Dance in the Vampire Bund (2010)ダンスインザヴァンパイアバンド

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Dance in the Vampire Bund“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: Hopfen#1
Normalerweise versuche ich nicht zu stark zwischen Anime und Manga zu vergleichen, aber das was hier dem geneigten Zuschauer geboten wird ist teilweise unter aller Kanone. Die Effekte und Zeichnungen sind auf dem Stand, die man bei einer relativ neuen Serie erwartet.

Das was nicht stimmt ist hier die Story. Klischees bestimmen hier das A und O. Mager wäre noch nett ausgedrückt.

Zur Story gibt´s es eigentlich auch nur soviel zu sagen: Es geht um Vampire und das Zusammenleben mit Menschen und den Alltagsproblemen einer Vampirkönigin.
Hört sich mager an? Ist es auch.


Selbst für einen Vampir-Fan würde ich aufgrund der Story eher von der Serie abraten. Wenn "Dance in the Vampire Bund", dann wenigstens den Manga lesen. Der ist zwar auch nicht Spitzenklasse, aber immer noch um Welten besser, als der Anime.
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Avatar: PlayboyJoe#2
Vampir-Fanatiker aufgepasst! Mit Dance in the Vampire Bund schickt SHAFT ein Pferd ins Rennen der Wintersaison 09/10, das nicht nur die Frage beantwortet, wie die Finanzkrise überwunden werden kann, sondern auch mit allen Vampir-Klischees, die so auf der Welt rumschwirren, aufräumt. Als Extra obendrauf bekommt man noch eine Romanze spendiert, gespickt mit einer leichten Priese Loli-Ecchi. Wenn das nicht vielversprechend klingt!
Da die Kurzbeschreibung wenig hergibt, hier nochmal eine Zusammenfassung, worum es in DitVB eigentlich geht:
Die Rasse der Vampire, seit Jahrhunderten im „Schatten“ der Menschen lebend, beschließt eines Tages, diesen Zustand zu ändern. Geführt von ihrer Königin Mina Tepes, heißt das neue Ziel (bitte nicht wundern) Japan. Denn einen eigenen Staat zu haben, das wissen auch die Vampire, ist was Feines und dieser soll vor der Küste Tokyos liegen. So weit, so gut. Wäre da nicht ein von Amnesie geplagter Diener der Hime, das Japanische Parlament und gefühlte Tausend Erzfeinde des Vampir-Bundes. Doch zunächst gilt es, ein größeres Problem aus der Welt zu schaffen (oder auch nicht): Der Existenzbeweis von Vampiren, der von den Menschen genauso abgelehnt wird wie Fußpilz.

Und an dieser Stelle fängt unsere Geschichte an – nämlich mit einer TV-Show im japanischen Fernsehen; hier soll entschieden werden: Gibt es Vampire oder nicht? Die etwas andere Exposition in den Anime ist innovativ und könnte genauso gut im echten Fernsehprogramm laufen (zumindest hab‘ ich schon Shows gesehen, die weit weniger Sinn hatten), abgesehen vom abrupten Ende natürlich. Die nächsten zwei Folgen sind einzig und alleine geschaffen, um das Setting aufzubauen, deshalb gibt’s hier wenig Action, viel Vampir-Ideologie und Politik - und absolut keinen Witz. Auch wenn der Anime nicht im Comedy-Bereich angesiedelt ist, der ein oder andere Gag hätte sicherlich nichts geschadet, um die ohnehin schon sehr trockene Thematik etwas aufzulockern. Nichtsdestotrotz steigt die Spaß- und Spannungskurve ab Folge 4 dann doch endlich an und wer so lange durchgehalten hat, wird mit kleineren Twists und einem Cliffhanger belohnt, bevor sich nach Folge 7 fürs Erste die Wogen etwas glätten.
Positiv überrascht hat mich die Charakterentwicklung von unserem männlichen Hauptprotagonisten Akira. Obwohl diese nicht gerade üppig ausfällt, sollte man heutzutage froh sein, überhaupt das Wort „Charakterentwicklung“ bei einem Anime in den Mund nehmen zu können. Ebenso positiv: Der Handlungsverlauf ist bis dato nicht episodisch. Die daraus resultierende Kohärenz bereitet den Weg für eine steigende Spannungskurve. Aber alles andere hätte bei diesem Anime auch nicht gepasst.

Wie schon erwähnt, bekommt man auch Romantik zu sehen, sogar eine kleine Dreiecksbeziehung. Diese spielt sich zwischen Mina, Akira und seiner Schulfreundin Yuki ab. Wo ist der Haken? Kurzum, zwei Versprechen, ein Ring und die Tatsache, dass Akira ein Werwolf und Mina die Königin der Vampire ist. Dazu kommt noch unserer alter Freund „Amnesie“, der aber schon bald keine allzu große Bedeutung mehr hinsichtlich der Romanze hat. Das Diener-Meister-Verhältnis zwischen Mina und Akira ist zwar nichts vollkommen Neues in der Romance-Welt, aber gepaart mit der Beziehung zu Yuki und vermischt mit der Vampir-Werwolf-Thematik entsteht eine interessante Komposition, die allerdings nicht viel Dramatik beinhaltet.

In Sachen Animation und Inszenierung macht SHAFT normal keiner was vor, aber bei DitVB hatten die besten Köpfe wohl Urlaub. Die Kameraführung ist wie gewohnt und damit auch angenehm für das Auge, jedoch sind die Charakter- und Umgebungszeichnungen eher „normal“. Soll heißen: Absolut zeitgemäß, aber eben nichts Besonderes – im Gegenteil zu Bakemonogatari, hier hat alles gestimmt. Wie von SHAFT gewohnt, finden auch hier wieder „Realbilder“, also Fotografien, ihren Weg in den Anime. Wurden diese bislang sinnvoll eingebaut, so haben sie mich hier etwas gestört. Die wenigen Momente, in denen dieses Stilmittel zum Einsatz kommt, kamen mir diesmal eher deplatziert vor, auch weil es nicht zur düsteren Thematik passt, die der Anime jede Sekunde vermittelt.

Action gibt’s auch, aber zunächst nur rar gesät. Dafür geizt der Anime nicht mit Blut, aber auch kein Wunder – schließlich geht’s ja um Vampire. Abgetrennte Gliedmaßen und den durstigen Biss in den Hals kann man durchschnittlich jede Folge genießen, längere Kämpfe sind dagegen Mangelware, aber immerhin gut inszeniert.

Opening- und Endingsong konnten mich nicht ganz überzeugen, wobei letzteres bei mehrmaligem Anhören doch recht gut im Ohr hängen bleibt.

Insgesamt ergibt sich ein sehr ernster, düsterer Vampir-Streifen, der zwar außer verschiedenen Rassen innerhalb der Vampirhierarchie nichts Neues ins Vampirgenre bringt, jedoch mit der interessanten Idee einer separatistischen Staatsgründung eines Vampirregimes aufwarten kann. Obwohl einem die Mischung aus Romantik, trockener Politik (sowohl auf Staats- als auch auf Schulebene) und dem Konflikt zwischen Vampiren und Menschen zunächst verwirrend anmutet, kommt mit der Zeit Schwung in den Plot, spätestens nachdem alle Pfeiler des Settings gesetzt wurden. Das Ergebnis ist ein buntes Genre-Konglomerat, das nicht viel falsch macht, aber dafür umso mehr richtig. Es bleibt noch viel Potential übrig, das in den letzten Episoden hoffentlich nicht verschenkt wird.
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Avatar: Gatar#3
Story:10
Präsentation:8
Charaktere:7
Romantik:8
Gesamt:9
Obwohl Dance in the Vampire Bund grundsätzlich ein Vampir-Anime ist, sollte man ihn nicht mit Werken wie Hellsing oder Blood+ vergleichen - hier geht es nicht in erster Linie um aufgebissene Hälse und Gruselstimmung (Was nicht heißt, dass kein Blut fließt). Stattdessen erwartet den Zuschauer eine tiefgründige Actionserie mit eingebauter Romanze - und das auf hohem Niveau.

Story:
Hat man zu Beginn das Gefühl, einem typischen Schüler-trifft-Monster-Setting gegenüberzustehen, ändert sich die Story bald und erzählt eine Geschichte von Polit-Intrigen, Machtkämpfen und Einzelschicksalen. Überhaupt bleibt die Story die ganze Serie über abwechslungsreich und unvorhersehbar. Allein die 1. Folge gehört meiner Meinung nach zu den besten Anime-Eröffnungen die ich je gesehen habe. Nach Episode 7 beruhigt sich die Handlung etwas, nur um dann (nach einer völlig überflüssigen Recap-Episode) umso stärker aufzukochen. Spannung ist fast durchgehend garantiert. Einziger Kritikpunkt sind die Gegenspieler, über die man bis zum Schluss praktisch nichts erfährt - dafür weht einem umso mehr der Geruch einer zweiten Staffel entgegen.

Präsentation:
Die Animationen sind (wie erfahrene Anime-Fans es von SHAFT gewohnt sind) auf hohem Niveau. Auch wenn auf visuelle Stilmittel nicht ganz so sehr zurückgegriffen wird wie z.B. in Bakemonogatari, kann die Optik sich sehen lassen. Grade die Kämpfe sind schön animiert, mit flüssigen Bewegungen und ohne Wiederholungen.
Der Soundtrack ist stimmig, die meiste Zeit dezent, aber immer passend. Vor allem das Ending hat mir gut gefallen - ein Lied mit Ohrwurm-Potenzial.

Charaktere:
Die Starrolle spielt ganz eindeutig Vampir-Königin Mina Tepes. Ihre ambivalente Persönlichkeit kommt hervorragend zum Ausdruck und lässt auf die tragischen Geschehnisse ihrer Vergangenheit schließen. Gerade die wenigen Momente, in denen sie ihr 'kindliches' Selbst zum Vorschein kommen lässt, bieten tiefe Einblicke in ihre Verfassung.
Leider können die übrigen Charaktere da nicht wirklich mithalten - Wolfjunge Akira ist relativ oberflächlich, außer seiner Motivation, die Prinzessin zu beschützen, erfährt man wenig über ihn. Der restliche Cast ist noch blasser. Minas Rivalin (und später Freundin) Yuki hätte wohl Potenzial gehabt, aber sie bleibt absolut farblos und verschwindet viel zu schnell von der Bühne. Auch die anderen Charaktere wirken mehr wie Requisiten ohne eigene Persönlichkeit.

Romantik:
Eingewebt wird die Story in eine Romanze zwischen Akira und Mina. Sieht es anfangs noch nach einer Dreiecks- (und zeitweise sogar Vierecks-)Beziehung aus, wird das ganze relativ schnell auf die Beiden reduziert. Immer wieder stoßen sie auf die Probleme, die zwischen ihnen stehen - Minas rigorose Methoden als Vampir-Königin, Akiras Verpflichtungen als Werwolf und nicht zuletzt seine Amnesie. Besonders gegen Ende wird das Drama-Element noch einmal kräftig angeheizt.
Und dafür leider viel zu einfach wieder beseitigt, deshalb nicht die volle Punktzahl in der Kategorie.


Bonuspunkte:
---keine---


Fazit:
Dance in the Vampire Bund ist hervorragende Unterhaltung für Zuschauer, die etwas mit einer spannenden Story unterstützt von schön anzusehenden Monster-Kämpfen und einem Schuss Emotionen anfangen können. Wer dagegen Dauergemetzel wie bei Alucard&Co erwartet, wird hier enttäuscht werden.
Mein persönlicher Favorit der 1. Saison 2010!

uneingeschränkte Empfehlung
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#4
Manche Adaptionen sind schon so schlecht, dass man selbst ohne Kenntnis der Vorlage unweigerlich den Eindruck bekommt, dass hier irgendwas nicht stimmt. Ich hoffe zumindest stark, dass meine Einschätzung hier zutrifft und der Manga zu Dance in the Vampire Bund besser ist, als das, was SHAFT daraus gemacht hat, nämlich einen leicht wirren, langweiligen und schlecht inszenierten Anime.


Manch einer wirft SHAFT gerne schlechte Umsetzungen und Selbstverliebtheit in der Animation vor, ein Vorwurf, den ich in der Regel zumindest teilweise abstreite, dem ich in diesem Fall jedoch nur vollends zustimmen kann. Schon lange habe ich keinen Anime mit einer derart vermurksten Inszenierung gesehen, der dann hier zusätzlich noch große Schwächen im Storyaufbau hat. Während die Einstiegsepisode noch ungewöhnlich, aber in meinen Augen gelungen ist, fällt die Serie danach rapide ab. Auf eine ziemlich banale, in erster Linie actionlastige Geschichte wird der typische SHAFT-Stil aufgesetzt, was einfach nicht funktioniert. Die schnellen Schnitte, Nahaufnahmen, ungewöhnliche Kamerawinkel, Abstraktionen, etc. lassen den Anime nicht interessanter oder ernsthafter wirken, sondern stören schlicht den Serien“genuss“ und die Actionszenen kommen damit äußerst lahm daher.

Das Einzige womit man sich bei der schlechten Inszenierung trösten kann ist, dass damit letztendlich wenig Schaden angerichtet wurde, denn die Handlung ist nicht auf viel höherem Niveau. Das kann man hier jetzt auf beide der Kernpunkte einer Geschichte zurückführen, die Story und die Charaktere. Die Story ist äußerst dünn und lässt sich zunächst auf den Konflikt Mensch vs. Vampir und später Vampir vs. anderen Vampir zusammenfassen, alles garniert mit einer öden „Romantik“-Geschichte. Romantik wurde hier von mir nicht ohne Grund in Anführungszeichen geschrieben, denn die Romantik ging hier völlig an mir vorbei. Die Chemie zwischen dem Hauptpaar stimmt überhaupt nicht, auch wenn sie durch laufende Treuebekundungen einen anderen Eindruck erwecken wollen. Viel Schuld daran trägt der Charakter von Mina Tepes, deren jahrhundertelanges Leben sie nicht daran hindert immer wieder plötzlich in den Kleinkindmodus zu verfallen, wohl nur um die Gelüste der Loli-Fanatiker unter den Zuschauern zu befriedigen. Wenig überraschend macht es einem aber schon allein ihr Aussehen als Zehnjährige schwer hier Romantik zu sehen, wenn es dann letztendlich auch erst vollends daran scheitert, dass sie wider erwarten zu oft in den erwähnten Kindchenmodus verfällt, anstatt eine souveräne Vampirprinzessin zu sein. Akira hingegen würde sich zwar seinem Alter entsprechend verhalten, kann aber nie recht vermitteln was er eigentlich an ihr findet und bleibt schließlich ein 0815 „Ich will alle retten“-Charakter. Auf den Rest des Casts braucht man gar nicht erst eingehen, denn der besteht aus austauschbaren Pappkameraden.

So plätschert die Geschichte dann vor sich hin, ohne jemals wirklich Interesse zu erwecken und nachdem sie in der zweiten Hälfte durch etwas mehr Story und Action ein wenig schwungvoller wird, verspielt man diesen geringen positiven Eindruck gleich wieder, indem man das Ganze durch ein generisches, billiges und unrund wirkendes Ende erstmal abschließt. Natürlich lässt man sich die Option einer Fortsetzung offen, aber ich hoffe stark, dass es dazu nie kommen wird.
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Avatar: Niru#5
Dracula war ein Lolicon!!!
Zumindest drängte sich mir dieser Gedanke auf, nachdem ich die ersten 2 Episoden von “Dance in the Vampire Bund” gesehen habe, denn Studio Shaft präsentiert uns hier eine Mina Tepes die (zumindest nach der Realität innerhalb der Serie zu urteilen) offenbar im frühen Teenageralter zu Vladileins Vampirbraut wurde. Fand der berüchtigte Pfähler etwa Gefallen an dem Gedanken an eine ewige Lolipartnerin??
(Wenn man ihn sich so anschaut könnte man durchaus diesen Eindruck gewinnen.^^')
Aber lassen wir derart schwachsinnige Überlegungen besser beiseite(bevor ich noch die These aufstelle, dass ein Vampirdasein für Lolicons verdammt vorteilhaft wäre) und klären wir lieber die Frage, was dieses doch recht abgehobene Vampiranime abseits von entsprechendem Fanservice zu bieten hat, denn da offenbaren sich entgegen dem anfänglichen Eindruck teilweise gar nicht mal so altbackene Inhalte.


Klein aber Oho!
Reden wir nicht drum herum. “Mina-tan” ist einfach verdammt niedlich und das war natürlich seitens der Macher auch so gewollt, da man vermutlich die Zielgruppe ein wenig ausweiten wollte, doch auch darüber hinaus kann sie als äußerst tragende Protagonistin durchaus überzeugen. In ihrem privaten Verhalten verbindet sie in ihrer Persönlichkeit teils recht gegensätzliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft und Empathiearmut, Freundlichkeit und Grausamkeit, kindliches Verhalten und Lebenserfahrung sowie Anhänglichkeit und Misstrauen. In ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit wirkt sie hingegen kompetent, charismatisch, bei Zeiten etwas bedrohlich und bringt sogar inklusive wirtschaftlichen sowie kriminellen Druckmitteln alles mit, was man so für die Gründung eines Staats im Staat brauchen könnte. Obwohl sich all diese Eigenschaften angesichts der geringen Episodenzahl natürlich nur in Ansätzen erkennen lassen, sorgen sie doch für unerwarteten charakterlichen Facettenreichtum unserer Heldin( bzw. Antiheldin).
Auch der Werdegang des männlichen Protagonisten Akira verläuft herrlich unlinear, da dieser zumindest teilweise auch seine eigenen Ansichten vertritt, statt als liebestoller meinungsloser Diener der kleinen Vampirkönigin zu enden, wodurch auch der Romantikanteil einiges an Würze gewinnt.
Dass dadurch die Screentime für eine ausreichende Beleuchtung der anderen Personen kaum gereicht hat, lässt sich also verschmerzen. Nur die Szenen mit einer der nervigsten Nebenfiguren aller Zeiten, die ich hier mal als Bonbon werfende No-Panty-Bitch bezeichnen möchte, hätten nun wirklich nicht sein müssen….

Unerwartete Plus- und Minuspunkte
Auch inhaltlich ist “Dance in the Vampire Bund” überraschenderweise gelungen. Das teils politisch und wirtschaftlich angehauchte, düstere Ausnahme-Setting könnte natürlich kaum realitätsferner sein und wird auch nicht allzu komplex behandelt, doch das macht es nicht weniger interessant, zumal der Handlungsablauf gelegentlich sogar mit recht überzeugenden Twists und packender Spannung aufwarten kann. Lediglich einige der Szenen in Akiras Schule wirken dem zum Trotze leider etwas zu banal.
Unerwartete Unterhaltungstiefpunke gibt es außerdem ausgerechnet bei den nicht allzu häufigen Actionszenen. Hierbei fällt nämlich wohl jedem Zuschauer mit genügend Vergleichsmöglichkeiten die schlechte Vertuschung der noch schlechteren Animationen auf. Mit häufigen, plötzlichen Sichtwechseln wurde offenbar versucht, möglichst wenige, flotte Bewegungen zeigen zu müssen, um die fehlende Flüssigkeit selbiger zu verstecken. Zudem enden die meisten Kämpfe nach gefühlten 30 Sekunden und können durch das schnelle und unspektakuläre Ableben der Gegner nur selten für ein Mindestmaß an Spannung sorgen.
Der Zeichenstil lässt hingegen einiges an Atmosphäre zu. Zwar wirken die meisten Statistenfiguren aufgrund von übertriebener Detailarmut schlichtweg hässlich, doch gerade die Hintergründe schaffen durch die dunkle Farbgebung eine allzeit düstere Stimmung. In dieser Hinsicht war auch der fast gänzliche Verzicht auf Comedyelemente eine sinnvolle Entscheidung. Weniger sinnvoll erscheint dagegen die eigenartige Inszenierung. So wirken die oft seltsam gewählten Kamerapositionen zwar gewollt aber auch alles andere als optimal. Auch die plötzliche Slow-Motion bei eigentlich eher unbedeutenden Szenen wirkt fast schon parodistisch, was wohl weniger vom Animationsteam beabsichtigt war.


Fazit:
“Dance in the Vampire Bund” hat bei mir gleichzeitig Erwartungen über- und untertroffen. Ich hatte ein weiteres seichtes Moeprodukt befürchtet, welches außer blutigen Kämpfen und Fanservice nicht viel zu bieten hat und bekam stattdessen eine viel zu kurz empfundene Serie zu sehen, die ausgerechnet bei der Action ihre größte Schwachstelle aufweist um dafür aber mit absolut skurrilem Setting, mitreißender Spannung und optisch düsterer Atmosphäre zu überzeugen. Die überaus vielseitige Protagonistin wertet dabei das Gesamtbild noch zusätzlich enorm auf und stellt zudem trotz teilweise moetypischer Überzeichnung nicht nur für Lolifans einen überaus interessanten Charakter dar. Eine zweite Staffel ist Shaft den Zuschauern also mindestens noch schuldig. Trotz allem hat die Beziehung zwischen Akira und Mina natürlich etwas moralisch verwerfliches. Bedenkt doch mal ihr Alter. Also bei einem Altersunterschied von mehreren Jahrhunderten sollte man ja wohl seine Grenzen kennen.
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Avatar: MadnezzzShin#6
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:viel
Endlich konnte ich nun auch einmal diesen Anime sehen, nachdem ich den ersten Trailer auf Animaxx gesehen habe war ich direkt begeistert und wollte ihn irgendwie sehen, allerdings kann ich als Anime-Fan natürlich nicht ewig warten bis mal wieder die nächste Folge im Fernsehen lief, allerdings fiel es schwer ihn woanders zu finden. Ob ich im Nachhinein zufrieden damit bin, sollte man dem nachfolgenden Text entnehmen können.

Design:
Also das Charadesign ist schonmal sehr gut gelungen, da kann ich gar nicht meckern. Es ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig da es irgendwie anders aussieht als die anderen die ich so gesehen habe aber ab der 3ten Folge war ich dann doch recht zufrieden. Die Animationen und Kämpfe sind auch gut gelungen, was mich allerdings störte waren so einige zusätzliche Effekte. So wird oftmals einfach ein komplett rotes (bzw später gelbes) Bild eingeblendet, aufgrund der Tatsache das dies nicht länger als eine Sekunde zu sehen ist ging ich erst davon aus das mein Laptop Probleme mit der Bildübertragung auf den Fernseher hat, aber nachdem ich dann mal eine Folge im Fernsehen sah fiel mir auf das dies wohl beabsichtigt war. Den genauen Sinn dieses Effekts hab ich allerdings nie wirklich verstanden da er teilweise mitten in belanglosen Gesprächen auftauchte. Ein anderer Fall ist die Einblendung von realen Filmsequenzen, diese kommen zwar nur recht selten vor aber wenn sie dann auftauchten erschienen sie mir recht sinnlos, sie haben die Szene keineswegs dramaturgisch oder emotional aufwerten können.

Sound:
Vom Sound bin ich entgegen vieler anderer Meinungen begeistert, aber das ist ja auch Geschmackssache. Sowohl das Opening als auch das Ending gingen mir sehr schnell ins Ohr und hörten sich wirklich schön und passend an. Auch die Musikeinblendungen in den wichtigen Szenen des Animes waren gut eingesetzt, hier kann ich das Studio nur loben. Allerdings fehlt mir hier ein wenig die Abwechslung, denn wirklich viel verschiedenes bekommt man hier nicht zu hören.

Story:
Die Story ist ein sehr komischer Fall, es erschien mir zeitweise so als wolle man die Story von 3 Staffeln auf 12 Episoden reduzieren. Jedoch waren diese Storyfetzen dann immerhin recht gut durchleuchtet und man hat klar verstanden was dem Zuschauer hier dargestellt werden soll. Was mir dadurch nur fehlte war der Tiefgang, dieser ist in 12 Episoden sowieso recht schwer zu erreichen und entfaltet nur in seltenen Fällen eine wirklich gute Atmosphäre, aber dann auch noch mehrere Storys so darzustellen? Das ist vermutlich genauso unmöglich wie es sich anhört und konnte meiner Meinung nach auch von diesem Anime nicht erreicht werden. Worum es storytechnisch geht werde ich jetzt nicht erläutern, da alles was nicht schon in der Beschreibung steht einem riesigen Spoiler nahe kommen würde.

Charaktere:
Die Charaktere boten mir auch nicht den Tiefgang den sie verdienten, doch sie wurden doch recht schnell sympatisch und man konnte zum Teil mit ihnen mitfühlen, doch das was ich am meisten an den richtig guten Animes mag, nämlich das Hineinversetzen in die Charaktere war hier überhaupt nicht gegeben, vielleicht auch aufgrund des Vampir/Werwolf Themas, dass könnte ich jetzt nicht so genau erkennen, aber es fehlte mir halt. Ein weiterer starker Kritikpunkt ist das Verhalten von Mina Tepes, man erkennt auf den ersten Blick das sie den Körper eines kleinen Mädchens hat, aber trotzdem finde ich ihr Verhalten für eine Vampirkönigin sehr fehl am Platz. In vielen Momenten ist sie ernst und erscheint sehr nachdenklich sowie planend, doch in anderen Momenten verhält sie sich viel zu naiv als das man ernsthaft annehmen könnte das dies ein und die selbe Person sind. Mit der Lovestory zwischen Mina und Akira konnte ich auch nicht wirklich etwas anfangen, allein schon weil es für mich viel zu sehr in den Lolicon-Bereich geht. Vielen mag Lolicon gefallen, aber ich kann mich damit weder anfreunden, geschweige denn identifizieren. Ansonsten gefielen mir die Charaktere recht gut und ich kann nicht groß darüber meckern, sie allerdings auch nicht in den Himmel loben.

Fazit:
Ja wenn man den Rest meines Berichtes liest könnte man meinen hier würde jetzt klar stehen, dass der Anime auf keinen Fall empfehlenswert ist und verboten werden sollte blablabla.
Nein das auf keinen Fall! Ich war im Endeffekt schon froh ihn gesehen zu haben, aber das wird vermutlich das erste und letzte Mal sein das ich ihn gesehen habe. Während dem Schauen hatte ich schon meinen Spaß, sonst hätte ich ihn nicht so verschlungen aber er konnte aufgrund der schon genannten negativen Punkte nicht überzeugen. Zudem passte mir das Ende nicht wirklich, da das größte Geheimnis das im Laufe der Story aufkam nahezu gar nicht gelöst wurde? Ein Anzeichen auf eine weitere Staffel? Oder einfach schlampige Produzenten? Naja egal jedenfalls kann ich euch sagen: Wenn ihr Fans von Vampirgeschichten seid und mal eine etwas andere Story über selbige Wesen sehen wollt dann kann ich euch Dance in the Vampire Bund empfehlen, ansonsten lasst lieber die Finger davon
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Avatar: Ichigo 13#7
Wären die animationen und die art wie die Geschichte rüber gebracht wird nicht so verwirrend wäre der anime gut bis sehr gut geworden
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Avatar: Angel-Psycho#8
Dance in the Vampire Bund ist einerseits ein spannender, intensiver Anime, andererseits verschenkt er aber auch viel Potential, was ihn ansonsten zu einem außergewöhnlich genialem Werk machen würde.

Ein großes Plus ist natürlich die Protagonistin Mina Tepes, neben der allen anderen noch so eindrucksvollen Charaktere verblassen. Sie ist die tragische und doch unglaublich starke Heldin, die der Geschichte ihr Leben einhaucht. Bedauernswert sind hier nur die vielen unpassenden Lolicon-Anspielungen. Die Tatsache an sich, das Mina den Körper eines Kindes hat, ist schließlich das große Drama hierbei und nichts über das man sich lustig machen oder irgendwelchen Anzüglichkeiten preisgegeben werden sollte. Doch gerade das macht Mina deswegen auch zu einem der stärksten weiblichen Anime-Charaktere, die doch leider überraschend rar gesät sind. Schon allein wegen ihr lohnt es sich die Serie anzuschauen. Auch ihr Nebenspieler Akira ist recht beeindruckend, befindet sich allerdings, wie bereits erwähnt, längst nicht auf ihrem Niveau.

Neben der umwerfenden Protagonistin, ist jedoch auch die eigenständige Idee hinter dem Anime nicht zu vernachlässigen. Hier werden die Vampire weder romantisiert, noch zu hirnlosen Bestien degradiert. Stattdessen wird eine große Vielschichtigkeit an diversen Vampiren/anderen Wesen gezeigt, wodurch es auf eine angenehme Weise gelingt, den Klischees zu entkommen.

Störend jedoch ist hierbei vor allem die hastig erzählte Geschichte, bei der man leicht den Eindruck gewinnt, als wolle man hier so viel wie möglich in ein paar Episoden reinquetschen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen. Insbesondere am  Anfang findet man so kaum einen Anschluss an das Geschehen und wird wie der gedächtnislose Akira mitten hineingeworfen. Jedoch wird man auch im Verlauf über vieles im Unklaren gelassen und Charaktere tauchen auf und verschwinden wieder, ohne dass man wirklich die Hintergründe verstanden hätte. Das schmälert nicht nur das Verständnis des Zuschauers, sondern erschwert auch das Miteinfühlen in die Charaktere und somit den emotionalen Aspekt des Ganzen.

Negativ aufgefallen ist zudem die Schnitttechnik. Immer wieder wird der Bilderfluss durch ein Standbild oder ähnliches aufgehalten oder es wechselt viel zu schnell zu einer anderen Szenerie. In jeder Episode kamen solche unpassenden, abrupten Wechsel vor, die wohl leider einfach zum Stil dazu gehören.

Fazit: Abwechslungsreicher, packender Action-Anime mit Tiefgang, der nicht nur für Vampir-Fans geeignet ist!
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Avatar: Pilani#9
Ich war im Vorfeld extrem skeptisch was Dance in the Vampire Bund betraf. Zum Einen weil ich mir die ersten Kapitel des Manga durchgelesen habe und gestehen muss, dass ich mit Lolicon rein gar nichts anfangen kann. Und zum anderen weil ich Vampire, Werwölfe und Zombies nach gefühlten 1000 Genrefilmen einfach nicht mehr wirklich ertrage.

Weil ich das Setting aber einigermaßen interessant fand, hab ich dem Anime eine Chance gegeben.

Die Handlung spielt sich im gegenwärtigen Japan ab, wo die Königin der Vampire, Mina Tepes, Nachfahrin von Vlad Tepes, auf einer aufgeschütteten Insel vor Tokyo einen autonomen Staat für Vampire ausruft.
Allerdings reagieren nicht alle Menschen auf dem Planeten, und im speziellen in Japan, besonders begeistert auf die Vorstellung, dass es Vampire wirklich gibt und sich diese auch noch in einem eigenen Staat niederlassen wollen.
Außerdem scheint auch eine Widerstandsgruppe unter den Vampiren eher der Meinung zu sein, man sollte sich die ganze Welt untertan machen, anstatt mit den Menschen nebeneinander zu leben.

Grundsätzlich wäre hier, vor allem im politischen Bereich und unter dem Aspekt der Fremdenfeindlichkeit eine Menge Stoff herauszuholen gewesen, dies macht sich der Anime aber nicht im Geringsten zunutze.
Vielmehr wird die seichte Handlung mit einer noch seichteren Romanze vermischt und mithilfe von wirkungslosen Dramastreuseln zu einem Kuchen voll heißer Luft aufgebacken.
Nichts was Handlungstechnisch geschieht ist in irgendeiner Form mitreißend.

Bis auf die zwei (mit Yuki eventuell drei) Hauptdarsteller bleibt der Cast vollkommen  austauschbar und fad. Und besagte Hauptdarsteller hinterlassen nur einen marginal besseren Eindruck.
Akira ist und bleibt von Beginn an ein blasser Durchschnittsheld der allein durch seine Erinnerungslücken etwas interessanter ist. Yuki stellt quasi eine Erzählerin dar, von der man aber nicht viel mehr als einen kleinen Beitrag zu einem oberflächlichen Liebesdreieck erwarten darf.
Und Mina ist mal eine skrupellose Anführerin und dann wieder ein junges, naives Mädchen. Zudem ist ihre Beziehung zu Akira so substanzlos, dass man ihr die Rolle der Geliebten einfach nicht abnehmen will.

Technisch gesehen hat mich die Serie aber völlig enttäuscht.
Die Animationen wirken hölzern und unfertig, das Charakterdesign lieblos. Ich muss gestehen, dass ich mich manchmal wirklich an Zeichentrickfernsehserien der 90er erinnert fühlte.
Einzig der Ton fällt nicht negativ auf … wär da nicht die deutsche Synchro.

Ich bin grundsätzlich jemand, der auch mit einer durchschnittlich guten Synchronisation recht gut leben kann und mir Animes auch gerne auf Deutsch anschaue, aber die Synchro von DitVB ist fast unpackbar.
Ich bin mir sicher, die Sprecher haben ihr Bestes gegeben, aber noch in keinem Anime hat mich der deutsche Ton so dermaßen genervt wie hier. Da hätte teilweise sogar ich Parts besser einsprechen können.
Für mich unverständlich, da ich finde, dass es inzwischen schon einige ausgezeichnet gesprochene Animes gibt, wie meiner Meinung nach z.B. Death Note, Guardian of the Spirit oder Sword Art Online.

Wie auch immer. Für mich bleibt ein mehr als bitterer Nachgeschmack.
Die Handlung wirkt zusammengeschustert, die Charaktere uninteressant, das technische Niveau ist unterer Durchschnitt und die deutsche Synchro unerträglich. Und mit Loliconzeug kann und will ich mich nicht anfreunden.

Ich entschuldige mich bei den Fans, die es sicher geben wird, aber hat man Dance in the Vampire Bund nicht gesehen, hat man rein gar nichts versäumt.
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Titel

  • Japanisch Dance in the Vampire Bund
    ダンスインザヴァンパイアバンド
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 07.01.2010 ‑ 01.04.2010
    Studio: SHAFT Inc.
  • Englisch Dance in the Vampire Bund
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.03.2010 ‑ 21.05.2010
  • Deutsch Dance in the Vampire Bund
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 19.10.2010 ‑ 04.01.2011
    Publisher: Dybex, Nipponart GmbH
  • xx Synonyme
    Dance in the Vampirebund, DitVB

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