• TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht03. Apr 2009
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: K-On!
© かきふらい・芳文社/桜高軽音部
Frisch auf der High School steht die verträumte Yui vor der Qual der Wahl, welchem Club sie sich anschließen soll. Eine besonders schwierige Entscheidung, da sie eigentlich weder besondere Interessen noch ausgeprägte Talente besitzt. Von falschen Vorstellungen geleitet, verschlägt es sie in den Clubraum des Musikclubs, wo Ritsu, Mio und Tsumugi schon sehnsüchtigst auf ein neues Mitglied warten, um ihren Club vor der Auflösung zu retten. So stört auch der Umstand nicht, dass Yui weder ein Instrument spielen noch Noten lesen kann und sie wird nach ein wenig Überzeugungsarbeit kurzerhand als Gitarristin rekrutiert, was ihrem Leben in der Folge neuen Schwung verleiht.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Yui HIRASAWA
    Ich mag so ziemlich alles, hauptsache es schmeckt.
  • Yui HIRASAWA
    Wir machen ja auch keine Musik, oder? Ich bin nur hier, um was Süßes zu essen.
  • Ritsu TAINAKA
    Keine Sorge, meine Liebe. Es ist egal, zu welcher Zeit wir Kuchen essen. Denn heute machen wir die Nacht durch!
  • Tsumugi KOTOBUKI
    Nur ich hab keine so direkte, physische Beziehung! Dabei mag ich das so sehr!
  • Sawako YAMANAKA
    Wenn ich meine Brille nicht auf habe, kann ich euch beide kaum auseinander halten. Dann werd ich es wohl anhand der Brustgröße herausfinden müssen.

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Anime Rezensionen

Avatar: Death-Note#1
K-ON!, das ist kurz gesagt Moe in Reinkultur. Vier junge Oberschülerinnen, die dem "Light Music Club" wieder Leben einhauchen möchten. Man begleitet sie in ihrem alltäglichen Leben und beobachtet sie, wie sie mit ihren, mehr oder weniger sinnvollen, Aktivitäten den Zuschauer an der Mattscheibe fesseln. Oft spielt hier die Logik nur eine Nebenrolle, hauptsache was geschieht ist niedlich, kawaii, moe oder wie ihr es auch immer nennen wollt. Für den gemeinen Durchschnitts-Otaku geradezu prädestiniert, spricht die Serie nicht nur diesen an, sondern auch alle anderen Zuschauergruppen. Man kann einfach nicht anders als diese Vier zu mögen.



Obwohl die Fans gerade zu nach Haruhi schreien bringt KyoAni in dieser Season K-ON!. Und was soll man sagen, die Fanboys dürften wohl auch hiermit richtig zufrieden sein. Die Präsentation ist auf einem Niveau von dem die meisten anderen Animes träumen können, für meinen Geschmack nochmal um einiges besser als dies bei Clannad der Fall war. Eine richtig beeindruckende Arbeit wie man es von den Produzenten gewohnt ist. Opening und Ending tragen ihr übriges dazu bei zu vermitteln: hier sind Leute am Werk die sich auskennen. Bandauftritte bzw. Videos sind ebenfalls eine Stärke und wirken um weiten realistischer als es bisher irgendwo anders der Fall war.


Aus Mio, Ritsu, Mugi und Yui wird sich wohl jeder einen Favoriten herauspicken, da sozusagen für jeden was dabei ist. Ob es die leicht zu erschreckende Mio ist, die durch ihr über alle maßen großes Schamgefühl und ihre Niedlichkeit beeindruckt (mit den entsprechenden Szenen wird nicht gegeitzt), oder ob man einfach nur gefallen an den sinnfreien Blödeleinlagen von Ritsu und Yui findet - K-ON! ist einfach nur in jedem Augenblick sympathisch, da dass nunmal die wichtigste Vorraussetzung ist einen Anime zu mögen, entsteht hier völlig zurecht ein Hype.


Fazit

Ein qualitativ hochwertiger Slice of Life Anime über das Leben von vier sympathischen Schülerinnen. Die Moe-Elemente sind zwar ein zweischneidiges Schwert, da es manchmal zu viel des Guten ist, nichtsdestotrotz macht K-ON! einfach Spass.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Moe Moe~ Kyun! Ein neuer Schlachtruf erklingt durch die Reihen vieler Animefans, der in seiner Sinnlosigkeit und Niedlichkeit doch so bezeichnend für K-ON! ist. KyoAni stellt hier wieder unter Beweis, dass es, wenn es darum geht die Herzen der Zuschauer im Sturm zu erobern und einen neuen Hype auszulösen, noch immer die erste Adresse ist. Und doch kann man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich die Kombination aus Comedy, Slice-of-Life und Moe in ihrer derzeitigen Art langsam überlebt und in ihren bekannten Formen festgefahren ist, was sich hier durch die mangelnde Bandbreite an Gags mit zunehmender Langeweile bei steigender Episodenzahl bemerkbar macht.


Wie so oft steht eine quirlige Gruppe aus Schülerinnen im Mittelpunkt, bei denen die verschiedensten Persönlichkeiten vorhanden sind und die ihre Pflichten nicht ganz so ernst nehmen und sich lieber den angenehmen Seiten des Lebens widmen. In K-ON! wird deren Alltag um ihre musikalischen Ambitionen angereichert und sie können hier im Zusammenspiel ihr durchaus vorhandenes Comedy- und Moe-Potential voll ausschöpfen. Sei es durch ihre Geistesabwesenheit, Schüchternheit, Weltfremdheit oder Durchgeknalltheit, das Verhalten der Mädchen und die dadurch entstehenden abstrusen Situationen und ihre Reaktionen darauf haben grundsätzlich einen hohen Unterhaltungswert. Was den Stellenwert der Musik angeht, der fällt letztendlich nicht unbedingt hoch aus und man muss sich bis zum Ende gedulden bis man nach mittelmäßigen Auftritten auch mal ein ansprechend inszeniertes Konzert von ihnen zu Gesicht bekommt.

Doch ganz so ungetrübt ist der Eindruck vom Humor von K-ON! dann doch nicht. Die Serie ist schon eine der späteren in einer langen Reihe von Slice-of-Life Comedytiteln und tut sich entsprechend schwer etwas Neues zu bieten. Hat man sich in das Genre schon etwas eingesehen, so kommt es oft zu Déjà-Vu Erlebnissen und man fühlt sich häufig an Anime wie Lucky☆Star oder Ichigo Mashimaro erinnert, zu ähnlich sind sich teilweise die Gags aber auch die Charaktere. Ein guter Teil der Schwächen kann durch das hohe Produktionsniveau von KyoAni ausgeglichen werden, doch lassen sie sich irgendwann einfach nicht mehr verleugnen. Je mehr Episoden man gesehen hat desto mehr fällt einem die geringe Bandbreite an Gags auf und der Umstand, dass man zu sehr auf Moe setzt macht sich immer negativer bemerkbar. Die geringe Anzahl an Charakteren verstärkt diesen Eindruck nur noch und ich muss zugeben, dass ich die letzten Episoden nur noch ziemlich lustlos verfolgt habe, wobei das auch auf den immer wieder eingebauten, einfach nicht dazupassenden, kleinen Dramapart zurückgeht.

Fazit:
K-ON! ist nichts Besonderes sondern nur ein weiterer Slice-of-Life Comedy-Anime, der aber zunächst von der Umsetzung durch ein gutes Studio profitiert und deshalb trotzdem lange unterhält. Letztendlich bricht ihm aber das Konzentrieren auf den Moe-Faktor der Charaktere statt dem Bieten guter, abwechslungsreicher Gags das Genick und verhindert, dass eine wirklich gute Serie daraus wird. Den bleibendsten Eindruck werden bei mir wohl das wirklich tolle OP und ED des Anime hinterlassen.
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Avatar: fieser-fettsack#3
Vorwort:Ich gehe durch die gesamte Serie, also Spoiler Spoiler Spoiler!

Es gibt Menschen die Essen 68 Hotdogs in 10 Minuten und es gibt Menschen, die aus 35km höhe runterspringen. Ich bin der Mensch, der aus 35km freien Fall 68 Hotdogs essen würde und deswegen ist es an der Zeit, euch eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte von 4 / 5 jungen Mädchen, die eines Tages an Diabetes leiden werden, einer schizophrenen Lehrerin und das es mit der offiziellen deutschen Synchronisation angeschaut wurden ist. (Argh, ich höre sie immer noch... die stimmen... die werden nach all den Monaten nicht leiser... ich spreche mit niemanden darüber...)
K-On... K-On... Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich K-On schreiben möchte, habe ich das verlangen lieber "Kony" schreiben zu müssen, aber gut, kommen wir mal zum Anime.
Es gibt im Grunde nichts zu den Charakteren zu sagen außer Halt die Typische Schüchterne, die Typische Hyperaktive, die typische geistig behinderte und der typische hellblonde Wischmob für alles. Zu den ersten Episoden gibt es auch nichts zu sagen, außer:

Ep.1: Aufstehen, Schule, Essen, Klub, Essen, Essen, Essen, Essen, Mitglied, Essen, Ende
Ep.2: Essen, Vorstellung, Essen, Einkaufen, Essen, Arbeiten, Essen, Arbeiten, Gittare, Essen, Sich blöd anstellen, Ende
Ep.3: Test, Essen, Lernen, Essen
Ep.4: Die obligatorische Strand Episode, Essen, Musik (nur einmal Essen!! K-On läuft gerade zur höchstform auf)

Es ist Episode 5 die die Büchse der Pandora öffnet bzw. das Fotoalbum der Sawako. Ich würde Sawako nicht als merkwürdig bezeichnen, weil für mich wäre sie erst merkwürdig, wenn ihr geheimer dreibeiniger Bruder ein Elvisimitator aus dem Bermudadreieck wäre und daher finde ich sie persönlich mehr bizarr, oder auch freundlich ausgedrückt: "Die Frau hat amtlich einen an der Klatsche"!

Kurzer Gedankengang: Ab hier hatte ich den gleichen Gedanken, wie ein Fallschirmspringer der auf halben weg nach unten merkt "Verdammt, mein Fallschirm geht nicht". Da ich ein Held bin, habe ich selbstverständlich weitergeschaut.

Endlich, nach 6 Episoden gab es mal richtige Musik (Kein Song wurde auf Deutsch gedubt, was aber auch Nomal ist) vom Fressklub und da die Kranken ähm...kreativen Köpfe von K-On uns was Gutes tun wollten, gab es für ihren ersten Auftritt ein kleines Musikvideo und ich weiß nicht so recht, wie ich es interpretieren soll. Ich meine was wollen uns die Macher damit sagen? Hat Obama die schnauze voll von der Musik? Können nur bekiffte Hippies es ertragen?
Nun gut, zurück in der Realität und im Grunde kommt jetzt erst das große Highlight, und zwar die Stelle wo sich BILD Reporter einen Ast abbrechen würden. Ich spreche vom pantsu - Reisschüssel vergleich. Ja, die volle Reisschüssel voller Reis! Auf so was kann doch nur ein Japaner kommen, der bei Assoziationsspielchen neben "Kopf" "Perücke" "Glatze" auf "hmmmm... Jewbacca" kommt, oder?
Nach dieser Episode ist die Welt hier in K-On wieder in Ordnung. Abstürze haben die Psychopathen und Stimmungskiller längst hinter sich, sie haben nichts mehr zu verlieren und deswegen Singen und Essen sie ihren Frust einfach weg!

Kurzer Gedankengang: Die letzte Stimme im meinem Kopf summt die Tetris Melodie...

Inzwischen sind bin ich bei Episode 8 angelangt und als unsere Heldinnen keine Idee hatten wie man neue Mitglieder rekrutieren kann , sprang Sawako mal wieder aus Franz Kafkas schlimmsten Albtraum und hat gleich auch von da ihre Idee mitgebracht und zwar mit Tierkostüme zu werben. Wenn ich an einen Popmusik-Klub denke, an welcher Stelle genau kommt mir ein Hund, Katze, Hühnchen und ein Pferd in den Sinn? Egal, sie sind jetzt nun mal verkleidet und was können sie in ihren bescheuerten Tierkostümen nicht? Richtig! Leute anwerben...
Uns sollte es aber nicht überraschen, wir wissen ja alle, dass die Ärmste nicht mehr alle UFOs am Himmel hat und deswegen stopft sie unsere Mädels auch in Maid Kostüme, die aber zu eng waren und man deswegen KEINE Musik spielen konnte... im Popmusik-Klub!!!!

Kurzer Gedankengang: Wenn Dummheit Rad fahren könnte, müsste sie bergauf bremsen!

Zu guter Letzt möchte ich noch auf Azusa eingehen und soll ich euch was sagen?Azu-Miau. Ja, im Deutschen heißt Sie Azu-MI AU (so hört es sich wirklich an)! Gut, es mag zwar die korrekte Übersetzung sein, was aber nicht bedeutet, dass ihr Name auf Deutsch so klingt, wie ein Monster aus der Godzilla reihe.
Japaner: "Hilfeee, lufen sie das Militää, Azu-MI AU gleift Tokyo an"
Soll ich euch jetzt noch was sagen? Ab hier belästigt uns K-On nicht mehr und alles ist wieder normal, so wie der ersten 4 Episoden.
Essen, Essen, Essen, etwas Musik, Cosplay, Essen, Essen, Essen, Noch eine Strand Episode, Essen, Katze stirbt, Essen, Essen, Katze stirbt doch nicht, Essen, Essen, Zahnärzte die ihre Hände rekeln.
Ich wünsche der K-Truppe weiterhin viel Erfolg im Kampf FÜR Karies und Diabetes. Ende
Ps: Man sollte Kony einbauen und es in K-ony umbenennen
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#4
K-On! möchte vor allem eines sein - niedlich - und das gelingt dem Anime auch recht gut. Diese Ausrichtung hat aber leider einen großen Haken; alles andere bleibt dabei auf der Strecke.

Der episodische Aufbau und die Erzählstruktur des Animes erwecken sofort den Eindruck, dass der Zuschauer eine typische Alltagskomödie vor sich hat und wenn man die großen Vorbilder dieses Genres kennt, dann weiß man, dass es dort vor allem auf die Pointen ankommt. Aber K-On! geht einen anderen Weg. Nicht der Humor steht im Vordergrund, sondern die Niedlichkeit der Charaktere. Am Anfang ist das noch ganz sympathisch, selbst wenn man hier im Gegensatz zu anderen Slice-of-Life-Animes wie Minami-ke oder Hyakko höchstens mal schmunzeln muss, doch irgendwann nutzt sich die Serie ab. Außer den mehr oder weniger niedlichen Ticks der Charaktere gibt es eben nichts. Der musikalische Hintergrund spielt kaum eine Rolle. Das ist bei Slice of Life natürlich keine Überraschung, aber ein wenig mehr Substanz hätte es schon sein können, dann würde die ständige Wiederholung der gleichen "Witze" auch nicht so stören. Vielleicht fehlt dem Anime auch eine größere Cast, denn während Minami-ke sicher mehr als ein Dutzend Charaktere hat, stehen hier eigentlich nur fünf im Mittelpunkt. Die Figuren sind wie nicht anders zu erwarten sehr einfach gestrickt - alle auf ihre Art und Weise extrem verniedlicht und mit einem den Charakter prägenden Tick ausgestattet - was bei diesem Genre zum Glück nicht besonders stört. Trotz aller Niedlichkeit können die Charaktere aber nie richtig überzeugen. Da helfen auch die wieder mal hervorragenden Animationen von KyoAni nicht.
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Avatar: via#5
Hinweis: Bei diesem Kommentar handelt es sich um eine Neufassung. Vorher war bereits ein Kommentar von mir zu dem Anime vorhanden.

In seiner gesamten Laufdauer verläuft K-On! weitestgehend nach einem simplen Prinzip: „Fang dir den Zuschauer, dann fängt der Zuschauer auch die Serie“. Mit Moe hoch drei vermag der Anime zu überzeugen, weder durch eine tiefgründige oder komplexe Handlung, noch durch viel Dramatik, Spannung oder irgendeiner sonstigen Eigenart. K-On! stellt lediglich das Leben und den Schulalltag von vier und später fünf „normalen“ Mädchen dar. Der ganzen Serie geht es nur darum die Zuschauer durch das niedliche Charakterdesign und die Tollpatschigkeit der Charaktere zu fangen und das gelingt ihr wirklich sehr gut, zumal es ihr schlussendlich dank ihrer Charaktere nie an „Frische“ und Sympathie fehlt. Außerdem muss ich zugeben, dass diese Serie einen der besten Anime-Soundtracks auch im erweiterten Sinne hat, die ich bisher anhören durfte.


Handlung:

Grob zusammengefasst bezieht sich die Handlung auf den Schulalltag der Mädchen Yui, Mio, Ritsu, (Tsu)mugi und Azusa. Dabei werden auftretende Probleme der Musikwelt, das Büffeln vor den Prüfungen und duzende weitere Sachen parodiert dargestellt und unweigerlich mit den Charakteren verbunden. Auch wenn einige Folgen zusammenhängen, so ist schlussendlich jede Folge für sich weitestgehend eigenständig und die Episoden werden nur durch das Setting „Schule“ miteinander verbunden. Die Geschichte des Popmusikklubs und der Band „Tea Time nach der Schule“ (Hokago Tea Time) um die Musikerinnen wirkt dabei eigentlich immer amüsant und nie überspitzt, auch wenn einige Folgen es humormäßig wirklich drauf ankommen lassen und einen auch ernsthaft zum Lachen bringen können. All diese Elemente gehen von einer ebenso simplen Ausgangshandlung aus, die auch den Fortbestand gut personifiziert. Die Schlagzeugerin Ritsu kommt auf die Highschool und beschließt den Light-Music Club, der im Vorjahr aufgelöst wurde, da alle Mitglieder die Schule abgeschlossen hatten, wieder ins Leben zu rufen. Dabei überredet sie ihre Freundin Mio als Bassistin einzutreten und später schließt sich auch Mugi als Keyboarderin an. Alle haben bereits mehrjährige Kenntnisse in ihrem Fach. Kurz darauf tritt Yui, ein tollpatschiges und anfangs auch hobbyloses Mädchen in den Musikraum ein, deren einzige Musikerfahrung auf das Kastagnetten-Spiel ihrer Grundschulzeit zurückzuführen ist. Aufgrund eines Missverständnisses kommt es dazu, dass sie für eine Gitarristin gehalten wird und die anderen Mitglieder hellauf begeistert sind. Als Yui dann erwähnt, dass sie noch nicht einmal Noten lesen kann, beschließen die restlichen Clubmitglieder Yui trotzdem im Club zu lassen und ihr das Gitarre spielen beizubringen, da durch sie die Mindestanzahl an Mitgliedern erreicht ist. Bald zeigen sich aber schon andere Probleme, die Charaktereigenschaften, wie Yuis Tollpatschigkeit und Ritsus Unfähigkeit als Klubchefin schamlos auf die Goldwaage legen.

Grafik und Animationen:

Kyoto Animation hat sich in den letzten Jahren einen hochgelobten Ruf unter Anime-Freunden eingefangen. Auch mit K-On! liefert der Produzent von Air, Kanon 2006, Die Melancholie der Haruhi Suzumiya und Clannad ein ansehnliches Werk oberster Grafikqualität. Ständig Bewegte Hintergründe fernab von festen Standbildern, gestaltet von Reflektionen und Schatten, wirken genauso überzeugend wie erwartet. Sogar bei der originalgetreuen Abbildung der Instrumente wurde auf nahezu jedes einzelne Detail geachtet. Die stark ausgereiften Effekte, die meist den Hintergrund betreffen, wirken genauso gelungen wie die Animationen und Bewegungsabläufe der Serie, die allesamt flüssig rüberkommen und ein gelungenes Gesamtbild erzeugen dessen i-Tüpfelchen dann schlussendlich das zuckersüße Charakterdesign bildet. Dabei wird dann außer dem Moe-Faktor sogar auf natürliche Haarfarben (außer bei eindeutig gefärbten Haaren) geachtet, was unter Animes zwar nicht ausschlaggebend jedoch durchaus eine Rarität ist.

Sound und Musik:

Die Musik zu K-On! offenbart sich als gelungen und passend. Dabei sind die Songs der Band „HTT“ (Hokago Tea Time) selbst die absoluten Höhepunkte. Der rockige und „geschwindigkeitsorientierte“ Stil überzeugt auf allen Linien und passt dazu genauso in einen Musikanime hinein sowie er auch den Stil der Serie gut verkörpert. Bereits das schnelle Opening von „Yui“ gesungen entpuppt sich als geniale Einleitung, wobei musikalische Höhepunkte eher die von „Mio“ gesungenen Songs, wie das Ending „Don’t say lazy“ und „My love is a stapler“ sind. Auch die größtenteils fröhliche Hintergrundmusik vermag es zu überzeugen und unterstützt die Serie passend. Dabei werden auch für viele Soundtracks atypische Instrumente (des Jazz-Musikklubs?) eingesetzt (Hammond-Orgel, Vibraphon, Standard-Schlagzeug etc.).

Charaktere:

Eindeutiges Herzstück der Serie sind die äußerst sympathischen Charaktere, welche zwar in keinster Weise auch nur die Spur von Eigenständigkeit, etwas nie da gewesenen, besitzen, jedoch deutlich in Punkten Niedlichkeit und Sympathie punkten. Charakterentwicklung gibt es keine, allein dadurch, dass die Handlung es nicht zulässt und dies auch eher Kontraproduktiv wäre. Interessant für den Humor der Serie sind außer den Persönlichkeitseigenschaften der Charaktere vor allem deren Schwächen; Die Tollpatschigkeit und „Verfressenheit“ von Yui, Ritsus fehlendes Organisationstalent, Mios extreme Schüchternheit und Mugis Begeisterungsfähigkeit für nahezu alles Alltägliche mit unter einer Millionen Euro als Haushaltskasse. Auch wenn die Charaktere in keiner Weise als innovativ zu bezeichnen sind, so sind sie dennoch immer noch komplex genug um nicht langweilig zu wirken oder als Einheitsbrei abgestempelt zu werden. Dies alles beschert der Serie interessante und sympathische Träger.

Fazit:

K-ON! ist ein schöner Anime der nicht darauf bedacht ist den Zuschauer zu fesseln oder mitzureißen, sondern einfach nur als neutralen Beobachter das Leben von fünf Mädchen zu zeigen. Somit ist der Anime auch nichts, was man als gesehen stehend auf seiner Anime-Liste haben muss. Jedoch ist der Anime Comedy-Liebhabern mit Fokus im Bereich „Slice of Life“ und Anhängern von Musikanimes zu empfehlen.
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