Neon Genesis Evangelion (Anime)Shinseiki Evangelion / 新世紀エヴァンゲリオン

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht04. Okt 1995
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Neon Genesis Evangelion
Am 13. September 2000 schlägt ein Meteorit in der Antarktis ein. Die Polkappen schmelzen und es folgen Fluten, Elend, Unruhen und Bürgerkriege, denen die Hälfte der Weltbevölkerung zum Opfer fällt.

15 Jahre später wird der 14-jährige Shinji Ikari von seinem Vater Gendou, nach über drei Jahren Abwesenheit, zu sich gerufen. Glücklich darüber, Anerkennung zu finden und in Selbstzweifel, ob er die an ihn gestellten Erwartungen erfüllen könne, stellt er bei seiner Ankunft fest, dass Neo Tokyo-3 bedroht wird. Den Mut verliert er, als er erfährt, dass ausgerechnet er in einen von seinem Vater bereitgestellten Mecha, genannt Evangelion, steigen und gegen die feindlich gesinnten „Engel“, welche die Stadt attackieren, kämpfen soll. Schließlich entscheidet sich Shinji dazu, den Evangelion zu steuern und den Kampf gegen die „Engel“ aufzunehmen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: flumo#1
Schonmal so richtig geflashed gewesen?? Einfach mal auf den Bildschirm gestarrt und sich gefragt: "was passiert denn hier auf einmal"?? Und danach wacht ihr auf und merkt das irgendetwas mit einer Dampfwalze über euch gefahren ist??

Entweder ihr habt a.) eine ordentliche Portion Lysergdiethylamidsäure eingeschmissen b.) euch die komplette "David Lynch"-Filmkollektion reingezogen oder ihr wart c.) mit "Neon Genesis Evangelion" durch.



Handlung:

Die Handlung beginnt anfangs wie ein typischer Mecha-Anime anfangen könnte: ein neuer Junge ist in der Stadt, neu, (scheinbar) unschuldig, introvertiert und unerfahren. Ein Monster greift an. Der Junge muss plötzlich dieses Monster töten, und er macht es.
Was hier noch so abgeklärt erscheint entwickelt sich gegen Ende hin zu einer richtigen Gehirnwäsche bei der Hideaki Anno die Grenzen des Interpretierens gerne überschreitet und uns in einem Wirr-Warr aus lauter Bruchstücken an Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen alleine stehen lässt. Bis es zu diesem Ende kommt bleibt die Serie immer spannend und deckt immer weiter neue faszinierende Geheimnisse auf.
Das Ende haut dann einen um.
Anfangs sah alles so solide, so normal aus, später entwickelt sich das Ganze, es treten Fragen auf. Und dann am Ende, da haut es einen um. Ich wiederhol mich hierbei gerne.
Die Fäden am Ende ziehen sich nicht immer zusammen und manchmal fragt man sich ob sich jemand darüber überhaupt mal Gedanken gemacht hat - aber das ist alles Formsache, das Ziel uns zu verwirren ist von Herrn Anno erreicht worden. Bravo!

Charaktere:

Oberflächlich gesehen ist Shinji unser liebenswerter, schüchterner "Mr.Sympathy"; Asuka unsere temperamentvolle, selbstbewusste Schönheit und Rei unsere stille, introvertierte, mysteriöse weitere Schönheit.
Aber das alles täuscht. Die Figuren bieten allesamt eine Menge an Facetten - teilweise auch an kranken, wenn man sich auch nochmal "End of Evangelion" ansieht.
Alle haben sie ihre Schwächen und ihre Macken, und das macht sie beinahe menschlich. Hervorheben will ich hierbei Shinji bei dem man bei jedem seiner Verzweiflungsanfälle fast selber verzweifeln möchte. Auch Nebencharakter wie Misato haben ihren Platz gefunden. Insgesamt ein auf dem ersten Blick sehr "likeable" Cast, der aber jede Menge dunkler Seiten aufweisen kann.

Zeichnungen:

Figuren sind klasse gezeichnet und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Animationen sind allesamt sauber und gut in Szene gesetzt. Hier gibt's wahrlich nix zu bemängeln auch wenn "NGE" schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Musik:

Opening und Ending sind der absolute Hit und auch die Hintergrundmusik kann überzeugen. Nach einer Folge Psycho-Wahnsinn am Ende "Fly me to the Moon" zu hören kommt mir fast schon wie ein ironischer Faustschlag vor. Klasse!

Gesamt:

Pflicht ist auf jeden Fall sich nach der Serie "End of Evangelion" anzusehen. Nicht um alle Fragen beantwortet zu kriegen, sondern sich nochmal in einen Strudel aus Merkwürdigkeiten reinziehen zu lassen - und das tut manchmal richtig gut!
Dieser Anime sprengt Grenzen, erweitert die Sinne oder nimmt die Sinne euch weg, tut sie in einen Mixer und schmeisst sie wieder raus. Auch das Drumherum überzeugt und ist absolut vorbildlich.

Ein Meilenstein in der Anime-Geschichte und ich bin mir sicher das nur die wenigsten überhaupt erkennen warum dieser Anime so verdammt gut ist. Gehyped?? Ja, vielleicht. Überbewertet?? Nur für die die "NGE" mit einem normalen Standardanime gleichsetzen. Überladen?? Aber sowas von, versuch aber mal dieser Packung auszuweichen. Langweilig?? Nur für Tele-Soap- und Rentnerkrimi-Jünger.

This is Anime-Art.
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Nach einem Rewatch erweitere ich nun meinen Kommentar zu NGE und verpasse ihm auch gleich 2 zusätzliche Prozentpunkte in der Wertung. NGE war einer meiner ersten Animes und jetzt da ich nun mehr Vergleichsmöglichkeiten habe, schätze ich seine Stärken noch mehr.

Story:
Den Großteil der 26 Folgen präsentiert sich NGE als eine Art Mecha-Drama von hoher Qualität. Im Gegensatz zu vielen anderen Animes bietet die Handlung dabei viel Abwechslung, denn auf jeden der Angels muss anders reagiert werden. Je mehr Zeit vergeht, desto stärker bemerkt man, dass NGE kein klassischer Vertreter des Mecha-Genres ist. Dafür wird viel zu viel Wert auf die Charakterentwicklung und die Beziehungen zwischen den Personen gelegt, wobei der Anime hierbei in manchen Punkten für mich noch immer die allgemeine Messlatte ist. So tritt der Actionteil oft eher in den Hintergrund und das Augenmerk wird auf die psychologischen Probleme der Hauptpersonen gelegt. In den letzten Folgen schwenkt die Story dann hin zu philosophischen „Problemstellungen“. Mit diesem Teil konnte ich früher wenig anfangen. Inzwischen - vielleicht weil man ja auch reifer wird - gefällt er mir ziemlich gut, auch wenn er zugegebenermaßen noch immer etwas verwirrend ist.

Charaktere:
Für mich DIE Stärke des Animes. Hier setzt NGE neue Maßstäbe in einem glaubwürdigen, tiefgründigen Verhalten der Hauptpersonen. Eigentlich alle der Charaktere haben einen psychischen Knacks, sei es die Angst allein gelassen zu werden, ein krankhaftes Streben nach Annerkennung oder eine nicht verarbeitete Beziehung zum Vater. Diese Probleme spiegeln sich realistisch im Verhalten der Personen wider und zeigen deren emotionale Berg- und Talfahrten.

Das Ende:
Eine seltsame Kommentarrubrik, aber hier durchaus angebracht. Obwohl mir die letzten Folgen inzwischen auch ganz gut gefallen, da ich sie durchaus interessant finde, bleibe ich dabei, dass sie kein befriedigender Abschluss des Animes sind. Deshalb muss ich wieder auf den Film End of Evangelion verweisen, der eine ergänzende Alternativerzählung der letzten 2 Folgen darstellt, den Großteil der Fragen aufklärt und damit einem ein Ende präsentiert, das den Namen auch verdient hat.

Fazit:
NGE ist mit gutem Grund einer DER Klassiker des Animegenres. Obwohl inzwischen schon etliche Jahre alt, ist seine Qualität in einigen Punkten weiterhin unerreicht bzw. zählt noch immer zum Top-Bereich. Was nicht jedermanns Sache sein wird, sind die letzten Folgen der Serie und die zweite Hälfte von End of Evangelion. Hier wird dem Zuschauer doch einiges an Denkleistung und philosophischen Erörterungen abverlangt, was einem anfangs befremdlich erscheint, aber wenn man sich darauf einlässt ein durchaus interessanter Aspekt ist.
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Avatar: Gendo#3
Mecha-Klassiker mit tollen Charakteren, Mecha-Design und mysteriöser Handlung. Das Ende der Serie ist sehr abstrakt und generell lässt die Serie viele Fragen unbeantwortet.


Review:
Die grundlegende Geschichte von Neon Genesis Evangelion ist eigentlich ziemlich typisch (böse Monster greifen die Erde an und ein Junge muss in einen Mech einsteigen um gegen sie zu kämpfen) und in der Mitte ist die Serie vor allem actionreich und auch lustig. Doch im späteren Verlauf der Serie wird die Serie depressiver und erhält eine psychologische Dimension. Gerade diese späteren Episoden sind sehr gut gelungen. Die Geschichte selbst wird mit jede Menge religiösen und mystischen Begriffen angereichert, wodurch die Serie noch interessanter und auch mysteriöser erscheint.

Das Ende der TV Serie ist anders als der Rest der Serie. Bilder spielen hier so gut wie keine Rolle mehr, stattdessen setzt man hauptsächlich auf Worte und Gespräche. Als Ersatz für dieses doch sehr abstrakte Ende wurde später der Film End of Evangelion produziert. Sowohl Film als auch Serienende haben ihre tollen Momente, so dass im Endeffekt jeder selbst wählen sollte, mit welchem Ende er persönlich mehr anfangen kann.

Die Charaktere in Evangelion gefielen mir ungewöhnlich gut. Der Hauptcharakter der Serie, Shinji Ikari, ist ein richtiger Anti-Held, denn anstatt stark und mutig zu sein, ist er schwach, würde allen Problemen am liebsten aus dem Weg gehen und ist sich generell ziemlich unsicher. Er steuert den "Evangelion", weil es ihm gesagt wird, aber er muss sich öfters fragen, warum er das Ganze überhaupt macht. Ein weiterer Hauptcharakter ist Asuka. Sie ist ein weiterer EVA-Pilot und scheint oberflächlich das komplette Gegenteil von Shinji zu sein, aber hinter ihrem egoistischen Auftreten verbirgt sich viel mehr als man zunächst erwarten würde. Der dritte EVA-Pilot ist Rei, ein äußerst stilles und zurückhaltendes Mädchen, die in der Schule nie so ganz bei der Sache zu sein scheint. Ein weiterer wichtiger Charakter in der Serie ist Misato Katsuragi. Sie ist Offizier bei NERV und deshalb für den Einsatz der EVAs verantwortlich. Shinji (und später auch Asuka) wohnen bei ihr, so dass sie ungefähr die Funktion einer Ersatz-Mutter inne hat. Ansonsten muss man noch den geheimnisvollen Kommandanten von NERV erwähnen: Gendo Ikari, Shinjis Vater.

Die Animationsqualität ist in der Serie gut, sie nimmt aber im Verlauf der Serie leider ab. Ganz besonders schlecht sind die Animationen in den beiden letzten Episoden: Hier werden viele Animationen aus vorherigen Episoden wiederverwendet. Besonders gut gelungen sind die Mechas und Mecha-Kämpfe. Auch die verschiedenen "Engel", die in der Serie vorkommen, sehen sehr interessant aus.

Die Hintergrundmusik reicht von überdurchschnittlich bis ziemlich gut. Besonders gut gefielen mir die klassischen Einschübe an zwei Stellen (ein Auszug aus Händels "Messiah" und der Schluss von Beethovens 9. Sinfonie). Das Opening gefällt mir zusammen mit dem Video richtig gut. In der zweiten Hälfte des Videos werden im Takt der Musik rasend schnell irgendwelche Szenen aus der Serie eingeblendet (als kleiner Vorgeschmack). Das besondere am Ending sind die fast 30(!) verschiedenen Versionen, die von diesen Lied existieren. Jede Episode hat ihre eigene Variante (zusätzlich gibt es Unterschiede zwischen der TV und der Video Version, deshalb insgesamt 30).

Die deutsche Synchronfassung ist überraschend gut. Sobald man sich an die anderen Stimmen gewöhnt hat, wird man keine Probleme mit der deutschen Fassung haben (wer die japanische Version gar nicht kennt, wird überhaupt keine Schwierigkeiten haben sich mit der deutschen Version anzufreunden). Das einzige was mir an der deutschen Fassung nicht gefiel, ist die Betonung der japanischen Namen.

Als Anime-Fan sollte man Neon Genesis Evangelion eigentlich irgendwann mal gesehen habe und als Mecha-Fan kommt man um diese Serie überhaupt nicht herum. Die beiden verschiedenen Enden, die interessante Geschichte, die Charakter oder auch die tolle Musikuntermalung machen diese Serie zu etwas besonderem.

Kleine Anmerkung noch zum Schluss: Der Manga zu Evangelion wurde erst nach der TV-Serie vom Charakterdesigner Yoshiyuki Sadamoto gezeichnet und weicht deshalb an manchen Stellen von der TV-Serie ab.
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Avatar: BlackMoonRite#4
„‚Evangelion‘ ist mein Leben und ich habe alles, was ich weiß, in dieses Werk gesteckt. Das ist mein ganzes Leben. Mein Leben selbst.“
– HIDEAKI ANNO


Mit dieser Aussage kommentierte Hideaki Anno vor über 10 Jahren sein größtes Werk: Neon Genesis Evangelion. Bis heute ist dieser Anime immer wieder aus der Versenkung aufgetaucht, wurde neu Diskutiert und Interpretiert. Auch hier wurde bereits viel dazu geschrieben und die üblichen Kontroversen wurden angesprochen. Ich möchte daran anknüpfen und in meinem Kommentar auf einige Dinge eingehen, die meiner Meinung nach oft Übersehen oder Missverstanden werden.

Story
Die Story knüpft anfangs an alte Shounen- und Actionanimetraditionen an, und präsentiert sich wie ein typischer Mecha. Doch bald wird auffällig, dass an diesem Mecha nichts so ist wie es sein sollte: Die Helden sind in keinster Weise heldenhaft, die Roboter sind keine Roboter und die Monster sind nicht einfach nur Monster, sondern haben, wie alles in Evangelion, ihren eigenen Sinn, den zu verstehen der Zuschauer herausgefordert wird.

Ebenso wenig nährt sich die Spannung nur daraus, dem Zuschauer Informationen vorzuenthalten, und sie ihm später, den großen Aha-Effekt provozierend, zu präsentieren.
Man wird stattdessen in die Lage der Hauptcharaktere selbst versetzt. Auch Sie bemühen sich im Lauf der Geschichte Antworten zu finden, und die Geschehnisse in ihrem Leben zu verstehen. Weder sie noch der Zuschauer bekommen jemals unmissverständliche Antworten auf alle Fragen geboten, sondern nur kleine Stücke des Puzzles, deren Bedeutung sie aus sich heraus verstehen müssen.

Konkreter will ich auf die Story gar nicht eingehen, da ansonsten schon alles nötige gesagt wurde.

Charaktere
Die Charaktere in Neon Genesis Evangelion stellen Menschen dar. Ihr Denken, Fühlen, Verhalten und vor allem ihre Interaktion miteinander stehen im Vordergrund. Dies äußert sich in den slice-of-life Folgen von NGE und in dem psychologisch-philosophischen Charakter der
späteren Folgen. Selbst scheinbar nebensächliche Dialoge oder die Gags beinhalten immer eine hintersinnige Pointe oder eine Anspielung auf tiefere Zusammenhänge im Wesen der Charaktere. Viele Äußerungen der Charaktere stellen sich zudem als raffiniert zweideutig heraus, wenn man sie mit ihren zukünftigen Handlungen in Zusammenhang bringt.

Die Charaktere werden oft als „krank“ bezeichnet. Fast jeder von ihnen hat mit psychischen Problemen, Ängsten und um die Anerkennung seiner Mitmenschen zu kämpfen und dieser Kampf wird dem Zuschauer ziemlich schonungslos vor Augen geführt. Ursache für diese Konflikte sind grundsätzliche Dilemmata, die das Leben eines jeden Menschen prägen und eine zentrale Rolle in Annos Philosophie spielen.


Der einzige Hauptcharakter, der aus diesem Schema heraus fällt ist Kaji, der auch eine Vorbildfunktion für Shinji innehat. Kajis Ermordung ist vermutlich auch ein Fingerzeig auf das Wesen von SEELE: Nur Menschen, die nicht mit sich selbst im reinen sind, das „Projekt zur Vollendung“ quasi auch nötig haben, werden von SEELE auch geduldet.


Die Tatsache, dass sich einige über das „ewige Gejammer“ der Charaktere beschweren, beinhaltet selbst eine Hintersinnigkeit: Hideaki Anno wollte, dass der Zuschauer nicht motiviert wird, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Seiner Meinung nach sind Animes für das jüngere Publikum vor allem ein Mittel zur Realitätsflucht, weswegen sie nur die Animes sehen, bei denen die Charaktere zur Identifikation einladen. Satt dessen soll der Zuschauer dazu gebracht werden, sich ernsthaft mit dem Inhalt des Filmes auseinander zu setzten. Auf diese Weise wollte er auch Kritik an der Lebensweise der Otakus üben. Dass er damit auf Unverständnis stößt ist meiner Meinung nach ein Indiz für die Richtigkeit seiner Annahme.

In der 26. Folge hat Shinji eine Vision von einer besseren Welt, in der er kein EVA-Pilot ist. Der Second Impact hat ebenfalls nicht stattgefunden. Seine Mutter lebt noch, sein Vater hat ihn nicht verlassen, Asuka ist nur eine gute Freundin von ihm, Misato seine Lehrerin und Rei seine neue Mitschülerin. Friede, Freude, Eierkuchen also. Am Ende der Vision sieht man, wie er ein Manga-Magazin in der Hand hält. Eindeutiger könnte die Kritik doch nicht sein, oder?

Interessanter Weise gibt es ein Spin-Off namens „Iron Maiden“, in welchem diese
alternative Handlung weitergesponnen wird, sowie ein Dojinshi mit dem Titel „Happy End of Evangelion“. Die Otakus konnten es offenbar nicht lassen und haben für sich aus Evangelion genau das gemacht, was Anno ihren austreiben wollte.


Die Enden
Zweifellos der größte Zankapfel. Dass das Ende wohl allen Erwartungen widersprach sorgte zwangsläufig für starke Gefühle bei allen Zuschauern. ;-)

Fakt ist, gegen Ende der Produktion fehlte es GAINAX sowohl an Zeit als auch an Geld um NGE in der Qualität wie es ihnen vorschwebte zu Ende zu produzieren. Hauptursache dafür ist, dass Anno das ursprüngliche Drehbuch aufgab, da er anhand der Reaktionen der Fans merkte, dass NGE überhaupt nicht so verstanden wurde, wie er es wollte. Die zweite Hälfte der Serie wurde also nach einem komplett neuen Skript angefertigt, was das ganze Team enorm unter Druck setzte. So waren z.B. Szenen die schließlich in End of Evangelion eingebaut wurde schon entworfen, konnten aber nicht mehr verwendet werden.

Die Folgen davon sind zum einen, dass die Dichte an neuen Informationen während der späteren Folgen so stark zunimmt, dass es wirklich sehr schwer, beim ersten Mal praktisch unmöglich ist, mitzukommen. Zum anderen ist NGE ohne die Kinofilme schlicht nicht vollständig. Dieser böse Schnitzer ist meiner Meinung nach der größte Makel an Evangelion und hat auch bei den Machern einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

Trotzdem wäre es meiner Meinung nach der größte Fehler, die letzten beiden Folgen als „überflüssige Lückenbüßer“ darzustellen. Hideaki Anno hat aus der Not eine Tugend gemacht und die knappe Zeit genutzt, um auf die zwischenmenschlichen Zusammenhänge
in seinem Werk aufmerksam zu machen, indem er die Charaktere selbst das bisher geschehene Reflektieren lässt und auf diese Art die Quintessens seines Werkes offenbart: ‚Es geht um die Charaktere und ihr Innerstes. Die äußere Handlung darzustellen ist eigentlich überflüssig, denn sie ist nur Mittel für diesen übergeordneten Zweck.’


Da das „Projekt zur Vollendung der Menschheit“ genau den Zweck hat, alle Menschen zu vereinen, damit sie sich gegenseitig ergänzen, ist die Darstellung des Projekts mittels der Dialoge zwischen den Charakteren meiner Meinung nach auch die treffendste. Die visuelle Umsetzung der Gedankengänge der Charaktere ist in meinen Augen ein wahrer Geniestreich, der nicht nur unter Animes seinesgleichen sucht.


Das EoE trotzdem nicht überflüssig ist liegt daran, dass die letzten Folgen sich nur mit dem „Projekt zur Vollendung“ beschäftigen. Das Projekt ist allerdings nur ein Teil des Puzzles.
Ich würde daher jedem empfehlen, sich beide Enden anzuschauen, da sie sich gegenseitig ergänzen. Allerdings sollte man bevor man sich EoE anschaut einige Zeit verstreichen lassen um NGE etwas sacken zu lassen, denn wenn man NGE nicht mal annähernd verstanden hat wird einem auch EoE keine Antworten liefern. Außerdem knüpft EoE zeitlich an die 24. Folge an, ersetzt also formal die 25. und 26. Folge.

Fazit
Neon Genesis Evangelion ist das Lebenswerk des Hideaki Anno. Wenn einem das bewusst ist, versteht man auch warum die Serie so ist wie sie ist. Anno bedient sich psychoanalytischer Modelle, philosophischer Überlegungen und religiöser Symbolik um sein Welt- und Menschenbild zum Ausdruck zu bringen, und so, wie der Mensch Hideaki Anno für uns immer ein Geheimnis sein wird, so werden auch die letzten Hintergründe seiner größten Schöpfung wohl immer ein Mysterium bleiben. Wie sehr er „alles was er weis“ in dieses Werk gesteckt hat merkt man auch, wenn man sich auf den vielen Fanseiten Essays durchliest: selbst kleine Details sind keinesfalls zufällig sondern dienen dem großen Konzept das Anno im Kopf hatte. (Wer sich wirklich näher mit der Materie befassen will sollte mal googeln. Es lohnt sich!) Diese künstlerische Sorgfalt sorgt dafür, dass der Anime wie aus einem Guss wirkt, da alles miteinander in Zusammenhang steht.

Trotzdem ist Neon Genesis Evangelion kein abgeschlossenes Werk. Nach EoE und den zusätzlichen Szenen in der Platinum Edition steht uns nun mit Rebuilt of Evangelion die dritte Bearbeitung ins Haus. Hideaki Anno weis, dass er sein Ziel noch nicht erreicht hat und das lässt ihm offenbar keine Ruhe. Auf das, was dabei herauskommen wird, kann man wohl gespannt sein.

Ich gebe nur ungern die maximale Wertung, da die Geschichte ohne EoE nicht abgeschlossen ist. Aber die Kunstfertigkeit, mit der Anno alle Mittel, die ihm als Regisseur zur Verfügung standen eingesetzt hat, sowie die fantastische Synergie aus Inhalt und Umsetzung erlauben keine geringere Wertung als „Meisterwerk“.
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Avatar: DevilsPlaything#5
Wenn man sich mal eine Übersicht aller Animes ansieht und sein Augenmerk auf Klassiker legt, kommt man an "Neon Genesis Evangelion", öfters auch mal "NGE" genannt, einfach nicht vorbei. Die Serie hat damals eingeschlagen wie eine Bombe und auch heute noch hat der Anime Nichts von seiner Faszination verloren.


Selbstverständlich entsprechen die Animationen nicht dem Maß heutiger Animes. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass erst der Erfolg von "Neon Genesis Evanglion" oder Cowboy Bebop den Weg für die guten Animationsstandards von Heute geebnet hatte. Doch auch nach damaligen Verhältnissen wirken die Animationen eher schlicht. Oder vielleicht doch nicht? "Gantz" recht, sie sind teilweise schlicht, jedoch aus einem guten Grund. Wir dürfen nicht vergessen, einen Mecha-Anime vor uns zu haben, in dem es gilt, die Größenverhältnisse zwischen Roboter und Mensch darzustellen. Und die sind in diesem Falle gewaltig! Nun bedienten sich die Zeichner eines kleinen Tricks. Während man in den ruhigen Zwischensequenzen abseits der Mecha- bzw. EVA-Szenen die Charakterdarstellung auf eher platte Weise und ohne große Detailfülle umsetzte, ging man bei den Actionszenen mit den EVAs wesentlich Detailfreudiger zur Sache und reizte die damalige Animationskunst vollends aus. Auf diese Weise kommen die riesigen EVAs viel besser und realistischer rüber. Ein einfacher Trick, aber er wirkt. Auch weil man ebenso mit den Bewegungsabläufen verfuhr. Stocken die Movements der menschlichen Akteure geht dies konform mit den Movements der EVAs, die ziemlich flüssig ablaufen. So dass die Illusion des Größenunterschiedes Hand in Hand mit dem eingesetzten Detailreichtum geht. Über allem schweben die immer hervorragend gezeichneten Hintergründe.
Es sind "gantz" einfache, simple Tricks, welche lediglich sauber umgesetzt sind. Ohne Computer bzw. CGI! Ich weiß auch nicht, aber irgendwie wünsch ich mir, dass heutige Produzenten auch mal wieder so einen Einfallsreichtum an den Tag legen.

Der Sound klingt zwar "gantz" ordentlich und sauber, doch sind hier die Umgebungsgeräusche und Vertonungen eher gering ausgefallen. Ich schätze mal, das liegt am Budget, welches für Serien damals noch nicht so groß angelegt war.
Die Musik in "NGE" zählt zwar nicht zu den großen Meisterwerken, jedoch ist sie mit Pop, Jazz und klassischen Arrangements ziemlich vielseitig ausgefallen und wurde zudem noch stimmig in den richtigen Stellen des Animes eingesetzt. Zum Auftakt gibt es einen netten kleinen Pop-Song zu hören, der leider zu sehr nach Shanadoo klingt und deswegen dem Zuschauer schon nach dem dritten Anhören ziemlich auf die Nerven geht. Innerhalb der Episoden kann man durch opulente Klassik aufatmen, denn dies passt wesentlich besser zu der unheilschwangeren und pre-apokalyptischen Atmosphäre des Animes. Ungewöhnlich wird’s zum Schluss, denn da überraschen uns die Produzenten mit einer gemäßigten, englischsprachigen Jazz-Nummer, die sich aber aufgrund des leicht ironischen Textes gerne anhören lässt.
Hervorzuheben ist die Synchronisation, für welche hervorragende Sprecher engagiert wurden. Sogar die jungen Sprechen machen ihren Job richtig gut! Klar, dass bei so einem guten Team, sich die Synchro auch an das Original hält. Auch hier wieder wird offenbar, warum "Neon Genesis Evangelion" den Weg für weitere Klasse 1A-Serien ebnete.

Eine Gemeinsamkeit sämtlicher Kult-Animes ist eine unglaublich dichte Atmosphäre. Auch hier macht "NGE" keine Ausnahme. Bereits von Anfang an wirkt die ganze post-apokalyptische Szenerie eigenartig bedrückend, obwohl durchaus Hoffnung und Abwechslung bestehen, denn die Welt ist scheinbar näher zusammengewachsen und augenscheinlich blickt die Menschheit einer akzeptablen Zukunt entgegen. Doch schnell wird dem Zuschauer klar, dass es sich nicht so einfach verhält und man einen großteils düsteren und besonders deprimierenden Anime vor sich hat. Die Sicht auf die dargestellten Ereignisse erlebt der Betrachter aus den Augen eines Teenagers und geht teils chaotische Wege >> himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.
Wie gesagt, anfangs noch gibt es durchaus viel Humor und es darf gelacht werden. Es gibt sogar einen leichte Dosis Ecchi. Jedoch verändert sich die Situation bis Mitte der Serie und die komischen und hoffnungsvollen Ansätze weichen erheblicher Dramatik und einer intensiven Depressivität. Zeitgleich steigert sich noch der Actiongehalt der Serie. "NGE" ist nun mal kein Fun- und Pocorn-Anime wie Afro Samurai oder Samurai Champloo. Hier wirkt die Zerstörung wie sie ist . . . depressiv und traurig. Zudem mischen sich gegen Ende der Serie Gefühle von Unausweichlichkeit und Endgültigkeit ein, was die Intensität der dramatischen und deprimierenden Anteile an der Atmosphäre in nie geahnt Höhen treibt.

Die Charaktere fallen hier allesamt aus dem Rahmen. Die übliche Klischee-Schematik wurde komplett auf links gezogen. Hier wimmel es von Anti-Helden, denen die aufgebürdete Last des Menschenrettens alles Andere als genehm ist. Darunter auch die Hauptperson Shinji Ikari. Zerrissen zwischen Teilnahmslosigkeit, Angst und innerer Einsamkeit kämpft er gegen die Engel und für den Erhalt der Menschheit, obwohl er gar nicht will. Von Anfang an wird dem Zuschauer zwar sein Vaterkomplex nicht verheimlicht (Gendo Ikari ist der oberste Boss von NERV), doch dies allein ist nur ein Teil seiner innerlichen Probleme. Die Last der neugewonnenen Verantwortung bringt sein ohnehin schon zartes Gemüt gehörig aus der Fassung.
Auch Rei (Pilotin des ersten EVA) gehört dieser Riege an. Obwohl sie unterschiedliche Charaktere haben, ist dies ihnen allen Gemeinsam: der Abscheu gegenüber ihrer Arbeit, obwohl man sich bei Rei nie sicher sein kann. Agiert sie doch weit mehr als ein gefühloser Roboter anstatt eines Menschen.
Einzig und allein scheint Asuka (zweite EVA-Pilotin) ein wenig aus der Rolle zu tanzen. Sie ist aufgeschlossen, frech, arrogant, vorschnell und temperamentvoll. Doch auch in ihr lauern Abgründe und weiß dies geschickt zu verbergen.
Misato, Shinji`s direkte Vorgesetzte mit der er auch mit Asuka zusammenwohnt scheint augenscheinlich eine sehr nette Person mit enormem Sexappeal zu sein. Erst im Einsatz offenbart sie ihr wahres Gesicht, indem sie sogar bereit ist einzelne Menschen bedingungslos zu Opfern, um das Einsatzziel zu erreichen. Doch muss sich der Zuschauer immer wieder fragen, ob sie sich gegenüber ihren Schützlingen verstellt oder ob diese leichte Jekyll-and-Hyde-Variante nicht wirklich teil ihrer Persönlichkeit ist.
Überhaupt wird es schnell ersichtlich, dass ausnahmslos jeder gewichtige Charakter einen gehörigen Knacks, sprich einen leichten psychischen Schaden hat. Seltsamerweise scheint es auch die einzige Möglichkeit zu sein, um mit der Arbeit fertig zu werden. Interessant ist auch das Verhalten der Charas untereinander, scheinen sie doch bewusst ihre wahren Persönlichkeiten vor den Anderen geheim halten zu wollen. All diese Elemente tragen erheblich zur Unwohl-erzeugenden Atmosphäre bei. Dabei ist der Zuschauer den Akteuren immer wieder einen Schritt voraus, denn zahlreiche Kommentare aus dem Off tragen zum Verständnis der Charaktere bei und machen ihre Motivationen und Entscheidungen wesentlich nachvollziehbarer. Explizit dazu existieren drei Episoden. Eine gegen Mitte der Serie und die letzten beiden Episoden, die man als gnadenlosen Seelenstriptease sämtlicher Hauptakteure interpretieren kann. Dadurch bekommen die Charakten auch einen immensen realitätsnahen Eindruck. Doch allzuviel wird hierbei auch nicht verraten, so dass immer noch ein Gefühl der Ungewissheit bleibt und Fragen offen bleiben.

Die Story erzählt grundlegend eine Geschichte vom Kampf gegen Wesen, die aus zunächst nicht näher spezifizierten Gründen Engel genannt werden; und es werden viele Fragen über Gott, Religion, das Leben und den Tod gestellt. Selbstredend ist dies verbunden mit bewusst aggressiv, herber Religionskritik. Hier werden viele Fragen aufgeworfen, jedoch werden nur wenige beantwortet. Und mit jeder gestellten Frage, werden Neue aufgeworfen.
Der Anime beginnt zwar actionreich, doch wird anschließend das Tempo ein wenig gedrosselt. Ein geschickter Schachzug. Wird dem Zuschauer so genügend Zeit eingräumt, sich mit den Charakteren vertraut zu machen. Ist dies nach circa 13 bis 15 Episoden geschafft, beginnt sich der Anime ziemlich düster zu entwickeln. Die Action nimmt zu, ebenso die Dramatik und die Zahl der offenen Fragen. Regiert zu anfang des Animes noch Humor und Charakterdarstellung, so driftet es zu Ende hin immer mehr in Spannung, Dramatik, Action und Mysterie ab.
Aussergewöhnlich und einzigartig sind die bereits erwähnten Drei Episoden, in denen fast ausschließlich Standbilder gezeigt werden, garniert mit jeder Menge Kommentare des jeweiligen Charakters betreffend. Doch während die eine Episode gegen Mitte der Serie noch „gantz" informativ ist, gestalten sich die letzten beiden Episoden der Serie zu einem echten, total überflüssigen Ärgernis. Unnötigerweise und überdies mit Lustlosigkeit geprägter Langweile lässt man hier nochmal den bisherigen Verlauf der Geschichte Revue passieren. Es werden keinen neuen Aspekte aufgeworfen, keine neuen Fragen gestellt, man hat alles schon gesehen und die Charaktere sind zu diesem Zeitpunkt auch schon ausführlich und detailliert dargestellt. Wozu der ganze Blödsinn? Es handelt sich zwar um die letzten beiden Folgen der Serie, jedoch nicht um das Finale der Geschichte, dies markiert der anschließende Kinofilm Neon Genesis Evangelion:The End Of Evangelion, jedoch wäre es wirklich von Vorteil gewesen, die Story wenigstens ein wenig zu erweitern und noch mehr Dramatik reinzubringen, anstatt den Zenith des so großartigen Animes derart auszubremsen.

Fazit: "Neon Genesis Evangelion" verdient seinen Kultstatus zurecht. Trotz der Futuristik haben wir hier einen der stärksten Animes vor uns, die bis jetzt erschienen sind. Ein mit heftig-harter Religionskritik gespicktes Meisterwerk, dessen deprimierende Stimmung einzigartig ist. Pflicht für jeden Anime-Fan und für jeden, der auf anspruchsvolle Unterhaltung steht. Hier werden zwar viele Fragen gestellt, jedoch werden dabei immer neue Fragen laut. Der eigentliche Kniff dabei ist, wie man den Zuschauer dadurch selbst zum Nachdenken zwingt und ihm die Möglichkeit überlässt, jene Fragen für sich selbst zu beantworten.
Ausserdem haben wir diesem Anime viel zu verdanken, ist er doch unter anderem der Katalysator für viele weiter hochwertige Animes. Wie sehr "NGE" eingeschlagen hat, sehen wir nicht nur an den beiden anschließenden Kinofilmen Neon Genesis Evangelion:Death And Rebirth und dem Finale des Meisterwerkes Neon Genesis Evangelion:The End Of Evangelion, sondern auch an die Vier (!!!) neuen Kinofilme, die unter „Rebuild Of Evangelion" zusammengefasst sind. Der erste Film Rebuild Of Evangelion:1.0 (You Are Not Alone) ist bereits erschienen. Insgesamt soll einer der Streifen die Geschehnisse vor der Serie aufgreifen, Zwei Filme während der Serie spielen und der letzte die Geschichte sogar noch weiter spinnen. Ich kann`s jedenfalls kaum erwarten, die „Rebuild"-Reihe endlich zu sehen. Zudem ist noch ein Live-Action-Movie geplant, welches sich bereits in der Vorproduktion befinden soll. Verantwortlich hierfür ist kein Geringerer als Peter Jackson, der schon "Der Herr der Ringe" auf die Leinwand zauberte.
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Anime Kommentare

Avatar: Asane#1
Zu dieser Serie keine Meinung zu haben - das geht ja schonmal gar nicht. Also.

Sehr schwierig zu werten.

Einige Stichpunkte:

Dramaturgie und Regie machen verdammt viel richtig. Und ob das (z.B. vom Charakterdesign her) scheiße aussieht oder nicht, ist mir bei dieser Serie völlig schnurz.
Einige Folgen allerdings hätt's gar nicht gebraucht, beispielsweise "Engel" im Vulkan. ("Shito" heißen die im Original, also "Apostel" - und das waren bekanntlich zwölf an der Zahl. Ja, ähm...)

Erwachsene, die Shinji wie einen Idioten behandeln, sind Idioten - wie soll man sich etwas zutrauen, wenn einem nichts zugetraut wird? Der Bub ist 14, hallo!

Misato ist sexy as hell! Und Asuka ... ach, Asuka! Shinji töten wollen durch Küssen. Kaworu nervt.
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Avatar: LastHero#2
NEON GENESIS EVANGELION
Postapocalypse, komplett psychisch kaputte Kinder als Mecha-Piloten auf deren Schultern die Last der Welt liegt, riesige Aliens die die Welt vernichten, Begiffe wie Adam und Lilith werden umhergeworfen, dazu noch eine Priese Religion und fertig ist eines der einflussreichsten,wahnsinnigsten,Diskussionsreichsten und eine Gesammte Kultur komplett verändernden Werke das nie aus der Riege der ganz großen Fallen wird. Neon Genesis Evangelion ist mit Worten oftmals nichts zu beschreiben. Leute sollten sich jedoch vergewissern, dass es sich nicht um das typische Mecha-Actionfest handelt sondern um die Psychische Dekonstruktion und die Abgründe der Characktere im Vordergrund stehen und diese die Serie tragen. Das was Madoka Magica für das Magical-Girl genre ist ist Evangelion für das Mecha-Genre. Auch wenn für viele mehr der komplette Verstandverlust Hideaki Annos zum Ende der Serie oder die Gewissheit das im Gainax Studio sich die Cracksüchtigen Japaner die Hände reichen in Erinnerung geblieben ist, so hat es diese Serie letztlich geschafft aufgrund des breiten Diskussionstoffs über Symbolik, Mystik, Religion ect. sich zu einem der ersten Namen zu machen wenn das Thema Anime fällt ,weswegen man es nur als absolutes Meisterwerk meiner Meinung nach werten kann.
 5 Sterne von mir für eine bewegende psychische Analyse in gezeichneter Form, die mir als einer meiner ersten Animeserien überhaupt gleich mal den Ton des Genres gesetzt hat.
Story:                           10/10         Soundtrack:          8,7/10
Charaktere:                  9,7/10        Anspruch:             9,9/1
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Animationen/Stil:          9,0/10         Unterhaltung:       9,9/10


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Avatar: densch#3
Auch ich fand diesen Anime unglaublich. Ich kann, nachdem ich diesen Anime gesehen habe, durchaus den Hype um ihn nachvollziehen. Es ist nicht nur einfach ein Kampf Roboter gegen Roboter.Hier wird sehr gute Action mit vielen dramatischen Momenten und vielen Einblicken in das Seelenleben der Btreffenden geworfen. Insgesamt eine perfekte Mischung. Letztlich eine ganz eigene, neue Generation von Mecha Animes.



Natürlich ist das Thema Psychologie der Eva-Piloten ein essenzieller Bestandteil von NGE und as Thema Depressionen ein ernstes Thema, aber eine Kleinigkeit hat mich durchgängig immer wieder gestört und wo ich auch das negative Verhalten der Mitmenschen nachvollziehen konnte:
Shinjis unglaubliche Unentschlossenheit, seine Depressionen und sonstigen "geistigen Verwirrungen".

Insbesondere in einer Szene bei End of Evangelion hat es mich besonders aufgeregt, als Asuka allein gegen die 9 Evas (?) kämpfen musste und Shinji sich geweigert hat, in den Evangelion zu steigen ("er kann nicht", "er möchte nicht", usw.) obwohl er wusste dass draußen sozusagen Krieg herrscht und Asuka auf sich allein gestellt ist.
Und als er dann natürlich rausfand, wie sie mitsamt ihrem Evangelion regelrecht zerfetzt wurde (Wenn Shinji ihr aber auch nur hätte helfen können und sich nicht (wie ein unfähiges Baby) neben ein Auto auf dem Boden zusammen kauern müsste), hat er natürlich erst recht geflennt.
Natürlich nur meine persönliche Meinung und ich widerspreche auch niemandem der das anders sieht, aber in dieser Hinsicht finde ich ihn, wie auch öfters im Anime gesagt, nur erbärmlich, nahezu "nutzlos" wenns drauf ankommt.

Wie gesagt, ist das nur meine subjektive Meinung und ich möchte niemandem damit zu nahe treten.
Nur kann ich offensichtlicherweise Shinjis Verhaltensweise und die Tatsache, dass er dadurch eher Probleme bereitet als irgendwie zu helfen, nicht nachvollziehen.
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Avatar: Blackmirror 344#4
Anspruch:10
Action:10
Humor:10
Spannung:10
Erotik:wenig
Ich finde Neon Genesis Evangelion ist und bleibt die geilste Anime Serie die es gibt. Schon nach der ersten Folge war ich so begeistert und konnte die anderen Folgen kaum abwarten. Und ich freu mich schon richtig auf die Neuverfilmungen die dieses und nächstes Jahr rauskommen. Die unterscheiden sich zwar von der Original serie sind aber trotzem genial!
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Avatar: Th3dArKn3o#5
Anspruch:sehr viel
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:mittel
Erotik:mittel
Der Anime ist ein Kult Klassiker !
Warum ich ihn trotzdem so schlecht bewerte ? weil er ein Brainfucker ist versucht nicht das Ende zu verstehen :D
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