Black Lagoon (Anime)ブラック・ラグーン

  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht09. Apr 2006
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich, Volljährig

Anime Beschreibung

Anime: Black Lagoon
© 2010 広江礼威・小学館/BLACK LAGOON製作委員会
Rokurou Okajima ist ein Angestellter einer großen Firma in Tokio. Als sein Schiff auf einer Geschäftsreise in Südost-Asien von einer Gruppe Piraten überfallen wird, wird er als Geisel verschleppt. Die Lagoon Company besteht aus ihrem Anführer Dutch, der schießwütigen Revy und dem Techniker Benny. Die drei haben es nur auf die CD mit Plänen für Atomwaffen abgesehen, die Rokurou dabei hat, und wollen mit seiner Entführung noch etwas Lösegeld rausschlagen.

Die Firma interessiert sich aber nicht für das Schicksal von Rokurou, der sich inzwischen mit seinen Entführern angefreundet hat, und entsendet eine handvoll Söldner um Rokurou und die Piraten auszulöschen.

Durch eine rettende Idee von Rokurou werden die Söldner getötet und die Piraten, beeindruckt von seiner Leistung, nehmen ihn in die Crew der "Black Lagoon" auf. Fortan nennt er sich Rock und erfüllt für die Lagoon Company Aufträge für die Mafia und verschiedene Verbrechersyndikate.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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    All they saw in me was another little ghetto rat with no power and no God. What’s left for a poor little Chinese bitch to rely on? It’s money of course. And guns. Fuckin’ A, with these two things, the world is a great place.

  • Revy

    God is emotional bullshit.

  • Revy

    I can show you what color your brain is.

  • Revy

    What a terrible story. But appropriate for our world. Sometimes I feel like I’m walking over a giant pile of shit. Morality and justice don’t really suit me. Words like that and what comes out of asses are surprisingly similar.

  • Revy

    If you cling to being alive, you become frightened and your eyes get clouded. If you don’t have that desire to begin with, you can fight on, right until the end of the world.

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Anmerkung: Ich bewerte mit dieser Rezension sowohl die 1. als auch die 2. Staffel!

Bevor ich mir Black Lagoon anschaute hatte ich in diesen Anime schon im Voraus recht simple Erwartungen gesteckt. Was ich mir von Black Lagoon versprach war nichts anderes als sinnfreie Action mit viel Geballer, Explosionen und all dem ganzen Kram den man eben von einem Action-Anime erwarten kann. Ich fühlte mich schon bestätigt während die Opening-Sequenz lief und ich den weiblichen Hauptcharakter sah der mit diabolischem Gesichtsausdruck seine Pistolen sprechen lässt. Ich fühlte mich sofort an Serien wie „Burst Angel“ erinnert und wollte schon anfangen laut zu gähnen angesichts des wohl bald folgenden Klischeeauflaufs. Doch es sollte zum Glück ganz anders kommen, denn Black Lagoon bietet auf den zweiten Blick weit mehr als der erste Eindruck vermuten lässt. Zwar ist es definitiv Fakt das Black Lagoon von Seiten der Charaktere, der Handlung und des Settings nicht unbedingt den Innovationspreis gewinnt, und sich auf etliche altbekannte Geflogenheiten des Action-Genres stützt, die man nicht nur schon in diversen anderen Animes gesehen hat sondern zum Großteil auch in Realfilmen begutachten durfte, aber trotzdem hat es jede einzelne Episode geschafft mich in großem Maße zu unterhalten. Überraschenderweise zeigt sich dafür, wie man es eigentlich erwarten könnte, nicht in erster Linie die Action verantwortlich, vielmehr sind es die Dialoge die für mich der Spaßgarant waren. Das mag sich für einen Anime aus dem Action-Genre jetzt natürlich wie ein Armutszeugnis anhören, aber das ist es nicht. Die Action von Black Lagoon ist durchaus unterhaltsam und auch immer mit genau dem Knalleffekt versehen den man sich von dieser Art von Genre erhofft, aber gegen die unzähligen, unheimlich genialen Konversationen die neben etlichen absolut kultverdächtigen, mit köstlichem, schwarzen Humor angereicherten Sätzen und deftigen aber zum Ambiente der Serie passenden Kraftausdrücken, obendrein noch aus teilweise philosophischen Debatten und popkulturellen Referenzen bestehen, macht sie kaum einen Stich. Tatsache, so ein geniales Dialogskript wie bei Black Lagoon habe ich bisher in keinem anderen Anime entdecken können und sogar Cowboy Bebop erblasst hier im Vergleich. Bemerkenswert ist auch das viele der Konversationen zwischen den Charakteren die sich um Moral und Werte drehen und des Öfteren viele ungeliebte Wahrheiten über die Gesellschaft zu Tage fördern, die betreffenden Charaktere um einiges realer wirken lassen als es bei den herkömmlichen Ballerorgien-Animes der Fall ist und das selbst wenn diese Figuren in ihren Attitüden leicht übertrieben dargestellt wirken. Und ja, in dieser Hinsicht hat Black Lagoon tatsächlich auch Ansätze von Tiefgang auf der Habenseite, die sich zwar nicht unbedingt deutlich durchdrücken aber für einen reinen Action-Anime doch recht bemerkenswert sind. Black Lagoon weiß aber auch noch anderweitig aufzutrumpfen, vor allem mit einer Vielzahl von überaus unterhaltsamen Charakteren deren Persönlichkeiten breit gefächert und abwechslungsreich sind. Diese gewisse verruchte, harte und kalte Atmosphäre die von Black Lagoon ausgeht, hat in vielen Figuren und deren Verhalten ihren Ursprung, denn Barmherzigkeit und Skrupel werden hier weiß Gott nicht groß geschrieben. Im Bezug darauf ist Black Lagoon einfach übertrieben „In-Your-Face“ und scheut sich auch nicht davor hier und da, im Hinblick auf das kompromisslose überschreiten von Grenzen, auf der Rasierklinge zu tanzen. Ich mag den Gebrauch dieses Wortes nicht unbedingt aber dadurch ist Black Lagoon einfach nur unheimlich…“cool“ und wusste mich damit auch durchweg zu überzeugen, und das trotz der völligen Abstinenz eines festgelegten Handlungsverlaufs. Black Lagoon ist so eine Serie die dem Zuschauer kontinuierlich ins Gesicht boxt, ohne ab und zu die Magengrube zu vergessen, es dabei aber nicht vergisst mit einem witzigen oder nachdenklich stimmenden Dialog für Unterhaltung und Aufmerksamkeit zu sorgen. Insgesamt ein wirklich toller Anime, der zwar an der Oberfläche einige Klischees beinhaltet, sich aber dank knallharter Action, eines kreativen Dialogskripts und seiner kompromisslosen Natur völlig verdient zur Creme de la Creme der Action-Animes zählen darf!

Animation

Von Seiten der Animationsqualität gibt sich Black Lagoon insgesamt gesehen fast durchweg sehr ansprechend. Um die raue Atmosphäre der Serie zu unterstreichen hat man sich ausschließlich für triste Farbtöne entschieden, was sich stimmungsvoll und zu jeder Zeit passend auf die in Black Lagoon gepflegte Gangart auswirkt. Was ebenfalls besonders ins Auge sticht ist wie man mit der Darstellung von Lichteinfall gearbeitet hat. Schimmernde Outlines von Figuren die sich nah an einem Fenster befinden oder nur schemenhafte Umrisse eines Gesichts im Dunkeln, sind nur zwei Beispiele für Szenen in denen dieser Zustand deutlich wird und absolut realistisch wirkt. Manche Szenen werden dadurch noch um einiges aufgewertet und stylischer. Atmosphärisch ist Black Lagoon in dieser Kategorie auf jeden Fall großartig gelungen. Was die Action-Szenen angeht so müssen auch diese sich nicht verstecken. Zwar bestehen sie meistens nur daraus dass sich zwei oder mehrere Figuren gegenüberstehen, ab und zu einen oder mehrere Schüsse abgeben und dann wieder in Deckung gehen, aber für einen Anime dessen Schwerpunkt nun mal auf Gungefechten liegt reicht es definitiv aus. Hinzu kommen dann noch rasante Verfolgungsjagden mit Autos und haufenweise fette Explosionen, was will man mehr? Was mir besonders gefallen hat war das Charakterdesign. Vor allem dieser eiskalte, diabolische Gesichtsausdruck, den einige Charaktere (wie z. B. Revy, Balalaika, Roberta) immer wieder aufsetzen ist so krass, das man sich beinahe ankacken könnte. ^^ Auch sonst glänzt das Design mit Vielfalt und haufenweise coolness: Tattoos, Sonnenbrillen, Narben oder Hüte, sorgen dafür das der jeweilige damit ausgestattete Charakter noch mal eine Spur cooler, gefährlicher oder bosshafter rüber kommt. Eben voll Gangsta! ^_- Erwähnenswert wären dann noch die Backgrounds, welche zum einen genügend Details bieten und zum anderen nicht durchgängig aus Stills bestehen, wie man es von der Mehrzahl manch anderer Animes gewohnt ist, sondern aus einem zusätzlichen Layer in dem stets Bewegung herrscht. Sitzen z. B. ein paar Figuren auf der Rückbank eines Autos und unterhalten sich, wird man durch die Heckscheibe immer wieder sehen wie Autos vorbei fahren oder eine Person vorbei schlendert. Auch CGI kommt zum Einsatz und diese ist auch gut gelungen ohne zu plastisch zu wirken und allzu aufdringlich zu sein. Ein durch eine Explosion durch die Luft gewirbeltes Auto z. B. legt aufgrund dessen einen äußerst realistischen und spektakulären Flug hin. Insgesamt gesehen bin ich mit der Optik von Black Lagoon mehr als zufrieden. Kaum Unsäuberlichkeiten (mit Ausnahme von Episode 23, die wie eine unpolierte Vorversion wirkt an der man aus Zeitdruck keine Nachbesserungen mehr vornehmen konnte) und immer flüssige Bewegungsabläufe, sowie turbulente Action-Szenen sorgen hier für ein vergnügliches Spektakel für die Augen.

Sound

Musikalisch startet Black Lagoon direkt mit einer Bombe. Das Opening ist ein unglaublich guter Song und kommt mit wummerndem Technobass und Gitarrenbeat, sowie leicht verzerrtem Frauengesang daher. Nicht nur sehr tanzbar sondern auch vortrefflich zur krassen und harten Natur des Animes passend. Das Ending hingegen stellt mit einem ruhigen, finster und melancholisch klingenden instrumentalen Track das genaue Gegenteil des OPs dar und lässt jede Episode mit schummriger Atmo perfekt ausklingen. Was die BGM angeht bekommt man durchweg solide Kost geboten, die jede Szene gut unterstützt ohne groß hitverdächtig zu sein. Hin und wieder jedoch gibt’s ein paar Stücke zu hören die sich in ihrer Qualität stark vom soliden Rest abheben, nicht allzu häufig aber wenn dann sehr hörenswert. Die Soundeffekte sind sehr überzeugend und Pistolen- und Gewehrschüsse hören sich ebenso realistsich an wie Explosionen und in Gegenstände (wie z. B. Metalltüren u.ä.) einschlagende Bullets. Am besten gefällt mir in dieser Kategorie jedoch die Leistung der Seiyuus, denn diese ist definitiv herausragend. Die vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten der Haupt- und Nebencharaktere kommen perfekt rüber und egal ob sie nun einen zynischen, witzigen oder aggressiven Kommentar ablassen, die Stimmlage ist jederzeit absolut perfekt und bringt den Gemütszustand der jeweiligen Figur vollkommen authentisch rüber. Vor allem Revys und Balalaikas Sprecherinnen machen ihren Job vorzüglich und die eiskalte Natur die diese beiden Charaktere immer wieder zum Vorschein kommen lassen, wird stimmlich genial vermittelt. Das einzige was die Seiyuus noch lernen müssen ist die englische Aussprache, denn diese ist so dermaßen mies das sich einem die Zehennägel aufrollen und die jeweiligen Szenen in denen Englisch gesprochen wird unfreiwillig komisch wirken. Nichts desto trotz gibt Black Lagoon auch in dieser Kategorie ein sehr rundes Bild ab.

Story

Die Story von Black Lagoon ist mit Sicherheit nicht übermäßig originell und präsentiert sich in altbekannter Cowboy-Bebop-Manier: Wir haben es hier also mit einer Gruppe von Outlaws zu tun die Aufträge annimmt um sich damit finanziell über Wasser zu halten und dabei ständig in diverse kritische Situationen gerät, die in mindestens 90 % der Fälle in einem Kugelhagel enden. Auch was den Handlungsverlauf angeht sind Parallelen zu Cowboy Bebop zu erkennen, denn einen roten Faden sucht man hier vergebens. Stattdessen ist die Serie in kurze Storyarcs unterteilt die im Schnitt 3 Episoden lang sind und nach deren Abschluss geht es dann direkt mit der nächsten in sich abgeschlossenen Arc weiter. Diese Arcs haben keinen Bezug zueinander und das einzige was man in späteren Episoden wieder sieht, sind diverse Charaktere die im Vorfeld bereits aufgetreten sind. Das Schema ist fast durchgängig das gleiche und stellt sich so dar das die Black Lagoon-Crew entweder eine Mission annimmt bzw. durchführt oder in die Angelegenheiten von diversen zwielichtigen Gestalten hineingezogen wird. Das stellt sich dann so dar das es entweder einen Haufen von Fallobstgegnern zu bekämpfen gilt oder es taucht ein Hauptfeind auf der gerade soviel drauf hat um Revy (die natürlich in so gut wie allen Schießereien die zentrale Rolle spielt) in Schwierigkeiten zu bringen. Das klingt zwar monoton aber dennoch besitzt jede der kleinen Storyarcs genügend Abwechslung und auch vom Skript her wissen einige zu glänzen. Auch überraschende Wendungen kommen nicht zu kurz, die ein ums andere Mal sogar schwer schockieren können (am Ende von Ep 15 z.B. konnte ich erstmal minutenlang kein Wort rausbringen >_<). Die ein oder andere Arc kommt zugegeben ein wenig übertrieben daher (Roberta-Arc, Psychozwillinge-Arc) aber wenn man sich selbst nicht allzu viele Logikfragen stellt, sollte dem Spaß daran dennoch nichts im Wege stehen. Allzu viel Tiefgang sollte man hier nicht erwarten. Es gibt zwar den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Werte & Moral, aber diese werden vom explosiven Anteil des Plots mit Leichtigkeit überschattet. Was allerdings in meinen Augen genial ist, sind die mal mehr und mal weniger dezent eingestreuten Hommagen an diverse Realfilmklassiker wie z. B. „Indiana Jones“, „Terminator 2“ und auch aktuelle Produktionen wie „Hostel“, bei denen ich aus dem Grinsen kaum noch raus kam. ^^ Im Großen und Ganzen muss man sagen das die Story sicher nicht den stärksten Part von Black Lagoon repräsentiert, aber eben genau das abliefert was man von einer Action-Serie zu erwarten hat: Nicht allzu viel Anspruch aber dafür viele, viele Knallbonbons.

Charaktere

Ebenso wie die Story ist auch der Cast nicht zwingend innovativ und besteht aus vielen Stereotypen die man alle schon irgendwo mal gesehen hat. Revy könnte zum Beispiel locker als die vermisste Schwester von Jo aus Burst Angel durchgehen, Dutch als Abspaltung von Jet Black aus Cowboy Bebop und Benny ist mit jedem hawaiihemdtragenden Technikfreak mit Brille und Pferdeschwanz verwandt den etliche Filme und Serien schon unzählige Male hervorgebracht haben. Rock hingegen ist da schon ein mehr individueller Charakter und vor allem die ständigen Kollisionen seiner Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral mit der skrupellosen Welt der Gesetzlosen und die harten Erkenntnisse die ihm immer wieder vor den Kopf stoßen wenn er glaubt verstanden zu haben wie sie funktioniert, machen ihn zu einer Figur die die Rolle eines Beobachters spielt, zu einem Fremdkörper der wie ein Meerschwein in ein Bärengehege geraten ist aus dem es kein entrinnen gibt. Es ist stets interessant seinen Werdegang zu verfolgen und dabei zuzuschauen wie er ständig auf die harte Tour erfahren muss das er nichts von der Welt versteht in die er wie in kaltes Wasser geworfen wurde. Er ist ein gutes Beispiel dafür dass man in einem Action-Anime nicht zwangsläufig mit einer Knarre wild um sich ballern muss um als unterhaltsame Figur zu gelten. Dieser Part ist allein für Revy reserviert und sie verdient sich ihre Sympathien mit all dem was der Fan sehen will: Sie ist eiskalt, kompromisslos, hat ein ziemlich schmutziges Mundwerk, sieht in ihren Hotpants einfach sexy aus und reißt ihren Gegnern reihenweise die Ärsche auf. Wenn sie mit ausdrucklosem Gesicht durch die Gänge stapft und alles und jeden ohne mit der Wimper zu zucken über den Haufen schießt wird sogar der Terminator neidisch und der Zuschauer feiert frenetisch jede Szene in der sie ein weiteres Opfer in ihrer unwiderstehlichen Art zu ihrem Bodycount hinzufügt. Primitiv? Mag sein, aber es macht trotzdem diebisch Laune. Ich finde es nur ein wenig schade das nicht näher auf ihre Vergangenheit eingegangen wird, denn ich habe von Anfang an darauf gebrannt zu erfahren was genau sie in ihrer Jugend geprägt hat, das sie so geworden ist wie sie ist. Mehr als kleine Hints darauf gibt es leider nicht. Neben den Mitglieder der Lagoon-Crew tritt noch eine Unmenge an Nebenfiguren in der Serie auf und diese sind fast durchgängig großartige Additionen. Manche von ihnen bringen sogar ihren eigenen Background mit und können trotz ihrer kurzen Präsenz Eindruck hinterlassen. Sei es nun aus dem Grund weil sie fast genau so reinhauen wie Revy (Eda ist DIE Hardcore-Nonne schlechthin und Roberta treibt Schwarzenegger die Schamesröte ins Gesicht) für amüsante Dialoge sorgen (Chang und Shenhua sind herrlich, schade das sie nur kurz auftreten) oder einfach nur abgedreht und gestört sind (ich liebe den hyperaktiven Haschischjunkie in Episode 12 und die kindlichen Geschwister sind so herrlich krank das man Gänsehaut bekommt ^^). Ach ja, und niemand ist so verdammt Hardcore wie Balalaika. Ich schwöre diese Frau hat ihr eigenes Herz herausgerissen und es anschließend aufgefressen! Oh Shit, was für eine Furcht einflößende Person, selbst der Teufel würde vor ihr parieren…Fazit: Das Klischee mag zwar auch in dieser Kategorie Einzug erhalten aber diesen Umstand macht der Cast durch seine krasse, gangstermäßige Art, mehr als nur locker wett. Es hat mich sogar nach nur ca. 3 Episoden nicht mal mehr im Entferntesten gekratzt.

Wert

Black Lagoon ist meiner Meinung nach einer der besten Action-Animes der letzten Jahre und zeichnet sich vor allem mit seiner extrem kompromisslosen Härte aus, die man kaum in einem anderen Vertreter dieses Genres finden wird, ebenso wie das durch und durch geniale Dialogskript welches ich neben der Action hier noch als Hauptgrund angebe sich diesen Anime nicht entgehen zu lassen. Ich hätte jetzt direkt schon wieder große Lust mir die ein oder andere Episode noch einmal anzuschauen oder gleich die gesamte Serie. Die DVDs kaufe ich mir ohne mit der Wimper zu zucken, sobald sie hierzulande erhältlich sind. BANG!!!
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Avatar: Enklave#2
Black Lagoon ist eine Mischung aus typischer Baller-Action und weitaus weniger typischen Reflexionen darüber. Obwohl die 12 Folgen viel zu schnell vorbei sind und Lust auf mehr machen, wird man das Gefühl nicht los, das hier noch mehr drin gewesen wäre...


Inhalt: Infolge unglücklicher Umstände landet ein japanischer Angstellter in der Hand der drei Piraten Dutch, Revy und Benny, die auf ihren Raketenboot die Gewässer Südostasiens unsicher machen. Obwohl er ihnen zunächst nur ein Klotz am Bein ist und deshalb abwertend Rock genannt wird, schließt er sich ihnen an und schafft es, sich im Laufe der diversen Abenteuer mit Mafiaclans, Neonazis und Guerilleros mehr und mehr Respekt zu verschaffen. Lediglich bei Revy, die in der Welt aus nackter Gewalt und der Suche nach dem schnellen Geld lieber erst 3 Mal schießt bevor sie Fragen stellt, eckt er mit seinen Skrupeln und dem stetigen Infragestellen des Handelns der Truppe weiter an, was zu ernsten Rangeleien führt.

Bewertung: Lange Zeit hab ich um Black Lagoon einen großen Bogen gemacht, da Action bei mir genremäßig am unteren Ende der Anime-Nahrungskette rangiert. In gewisser Weise hat die Serie meine Erwartungen auch punktgenau getroffen. So ist z.B. der Charakterpool mit der schießwütigen Amazone Revy, dem kühlen Commander Dutch und dem eher ruhigen Technikfreak Benny mit den klassischen Stereotypen besetzt, und das Setting mit Kanonenboot in der Südsee weckte bei mir schauerhafte Erinnerungen an Thunder in Paradise. Zudem sind die Action-Szenen, obwohl packend inszeniert, völlig unrealistisch, vor allem wenn sich die Figuren ohne Bedenken mitten in den Kugelhagel stellen und erstmal coole Sprüche ablassen bevor sie schießen. Dazu kommen die typischen Gegner, die immer vorbeizielen aber so lange so viel Müll quatschen, bis sie endlich jemand über den Haufen schießt. Actiontechnisch gesehen kann BL daher nicht wirklich überzeugen.

Das ist allerdings noch nicht das Ende vom Lied. Die Serie hat nämlich noch eine andere Seite, die sie wirklich sehenswert macht: Zwischen den Sequenzen, wo Revy mit einem Grinsen auf dem Gesicht zig Bösewichte plattmacht, tauchen plötzlich Szenen auf, in denen Rock und manchmal auch Dutch ihr Verhalten infrage stellen und Revy zur Rechtfertigung ihres Handelns zwingen. In diesen Momenten dreht sich der Charakter von BL schlagartig um 180°, und wo die Gewalt eben noch als reines Entertainment zelebriert wurde, rückt nun ihre Grausamkeit und Sinnlosigkeit in den Vordergrund. War einem das Grinsen von Revy grade noch so sympathisch wie das von Tom der Jerry einen Streich spielt, steht man in der Szene wo Dutch sie mühsam vom Töten einer unbeteiligten Schiffscrew abhalten muss plötzlich vor dem Grinsen einer eiskalten Psychopathin, bei dem einen das Blut gefriert. In diesen Momenten mutiert BL zu einem Monster von Anime, der einen gnadenlos in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Unglücklicherweise sind diese Momente recht selten. In meinen Augen verschwenden die Folgen zu viel Zeit mit den unterhaltsamen aber letztlich schlechten Actionszenen und gehen zu wenig auf die Charaktere vor allem von Revy und Dutch ein. Hätte man dem düsteren Teil von BL mehr Achtung geschenkt wäre hier ein erstklassiges Actiondrama drin gewesen, das in seinem jetzigen Zustand aber einen nicht geringen Teil seines Potentials verschenkt.

Fazit: Insgesamt bezweifle ich, ob anspruchsvollere Action-Fans bei BL wirklich auf ihre Kosten kommen, da die Kampfszenen einfach vollkommen unglaubwürdig sind. Freunde sinnfreier Ballerunterhaltung wiederum dürften sich durch die teils sehr nachdenklichen Dialoge irritiert fühlen, die immer wieder den Drive aus der Handlung nehmen und der anfänglichen Rock’n’Roll-Atmosphäre schnell den Todesstoß versetzen. In gewisser Weise setzt sich BL also zwischen alle Stühle, erhält aber gleichzeitig bei diesem Versuch einen recht originelles Flair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Wer sich für die Mischung aus Action und Drama erwärmen kann, sollte man hier durchaus mal reingeschaut haben. Unterhaltung bietet die Serie auf jeden Fall genug.

[rewatch-Faktor: mittel]

Update: Nachdem ich die zweite Staffel gesehen habe, hab ich meine Wertung nochmal um 10% aufgestockt. Genau genommen ist The second Barrage keine zweite Staffel sondern der zweite Teil der Serie, der untrennbar dazu gehört. Die Story wird nahtlos weitergeführt und gewinnt nocheinmal an Tiefe - wem also der erste Teil gefallen hat, sollte nicht lange fackeln...
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Avatar: Tornadotuan#3
Anspruch:viel
Story:7
Action:9
Animation/Zeichnung:8
Spannung:7
Schwarzer Humor, Schwarzer Humor, Schwarzer Humor...

Das dürfte wohl die passendste Beschreibung des Animes sein. Ehrlich gesagt konnte ich am Anfang noch reichlich wenig damit anfangen, bin ich doch über DeBears Liste darauf gestoßen.
Was ich dann aber zu sehen bekommen habe, hat mich mehr als nur positiv überrascht.
Eine perfekte Mischung aus Gewalt, Action und jeder Menge schwarzem Humor gepaart mit derben Sprüchen im Setting von Mafia und organisiertem Verbrechen. Kurz: Einfach nur cool.



Story:

Es geht um den jungen Okajima, einen klassischen Bürohengst, der im Trott seines eigenen Lebens gefangen ist. Als er eines Tages entführt wird, lernt er eher zufällig die wilden Seiten des Lebens kennen und sagt seiner Vergangenheit ab. Dass er sich damit mehr als einmal ins Lebensgefahr bringt, ist dabei sein kleinstes Problem.

Es ist sicherlich keine neue Geschichte, da ja auch teilweise aus dem Leben genommen. Allerdings ist schon beginnend mit der Art wie diese "Befreiung" abläuft, als auch das Setting der fortlaufenden Geschichte einfach nur herrlich.
Doch trotz aller komisch anmutenden Vorgänge und Sprüche, werden auch immer wieder die Schattenseiten des Untergrundlebens aufgezeigt. So kommen Fans von Gunfire- und Splattereinlagen, als auch Gorefreunde nicht zu kurz.
Es ist ein guter Mix aus ernstem Hintergrund mit unterhaltsamer Handlung und Inzenierung.


Animation/Zeichenstil:
Obwohl die Serie von 2006 ist, muss ich sage dass mich die Animationsqualität umgehauen hat. Sicherlich ist es nur guter Durchschnitt gemessen an aktuellen Produktion, aber für eine 2006er top!
Alles flüssig und vor allem die Charaktere sehr detailreich. Dazu noch gewürzt durch Explosionen und detailreiche Waffenarsenale - Angesichts dessen sind manch unspektakuläre Hintergründe gut zu verkraften.


Musik:
Das Titellied ist komplett in Englisch gehalten mit kleineren japanischen Grammatikfehlern, was aber angesichts des Textes eher nebensächich ist - Sagen wir so: die Message kommt an :)
Das Ending ist eine ruhiges Instumentalstück mit melancholischem Charakter, mit furiosem Abschluss. Hat was Eigenes und ist mal was Neues. Ich würde mir jetzt beides nicht für den MP3 holen, aber vor allem das noch im Geschehen eingespielte Ending bleibt einem im Kopf und unterstützt meistens die Stimmung.
Die BGM ist eher unauffällig, dafür hat man genrebedingt jede Menge Pistolenfeuer, Explosionen und Klingenrasselm. Heißt es strotzt nur so vor Effekten.


Charaktere:
Im Wesentlichen dreht sich alles um den Anti-Helden Okajima, der als "normaler Mensch" oft auf den Konflikt zwischen Fließen im Strom und Moralvorstellungen der Gesellschaft stößt. Dass er dabei stets Predigten über Richtig und Falsch halten muss, macht ihn nicht unbedingt für den Zuschauer sympatisch. Doch gerade diese Zwangsentwicklung vom Sittenprediger zum Schwerverbrecher, macht es ja so glaubhaft.

Ihm zur Seite gestellt ist die Pistolenkönigin Revi, die sich für keinen Spruch zu fein ist und stets sagt, was sie denkt. Dabei muss und wird sie zwangsläufig natürlich auf ihre Grenzen treffen. Für mich ist Revi aber einer der interessantesten weiblichen Charaktere geworden. Gerade weil sie nicht das typische Bild einer süßen Schönheit oder des klassichen Vamp oder Schulmädchens ausfüllt. Eine Mischung aus Tomboy und Tsundere auf höchstem Level, der mal nicht nur as Nebencharakter agiert, sondern einen wesentlichen Teil der Handlung einnehmen darf.
Auch der Rest der Charaktere ist seeeehr cool, wenn auch größtenteil eher flach geraten durch zu wenige Auftritte. Alles in allem darf man sich genrebedingt aber auch nicht zu viel erhoffen.


Fazit:
Black Lagoon hat zwar (auch da die Inhaltsangabe praktisch die komplette erste Folge abdeckt) einen etwas holprigen Start, entwickelt sich dann aber zu einem durchaus sehenswerten Shooter-Anime, der vor allem durch seine individuellen Charaktere trumpfen kann. Und obwohl die Hintergrundgeschichte sehr ernst ist, Sorgen die Sprüche und teilweise abstrusen Wendungen für ein eher lockeres Klima.
Ich bin mittlerweile ja schon in der zweiten Staffel, und kann nur jedem raten dran zu bleiben. Die erste Staffel mag vielleicht für den ein oder anderen noch etwas unspektakulär sein was den Spannungsbogen angeht, aber das ändert sich bereits zu Beginn der 2.Staffel.
Black Lagoon ist kein absolutes Meisterwerk, aber als Action Anime überdurchschnittlich und ohne Frage unterhaltsam.
Daher empfehle ich jedem, zumindest mal reinzuschauen. Wer allerdings auf tiefgreifende und emotionsgeladene Handlungsstränge hofft, könnte hier enttäuscht werden - dafür hat der Anime die falsche Zeilgruppe.



PS:

Wieso bewerten Einige hier schon mein Kommentar, wenn ich erst 5 Zeilen habe und auch noch hinschreibe,
dass es noch nicht fertig war??
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Avatar: Thratron#4
Anspruch:6
Action:9
Humor:7
Spannung:7
Erotik:5
Achtung! Nachfolgender Kommentar bezieht sich auf beide Staffeln.

Action, Gewalt, Derbe Sprüche und schwarzer Humor. Darauf solltet ihr euch einlassen, wenn ihr überlegt euch auf >Black Lagoon< einzulassen. Wer die etwas härtere Gangart bevorzugt kann hier im Grunde nichts falsch machen.


Animation:

Hier kann man kaum was beanstanden. Die Menschen sind oft wirklich fabelhaft gelungen und man hat wirklich auf Details geachtet. Farblich geht es oft recht hell zur Sache, was bei dem Setting in der Südsee allerdings niemanden zu wundern braucht. Standbilder gibt es kaum und es kommt alles recht flüssig rüber, wobei besonders die Action als perfekt angesehen werden kann. Die Hintergründe (sofern nicht ein endloser Ozean zu sehen ist) gehen als gut durch, haben mich aber nicht wahnsinnig beeindruckt. Das einzige was ich hier zu beanstanden habe ist die oft doch sehr komische Farbe des Bluts (viel zu Rosa).

Musik:

Das Opening ist weltklasse. Die Melodie ist antreibend und die elektronisch verzerrte Frauenstimme hat Ohrwurmqualität. Das Ending kommt dagegen fast melancholisch rüber und beendet jede Episode perfekt und mit einem unguten Gefühl. Der restliche Score würde ich als mittelmäßig bezeichnen und ab und zu würde die Musik besser in einen Horrorfilm und nicht in eine Actionserie passen. Das heißt aber natürlich nicht, dass es sich nicht gut anhört.

Charaktere:

Die meisten Personen in der Serie kann man getrost als mitleidlos und grausam bezeichnen. Es geht halt größtenteils um Verbrecher und was erwartet man da?
Der Hauptcharakter Rokuro Okajima gerät mehr oder weniger unfreiwillig in diese Welt, ist so 08/15 wie man nur sein kann und versucht sich erst als Gutmensch und Gewissen seine Kumpanen. Dies klappt aber nicht so wirklich und so wird er eher passiv und nimmt die Gewalt um sich nach einer Weile einfach so hin. Dennoch wirkt er nach wie vor wie ein Fremdkörper in den düsteren Abgründen wo er gelandet ist.
Die gute Revi bietet neben dem meisten Fanservice auch die meiste Action und neigt dazu zuerst zu schießen und dann zu fragen, flucht gerne und denkt nur an sich selbst, auch wenn sie sich nach einer Weile durchaus mit Kokuro arrangiert.
Dann gibt es noch den wortkargen Dutch und den Techniker Benny in ihrer Gruppe.
Ein Highlight der Serie sind auch die kranken wie auch genialen Nebencharaktere. Sei es ein Haufen Neo-Nazis, eine Gothic-Lolita mit einer kaputten Stimme und einer monströsen Kettensäge, ein augenscheinlich völlig normaler Amerikaner, der allerdings dazu neigt beim Grillen etwas zu viel Kohle ins Feuer zu legen, eine pistolenschwingende Nonne oder eine herzlose und durch Narben entstellte Mafiaanführerin.
Erst durch diese ganzen Verrückten wird die Serie erst enorm aufgelockert.
Ach ja, und so gut wie jeder qualmt hier wie am Schlot.

Inhalt:

>Black Lagoon< spielt in der fiktiven Stadt Roanapur, die von diversen Verbrechersyndikaten beherrscht wird und wo sich nur die taffsten und skrupellosesten Gangster niederlassen.
Rokuro schließt sich nach Krach mit seinem Arbeitgeber der >Lieferfirma< von Revi an und gerät dabei von einer Ballerei in die nächste.
Die Action ist wie gesagt hervorragend gemacht, ist hart und oft mit diversen Flüchen unterlegt. Explosionen gibt es auch noch oben drauf.
Es gibt keine zusammenhängende Geschichten, sondern mehrere kleine Arcs, die in sich abgeschlossen sind.
Sie sind meistens ausnahmslos sehr gut gemacht, interessant und spannend. Auch der bösartige Humor trifft immer voll ins Schwarze.
Nur der letzte Teil, wo versucht wird so etwas wie ein Mafiaepos einzufädeln, fand ich nicht ganz zu gelungen. Erstens passte dieser Abschnitt nicht so hinein, außerdem gibt es hier unnötige Längen und in dem Bereich habe ich bei weitem besseres gesehen.
Der Höhepunkt von >Black Lagoon< ist meine Meinung der Arc mit den Zwillingen. Fällt zwar auch etwas aus dem Rahmen und die Hauptpersonen verkommen dabei fast zu Statisten aber dafür traf es genau meinen Geschmack. Es war verstörend, extrem krank, erschütternd und auch atmosphärisch, emotional und gewalttechnisch geht es hier am Heftigsten zur Sache. Die beiden Kinder (sie verdienen eine eigene Serie!) widern einen an, tun einem aber bei ihrer Hintergrundgeschichte auch sehr leid und auch das Ende davon ist sowohl konsequent, wunderbar als auch ernüchternd.

Fazit:

>Black Lagoon< macht einfach verdammt noch mal Spaß und geht auch ohne irgendwelche Kompromisse vor. Nach der Serie weiß man im ungefähren wie es in der Unterwelt zugeht und kann somit auch als Warnung angesehen werden. Auch die Charaktere und die Story kommen nicht zu kurz und ich wüsste nicht wo man sich hier beschweren müsste.

Eindeutig einer der besten Actionanimes die ich bisher gesehen habe.
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Avatar: ANS#5
Anspruch:mittel
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Okajima Rokuro arbeitet bei einer großen Firma in Tokyo. Dabei wird er immer gezwungen, die Drecksarbeit zu verrichten. Eines Tages wird er auf einem Schiff auf eine Geschäftsreise geschickt. Da sich bei ihm auf einer bestimmten CD wichtige Daten befinden, überfällt die Piratengang "Lagoon Company" das Schiff und nimmt Okajima als Geisel!

Eigentlich wollen die drei Mitglieder der Piratenbande, Dutch, Revy und Benny nur eine CD haben, auf der Pläne für Atomwaffen drauf sind. Dank Okajima gibt's aber eventuell noch Lösegeld. Doch nichts da: die Firma interessiert sich nicht im Geringsten für Okajimas Leben und schickt Söldner, um die Piraten samt Okajima umzubringen.

Doch es gelingt Okajima und der Bande, zu überleben. Da er schon für tot erklärt wurde, hat Okajima mit seinem früheren Leben abgeschlossen und tritt der "Lagoon Company" bei, von der er den Spitznamen Rock erhält. Nun begibt er sich in die Welt des Verbrechens und erfüllt Aufträge für die Mafia.

Die Story gefällt mir. Ein Mann, der seinem langweiligen Leben als Angestellter ein für alle Mal den Rücken zuwendet und stattdessen als Pirat mit der Mafia arbeitet. Natürlich ist das Konzept nicht umwerfend oder atemberaubend, aber allein dieser Grundgedanke weckt Interesse. Das Setting passend dazu kann ebenfalls herhalten: anfangs das langweilige Tokyo und später die relativ gut in Szene gesetzte "Untergrundgesellschaft".

Die Charaktere sind durchaus nett anzusehen: die Entwicklung des beieits erwähnten Rock von "gut" zu "böse" weiß zu überzeugen. Meine Favoritin war allerdings Revy: eine starke absolut kompromisslose Frau, die schon als Kriminelle aufwuchs. Sie beeindruckt mit ihrer coolen unbeschwerten Art und ihren Schießkünsten. Die packenden Dialoge sind mit passendem schwarzen Humor ausgerüstet und tragen ihren Teil zur Undergroundatmosphäre gut bei.

Die größte Stärke des Anime liegt aber in der Action. Nirgendwo sonst erlebt man derartig gut in Szene gesetzte Schießereien zusammen mit packendem Sound und cooler Atmosphäre. Richtig klassische Oldschool-Action, die es in sonst keinem Anime gibt, wird hier wunderbar präsentiert.

Die Animationen dazu sind für das Jahr 2006 sehr gut gelungen. Kugelhagel, zersplitternde Glasflaschen, brennende Autos: alles passt!

Wichtig ist allerdings, dass man nicht mit einem zu hohen Anspruch auf den Anime zugeht. Außer der coolen Action wird hier nicht sonderlich viel geboten! Anstatt sich in anderen Genres zu versuchen, lässt es Black Lagoon gänzlich bleiben, was vielleicht sogar keine so schlechte Idee ist. Hier ist badass-Action mit schwarzem Humor angesagt!

Wer also mal wieder etwas richtig krasses und actiongeladenes zu Gesicht bekommen möchte, darf sich das hier keinesfalls entgehen lassen!
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Anime Kommentare

Avatar: Kaori220#1
Anspruch:sehr viel
Action:sehr viel
Humor:wenig
Spannung:sehr viel
Erotik:1
Bei Black Lagoon geht es ganz schön krass zu
anfang fand ich ihn nicht so dolle
aber dann wurde es immer besser auch humor ist drin,zum beispiel wo Revy den rock befreien muss
mit dieser Shenhua und dem anderen Typen
ich hab mich so abgelacht als die sich darum gestritten habe wer von denen die typen umlegt
oder welche waffen besser sind.
ja die Serie hat irgendwie drauf auf wenn mich die Politik scheiße ziemlich genervt hat.
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Avatar: Th3dArKn3o#2
Anspruch:wenig
Action:sehr viel
Humor:mittel
Spannung:mittel
Erotik:wenig
Eine der besseren Action Animes für Fans der Genres ein Muss alle andere können auch mal reinschauen !
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Avatar: Saricoban#3
Für Action-Liebhaber Ideal.
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Avatar: Kreator#4
Anspruch:mittel
Action:sehr viel
Humor:viel
Spannung:viel
Erotik:wenig
Das ist halt der Anfang 1 und 2 Staffel sind schon der Hammer, des freut es mich ja ,das die 3.Staffel doch auch erneuerungen bringt^^
Insgamt gesehen fängt Black Lagoon langsam an und steigert sich in ein spannendes Finale.
Sollte man schon mal gesehen oder gehört haben von.
Was mir eigentlich gefällt ist das ein bisschen wie moderne der heutigen Zeit mit sich bringt.
Mafia,Piraten,Auftragkiller und und und.
Es ist ein Kultaction in meinen Augen.
Das man auch immer wieder gucken kann^^
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Avatar: Hirntot89#5
Habe jede sekunde genossen am Anfang habe ich gedacht langweilig aber dan später ist der Funke übergesprungen Black Lagoon ist einer der besten Animes die ich gesehn habe.
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