• TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht04. Apr 2008
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Kurenai
Der sechzehnjährige Shintaro Kurenai ist ein Schlichter. Trotz seiner Jugend und seiner lockeren Art besitzt er große Fähigkeiten, wenn es darum geht, seine Klienten und deren Interessen zu beschützen.

Eines Tages erhält er das Angebot, Bodyguard von Kuhouin Murasaki, der Tochter einer reichen und einflussreichen Familie, zu werden. Shintaro lebt fortan in einer heruntergekommenen Wohnung zusammen mit Murasaki, seiner siebenjährigen Hausherrin, Auszubildenden und selbsternannten Verlobten und anderen exzentrischen Mädchen: Ginko, Yuuno und Chizuru. Ginko ist eine Kindheitsfreundin von Shintaro und handelt als seine Agentin. Seine ältere Adoptivschwester Yuuno ist Martial-Arts-Lehrerin und sieht es gar nicht gerne, wenn Kurenai von irgendwelchen Problemen in seinem Schlichterjob belastet wird. Chizuru ist Yuunos siebenjährige Schwester und macht sich ebenfalls große Sorgen…
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Aodhan
V.I.P.
#1
Kure-Nai ist ein ungewöhnlicher Anime, den man wohl am ehesten als eine Mischung aus Slice of Life und Drama bezeichnen kann und der schon alleine wegen der Charaktere sehenswert ist.

Was den Anime so interessant macht, ist die Art wie seine Geschichte erzählt wird und das Zusammenspiel zwischen den Charakteren, das von hervorragenden Dialogen getragen wird. Der eigentliche Hauptkonflikt spielt erst gegen Ende eine Rolle, vorher nimmt sich Kure-Nai ausgiebig Zeit das Alltagsleben der Figuren zu zeigen und die Entwicklung von Murasaki voranzutreiben. Die Episoden sind mal ruhig, mal actionreich und glänzen oft durch gute Einfälle, so verwandelt sich die sechste Episode mal kurzerhand in ein Musical. Action steht zwar nicht in Vordergrund, aber wenn es mal eine solche Szenen zu sehen gibt, dann kann sowohl die Animation als auch die Choreographie überzeugen. Hoch anzurechnen ist dem Anime, dass er trotz seiner Konstellation nichts mit Lolicons am Hut hat, es sein denn man neigt schon dazu, Alltäglichkeiten zu sexualisieren.

Die Charaktere sind passend zum ungewöhnlichen Erzählstil des Animes alles andere als stereotyp, allenfalls bei Shinkorou kommt ein wenig der Shounen-Held durch wenn man genau hinschaut. Besonders gut gelungen ist Murasaki, die sich tatsächlich wie ein siebenjähriges Kind verhält (wenn man mal von ihrer etwas überzeichneten geistigen Reife absieht) und die auch die auffälligste Entwicklung in der Geschichte durchmacht. Selbst wenn in 12 Episoden nicht genug Zeit bleibt um alle Charaktere richtig auszuspielen und es durch die Kürze auch nicht möglich ist auf die Hintergründe detailliert einzugehen, hat so gut wie jeder seine interessanten Eigenarten und Macken an sich, so dass die Figuren lange nicht so oberflächlich sind, wie man es sonst gewohnt ist.
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Avatar: Niru#2
"Kure-nai" präsentiert sich insgesamt als ein eher unkonventionelles Slice of Life Anime mit gelegentlichen kampfsportgeprägten Actioneinlagen und vermag es vor allem durch die gelungene Charakterentwicklung über die meiste Zeit richtig unterhaltend zu sein. Der Hauptcharakter Shinkurou beschützt die 7 jährige Kuhoin Murasaki vor einem furchtbaren Schicksal und in gewisser Weise bedankt diese sich auch entsprechend dafür, indem sie die gesamte Serie davor beschützt, als bestenfalls durchschnittlicher Fighting Anime zu enden. Diese kleine aber feine Protagonistin ist es nämlich zum größten Teil, die “Kure-nai” mit ihrer Niedlichkeit und ihrem exzentrischen Verhalten zur Einzigartigkeit verhilft.


Story/Cast:
Storytechnisch gibt sich “Kure-nai” nicht sonderlich spektakulär. Bis auf die letzten 2 Folgen liegt der Schwerpunkt klar auf dem Zusammenleben von Murasaki und Shinkurou und den daraus resultierenden charakterlichen Veränderungen, welche vor allem Erstere durchlebt. In dieser Entwicklung liegt auch die große Stärke des Animes, denn man schaut wirklich gerne dabei zu wie die kleine, niedliche verwöhnte und anfangs auch arrogante Protagonistin durch den positiven Einfluss von ihrem unter weitaus ärmlicheren Verhältnissen aufgewachsenem Beschützer nach und nach liebenswürdiger wird und wie sie immer mehr über das Leben außerhalb ihrer fast schon gefängnisähnlichen Villa lernt. Das aus dem abgeschottetem Leben resultierende weltfremde Verhalten, birgt zudem einiges an komödiantischem Potenzial, welches auch gut genutzt wurde.
Damit kommen wir aber auch leider schon zu den großen Schwächen des Casts, denn kaum eine der anderen Personen in dieser Serie, ist als wirklich interessant oder unterhaltend zu bezeichnen. Shinkurou ist zwar eigentlich ganz sympathisch, doch auch ziemlich gezeichnet durch seine schlimme Vergangenheit über welche man leider wohl nur als Kenner des Mangas genauer informiert ist, wodurch man sich ein wenig fühlt, als hätte man eine Serie mit der 2. Staffel begonnen.
Einigermaßen liebenswert wirken auch noch die beiden seltsamen Nachbarinnen, zumal diese auch ihren Teil zur Komik beitragen. Die wenigen restlichen Charaktere, wie z.B. die beiden Mitschülerinnen Shinkurous, stellen sich entweder als belanglos heraus oder sind zu undeutlich beleuchtet worden. Dementsprechend lassen auch gerade die zum Glück selten gehaltenen Szenen in der Schule eher Langeweile aufkommen.

Animationen/Action:
Die Animationen sind größtenteils flüssig und auch sehr passend. So haben z.B. Murasakis Bewegungen wirklich etwas kindliches an sich. Auch die Kämpfe können sich aufgrund der flotten Bewegungen und der ansprechenden Choreographie sehen lassen, sind dabei nur leider ein wenig zu abwechslungsarm, um auch bis zu Letzt begeistern zu können. Für Abwechslung wollte man wohl durch die “spezielle Fähigkeit” Shinkurous sorgen, was aber gründlich daneben gegangen ist.
Für mich hat es jedenfalls nichts originelles an sich, wenn dem Protagonisten bei einem Kampf plötzlich ein Knochen aus dem rechten Ellbogen wächst, wodurch unser Held dann plötzlich zum wahren Kämpfertalent wird, zumal dies auch zu skurril in der ansonsten eher realistisch gehaltenen Serie wirkt.
Da wären verschiedenere Kampfstile wesentlich sinnvoller gewesen, um die Action unterschiedlicher zu gestalten.


Fazit:
Letztlich kann man Fans von Fighting Animes diese Serie, aufgrund der Seltenheit und der leichten Monotonie entsprechender Szenen, nur eingeschränkt empfehlen. Für alle, die sich aber auf lustiges Slice of Life mit Martial Arts Einlagen, überzeugender Charakterentwicklung und einer endlos süßen Protagonistin einlassen wollen, ist “Kure-nai” nahezu die perfekte Wahl um mal wieder etwas Ungewöhnlicheres zu sehen.
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Avatar: Blubbmonster#3
Obwohl mir Kurenai empfohlen worden ist, hätte ich es fast vor Ende des Intros, welches einfach nur grausig ist, abgebrochen. Glücklicherweise habe ich es nicht getan, denn es ist, wie ich jetzt nach 4 Episoden sagen kann, der vielversprechendste Anime dieser Saison.

Die Geschichte ist vom Prinziep nichts großartig Innovatives, aber es sind, wie so oft, die Details, die einen Anime sehenswert oder eben zu einem weiteren 0815-Typus des Genres machen.
Es geht, wie ja schon oben beschrieben, um einen Jungen, dessen Eltern um´s Leben gekommen sind, durch welches er sich nun alleine schlagen muss. Er arbeitet als Schlichter, mit anderen Worten: er haut böse Buben um und finanziert damit sein Leben, was ihm eine solide Kampfsportausbildung und Superkräfte ermöglichen. Soviel zum Setting.

Eines Tages erhält er den Auftrag ein kleines Mädchen zu beschützen, dem man die reiche Herkunft mehr als ansieht, und damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Murasaki, die in der Welt des Kleinbürgertums nicht im geringsten vertraut ist, erzeugt mit ihrem snobigen Denken und ihrem gewohnt herrschenden Ton Probleme mehrerer Art für ihren Beschützer, was den zum Teil genialen Comedy-Aspekt des Animes ausmacht.
Doch Kurenai hat einiges mehr zu bieten. Der Versuch ein Personenbezugsdiagram zu malen, würde bei mir schon nach 4 Folgen gänzlich scheitern und einen wirren Haufen an Pfeilen und kleinstgeschriebenen Kommentaren zu Tage fördern. Es ist auch hier prinzipiell wieder nichts großartig neues. Ein Junge, der zwischen zwei Mädchen hin- und hergerissen ist, ein kleines Mädchen, das erwachsen und reif wirken muss/will, aber dennoch unter Einsamkeit und fehlendem Vertrauen leidet etc. Aber es ist alles sehr subtil und teilweise versteckt erzählt. Kein plumpes Ecchigehabe von zwei Mädchen, die sich auf einen Kerl schmeißen und ihn unter ihren Brüsten begraben , um ein Beispiel zu nennen.

Jeder Charakter lässt unglaublich viel Potential erahnen bzw. hat es jetzt schon bewiesen. Murasaki ist mir definitiv schon ans Herz gewachsen, mit ihrer einerseits kindlichen und anerzogenen arroganten Art und andererseits ihrem ehrlichen, ja nahezu selbstkritischen Blickwinkel, mit dem sie die Welt um sich aufnimmt und kommentiert.

Ich bin sehr gespannt, wie dieses Anime weitergeht und wenn es das gegenwärtige Niveau hält, kann ich ihm guten gewissens seine 90% oder mehr verleihen.
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Avatar: Lightmaker#4
Der junge Shinkurou Kurenai ist ein sogenannter Mediator oder “Streitschlichter”. Im Grunde eigentlich nur ein bezahlter Schläger oder Bodygard - allerdings mit einer ganz speziellen Fähigkeit. Eines Tages vertraut ihm seine Chefin Benika Juuzawa ein kleines Mädchen an, das er beschützen soll.


Die kleine Murasaki Kuhouin entstammt einer ebenso reichen und mächtigen, wie pervertiert kranken Familie. Bei den Kuhouins herrscht Inzest und patriarchische Tyrannei. Alle weiblich geborenen Kuhouins werden von klein auf in den sogenannten “Inneren Zirkel” gesperrt, eine abgeschlossene Welt auf dem Anwesen der Kuhouins, die sie nie mehr verlassen dürfen. Eines Tages wird Benika von Murasakis Mutter damit beauftragt, das Mädchen aus diesem Schrecken zu befreien und in Sicherheit zu bringen.

Benika weiß, dass die Kuhouins alles daran setzen werden, um Murasaki zurückzuholen und dabei auch absolut skrupellos vorgehen werden - dennoch vertraut sie das kleine Mädchen dem unerfahrenen Shinkurou an. Denn auch Shinkurou hat eine äußerst schwere Kindheit hinter sich und ihre Intuition sagt ihr, dass der Waisenjunge der ideale Beschützer für Murasaki ist …

Kurenai ist ein wunderbares Drama mit ausgezeichneten Charakteren und einer perfekten Prise Witz und Action. Die kleine Murasaki mit ihrer frechen, altklugen und weltfremden Art wächst einem sofort ganz dick ans Herz. Zunächst noch ganz die feine Dame, muss sie mit Shinkurou plötzlich in einem schmuddeligen und winzigen 1-Zimmer-Apartment ohne Bad und WC hausen. Sie lernt die Welt “draußen” kennen und beeindruckt mit einer Weisheit, kindlicher Güte und seelischer Kraft, die man ihr nicht zugetraut hätte. Aber wie lange kann sie ihrer grausamen Familie entkommen ?

Auch alle anderen Charaktere sind sehr individuell und facettenreich herausgearbeitet, keine typischen Anime-Figuren von der Stange. Die nur 12 Episoden lange Serie entwickelt sehr viel Gefühl und Tiefgang, geht aber leider viel zu schnell vorbei. Und das Ende wird überraschen. Zeichnung und Animation sind sehr gut, aber ungewohnt, die Ambient-Musik passt perfekt. Das einzig störende dürften das Opening und Ending der Serie sein. Wie auch bei diversen anderen guten Serien sind OP und ED völlig unpassend schrill und kitschig und verleiten eher zum abschalten, weil sie einen völlig falschen ersten Eindruck der Serie vermitteln. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird mit einem wunderbaren Ausnahme-Anime belohnt.
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Avatar: Conny#5
„Der Bodyguard – I will always PROTECT you!“


Gleich zu Beginn : Kurenai ist nichts Dolles. Kurenai ist aber auch nichts Schlimmes. Der Anime hat einen wirklich interessanten Stil, sympathische Charaktere, allerdings auch ziemlich nervige Charaktere (die Gott sei Dank schnell in den Hintergrund treten), eine interessante und frische Story und ein glanzloses, wenn auch nicht misslungenes Finale. Ich weiß auch gar nicht genau, was für ein Genre ich Kurenai unterordnen soll. Es hat einen kleinen Touch Fantasy, einen großen Touch Slice-of-Life, einen Schwung trockenen Humor und in einer Folge sogar Musik im Blut.

Story

Es erinnert an „Leon der Profi“ und „Der Bodyguard“ gleichzeitig. Obwohl Shinkuru hier eher wie ein „Halbprofi“ wirkt. Der Hauptcharakter, Shinkuru Kurenai, bekommt den Auftrag auf ein Mädchen namens Murasaki aufzupassen. Sie stammt aus einer betuchten Familie, was zu vielen witzigen Momenten führt, weil sie in einem engen kleinen Apartment mit Shinkuru ziehen muss. Und wie das so am Anfang ist, prallen da zwei Welten aufeinander. Murasaki gehorcht nicht, sieht in Shinkuru bloß als einen von vielen Diener und dadurch geraten sie hin uns wieder aneinander. Aber wie das halt typisch ist, schweißt irgendetwas, irgendwann die Beiden zusammen und eine wunderbare Freundschaft beginnt. Leider kommt in den 12 Folgen, die Hauptstory etwas zu kurz und wird erst gegen Ende mit einigen unerwarteten Momenten so richtig ins Rollen gebracht. Davor gibt es einige Alltags-Folgen, die fast schon wie Filler wirkten, aber trotzdem einen gewissen Grad an Unterhaltungswert hatten. Besonders die Musical-Folge zeugte von hohem Einfallsreichtum und strahlte einen ganz besonderen Charme aus. Das Ende ist wie bereits erwähnt wenig spektakulär, aber es ist immerhin auch hier eine abgerundete und abgeschlossene Sache. Allerdings werden Hardcore-Manga Fans schockiert sein, denn es sollen wohl viele viele Veränderungen vonstatten gegangen sein.

Animation

Optisch hat mir der Anime wirklich erstaunlich gut gefallen. Ich mochte diesen leicht düsteren Stil total und ich fühlte mich fast in einen Tim Burton Anime hinein versetzt (der erst noch erfunden werden muss). Auch das Charakterdesign ist ziemlich gelungen. Etwas gewöhnungsbedürftig waren jedoch die Augen mancher Charaktere, die irgendwie leicht eckig wirkten. Vielleicht gehört das zu diesem besonderen Stil. Ebenfalls ziemlich cool waren die Martial Arts Kämpfe. Sie wirkten absolut bodenständig und mit vielleicht einer winzigen Ausnahme zu keiner Zeit überzogen.

Sound

Kreative Bilder beim Opening, die Figuren bekommt man nur im recht komischen Chibi-Style mit stetig weißen Hintergrund zu sehen. Allerdings gefiel mir das Lied nicht sonderlich. Es wirkte einfach wenig stimmig auf mich und klang wie Million andere Lieder. Auch das Ending war nicht originell und plätscherte nur öde vor sich hin. Die BGM habe ich komplett vermisst, entweder war sie wirklich TOTAL eintönig, oder man hat schlicht keine gebracht. Nicht einmal nahm ich irgendeine Art von spannender Musik während des Animes wahr. Auch nicht bei den Action – und Dramatik Szenen. Ebenfalls ein Kritikpunkt war die Synchronstimme von Shinkuru. Ich finde es wirklich super, wenn Frauen Jungs sprechen, doch sollte man darauf achten wie alt der Junge ist und ob die Stimme zum optischen Erscheinungsbild dieser Figur passt. Das Frauen Kinderstimmen haben, beweisen nicht nur die Japaner – auch Otto, Benjamin Blümchens bester Freund, wird seit Jahrzehnten von einer Frau gesprochen. Doch dort ist es ein kleines Kind. Lange Rede kurzer Sinn, was ich damit sagen will : Shinkuru klingt viel zu weiblich und die Stimme passt 0 zu seinem Erscheinungsbild. Er hätte eine richtige männliche Stimme haben sollen wie z.B, die Stimme von „Okazaki“ aus Clannad, oder „Kyon“ aus Haruhi. Dafür liefern alle anderen Synchronsprecher eine super Leistung ab. Besonders Murasakis Stimme ist einfach zuckersüß, aber natürlich nicht mit einer „Größe“ wie „Ushio Okazaki“ zu vergleichen.

Charaktere

Mit Ausnahme der unpassenden Stimme, ist Shinkuru im übrigen ein ziemlicher Sympathiebolzen, der eine wirklich überzeugende Fürsorge für Murasaki entwickelt. Auch seine Kindheitsgeschichte hat mich in seinen Bann gezogen und zum Teil auch schockiert und sehr traurig gemacht. Murasaki ist natürlich mein Lieblingscharakter. Ihre Stimme, ihr Auftreten, ihre unglaubliche Reife und ihre Neugier auf unbekannte Sachen sind einfach niedlich und es macht einfach Spaß sie dabei zu beobachten, wie sie immer auf etwas „Neues“ trifft. Tamaki (eine von 2 Nachbarn von Shinkuru) ist mein zweiter Lieblingscharakter. Obwohl sie mir viel zu kurz kommt, hat sie, wenn sie mal anwesend ist, einer super sympathische Ader und sorgt immer für eine witzige Stimmung. Sie trägt die meiste Zeit immer einen etwas gammlig wirkenden Jogging-Anzug, der aber zu Tamaki passt, wie „Al“ zu „Ed“. Yamie ist die zweite Nachbarin von Shinkuru und die „Grufti“ im Haus. Auch sie war eigentlich recht sympathisch, obwohl sie meist ziemlich träge wirkte und selten aus sich heraus kam. Aber ihre Kleidung ist einfach nur cool, besonders die Geschichten die sie über den „Totenkopf“ erzählt. Benika war auch ziemlich cool, obwohl sie wie eine zu 75% abgespeckte Version von Balalaika aus Black Lagoon wirkte. Trotzdem ist sie mit einer tollen, sympathischen Art ausgestattet und Benika kann zudem noch richtig gut die Fäuste sprechen lassen. Einzige große Nervensäge war Yuuno Houzuki, die in der Anfangsphase ein riesen großer Störfaktor ist und eigentlich nur ein paar unbedeutende Kleinigkeiten zur Story beiträgt. Gott sei Dank tritt sie später ganz weit in den Hintergrund, so dass man von ihrer widerlichen Art verschont bleibt.

Empfehlung

Tja, wem kann ich Kurenai empfehlen? Es ist immer schwer eine Empfehlung für Animes auszusprechen die ziemlich einzigartig sind. Vielleicht geht meine Empfehlung an Leuten die sich vom Mainstream abkoppeln wollen und sich mal auf was Neues einlassen wollen. Martial Arts Fans dürfen auch ruhig rein schauen, sofern sie keine „Super-Ultra-White-Dragon-Power-Hyper-Gigant-Kicks“ erwarten.


Fazit

Kurenai ist solide Kost für Zwischendurch. Zum großen Wurf, fehlt dem Anime dann aber leider das gewisse Etwas.
Kurenai bekommt 7 von 10 begeisterte Besuche ins Badehaus.


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Titel

  • Japanisch Kure-nai
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 04.04.2008 ‑ 20.06.2008
    Studio: Brain's Base
  • Englisch Kurenai
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 05.06.2012
    Publisher: Sentai Filmworks

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