Ga-Rei-Zero (2008)Ga-Rei: Zero / 喰霊-零-

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht06. Okt 2008
  • HauptgenresActiondrama, Horror
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Ga-Rei-Zero
© 2008瀬川はじめ/[喰霊-零-]製作委員会
Kagura Tsuchimiya ist im Grunde eine normale Oberschülerin und verbringt glückliche Tage mit ihren beiden Freundinnen Miku und Yacchi. Doch Kagura geht einem ungewöhnlichen Beruf nach: Sie jagt, zusammen mit einer Spezialeinheit der Umweltbehörde, Dämonen und Geister, die versuchen, Menschen Schaden zuzufügen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Blutige Action = Unterhaltung! Klingt jetzt eher primitiv, aber in diesem Fall kann man den Anime noch am ehesten auf diese kleine Formel reduzieren. Solange die Action mit dem ausreichend ausgeprägten Gewaltanteil genug Raum einnimmt ist Ga-Rei Zero durchaus unterhaltend, wenn man sich aber den Charakteren widmet scheitert die Serie an ihrer unoriginellen Handlung.


Der Einstieg zu Ga-Rei Zero wird dem Zuschauer vielleicht länger in Erinnerung bleiben, denn die ersten beiden Episoden sind von zwei ordentlichen WTF?!! Momenten geprägt, die einen aufgrund der Ratlosigkeit die einem da schon mal überkommt den Anime vielleicht entnervt abbrechen lassen werden, oder aber auch erst recht mit einigem Interesse weiterverfolgen lassen. Mir haben sie zugesagt und selbst wenn man noch immer keine Ahnung davon hat wovon die Serie überhaupt handelt, ist man doch gespannt ob es so weiterlaufen wird. Rückblickend muss ich nun aber vielleicht sogar sagen: Leider tut sie das nicht. Nach dem rasanten Einstieg folgt der Rückblick wie es zu den Ereignissen gekommen ist und es werden einem die zwei Hauptpersonen Kagura und Yomi vorgestellt. Und genau hier liegt auch die größte Schwäche des Anime, die Beiden sind einfach zu 0815 und ohne entsprechende Rahmenhandlung ziemlich uninteressant. Es folgen Episoden die vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen ihnen zeigen soll, was einiges an Slice-of-Life aber auch noch immer (allerdings wenig aufregendes) Monsterbekämpfen beinhaltet. Das vorweggenommene Ende erweist sich hier als schwerwiegendstes Problem, denn als Zuschauer will man natürlich konkrete Entwicklungen sehen, bekommt allerdings nur ein wenig Charakterentwicklung von Kagura präsentiert, die einen aufgrund der Blässe ihrer Figur eigentlich nicht interessiert. Erst im letzten Drittel beginnt die in der Einleitung erwähnte Formel wieder zu wirken und mit steigendem Action- und Blutpegel erwacht auch wieder das Interesse am Anime. Die Geschichte wird düsterer, rasanter, dramatischer und damit um einiges unterhaltsamer und entschädigt einen immerhin etwas für die lange Flaute im Mittelteil. Wirklich originelle Ereignisse braucht man sich nicht erwarten, aber flotte nett inszenierte Kämpfe und eine rasch voranschreitende Story machen die letzten Episoden zum wahrscheinlich Besten des Anime. Das Ende muss man allerdings unter dem Gesichtspunkt sehen, dass Ga-Rei Zero ein Prequel zum Manga darstellt und die Geschichte damit naturgemäß nicht abgeschlossen sein kann.

Fazit:
Ein ständiges qualitatives Wechselspiel zwischen der Action und den Hauptfiguren, bei dem eigentlich nur die Episoden gut unterhalten, in denen die Personen aufgrund ihres Schwertschwingens nicht dazu kommen Einblick in die Oberflächlichkeit ihres Charakters zu geben. Wer sich vom verwirrenden Einstieg und dem ziemlich matten Mittelteil nicht abschrecken lässt, der bekommt gegen Ende hin aber doch noch passende Action serviert.
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Avatar: Shika#2
Ga-Rei-Zero startet durch!

Schnell, schneller... und schon wieder vorbei. Na serwas. So ungefähr fängt Ga-Rei-Zero im Großen und Ganzen an.


Ich hab anfangs wenig bis gar nichts über diesen Anime gewusst, bevor ich ihn mir gegeben hab und bin wohl nach der ersten Episode fast vom Hocker gefallen, als ich das Ende gesehen hab. Ein Ende, dass ich kaum bei irgendeinem Anime zuvor so brutal gesehen hab. Ich war echt begeistert. Endlich mal Orginalität (allen voran das Brunzeln des Feuers zum Schluss-jaja, auch die kleinen Dinge machen den Unterschied). Ich geb zu, dass ich mir den Anfang der Serie zweimal ansehen hab müssen, um die Charas noch mal zu beurteilen. Es ging einfach alles viel zu schnell für 20min! Was danach aber erfolgte war pure Ernüchterung.

Viele Charaktere machen noch lange keinen guten Anime. Anfangs wird man regelrecht zugeflutet mit neuen Personen, aber nach den ersten 2 Episoden legt sich das und wir kommen zu den beiden Hauptfiguren, nämlich Youmi und Kagura. Youmi, die wenigstens ein bißchen Charaentwicklung durchmacht und sowas wie ein Leben hat, steht im Kontrast zu Kagura, die sowas wie ihr ständiger "Sidekick" ist. Kagura war langweilig, ist langweilig und wird für einen Hauptchara immer langweilig bleiben. Sie ist das stille weinerliche gütige feenartige Irgendwas, dass NIEMANDEN interessiert. Als Anhängsel von Youmi hätte ich sie ja noch verkraftet, aber als Main Act. Was hat sich der Mangaka dabei nur gedacht. Selbst nach Folge 12 ist mir der Chara gleichgültig geblieben. Wenn sie gestorben wäre, auch wurst.

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Story. Im Prinzip sind die zwei Schwestern sowas wie die Ghostbusters nur mit Schwertern und ihren eigenen Monstern und dem Team. Dabei könnte Kagura über die ganze Zeit vernachläßigt werden, denn ihren Schulalltag zu beobachten, finde ich alles andere als spannend. Die ganze Action die in den ersten Episoden aufgebaut worden ist, ist im Mittelteil der Serie verpufft, findet aber zum Schluss wieder statt.

Die Animationen sind gut fürs Jahr 2008. Vor allem hat mir Youmi gefallen, auch wenns noch so ausgelutscht ist - SamuraiGirl in Schuluniform rulez. Die Actionsequenzen die vorhanden waren, wurden gut umgesetzt.

Der Sound ist auch sehr gut gelungen. Vor allem der Beginn des Endings, hat ein unglaublich gutes Timing gefunden, die Serie zu beenden. Das Opening hingegen war durchschnitt und die Hintergrundmusik nicht wirklich beachtenswert, wobei der Anime mehr auf stille Momente, die eben vorhanden waren, setzte, als die musikalisch zu untermauern.

Resümee: Für die erste Episode wär der Anime sicher was über 90% gewesen, alles was danach folgte war (teilweise) schwer verdauulich und hinterließ einen fahlen Nachgeschmack, wenn man bedenkt, wie diese berüchtigte erste Folge einen gefesselt und geknebelt hat, vor allem einen aufgewühlt hat und man am liebsten schreien wollte:"Hähhhh!! Das meinens jetzt aber nicht ernst!"
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Avatar: Sabaton#3
Anspruch:mittel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Seid gegrüßt!

Bei Ga-Rei -Zero- haben wir einen typischen Action-(Soft-)Splatter, der sich in Sachen Tiefgang dem Durchschnitt jedoch überlegen fühlen darf.
Die Handlung erinnert zunächst vielleicht etwas an Resident Evil. Die Welt (Japan? :D) fühlt sich durch untote Bestien bedroht, die nur von einer Spezialeinheit ausgeschaltet werden können (auch unsere Hauptcharakter dürfen bzw. durften sich als einen Teil dieser Truppe betrachten).
Mehr Wissen wird einem durch die ersten beiden Episoden nicht wirklich vermittelt. Wir lernen nurnoch zwei nette junge Damen kennen, mit denen wir uns über den Rest der Serie hinweg beglückt fühlen dürfen. Ab der dritten Episode werden wir bereits auf einen Pfad der Vergangenheit geschickt.
Auf diesem, mit Zombieleichen gepflasterten, Weg durch den Anime erfahren wir sehr viel über die Vergangenheit von Yomi und Kagura.
Mit der zehnten Folge kommt schließlich doch wieder Würze in das Geschehen und alles wendet sich seinem vorhersehbaren Höhepunkt zu.


Meine Meinung zur Story:

Die Handlung war für mich leider eher eine Enttäuschung. Bei Action-Anime gehe ich bewusst mit wenigen Erwartungen zur Sache, doch umso schlimmer ist es dann, wenn die niedrigen Erwartungen erfüllt werden. Auch die melodramatische Trennung zwischen Gut und Böse ist nicht positiv anzurechnen. Ich hatte sogar an wenigen Stellen das Gefühl, hier wollte jemand einen typischen Fighting-Shounen machen, musste sich dann aber doch auf Gewalt anstatt von Charakterentwicklung verlassen. Der Aufbau der Story erinnert an Tenjo Tenge, denn die Vergangenheitsanteile sind in etwa die gleichen. Schade auch, dass am Ende einige Punkte verschenkt wurden...
Das plötzliche Happy End passt ja gut zu Kleinkindershounen, aber nicht zu derartiger Hack'n Slah Action, die noch kurz zuvor stattgefunden hat.



Der Charaktercast von Garei -Zero-:

In jedem auch noch so unschuldigen Mädchen steckt eine kleine Kampfmaschine...? Nun, in diesem Anime trifft das wohl oder übel zu. Jeder unserer Protagonisten ist hier der/die Killer/in schlechthin. Wer es zu anfangs noch nicht ist, der macht im Laufe der Geschichte eben einen Wandel durch und lernt, zu töten, wenn es verlangt ist. Auch wenn es nicht ganz so schlimm ist, so darf man jedoch nicht zu viele Eindrücke in unsere Charakter erwarten. Hier und da ein paar Comedyeinlagen von den Naabu-Bros., Noriyuki ist für den Hauch von Romance zuständig, der allerdings so oberflächlich ist, wie Noriyuki selbst, und der klägliche Rest der Darsteller, außer den zwei Hauptcharaktern selbst natürlich, taugt bestenfalls für ein paar Actionszenen in endlosen Fights gegen die Untoten.
Sie waren mir alle nicht unsympathisch, das sollte man dazu sagen, aber es fehlte ein gewisses etwas (wie beispielsweise eine Seele in diesen Kampfmaschinen), das die Charakter interessanter gemacht hätte.
Allen voran fiel mir Yomi noch am positivsten ins Augenmerk. Sie hat einen großen Wandel in der Geschichte durchgemacht.... bedauerlicherweise einen zu großen. Ihre schlagartige 180°-Drehung war für mich zu voreilig über die Bühne gebracht.
Entgegen dem ging es mir bei Kagura alles viel zu langsam.
Es müssen erst nahezu alle Angehörigen sterben, bevor sie einsieht, dass gehandelt werden muss? o.Ô

Ihr Charakter war zu definiert, zu klargehalten. Sie ist ein zu starker "Heile-Welt-Charakter", den man sich in einem derartigen Genre eigentlich nicht wünscht.


Animation & Sound:

Jawohl, in dieser Kategorie kann Garei sich retten. Opening und Ending sind beide nicht sonderlich spektakulär, hätten auch wieder zu einem Shounen gepasst. Wenn es allerdings zu einem Kampf kam, dann konnte man sich der schönen Animationen erfreuen. Es waren auch hier wieder vermindert Patzer zu bemerken, die Qualität war jedoch trotzdem sehr akzeptabel für das Jahr 2008. Auch der Backgroundsound bei den Fights war nicht zu bemängeln.


Fazit:

Trotz zähem Rückblick und anfänglichem Durcheinander weiß der Anime zu unterhalten. Die Gewalt ist nicht aufgesetzt und es wird beim Gebrauch von Blut nicht wirklich übertrieben. Ich würde Garei -Zero- dem vorher bereits erwähnten Tenjo Tenge vorziehen.
Für Anfänger in der Animebranche eher geeignet als für eingefleischte Fans, da man als letzterer leicht das Ende vorhersehen könnte.
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Avatar: Stillgrey#4
Ga-Rei Zero

Kennt ihr so Animes, die einem von Anfang an packen und in ihren Bann ziehen? Wo das verlangen nach mehr so gewaltig ist, dass man am liebsten weinen würde wenn der Abspann der letzten Folge über den Bildschirm flackert. Kennt ihr solche Animes? Sicherlich, jeder hat so ein Schmankerl. Man hat dann solch ein glitzern in den Augen, wenn man über diesen speziellen Anime redet. Wahrscheinlich denkt ihr gerade über ihn. "Ga-Rei Zero" hatte dieses Potential. Wie gesagt, HATTTE!

Die erste Folge ist mit Abstand die beste FIRST EPISODE des ANIME HERBSTES '08, wenn nicht des ganzen Jahres. Wenn es ein "DEVIL MAY CRY" Spiel wäre, würde es TRIPPLE S bekommen (Für die unwissenden, höchste Wertung im Spiel). Hier wird auf unnötiges labbern verzichtet, hier geht es gleich zu Sache. Die Macher gehen nach einen simplen Prinzip vor.
Männlicher Charakter sinnt auf Rache, vermutet bei dem Monsterangriff seine Chance. Zur Seite stellt man ihm ein Hot Chick auf einem Motorrad. Selbstverständlich gehören die beiden einer Organisation, die gegen die Ausgeburten der Hölle kämpfen. Daher klatscht man denen noch paar Kollegen dahin.
Fertig, jetzt kann es Stylist werden.
Wenn ein Kerl auf einem Motorrad sitzt, dass von einer Frau gefahren wird, klammert er sich nicht WischiWaschi mäßig an die Frau, sondern stellt sich auf, zückt seine beiden Handwaffen und ballert mit cooler Mine auf den Gegner.
Und wie antwortet die Frau auf die Coolness? Martial-Arts mit ihrem Bike. Ja, Leute, Bruce Lee wollte so etwas auch immer können, doch ihm fehlte einfach der Style.
Die Folge läuft einfach schnell ab, hier geht es Zack auf Zack. Die 20 min. verfliegen im nu und ein HOLY CRAP oder WHAT THE F*** kommt einem über die Lippen, wenn wir dieses MINDF***ING Ende sehen.

Ihr merkt es schon, ich liebe diese erste Folge. Und es blieb bei der ersten Folge. Die zweite knüpfte zwar an die erste an, hatte aber etwas an Fahrtwind verloren und führte andere Charaktere ein, welche die restlichen 11 Folgen bevölkerten.
Und das ist der Knackpunkt an der ganzen miesere. Über zwei Folgen kam es mir vor, als würde ich in einem Porsche über die Autobahn rasen und aus dem heiteren Himmel taucht eine Mauer vor mir auf! Natürlich knallte ich mit 240 km/h gegen sie. Torkelnd stieg ich aus meinem schrottreifen Porsche (es war ein 911 GT) und starte die Mauer an. EPISODE 3 stand auf ihr.

Weg mit dem Style! Action brauchen wir jetzt auch nicht! Das Supernatural zeug behalten wir, aber es soll nur zweitrangig sein. Erzählen wir doch eine Geschichte über Kagura Tsuchimiya (Hauptfigur in dem Ga-rei Manga) und Yomi Isayama und wie sie zu Freunden wurden, um später Feinde zu sein (keine Angst ist kein Spoiler, dass bekommt man in der zweiten Folge mit). Ich fand es langweilig. Ich wollte Action, ich wollte die ersten beiden Folgen zurück, ich wollte das erste TEAM wieder, mein STYLE TEAM!
Warum ich nicht weggeschaltet hab? Ganz einfach, ich wollte wissen warum Yomi BADASS wird und ich meine wirklich BADASS! Und ich musste mich 7 Folgen lang durch quälen, bis es endlich wieder zur Sache ging. Die letzten drei Folgen retteten "GA-REI Zero" vor dem Totalabsturz. Denn man bekommt ein wirklich bitter schönes Ende geboten, dass zum Verlauf der Geschichte einfach nur PERFEKT passt.

So würde ich "Ga-Rei Zero" bewerten...

Episoden 1 & 2: 10 Punkte
Episoden 3 bis 9: 2 Punkte
Episoden 10 bis 12: 8 Punkte
und für das Opening würde ich eine 10 geben, toller Song.

Mein Fazit: Von Action zu Slice of Life with Supernatural, um dann wieder Action zu sein mit tollem Ende. So würde ich "Ga-Rei Zero" in einem Satz zusammenfassen. Aber mir hätte der Anime viel besser gefallen, wenn die Produzenten das Tempo aus den ersten beiden Episoden auch in den weiteren verwendet hätten. Manchmal braucht man starke und coole Charaktere, als verweinte Heldinnen.
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Avatar: Hamu-Sumo#5
Anspruch:viel
Action:sehr viel
Humor:mittel
Spannung:viel
Erotik:wenig
Die Japanologie-Fachschaft der hiesigen Uni zeigen Anime in einem Hörsaal und als ich als Programmpunkt Ga-Rei -Zero- las, konnte ich nicht wirklich etwas damit anfangen. Ein kurzer Blick auf aS ließ mich entscheiden, dem Anime eine Chance zu geben und zusammen mit einem Kommilitonen wurde also zur Vorstellung Platz genommen - und es erwies sich als Volltreffer.



Der Anfang ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn es geht sofort mit Action los und selbst das Opening wird in der ersten Folge weggelassen. Und wenn man die erste Verwirrung beiseite gelegt hat, darf man nach kurzer Zeit auch feststellen das das Gezeigte auch noch eine Finte war, denn die Charaktere von denen man meinen könnte, sie seien handlungsrelevant liegen auf einmal leblos da - getötet von einer der Hauptprotagonistinnen. Und nach einem Intermezzo stehen sich die beiden Ziehschwestern gegenüber. Einst ein Herz und eine Seele, dürstet es eine nach dem Tod alter Kameraden. Warum? Schnitt. Es erfolgt der Sprung in die Vergangenheit.

Und damit schafft es Ga-Rei -Zero- schon früh eine ordentliche Portion Spannung zu erzeugen. Eine Spannung, die umso mehr im Laufe der Geschichte anzieht, weil anfangs Friede, Freude, Eierkuchen zu sein scheint und man sich nur fragt, was passieren muss, dass man eine 180°-Wende vollzieht. Mitunter denkt man darüber viel nach, geht mögliche Optionen durch doch am Ende ist doch alles anders als man denkt.

Und dies ist eine absolute Stärke des Anime. Mir persönlich gelang es nicht korrekte Vorhersagen zu treffen. Anders als z. B. in Neon Genesis Evangelion, wo nach und nach Puzzlestücke eingefügt werden, zeigt Ga-Rei -Zero- oft ziemlich deutlich auf die Tür, wo es lang geht, aber man erkennt nicht, was dahinter auf einen wartet.

Ebenso beeindruckend ist, was in zwölf Episoden so alles gepackt wurde. Die Action hatten wir schon ebenso wie die Spannung. Drama ist auch noch naheliegend. Doch dabei bleibt's nicht. Etwas Slice of Life ist auch noch dabei, für den ein oder anderen Lacher wird auch gesorgt, dazu noch eine Prise Mystik und okay, ein wenig mehr Blut.

Letzteres soll aber keinesfalls abschreckend sein. Splatter stehen bei mir nicht hoch im Kurs dennoch fand ich den Einsatz zweckmäßig und nicht übertrieben. Generell ist der Mix fantastisch gelungen. Die einzelnen Elemente gehen tadellos ineinander über und mir kam nie ein Gedanke alá "Was soll der Quatsch denn jetzt?".

Doch wie meine Wertung impliziert, ist wohl nicht alles Licht und das ist richtig. Zum Schatten gehört das CG. Dadurch wirken zwar riesige Dämonen gefährlicher doch wenn der Flammenkamm auf dem Rücken nicht animiert ist, wirkt es etwas billig. Ein anderer Kritikpunkt ist die blasse Charaktertiefe. Die Beziehung zwischen Yomi und Kagura wird klasse ausgeleuchtet doch alles daneben ist zu einem sehr großen Teil ein dichter Nebelschleier. Das kann okay sein, wenn es nicht gewisse Andeutungen geben würde. Ebenso diskussionswürdig ist teilweise der Humor. Ich zumindest kann mich nicht entscheiden, ob ich bei einem modifizierten Bügeleisen als Waffe aus Heiterkeit oder Peinlichkeit schmunzle.

Fazit: Um es auf den Punkt zu bringen: Ga-Rei -Zero- ist ein Anime zum Herzeigen! Nicht nur, dass er das festgetretene Klischee des Kinderkram in keinster Weise bedient sondern es ist auch noch ein netter Querschnitt durch typische Elemente von Anime. Hier ein wenig schräg, da ein wenig überzeichnet dramaturgisch und da ist dann auch noch das psychologisch-emotionale, das jeden regelmäßigen Animeseher schon mindestens einmal so in die Magengrube getreten hat, dass man den Tag für beendet erklärt. Also Empfehlung pur und eigentlich schade, dass man die Serie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades Geheimtipp nennen muss.
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