A Certain Magical Index (Anime)Toaru Majutsu no Index / とある魔術の禁書目録(インデックス)

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht04. Okt 2008
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: A Certain Magical Index
© 鎌池和馬/冬川基/アスキー・メディアワークス/PROJECT-RAILGUN
Durch Medikamente oder Hypnose kann man in Menschen sogenannte Esper-Fähigkeiten wecken. Doch über seine eigene Fähigkeit ist Kamijyou Touma nur mäßig begeistert. Es ist nämlich die mächtigste Esper-Fähigkeit überhaupt, was, neben dieser zunächst positiven Tatsache, ziemliche viele Nachteile mit sich bringt. Kurz gesagt: Er hat einfach ständig unglaubliches Pech. Bei den Mädels ist er unbeliebt, wird andauernd von anderen Espern zu Duellen herausgefordert und ist deshalb eigentlich ständig auf der Flucht.

Toumas Leben ändert sich allerdings radikal, nachdem er ein kleines Mädchen namens Index kennenlernt. Index ist eine Nonne der Kirche in Academy City. Allerdings ist sie nicht irgendeine gewöhnliche Nonne, denn sie hat das Wissen von über 103.000 Büchern. Bald wird Touma klar, dass es sich bei diesen Büchern nicht um gewöhnliche Bücher handelt. Darüber hinaus muss er feststellen, dass es bestimmte Organisationen gibt, die das Wissen von Index an sich bringen wollen und dafür skrupellos über Leichen gehen.
So verquicken sich die Schicksale von Touma und Index – ehe er sich versieht, ist er Hals über Kopf in ein Abenteuer riesigen Ausmaßes verstrickt.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Von der Art und der Genremischung her wäre To Aru Majutsu no Index Popcornkino wie es schon fast klassischer nicht sein könnte, doch fehlt es dem Anime letztendlich an einem entscheidenden Element: einer echten Story.


Eine Welt voller Menschen mit unterschiedlichsten Superkräften, ein Hauptpaar aus Durchschnittstyp und knuddeliger weiblichen Begleitung und eine Bedrohung für eben diese weibliche Hauptperson bzw. für die ganze Erde. Alle Zutaten für Popcornkino werden einem in den ersten Episoden präsentiert und sprechen auch demgemäß an. Die Hauptpersonen sind sympathisch, es gibt ein wenig nette Action samt dazu passendem Gewaltanteil und die Story scheint sich auch weiterzuentwickeln. Dann jedoch beginnt sich der Aufbau des Anime zu ändern, wenn man das auch im ersten Moment noch gar nicht so wahrnimmt. Statt die Geschichte rund um Index und Touma konsequent weiterzuerzählen verläuft sich der Anime bald in Einzelarcs ohne größeren Zusammenhang, die man in den meisten Fällen mit „Touma rettet Mädchen mit unterschiedlichem Moe-Faktor aus misslicher Lage“ beschreiben könnte. Das alles könnte man ja noch verzeihen, wenn diese Ereignisse wenigstens wirkliche Auswirkungen auf die Gesamtgeschichte (soweit vorhanden) haben würden, jedoch verpuffen sie mehr oder weniger konsequenzlos und die diversen weiblichen Anhängsel wandern auf die lange Bank. Was diesen misslungenen Aufbau rettet ist der Umstand, dass die Personen zum überwiegenden Teil sympathisch sind – Moe-Faktoren existieren schließlich nicht grundlos - und der Anime sich auch immer ein gewisses Tempo behält. Positiv wirkt sich auch der Humor aus, der die ansprechend-schrägen Charakterzüge der Hauptpersonen auszunutzen weiß und damit insgesamt mehr überzeugt als die Action. An dieser fällt anfangs besonders der Umstand auf, dass Touma nur eine passive Fähigkeit zum Aufheben anderer Fähigkeiten besitzt, was ein entsprechend anderes Kampfverhalten erfordert. Mit der Zeit muss man allerdings auch die Schwachstelle dieses Settings bemerken, nämlich dass die Kämpfe immer so ausgerichtet sein müssen, dass Touma damit gewinnen kann, was mitunter die Widersacher dazu nötigt sich unplausibel zu verhalten und nicht den einfachsten und effektivsten Weg zu wählen um ihn niederzustrecken.

Hinsichtlich Charaktere fällt es schon schwer abgesehen von Touma überhaupt große Worte zu verlieren. Durch den Arcaufbau bleibt er eigentlich die einzige echte Hauptperson, selbst Index tritt phasenweise völlig in den Hintergrund. Bei Touma hat man es grundsätzlich mit dem Modell Durchschnittstyp mit Beschützerinstinkt zu tun. Ist seine Hilfsbereitschaft und sein Gerechtigkeitssinn auch genretypisch stark ausgeprägt, vermeidet man es aber immerhin sie allzu penetrant zur Schau zu stellen und er gibt insgesamt einen ganz ansprechenden Shounen-Helden ab. Index wiederum ist aufgeweckt, niedlich,… aufgeweckt, niedlich… ja, eigentlich wars das schon. Man schließt sie schnell ins Herz, aber damit hat sich’s schon, denn die derartige Überzeichnung in den zwei genannten Punkten verhindert gleichzeitig auch, dass man sie wirklich ernst nehmen kann, weshalb sie vor allem in Comedydingen ihre Stärken zeigt. Der Cast abseits von den beiden beschränkt sich im Wesentlichen auf diverse Mädchen, die dank der Charakterarchetypen die unterschiedlichsten Geschmäcker ansprechen sollen, weshalb ich mich jetzt auf Mikoto beschränke, die man noch als Hauptfigur bezeichnen kann. Charakterlich aufbrausend und mit der passenden Fähigkeit des Blitzeschleuderns ausgestattet, spricht sie trotz quasi nicht vorhandener Innovationsfaktoren hinsichtlich Persönlichkeit noch am meisten an, zumindest wenn es um die eigentlich passendste weibliche Hauptfigur geht. Dass das keine Einzelmeinung ist, kann man schon allein daran sehen, dass ihr auch ein Spin-off Manga inklusive Anime gewidmet wurde.

Fazit:
Die ersten Episoden, von denen ich noch positiv überrascht war, ließen meine Erwartungen steigen, die letztendlich aber enttäuscht wurden. Statt die Geschichte konsequent weiterzuerzählen, verläuft sich der Anime in Nebenarcs, die ohne größere Auswirkungen bleiben. Was anfangs trotzdem noch gut unterhält, beginnt mit der Dauer unangenehm aufzufallen und spätestens wenn nach 24 Episoden Schluss ist, ohne dass sich nach dem ersten Arc noch groß etwas weiterentwickelt hätte, bleibt man entsprechend enttäuscht zurück. Alles in allem retten den Anime aber seine Figuren samt ihrer unterschiedlichen Marotten, wenn diese Charakterpolitik auch ein zweischneidiges Schwert ist, da die Glaubwürdigkeit und Charaktertiefe darunter leidet.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Bei TAMnI handelt es sich um einen insgesamt soliden Anime der Marke Popcornkino. Hinter diesem vagen Begriff versteckt sich meistens eine Art Eintopf aus vielen Zutaten und das ist auch diesmal der Fall; die Serie bietet eine Mischung aus Action (in einer gegenwärtigen Welt mit etwas Sci-Fi und Fantasy), Elementen des Haremgenres und Slice of Life.

Da eine Light Novel bekanntlich so gut wie nur aus reinem Text besteht, hat ein Studio relativ viele Freiheiten bei der Adaption und kann sich die Schwerpunkte selber aussuchen. So könnte die Action im Vordergrund stehen oder die zwischenmenschlichen Konflikte oder aber auch seichter Humor und Fanservice. Wie schon bei Shakugan no Shana hat sich J.C.Staff für eine Mischung aus allem entschieden und während diese bei Shana gelungen ist, kann man das von TAMnI leider nicht behaupten. Die wohl größte Schwäche der Serie ist der fehlende rote Faden. Es gibt keine zusammenhängende Geschichte, sondern relativ unabhängige Arcs, in denen der Held Touma auf unterschiedliche Mädchen trifft und ihnen bei ihren Problemen hilft. Das ist dann auch die Parallele zum Harem-Genre, denn die Mädchen sind dem Helden natürlich alle (mal mehr, mal weniger offensichtlich) zugeneigt.

Am besten gefallen hat mir eigentlich noch der Humor des Animes, vor allem die putzigen Beißattacken von Index, obwohl man, um den Humor etwas abgewinnen zu können, in der Lage sein muss über die extreme Niedlichkeit der Mädchen hinwegzusehen. Schwächer als der Humor sind auf jeden Fall die Actionszenen, die zwar mit spektakulären Effekten protzen, aber nur wenig von einem richtigen Zweikampf an sich haben (außer in einem bestimmten Arc). Es ist zwar interessant, dass Touma seine Gegner mit dem Verstand schlagen muss, aber trotzdem haben mir die "richtigen" Kämpfe gefehlt. Ab Episode 15 fangen die Arcs dann leider auch noch an immer schwächer zu werden, vor allem der "Angel's Fall"-Arc war, so lustig ich ihn am Anfang auch fand, einfach nur langweilig.

Wie eben schon angesprochen haben die weiblichen Charaktere alle eine Extraportion Niedlichkeit abbekommen und was das bedeutet kennt man ja schon aus vielen anderen Anime - mehr als Niedlichkeit gibt es da meistens nicht. Das gilt besonders für die Titelfigur Index, die ich zwar wirklich irgendwie noch niedlich finde, aber es mir vermutlich gerade deswegen sehr schwer macht sie überhaupt ernst zu nehmen. Richtig grotesk wird es bei Toumas Lehrerin. Sie wird wohl in den Zwanzigern sein, auch in Japan wird man sicherlich das Lehramt studieren müssen, nur wer nun eine erwachsene Frau erwartet hat sich geirrt. Sie ist nicht nur so klein wie ein Kind, sondern sieht auch wie eines aus (obendrein schläft sie in einem Tierkostüm). Glücklicherweise gibt es noch Figuren wie Mikoto, die zwar auch etwas vertikal herausgefordert ist, aber durch ihren tomboyshen Charakter zumindest auf der Sympathieebene überzeugen kann und eigentlich auch eine viel bessere Protagonistin als Index gewesen wäre. Die einzige große Ausnahme stellt die herbe Schwertkämpferin Kaori dar. Nur ist sie tragischerweise auch gerade der Charakter, der am wenigsten in der Serie auftaucht. Ironischerweise gefällt mir dafür die männliche Hauptfigur, denn Touma ist weder so ein Schwächling wie Yuji (Shakugan no Shana) noch ein "Hero of Justice" wie Shiro (Fate), sondern ein (fast) ganz normaler Mensch, der zufälligerweise (naja bei seinem Pech ist es nicht ganz so zufällig) in alles reingezogen wird.
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Avatar: Hellhound32#3
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:wenig
Was haben Magie nutzende, religiöse Fanatiker und Esper gemeinsam? Dass ihre übernatürlichen Fähigkeiten von einem Jungen ohne besondere Fähigkeiten durch dessen rechte Hand aufgelöst werden können.


Magie nutzende, religiöse Fanatiker? Im Mittelalter wurde man von der Inquisition dafür verbrannt, in diesem Anime scheinen alle Nonnen und Priester über Magie zu verfügen, natürlich nur um damit Magier bekämpfen zu können. Witzig nur, dass im gesamten Anime nur Magier auftreten, die für andere Kirchen arbeiten. O_o“
Ein Mädchen, das den Inhalt von 103.000 Zauberbüchern im Kopf hat und den ganzen Tag nur futtern will.
Ein Mädchen, welches Krieg gegen ein Experiment führen will, um ihre Klone zu retten und ein Junge, der durch dieses Experiment auf ein neues Level kommen soll.
Und zu guter Letzt der Held, der ein Unglücksrabe zu sein scheint, dessen rechte Hand jede Art von Illusion, Zauber und Esper-Fähigkeit neutralisieren kann und somit von einem Schlamassel in den nächsten rutscht.
Das sind die Startzutaten, die man bei diesem Anime in einem Mixer geworfen hat und gut durchgerührt hat. Was übrig bleibt, ist eine Story, die derart Banane ist, dass man sie lieber vergessen will. Die einzelnen Arcs oder gar die Episoden selbst sind durchaus gut und unterhaltsam, im größeren ganzen gesehen bleiben sie aber fragwürdig.

Als Touma eines Tages auf seinem Balkon seinen Futon lüften will, hängt eine Nonne mit Namen Index auf seinem Geländer die auch gleich was zu Essen haben will. Ehe er sich versieht, steckt er als Level 0 in einer Welt der Magie und darf folgenlang um das Schicksal von Index kämpfen. Als er dies dann endlich überstanden hat, darf er sich mit einem moralisch verwerflichen Experiment auseinandersetzen und ein Mädchen (Misaka Mikoto) davon abhalten in ihren Tod zu rennen. Danach geht’s in dem Anime abwechselnd weiter mit Magie und dann wieder Espergeschichten, bis es sich irgendwann vermischt.
Dabei fiel mir auf, dass die magielosen Esperfolgen (Misaka/Accelerator) eindeutig die besseren waren. Die Magiefolgen waren an sich zwar gut gemacht und auch recht unterhaltsam, ergaben aber in dem Setting einer Esper- und Wissenschaftsstadt irgendwie keinen logischen Sinn und fühlten sich fremd und sinnfrei an. Dagegen waren die Esperfolgen eindeutig im Heimvorteil.

Was mir besonders gefiel, war die Interaktion zwischen Touma und Mikoto, welche dramatische Szenen beinhaltete, wie Situationskomik die einen schon mal unterm Tisch vor Lachen kugeln lässt. Allein dafür habe ich mich gern durch die krude Story gequält. Aber auch Misaka 20001 und Accelerator waren ein unterhaltsames Gespann, welches ich mir gern ansah. Einzig die Titelgebende Index war mir zutiefst befremdlich, da sie offenbar die Rolle des Quoten-Naiv-Nervensäge einnehmen sollte.

Fazit:
Wen die seltsame und düstere Story nicht abschreckt oder man Misaka Mikoto sehen möchte oder allgemein mehr Esperfolgen, der kommt um diesen Anime nur schwer herum, ob er das merkwürdige Setting nun gut findet oder nicht. Wer Railgun schon gesehen hat, hat gar keine Wahl. ^^“
Wer Wert auf eine ordentliche Story legt, der sollte lieber um das ganze Franchise einen riesen Bogen machen.
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Avatar: Tribunator#4
Toaru Majutsu no Index ist ein ...-Anime. Genau was ist das eigentlich für ein Anime?

Story:

Die Story macht den Anime aus. Egal wie ich es versuche, ich bekomm diese Serie einfach in kein Genre rein. Evt. ein Mix aus Fantasy, Action, Romanze, leichte Ecchi-Elemente, Drama, Fighting-Shounen, Komödie, Thriller und Abenteuer. Die Serie ist einfach ein Gernemix aus so ziemlich allen Genres die es gibt ;-) Aber funktioniert das auch? Jein.
Zum einen wird man einfach mit Informationen überladen: zum eines gibt es die Esper, genetisch veränderte Menschen, die dadurch übernatürliche Fähigkeiten erhalten; die Magier, die immer irgendwelche Siegel benötigen um zaubern zu können; dann die verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften, zu welchen die Magier gehören; dann Alchemisten, die eine eigene Gruppierung bilden und ähnlich wie Magier agieren – aber anscheinend etw. anderes sein sollen; eine postmoderne Gesellschaft deren Kernelemente die wissenschaftliche Bildung ist und Experimente mit Klonen und Espern ausführen. Die Serie an sich ist eine gute Idee, nur wird man einfach zu stark mit Informationen überflutet – die leider nie richtig erklärt werden. Zum anderen gibt es dafür super Action-Szenen und witzige Zwischeneinlagen. Ich bin mir total unschlüssig wie ich die Story bewerten soll, habe aber mich eigentlich ziemlich gut unterhalten gefühlt. Deshalb:

7/10 Punkten.

Animation:

Die Animationen bzw. Zeichnungen sind sehr gut gehalten, vergleichbar mit Angel Beats!.

9/10 Punkten.

Soundtrack:

Der Soundtrack ist leider absoluter Standart, auch die Intro's und Outro's sind nichts Besonderes. Sie sind zwar nicht schlecht aber auch nicht so gut, dass man sagen würde: "Oh wow, wirklich tolle Mucke!".

7/10 Punkten.

Fazit:

Toaru Majutsu no Index ist ein richtig krasser Genremix. Allerdings ist zu wenig durchdacht, denn man findet an allen Ecken Ungereimntheiten und Logikfehler. Dennoch unterhält die Serie, da sie weiß wie Abwechslung aussieht.

23/30 Punkten, sprich 76,66 %, sprich ~3,8/5 Sternen, aufgerundet 4/5 Sternen.
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Avatar: Canti#5
Rein Subjektiv, also vom Bauchgefühl her, würde ich "To Aru majutsu no Index" gerne noch etwas höher bewerten, aber dafür weist es zu viele Schwächen auf, was meine Bewertung stark nach unten drückt.
"To aru majutsu no Index" ist eine Serie, die nach der Kurzbeschreibung zunächst sehr "Interessant" klingen, (Magie vs. Wissenschaft) jedoch relativ unbefriedigend das eigentlich interessante Szenario auszureizt...

Nun, wenn man schon einen "Popcornkino" sehen will, dann erwartet man zumindest einige Grundzutaten wie Charaktere, die man sympathisch findet oder abwechslungsreiche Actionszenen. Was das Erstere betrifft, ist zwar recht gelungen, aber die Actionszenen... sind ein rechter Reinfall.
Jedesmal wenn man einen spannenden kampf erwartet bzw wenn sich ein Kampf anbahnt, dann zücken die Protagonisten ihre waffen und.... reden und reden und reden ohne Ende. Die Dialoge bestehen meistens aus Hintergrundinformationen, die jedoch nicht wirklich relevant sind (auch zu sehr in die länge gezogen), was einen mit der Zeit wirklich frustrieren kann. Und auch sonst sind einige Dialoge viel zu übertrieben lang ausgekommen.
Einer der größten Schwächen wäre das Fehlen von einem roten Faden. Es scheint, als hätten die Regisseure einfach wahllos von der light novel Vorlage irgendwelche Arcs ausgegriffen und sie animiert, ohne sie irgendwie miteinander zu verknüpfen. Einige Arcs sind auch viel zu kurz ausgefallen (es gibt sogar einen 1-episode Arc !!) und haben dementsprechend auch inhaltliche Lücken. Daraus resultiert dann wiederum ein Charakterüberbevölkerung (mittlerweile sind es über 24 Charaktere - in einer 24 - Episoden Anime!!) und es fehlt deshalb auch an Charaktertiefe.
Der Cast an sich ist jedoch gelungen. Die Hauptprotagonisten sind durchaus sympathisch (der heimliche Held(in) in dieser serie hier ist IMHO Misaka ^^) und die Nebencharaktere sind durchaus passabel.
Immerhin sind die meisten Arcs interessant aufgebaut und sorgen häufiger für Kurzweil - wenn auch einige ziemlich banal aufgelöst wurden. Und hin und wieder gibt es einige wirklich lustige Momente und ein Hauch von Fanservice - aber leckerer ;)
Gekrönt wird das noch von einer genialen Opening.
Tja, und hier muss ich wieder seufzen: Wäre "To aru Majutsu no Index" nur so düster gehalten wie das erste opening, wäre es garantiert spannender und qualitativer gewesen.

(vorläufiges) Fazit: Ein klarer Fall von verschwendetem Potenzial. Wäre die Atmosphäre stimmiger und die Balance zwischen Action und Drama ausgeglichener, wäre es mit Sicherheit ein mehrbesserer Anime geworden. (Schade auch um die zwei grandiosen Endings)
Anschauen lohnt sich zähneknirschend noch - einfach Anspruch ein bisschen runterschrauben =)
Tipp: Wenn ihr mehr von Misaka wollt dann lest den Manga To Aru Kagaku no Choudenjibou (A Certain Scientific Rail Gun). Ist meiner Meinung nach deutlich besser gelungen als der Anime und die Charaktere kommen auch sympathischer rüber. FUCK YEAH ES WIRD ANIMIERT WOOT ^^
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Anime Kommentare

Avatar: DingsDa#1
Charaktere:wenig
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:wenig
Erotik:wenig
Fazit:

Toaru Majutsu no Index ist ein Actiongeladener Anime der Anfangs durch die Action und Sympathie der Charaktere punkten kann. Doch leider werden die Kämpfe mit der Zeit ziemlich einseitig, die Charaktere zeigen "nichts neues" und werden dadurch langweilig oder einfach nur nervend. Bsp: Der Misaka Clone... Eine wahrlich nervender Charakter, der aber über mehrere Folgen präsent bleibt und man ihn einfach nicht ignorieren kann.... Aus meiner Sicht haben J.C.STAFF dort mit
"jammert MISAKA, sagt MISAKA etc."
maßlos übertrieben....
Der nötige Komödieteil war ziemlich schwach umgesetzt.
Ecchi (was für mich persönlich keine wichtige Rolle gespielt hatte, aber bei Tags drinne steht) auch nur wenig bis gar nichts vorhanden gewesen.
An sich eine gute Story, die aber durch die obengenannten Punkte nicht gut umgesetzt wurde.
Deshalb von mir nur eine Note: 7.
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Avatar: Timelord#2
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:nichts
Ich fand Index eigentlich relativ unterhaltsam .Allerdings ist der Grad des Okkulten in dieser Serie für meinen Geschmack etwas zu hoch ,Trotzdem ist es von der Handlung her sehr interessant , Der Sound ist nicht schlecht und genügend Spannung sowie auch für Humor ist gesorgt.Für jeden zu empfehlen der auf Animes mit starkem Okkultismusanteil steht.
Es ist relativ gut anzusehen jeddoch ein Meilenstein des Anime ist es definitiv nicht.
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Avatar: Hrupix#3
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
am anfang lief der anime nicht so gut aber in der zeit wurde es langsam spanerder.
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Avatar: meow#4
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Ich denke, dass allein schon die Stichworte zur Genre-Angabe (Action, Super-Power, Shounen, Antihero, etz.) aussagekräftig genug sind um die Animeserie einzuordnen. No Index ist eine typische Nobody-Antiheld Geschichte bei der am Ende von jedem Kampf eine Diskussion über richtig, oder falsch, bzw. gut und böse abgehalten wird und diese dann ein eigenartig zusammengefügtes Happy End ergibt.
Die Story ist alles andere als Komplex, aber humorvoll und schön gestaltet - vllt. ist no Index deswegen trotzdem so unterhaltsam. Guter zeitvertreibs-Anime, keine schwere Kost.
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Avatar: Teshi#5
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:viel
Erotik:nichts
Dieser Anime Zeichnet sich durch Typische Shounen Elemente aus und dies in Verbindung mit dem Harem Gerne ist meiner Meinung nach relativ gut gelungen.
Das einzige was ich stark zu kritisieren habe ist das sie dieses futuristische Gebilde nich vollends ausgeschöpft haben. Ich hätte mir einen stärkeren Bezug auf die ´´Esper´´ gewünscht als dan aber die Magie die überhand der Handlung übernam war ich sehr entäuscht. Zum Zeischenstil kan man eigentlich nicht viel sagen auser Gut aber nich Super. Musik ist mir bis dahin auch nicht weiter negativ aufgefallen. Leider kamen meiner Meinung nach die Kampfszenen zu kurz obwohl dort sehr viel Potenzial war.
Alles in allem ein sehr guter Anime für zwischendurch.
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Titel

  • Japanisch Toaru Majutsu no Index
    とある魔術の禁書目録(インデックス)
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.10.2008 ‑ 19.03.2009
    Studio: J.C.STAFF
  • Englisch A Certain Magical Index
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.2012 ‑ 06.2012
  • Deutsch A Certain Magical Index
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 01.08.2019
    Publisher: Netflix
  • xx Synonyme
    To Aru Majutsu no Index, Index Librorum Prohibitorum

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