Valkyria Chronicles (Anime)Senjou no Valkyria: Valkyria Chronicles / 戦場のヴァルキュリア Valkyria Chronicles

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht05. Apr 2009
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVideospiel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Valkyria Chronicles
Die Geschichte von Valkyria Chronicles findet auf einem fiktiven Kontinent statt, der an das Europa der dreißiger Jahre erinnert. Der Kontinent ist zweigeteilt und wird von der osteuropäischen imperialen Allianz und der atlantischen Föderation regiert. Das Imperium hat es darauf abgesehen, ein kleines, neutrales Land namens Gallia, welches sich zwischen den beiden großen Staaten befindet, einzunehmen. Die Geschichte folgt nun dem Soldaten Welkin und seinen Mitstreitern des siebten Trupps vom dritten Regiment der gallischen Miliz...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Sympathische Charaktere; etwas weniger oberflächlich als sonst in diesem Genre, aber auch langweilige und unglaubwürdige Kampfszenen: so zeigt sich der Action-Anime Valkyria Chronicles am Anfang. Im ersten Drittel der Serie hab ich noch gedacht, ich hätte einen etwas misslungen Genremix vor mir. Aber der Anime steigert sich enorm. Später sind die Kämpfe zwar immer noch unglaubwürdig, aber dafür wenigstens spannend und die Charaktere entfalten sich so gut, dass am Ende doch noch ein rundum gelungener Action-Anime herauskommt.

Das Setting hat mir auf Anhieb gefallen; eine Phantasiewelt, die grob an den zweiten Weltkrieg angelehnt ist. Das verspricht Action, die es dann auch phasenweise gibt, aber wie gesagt ist sie zunächst durchwachsen und naiv. Erst nach dem ersten Drittel werden die Kampfszenen besser und das Finale macht die lahme Action vorher fast schon wieder wett. Zugute kommt dem Anime aber auch, dass er überdurchschnittlich gut animiert ist.

Und dann gibt es ja noch die Charaktere. Obwohl sich der Anime offensichtlich an Männer richtet, haben die meisten Figuren etwas an sich, das man sonst eher in Shoujo-Geschichten findet (für die Series Composition ist soweit ich weiß auch eine Frau verantwortlich gewesen). Das ist wohl ein Grund dafür, dass die Charaktere im Laufe der Geschichte einige interessante Entwicklungen durchmachen und lange nicht so blass bleiben, wie der typische Actionheld. Sympathisch sind sie sowieso, allen voran die weibliche Hauptrolle Alicia, die schon alleine den ganzen Anime tragen könnte.
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Avatar: Alfadas#2
Wir befinden uns in einer fiktiven Welt im zweiten European War (EW II) welcher 20 Jahre nach dem ersten European War (EW I) ausbricht, die westlichen Föderationen befinden sich im Krieg mit dem östlichen Imperium. Demnach befindet sich ganz Europa also im Krieg. Ganz Europa? Nein, denn ein von unbeugsamen Gallians bevölkertes Land, hört nicht auf, Widerstand zu leisten – oder besser gesagt, seine Neutralität zu wahren, bis sich das Imperium entschließt, Gallia aufgrund von Ragnite (fiktive Ressource) anzugreifen.



Das ist die Ausgangslage für Valkyria Chronicles, welches eine wirklich gelungene Umsetzung eines Videospiels darstellt, die Story dreht sich nun um den Kommandanten Welkin welcher der Sohn eines ehemaligen Helden aus dem EW I ist, und nun die Führung über Squad 7 übernimmt, um Gallia vor den angreifenden Imperialen zu verteidigen.

Wer jetzt endlos Military und Action vor Augen hat, der irrt. Der Anime bietet vor allem Sympathische Charaktere, und zwar nicht nur einen, sondern einen ganzen Squad, aber natürlich bleiben dadurch die meisten der Nebencharaktere etwas blass, nichtsdestotrotz sind alle Sympathisch – das gleiche gilt hier auch für die Gegner, die keinen farblosen, typisch bösen Gegenpol bilden, sondern die Generäle des Imperiums haben auch ihre Eigenheiten, ihre guten Seiten, und vor allem auch ihre eigene Vergangenheit und ihre eigenen Motive. Nein, es wäre zu viel gesagt das es unglaublich tief ins Detail geht aber dennoch – schön gemacht, schön umgesetzt.

Das größte Problem ist, dass die Qualität des Animes stark schwankt. Während die Animationen und Zeichnungen immer wunderschön sind, präsentiert sich besonders die erste Hälfte als die schwächere, hier wurde eher auf schwache Comedy gesetzt, das hat den Vorteil, dass die Charaktere etwas mehr Raum bekommen sich zu entfalten, ist aber auch besonders aufgrund der Naivität selbiger oftmals ziemlich nervig – aber keine Sorge, das ändert sich in der letzten Hälfte.

Nichtsdestotrotz würde ich die erste Hälfte keinesfalls als schlecht bezeichnen, sie ist nur deutlich schwächer als die letzte Hälfte, und hatte teilweise wohl auch mit dem Problem zu kämpfen, das man den Krieg mit derart unbedarften Charakteren einfach nicht wirklich ernst nehmen kann. Das ist insofern vielleicht ab und an etwas verwirrend oder unlogisch, da der Anime durchaus auch ein paar ernstere Problematiken wie Rassismus oder das Schießen auf Zivilisten anschneidet (wirklich nur anschneidet), und wirkt dadurch wiederrum sehr viel ernster.

In der letzten Hälfte bekommt die Story dann die nötige Ernsthaftigkeit durch diverse Ereignisse, wird mitreißend und die Protagonisten glaubhafter, von da an geht es mit dem Anime bis zum Ende eigentlich relativ stetig bergauf. Das Ende selbst kommt einem (wie so oft) etwas knapp vor, schließt den Anime aber eigentlich sehr sauber und gut ab.

Der Soundtrack wurde in großen Teilen vom Spiel, aber soweit ich gemerkt habe, nicht komplett vom Spiel übernommen, und ist deshalb durchaus gut, nicht überragend, kein Meisterwerk aber jederzeit absolut passend zur Situation, wie es sich gehört. Allerdings fand ich weder Intro noch Ending sonderlich überragend, bewegt sich alles im Rahmen des gesunden Mittelmaßes.

Es sei noch einmal gesagt, das das KEIN Actionanime ist, zumindest keiner in dem es die ganze Zeit kracht und knallt. Wer so etwas (und ausschließlich) so etwas sucht, ist mit Valkyria Chronicles relativ schlecht beraten, die wenigen Actionszenen glänzen alle nicht unbedingt mit Realitätsnähe und Logik, sind aber stets gut gemacht und wirken dadurch auch nie überzogen billig sondern fügen sich gut in den Rest der Story.

Etwas bedauerlich ist es noch, das man nicht sonderlich viel über Hintergründe und dergleichen erfährt, während man im Spiel über hunderte von Infos verfügt, die alles beleuchten, hat die Zeit im Anime dazu nicht gereicht. Das sollte aber nur die wenigsten stören denn die Präsentation ist trotzdem stetig so, dass man gut folgen kann, nur manchmal wird dann vermutlich auch einfach jemand denken - warum ist das jetzt so? Beispiel: Warum stehen in dieser Serie wirklich 12-Jährige an der Front oder dienen in der Miliz? Wer es wissen will weil er es nicht mitbekommen hat, sieht sich den Spoiler an, er gibt den Hintergrund an, aber NICHTS Storyrelevantes.

Die ursprüngliche Storyline erklärt es so, das Gallia als kleines Land zwischen zwei Supermächten natürlich Maßnahmen treffen musste, sich im Kriegsfall zu schützen, deshalb erhält jeder dort schon in der Schule eine Grundausbildung was Waffen und dergleichen angeht.


Abschließend lässt sich sagen, Valkyria Chronicles ist kein Meisterwerk. Es wäre vielleicht eines, wäre da nicht diese erste Hälfte, auf der anderen Seite kann ich mir den Anime ohne jene Hälfte irgendwie auch nicht vorstellen, der Anime bietet wunderschöne Animationen, ein schönes Setting, einen Haufen Sympathischer Charaktere, etwas Drama ein spannendes Finale und etwas Comedy. Wem man diese Serie nun wirklich empfehlen kann, weiß ich nicht, ich denke Valkyria Chronicles ist einer dieser Animes, die man sieht und danach guten Gewissens sagen kann, das er seine Zeit Wert war. Wie gut dann die Wertungen ausfallen kann ich nicht beurteilen, das hängt ganz davon ab wie man seine eigenen Prioritäten setzen will, jeder der aber den oben genannten Punkten etwas abgewinnen kann, wird zufrieden mit diesem guten Anime sein.

Hier noch eine Anmerkung an alle, die das Spiel kennen, alle anderen dürfte es nicht interessieren. Das Ganze ist aber dennoch Spoilerfrei, wer will kann es ohne Gefahr lesen.

Dennoch eine Warnung noch:
Lediglich wenn ihr das Spiel gespielt habt, und überhaupt nicht wissen wollt, ob sich die Versionen leicht unterscheiden oder sich das Ansehen überhaupt rentiert, sollten es lassen. Für alle anderen besteht keine Gefahr.


Sich den Anime anzusehen rentiert wenn ihr die Story des Spiels gut fandet, der Anime orientiert sich teilweise sehr nah, teilweise weniger nah an der Ursprünglichen Storyline, geht aber teils auch mehr (besonders in der ersten Hälfte) auf die verschiedenen Mitglieder untereinander ein.

Die „großen“ Punkte des Spiels wurden in den Anime aufgenommen und teils leicht verändert. Welkins Squad 7 ist im übrigen verkleinert worden, denn die ursprüngliche Größe von fast 50 Mitgliedern in den Anime zu bringen wäre dann wohl doch etwas zu viel, deshalb wurden einige von Welkins Ursprungssquad einfach Squad 1 (Faldio) unterstellt, oder erscheinen einfach mal am Rand, sodass sie trotzdem fast alle auftauchen.

Wer also bereits dem Spiel nichts abgewinnen konnte, wird an dem Anime auch keine große Freude haben, es sei denn, ihr fandet lediglich das Spielprinzip schlecht, und die Story gut.
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Avatar: Xaraney#3
Also das ist mein allererster Kommentar überhaupt. :D

Die Geschichte von 'Valkyria Chronicles' höhrt sich ja schon ganz interessant an. Vor allem das Setting gefällt mir sehr gut.
Anfangs dachte ich, wegen den Screens und wegen der Adoption von dem Spiel (Das ich übrigens nicht gespielt habe), das dieser Anime eher etwas für das jüngere Publikum sei. Teilweise stimmt das wohl auch.
Aber jetzt mal von vorne. Man wird schon in der ersten Episode mitten ins Geschehen 'hineingeworfen'.
Alles startet in der Stadt 'Bruhl', die von den Imperialen angegriffen wird. Die Stadtwache bekommt den Auftrag, den Zivilisten Zeit zu verschaffen um evakuiert zu werden.
Sprich: Sie bleiben als Kanonenfutter zurück und halten die Imperialen Truppen auf.

Ich war echt erstaunt, wie 'hart' die Kämpfe teilweise sind. Das heißt nicht das sie sehr blutig sind, aber sie sind einfach realistisch dargestellt.
Hier kommt aber schon der (bis jetzt) größte Kritikpunkt.
Es herrscht zwar offensichtlich ein harter Krieg, aber keinen scheint das emotional in irgendeiner Weise zu schaffen zu machen.
Da stirbt ein Character und alles was der Zuschauer (bis jetzt ^^) zu sehen bekommt ist ein erstaunter Blick der Protagonistin.
Hier hätte man viel mehr Dramatik rüberbringen können.
Ein anderes Beispiel: Zwei 15 Jährige Jungen sind bei der Stadtwache und müssen auch mehr oder weniger mitkämpfen. Diese zeigen aber keine wirklichen Angstgefühle oder ähnliches.
Ein anderes Mädchen, das auch der Wache zugeteilt ist dagegen, fällt schon in Ohnmacht weil sie nur höhrt das der Feind einmarschiert.

Das alles passt irgendwie nicht zur doch ernsten und dramatischen Story.
Beim Zeichenstil ist es das gleiche. Ich finde alles viel zu hell und fröhlich.

Vorläufiges Zitat:
Die Serie hat für mich einiges an Potenzial und kann noch richtig dramatisch werden. (Ich hoffe sehr es driftet nicht in ein anderes Genre ab.) Man muss nur noch viel mehr an den Charactern 'arbeiten'. Und sie viel mehr Emotionen zeigen lassen. Dann kan dieser Anime richtig 'gut' werden.
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Avatar: stinkytoast#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik

Valkyria Chronicles - ein Lichtblick im Sumpf der miesen Umsetzungen


Vorwort

Animeumsetzungen von Videospielen haben nicht nur Schwierigkeiten in Hollywood (Hallo Resident Evil), sondern wirken oft nur als billige Dreingabe. Andere Probleme sind oft, das man einfach erkennt das es sich um Videospielumsetzungen handelt und somit eine gewisse Eigeninitiative fehlt. Prinzipiell gute Umsetzungen haben jedoch Probleme an andere Thematiken heranzugehen. Andere Titel kann man einfach nur als Müll bezeichnen.

Valkyria Chronicles, eine Animeumsetzung eines 2008 erschienenen Rundenstrategiespiel mit RPG-Elementen aus dem Hause SEGA ist, wie man schnell feststellt eine der wenigen, rundumgelungenen Umsetzungen. Die Produktion des Animes übernahm A-1 Pictures und Regie durfte Yasutaka Yamamoto führen. Diese Umsetzung beweist, das es auch Umsetzungen gibt die nicht "nur" die Fans ansprechen sollten.

 

Handlung:

Im Jahre 1935 wird Europa von zwei Supermächten kontrolliert - den osteuropäischen Imperialen Allianz sowie einer losen Allianz - der atlantischen Förderation.

Die Situation ist nicht schon hitzig genug, so wird auch die Mineralknappheit einer Ressource namens Ragnit der Auslöser des zweiten Europäischen Krieges durch die Imperialen Allianz. Wir begleiten den Kriegsverlauf aus der Sicht der atlantischen Förderation mit den Helden einer Einheit - dem Squad 7. Bestehend aus Welkin Gunter, Alicia Melchiott sowie Welkins Adoptivschwester Isara erleben wir den Verlauf eines unerbittlichen Krieges mit vielen Wendungen....


Wer nun die Handlung durchliest erkennt einige Paralellen zur heutigen Geschichte. Und ja, es stimmt. Einen Verdienstorden für die ausgefallenste Grundhandlung hat die Serie wahrlich nicht verdient. Jedoch überkommt der Serie ab der Hälfte eine gewisse - für Japan typische - Komponente hinzu, welche die Serie immer besser "reifen" lässt. Die Macher der Serie haben versucht, die Szenen des Krieges - Konzentrationslager, Leiden unter der Bevölkerung, Hass und Intoleranz untereinander wie die Spielvorlage zu nutzen um Akzente zu setzen, welche schockieren. Natürlich ist dies jetzt nicht bahnbrechend oder dergleichen, jedoch wird diese Thematik selten in Animeform so umgesetzt wie hier.

 

Charaktere:

Hier muss man eines zum Spiel wissen. Das Spiel hat die Besonderheit eines "XCOM": Sterben die Charaktere im Spiel, so bleiben diese auch (bis auf die Ausnahme des Hauptpaares) tot. Dementsprechend bietet das Spiel vor allem eine große Anzahl an Charakteren mit ihren Hintergrundgeschichten, ihre Motivation im Krieg zu dienen und dergleichen. Damit kann natürlich der Anime nicht dienen, sonst würde es nicht nur die Folgenzahl drastisch erhöhen sondern auch viel zu viel Input liefern was man sehr schnell vergessen kann. So hat sich A-1 Pictures entschieden, einen kleinen Teil des Squads zu nehmen und diese mit soviel Leben zu füllen, das diese sich nicht wie eine Beilage anfühlen.

 

Jedoch muss man sagen das man sehr schnell erkennt wer gut und böse ist, was viel Potenzial hinsichtlich Dramartugie vermissen lässt. Doch sind gerade das Hauptpaar, allen vor an Alicia sehr sympathisch.

Optik:

Hier kommt die größte Stärke neben der (späteren) Handlung: Die Serie sieht, bedingt durch die Vorlage, einfach nur grandios aus. Es wirkt alles, vor allem im Standbild wie handgezeichnet. Als würde jeder Frame eine Gemälde darstellen. Auch wenn die Farbgebung eher fröhlich erscheint, so wirken auch gewisse Momente noch drastischer.

 

Wo man am ehesten merkt das es sich um eine Videospielumsetzung handelt sind die Kämpfe. Diese wirken leicht hölzern, gar unrealistisch was man aufgrund der Vorlage (leider?) ertragen muss. Die Vorlage ist, wie bereits erwähnt ein Rundenstrategiespiel mit RPG-Elementen, wodurch taktisches Platzieren viel mit Sichtfeldern, Entfernung sowie Waffentyp zu tun hat.

Sound:

Ziemlich klassische Openings und der Soundtrack selbst könnte, bzw. kommt aus dem der Vorlage. Oft jedoch relativ unspektakulär und unauffällig.

 

Fazit:

Senjou no Valkyria: Valkyria Chronicles bietet klassische Fantasy-Action in einem für einen Anime untypischen Szenario sowie Charakteren. Wem die Optik zusagt und sich nicht an den etwas bizarren Kämpfen stört, dieser bekommt einen rundum guten Anime der überdurchschnittlich produziert worden ist.

 

Und wem der Anime nicht reicht. Das Spiel gibt es sowohl für die PlayStation 3 und 4, als auch für den PC - inkl. einer guten Portierung, was auch nicht zu verachten ist.

 

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Avatar: NeXu#5
Senjou no Valkyria ist ein historisch wirkender Anime, der uns in eine fiktive Parallelwelt jenseits der unseren versetzt. Er lässt Realität und Fantasie gekonnt verschmelzen und inszeniert einen alternativen Weltkrieg zwischen den drei Reichen Gallia, der atlantischen Förderation und der imerialen Allianz, wobei der europäische Kontinent zum Kriegsschauplatz wird.
Der Zuschauer erlebt den Krieg aus der Sicht von Gallia, einem kleinen Land, welches zwischen die Fronten gerät und unter anderem wegen seines Ragnitaufkommens, dem Krieg ausgesetzt ist. Dieser begehrte, blau leuchtende Rohstoff, verspricht Wohlstand und Macht und ist das grundlegende Antriebsmittel aller Maschinen. Da es nur Fahrzeuge und noch keine Flugzeuge gibt, lässt sich die Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg einordnen. Der Krieg steht in Senjou no Valkyria jedoch nicht allein im Vordergrund. Die Produzenten haben sich auch sehr viel Mühe gegeben auf die einzelnen Charaktere einzugehen und Sympathie zu schaffen, sowohl bei den Verbündeten als auch auf der Gegenseite, wodurch diese Serie erst richtig interessant wird. Es wurde besonders viel Wert auf die Ausstrahlung und das Zwischenmenschliche gelegt, besonders bei Alicia, ein Charakter, welcher ein hervorragender Pol für die Serie wird. Und auch wenn die Handlung von Senjou no Valkyria häufig auf wackeligen Beinen steht und nicht immer plausibel erscheint, was gerade bei den Gefechten in den ersten Episoden auffällig wurde, weiß Senjou no Valkyria ausgesprochen gut zu unterhalten, was vor allem der hohen Dynamik zwischen den Charakteren zu verdanken war. Außerdem spielt nicht nur der bloße Länderkonflikt und der Kampf um den Rohstoff Ragnit eine Rolle, sondern auch politische Intrigen, Rassenkonflikte, das Geheimnis einer uralte Legende und natürlich Beziehungen zwischen den Personen werden zum Thema, weshalb Senjou no Valkyria durchaus Spielräume für eine abwechslungsreiche Handlung in einem Anime geschaffen hat und im späteren Verlauf stärker wird. Sehenswert ist diese Adaption eines Spiels somit allemal, auch wenn dem Zuschauer kaum Neues geboten wird! Mal abgesehen vom Inhalt prahlt Senjou no Valkyria auch mit einer guten Visualisierung (insbesondere bei den Panzern) untermalt mit einem tollen Soundtrack. Deshalb Daumen hoch und klare Weiterempfehlung...

Historische Parallelen

Einen historischen Eindruck hinterlässt dieser Anime, weil er sich tatsächlich teilweise an unserer Geschichte anlehnt. Neben den Waffen (z.B. Gewehre und Haubitzen) und Militärfahrzeugen weisen auch die Nationen gewisse Parallelen zu unserer Weltkriegsgeschichte auf. Das Imperium zeigt einen ähnlichen Charakter wie das ehemalige Deutschen Reich mit seinen Verbündeten (z.B. Italien), wobei viele Charaktere auch entsprechende Namen tragen wie Karl, Michael oder Maximilian. Und die Art und Weise wie Gallia besetzt wurde, nämlich der nördliche bis zentrale Teil, erinnert stark an die Abläufe des Zweiten Weltkriegs in Frankreich. Aber aus geografischer Sicht würde sich eine ganz andere Verteilung ergeben: das Imperium würde dann die ehemalige Sowjet Union darstellen, die Förderation liegt im Gebiet der europäischen Weststaaten, die Deutschland, England, Frankreich und Spanien einschließt und Gallia ist ein kleiner Fleck dazwischen, der mit Estland, Lettland und Litauen vergleichbar ist, drei Staaten, die sich von der Sowjet Union unabhängig gemacht haben. Ob nun das Deutsche Reich oder die Sowjet Union, jedenfalls wird dem Imperium hier eindeutig die Achse des Bösen zugeschrieben. Und Gallia übernimmt die Opferrolle, egal ob es nun auf Frankreich oder die baltischen Staaten bezogen ist.
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Titel

  • Japanisch Senjou no Valkyria: Valkyria Chronicles
    戦場のヴァルキュリア Valkyria Chronicles
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.04.2009 ‑ 27.09.2009
  • Englisch Valkyria Chronicles
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 11.2012
    Publisher: Crackle, Inc.
  • xx Synonyme
    Battlefield Valkyria: Gallian Chronicles

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