Corpse Princess (Aka) (Anime)Shikabane-hime: Aka / 屍姫 赫

  • TypTV-Serie
  • Episoden13 (~)
  • Veröffentlicht02. Okt 2008
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Corpse Princess (Aka)
© 2008 赤人義一/スクウェアエニックス・屍姫製作委員会
„Shikabane“ (die Untoten) sind der Schrecken der Lebenden, aber die „Shikabane Hime“ (Leichen-Prinzessinnen) sind der Schrecken der Untoten. „Wir existieren nur zu einem Zweck - um Untote zu vernichten.“ Genau so würde Makina sich selber beschreiben, denn sie ist eine Shikabane Hime.

Die Leichen-Prinzessinnen werden üblicherweise vom Daigensui (Generalissimus) des Shingon-Buddhismus zugehörigen Kougonshyuu-Ordens erschaffen, indem die Leiche eines jungen Mädchens wiederbelebt wird. Aus bisher ungeklärten Gründen hat unsere Heldin, Hoshimura Makina, wahrscheinlich nach ihrem Tode einen Pakt mit diesem Orden geschlossen. Nun ist sie dazu gezwungen, sich eine Treppe aus den Leichen 108 Untoter in den Himmel zu bauen, bevor sie in Frieden ruhen darf. Dabei steht ihr der Lebemann-Mönch Tagami Keisei, ein Mitglied des oben genannten Ordens, zur Seite.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Kommentar zur ersten und zweiten Staffel.

Es ist eine Untote mit Uzis! Eine UNTOTE mit UZIS!!.... ähm, ja. Anfangs ist das wirklich das einzig Besondere an der Serie, doch glücklicherweise gibt es neben Serien, deren Qualität immer weiter abnimmt auch noch welche, die ihr vorhandenes Potential schlussendlich doch nutzen, so dass die anfangs erwähnte nicht unstylischen Kombination bei der Protagonistin, die auch optisch zum Ansprechendsten gehört, was das Jahr 2008 hervorgebracht hat, nicht alles bleibt was der Anime zu bieten hat.


Wenn man in der Beschreibung liest, dass sich Makina eine Treppe zum Himmel aus Leichen bauen soll, dann ist ein Hauptelement des Anime schon einmal klar: Action! In den ersten Episoden ist das auch so ungefähr alles was die Serie zu bieten hat. Nach Monster-of-the-day-Schema tauchen diverse Untote auf, die von ihr in immerhin nicht unstylischer Weise bekämpft werden, wenn die Kämpfe an sich auch nicht sehr lange dauern. Einziges kleines Qualitätsplus bleibt der Umstand, dass es sich nicht um massenhaft untotes Fußvolk handelt, sondern um Einzelmonster mit jeweils einer kleinen Geschichte. Alles in allem ist der Anfang allerdings nichts wirklich Besonderes und man wartet mit der Zeit immer ungeduldiger auf eine wirkliche Handlung und Informationen zu den Charakteren. Glücklicherweise wartet man nicht vergeblich, denn nach ein paar Episoden beginnt man langsam die eigentliche Geschichte einzubinden und ab dem Zeitpunkt geht es mit Shikabane Hime spürbar bergauf. Neue Charaktere werden eingeführt, der Dramaanteil steigert sich stetig, es werden erste Einblicke in Makinas Vergangenheit gegeben, die Actionszenen werden länger und interessanter, … Kurz gesagt, der Anime besinnt sich seines vorhandenen Potentials und wird damit zu einer um einiges unterhaltsameren Serie als er zu Beginn war. Man braucht sich jetzt keine tiefgründige Handlung oder Charaktere erwarten, aber Punkte wie etwa das komplizierte Verhältnis zwischen Menschen und Shikabane Himes und das krampfhafte Klammern der Menschen an ihr Leben werden in einem Umfang behandelt, wie er für einen Anime wie diesen angemessen erscheint. Vor allem in der zweiten Staffel hat man dann den richtigen Mix aus Drama und düsterer Action gefunden bietet so bis zum Schluss kurzweilige Unterhaltung. Zum Ende sei allerdings angemerkt, dass man es mit einem offenen, wenn auch trotzdem überraschend befriedigenden zu tun bekommt.

Für die Charaktere hat man sich vor allem in der ersten Staffel nicht übermäßig Zeit genommen, aber man merkt immerhin schon, dass Makina letztendlich doch mehr zu bieten hat als ihre „Ich bin tot also lass mich in Ruhe“-Einstellung, mit der sie einen eher herben (dadurch allerdings passenden) Charme versprüht. Bei Ouri muss man sich allerdings bis zur zweiten Staffel gedulden, bis auch er eine interessantere Figur wird. Leider muss man sagen, dass besonders die anderen Shikabane-Himes typische Fanservice-Archetypen darstellen und man bei einigen dabei schon über das Ziel hinausgeschossen ist. Besonders in der zweiten Staffel bekommt man es hier mit Figuren zu tun, die dadurch nicht mehr wirklich in die Serie passen.

Nicht unerwähnt sollen schlussendlich noch das OP „Beautiful fighter“ und das ED „My Story“ von angela bleiben, die beide nicht nur musikalisch gelungen sind, sondern stimmungsmäßig gut zum Anime passen (und jeweils zu meinen Favoriten 2008 zählen).

Fazit:
Letztendlich nutzt Shikabane Hime das vorhandene Potential und wird zu dem, was man von Anfang an erwartet hat, ein düsterer Actionanime mit ansprechend inszenierten Kämpfen, der nicht an Drama spart, aber nicht unbedingt tiefgründig ist. Im Verlauf der ersten Staffel findet man den richtigen Genremix und behält diesen dann bis zum Schluss bei, weshalb die zweite Staffel auch im Vergleich die bessere ist.
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Avatar: Aodhan
V.I.P.
#2
Shikabane Hime ist ein reinrassiger Action-Anime, der nach einem etwas zähen Einstieg von Episode zu Episode immer besser wird und wie man es von Gainax gewohnt ist mit stylishen Actionszenen glänzt.

Da es sich bei der Vorlage um einen Shounen-Manga handelt, überrascht es nicht sehr, dass der Anime zu den gängigen Stilmitteln des Genres greift und demnach ziemlich einfach gestrickt ist; zumindest am Anfang, denn dort verläuft Shikabane Hime nach dem "Monster of the Day"-Prinzip und hat außer Action kaum was zu bieten. Trotzdem ist auch hier schon eines der markantesten Merkmale des Animes erkennbar, nämlich die düstere Stimmung, die gekonnt durch den Einsatz von Mitteln des Horror-Genres erzeugt wird und zumindest für mich alleine dadurch den Anime gegenüber anderen Genre-Vertretern stark aufwertet. Außerdem stammt der Anime von Gainax, also wird die einfache Handlung zumindest gut inszeniert und die Actionszenen sind wie erwartet eine Augenweide. Im späteren Verlauf nimmt Handlung dann endlich Fahrt auf und überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen und hochdramatischen Entwicklungen. Dass der Anime dabei trotzdem noch ein Action-Anime bleibt sollte aber klar sein und deswegen ist er für alle die, die eine anspruchsvolle Handlung vorziehen, auch nicht wirklich empfehlenswert. Zwischen den Actionszenen gibt es ab und an mal einige Comedy-Szenen zu sehen, die wie man es von Gainax kennt ziemlich überzeichnet wurden und dadurch überhaupt nicht zur düsteren Stimmung passen. Sie kommen allerdings so selten vor, dass sie nicht wirklich stören. Neben diesen Szenen ist mir vor allem die letzte Episode negativ aufgefallen, da der eigentliche Höhepunkt schon mit Episode 12 erreicht wird und ihre Nachfolgerin fast zur Hälfte aus Recaps besteht.

Die zweite Staffel steht der ersten in nichts nach und schafft es sogar sie in puncto Spannung zu übertreffen. Das offene Ende wirkt im ersten Moment etwas unbefriedigend, aber eigentlich passt es doch ganz gut, weil mit ihm zumindest die Entwicklung der Heldin abgeschlossen wird.

Ich denke es steht wohl außer Frage, dass ein Action-Anime kein Charakterdrama ist und dementsprechend wird auf die meisten Figuren auch nur oberflächlich eingegangen. Das bedeutet aber nicht, dass die Figuren nicht interessant wären; zumindest die Shikabane Himes sind das auf jeden Fall, ganz besonders natürlich die Protagonistin Makina, die sich mit ihrem herben Charme wohltuend von ihren ganzen "Moe-Kolleginnen" abhebt und durch die tragischen Hintergründe zumindest nicht blass bleibt. Im Gegensatz dazu ist ihr Gegenstück Ouri ein 0815-Charakter nach dem Lehrbuch, dem es selten gelingt Akzente zu setzen. Interessanter ist da schon sein "Bruder" Keisei, der, wenn er sich nicht gerade für die Comedy-Szenen die Narrenkappe aufsetzt, einiges zur dramatischen Handlung beiträgt.
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Avatar: Shika#3
Shikabane Hime Aka ist lebendig!

Ja, man mags kaum glauben, aber für eine Leiche ist Makina ziemlich flott auf den Füssen unterwegs und beweist mit ihren beiden Uzis, wo untotes Volk hingehört, nämlich unter die Erde. Abgesehen von ihr natürlich. ;-)


Tja, was soll man nur über die Charaktere schreiben. Da wäre mal Makina, unser Main Character, die vor allem durch ihre unterkühlte Art hervorsticht. Man hat das Gefühl, dass sie sich genauso viel hasst, wie den Rest der Welt. Einzig allein für Keisei, ihren "Vertrags"Mönch, hat sie was übrig, dass sich im Lauf der Geschichte erkennen lässt. Keisei, selber, ist für mich die unsympatischste Figur überhaupt in dem Anime. Ich kann mir nicht helfen, aber dieses ganze "moe" und seine komikartigen Anfälle sind dermaßen klischeebeladen und upassend, dass er mir mit der Zeit einfach unsympathisch geworden ist. Der ständige Wechsel vom fürsorglichen Erwachsenen zum Kasperl hat echt genervt. Dann wäre noch Ouri, der offenbar hier als 0815 Junge bewertet wird. Falsch! Das sehe ich wiederum ganz anders. Offenbar haben sich hier einige darin verbissen, dass er der typische Gutmensch mit der "Ich will alle retten"-Attitüde ist. Dem stimme ich nur zu einem kleinen Teil zu. Im Laufe der Story kommt auch mehr Backgroundstory über Makina, Keisei und Konsorte, jedoch hat mir die Geschichte über Ouri am meisten gefallen. Der Junge hat einen kleinen seelischen Schaden - er spührt keine Angst! Und das führt dazu das ich seine Aktionen teilweise nachvollziehen kann. Die mit Sicherheit nicht von kamikazemäßiger Gutmenschrettung zu verstehen sind, sondern vielmehr Teil seiner Neugirde und Furchtlosigkeit.

Dies bringt mich auch schon zur Story. Ouri endeckt eines Abends Makina und ab dem Zeitpunkt kreuzen sich ihre Wege alle Episoden. Sie jagt die Untoten und er hat irgendwie das "Gespühr" dafür wo die lebenden Toten gerade auferstehen. Dabei steht wohl die Action anfangs allein im Mittelpunkt. Nein, keine Charakterentwicklung, keine Romanze, kein Horror, kein Drama (anfangs). Man wartet und wartet, aber so wirklich passiert in dieser Richtung doch nichts. Dafür werden die Untoten viel besser durchleuchtet. Man erfährt ihre Motive, warum sie nicht von der Welt loslassen können und über die Untoten Prinzessinen, die sie jagen.

Die Animation ist gut. Dass muss sie sein, denn immerhin ist der Anime actiongeladen. Standbilder wären da fehl am Platz.

Die Musik könnte wirklich besser sein. Das Opening war irgendwie nervtötend. Ich musste es fast immer überspringen. Das Ending war durchschnitt. Die BGM war in Ordnung. Hielt sich dezent. Etwas störend war für mich die Synchronstimme von Makina zum Ende der Serie. Offenbar ist die Frau (Akiyama Nana) nicht in der Lage Gefühlsausbrüche akkustisch wiederzugeben. Stattdessen darf ich mir den stummen Gesichtsausdruck Makinas mehrere Sekunden lang ansehen.

Resümee: Der erste Teil wurde, alles in allem, gut gemacht. Folge 13 war umsonst, da hier nur eine Rückblende erfolgte. Einige Fragen sind noch offen, die hoffentlich in der zweiten Staffel beantwortet werden. Und ich hoffe doch, dass etwas mehr Drama hinzukommt, das könnte der Serie die nötige Würze geben.
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