Clannad After Story (Anime)クラナド アフターストーリー

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht03. Okt 2008
  • HauptgenresSentimentales Drama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonVisual Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Clannad After Story
© VisualArt's/Key/Hikarisaka High School Drama Club
Die Schulzeit von Tomoya, Nagisa und ihren Freunden neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die After Story setzt kurz nach dem Ende der ersten "Clannad"-Staffel an und verfolgt das weitere Leben der Charaktere auch bis in die nachschulische Zeit. Die Charaktere fragen sich, wie es nun nach der Schule weitergehen soll.
Welche Antwort werden sie in ihrem neuen Lebensabschnitt auf diese Frage finden?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Charaktere

Anime Zitate

  • Tomoya OKAZAKI
    A girl I don’t know…She isn’t talking to me…She’s probably talking to someone in her heart.
  • Tomoya OKAZAKI
    I hate this town. It’s too filled with memories I’d rather forget. I go to school every day, hang out with my friends, and then go home. There’s no place I’d rather not go ever again. I wonder if anything will ever change? Will that day ever come?
  • Tomoya OKAZAKI
    If you feel like crying you shouldn’t hold back your tears. You should let it all out while you still can.. because when you get bigger sometimes you can’t cry even if you have something to cry about.
  • Tomoya OKAZAKI
    Nagisa lost consciousness over and over again; waking up and passing out because of the pain. It was cruel to watch. I wanted to cover my eyes and hide. It stretched on and on with no end in sight. I lost track of time. It felt like an eternity. I was so close to passing out myself. After a while, I felt like my heart couldn’t take it anymore. I felt like I had run out of hope.
  • Tomoya OKAZAKI
    After work was rough on me. It was even worse when I had a day off. I would throw my money away just to kill time. To stay away from home, I was hiding from reality because it was the only thing holding me together. I hate this town, but even if I moved away, I wouldn’t have anywhere to go; anything to do. I tried to shut everything out; to live without thinking of anything. I wanted to wipe my mind clean. I wanted to forget what happened. Everything I did was wrong. Everything was a mistake. The fact that I met her, the fact that we fell in love, that we got married, the fact that we had a baby…It was all one big mistake I couldn’t take back.

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Anime Rezensionen

Avatar: Takashiyo#1
Clannad After Story knüpft an das Ende der ersten Staffel an und thematisiert den weiteren Verlauf von Tomoyas Leben. Dabei schafft ein neues Konzept den Sprung von einer romantischen Komödie zu einem ernsten Drama, das mehr denn je auf das Thema Familie baut und dabei mit einer tollen Inszenierung punktet. Dazu kommt noch ein anspruchsvollerer Handlungsteil, als der Vorgänger ihn hatte.


Die Schulzeit neigt sich dem Ende zu und Tomoya ist sich noch uneins darüber, welchen Weg er in seinem späteren Leben beschreiten sollte. Bis man jedoch zu diesem Teil der Handlung kommt treten erst einige andere Charaktere in den Vordergrund. So bekommen endlich auch Sunohara und Mei ihren eigenen Handlungsbogen spendiert, der mitunter zu den besten des Clannad-Universums gehört. Aber auch noch zwei andere, eher unscheinbare Charaktere aus der ersten Staffel erhalten hier eine eigene Geschichte. Diese Nebenarcs erstrecken sich über die ersten acht Episoden, bis man schließlich zum Hauptarc gelangt. In diesem stehen nur noch sehr wenige Charaktere im Fokus des Zuschauers. Lediglich Tomoya, Nagisa und der Rest der Furukawa Familie stehen hier im Mittelpunkt. Eine noch erwähnenswerte Rolle bekommt Tomoyas Vater zugewiesen. Wurde er noch in der ersten Staffel lediglich oberflächlich behandelt, so trägt er nun zu einem entscheidenden Teil der Geschichte bei. Alle anderen Charaktere erhalten höchstens noch einige Gastauftritte. So wird hauptsächlich die Beziehung von Tomoya und Nagisa thematisiert, bis man schließlich an einem Punkt angelangt ist, an dem die Stimmung zunehmend melancholischer Natur wird. Von dramatischen Elementen der Superlative, die mich mehrmals brechen konnten und meine Tränendrüse ziemlich in Beschlag nahmen, wird hier großen Gebrauch gemacht. Leidtragender Charakter ist hier Tomoya, dem allerlei Schrecken widerfährt und an den Rand der Verzweiflung bringt. Aber auch dem Zuschauer wird das Leben nicht leicht gemacht, muss er doch wortwörtlich mitleiden. Zunehmend realistisch wird der Handlungsbogen und auch die Charaktere entwickeln sich weiter. Leider schafft es Nagisa nicht vollkommen das Bild des schüchternen, schwächlichen Mädchens abzulegen, bis schließlich ein weiterer, dramatischer Schicksalsschlag den Weg einer vollkommen neuen Entwicklung eröffnet.

Die Comedy, die man von Clannad gewöhnt ist und gleichzeitig das Sahnestück der ersten Staffel darstellt, bekommt man nur noch in abgespeckter Form zu Gesicht, bis sie schließlich im ernster werdenden Teil der Geschichte vollkommen in Vergessenheit gerät und beinahe überhaupt keinerlei Anwendung mehr findet. Denn genau in diesem Teil ist für derartige Comedy einfach kein Platz gewesen, ohne die großartige Stimmung zu zerstören. An Stelle dieser tritt das Drama in Erscheinung und überzeugt mehr als jemals zuvor. Größter Streitpunkt ist jedoch das Ende. Fuhr man noch geradlinig die Schiene, der sich stets noch steigernden Dramatik, so überrascht umso mehr das Ende, in dem wieder zunehmend fantastische Elemente eine größere Rolle spielen. Ob man eine derartige Entwicklung mag oder nicht ist Geschmackssache und eine rein subjektive Entscheidung. Einige sehen darin das desaströse über Bord werfen eines klaren Konzeptes, andere ein unglaublich schön inszenierter, passender und harmonischer Ausklang der Geschichte. Überhaupt gehört Clannad After Story zu den dramatischsten und traurigsten Anime, die mir bisher begegnet sind.
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Avatar: raito-kun#2
Die zweite Staffel von Kyoto Animations Visual Novel Adaption behandelt inhaltlich die "After Story" sowie einige Nebenszenarien des Spiels. Geleitet wurde die Produktion abermals vom großartigen Regisseur Ishihara, der eine weitere Perle zu seiner bisher perfekten Projektliste hinzufügen kann. Die After Story präsentiert sich dabei wesentlich reifer als vergleichbare Anime, was vor allem auf die Themensetzung zurückgeht, aber auch auf den großartigen Cast, dem sonst kein vergleichbarer Anime das Wasser reichen kann.

Kyoani hat dabei abermals gezeigt, wie man Charaktere allein aufgrund der Animation definieren kann. Eine derart nuancenreiche und persönlichkeitsorientierte Charakteranimation findet man im bishoujo Bereich sonst nirgends (obwohl Kannagi gute Ansätze hat). Die Darstellung der Mimik und Gestik (das mit den großteils minderwertigen bishoujo Designs normalerweise schwer fällt) scheint dank Kazumi Ikedas brilliante Charakterdesigns und ihrer Arbeit als Animationsregisseurin keine Mühe zu bereiten. Der ausgesprochen hohe Anteil an weiblichem Animationsstab verleiht der Serie auch ein gewisses weibliches Flair, bemerkbar vor allem an der Natürlichkeit und Leichtigkeit der weiblichen Charaktere.

Besonderes Lob verdient aber auch die künstlerische Leitung von Mutsuo Shinohara, der immer für die perfekte Stimmung durch die wunderschönen Hintergründe und diverse Farbfilter gesorgt hat, so dass man sich bald selbst heimisch in dieser storytechnisch so bedeutenden Stadt fühlt.

Storymäßig scheint es nur auf den ersten Blick nicht besonders anspruchsvoll zu sein, dennoch steckt wesentlich mehr dahinter als es den Anschein hat. Das Drehbuch basiert schließlich auf dem Gameskript von Jun Maeda, dem in seiner Komplexität und Großartigkeit so gut wie nichts Vergleichbares im VN Bereich gegenübersteht. Es mussten zwar wieder einige Kompromisse eingegangen werden, aber alles in allem hat man wieder so genau wie möglich adaptiert. Shimo's Drehbuch ist zwar nicht ganz ohne Schwächen und neigt teilweise zur Melodramatik, aber es besitzt trotz allem eine gute Eigendynamik in seiner Erzählart und weiß den Zuschauer zu involvieren. Das viel kritisierte Ende mag für Zuschauer ohne VN Kenntnisse unpassend wirken, stellt aber ohne Zweifel das [storytechnisch] bestmögliche Ende dar (und das einzige logische noch dazu). Als realistisch möchte ich die Geschichte auch nicht bezeichnen, aber glaubwürdig ist sie auf jeden Fall.

Kyoto Animation und Regisseur Ishihara schufen mit den beiden Staffeln Clannad zweifellos eine der besten Drama/Slice of Life Geschichten des Mediums, die nicht nur über ein konstant hohes Animationsniveau verfügt, sondern auch thematisch sowie storymäßig durch eine herzerwärmende Geschichte überzeugt.
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Avatar: Conny#3
„Volltreffer!!!“

Man kann das ganze hier eigentlich mit 1 bis 2 Wörtern zusammenfassen : Volltreffer! Absoluter Volltreffer! Clannad After Story ist so viel mehr als bloß eine enorme Steigerung zum Vorgänger. Dieser Anime schafft das, was meiner Meinung nach noch kein einziger Anime geschafft hat. Durch Clannad After Story wirkt plötzlich auch der Vorgänger Clannad um einiges besser als zuvor. Das Drama Potenzial wird hier um mehr als 50% erhöht und es gibt Momente wo man einfach nur noch ein Taschentuch nach dem Anderen voll heulen möchte. Die Komik aus dem Vorgänger wird deutlich zurück geschraubt und man konzentriert sich mehr und auch viel tiefgründiger auf unsere beiden Hauptprotagonisten. Noch dazu werden alle Störenfriede aus dem Vorgänger positiv in den Hintergrund gedrängt, sodass niemand ständig (und total nervenaufreibend) zwischen den beiden Hauptpersonen dazwischen funkt.

Story

Ich habe wirklich wenige Romance-Animes gesehen die so ausgereift waren wie Clannad After Story, auch wenn ich mir zwischen unseren beiden Hauptdarstellern etwas mehr romantische Momente gewünscht hätte. Trotzdem geht Clannad AS so weit wie kein zweiter Romance Anime mit allen Höhen und Tiefen die so eine Romanze haben kann. Allerdings wird ab einem bestimmten Punkt kräftig auf die Tränendrüse, im positivem Sinne aber, gedrückt und man bekommt einen dramatischen Höhepunkt nach dem anderen geboten.
Das Ende ist eine der genialsten Abschlüsse die ich bisher gesehen habe. Allerdings erst auf den zweiten Blick. Man sollte von dem Ende nicht schockiert sein, sondern sich lieber viele viele Gedanken drüber machen. Es ist zwar alles eine sehr komplexe Angelegenheit, doch wenn man alle Antworten gefunden hat und jedes Puzzle-Teil zusammengefügt hat, haut es einen buchstäblich aus den Socken. Wie gesagt so ein phänomenales und gleichzeitig komplexes Ende hatte ich lange nicht mehr. Neon Genesis Evangelion war der letzte Anime dieser Art den ich gesehen habe. Das betrifft jetzt aber nur das Ende!

Animation

Ich kam in den wunderbaren Genuss diesen Anime in HD zu bestaunen, das machte die Optik natürlich um einiges atemberaubender. Auch hier sind die Animationen wie schon im Vorgänger extrem gut und deutlich besser als der Durchschnitt dieser Anime Season. Erneut schoss natürlich die Animationen des kleinen Mädchens mit ihrem Roboter ins Auge. Die Animationen sind an diesem Schauplatz immer besonders flüssig und sind einfach ein atemberaubender Genuss für alle Optik-Fanatiker.
Auch das Design der Figuren ist erneut gut getroffen. Besonders meiner kleinen Favoritin (dessen Namen ich aus Spoiler Gründen nicht verraten kann) hat es mir optisch angetan.

Soundtrack/Synchronisation

Hier ist es komischerweise genau umgekehrt wie im Vorgänger. Das Opening ist ein wunderschönes Lied, das den nötigen Gänsehaut-Faktor hervorruft. Das Ending allerdings war mir viel zu fröhlich. Auch in einer besonders dramatischen Episode kam am Ende dieses Lied und ich finde es passte überhaupt nicht ins Konzept.
Großes Lob auch hier wieder an die Synchronsprecher, die auch hier wieder allesamt gute Arbeit leisten. Besonders die Stimme einer ganz bestimmten Figur, dessen Name ich wie gesagt nicht verraten kann, fand ich einfach mega mega süß. Umso erstaunter war ich, als ich gesehen habe, wer diese Figur spricht und vor allem wie alt sie ist!

Charaktere

Nagisa ist natürlich auch hier anfangs wieder mein absoluter Lieblingscharakter. Sie ist hier nach wie vor das Kämpferherz von Clannad die einfach so eine tolle Ausstrahlung hat, dass man sie einfach mögen MUSS.
Tomoya macht hier wahrscheinlich von allen Charakteren die größte Entwicklung durch. Er kommt in After Story sogar an das Level von Yuuichi aus Kanon heran und übertrifft ihn sogar stellenweise. Tomoyas Gefühle wirken einfach unglaublich echt und man kauft ihn jeden Wutausbruch, jede Träne und jede andere Emotion voll ab.
Natürlich sind auch die anderen Charaktere aus dem Vorgänger wieder dabei : Sunohara sorgt auch hier wieder für die meisten Lacher, Kyou und Tomoyo sind GOTT sei Dank hier um einiges erträglicher und störten mich zu keinster Stunde, da sie Gott sei dank mehr oder weniger nur noch als Statisten agieren.
Besonders schön fand ich, dass man auch mal was über die anderen Charaktere die in Clannad mehr im Hintergrund standen, erfahren hat. Besonders Tomoyas Vater ist einer der besten Figuren neben Nagisa und Tomoya. Auch er wirkt total echt und ich bekam jedes mal ein beklemmendes Gefühl im Herz Brust wenn ich ihn sah.
Später allerdings taucht ein Charakter auf, der alles wirklich ALLES bisher getoppt hat was ich an niedlichen Charakteren gesehen habe. Allein wenn diese Figur NUR gesprochen hat musste ich schon weinen. Diese Figur ist später mein absoluter Liebling in Clannad After Story und gehört mit zu den wichtigsten Figuren des gesamten Clannad Universums.

Empfehlung

Eigentlich muss jeder Mensch der sich Anime-Fan schimpft Clannad After Story angucken. Auch Leute die mit Clannad nicht so viel anfangen konnten sollten sich After Story angucken, denn wie erwähnt wirkt durch After Story auch Clannad plötzlich genial!


Fazit

Ein wahrer Genie-Streich! Clannad After Story ist ein absolutes Top Drama mit einem super-genialem Ende, das einem nur noch schwer aus den Kopf geht. Dennoch, ein bisschen mehr Schmetterlinge im Bauch bei den Hauptfiguren hätten schon sein müssen, das konnte Kanon zumindest vorweisen, weshalb Kanon für mich auch leicht besser ist. Vom Drama Potenzial her, sind aber beide absolut gleichwertig!
Clannad After Story bekommt 9,5 von 10 Spaziergänge durch das Sonnenblumenfeld.

9,5/10
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Avatar: Rasparr#4
Gefühl:10
Drama:10
Romantik:10
Musik:10
Humor:8
Holt eure Taschentüscher raus, Leute, denn dieser Anime hat es in sich wie vielleicht kein zweiter auf der Welt. Ich schreibe diesen Kommentar unmittelbar nach dem Ende der letzten Folge, und mir stehen jetzt noch die Tränen in den Augen. Wenn es eine Serie schafft, dass sich ein Gefühlskrüppel wie ich, ungelogen, mehrere Stunden am Stück die Augen aus dem Kopf weint, dann ist das eine beachtliche Leistung. Was sich in der Fortsetzung des immens erfolgreichen Clannad verbirgt, versuche ich im Folgenden einigermaßen spoilerfrei wiederzugeben.


Seit dem Ende des ersten Teils ist noch nicht allzuviel Zeit ins Land gegangen. Ex-Problemschüler Tomoya und Sitzenbleiberin Nagisa sind ein Paar geworden und werden während ihrer restlichen Schulzeit und der darauffolgenden Monate und Jahre von den Zuschauern begleitet. Die ersten acht Folgen von Clannad After Story (CAS) sind dahingehend uninteressant, da sie nichts von Bedeutung zur Handlung beizutragen haben, sondern einige Nebencharaktere kurzzeitig mehr ins Scheinwerferlicht stellen. Die meisten der vormals wichtigeren Nebenfiguren wie Kotomi und Tomoyo werden noch weiter verdrängt, einzig das junge Glück "TomoNagi" und das unmittelbare Umfeld steht im Fokus der Handlung. Geschildert wird mit ansteigendem, gelegentlich aber auch stark verlangsamtem Erzältempo das, was man anfangs als den ideellen Ablauf einer jungen Liebe bezeichnen könnte.

Anfangs, wohlgemerkt. Wie es bei Anime, die auf Visual Novels basieren, nicht unüblich ist, kann nicht nicht immer und überall heile Welt sein. Aus Da Capo I weiß ich so einigermaßen, wie das dann im Detail aussehen kann, aber Clannad After Story schießt ab dem Wendepunkt in der Handlung über jede Skala hinaus. Und das dürfte auch der Grund für die immense Beliebtheit dieses Anime sein. Es ist mir noch nie untergekommen, dass himmelhohes Glück und herzzerreißendes Leid so kunstvoll und eindringlich verwoben wurden wie in CAS. Wie gesagt, ich hab den Anime am Stück geschaut, und von den nicht ganz zehn Stunden hab ich locker vier damit verbracht, Rotz und Wasser zu heulen, so zu Herzen geht die Handlung.

Aber was wäre die schönste Handlung ohne die entsprechende Akkustik und Optik? Ich weiß nicht, wie CAS ohne seine wunderschönen Animationen oder die überaus stimmungsvolle Musik wäre, aber mit diesen beiden ist es erst der dritte Anime, dem ich 100% zugestehe. Jedenfalls werde ich auch in Zukunft mit den Tränen kämpfen müssen, wenn ich den Song "Dango Daikazku" höre (das berühmteste Musikstück aus Clannad und eines der Endings). Als wäre die unsäglich ergreifende Handlung nicht Grund genug, diesen Anime zu lieben, bieten einige Folgen den typischen, noch aus Clanndad bekannten Slapstick-Humor, der natürlich grundsätzlich zulasten von Youhei Sunohara geht.

Auch die eigentümlich anmutende, mystische Welt, die in beiden Staffeln immer wieder gezeigt wird, und in der scheinbar nur ein kleines Mädchen und ihr mechanischer Gefährte leben, enthüllt endlich ihren nicht ganz leicht zu begreifenden Sinn. Weitere lose Stränge der Clannad-Story werden wieder aufgegriffen und sinnvoll in die Haupthandlung verwoben, von besonderer Bedeutung ist hier die komatöse Fuuko, die bereits im ursprünglichen Clannad eine wichtige Figur gewesen war.

Fazit: Scheint, als würde kurz mal meine Feststelltaste klemmen. DAS SIND DIE GANZ GROSSEN GEFÜHLE! Wem bei Clannad After Story die Augen trocken bleiben, der kann kein fühlendes menschliches Herz besitzen. Die gnadenlose Konfrontation von himmlischem Glück und vernichtendem Leid schafft eine geradezu unerträglich ergreifende, fesselnde Atmosphäre, die möglicherweise ohnegleichen ist und die Messlatte für romantische Dramen unendlich hoch legt. Durch einen Hauch von Magie und die Macht der Wünsche hat sich Clannad After Story noch über meine bisherigen Favoriten Usagi Drop und Suzumiya Haruhi no Shoushitsu erhoben.

Der ultimative Liebes-Anime Clannad After Story lässt 10 von 10 Herzen unter Tränen erbeben.
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Avatar: Niru#5
(Diese Kritik richtet sich ausschließlich an Kenner der ersten Staffel bzw. des Films)
Angesichts des hochwertigen Vorgängers und dessen größtenteils abgeschlossenem Ende, ist es naheliegend, sich zu fragen, ob eine komplette 2. Staffel dieses Niveau halten könne und ob diese nicht größtenteils aus fanorientierten Fillern bestehen würde, wonach es auch gerade in den ersten Folgen sehr aussieht. Wer jedoch über diese anfänglichen Fillerarcs hinausschaut, wird mit der Erkenntnis belohnt, dass doch noch so einiges aus "Clannad After Story" herauszuholen war, was größtenteils an den neu hinzu gekommenen Storyaspekten und der damit einhergehenden Dramatik liegt, welche für mich gegen Ende noch überzeugender und mitreißender war als im Vorgänger.



Story:
Bis einschließlich Folge 8 bekommt man drei kurze 2-3 Folgen lange Geschichten präsentiert, welche u.a. auch dazu dienen einige der Nebencharaktere genauer zu beleuchten. Während das erste dieser Arcs noch sowohl komödiantisch als auch dramatisch gesehen überzeugen kann, fallen die anderen beiden Geschichten weniger unterhaltsam aus. Das 2. Arc ist zwar an sich noch einigermaßen mitreißend, doch gerade für Kenner von “Kanon” bietet es handlungstechnisch nichts Neues. Die dann folgende Geschichte um Yukine und ihren Bruder ist nicht nur besonders uninteressant ausgefallen, sondern stellt sich letztlich auch als komplett sinnlos heraus, da man die darin neu eingebrachten Charaktere nicht mal mehr zu Gesicht bekommt.

Ab der 9. Folge startet dann die eigentliche Hauptgeschichte, in der Tomoyas Einstieg in die Arbeitswelt und vor allem seine Beziehung zu Nagisa thematisiert wird. Aber auch das gestörte Verhältnis zu seinem Vater wird auf bewegende Weise, wenn auch nur kurz, wieder aufgegriffen und nun auch inhaltlich zu einem Abschluss gebracht.
Die sich anfangs langsam entwickelnde und eher seichte Handlung lässt diese Staffel dabei fast schon ins Slice of Life Genre abdriften, was aber erstens aufgrund des sympathischen Casts nicht weiter stört und zweitens einen wirkungsvollen Kontrast zur später wiederkehrenden Dramatik darstellt, welche ich in derartig berührend tragischer Form selten bei einem Anime erlebt habe. Zumindest in diesem Punkt übertrifft die After Story deutlich die erste Staffel.
Leicht kritikwürdig gibt sich jedoch die letzte Episode, (ich beziehe mich dabei auf Folge 22, da die Folgen 23 und 24 lediglich Rückblickepisoden sind) denn diese enthält eine lange Szene, die doch ziemlich fehl am Platze wirkt. Im Grunde genommen bekommt “Clannad After Story” aber dennoch einen einigermaßen würdigen Abschluss spendiert.


Cast:
An Charakteren gibt es bei der 2. Staffel (fast) keine Neuzugänge, da man ohnehin das Augenmerk auf die beiden Protagonisten gerichtet hat. Dies stört jedoch weitaus weniger, als die Tatsache, dass die anderen Charaktere, denen in der ersten Staffel noch komplette Kapitel gewidmet wurden, so gut wie keine Screentime mehr bekommen haben und letztlich nur noch als gelegentliche Besucher unseres Hauptpärchens herhalten. Natürlich ist es auch keine leichte Aufgabe sie angesichts der neuen Umstände noch sinnvoll ins Geschehen einzubinden, doch gerade bei den Anfangsfillern hätte man dies doch machen können, statt absolute Statistenrollen wie die Vermieterin deutlicher zu beleuchten. Glücklicherweise vermag es Tomoya aber als überaus interessanter Protagonist aufgrund seiner gelungen präsentierten Charakterentwicklung, hier einiges zu retten. Wie er fortwährend durch die harten Zeiten die ihn erwarten geistige Reife erlangt, wurde größtenteils richtig überzeugend umgesetzt. Leider hätte man in dieser Hinsicht gerade bei Nagisa mehr erwarten können, denn sie kommt auch unabhängig von ihrer gesundheitlichen Lage über ihr Image des schwächelnden Mädchens nicht wirklich hinaus, obgleich sie zweifelsohne auch in dieser Staffel eine Sympathieträgerin bleibt.


Zeichnungen/Sound/Inszenierung:
Wie man es von KyoAni schon gewöhnt ist, sprechen die extrem detaillierten Umgebungen und das wunderschöne Charakterdesign natürlich für sich und stehen dem Vorgänger in nichts nach.
-> Absolute Topqualität in allen optischen und animationstechnischen Belangen!
Selbiges lässt sich auch über die fabelhafte Musikunterlegung sagen, die neben den alten gelungenen Stücken auch einiges Neues bietet.
Besonders erwähnenswert ist auch bei dieser Staffel, die gut durchdachte Inszenierung, in welcher sich widerspiegelt, dass hier offensichtlich Profis am Werk waren. So wird des Öfteren geschickt mit Kamerapositionen und Umgebungseffekten umgegangen, um z.B. Aussagen von großer Bedeutung oder bestimmte Gefühlsregungen noch besser hervorzuheben, als dies durch die ebenfalls hervorragende Synchro sowieso schon getan wird.



Fazit:
Ob die starke thematische Veränderung weg vom typischen Harem Anime, hin zu dramatisch geprägter Slice of Life Story, dieser Staffel letztlich gut getan hat, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlichen sehe diesen Schwerpunktwechsel aber insgesamt als geglückt an, wenn man von den leider teils verblassten Charakteren und der gelegentlichen Langatmigkeit einmal absieht.
Die fast schon zu tragischen Wendungen verlieren ihre Wirkung dadurch nämlich nicht. Offen gebliebene Fragen werden zudem beantwortet und auch das typische Clannad Flair ist uns, wenn auch leicht verändert, erhalten geblieben.
Somit haben wir mit "Clannad After Story" eine durchaus würdige Fortsetzung, welche sich nicht hinter anderen Genrespitzen zu verstecken braucht.
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Titel

  • Japanisch Clannad After Story
    クラナド アフターストーリー
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.10.2008 ‑ 27.03.2009
  • Englisch Clannad After Story
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 20.10.2009 ‑ 08.12.2009
  • Deutsch Clannad After Story
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 03.07.2015 ‑ 30.12.2015
    Publisher: FilmConfect
  • xx Synonyme
    Clannad 2nd Season, Clannad Staffel 2

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