• TypTV-Serie
  • Episoden37 (~)
  • Veröffentlicht09. Jan 2005
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Reiji Fujita ist der Besitzer von einer Kunstgalerie namens »Gallery Fake«. Er handelt mit Fälschungen und kennt sich auch gut mit dem Kunst-Schwarzmarkt aus. Trotz seiner dubiosen Geschäftsführung hat er ein spezielles Talent für Kunst und hat außerdem mal für das Metropolitan Museum of Art in New York als Kurator gearbeitet.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: Asane
Redakteur
#1
"Gallery Fake" ist eine Serie über eine gleichnamige Galerie mitsamt ihrem Betreiber Reiji Fujita und seiner schönen, etwas kindlichen Assistentin Sara.

Der Anime ist, bis auf zwei Ausnahmen, durchweg episodisch und handelt nicht unbedingt so sehr von der Kunstwelt und ihren Fälschungen, sondern - davon ausgehend - eben auch von Kunstanalyse, allerlei Besonderheiten von Kunstwerken und ihren Schöpfern, der dahinterstehenden Technik und somit auch der Methoden und Mittel zur Restauration. Im Mittelpunkt des Anime stehen nicht nur Gemälden, sondern bildende Kunst im weitesten Sinne (ausgenommen Musik). Im Grunde wird das gesamte Spektrum künstlerischen Schaffens abgedeckt, von Schmuck über Uhren, von Plastik über Philatelie, von prähistorischen Kunstformen bis in die Moderne.

Angelegt sind diese episodischen Abhandlungen zumeist als Detektivgeschichten. Fujita gerät immer wieder in knifflige Situationen oder wird als beratende Koryphäe hinzugezogen und kann aufgrund seiner Beobachtungsgabe wie seiner profunden Kenntnisse den Fall lösen.
Eigentümlicherweise werden die Einzelgeschichten oft nicht zu Ende erzählt, erhalten kein rundes Ende, sondern entwickeln sich nur bis zu dem Punkt, an dem der in Rede stehende Aspekt gelöst bzw. geklärt ist. Das mag man als unbefriedigendes Ende empfinden oder als interessantes offenes Ende - je nach Gusto.
Dazu passt, dass einigemale eine Zuordnung "gut - böse" nach herkömmlichen westlichen Wertevorstellungen nicht gegeben ist; auch ist die Serie in diesem Sinne nicht abgeschlossen, sondern hängt mit einer seltsam wehmütigen Schlussfolge über das nächtliche Metropolitan Museum etwas in der Luft. Was ich jedoch nicht als Manko empfinde und dem Anime als ganzem auch angemessen ist.

Die Qualität dieser Episoden ist, in narrativer wie in animatorischer Hinsicht, sehr schwankend. Auffallend gut gelungen sind die Kunstgegenstände, namentlich die Gemälde, die mit viel Liebe zum Detail wiedergegeben sind. Weniger gut oftmals die Animationen schnellerer Bewegungen, Timing und Synchronität der Dialoge; auch greift man allzugern und immer wieder in die Mottenkiste der Animationstechnik wie auch der Regie und fabriziert doch unangenehm viel nach Schema F. Einer der Tiefpunkte in diesem Sinne dürfte Folge 18 sein; kurz danach wird der bereits etwas genervte Zuschauer überrascht von einer rundum gelungenen, weil eher unorthodoxen und somit fast genialen Folge 21.

Dass bis zu dieser Stelle dieser Rezension nur konzeptionelle und dramaturgische Aspekte aufgegriffen worden sind, sagt vielleicht einiges aus über das handelnde Personal dieses Anime. Denn die hier auftretenden Personen sind, bis auf wenige Ausnahmen, recht realistisch und ihre Handlungsmotive nachvollziehbar gehalten. Das hat man nicht gar so oft in diesem Genre. Natürlich werden gewisse Eigenschaften verstärkt herausgestellt und somit übertrieben, wie beispielsweise im Falle Sara; aber das kann man größtenteils unter "Comic Relief" verbuchen und stört auch nicht den Gesamteindruck.
Fujita selber ist ein ausgebuffter wie gutaussehender Kunstexperte und Gentleman, in den die zu Tsundere-Aktionen neigende Sara hoffnungslos verknallt ist, während er in ihr nichts weiter als eine bessere Haushaltshilfe sieht. Und auch einige der Antagonisten (und ~innen) sind gar nicht so endlos durchtrieben und böse, wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre; oft zwar Gegner, aber keine Feinde, wenn's sein muss, auch Partner. Und das mit "gut" und "böse" ist auch insofern schwierig einzuordnen, als Fujita selbst nicht wirklich das unschuldige Lamm ist, als das er sich manchmal gibt. Gerade die Einstiegsfolge vermittelt hierfür einen guten Eindruck.

Dieses Spannungsfeld zwischen Kunst und Krimi verleiht dem gesamten Anime sein charakteristisches Flair, einerseits im visuellen und dramaturgischen Bereich (Perspektive, Kamerabewegungen, Dialogstruktur, Gegenschnitte), andererseits im Musikalischen. Schon das Opening vermittelt die typische Atmosphäre, in dem sich der Anime bewegt: jazziger, treibender Song und Bigband-Sound neben klassischen kammermusikalischen Stücken, die nicht nur als reiner Emotionsverstärker eingesetzt werden, sondern auch stellenweise "gegenläufig" wirken (im Sinne von Adornos "dramaturgischem Kontrapunkt"). Für meinen Geschmack durchweg hörenswert.

Kurz: wer mit der hier vorgestellten Thematik was anfangen kann, sollte hier zugreifen. Verdient hätte's die Serie allemal.
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