Evangelion: 1.11 - You Are (Not) Alone (Anime)Evangelion Shin Gekijouban: Jo / ヱヴァンゲリヲン新劇場版:序

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht01. Sep 2007
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Evangelion: 1.11 - You Are (Not) Alone
15 Jahre sind nach dem ersten Angriff der „Engel“ vergangen und die Menschheit wird erneut attackiert. Dieses Mal sind sie jedoch darauf vorbereitet und so befindet sich der Junge Shinji Ikari bereits auf dem Weg ins Nerv Hauptquartier, um von dort aus mit einer biomechanischen Kampfmaschine, einem sogenannten Evangelion, gegen den Eindringling zu kämpfen. Ihm zur Seite stehen seine Einsatzleiterin und Vormund Misato Katsuragi und die Eva-Pilotin Rei Ayanami. Es beginnt ein Kampf um das Überleben der Menschheit.

Anmerkung:
Shinseiki Evangelion Gekijoban (You are (not) alone) ist ein Remake der Serie Shinseiki Evangelion, das die ersten sechs Episoden umfasst. Die Geschichte wurde komplett aus dem Original übernommen und es wurden lediglich einige Szenen geändert, jedoch sind dieser Titel und seine Sequels trotz der Parallelen zur Originalserie in erster Linie als eigenständige Werke zu betrachten.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Pilop
V.I.P.
#1
Aufpolierte aber abgespeckte Erzählung der ersten sechs Episoden von NGE mit ein paar neuinszenierten und zusätzlichen Szenen, die insgesamt düsterer wirkt als die Serie.


Der Beginn des Films hält sich mit der Handlung ziemlich genau an die Serie und man bekommt zu großen Teilen einfach die gleichen Szenen in aktueller Animationstechnik zu sehen. Spätestens im Mittelteil fällt einem dann langsam unangenehm auf, dass fast alle der Slice-of-Life-Elemente aus der Handlung gestrichen wurden, weshalb die Atmosphäre durch die fehlende Auflockerung zwar düsterer wirkt, die Charaktere dafür aber gleichzeitig auch weniger ausführlich behandelt werden. Die Kernpunkte von Shinjis Charakterentwicklung bleiben zwar erhalten, jedoch wirkt sie aufgrund des Fehlens von einigen Szenen nicht so überzeugend wie in der Serie. Der Kampf gegen den sechsten Angel stellt das Finale des Films dar und ist deshalb um einiges dramatischer und aufwendiger inszeniert als in der Ursprungsfassung, wobei es hier am auffälligsten ist, wie weit sich die technischen Möglichkeiten inzwischen geändert haben. In den letzten Minuten des Films kommt es dann zur ersten richtigen Überraschung, denn ab dann wird klar, dass sich die künftigen Teile stärker von der Vorlage entfernen werden, was schließlich auch durch die Preview auf den zweiten Teil bestätigt wird.

Fazit:
Für NGE Fans sowieso quasi ein Muss, für Leute die den Anime nicht kennen eine leichter verständliche Erzählung der anfänglichen Handlung mit aktueller Animationstechnik. Ein paar zusätzliche Szenen zeigen, dass die Geschichte anders verlaufen wird als in der Serie, weshalb man schon auf den zweiten Teil gespannt sein darf. Der Film ist allerdings kein vollwertiger Ersatz für das Original, da dafür neben zugegebenermaßen verzichtbaren Stellen auch einige gestrichen wurde, die einem die Charaktere näher bringen und insgesamt alles etwas simplifizierter und mehr auf Action ausgelegt erscheint. Der Anime verliert dadurch an Komplexität und Überzeugungskraft, die einfach das Besondere an der Geschichte ausmachen.
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Avatar: Ouka#2
Fast schon ironisch klingt der neue Titelsong "Beautiful World" von Utada Hikaru wo sie zu einer fröhlichen Melodie über Liebe singt. In Wahrheit will dieser Song uns aber etwas ganz anderes sagen. Was das ist sollte wohl jeder Evangelion Fan wissen

Da ist er also, der neue Evangelion. Wobei "You Are Not Alone" ja eher ein Remake ist. Dennoch, meinen Respekt an Hideaki Anno.


Der Mann kommt einfach nicht los von Evangelion. Aber das ist doch verständlich, immerhin arbeitete oder arbeitet Geroge Lucas immer noch an der ersten Star Wars Trilogie. Ich bin mir also sehr sicher das Hideaki Anno mit Leidenschaft an den neuen Evangelion Filmen gearbeitet hat, klar Geld will jeder verdienen, aber wenn man so ein Universum wie Neon Genesis erschaffen hat, will man einfach immer weiter machen.

Der Film umfasst die ersten 6 Episoden der Serie. Einige Szenen werden nicht gezeigt oder spielen sich anders ab. Dafür gibt es aber auch viele neue Szenen und Dialoge, wobei nur das Ende und der Vorspann auf den nächsten Film das zeigen was alle sehen wollen, nämlich eine neue alternative Handlung zur Serie.

Ein wahrer Evangelion Fan sollte sich den Film aber alleine wegen den ziemlich genialen Animationen ansehen. Anders als ich es erwartet habe werden Computer Animierte Effekte nur selten gezeigt und für besondere Szenen aufbewahrt. Hideaki Anno kommt seiner Vision näher mit den Heutigen aktuellen Animationen.

Fazit:

Schön das du wieder da bist mein geliebtes Evangelion. Wie Hideaki Anno sagte: "Evangelion ist alt, aber seitdem gab es keinen neueren Anime". Evangelion bleibt einzigartig. Mit den neuen Filmen erwartet uns denke ich ein wahres Meisterwerk. Und was die Preview verspricht da dürfen wir auch einiges erwarten. Ich bin mehr als begeistert, was ich bei der Ankündigung der neuen Filme noch nicht war. Ich rate aber dennoch allen die die Serie noch nicht gesehen haben, zuerst mit der anzufangen.

Auch wenn es bisher wenig neues zu sehen gab, Evangelion glänzt wie nie zuvor. Wir werden mit einer einzigartigen Atmosphäre und grandiosen Bildern belohnt.

Von daher verbe ich 9 von 10 Punkte.
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Avatar: DevilsPlaything#3
Genau 10 Jahre nach der genialen Serie Neon Genesis Evangelion, dem Zusammenschnitt für`s Kino Neon Genesis Evangelion – Death & Rebirth und dem endgültigen Finale Neon Genesis Evangelion – The End Of Evangelion dachte wohl HIDEAKI ANNO, dass es wohl Zeit wäre, die Saga nochmal neu aufleben zu lassen. Welche Interessen dabei im Vordergrund standen, bleibt zwar im Verborgenen, doch der Verdacht liegt nahe, dass es zu einem nicht unerheblichen Teil auch an der Aussicht auf großen finanziellen Erfolg lag. Schließlich ist der Kult bis dato ungebrochen, ja gar über die Jahre hin noch angewachsen durch die Fans die in den letzten 10 Jahren noch dazu gekommen sind. Das DVD-Medium ist nicht ganz unschuldig daran und letztendlich hat sich in der Zwischenzeit auch technisch sehr viel getan. War also nur noch eine Frage der Umsetzung. Die Wahl viel abermals auf`s Kino, doch anstatt nur wieder einen 100 minütigen Zusammenschnitt wie bei Death & Rebirth zu produzieren, entschied man sich gleich eine Reihe von Vier großen Kinofilmen mit dem Titel Rebuild Of Evangelion machen, deren erster Film You Are [Not] Alone am 1. September 2007 in die japanischen Kinos kam. Als Regisseur wurden MASAYUKI und KAZUYA TSURUMAKI engagiert, die aber auch schon kräftig an der Serie und den beiden Kinofilmen mitgearbeitet hatten. HIDEAKI ANNO selbst trat hierbei nur im Hintergrund als Supervisor auf.

Natürlich sind die Animationen ungleich viel viel besser als in der Serie. Doch auch so merkt man, dass es sich um einen Kinofilm handelt. Hier wird fett geklotzt anstatt gekleckert, wobei der Unterschied zwischen den ersten Kinofilmen 1997 und hier schon nicht mehr gar so stark spürbar ist. Dass heißt im Klartext wunderbar flüssige Movements und übelst geniale Hintergründe voller Detailreichtum. Dazu optische Unschärfe, Licht- und Schattenspiele und facettenreiches Farbspektrum. Besonders technische Objekte treten hier wohltuend hervor. Klaro, der alte Trick schlichter und einfacher Charakterzeichnung und aussergewöhnlich hoher Detaildichte in den EVA- und Actionszenen wurde natürlich ebenso beibehalten, wie das Charakterdesign, dass vollständig aus der vorherigen Saga übernommen wurde. Einige Einstellungen sind natürlich anders. Lediglich sind die Engel selbst nun wesentlich detailverliebter gestaltet. Ohne Cel-Shading und CGI geht es hier natürlich auch nicht mehr, jedoch wurden auch hier die technischen Möglichkeiten vollends ausgereizt, weswegen die computergenerierten Anteile nahtlos in die klassischen Animationstechniken einfügen und gut miteinander harmonieren. Besonders bei einigen Engeln kommt das sehr gut rüber.

Der Sound: bewegt sich auch auf der Höhe der Zeit. Es gibt unglaublich viele Umgebungsgeräusche, gegebenenfalls auch mit allerhand Soundeffekten unterlegt. Auch reizte man die Technik dank Dolby Digital bis zum Ende aus.
Die Musik in You Are [Not] Alone bewegt sich sehr stark auf klassischem Level, oftmals an einen Marsch oder an eine Oper erinnernd. Doch auch der bisherige Soundtrack von SHIROU SAGISU wurde neu eingespielt und wieder verwendet, also gibt es auch einige hektische Geigen- und Celloklänge zu hören. Zwischendrin vernimmt natürlich auch wieder ein paar Easy Listening Töne. . . wie in einem Fahrstuhl. Zum Abspann gibt es jedoch dieses Mal keinen Jazz in englischer Sprache, sondern ein J-Pop-Liedchen mit dem Titel Beautiful world von HIKARU UTADA, geht aber aufgrund des flotten Tempos leicht ins Ohr.
Für die Synchronisation wurden in Japan sowohl als auch in Deutschland ein Großteil der alten Sprecher von der Serie und den beiden vorangegangenen Kinofilmen engagiert. Das sorgt dafür, dass der getreue Fan sich gleich mal wieder heimisch fühlt. Aber auch dass die Synchronisation eine Top-Qualität bekommen hat und man den Film problemlos auch auf Deutsch anschauen kann.

Die Atmosphäre zwischen der Serien und You Are [Not] Alone weist besonders einen entscheidenden Unterschied auf: der Film schreitet weitaus flotter voran als die Serie! Vorbei sind die Zeiten, als es noch lange Standbilder oder ausgedehnte Dialogpausen gab. Auf diese Weise kommen die Spannungsbögen, die bereits in der Serie vorhanden waren, hier viel besser zu Geltung; was dem Streifen wesentlich mehr Suspense beschert. Die Serien bot genügend Zeit für derlei Spielereien und Stimmungsaufbau. Die hatte man hier verständlich nicht, also strich man klugerweise die wagen Andeutungen und den überflüssigen Zuckerguß, so dass das ungeschliffene Produkt ohne Umschweife direkt dem Zuschauer vermittelt wird. Und darum gibt es natürlich auch ausführliche und hervorragend gestaltete Actionszenen in Masse zu sehen, die noch bombastischer als in der Serie sind und ebenfalls höllisch gut abgehen. Auch auf Blut wurde hierbei nicht verzichtet. Daneben folgt die Atmosphäre im Groben und Ganzen jener der Serie. Es gibt einige Szenen, die werden von Melancholie getragen, Manche sind düster, Andere wiederum zum Brüllen komisch. Wenn auch also einige Hardcore-Fans darauf bestehen mögen, dass Etwas fehlt, ist dieser Film dennoch weitaus unterhaltsamer als die Serie.

Die Charaktere wurden allesamt ohne die geringste Abweichung aus der Serie übernommen. Dabei war gerade dieser Punkt am schwierigsten umzusetzen, war doch die Serie in der Ausführung ihrer Charaktere von beispielloser Brillianz; auch weil man damals genügend Zeit zu Verfügung hatte, die hier genauso wie bei der Atmosphäre abging. Doch was bei der Atmosphäre funktioniert, funzt hier genauso. Denn wohingegen sich in der Serie ein Bild eines Charaktes auch durch zahllose Andeutungen und Kommentare aus dem Off darstellte, so verzichtet und You Are [Not] Alone gänzlich darauf und geht einen viel direkteren Weg. Das führt zwar dazu, dass man sein Hirn nicht mehr so anstrengen muss, aber aus Seiten des Unterhaltungsfaktors ist das durchaus angenehmer. Und dadurch, dass am Ende auch wieder haargenau dieselben Charaktere rauskommen, wie in der Serie, besteht auch faktisch kein Qualitätsverlust. Egal, ob es sich nun depressiven Shinji Ikari handelt, der noch dazu von Selbstzweifeln und Teilnahmslosigkeit geplagt wird, die roboterhafte Rei oder die scheinfröhliche Misato.

Die Story musste natürlich auch ein wenig komprimiert werden, jedoch nicht so arg wie bei der Stümmelversion von Death & Rebirth. Als erster von Vier Filmen umfasst You Are [Not] Alone die ersten sechs Folgen der Serie, wobei wiederum auf viele unnötigen Handlungsszenen, die mit dem eigentlichen Geschehen nichts zu tun haben, verzichtet wurde. Besonders wohltuend ist der Verzicht auf den umfassenden Flashback der Episoden Zwei und Drei, so dass die kultanhaftende Actionszene durch den ersten Fight zwischen EVA und Engel nicht davon unterbrochen wird. Die Handlung der Serie lag in den ersten Folgen mehr auf charakterliche Darstellung, während You Are [Not] Alone auch durch die Handlung versucht, die Action nicht zu kurz kommen zu lassen. Auch das trägt zum höheren Unterhaltswert des Filmes bei.
Im Vorfeld gab es viel Gemurmel, dass Rebuild Of Evangelion vermutlich eine andere, alternative Storyline als die Serie verfolgen würde. Nun, You Are [Not] Alone behandelt tatsächlich noch ohne nennenswerte Änderungen die Handlung der Serie. Allerdings gibt es vereinzelte Anzeichen, dass sich das in der Fortsetzung Rebuild Of Evangelion 2.0 – You Can [Not] Advance könnte. Besonders eine Szene am Ende macht in dieser Hinsicht ziemlich neugierig auf das Sequel, dass Ende Juni 2009 in Japan anlief.

Fazit: Rebuild Of Evangelion 1.0 – You Are [Not] Alone[ ist die perfekte Kinoumsetzung der Serie, jedenfalls was die ersten sechs Episoden der Serie betrifft. Ohne die zahlreichen unnötigen Handlungsszenen ist der Film zugleich spannend und sehr unterhaltsam. Wer sich also oft an den lahmen Episoden nach dem grandiosen Auftakt der Serie gestört hat, der ist hier goldrichtig. Besonders die Actionszenen sind ein Hochgenuß für jeden Feuerteufel. Noch dazu besticht der Streifen mit seiner technischen Raffinesse und überzeugt auf der ganzen Linie.
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Avatar: Mirrormantiz#4
Evangelion 1.11 - Aus der Sicht von jemandem, der die Serie nicht kennt

„Neon Genesis Evangelion“, eine der erfolgreichsten Anime-Serien der 90er Jahre erhält ein Upgrade und soll in vier neuen Filmen auf den heutigen Standard der Filmtechnik gebracht werden. Dass ist alles was ich noch vor kurzem wusste, den ehrlich gesagt bin ich kein allzu großer Fan des Mecha-Animes (wobei ich bisher immer begeistert war wenn ich mir mal einen angeschaut habe) und hinzu kam, dass ich nach der ersten Folge alles andere als angetan war und die Serie samt Ableger zur Seite schob. Erst beim Überlesen einiger Reviews zu diesem Film wurde mein Interesse geweckt und so wagte ich mich an den Film heran. Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe.


Wann kommt es den mal vor, dass ein Film im heutigen Zeitalter mit einer guten und innovativen Story aufwartet? Der ganze actionlastige Blockbuster-Wahn geht mir ohnehin auf die Nerven, den ich bin nach wie vor der Meinung, dass Hollywood und co. schon längst der Saft ausgegangen ist. Man schaue sich hierzu mal den ganzen überflüssigen Prequel/ -Seuqel-Kram an, wobei es hier auch löbliche Ausnahmen gibt, wie z.B. den neuen „Planet der Affen“, bei dem gegen Ende zwar auch ordentliche Action aufkommt, diese aber nicht dem Selbstzweck dient. Zudem wartet der Film mit einer neuen und vor allem gut durchdachten Story auf. Und dass ist bei den heutigen Filmen überwiegend nicht der Fall. Spätestens nach „Transformers 2“ und „Fluch der Karibik 3“ war ich mir im Klaren, dass ich die folgenden Filme nicht mehr anschauen brauche bzw. kein Geld dafür ausgeben würde. Ein neuer Trend scheint, die alten Kassenschlager nun auf 3D auszustrahlen. Innovativ? Sicherlich nicht, aber dass ist eine andere Sache.

Nachdem ich diesen Streifen nun beendet hatte wusste ich es genau: DIESER Film ist eine von wenigen Ausnahmen, welcher alle wichtigen Komponenten enthält und diese auch noch so perfekt inszeniert, dass hier wahrlich von einem Meisterwerk gesprochen werden darf! Klar, nun werden die Fans der Serie eher enttäuscht sein, den der erste Film ist eine Zusammenfassung der ersten Folgen, Neueinsteiger wie Ich sind allerdings gut aufgehoben und werden schnell mit der Story vertraut gemacht. Wo wir schon beim ersten Punkt wären, die Story ist nämlich einfach nur geil! Nach einer globalen Katastrophe, dem „Second Impact“, ist die Hälfte der Erdbevölkerung ausgelöscht und die einzelnen Kontinente kämpfen gemeinsam gegen sogenannte Engel, deren Ziel die Auslöschung der Menschheit ist. Wer glaubt, man bekommt hier solchen Schund wie in „Legion“ vorgeschmissen, irrt. Die Kämpfer der einzelnen Engel, bei dem jeder einzelne eine abstrakte Obskurität darstellt, bringen ordentlich Spannung in das ohnehin völlig neuartige Szenario. Hier wird eindrucksvoll bewiesen, vor allem in zweiten Film, wie sich die Erdbevölkerung bei unerwarteten Angriffen aus dem All umstellen muss oder besser gesagt, wie es nach einer globalen Katastrophe aussieht und die Überreste der menschlichen Zivilisation ums Überleben kämpft.

Vielmehr ist es aber die Optik und Präsentation der Geschichte, welche die Story in ungeahnte Höhen schießt. Oftmals wird bei solchen Titel der Gebrauch von CGI in Erwähnung gezogen, was ich eigentlich gar nicht mag, hier sieht es einfach nur sagenhaft aus. Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, wird einem das Dreifache, Vierfache, einfach immer mehr vorgeschmissen. Alle Komponenten funktionieren so gut miteinander, dass der Film zu einem ungemein genialen Urknall mutiert, der einem optischen Ausguss bester Filmtechnik nahekommt. Dementsprechend zeigen sich die Surround-Effekte. Hier wird geschossen und verböllert was die Katze auf dem Buckel hat, auch hier kann der Streifen problemlos mit seinen Action-Kollegen mithalten.

Und zu guter Letzt noch die Charaktere. Diese sind einfach Top, mehr kann man nicht sagen. Bis auf zwei Komik-Einlagen fehlt hier jegliche Spur von Kitsch. Die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend und ernst und punktet zusätzlich durch die (inneren) Konflikte die die Hauptcharaktere mit sich austragen. Gerade hierfür erhielt Regisseur Hideaki Anno damals großes Lob für seine Serie, den wie er in Interviews bekannt gab, steckte er jede Menge innere Leere in seine Charaktere, die vor allem durch seine vier Jahre lange Depression geprägt wurden.

Fazit


Absolut großartig dieses Teil! Schon seit Ewigkeiten, ja, ich glaube noch nie hat mich ein Film allein mit seiner Optik so begeistert! „You Are Not Alone“ ist wirklich ganz großartiges Independent-Kino welches von jedem Erdling einfach gesehen werden muss! Die Bezeichnung Meisterwerk ist bei weitem noch eine Untertreibung und wie ich noch erfahren werde, ist Teil Zwei sogar noch besser. Egal welche Vorlieben man pflegt, diesem Film kann man nicht entfliehen wenn geschätztes Action- und Sci-Fi-Kino inklusiver geistreicher Story zum guten Standrad eines jeden Cineasten gehört! Die Blu-ray ist knallharte Pflicht!
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Avatar: Conny#5
„Die Rückkehr einer Legende.“

Vier neue Neon Genesis Filme sollen es werden. Damit erfüllt sich ein Traum für die meisten Anime-Fans. So auch für mich. Neon Genesis war damals mein aller erster Anime, den ich auf japanisch gesehen habe und legte sozusagen den Grundstein für mich. Dieser Anime hat mich in die „wahre Anime-Welt“ geführt und mich aus der schrecklichen RTL II Ära, mit teilweise grausamen Synchros, gerettet. Und noch heute gilt Neon Genesis für mich als DER Vorzeige-Anime schlechthin und sicherlich als das größte Lockmittel um neue Anime-Fans zu gewinnen. Jetzt bestehen uns als insgesamt 4 Filme bevor wovon 2 bereits auf DVD und BluRay erschienen sind. Den Anfang macht „You are (not) alone“, welcher sich zu 95% an die Story von der Original Serie hält. Klar, es ist ein fast reiner Recap Film, dennoch hat mich der Film verzaubert und sofort in den Bann gezogen. Neon Genesis sah noch nie besser aus, die Optik ist einfach grandios, die Action ist der pure Wahnsinn und das Ende zieht einem dann zum Abschied dann noch die Schuhe aus. Wie bereits erwähnt hat sich an der Story nicht sonderlich viel geändert : Die Menschen wurden nach dem Second Impact halbiert und werden von seltsamen Wesen, sogenannte Engel, attackiert. Eine Organisation, genannt NERV, schickt Kinder in sogenannte EVAs als letzte Hoffnung in den Kampf gegen die Engel, um so einen Third Impact zu verhindern. Ein großes Lob muss ich hier natürlich wieder an die super-genialen Charaktere geben, die sich in diesem ersten Film, im Vergleich zur alten Serie, nicht sonderlich geändert haben. Ich halte Shinji Ikari nach wie vor für den besten Hauptcharakter einer Mecha-Serie. Seine Gedankengänge sind so bedrückend, das mich Shinji zu jeder Zeit stets überzeugen konnte. Ich fühlte die ganze Zeit mit ihm mit und ich empfand großes Mitleid für ihn. Obwohl er viel schreit und heult und oft verzweifelt wirkt, zerrte er niemals an meinen Nerven, wie es zum Beispiel der Ein oder Andere Emo aus anderen Mecha Serien tat. Rei ist, wie schon im Klassiker, der mit weitem Abstand komplexeste und meiner Meinung nach auch interessanteste Charakter dieses Animes. Shinjis Vater ist ebenfalls noch der gleiche, ekelhafte, emotionslose und eiskalte Vater auf den man permanent einen Hals hat. Gesprochen wird er übrigens von meinem Lieblingssynchronsprecher Fumihiko Tachiki, der der Figur natürlich ihren besonderen Charme gibt. Auch der Rest des Casts ist noch genauso verblüffend und sympathisch wie früher : Misato ist die ehrgeizige Kommandantin, die privat jedoch ein total lockerer und „biergeiler“ Typ ist, Touji und Aida sind die sympathischen Schulkameraden von Shinji (Touji war übrigens in der alten Serie mein Lieblingscharakter) und Pen Pen ist auch hier der Running Gag des Animes. Ich kann diesem Movie wirklich nahezu jedem NGE Fan ans Herz legen. Ja es ist ein Recap, aber ein Recap der sich auf alle Fälle lohnt. Allein wegen der extravaganten Optik (besonders der letzte Engel hat es mir optisch angetan) muss man sich diesen Film antun.


Fazit

Evangelion erstrahlt im neuen Glanz. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal einen besseren Recap-Movie gesehen habe. Anschauen ist knallharte Pflicht und darf gerade von EVA Fans nicht versäumt werden, das wäre ein persönlicher Third Impact. Movie Nr.2 : Ich komme!
You are (not) alone bekommt 9 von 10 Handkameras, mit denen ein Engel gefilmt wird.

9/10
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Titel

  • Japanisch Evangelion Shin Gekijouban: Jo
    ヱヴァンゲリヲン新劇場版:序
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 01.09.2007
    Studio: Studio Khara
  • Englisch Evangelion: 1.11 - You Are (Not) Alone
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 17.11.2009
  • Deutsch Evangelion: 1.11 - You Are (Not) Alone
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 20.10.2008
    Publisher: Universum Anime
  • xx Synonyme
    Evangelion: 1.0 - You Are (Not) Alone, Rebuild of Evangelion 1.0, Evangelion: 1.1 - You Are (Not) Alone, Evangelion: 1.01 - You Are (Not) Alone

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