House of Five Leaves: Sarai-ya Goyou (Anime) ➜ Forum ➜ RezensionenSarai-ya Goyou / さらい屋 五葉

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht16. Apr 2010
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „House of Five Leaves: Sarai-ya Goyou“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Ashikabi#1
Aliens existieren und sie sind nicht nur unter uns sondern unsere beiden Spezies können sich sogar paaren!!! Das waren meine ersten Gedanken als ich die erste Folge von "House of Five Leaves" gesehen habe. Wenn Hybride existieren, so sehen diese genau so aus wie die Figuren in diesem Anime!!! Also ernsthaft ..., neue ungewöhnliche Animationen ist schön und gut doch manchmal sind diese "Experimente" etwas übertrieben.


NEIN, in diesem Anime geht es nicht um Besucher sondern es ist die gute alte Samurai-Zeit. Manchmal muss sich ein "ehrlicher" Krieger einer Bande von Entführern anschließen um zu überleben, oder etwa doch nicht!?! Masa ist ein ungewöhnlicher Samurai der in der Waffenkunst durchaus bewandert ist doch seine Erscheinung und auch sein Charakter sind alles andere als die eines brutalen Kriegers. Das hat auch zur Folge dass er einen Job nie lange behalten kann und (da es damals keine Soz-Hilfe gab) auch die meiste Zeit pleite und hungrig ist. Eines Tages lernt er Yaichi kennen, einen geheimnisvollen Halunken. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden. Yaichi verdient sein Geld in dem er mit seiner kleinen Bande Menschen entführt und für diese Losegeld erpresst. (keine Angst, die Entführer sind nicht wirklich Bösewichte in diesem Anime)

"House of Five Leaves" erzählt eine Geschichte und erzählt eine Geschichte und erzählt eine Geschichte und ... In den 12 Folgen passiert nur wenig Interessantes oder Spannendes. Die meiste Zeit werden einfach Dialoge, Monologe und Konversationen geführt. Wer hier viele Kämpfe erwartet da es um die Samurai-Ära geht, der wird eines besseren belehrt. Es fließt sehr wenig Blut und es gibt auch nur wenige Tote. Obwohl der Animationsstil durchaus düster ist, so kann man das von der Handlung nicht sagen. Auch an dramatischen Momenten mangelt es bei dieser Serie.

Fazit:
Wenn man nichts besseres zu tun hat und Samurai-Animes mag, könnte von "House of Five Leaves" unterhalten werden. Die meisten Anime'ler werden mit dieser Serie keinen großen Spass haben, da Langeweile vorprogrammiert ist!
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
House of Five Leaves ist sicherlich einer der besten Animes aus der Frühlingssaison 2010. Er glänzt gerade durch das, was den meisten anderen fehlt: durch eine gut geschriebene Geschichte und gut ausgearbeitete Charaktere.

Nun bin ich zwar eigentlich gar nicht der Typ, der auf beides so viel Wert legt, aber ab und zu schaue ich mir solche Serien trotzdem mal gerne an. Vor allem dann wenn sie auch noch eine so ruhige Stimmung wie House of Five Leaves haben. Für Actionfans ist der Anime nämlich trotz Samurai-Settings nichts; hier wird nicht gekämpft, die Serie ist durch und durch ein erstklassiges Drama, das allerdings nicht mit dem typischen Anime-Seifenoperdrama und seiner Hektik verglichen werden kann. Man sollte sich also darauf einstellen, dass es bei House of Five Leaves keine Theatralik und keinen Kitsch gibt. Stattdessen bekommt der Zuschauer eine gut konstruierte und glaubwürdige Geschichte geboten, die sich mit den Kriminellen und ihren Banden des alten Japans befasst.

Eine Sache gibt es aber doch, die etwas unglaubwürdig ist: der Held der Geschichte, Masa. Man kauft es ihm bei seiner schüchternen Persönlichkeit nicht wirklich ab, dass er als Leibwächter arbeitet. Andererseits hat seine feminine Persönlichkeit durchaus einen Sinn und gerade weil er so ist, finde ich ihn sogar sympathisch. Die meisten anderen Figuren übrigens auch. In der ersten Episode bekommt man zwar einen kleinen Schock - zumindest bei den Frauen - weil die Figuren nicht besonders attraktiv aussehen, aber daran gewöhnt man sich schnell. Die Persönlichkeiten sind sowieso wichtiger und die Charaktere sind diesmal nicht nur gut ausgearbeitet, sondern auch tatsächlich sympathisch, was ja bei den "anspruchsvolleren" Animes nicht immer so ist. Jeder Charakter verhält sich annähernd so wie ein normaler Mensch, ist weder überzeichnet noch idealisiert, und gerade weil die Figuren auch menschliche Schwächen zeigen, kommen die Stärken sehr gut zur Geltung.
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Avatar: Niru#3
Das überwiegend ruhig erzählte Ausnahme-Anime “Sarai-ya Goyou” hätte durchaus ein Lichtblick für viele werden können, die sich angesichts des immer seltener vorkommenden Muts zur Lücke bei neuen Animes nach ein wenig mehr Originalität sehnen. Statt das historische Setting zum x-ten Mal für ständige Martial Arts Einlagen zu nutzen, entschied man sich für ständige Dialoge und auch dem Cast kann man allein schon wegen des relativ glaubwürdigen Verhaltens der Protagonisten nur schwerlich den 08/15 Stempel aufdrücken. Umso enttäuschter war ich also, als sich schon sehr früh ein nicht von der Hand zu weisender Kontrast zwischen Erzählweise und Story auftat, bei dem sich an der Sinnfrage wohl die Geister scheiden.


Die anfängliche Freude darüber, dass die Personen nicht überzeichnet erscheinen, weicht leider schnell der Enttäuschung darüber, dass sie in der Summe fast schon unterzeichnet und teilweise auch schlichtweg langweilig daherkommen. So offenbart beispielsweise der neue Leibwächter Masa trotz einer Menge Screentime kaum mehr von sich als einen zurückhaltenden Feigling, dessen Entwicklung sich leider auch erst sehr spät und langsam vollzieht. Dass der mysteriöse Yaichi, der verschlossene wenn auch verantwortungsbewusste Ume und der noch viel verschlossenere Matsu dann ebenfalls zu den eher ruhigen Vertretern gehören, ist zwar offensichtlich im Hinblick auf die Atmosphäre der Serie gewollt, aber eben in dem Maße auch wenig unterhaltsam. Die etwas keckere Otake ist da leider genau wie die leider extrem seltenen Ansätze von Humor nur ein Tropfen
auf dem heißen Stein.
Nun könnte ja die eigentliche Handlung noch einiges retten, schließlich geht es bei Sarai-ya Goyou ja nicht selten um kriminelle Machenschaften, womit ein Grundstein für Spannung ja gelegt wäre, aber hierbei arbeiten die fast schon Slice-of-Life ähnliche Erzählweise und die in nahezu allen Belangen ruhige Inszenierung dermaßen dagegen, dass selbst die passend düster gehaltenen sowie detaillierten Zeichnungen kaum vom ansonsten so unstimmigen Gesamtbild ablenken können. Öfters werden auch die emotionalen oder situationsbedingten Probleme einiger Charaktere thematisiert, was zwar rein handlungstechnisch nicht ganz uninteressant ist, jedoch aufgrund der oben genannten Schwächen nicht allzu sehr mitreißt. Wenigstens das Warten auf die Enthüllung von Yaichis Geheimnissen lohnt sich am Ende einigermaßen.


Fazit:
Ich habe absolut nichts gegen ruhig erzählte Geschichten. Ich habe auch nichts gegen Slice-of-Life Einlagen oder komplette Serien dieses Genres, aber dann sollte der Cast doch bitte eine wenigstens etwas größerer Bandbreite an Persönlichkeiten aufweisen. Was man sich dabei gedacht hat, eine Geschichte von kriminellen Banden und Entführungen auf derartig langatmige, stille Weise zu erzählen, konnte ich jedenfalls bis zuletzt nicht begreifen. Das will einfach nicht zusammen passen und ich tue mich auch schwer, darin in diesem Fall einen gelungenen Kontrast zu sehen. So kann Innovation trotz durchaus guter Ansätze auch nach hinten los gehen.
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