Porphy no Nagai Tabi (2008)ポルフィの長い旅

Anime Beschreibung

Anime: Porphy no Nagai Tabi
Die Geschichte basiert auf der französischen Novelle "Die Waisen von Simitra" von Paul-Jacques Bonzon. Die griechischen Geschwister Porphyras und Mina verlieren bei einem Erdbeben ihre Eltern. Anstatt bei ihrer Pflegefamilie zu bleiben beginnen sie eine abenteuerliche Reise quer durch Europa...
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: The Gon#1
Story:5
Charaktere:6
Animation:5
Musik:5
Unterhaltungswert:6
Porfy no Nagai Tabi
Porfys lange Reise gehört zusammen mit Les Miserables: Shoujo Cossette und Konnichiwa Anne zu den Neuauflagen der World Masterpiece-Theater Anime. Als Vorlage diente diesmal die griechische Geschichte "Porf lässt Marinna nicht im Stich" von Paul-Jaques Bonzon. Die Zielgruppe sind wie bei allen Titeln der Reihe Familien und in erster Linie Kinder.


Story
Die WMTs sind ja bekannt bzw. bei manchen sicher auch berüchtigt dafür, dass die sich im historischen Setting befindende Story sehr langsam voranschreitet und sich viel Zeit lässt. So ist das auch bei Porfy. Das erste Fünftel besteht daher aus zum Gros unwichtigen Einzelfolgen ,in denen man die Protagonisten Porfy, Mina sowie deren Eltern und Freunde kennenlernt. Diese Folgen bestehen demzufolge aus reinem Slice of Life, selten mit einer winzigen Prise Drama. Dummerweise ergibt das zusammen mit der sehr ruhigen und ansonsten durchschnittlichen Musik einen selbst für WMT-Verhältnisse zu langsamen Start. Nach einem Unglück verlieren Porfy und seine kleine Schwester Mina dann nicht nur ihre Eltern, sondern werden auch voneinander getrennt. Es folgt eine episodische Reisegeschichte in der Porfy versucht Mina zu finden. Einige Folgen werden aber auch der Schwester gewidmet, die ironischerweise deutlich seltener und deutlich stärker sind als jene, in denen der große Bruder im Mittelpunkt steht. Der Grund ist, dass Mina immer mit den gleichen Charaktern zusammen ist und in der Gruppe durchaus Konflikte entstehen. Porfy hingegen trifft nahezu nur gutherzige Menschen und löst dann noch all deren schon seit Jahren bestehenden Probleme. Ingesamt muss man sagen, dass mich auch der Reiseteil nicht überzeugen konnte, da der Geschichte auch hier jegliche Würze fehlt.

Charakter
Ein Grund dafür dass die zahlreichen ruhigen Episoden eher anöden als unterhalten sind sicherlich die Charaktere selber. Auch wenn der zu beginn 12-jährige Hobbyautomechaniker Porfy an sich kein unsympathischer Charakter (freundlich, offen, hilfsbereit, etwas naiv) ist, so wird es in all den Folgen nicht wirklich geschafft Sympathie für ihn aufzubauen. Damit steht und fällt der Unterhaltungswert der Geschichte natürlich.
Der einzig wirklich interessante Charakter ist wohl der Trickbetrüger Carlos, der zu der Gruppe gehört die Mina aufgenommen hat. Aber an sich kommen außer Porfy alle Charaktere zu selten vor um sie wirklich beurteilen zu können.

Animationen
Erwähenswert sind bei diesen Anime die wohl ungewöhnlichen Animationen. Das Charakterdesign ist recht eckig und die Hintergrundfarben sind ungewöhnlich matt. Eine nette Idee war es sicherlich die im Anime gezeigten Kinofilme als Realfilme umzusetzen, doch ob das wirklich alles zusammenpasst sei mal dahingestellt. Wirklich gefallen haben mir die Animationen nicht. Aber evtl. ist der Anime für jene, die gerne unübliche Animationen sehen einen Blick wert.

Fazit
Zusammenfassend muss man sagen, dass Porfy für mich der bis jetzt mit Abstand schwächste Teil der WMT-Reihe ist. Die Geschichte ist unglaublich langatmig und der quasi allein handelnde Porfy weis es nicht den Zuschauer wirklich in seinen Bann zu ziehen. Es kommen einfach nie wirklich Emotionen auf, etwas wovon die WMT eigentlich leben. Stellenweise bemerkt man zwar den Versuch, aber leider bleibt es auch stets nur dabei. Fairerweise sei erwähnt, dass der Spannungsbogen gegen Ende nochmal stark anziehen soll. Momentan hab ich allerdings keine Motivation dazu, dass zu überprüfen. Bis jetzt war der Anime einfach eine zu große Enttäuschung.
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Avatar: Asane#2
Mein erste Rezension und gleich ein Verriss.

Es muss schon gute Gründe und hinreichende Empfehlungen geben, damit ich mir eine Serie antue, die über mehr als 26 Folgen geht. Das war hier so nicht der Fall. Neugierig gemacht hat mich eine Erwähnung in einem englischsprachigen Forum. Dazu kam, dass es sich um eine Serie im Rahmen des World Masterpiece Theater handelte, die zudem nicht ganz einfach aufzutreiben war.

Das folgende ist sehr subjektiv gehalten, jedoch nicht ohne objektive Kriterien anzuführen. Und es wird längst nicht auf alle Aspekte eingegangen, das wird sonst schlicht zu lang...


Natürlich sind die Ansprüche an solch eine Serie nicht die gleichen wie bei einem Ghibli-Film; man kann nicht über die Länge von 50 Folgen durchgehend hohe Animationsqualität erwarten oder ein in allen Belangen ausgefeiltes Drehbuch.

Was "Porphy" zu bieten hat, war dann allerdings weit unter den eh schon niedrig gesteckten Erwartungen.


Erster Eindruck

Man muss in der Tat zweimal hinschauen: die Serie stammt aus dem Jahr 2008. Denn das, was man visuell geboten bekommt, liegt noch deutlich unterhalb klassischer WMT-Qualität der 80er Jahre - das hier ist tiefste 70er Jahre. Die Figuren sind flach und wenig detailreich; die Animationen von Bewegungsabläufen eher staksig; Dialogszenen sind oft von unmotivierten Pausen durchzogen, als warte jemand auf den Souffleur.

Die Schlichtheit in der Gestaltung der Figuren zeigt sich bspw. an den Kleidungsstücken: innerhalb einer dicken Outline wird ein Farbton gegossen - von Schattierung, Kontur, Textur oder irgendwas, was den Anschein dreidimensionaler Struktur erwecken könnte, keine Spur.

Die BGM ist (vorsichtig formuliert) eigentümlich. Überhaupt hat man bei der Musik etwa ein gutes halbes Dutzend Stücke, die wenig einfallsreich wirken, was mit gesucht originellen Wendungen und Intrumentaleffekten auch nicht wettgemacht wird. Die Zuordnung Szene - Musik wirkt oftmals ziemlich willkürlich. So wird einmal beim Eintreten in das feierliche Halbdunkel einer orthodoxen Kirche ein leicht nerviges Happy-go-lucky-Musikstück gewählt, was nicht mal unfreiwillig komisch wirkt, sondern einfach nur daneben ist.


Zu den Charakteren

Was mir aber besonders gegen den Strich ging, waren die Charaktere selbst. Die Protagonisten pflegen häufig ein ausgeprägt idiotisches Verhalten, was dann auch recht gut mit der hölzernen Dialogführung harmoniert, die noch einen Zacken kantiger und gekünstelter daherkommt, als man es von anderen Anime eh schon gewohnt ist...

Porphy selbst ist ein Holzkopf, wie ihn die Welt nur selten gesehen hat (Kouhei in Shouwa Monogatari z.B.). Im wesentlichen vorlaut, oft besserwisserisch und egozentrisch, bei weitgehender Lernresistenz - von seinen handwerklichen Fähigkeiten mal abgesehen. Da wundert sich das Früchtchen bspw., dass beschäftigte Erwachsene leicht unwirsch reagieren, wenn sie schräg von der Seite mit "nee..." angesprochen werden - obgleich Porphy schon so langsam was über Umgangsformen erfahren haben müsste, speziell von Leuten, die ihm wohlgesinnt sind und sich auch entsprechend höflich ihm gegenüber aufführen.

Und aus eben genau diesem Grund (erwiesene Lernresistenz) gerät Porphy immer wieder in Schwierigkeiten, vermeidbare Schwierigkeiten, wie etwa in der Szene, als er auf dem Markt
einem Händler das Foto seiner Schwester unter die Nase hält ("nee... NEE...!"), und selbst nach dreimaliger Aufforderung, hier nicht im Wege rumzustehen, einigermaßen renitent bleibt, selbst nach der erhaltenen Auskunft "nie gesehen". Woraufhin der genervte Händler das Foto packt und in Stücke reißt.
Nicht gerade nett, aber auch nicht völlig unverständlich.

Oder Episode 8: Porphy hat spitzgekriegt, dass
Nägel Autoreifen kaputtmachen können, weswegen die Fahrer dann zu seinem Vater kommen, um das reparieren zu lassen. Also beschließt er, auf dem Markt eine Packung Nägel zu kaufen und diese zu nachtschlafender Zeit auf der Straße zu verteilen, um so der väterlichen Werkstatt zu etwas mehr Umsatz zu verhelfen.
Und hier kommt die gnadenlose Pädagogik der Regie ins Spiel: Porphy kommt mit dem Kauf nach Hause und benimmt sich zunächst mal auffällig unauffällig, so dass eigentlich jeder merken muss, dass da was im Busch ist.
Dann plaziert er sein Päckchen in seiner Dachkammer auf einem Stuhl (ein besseres Versteck ist ihm nicht eingefallen?). Und als es dunkel geworden ist und alle schlafen, schleicht er sich hinaus, verteilt die Nägel auf der Straße, bekommt aber Muffensausen oder Gewissensbisse (so genau weiß man das nicht) und sammelt sie wieder ein. Ein Auto nähert sich derweil (von weitem sicht- und hörbar), unser Held jedoch ist so paralysiert, dass er sich anfahren läßt. Verarztet und wieder zu Hause, fliegt die ganze Geschichte auf, Porphy gibt sich geläutert, die Kleinen vor dem Bildschirm haben auch wieder was gelernt, und alles ist gut.

Ehrlich, man greift sich nur noch ans Hirn. Immer wieder.

Seine Schwester Mina ist in dieser Hinsicht vor allem deswegen erträglicher, weil sie eher selten den Mund aufmacht. Aber allgemein ist sie auch nicht eben die Hellste.


Was sonst noch auffällt:

Die MC rennen immer im gleichen Outfit rum. Ich vermute mal, man will damit nicht so sehr den Wiedererkennungswert steigern, sondern eher Produktionszeit und -kosten sparen. Dass bei einer solchen Irrfahrt der beiden Geschwister auf Wechselwäsche verzichtet wird, scheint plausibel; dass aber daheim in der Familie die Leute monatelang täglich in den gleichen Klamotten rumlaufen, mutet doch etwas seltsam an.


Aber immerhin, der unbedarfte Zuschauer kann so einiges lernen (Achtung, pägagogischer Impetus!):

-überall in Europa spricht man Japanisch
-behördliche Formalitäten sind inexistent
-einiges über die damaligen Umstände der süditalienischen Stadt Matera
-Mafiosi schreiben Namen in riesiger krakeliger Schrift in ihre Notizbücher (pro Zeile 1 Name), um sie später desto theatralischer durchstreichen zu können
-nimmt man in Savoyen einen ganz bestimmten Pass rüber in die Provence, gelangt man ohne weitere Umstände einen Tag später nach Paris.


Wo bleibt das Positive?


Welche guten Haare kann man denn an dem Anime lassen, fragt sich jetzt wohl der eine oder die andere. Nun, im wesentlichen drei:
Eben der letzte Paris-Arc zum Beispiel. Dass die Story nicht Knall auf Fall endet, sondern dieses Ende mählich aufgebaut wird, wechselseitig aus zwei Erzählperspektiven. Also ähnlich wie bei der kleinen Prinzessin Sara.

Desweiteren, dass man es hin & wieder schafft, die Erwartungshaltung des Zuschauers zu enttäuschen: Einige Items
(Uhr, Eule, Foto)
begleiten die beiden auf ihrer Reise. Diese gehen im Laufe der Ereignisse verloren (teils aufgrund besagten idiotischen Fehlverhaltens),
und bleiben dann auch verloren.
Dafür gibt's einen halben Stern.

Und zu guter letzt die Hintergründe, die Szenerie, die Landschaften, die wirklich beeindruckend gut geraten sind. Es war immer eine Freude, in die kargen, weiten mediterranen Landschaften einzutauchen, die es immer auch schaffen, ein Gefühl von Heimat zu vermitteln. Wer schon mal im Westen Griechenlands war, weiß vielleicht, was ich meine. Auch dafür einen Stern.

Fazit & Tip:

Wer Wert legt auf so Sachen wie Kohärenz und Logik und widerspruchsfreie Handlungsweisen: am besten halb besoffen schauen, wenn man vereinzelte Teile von Plot, Dialogen und anderen tragenden Handlungselementen nicht mehr so richtig mitkriegt.

Ansonsten: meiden.
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Titel

  • Japanisch Porphy no Nagai Tabi
    ポルフィの長い旅
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.01.2008 ‑ 28.12.2008
  • xx Synonyme
    Porfy's Long Journey, Porfy no Nagai Tabi

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