• TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht28. Dez 2008
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Die Geschichte dreht sich um Kanako, welche eine regelrechte Phobie gegen Jungs hat und sich deswegen auf einer reinen Mädchenschule einschreiben lässt, auch um ihre Weggefährtin fürs Leben zu finden. Schnell fällt ihr auch schon jemand ins Auge, welche ihren Ansprüchen genügt, Mariya – nur, dass es sich bei ihrem scheinbaren Traummädchen nicht um eine Sie, sondern um einen verkleideten sadistischen Ihn handelt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Wieder ein Beispiel dafür, dass sich Vorabbeschreibungen eines Anime oft besser anhören als er es schlussendlich ist. Vielleicht war meine Hoffnung auf etwas in der Art einer Screwball-Komödie ja illusorisch, auf jeden Fall wurde sie vom dargebotenen Inhalt schnell zerschlagen. Statt gewitztem Humor wird hier leider mehr die Holzhammermethode eingesetzt und es ist vor allem der Umstand, dass viele Handlungselemente einfach nur abgedreht sind, der den Anime noch über Wasser hält.


Hinsichtlich des Hauptpaares kann man Maria Holic nur als Fehlschlag bezeichnen. Auf der einen Seite ein Mädchen mit Männerallergie, deren am laufenden Band präsentierten perverse Phantasien über ihre Mitschülerinnen gut ihrer allgemein eher wenig ausgeprägten Intelligenz entsprechen und auf der anderen Seite ein sadistischer Junge, der zum Crossdressing gezwungen ist und an dem einfach gar nichts sympathisch ist. Was dem ungleichen Paar gemein ist, ist dass ihr Unterhaltungswert relativ schnell aufgebraucht ist. Kanakos Perversität samt laufender Nasenblutfontänen wird inflationär betont und Mariyas Charakter ist weniger sarkastisch als einfach nur boshaft und man kann schlicht keine Sympathie für ihn empfinden. Wenig überraschend funktioniert auch das Zusammenspiel dieser zwei Figuren mehr schlecht als recht und beschränkt sich meist auf diverse Variationen von „Kanako wird von Mariya ausgetrickst/beleidigt“.

Doch nicht alles ist so ernüchternd an diesem Anime wie sein Hauptpaar. Was den Unterhaltungswert letztendlich aufrecht erhält sind einerseits einige abgedrehte Szenarien sowie einzelne der Nebencharaktere. Angefangen bei Mariyas Dienstmädchen Matsurika, die immer für einen trockenen Spruch gut ist, der im Gegensatz zu Mariya auch witzig ist, bis hin zur Verwalterin des Wohnheimes, die nicht nur wie ein Kind aussieht und Katzenohren trägt, sondern auch allerlei dunkle Machenschaften pflegt. Auch die anderen Charaktere schlagen die zwei Hauptpersonen hinsichtlich Sympathiewerts um Längen und ihre Ahnungslosigkeit über die Ursache von Kanakos oft seltsamen Verhalten ist unterhaltsamer als deren Perversitäten an sich.

Nachdem der Anime von SHAFT ist, muss ich natürlich auch einige Worte zum Animationsstil verlieren. Unbestreitbar ist hier der Einfluss von Sayonara Zetsubou Sensei, aus welchem viele Elemente entnommen wurden. Nichtsdestotrotz werden auch eigene Akzente gesetzt, nicht nur durch Einbau von Chibi-Figuren sondern auch durch eine Schwerpunktsetzung auf Jugendstilelemente, die die Animation wahrscheinlich zum Besten an diesem Anime machen. Nicht unerwähnt sollte aber auch die zweite wirkliche Stärke der Serie bleiben, der Soundtrack, der mit einer Vielzahl schöner Musikstücke, die auch richtig eingesetzt werden, überzeugen kann.

Fazit:

Letztendlich ist der Humor schlicht zu „dumm“ und das Hauptpaar zu unsympathisch, als dass der Anime wirklich überzeugen könnte. Was hier fehlt ist Dialoghumor zwischen sich einander zumindest in etwa ebenbürtigen Charakteren, doch beschränkt man sich lieber auf das Wiederholen eines nahezu immergleichen Schemas zwischen zwei Persönlichkeitsextremen. Die Pluspunkte liegen hier bei der Animation und dem Soundtrack sowie bei einzelnen der Nebencharaktere.
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Avatar: raito-kun#2
Ein Urteil über diesen Anime zu fällen, fällt mir nicht gerade leicht. Einerseits kann Maria Holic durch eine brillante visuelle Regie überzeugen, andererseits ist der Inhalt wenig zufriedenstellend und typisch für das Genre. Dabei variiert auch die Qualität des Skripts von Episode zu Episode, manche Episoden wie die letzten beiden sind herrlich erfrischend und selbstparodierend geschrieben, wohingegen viele andere nur so von Klischees durchzogen sind. Die Handlung bewegt sich während der zwölf Folgen nicht wirklich in irgendeine Richtung, der Fokus liegt eher auf den alltäglichen Vorfällen an der Schule. Die Charaktere beschränken sich dabei auf die üblichen Stereotype, was aber angesichts des übertriebenen visuellen Erzählstils erstaunlich wenig ins Gewicht fällt.


Animationstechnisch zeigt sich Maria Holic äußerst zurückhaltend, bis auf das nette Opening präsentiert sich die Animation großteils limitiert. Es ist eher Shinbos übliche Trickkiste, wie etwa die Irrationalität bei Szenen- und Kamerawechsel, Stilwechsel, Farbkonstraste, Verzerrungen und einen zusammenhangslosen Szenenfluss, die daraus eine intuitive und erfrischende visuelle Erfahrung machen und ganz klar den Hauptreiz der Serie ausmachen. Dazu gehört natürlich auch die brillante künstlerische Regie, welche auch durch die gelungenen Umgebungen und Farbwahl maßgebend zum abgedrehten Szenario beitragen.

Mit der unkreativen Vorlage limitierte man sich selbst das Potenzial. Es gibt viel Licht und Schatten in Maria Holic, aber so gut Shinbos Regie auch ist, für mich fällt die fehlende Originalität und die Langatmigkeit in vielen Folgen einfach schwerer ins Gewicht. Als Fan des Genres kann man sich Maria Holic schon antun, man sollte aber nicht zu viel von der Handlung erwarten.
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Avatar: Tibsi#3
Nun gut was soll ich sagen zuerst sieht Maria+Holic recht vielversprechend aus, Szenerie und Charaktere passen zur Geschichte und scheinen Witzig zu werden. Tja leider ist dies aber nicht der Fall, die selben Gags kommen immer und immer wieder, auf die Charaktere wird nie wirklich eingegangen und es zeichnet sich auch kein Fortschritt in der Geschichte ab.

In Bezug auf Musik werden solche Heiligen/Kirchen Melodien verwendet. Passen zwar recht gut zur Stimmung aber das war es auch schon. Wer diese Art von Soundtrack nicht mag wird wohl nicht sehr zufrieden sein. Das Klingt vielleicht schlecht möchte aber sagen, ist es nicht. Wer diese Melodien zu schätzen weiß wird sicher zufrieden sein. Die Stücke setzen immer im richtigen Moment ein und passen auch sonst zur Atmosphäre.

Die Animation ist gut aber nichts überwältigendes, aber sie hat auch einige Besonderheiten wie kleine Merkwürdige Figuren die ständig auftauchen und ein leichtes Grinsen auf die Lippen zaubert.

Also kurz gesagt Maria Holic ist witzig, aber dies auf einen niedrigen Niveau wenn einen das nicht stört wird mann trotz allem seine Freude mit Kanako und ihren Freundinnen haben.
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Avatar: Tairone#4
Anspruch:5
Action:1
Humor:8
Spannung:7
Erotik:8
Tja was ich bisher sagen kann.....interessant. Dieser Anime bietet einige Comedy die vieleicht nicht Jedermanns Geschmack trifft aber auch unergründete Frage "Warum verkleidet er sich als Mädchen?"
In gegensatz zu einem Anime der sich auch um die Tatsache drehte das ein Junge auf eine Mädchenschule geht (Otome wa Boku ni Koishiteru) glaubt man wenigstens auch das "Maria"(der Kerl in Weibersachen) auch ein Kerl ist !! Er mag zwar haargenau wie ein Mädchen aussehen aber wenigstens von der Stimme her erkennt man dass das ein Junge ist! Bei dem anderen Anime hast du echt gedacht ob die im Anime sich nicht irren welches Geschlecht er entspringt. Aber wie auch immer...in den 3 Folgen fand ich die Dialoge ziwschen Kanako( Das Mädchen das glaubt ihren "Auserwählten" auf einer Mädchenschule zu finden) und Maria( Wohlmöglich ihr Auserwählter !? tja ...im Moment wohl ehr nicht). Nicht zu vergessen die Tatsache das unsere liebe Kanako ein wenig Yuri ist(LESBISCH) und deswegen öftes unter Nasenbluten leidet...weger nackter Haut und süßer Gesichter anderer Mädchen :D
Wie auch immer ist dieser Anime ein lustiger "Snack" für zwischendurch also ist es keine Schande sich diesen Anime anzugucken.
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