5 Centimeters per Second (Anime)Byousoku 5 Centimeter / 秒速5センチメートル

  • TypFilm
  • Episoden3 (~)
  • Veröffentlicht11. Feb 2007
  • HauptgenresLiebesdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich, Weiblich

Anime Beschreibung

Anime: 5 Centimeters per Second
Episode 1:
Akari und Takaki lernen sich als Kinder in der Schule kennen, leben beide sehr zurückgezogen und verbringen ihre Zeit meistens gemeinsam in der Schulbibliothek. Deshalb werden sie von den anderen Mitschülern geärgert, was ihnen jedoch egal ist.
Ihr Ziel ist es, gemeinsam auf die selbe Hochschule zu gehen. Doch Akaris Eltern müssen wegen ihrer Arbeit umziehen und so werden die beiden Freunde getrennt.
Einige Zeit vergeht und beide schreiben sich Briefe, doch dann muss auch Takaki umziehen und so wird die Entfernung zwischen den beiden noch größer.
In einem ihrer Briefe vereinbaren sie, sich am 4. März zu treffen.
Als Takaki jedoch losfährt, gibt es ein Schneesturm und die Zeit läuft ihm davon. Viele Gedanken gehen durch seinen Kopf und schlussendlich kommt es dennoch zum langersehnten Treffen im Schnee.

Episode 2:
In einer weiteren Geschichte wird das Treffen der beiden aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Kanae Sumita ist eine Klassenkameradin von Takaki und hat sehr starke Gefühle für ihn, doch sie schafft es nicht ihm ihre Gefühle zu gestehen.

Episode 3:
In der letzten Geschichte sind dann einige Jahre vergangen und man sieht Bilder und Rückblicke aus den Gedanken der Protagonisten.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Zitate

  • Takaki TOONO

    Every minute felt like an eternity time, clearly as if it had malicious intent, slowly ebbed away from me, I clenched my teeth and keeping myself from crying was the only thing I could do…

  • Takaki TOONO

    It must really be a lonelier journey than anyone could imagine. Cutting through absolute darkness, encountering nothing but the occasional hydrogen atom. Flying blindly into the abyss, believing therein lie the answers to the mysteries of the universe.

  • Takaki TOONO

    And right then it felt like I finally understood where everything was, eternity, the heart , the soul. It was like I was sharing every experience I’d ever had in my past 13 years. And then, the next moment, I became unbearably sad. I didn’t know what to do with these feeling. Her warmth, her soul. How was I supposed to treat them? That, I did not know. Then right then, I clearly understood that we would never be together. Our lives not yet fully realized, the vast expanse of time. They lay before us and there was nothing we could do. But then, all my worries, all my doubt, started melting away. All that was left were Akari’s soft lips on mine.
    (Takaki Tono after kissing Akari Shinohara for the first time)

  • Takaki TOONO

    I’m just trying to live my life, but it seems as if sadness always piles itself up around me. It’s in my bed, the toothbrush in my bathroom, and the memory of my cellphone. Over the past few years, I’ve wanted to move on, I’ve wanted to take hold of something I couldn’t reach. What that is, I have no idea. Not knowing where such obsessive thoughts were coming from, I simply drowned myself in my work. Then one day I realized that my heart was withering, and in it there was nothing but pain. And one morning, I realized that my beliefs, that I once held so passionately, had completely disappeared. That was it, I couldn’t take it anymore, so I quit my job.

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Anime Rezensionen

Avatar: Death-Note#1
Byousoku 5 Centimeter ist eine kleine atemberaubende Geschichte von Makoto Shinkai. Wer vielleicht noch nicht weiß was ich über Makoto Shinkai denke, dem sei das hier noch mal verdeutlich. Würden Animes die Welt regieren, dann wäre Makoto Shinkai der absolute Gottkönig. Denn bei allen seinen Werken wurde ich richtig “geflasht”! Jedes mal wenn ein neuer Film von ihm kommt und ich den mir an sehe, kommt es mir vor als sei dieser noch um ein gutes Stück besser als der letzte. Wenn das so weiter geht muss ich bei seinen zukünftigen Filmen 120 Punkte geben.


Meine Erwartungen waren hoch nachdem Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho und Hoshi no Koe absolute Riesenhits waren, in jeder Hinsicht. Da ist es ja selbstverständlich das nachgelegt werden muss. Nach dem ersten Ansehen von Byousoku 5 Centimeter erinnerte es mich sofort irgendwie an Hoshi no Koe, auf jeden Fall kamen die gleichen Emotionen rüber. Es wurde die gleiche unvergessliche Atmosphäre geschaffen wie damals, eine Atmosphäre in der alles so nah ist und doch so fern. Makoto Shinkai schafft es wie kein anderer dieses Feeling zu vermitteln und das zieht sich durch alle seine drei Topfilme hindurch und kommt schließlich hier zu seinem absoluten Höhepunkt. “A chain of short storyies about their distance”, die perfekte Zusammenfassung für diesen Anime. Denn im grunde geht es nur um zwei Personen, die durch eine, für sie, schier unüberbrückbare Entfernung getrennt wurden. Anders als bei Hoshi no Koe wird hier hauptsächlich aus sicht des männlichen Charakteres erzählt. Er ist die tragende Rolle in allen drei Geschichten. Drei? Ja richtig gelesen. Dieser nur einstündige Film beherbergt drei für sich kleine emotional hochwertige Geschichten, die in ihrer Gesamtheit ein Meisterwerk ergeben. Dieses so oft beschreibene Feeling kommt. Ein Gefühl von Einsamkeit, Trauer und Hoffnung, das ohne viele Worte manifestiert und den Anime über weite Strecken hinweg leitet.

Denn die Filme von Makoto Shinkai benötigen keine Worte, denn hier sprechen die Bilder. Den Anime allein auf seine zeichnerische Qualität zu beschränken ist auch falsch, der Zuschauer wird einfach nur in den Bann gezogen. Ich wage jetzt mal was und sage: Kein Anime, jedenfalls keiner den ich gesehen habe, hat eine so atemberaubende Optik wie Byousoku. Alles was hier geboten wird ist perfekt. Alles für die Story noch so unwichtige Objekt und jeder einzelne Ort ist mit einer unglaublichen Anzahl an Details versehen, wie ich es mir in meinen Träumen nicht zu vorstellen gewagt hatte. Da stockt der Atem und die Augen werden immer größer.
Typisch für Makoto Shinkai, das Charakterdesign. Es scheint schlicht, doch bei näherem Hinsehen erkennt man die gleiche Detailverliebtheit wie beim Rest. Diese Charaktere haben einen unglaublichen hohen Wiedererkennungswert, so sind sie unter allen Charakteren die, die ich sofort nach einmaligen Ansehen als Makoto-Shinkai-Charaktere identifizieren kann.

Der Sound ist auch über jeden Zweifel erhaben. Wunderschöne musikalische Untermalungen und realistische Klänge aller Gegenstände, Objekte, Fahrzeuge und der gleichen gehören natürlich zum Mindestprogramm wenn man ein Meisterwerk schaffen will. So muss sich der Soundtrack überhaupt nicht verstecken und kann sich durchaus hören lassen.

Charaktere und Story sind unweigerlich miteinander verwoben, da es sich um einen Anime handelt der durch seine Charaktere lebt. Und doch trotz der relativ kurzen Länge oder gerade deswegen so viel Tiefe und Emotion hineingepackt wird. Es ist schlicht, es ist nicht komplex, es enthält keine überraschenden Wendungen und Twists, keinerlei Action, dennoch es enthält etwas was viel wichtiger ist als das. Byousoku enthält, wie alle Filme dieses genialen Mannes, das Potenzial den Zuschauer dazu zu bringen mit den Charakteren eins zu werden und sich mit ihnen identifizieren zu können, mit zu fühlen. Das ist etwas das wichtiger ist als alles andere, denn egal wie gut eine Geschichte sein kann, wie gut ein Anime aussehen kann, es ist alles wirkungslos wenn man sich nicht in die Charaktere und ihre Angelegenheiten, Bedürfnisse und Träume hineinversetzen kann. Diese genannte Potenzial blitze bei Hoshi no Koe auf, wurde bei Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho umgesetzt und findet nun bei Byousoku seine finale Entwicklung.

Die Story ist wie erwähnt in drei Teile geteilt, welche Unabhängig voneinander erzählt und doch gemeinsam verwirklicht werden.Im zweiten Teil wird nicht die Geschichte zwischen Takagi und Akari erzählt sondern aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der einer Klassenkameradin von Takagi, Kanae. Sie hat Gefühle für Takagi und das zweite Kapitel handelt von ihr und ob sie es schafft ihren ganzen Mut zusammenzubringen und Takagi ihre Liebe gestehen soll. So ist jede Geschichte für sich genial, doch erst alle gemeinsam ergeben das was dieses Meisterwerk ausmacht: Nämlich seine Täume und Hoffnungen zu verwirklichen, nicht aufzugeben auch wenn es noch so schwer scheint, seine Gedanken und Gefühle miteinander zu verbinden wenn eine unüberwindbare Barriere zwischen ihnen aufgebaut wird und weiter zu hoffen. Denn wer aufgibt verliert, so wird die Entfernung der beiden immer größer und die Hoffnung schwindet, dennoch ein Gefühl von Liebe und Vertrautheit für den anderen bleibt übrig. Etwas das nicht mal die Zeit ändern kann: die Erinnerungen!
So sieht man im letzten der drei Teile wie sich die beiden nach Jahren wieder sehen, oder es scheint zumindest so. Sie erkennen sich nicht auf den ersten Blick wieder und die Möglichkeit auf eine Wiedervereinigung verstreicht, doch es macht nichts, denn das Gefühl das es dem anderen gut geht bleibt, auch wenn man nicht zusammen sein kann. Die Erinnerungen an die damalige Zeit sind noch da und ebenso die Wünsche und Hoffnungen für den anderen.


Byousoku ist ein Anime der für meinen Geschmack fast schon zu gut ist, ein Anime der nahe der Perfektion ist. Aber, sicher nicht für jeden etwas, die Erzählweise könnte einigen sehr sauer aufstoßen. Deshalb geb ich den Tipp wem die Filme von Makoto Shinkai gefallen, der sollte sich auch diesen anschauen und belohnt werden. Für alle anderen die seine Filme nicht mögen, bitte die Finger hiervon lassen, denn für diejenigen wird es definitiv eine schwere Kost.
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Avatar: resdayn
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#2
Fünf Zentimeter pro Sekunde: die Geschwindigkeit mit der Kirschblütenblätter zur Erde fallen – eine Geschwindigkeit, die auch das Tempo dieses Films diktiert.

Eine romantisch-traurige Geschichte, die über drei Episoden pure Kinomagie entfaltet – Makoto Shinkai unterstreicht mit seinem dritten größeren Anime nach Voices of a Distant Star (Hoshi no Koe) und The Place promised in our early Days (Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho) erneut, dass er es versteht eine einfühlsame Erzählung in verzaubernde Bilder von geradezu unwirklicher Schönheit zu kleiden. Hierbei setzt er diesmal geschickt Jahreszeiten und Wetter ein um Stimmungen zu transportieren.


Sei es nun der funkelnde Sternenhimmel einer surrealen Traumsequenz, die zum Bersten gefüllten Regale eines Supermarkts oder der sanfte Schneefall einer in frostigem Weiß erstarrten Winterlandschaft: beinahe jede Einstellung glänzt mit einer nie gesehenen Fülle an Details. Erlag Shinkai bei Kumo no Mukou bisweilen der Macht der eigenen Bilder, schafft es Byousoku 5 Centimeter aber durchgängig weitaus mehr zu bieten als bloßes Eye Candy.

Neben der überwältigenden Optik liegt in den Charakteren die zweite große Stärke: der Film ist eher dialogarm, da er hauptsächlich die Gedanken und Gefühle seiner Protagonisten thematisiert, gerade darin stellt er sie aber ungemein menschlich und nachvollziehbar dar. Der an sich recht minimalistische Plot verläuft trotz manchem melodramatischem Moment fernab kitschiger Dimensionen, wozu wiederum die Authentizität der Figuren maßgeblich beiträgt.
Der melancholische und nachdenkliche Grundton ist ebenfalls ein Charakteristikum der Werke Makoto Shinkais, wirkt aber nur auf eine angenehme Weise schwermütig und keinesfalls deprimierend.

Fazit: Ein Meisterwerk der leisen Töne mit ergreifender Atmosphäre, wundervoll detailverliebten Bildern und der schönen Botschaft, dass die Nähe zweier Herzen unabhängig ist von der Erfüllung ihrer Liebe oder der räumlichen Entfernung zwischen den Menschen in denen sie schlagen.
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Avatar: Lightmaker#3
Selten war ich nach einem so gehypten Film so enttäuscht. Sicher, dieser Anime glänzt durch seine exzellenten Bilder und die damit sehr gut transportierten Stimmungen. Aber das allein reicht mir nunmal leider nicht aus, um zu faszinieren oder eine gute Geschichte zu erzählen.

Es ist eine Ansammlung von beinahe schon kitschig-melancholischen Momentaufnahmen aus dem Leben zweier Menschen, die sich als Kinder ineinander verlieben und sich dann (pardon wenn ich das jetzt so unverblümt sage:) aus reiner Dämlichkeit und Unfähigkeit komplett aus den Augen verlieren.


Der Trennungsschmerz und die Sehnsucht, die dieser Film vermutlich vermitteln soll, kommt bei mir nicht an. Das liegt hauptsächlich daran, dass die beiden Hauptfiguren oberflächlich und in ihrer Charakterzeichnung so dünn und unwichtig bleiben wie die ganze Story. Schon das erste Kapitel verplempert tatsächlich ein ganzes Drittel des Films mit einer stummen und endlosen Zugfahrt, die dem Zuschauer lediglich sagt, dass die Bahn in Japan ebensowenig taugt wie hierzulande.

Diese Zeit hätte man besser damit nutzen sollen, die beiden Hauptfiguren in Szenen ihrer Kindheit zu zeigen, durch welche die Verbundenheit zwischen ihnen überhaupt erst entstanden ist - und sie damit dem Zuschauer nachfühlbarer zu machen, Emotionen zu wecken, den Figuren Tiefe zu geben. So aber bleibt dem Betrachter das Schicksal der Beiden im Grunde herzlich egal - zumal wirklich völlig unverständlich ist, warum die Beiden sich nicht intensiver um Kontakt bemüht haben, wenn sie sich doch so nahe standen.

Und statt am Ende nun mit Tränen der Rührung den Abspann zu sehen, bleibt bei mir nur ein gleichgültiges Schulterzucken und der Gedanke: "Selbst schuld"...

Als Fazit:

Die Bilder sind extrem hochwertig, die Musik ist gefällig aber nichts besonderes, die Botschaft des Films ist durch die dünne Story und die oberflächlichen Figuren allerdings belanglos. Das reicht im Durchschnitt für großzügige 5 Punkte. Gerade noch Mittelmaß - aber ganz sicher sehr weit von einem "Meisterwerk" entfernt.

Ein Mal sehen reicht völlig, denn von diesem Film bleibt nichts hängen.
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Avatar: animus
Administrator
#4
Kennt man ein Werk vom Macher Makoto Shinkai, kennt man fast alle. Mag der Plot sich natürlich noch unterscheiden, so kann man nicht bestreiten, dass sich die typischen Züge in jedem seiner Filme bzw. OVA’s überschneiden. Am auffälligsten ist das bei der immer wieder wunderbaren Gestaltung und dem innigen Soundtrack. Es wurde schon viel zu Byousoku 5 Centimeter gesagt, allerdings treffen hier nur die Extrema aufeinander, die den Film entweder in den Himmel loben oder in den Boden stampfen.


Byousoku ist anders, das sind die Werke von Shinaki eigentlich immer. Nachdenklich und bodenständig ist diese Liebesgeschichte. Schnörkellos und unheimlich distanziert trifft es wohl auch ganz gut, so verfolgt der Zuschauer in 3 Episoden lediglich die Gefühlswelt dreier Teenager, deren Liebe jeweils auf eine andere Art und Weise verwehrt bleibt. Der Plot ist durch das schlichte Wesen meinerseits nicht als positiv anzumerken, auf die Charaktere wird in dem Sinne nicht weiter eingegangen, als das sie halt die Statisten eines etwas anderes Liebesfilms sind.

Zur Präsentation, man muss es nicht mehr erwähnen – die Mühe die man sich hier mit der Hintergrundgestaltung gemacht hat ist nicht zu übersehen, Byousoku ist bildgewaltig und bringt allein damit eine einnehmende Atmosphäre.
Mit dem dazugehörigen Outro "One more time, One more chance" konnte ich persönlich mich schnell anfreunden, ein eigentlich recht schlichtes Lied, in Verbindung mit dem gefühlvollen Film allerdings passend gewählt. Byousoku ist in dem Sinne nichts besonderes, weder besonderes gut noch schlecht aber schön anzusehen, wenn man Shinkai’s Werke allgemein und/oder Romance leiden kann.
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Avatar: Takashiyo#5
Der Titel „Fünf Zentimeter Pro Sekunde” beschreibt die Geschwindigkeit, mit der Kirschblütenblätter auf die Erde fallen. Es ist eine metaphorische Darstellung von Menschen, die nostalgisch auf das langsam vergehende Leben blicken und wie Menschen oft zusammen gemeinsame Wege einschlagen, letztlich langsam aber stetig doch einen eigenen Pfad beschreiten. Fünf Zentimeter Pro Sekunde ist eine in 3 Arcs aufgeteilte Geschichte über eine junge Liebe, die aber aus unabänderlichen, wirtschaftlichen Gründen auf eine harte Probe gestellt wird. Die Distanz zwischen den beiden nimmt nach jedem Umzug nicht nur geographisch zu.


Mit der Entfernung entfremdet man sich früher oder später und ehe man sich versieht, führt man ein neues eigenständiges Leben, wie der Film dies gut zu erzählen weiß. Dabei wird einem aber nicht ein klischeehaftes Bild über die Entfernung zwischen zwei Menschen vermittelt, sondern eine realistische Darstellung über unüberbrückbare Entfernungen. Eine Liebe, die sich nicht erfüllen lässt und einem nur noch die Erinnerungen an die vergangene Zeit mit dem anderem bleiben, dann kann man diese Erinnerungen nur noch in seinem Herzen verwahren und hoffen, dass es dem anderem gut geht.

Die optische Darstellung von Fünf Zentimeter Pro Sekunde ist wirklich bombastisch. Die Hintergrundgestaltung ist einfach einmalig und absolut gelungen. Diese Detailverliebtheit kennt man bereits von , aus seinen vorherigen Werken wie beispielsweise The Place Promised In Our Early Days oder Voices of a Distant Star. Genau wie in seinen vorherigen Werken ist das Charakterdesign, im Gegensatz zu den Hintergründen, eher simpel gehalten und doch besitzen die Charaktere einen hohen Wiedererkennungswert und stellen dabei die persönliche Note von Shinkai Makoto dar. Dadurch verdient sich der Film nochmals einen kleinen Realitätsbonus. Aber wer diesen Film nur auf seine äußere Darstellung beschränkt wird positiv überrascht, denn Fünf Zentimeter Pro Sekunde bietet darüber hinaus noch viel mehr. Neben der zeichnerischen Leistung und einer gut erzählten Geschichte bietet dieser Film einen wahren Hochgenuss an musikalischen Stücken. Das Outro One more time, one more chance ist gut gewählt und passt absolut zum Anime und lässt den Film adäquat ausklingen. Auch ist die Klangkulisse auf höchstem Niveau. Die Umgebungsgeräusche geben dem Zuschauer das Gefühl, hautnah am Ort der Ereignisse zu sein.

Fazit:
Fünf Zentimeter Pro Sekunde ist ein stimmungsvoller Film, der durch eine gute Erzählweise, einer genialen Optik und einer absolut realistisch wirkenden Klangkulisse überzeugt. Wem allerdings die vorherigen Werke von Makoto Shinkai nicht gefallen haben, der sollte lieber die Finger von diesem Film lassen. Jedoch sollte gesagt sein, dass sich hier keine Fantasy-Elemente finden lassen werden, wie in seinen vorangegangenen Werken. Ich empfehle zum schauen dieses Filmes einen großen Monitor und ein 5.1 Surround-System.
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Anime Kommentare

Avatar: hanayoridango#1
Byousoku 5 Centimeter hat eine gute Optik aber nur eine mittelmäßige Story. Der Fokus liegt auf den Charaktere, alles weitere wird bis auf kurze Familien-und Schulabschnitte ausgeblendet.
Während Akari und Kanae sich von Toono lösen und ein eigenes Leben führen bleibt dieser ein ewig trauernder Klops.
Das Ende ist abrupt und ich hätte mir ein besseres gewünscht.
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Avatar: SilentIllusion#2
Byousoku 5 Centimeter hat einen schönen Zeichenstil, der mir sehr gut gefallen hat. Jedoch hat mich der Film nicht so sehr umgehauen. Die Story von zwei Schülern die eng befreundet sind und sich trotz eines umzugs Briefe schreiben und sich eines tages treffen ist schön und gut aber das zweite Kapitel und das dritte Kapitel haben mich nicht überzeugt.
Spoiler
Weder das sich in Takaki ein anderes Mädchen verliebt hat und es ihm nicht sagen konnte, noch das Akari am Ende einen anderen Mann geheiratet hat, hat mir gefallen. Deswegen gibt es meinerseits nur 2 anhalb Sterne
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Avatar: Evana Snape#3
Er war leider langweilig und furchtbar kitschig.

Und am meisten hat mich dieses wandelnde Waschlappen namens Takaki genervt! Wenn er sooo sehr an seiner Freundin hängt, warum hält er nicht konstanten Kontakt zu ihr statt depressiv zu werden und so ein Drama draus zu machen? Als die beiden sich mit 13 Jahren nochmal in der anderen Stadt trafen, warum haben sie sich nach dieser "ach so tollen, romantischen Nacht" nicht irgendwie abgesprochen, wie es weiter geht? 

"Bla bla, wahrscheinlich haben wir keine gemeinsame Zukunft." *heul wie ein kleines Mädchen* Ey Junge, wie wäre es mal zu vereinbaren das Studium in derselben Stadt zu machen? Oder in der Nähe? Und selbst, wenn das nicht funktioniert, kann man als Ausgelernter immer noch UMZIEHEN! Und die Zeit mit Briefen, SMS, Telefonaten und Besuchen in den Ferien überbrücken.

Aber diese zwei Exemplare von Mensch sind mit solcher Dummheit gesegnet, dass die das einfach nicht gebacken bekommen. Takaki schreibt lieber einer imaginären Person SMS und wird im Laufe der Handlung zum Vollzeit-Emo. Toll!

Fazit: Mal abgesehen von der Musik und den Hintergründen, war das ein totaler Reinfall. Ich konnte zu keiner Zeit die Charaktere sympathisch finden. Selbst am Ende hatte ich kein Mitleid, weil ich deren "Probleme" als künstlich ansehe. Mal ehrlich, die tun ja so, als hätte man ihnen den Kontakt zueinander förmlich verboten.

Nie wieder. Versprochen! 
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Avatar: Chirisu#4
Anspruch:7
Action:0
Humor:0
Spannung:6
Erotik:0
Ein schöner Anime, voller Gefühle und sehr schöner Musik.

Die Animationen sind schön gemacht und ich bin in die ganzen Details des Zeichenstils verliebt, allein im Zug immer.
Von der Story her muss ich sagen, ist sie traurig und süß zugleich, aber es ist jetzt nichts gewesen, was mich zu Tränen gerührt hätte....Außerdem war er für meinen Geschmack an einigen Stellen zu lang gezogen.
Ihn hätte ich töten können, er hätte einfach ein einziges Mal eine der Nachrichten abschicken sollen....


Allem in Allem kann ich sagen, dass ich es nicht bereue, diesen Anime geschaut zuhaben.
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Avatar: AliceShadowRose#5
ende tut weh schniff !!! ansonsten is der anime gut gemacht und erinnert einen an seine kindheit !!!
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