Perrine (Anime)Perrine Monogatari / ペリーヌ物語

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  • TypTV-Serie
  • Episoden53 (~)
  • Veröffentlicht01. Jan 1978
  • HauptgenresAlltagsdrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonRoman
  • ZielgruppeFamilie

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Jugoslawien zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Nachdem der Vater, ein französischer Fotograf, stirbt, überredet Perrine ihre Mutter, die aus Indien stammt, nach Frankreich auszuwandern. Dort will die kleine Halbwaise ihren Großvater suchen, um bei ihm ein neues Zuhause zu finden. So machen sich die beiden mit einem Pferdewagen, der von einem Esel gezogen wird, auf die beschwerliche Reise nach Frankreich. Sie müssen dabei viele Hindernisse überwinden und erleiden auch so manchen Rückschlag und wie Perrine von ihrer Mutter erfahren muss, ist es auch nicht sicher, ob der Empfang dort freundlich ausfallen wird.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Asane
Redakteur
#1
Es gibt eine ganze Reihe Anime, gerade im WMT-Bereich, die machen es einem nicht wirklich leicht. Und "Perrine" ist ein gutes Beispiel dafür.

Einfaches Charakterdesign, einfache Dialogmuster und lineare Handlungsführung geben die Grundstimmung der Serie vor und machen deutlich, dass sie sich bevorzugt an Kinder richtet. Und so sind auch die Abenteuer, die Perrine und ihrer Mutter auf ihrer Reise widerfahren, sehr kindgerecht gehalten. Solch eine Reise dient natürlich auch immer als Folie für Abenteuer verschiedenster Art. Natürlich auch unschöne, unerfreuliche. Aber die großen Bösewichte bleiben aus, und allfällige Probleme sind meist innerhalb der selben Episode überwunden.

Man kann zu der Ansicht gelangen, die Serie möchte ihr Zielpublikum nicht über Gebühr schocken und man habe daher das dramatische Potential etwas zurückgefahren. Diese Annahme verdichtet sich, schaut man sich gewisse Einzelheiten näher an. Das Design der Charaktere ist eher spärlich, die Animation ihrer Bewegungen haut einen auch nicht gerade vom Hocker, und das, was eine Serie dieser Art für gewöhnlich auszeichnet, nämlich die Hintergründe, sind zwar im Grunde ganz nett anzusehen, bei genauerer Betrachtung allerdings erweisen sie sich als irgendwo zwischen hanebüchen und freier Fantasie. "Es werden wohl nicht allzu viele Leute die bosnische und kroatische Landschaft kennen - machen wir einfach mal was mit Bergen und Wald", so wird man sich das wohl gedacht haben, denn was der Zuschauer da zu Gesicht bekommt, sind hochalpine Landschaften mit ausgeprägten Gletschermulden, gern jenseits der Baumgrenze. Oft mit den immer-gleichen Bergformationen. Das ändert sich grundsätzlich auch nicht, als es später durch Venetien und Lombardei nach Mailand geht. Ein beeindruckendes Panorma hochaufragender Berge keine 10 Kilometer von der Reiseroute entfernt; selbst in Mailand voralpine Landschaft direkt vor der Haustür. (Und die Karte, die in Ep. 12 eingeblendet wird, hat Südtirol schon Italien zugesprochen, Elsass-Lothringen ist noch oder wieder französisch, Liechtenstein und Luxemburg sind erwartungsgemäß inexistent.) Mit größerer Recherche hat man sich da offenbar nicht aufgehalten. Aber solche Kleinigkeiten wider Realität und Logik ziehen sich durch die komplette Serie und können, bei etwas bewussterem Hinsehen, dem Zuschauer etwas aufs Gemüt schlagen.
Nun gut, Kinder scheren sich da nicht groß drum, aber gerade das einige Jahre zuvor entstandene "Alps no Shoujo Heidi" und das ein Jahr spätere "Akage no Anne" zeigen, dass es auch anders geht.

Realistischer, wenngleich auch wie üblich dramaturgisch überhöht, ist da schon die Überquerung des Simplon, mit anschließender Fahrt das Rhonetal hinunter Richtung Frankreich.

Und hier, mit der Ankunft in Paris, endet der an Klischees und Standardtropen reiche erste Teil der Serie.

Und der Rezensent ist froh, die Serie aus Ärger über die Schwächen nicht schon vorher abgebrochen zu haben, denn jetzt entfaltet sich ganz allmählich eine Story, die fesselt und in der Ruhepunkte und Filler eben auch ihre Berechtigung haben, um für Zeit und Handlungsentwicklung ein Gefühl zu geben, genauso wie für die Motivation und die Verfassung der Charaktere, speziell den inneren Selbstzweifeln von Perrine.

Was von nun an folgt, hat einige Gemeinsamkeiten mit "Der kleine Lord", und in ähnlicher Weise entwickelt sich die Geschichte nun auch, langsam, stetig und unausweichlich. Es ist nicht so, dass die bisherigen Schwächen sich in Nichts aufgelöst hätten; aber im Zusammenspiel mit der neuen Wendung der Handlung und den neu eingeführten und durchweg glaubhaften Charakteren entwickelt sich nun eine Geschichte, wo Einzelheiten und Episodenhaftes nie allein und für sich stehen, sondern sich zu einem Ganzen bündeln und zu dem Großen Finale führen, das seit einiger Zeit zu erwarten war. Kleinere Erfahrungen, die Perrine auf ihrer Reise gemacht hat, kommen ihr hier in einigen Situationen zu Gute, und das, ohne übertrieben pädagogisch zu wirken.

In Perrine erleben wir eine bescheidene, ruhige, liebenswerte Persönlichkeit mit dennoch starkem Charakter und dem ungebrochenen Willen, ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Ihr zur Seite steht späterhin Rosalie, ihre Freundin aus der Fabrik, die zwar nie die direkte Konfrontation mit ihren Vorgesetzten (oder dem Vater) sucht, aber sich im Zweifelsfall auch nicht scheut, ihre Meinung offen, deutlich und nachdrücklich zu vertreten und überhaupt das Herz auf dem rechten Fleck trägt.

Daher auch mein Favorit in dieser Serie.

Alles in allem mal wieder ziemlich schwierig zu bewerten.
Folge 01-21: 1 Stern
Folge 22-53: 3,5 Sterne
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