Bei Ai hingegen weiß man bis zum Schluss nicht ob sie nicht doch eine Persönlichkeitsstörung hat, so sprunghaft scheint hier ihr Charakter zu wechseln. Rihokos Geschichte ist ein kleiner Ausreißer aus dem Schema, denn sie wird aus ihrer eigenen Perspektive geschildert, was ihr zusätzlich Sympathien einbringt und so über die wenig spektakuläre Handlung hinweghilft. Tsukasas Arc hätte eine nicht uninteressante Grundthematik, nur wird die sehr unglaubwürdig umgesetzt, womit der Arc sein Potential ungenutzt lässt. Und wer fehlt noch? Kaoru! In der Serie zwar schon als Zweite an der Reihe, im Kommentar aber als letzte, denn das Beste soll ja zum Schluss kommen. Ihr Arc ist eigentlich wirklich der, an dem es nichts auszusetzen gibt. Sie ist auf Anhieb sympathisch; die Chemie zwischen ihr und Junichi stimmt auch und die Geschichte selbst ist weder langweilig noch übertrieben. So hätten auch die anderen Handlungsstränge sein sollen.

Fazit:
Unterhaltungstechnisch ein Auf und Ab, wobei das hier unzweifelhaft auch stark auf die persönlichen Präferenzen ankommt. Eine insgesamt gesehen die meiste Zeit ausreichend bis gut unterhaltende Serie, bei der die Charaktere, von denen man wenig erwartet hat, einen noch positiv überraschen... aber leider auch umgekehrt.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Normalerweise werden die unterschiedlichen Routen einer Visual Novel, wenn sie in einen Anime adaptiert wird, mal mehr mal weniger gut zusammengepappt. Doch Amagami SS geht einen anderen Weg. Alle Routen aus der Vorlage wurden fein säuberlich in unabhängige Handlungsbögen aufgeteilt.

Ist das besser als die Flickenteppiche? Ich denke ja, obwohl es nicht nur Vorteile mit sich bringt. Gut daran ist, dass es zwischen den Geschichten nun keine seltsamen Brüche mehr gibt. Weniger gut ist der Abnutzungseffekt, der sich im Laufe der Zeit doch bemerkbar macht. Letztendlich bleiben Protagonisten und Setting ja immer gleich, während der Rest nach vier Episoden wieder auf den Anfangszustand zurückgesetzt wird. Außerdem mag man die eine Dame mehr als die andere und muss so mindestens vier Episoden Geduld haben, bis die weniger interessante ausgetauscht wird.

Ich kann zwar nicht sagen wie originalgetreu Amagami SS umgesetzt wurde, aber davon mal abgesehen hat das Studio schon ganz gute Arbeit abgeliefert. Es gibt auf jeden Fall schlechtere Liebesgeschichten. Richtig gestört haben mich eigentlich nur die seltsamen Fetische, die in manchen Arcs auftauchen (Stichwort: Kniekehlenlecken). Natürlich merkt man dem Anime die Zielgruppe schon an, obwohl sich Ecchi und ähnlicher Fanservice zum Glück in Grenzen halten. Letztendlich reicht es aber nur für eine durchschnittliche Bewertung, weil nicht jede der Geschichten gut unterhält. Und weil das so ist, schreibe ich mal zu jedem Arc gesondert meine Meinung.

Haruka
Die Einstiegsepisode gehört mit zu den besten, erweckt aber auch einen falschen Eindruck von der Serie, denn so normal und ruhig ist sie dann leider doch nicht. Haruka wäre mit ihrer frechen und etwas kindlichen Art eigentlich ganz ok, nur fängt sie dann später an, mit ihren seltsamen Vorlieben zu übertreiben. Einer der schwächeren Arcs.

Kaoru
Als Fan von Tomboys gefällt mir Kaoru mit ihrer selbstbewussten und lebenslustigen Persönlichkeit natürlich am besten, so wie der ganze Handlungsbogen, nicht zuletzt auch weil er mMn der normalste des ganzen Animes ist.

Sae
Im Gegensatz dazu ist Saes Geschichte wohl am stärksten überzeichnet, was in diesem Fall aber gar nicht mal schlecht ist. Sae hat eine extrem schüchterne Persönlichkeit - das ist immer dann gut, wenn die Figur nicht gleichzeitig devot ist und zum Glück hat Sae tatsächlich ihren eigenen Kopf. Außerdem gibt es im Arc eine Menge Comedy (aber auch den meisten Fanservice), wodurch ihre zurückhaltende Art etwas ausgeglichen wird. Nach Kaorus Ende hat mir das von diesem Arc am besten gefallen.

Ai
Ais Abschnitt ist der langweiligste der ganzen Serie. Es passiert wenig und die Figur ist auch nicht sympathisch, weil ihre Persönlichkeit sich ständig verändert. Langsam fängt auch Junichi (männliche Hauptcharakter) an, immer langweiliger und rückgratsloser zu werden.

Rihoko
Rihoko ist etwas schusselig und tollpatschig, aber strahlt vielleicht gerade deswegen eine Menge menschliche Wärme aus. Neben Kaoru hat sie mir am besten gefallen und ihren Arc würde ich auch an zweiter Stelle einordnen. Die Handlung ist zwar nicht so interessant und Junichi hat nochmal ein Stück abgebaut (kann natürlich auch der Abnutzungseffekt sein), aber Rihoko gleicht das wieder aus.

Tsukasa
Über Tsukasas Charakter will ich nichts verraten, nur so viel, er ist ziemlich unglaubwürdig, aber das schadet dem Arc gar nicht mal so sehr. Schlimmer finde ich Junichi, der hier schon fast so einen Loser abgibt wie Kosuda aus B Gata H Kei. Die Geschichte ist auch nicht besonders interessant, man kennt eben schon so gut wie alles aus den fünf Arcs zuvor. Letztendlich ist Tsukasas Geschichte aber noch durchschnittlich.

Amagami SS Plus:
Die zweite Staffel ist leider nur eine Mogelverpackung. Auf der einen Seite werden die Geschichten zwar weitergeführt (zwei Episoden pro Charakter), aber auf der anderen Seite scheinen die jeweiligen Paare Opfer des ewigen Stillstands geworden zu sein. Einzige Ausnahme ist Rihokos Arc, der mir zusammen mit dem von Sae auch am besten gefallen hat. Wer erwartet, dass sich die Beziehung der Charaktere weiterentwickelt, wird von der Fortsetzung wohl enttäuscht sein.
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Avatar: Glaecien#3
Amagami SS ist eine Dating Sims Umsetzung eines gleichnamigen Playstation Videospiels und einer Visual Novel.
In beiden Fällen geht es darum sich aus einer Reihe von Mädchen, das Mädchen auszusuchen, welches dem Spieler am besten gefällt und dessen Happy End zu erspielen. Für die Umsetzung bedienten sich die Macher des Prinzips ala' Higurashi, also sprich die Aufteilung in mehrere unabhängige Parallelwelten oder Handlungsbögen, in der jede weibliche Figur ihren eigenen Arc bekommt. Somit kann Amgami SS nicht wirklich zum Harem Genre zugeordnet werden. Der Vorteil einer solchen Aufteilung in mehrere verschiedene Arcs liegt sicherlich darin, dass auch wirklich jede Favouritin abgedeckt und genug ausgearbeitet wird. Des Weiteren wird dadurch eine dramatische Wendung gezielt abgewendet, da ja kein Mädchenherz wirklich gebrochen werden muss.

Insgesamt besteht der Cast aus sieben Mädchen und einem männlichen Protagonisten. Die Serie besteht aus einer Extra Folge und 6 Arcs, jede einzelne bestehend aus vier Folgen. Dabei sei anzumerken, dass die verwendete Folgenanzahl für jedes Mädchen sehr angemessen ist und die Romanze nie überhetzt wirkt. Natürlich ausgenommen der letzten Einzelfolge.
Die Figuren sind eigentlich recht abwechslungsreich und jedes Mädchen besitzt eine eigene Persönlichkeit, die leider nicht immer sehr nachvollziehbar bzw. glaubwürdig ist. Die Sympathie hält sich zwar für einige Charaktere in Grenzen, aber mindestens kann von keiner Antipathie die Rede sein. Einige Protagonistinnen
gefallen mir auf der anderen Seite sogar umso besser. Die Favouritin wird jeder für sich finden müssen. Junichi der Protagonist verändert sein Verhalten zwar mit jedem vergangenen Arc, wirklich unsympathisch oder äußerst unglaubwürdig wirkt er jedoch an keiner Stelle. Als wirklich gelungen kann das Charakterdesign bezeichnet werden, welches sehr ansehnlich ist und sich vom Stil her von vielen anderen Charakterdesigns hervorhebt.

Die teilweise schwankende Qualität oder besser gesagt, der verschieden verlagerte Focus der einzelnen Arcs, erschweren leider unweigerlich eine Bewertung der Serie. Dennoch kann in jedem Arc von gelungener Romantik gesprochen werden und das ist bei diesem Genre ja wohl das wichtigste.

Fazit: AmagamiSS ist eine solide, durchschnittliche Romanze, die zeitweise wirklich gut unterhalten kann. Was mir persönlich auch sehr gefallen hat ist, dass die Serie durchweg sehr leichtherzig bleibt. Kein großes Drama. Nur die unschuldige Liebe von Schülern. Jedem Romanzenliebhaber sei die Serie ans Herz gelegt.
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Avatar: NeXu#4
Amagami SS (zu dt. "Liebesbiss") ist eine klassisch gehaltene Schulromanze, die vom Titel her auf das spielerische Beißen von jungen Säugetieren als Liebesbezeugung anspielt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der typische Durschnittsschüler Tachibana-kun, der im Laufe der Handlung auf eine Reihe hübscher, unerfahrener Schulmädchen trifft. Mit jeder von ihnen beginnt er eine romantische Liebschaft, die einem eigenen Kapitel zugeordnet ist. Dabei lehnt sich der Anime aufällig am typischen Aufbau eines japanischen Dating Sim an. Doch ist dieses Konzept eines Computerspiels wirklich auf eine Animationsserie übertragbar? Nachdem ich die Umsetzung von Amagami gesehen habe, zweifle ich nicht mehr daran...


Einblick und persönlicher Eindruck

Amagami SS zeigt sechs verschiedene Liebesszenarien nach dem Vorbild einer Ren’ai-Simulation. Einen durchgehenden Handlungsfaden wie z.B. bei Suzuka braucht der Zuschauer hier also nicht erwarten. Dafür dürft ihr erleben, wie Tachibana-kun sechs mal mit seinem ersten Mädchen innig wird. Wer nichts vom Arc-Schema eines Dating Sim in einer Animeserie hält, wird mit Amagami SS wahrscheinlich weniger Freude haben. Bereits bei Kanon 2006 war diese Art des Storytellings bedenklich, da der Zuschauer durch den Beginn einer neuen Arc immer wieder den Zugang zur Geschichte und den Charakteren verlor. Einige mögen lieber Bonusfolgen für ihren Lieblingscharakter bevorzugen wie es z.B. bei Clannad mit der Kyou-Arc und der Tomoyo-Arc gelöst wurde. Die Hauptgeschichte wird dafür an einem Strang durchgezogen und die Wahl des Lieblingscharakters dem Zuschauer überlassen, egal ob es sich dabei um eine Zentralfigur handelt oder nicht. Aber hier sage ich euch, dass Amagami SS trotzdem seinen Flair hatte und mich teilweise besser unterhalten konnte als Kanon 2006. Dies war vor allem dem tollen Zeichenstil und den liebevoll gestalteten Charakteren zu verdanken, die eine deutlich geringere Verkindlichung aufwiesen und mir somit besser gefielen. Sehr prägnant war auch die überaus malerische Hintergrundkulisse, insbesondere in Bezug auf Naturmotive mit Landschaften und Bäumen. Im Gegensatz zu Kanon 2006 wurde die Abtrennung von Arcs bei Amagami SS auch unmissverständlich deutlich gemacht, sodass keine seltsamen Brüche in der Handlung entstehen konnten. Schon allein deswegen und wegen der guten Erzählweise, war es nicht weiter störend, zumal die Arcs eher kurzweilig gehalten waren und nicht allzu sehr in die Tiefe gehen konnten. Dem verschuldet, muss sich der Zuschauer auch mit dem teilweise surrealen Verhalten der Mädchen und der Anhäufung schicksalhafter Zufälle arrangieren können, damit die Handlung in jeweils vier Episoden erzählt werden kann. Die Zeit ließe sich jedoch besser nutzen, wenn einige Dialoge weniger zu Ausschweifungen neigen würden.
Eine Ausdifferenzierung der qualitativ unterschiedlichen Arcs hängt stark vom persönlichen Geschmack des Zuschauers ab, deshalb sei immerhin soviel gesagt: Jedes dieser Mädchen sorgt auf seine spezielle Art für eine aufregende Route und mehr Abwechslung in der Gesamtserie. Die einzelnen Szenarien entsprechen dabei dem typischen Vorlieben und dem träumerischen Wunschdenken des männlichen Otakus - egal ob es das angesehene Schulidol, das unschuldig-süße Mauerblümchen oder der selbstbewusste Wildfang ist! Für jeden ist etwas dabei! Ecchi- und Harem wird es dabei aber kaum zu sehen geben. Amagami SS bleibt seinem Genre unter Ausnahme der letzten Episoden weitestgehend treu. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Serie frei von Fetischen ist.

Fazit

Amagami SS mag im Animeuniversum sicherlich nicht sonderlich hervorstechen, verdient aber defintiv eine faire Chance. Männliche Zuschauer werden mit einer gelungenen und unterhaltsamen Schulromanze bedient, sofern sie sich wiederholt in neue Gesamtsituationen einfinden können und eine gewisse Affinität zu Mädchen mit etwas surrealen Verhalten haben. Die klare Abtrennung der einzelnen Arcs relativiert sich, dank der tollen Präsentation und des guten Erzählstils. Zudem wird auf diese Weise jedem Mädchen die ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt und wirklich keiner ließe sich je etwas abschlagen. Die letzten beiden Episoden setzen dem Ganzen die Krone auf und lassen trotz des Arc-Schemas ein Gesamtbild entstehen. Mit der Umsetzung einer Ren’ai-Simulation im Hinterkopf wird das Gesamtpaket der Serie zu einem tollen Unterhaltungsspaß!
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Avatar: Silo-san#5
Anspruch:6
Action:3
Humor:5
Spannung:8
Erotik:6
Ich bin ganz zufällig über diesen Anime gestolpert und dachte mir in der ersten Folge: "Und noch so ein School-Romantik-Love Anime". Irgenwas bewegte mich dann aber doch den Anime weiter zu schauen, zum Glück wie ich nach 6 Folgen sagen muss.

Amagami SS wirkt wie gesagt auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Romantik-Anime. Ist er in Prinzip auch aber der kleine Unterschied macht es dann doch.
Wie oben schon beschrieben wird Hauptcharakter Junichi Tachibana am Weihnachtsabend von seiner Angebeteten versetzt was ihm einen tiefen Dämpfer versetzt. Wehleidig lebt er in seinen Alltag hinen ohne zu bemerken das sich doch einige Mädchen für ihn intessieren. Doch eines Tages kreuzen sich seine Wege mit dem schönsten Mädchen der Schule, Haruka Morishima. Im Normalfall hätte ich spätestens hier nicht weitergeschaut, da man das doch wirklich in den verschiedensten Abwandlungen schon X mal gesehen hat. Doch der Charakter der Haruka Morishima ist sehr speziell und zieht einen irgendwie in den Bann, so das man die nächste Folge einfach sehen muss. Nachdem Junichi zwei Anläufe gebraucht hat um Harukas Interesse zu wecken geht es ungewöhnlicher Weise ziemlich schnell zu Sache. So beginnen Junichi eine Haruka eine Art Fetisch-Beziehung und verlieben sich mit der Zeit ineinander, bis es zu großen Geständnis beider kommt.

Am Ende sieht man noch was aus beiden geworden ist und das ganze ist nach 4 Folgen vorbei.

Wie vorbei dachte ich mir und musste ein Woche warten um zu schauen wie es weiter geht und ob es überhaupt weiter geht. Und es geht weiter aber ganz anders als Gedacht. Die Geschichte fängt wieder bei Folge 1, also Stunde 0 an. Doch durch eine anderen Entscheidung Junichis nimmt die Heiligabendversetzung eine ganz andere Wendung und Junichi kommt viel besser über dieses Ereignis hinweg. So steht auf einmal seine Freundin aus Kindertagen, Kaoru Tanamachi, in seinem Mittelpukt, die man schon aus der Vorgeschichte etwas kennenlernen durfte.

An dem Punkt hat der Anime mich dann völlig in den Bann gezogen. Man könnte Amagami SS" durchaus auch "Schicksal" nennen. Denn es ist abzusehen, dass die Geschichte noch öfter als 2 mal erzählt wird, je nachdem wie das Schicksal Junichi trifft.
Ich selbst habe einen solchen Anime noch nie gesehen und dachte etwas später an Ren'Ai-Adventures (Dating Sims) und tatsächlich, als ich über den Anime etwas mehr Informationen einholte lass ich, dass dem Anime genau ein solches Spiel voraus gegangen ist. Es ist jetzt zwar nicht der erste Anime dem ein solches Spiel voraus geht aber in der Machart selbst ist mir das völlig neu.

Dazu kommt, das "Amagami SS" sehr hochwetig produziert worden ist. Schicke Animationen, sehr gutes Charakterdesign und sehr passende Musik, auch wenn die ab und zu zu kurz kommt. Gerade beim Charakterdesign passt einfach alles. Sicher, zunächst scheinen die Mädchen sehr stereotypisch daher zu kommen, sobald man aber mehr über sie erfährt erscheinen sie doch in einem ganz anderen Licht, teilweise sorgen sie doch für große Überraschungen. Kleine Fragen unter den Charakteren bleiben zwar manchmal offen, diese scheinen sich aber während des gesammten Animes aufzuklären.
Auch an Romatik kommt diese Anime keineswegs zu kurz und bleibt trotzdem im weitesten Sinne sehr realistisch, was einem wirklich stark zum mitfiebern anregt.

Mir gefällt "Amagami SS" jedenfalls sehr gut und am Ende kann jeder für sich entscheiden welches das netteste/interessantest/liebste Mädchen gewesen ist und was man dem guten Junichi am meisten wünscht. ^^
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