Hetalia: Axis Powers (Anime)ヘタリア Axis Powers

  • TypWeb
  • Episoden52 (~)
  • Veröffentlicht25. Jan 2009
  • HauptgenresKomödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Beschreibung

Anime: Hetalia: Axis Powers
Italien, ehemals eines der einflussreichsten Mächte der Welt, hat sich verändert. Erzählt wird die Geschichte von "Italien", der nun ein Pasta liebender Feigling ist. Zusammen mit seinen Freunden, die alle jeweils ein Land verkörpern, erlebt er skurrile Momente quer durch die Weltgeschichte.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Was ist ein Comedy-Anime bei dem man nur vereinzelt etwas lächelt? Richtig, ein Fehlschlag. Hetalia nimmt sich die kriegerischen Auseinandersetzungen Europas und der Welt zur Grundlage um diese durch personifizierte Länder samt denen zugeschriebene Stereotype zu parodieren. Geschichtlich bedenklich? Nein. Lustig? Nicht wirklich.


Im Mittelpunkt stehen dabei (zumindest in den ersten Episoden) die Hauptfigur der Serie, Italien, sowie Deutschland. Als zwei charakterliche Gegenpole, Italien faul, unbekümmert und abgedreht, Deutschland ernst, ordentlich und strategisch, wird so auf dem klassischen Comedyschema eines Dummen und dem an ihm verzweifelnden Intelligenten aufgebaut, was schon nach kürzester Zeit seinen Witz verliert. Jeder kennt die diversen Stereotype, die den einzelnen Ländern zugeschrieben werden und die Witze gehen fast nie über die naheliegendsten Verwicklungen, die sich dadurch ergeben können hinaus. Eingebettet ist das Ganze in die Zeit der Weltkriege, deren Ereignisse entsprechend angepasst auch ihren Vertretern im Anime widerfahren. Zusätzlich wird anhand von „Chibitalia“ auch die vorangegangene Geschichte Italiens seit der Römerzeit mittels Chibifiguren im Zeitraffer erzählt. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist für ein wirkliches Verständnis des Anime also wohl auch ein gewisses geschichtliches Wissen notwendig.

Fazit:
Weitgehend langweilig, da der Humor einfach zu platt ist und das Konzept mit den personifizierten Ländern schnell seinen Reiz verliert. Das Interessanteste am ganzen Anime ist noch die Reaktion Südkoreas auf dessen Ausstrahlung. Obwohl in der animierten Version gar nicht vorkommend, sahen sich viele Bewohner derart beleidigt durch die Serie, dass sie in wütenden Protesten deren Absetzung forderten, was bei den Fernsehstationen tatsächlich geschah, wodurch Hetalia zu einem reinen Web-Anime wurde.
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Avatar: Rippuvan#2
Hetalia: Axis Powers, oder auch: Das internationale Chaos der personifizierten echten und Möchtegern-Staaten.

Hetalia ist weder ein typischer komödiantischer noch ein wirklicher historischer Anime. Es ist eher ein Aufwurf vieler verschiedener Klischees mit Bishounen und Slapstick im Gewand der Weltgeschichte.
Da fragt man sich doch, ob sowas funktioniert.
Es liegt an der Sicht des Betrachters. Leute, die sich nicht an Vorurteilen gegenüber Ausländern, gewöhnlichem Slapstick oder Neuinterpretationen historischer Ereignisse erfreuen können (oder nicht wenigstens auf Bishounen stehen...) sollten hiermit gar nicht erst anfangen und können auch aufhören, diesen Kommentar weiterzulesen.
Aber selbst Leute, denen es dann doch nicht gefällt sollte es nicht zu sehr wie verschenkte Zeit vorkommen, bei einer Episodenlänge von knapp 5 Minuten abzüglich Titeleinblendung und Ending.
Genau genommen kommt die derartige Episodenlänge diesem Web-Anime sogar zu Gute, da so zwischen dem Humor keine Langeweile aufgrund mangelnder Inszenierung eines Szenenwechsels auftreten kann.
Man springt gerade zu durch die Eregnisse durch, um die nächste Interpretation einer Geschichtsstelle oder nächste Slapstickszene zeigen zu können.
Auf genauere Darstellung der Kriege oder Gewalt wird hier verzichtet, sodaß der Anime auch jüngerem Publikum zugänglich ist. Man behielt sich auch vor, wegen der Darstellung der Nationalsozialisten und Kriegsverbrecher in Kritik geraten zu können und entschärfte Derartiges auf angemessene Weise, wodurch man von Südkorea doch wieder in Kritik geriet, der Anime sei zu verharmlosend.

Story
Man nehme alle Länder der Welt (plus Sealand und autonome Gebiete wie die Sonderverwaltungszone Hongkong) und mache diese zu jungen Männern (bzw. Frauen), die alle unfähig sind, still zu sitzen und auch mal gar nichts zu tun.
Dann hat man etwas, was sich Hetalia nennt. (Nebenbei bemerkt: Hetalia ist ein Kofferwort aus den Begriffen hetare [jap. nutzlos] und itaria [jap. Italien])
Der Titel impliziert gleich schon welches Land im Mittelpunkt steht, nämlich Italien. (jedenfalls zu Beginn der Serie)
Die Geschichte beginnt im 1. Weltkrieg, als Deutschland dabei ist Italien zu invadieren, um Österreich-Ungarn an der Westfront zu erleichtern. So weit so gut, nur finden sich keine Feinde oder sie rennen beim Anblick Deutschlands direkt über alle Berge.
Letztendlich findet er in einem italienischen Wald eine verlassene Tomatenkiste, deren Bewohner vorgibt ein magisches Wesen zu sein, was ihm Wünsche erfüllen kann. Da Deutschland nicht an sowas glaubt, öffnet er prompt die Kiste und findet dort Italien vor. Diesen nimmt er sofort gefangen, doch in Kürze stellt sich heraus, dass das gar keine so gute Idee war...
Einige Jahre später gründen Deutschland, Italien und Japan zusammen im Zuge des Tripartite Paktes die Achsenmächte, um zusammen durch die kommenden Ereignisse zu gehen. (und historisch korrekt zu bleiben) Man konzentriert sich dabei auf diese Drei und lässt kleinere Staaten der Achsenmächte außen vor (vermutlich aus Zeitmangel), es bleibt aber dennoch erkenntlich, dass diese immerhin vorhanden sind.
Die Geschichte zieht sich mit vielen Zeitsprüngen und Rückblenden von dort bis 1945 so durch und fängt in der heutigen Zeit wieder neu an.
Außerdem gibt es einen zusätzlichen Handlungsstrang, genannt "Chibitalia" (erneut ein Kofferwort), welcher die Vorgeschichte von Deutschland (dort als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nationen) und Italien im Mittelalter zeigt. Dieser Teil setzt mehr auf das verniedlichte Aussehen der Charaktere und einem seichten Pseudo-Shounen-Ai-Romantikstrang zwischen den beiden, als auf den Slapstick.
Das Pseudo kommt daher, dass
Deutschland glaubt, Italien sei ein Mädchen, weil er unter der Herrschaft Österreichs Mädchenkleider tragen muss. Dieser dachte auch, dass Italien ein Mädchen ist.

Oft finden auch mehrere Rückblenden in andere Zeiten statt, um die (historisch bekannte) Vergangenheit einiger Charaktere näher zu beleuchten.
So zum Beispiel die Entstehung der USA und der Streit Frankreichs und Englands um dieses Gebiet.
Alles in allem eine gute Vorraussetzung für einen episodischen Endlosanime, solange einem das Geschichtsbuch noch genug hergibt.
Um den Handlungen und Ereignissen folgen zu können, sind grundlegende Kenntnisse in der Geschichte von Nöten, nicht so bekannte Ereignisse werden mit Hilfe von eingeblendeten Texten erläutert, sodaß man das Video stoppen und sich informieren kann, falls nötig.

Charaktere
Die Charaktere geben eine große Summe aus allen Klischees und Stereotypen ab, die es so in der (größtenteils männlichen) Welt zu finden gibt und das angepasst an den typischen Einwohner des Landes, das sie darstellen.
Die wohl wichtigsten Charaktere wären die drei großen Mitglieder der Achse und die Anführer der Alliierten (und deren Pseudomitglied China), welche bereits einen guten Haufen Konfliktpotenzial bieten.
So bringt Italien Deutschland mit seiner kindischen Art und Unfähigkeit sich zu wehren und sich an Regeln zu halten gehörig auf die Palme, während Japan schüchtern in der Ecke steht und sich fragt, ob er wirklich mit ihnen zurecht kommen kann.
Der große Haufen Leute, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind aber die Alliierten. Sie versuchen zusammenarbeiten und die Achsenmächte zu besiegen, obwohl England und Frankreich gar nicht aufhören können sich zu streiten, Russland an nichts Anderes als Blut, Mord und Totschlag denkt und Amerika sich als übermotivierter Angeber und Anführer aufspielt, der eine dämliche Idee nach der anderen raushaut.
Dabei sitzt dann das immer ruhige und gelassene China und teilt schonmal die eroberten Gebiete zu seinen Gunsten auf.
Zusätzlich gibt es noch einen minder wichtigen Cast kleinerer Länder, die vorallem im zur heutigen Zeit angesiedelten Szenario nicht all zu selten auftauchen und Sympathie wecken können. So zum Beispiel die Schweiz, ein pessimistischer Militärfreak, der mit Geld umzugehen weiß und seine kleine Schwester Liechtenstein, die er vor dem ach so bösen Österreich beschützen will oder Russlands Schwestern Ukraine und Weissrussland, die auch interessante Komplexe und Eigenheiten aufweisen können und trotzdem zu ihren Ländern passen.
Aus diesem großen Angebot kann sich jeder seine Lieblingscharaktere heraussuchen (Deutschland und Ukraine ftw!) und die meisten haben einen guten Anteil ihrer Geschichte oder Politik in der Serie bekommen. Ich hätte mir jedoch mehr von Preußen und der Beziehung von Österreich und Ungarn (die zur Repräsentation der Doppelmonarchie verheiratet waren) gewünscht.
Beides wurde nur nebenbei kurz angeschnitten,
hierbei kann man aber auf Verbesserung hoffen, schließlich hat der Anime eine Fortsetzung.

Animationen und Sound
Man kann es dem Anime nicht verübeln unter dem Qualitätsstandard vom Jahr 2009 zu liegen, schließlich ist es nur ein Web-Anime, der auch noch von dem Animestudio nebenbei produziert wird. Diese Nachteile relativieren sich mit der DVD-Version wieder, da diese in der Auflösung und Qualität verbessert wurde.
Die Animationen sind durchweg in einem Stil eines heiteren Bishounen-Anime gehalten und passen auch sehr gut in das Gesamte hinen. Die Synchronisation ist zwar nicht als besonders herausragend hervorzuheben, aber dennoch gut genug, dass sie einem niemals negativ aufgefallen wäre.
Die meisten Synchronsprecher sind gut gewählt und passen zu ihrem Charakter, nur bei einigen männlichen Charakteren fragt man sich, wieso sie eine Frau als Sprecherin bekamen. (So zum Beispiel China, den ich selbst wegen der Frisur und Stimme eine gewisse Zeit für eine Frau hielt)
Das Ending, welches ohne einen wirklichen Vorspann als einziges Stück mit Lyrics auskommt, ist ein heiteres, aufgredehtes Kuntibunti, das standardweise vom Sprecher von Italien, aber manchmal von einem Synchronsprecher eines anderen Landes mit angepasstem Text gesungen wird.
Alle anderen Musikstücke sind normale BGM, vom heiteren, fast hyperaktivem Stück bis zur ruhigen Pianomusik. Erwähnenswert sind aber die Charaktersongs, die zwar nicht im Anime vorkommen, aber durchaus hörenswert und interessant sind, da auch diese eine Interpretation des Verhaltens der Landesbewohner und deren Musikgeschmack darstellen.

Fazit
Ein Anime abseits der storytechnischen Norm, der so mal etwas frischen Wind hineinweht und gut zu unterhalten weiß, wenn man sich gut auf diese Art des Humors einlassen und sich der Bedienung vieler Klischees erfreuen kann. Nebenbei erfährt man nocheinmal geschichtliche Ereignisse aus neuer Sicht und auf satirische Weise. (oder lernt sie vielleicht auch erst kennen, der Lernfaktor ist aber nicht allzu hoch, wenn auch vorhanden)
Mängel sind nicht allzu sehr ausgeprägt, obwohl es in einiger Hinsicht Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Hetalia: Axis Powers erhält von mir 8,9 von 10 Punkten.

Es sei am Rande erwähnt, dass ich diesen Kommentar für beide Hetalia-Serien verwende.
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Avatar: Bashelor#3
Anspruch:5
Action:2
Humor:8
Spannung:3
" Moe " ..:7
Guten Tag auch hier wieder Anisearch und User,
und...
Auch Hetalia kann man als Premiere seines Schlag's bezeichnen, auch wenn es keinesfalls die erste Parodie weltweit ist...


Anspruch:
Zum Anspruch gibt es nur eines zu sagen - und zwar "muss" man eine gewisse, vorhandene Menge Neugier und Interesse für Padodie'n und die "Länder-Personen" allgemein besitzen...
Sonst wird Hetalia keinen nennenswerten Anspruch haben.


Action:
Action ist meistens extrem passiv und selten manchmal auch aktiv, vorhanden...
Ob "Russland" nun mal zusammengekauert vor Angst in seinem' Zimmer hockt, weil sein hübsches Schwester'chen "Weißrussland" an seiner Tür kratzt und ihn auf absolute Yandere-Art auffordert, endlich eine inzüchtige Ehe mit ihr einzugehen,

oder ob China mit einem Wok und einem' Nudelholz gegen die "Achsen-Mächte" Deutschland, Italien und Japan zu Felde zieht - die kurzen Momente, in denen aktivstes Treiben herrscht, sind vorhanden.


Humor:
Aus neutraler Sicht heraus ist nur zu sagen, das Hetalia seinen ganz eigenen Humor hat - und bei wem dieser nicht anschlägt, der wird Hetalia langweilig finden.

Wer die kurzen, oftmals verrückten Szenen allerdings sehr gelungen und auch mal zum schreien komisch finden wird, wird viel Spaß und Freude an Hetalia haben.


Spannung:
Nun, die Spannung ist ein kleines bisschen vorhanden ... wenn man ein Fan der Charaktere ist.
Allerdings sollte man von einer Parodie keine allzu' spannenden Krimi-Momente erwarten. >; )


" Moe " :
Wer kennt das nicht? Man sucht nach einem Wort zum beschreiben - und irgendwie sind manche Szenen doch einfach mal... ...

Irgendwie süß. x) Ob's nun verrückte, schräge Szenen zwischen den Kerlen, oder niedliche, romantische, oder lustige Momente mit den weiblichen Charakteren sind - einige Stellen sind einfach niedlich gemacht.

Staubtrocken, grimmig und bierernst ist die Handlung auf keinen Fall. Neben Humor sind auch einige, sehr knuffige Momente vorhanden.


Fazit:
Hetalia erfüllt nicht wirklich irgendeine Vorstellung - ausser eben, das es als Parodie recht passabel gelungen ist und seine ganz eigene Geschmacksrichtung enthält.

Mag sein, das Liebhaber anderer Parodie-Richtungen bei Hetalia nicht großartig zum lachen kommen werden. Kann aber auch sein, das es bei einigen Zuschauern stark den Nerv zum lachen trifft, wo sie es selber gar nicht erwartet hätten.


Garantiert ist Hetalia nicht der beste Anime aller Zeiten, aber auf jedenfall ein sehenswertes Erlebnis für zwischendurch.
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Avatar: Zarastro#4
Ein Anime, in dem verschiedene Länder (ehemalige, jetzige und pseudo- Großmächte) personifiziert werden, um dann ordentlich durch den Kakao gezogen zu werden klingt erst einmal ziemlich merkwürdig. Deswegen habe ich lange überlegt, ob Hetalia meinen Geschmack treffen würde. Schlussendlich bewog mich meine Neugier darauf, wie Japaner wohl uns Europäer und sich selber sehen und was für Vorurteile sie gegen uns haben, Hetalia eine Chance zu geben.


In Hetalia werden die wichtigsten historischen Ereignisse von 1914-1945 porträtiert, (den vermutlich blutigsten 31 Jahren, welche die Menschheit je erlebt hat) und zwar mit viel Humor und einiges an satirischen Elementen. Dazu werden die personifizierten Staaten mit ihren stereotypischen Eigenschaften versehen, was jedem Land eine individuelle Persönlichkeit gibt und interagieren dann im historischen Kontext miteinander. Hauptsächlich geht es in den ersten Episoden um das pedantische, ordentliche Deutschland, dessen Partner ausgerechnet das lässige, notorisch gut gelaunte Italien ist. Diese Kombination, bereits bekannt aus etlichen Filmen á la Rush Hour , Starsky und Hutch usw. erfüllt ihren Zweck recht ordentlich und sorgt für einige Lacher beim Zuschauer, leider nutzt sich das Schema nach einiger Zeit ab, sodass auch jemand der seichten Humor bevorzugt nach einiger Zeit gelangweilt sein dürfte. Und spätestens dann stellt sich die Frage, warum man sich einen Anime ansehen sollte, der sein Pulver bereits früh verschießt und keine anderen humoristischen Stärken aufweisen kann.

Ein Argument dafür könnte Interesse an der japanischen Sicht auf Europas Geschichte sein. Für mich z.B. war es Recht erheiternd zu sehen wie manche Kapitel der deutschen Geschichte(z.B. Folgen des Vertrages von Versailles) dargestellt wurden. Um allerdings alle Anspielungen und Witze verstehen zu können benötigt man einiges an historischen Vorwissen beispielsweise über den Verlauf des IWK, die Nachkriegsordnung, Bündnissysteme in den 30er Jahren, ungefähren Verlauf des IIWK sowie die Geschichte Italiens auf seinem Weg in die Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit.

Des Weiteren ist es meiner Meinung nach moralisch fragwürdig, wie euphemistisch, Italien, Japan und Deutschland teilweise dargestellt werden. Natürlich ist es schön, mal nicht als Volk von Nazis angeprangert zu werden(eine Sicht die zum Glück allmählich verblasst) aber wenn man bedenkt welch grausame Regime in besagten Ländern an der Macht waren und was für Untaten sie begangen haben(Holocaust, Massaker von Nanking, usw.) ist es nachvollziehbar wenn sich Bewohner der damals unterjochten Länder wie Korea hierüber empören auch wenn nirgendwo eine Verharmlosung der Verbrechen betrieben wird. Historisch Unbelastete müssen selber ausmachen, wie tolerant sie in solchen Angelegenheiten sind.

Fazit: Alles in allem ist Hetalia ein Vertreter des simplen Humors und gefüllt mit ausgelutschten Klischees, welche man bereits mehrfach gesehen oder gehört hat, für das eine oder andere Schmunzeln gut, die aber zu spärlich ausfallen um ein Ansehen zu rechtfertigen. Leider wird auch historisch Interessierten nichts Besonderes geboten, entweder man kann die gezeigten Ereignisse in den historischen Kontext einordnen oder es fehlen die Kenntnisse und neben dem ausbleibenden Lerneffekt verfehlen diverse Pointen ihre Wirkung .Oder um es prägnant auszudrücken:Hetalia ist ein Anime den man sich nur anschauen sollte, wenn man genug Zeit zu verschenken hat.
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Avatar: AmicaMeigetsu#5
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ein Anime, der die Weltgeschichte auf den Arm nimmt, indem er den Ländern Repräsentanten gibt, die nicht nur mit dem Land "mitwachsen", sondern auch die Klischees und Merkmale des Staates verkörpern. Viele denken jetzt bestimmt, dass das nichts für sie sei, doch bei solchen Sachen lautet es meiner Meinung nach immer "probieren geht über studieren", allein durch fremden Bewertungen und Beschreibungen kann man sich keine Meinung bilden.
Der Hauptgrund sich diesen Anime anzuschauen sind meiner Meinung nach klar die Charaktere. Wer nicht vollkommen Humor-resistent ist, muss bei den Aktionen, die die "Länder" abliefern, bestimmt das ein oder andere schmunzeln, in meinem Fall bin ich mehrmals(!) fast vom Stuhl geflogen! Allzu viel Sinn gibt es nicht, das muss ich zugeben. Aber die kurzen Folgen erleichtern einen und erwärmen das Herz, auch wenn es kitschig klingt. Viele Klischees werden hoch genommen, einige stimmen teilweise, muss ich sagen. Viele Fakten werden eingebracht und behandelt, Hetalia schafft es sogar die blutigsten und ernstesten Punkte der Geschichte witzig zu gestalten. Aber es kann auch mal ernst werden, z.B. bei Amerikas Entrümmpelungsaktion. Lachen ist die beste Medizin, sag ich nur. Man darf nicht vergessen, klar, aber man darf sich nicht immer daran festhalten und das Leben vergessen. Wer sich für die Geschichte seines Landes schämt, sollte Hetalia unbedingt schauen! Es hilft drüber weg zu kommen und einfach zu lachen!
Sorry, jetzt wird es etwas persönlich: Meine Familie mütterlicherseits kommt auch Ostdeutschland, also der ehemaligen DDR. Mein Grossvater(der mittlerweile verstorben ist), wurde damals von den Nazis gezwungen, für sie zu kämpfen. Meine Mutter ist noch immer nicht gut auf diese Seite Deutschlands zu sprechen... 
Trotzdem ist Preussen einer meiner Lieblingscharas!(Auch wenn er nur kurz erscheint in Axis Power) Wenn man sich etwas genauer damit auseinander setzt, wird einem klar, das er auch nur ein Land von vielen ist. Preussen hatte seine Tugenden und Ansichten. Auch er wurde bestimmt für seine Andersartigkeit gehänselt. Je nach Zeit gab es andere Führer, andere Ansichten und andere Verbündete. Natürlich hat er schlimm gehandelt. Aber jetzt schaut mir (bildlich) in die Augen und sagt, dass nicht jeder mal was falsch gemacht hat! 
So aber genug von der Gefühlsduselei, kommen wir zum letzten Punkt von Hetalia, der die Serie so genial macht: die Fans! Was sie zeichnen, schreiben und erzählen, um ihren Teil an diesem Fandom beizutragen, ist unglaublich! Das Fandom bringt ein Franchise immer an seine Grenzen, positiv gemeint. Einfach "Hetalia" und das gewünschte Land googlen und ihr werdet dahinschmelzen! (Ich will unbedingt in einer Animewelt wiedergeboren werden...! *verzweifelt an Taschentuch reiss*) 
Macht es euch bequem, schaltet ab und schaut "Hetalia"! Mein Rezept für ein glückliches Leben, wo man frei Lachen kann! ;3
  • Eine Story gibt es nicht wirklich, die Folgen sind aber perfekt für zwischendurch
  • Der Stil ist zuckersüss, finde ich! Wer einen schönen Stil sucht, schaut sich die Fanarts an, das recht *sabber*
  • Charaktere, was soll ich sagen... Genial, witzig, durchgeknallt! Aber immer noch menschlich, super lustig zum ansehen!
  • Musik ist eher Nebensache, konzentriert euch lieber auf die Charaktere! 
Zu guter Letzt: Smile, and you'll feel better! 
Eure Amica (^ω^)/"
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