• TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht11. Jul 2004
  • HauptgenresRomantische Komödie
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: DearS
Vor einem Jahr landete in der Bucht von Tokio ein Raumschiff der DearS, einer außerirdischen Rasse die fast alle weiblich sind. Eigentlich will der Schüler Takeya mit den Besuchern aus dem All nichts zu tun haben. Doch eines Tages findet er zufällig ein hilfloses Mädchen am Straßenrand, das er aus Mitleid bei sich aufnimmt. Nicht nur weil sie kein Japanisch spricht, sondern auch weil Ren ein einziges Rätsel ist. Sie ist ebenso hübsch und anhänglich. Nicht nur für Takeya ist das der Beginn eines großen Abenteuers …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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Anime Rezensionen

Avatar: Shinigami1991#1
Anspruch:1
Action:1
Humor:10
Spannung:2
Erotik:8
Wenn jemand die Idee eines anderen klaut und sie als die seine verkauft, so hagelt es dafür meistens mit angebrachter Kritik. Insbesondere die Freunde des Erfinders sind in so einem Fall ziemlich sauer und neigen deshalb teilweise dazu, allzu hart und unfair über den Bösewicht zu richten.

Genau diese Erfahrung müsste auch DearS machen, wenn die Animeserie eine reale Person wäre, denn Heerscharen von Chobits-Fans verfluchen DearS wegen vermeintlichem Story-Diebstahl. Ich für meinen Teil kann da aber nicht zustimmen, da zwar Chobits zweifelsohne besser ist als DearS, so hat auch DearS seine Daseinsberechtigung.

OK, zugegeben: Betrachtet man nur die Animation, den Zeichenstil, die BGM und die Synchronsprecher, so zieht DearS deutlich den Kürzeren. Wohingegen das große Vorbild mit stimmig gezeichneten Hintergründen und Charakteren, tollen Animationen und stilvoller BGM punktet, kann DearS nur in der Synchronisation mithalten. Der Rest ist zwar nicht schlecht, kommt aber nicht über den Durchschnitt hinaus, insbesondere der teilweise ziemlich hässliche Zeichenstil.

Aber in der Regel schaut man sich Anime ja auch nicht an, weil sie schön aussehen. Man will stattdessen in irgendeiner Form unterhalten werden. Und das gelingt DearS ziemlich gut. Auch wenn Story und Charaktere kaum von anderen Harems abheben, so war der Humor doch große Klasse. Er ist zwar weder besonders innovativ noch anspruchsvoll, aber die derben Ecchi-Zoten hauen einen trotzdem immer wieder vom Hocker (ich sag nur. „Wegen dir habe ich jetzt ein Ständer“ lol).

Da macht es mir auch gar nichts aus, dass die Story anfangs sehr stark Chobits ähnelt, zumal der männliche Protagonist Takeya sich doch deutlich von Hideki unterscheidet, wodurch die Beziehung zwischen Takeya und Ren, dem Chi-Äquivalent, ihren eigenen Charm hat. Danach ist DearS bis einschließlich der 13. Episode ziemlich storyfrei, was aber bei Chobits auch nicht anders ist. Dann hört DearS leider ziemlich abrupt auf, obwohl es im Manga ja noch weitergehen soll. Aus meiner Sicht etwas Schade, da mich der weiter Handlungsverlauf zwar wenig interessiert, aber ich dafür den tollen Humor umso mehr vermisse.

Fazit: DearS muss man nicht gesehen haben; es gibt genügend andere Harems. Trotzdem ist es durchaus sehenswert und unterhaltsam. Wer es bisher ignoriert hat, weil er es für einen billigen Chobits Abklatsch hielt, sollte ruhig einen Blick drauf werfen!
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Man muss DearS unweigerlich mit Chobits vergleichen, da sie beide nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind. Hierbei zieht DearS aber eindeutig den Kürzeren, denn es kommt in keinem Punkt an das "Original" heran (will das aber typisch auch nicht) und fällt nur durch mehr Comedy und Ecchi auf.


Alle Szenarien ala: Alien/Roboter/Frau lebt mit Mann zusammen und will ihm alle Wünsche erfüllen, laufen bei mir schon von vornherein Gefahr schlechte Bewertungen zu bekommen, da sie mich meistens anöden und irgendwie gar nicht ansprechen, was schon zu entsprechenden Bewertungen wie z.B. von Ai yori Aoshi geführt hat. Während es Chobits aber noch geschafft hat mit einer grundsätzlich interessanten Story zu punkten, verursacht dieses Szenario bei DearS bei mir unweigerlich eine Verringerung des Unterhaltungswerts. Der einzige Grund für mich DearS überhaupt komplett anzusehen war der Comedypart, der zwar auch keine Offenbahrung ist, aber immerhin doch anspruchslose Unterhaltung für Zwischendurch bietet, wenn man mal sein Gehirn nicht zu sehr beanspruchen will.

Fazit:
Die Story trifft überhaupt nicht meinen persönlichen Geschmack und hat auch allgemein wenig zu bieten, außer seichter Unterhaltung für Zwischendurch.
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Avatar: Mirrormantiz#3
Comedy:viel
F-Service:viel
Romantik:wenig
Kleine Randnotiz vorneweg: Bitte nicht denken, der Mirrormantiz gibt jedem Titel wahllos hohe Wertungen. Ich für meinen Teil habe Spaß am Harem-Einheitsbrei, der mir in paar Jahren vielleicht auch sauer aufstoßen wird. Eventuell werde ich das Rewarding dann korrigieren.

Zur Abwechselung mal wieder eine Besprechung zu einem deutschsprachigen Anime. „Dears“ nennt sich dieser Anime und er ist erste Wahl, wenn ich mich wieder mal totlachen möchte. Selten bietet eine (Anime-)Serie so viel Slapstick, so viel herrlich überzogene Situationskomik, dass man aus dem Lachen gar nicht mehr rauskommt. Ein kurzer Charakterguide und dann geht's weiter!


Takeya: Takeya Ikuhara ist 17 Jahre alt und die Hauptperson der Geschichte. Er besucht die Oberschule und ist im Gegensatz zu allen anderen Mitschülern überhaupt nicht von den Dears angetan. Er ist auch nicht der typische Mädchenheld und verbringt die Zeit lieber mit seinen Kumpels. Als er Ren bei sich aufnimmt, stellt sich sein Leben sowieso auf den Kopf. Zu erst ist er mit ihr total überfordert und bringt sich oft in peinliche Situationen. Sein Charakter entspricht einem typischen Jugendlichen. Nebenbei arbeitet er auch in einer Videothek um die Miete bei seiner Nachbarin Neneko, die Tochter der Vermieterin, zu bezahlen.

Ren: Ren ist die Dears, die Takeya bei sich aufnimmt. Sie ist ungefähr im selben Alter wie Takeya. Aufgrund ihres mangelnden Wissens bringt sie ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Ren sieht ihn als ihren Meister, da er sie bei sich aufgenommen hat. Ren ist ein gutmütiges Wesen und setzt höchste Priorität auf die Zufriedenheit ihres Meisters, sodass mit Zimmer aufräumen schon mal die ganze Inneneinrichtung rausfliegt. Später geht sie auch mit ihm in eine Klasse und versucht sich in das menschliche Leben zu integrieren. Doch dann gibt es noch Miyu, eine Dears aus der Nebenklasse, die sich über Rens' Verhalten immer wieder aufregt, obwohl sie nicht mal bewusst etwas falsch macht. Dauerstress ist schon mal vorprogrammiert...

Selten waren mir alle Charaktere einer Serie so sympathisch. Allein schon die Hauptfiguren Takeya (der des Öfteren immer wieder ausrastet und in solch doofe Situationen kommt, da kann man nur lachen) oder die gutmütige Ren, die sich nachts in Takeyas Bett kuschelt und der einen halben Herzstillstand erleidet, sind absolut kultverdächtig. Absoluter Höhepunkt ist aber die Klassenlehrerin, das muss ich hier einfach nochmal betonen. Selten hat man so einen abgedrehten Charakter in einem Anime gesehen. Die sexgeile Lehrerin gibt ihren Schülerin Lernbücher die sie geschrieben hat, mit Nacktbilder (von ihr selbst!) und Tipps für den perfekten...( was damit wohl gemeint ist?). Oder während der Klassenarbeit wo Ruhe herrscht, kommen Kommentare wie „ja, ihr könnt zwischendurch auch mal auf mich schauen, dass macht mich total an“ - zu geil! Auf verschiedenen Videostreamseiten wie Youtube kann man sich Best-Of-Zusammenschnitte anschauen, die man einfach gesehen haben muss. Wenn man nicht gerade alleine im Haus ist, muss man des Öfteren auch die Lautstärke vermindern - andere können auf falsche Gedanken kommen....

Schon allein für den geilen Comedy-Anteil würde ich eine hohe Punktzahl geben. Die Geschichte besitzt aber nicht nur eine Rahmenhandlung (jede Folge passiert dasselbe) sondern entwickelt sich Folge zu Folge weiter. Man erfährt mehr über die Herkunft der Dears, teilweise auch über ihre Vergangenheit und Geschichte. Kurze Nebenblöcke lassen die Geschichte auch nicht langweilig werden und der Humor gestaltet sich immer wieder neu.

Einziges Manko dass man hier nennen muss, ist die deutsche DVD-Veröffentlichung. Was sich das Label Tokyopop dabei gedacht hat, eine Serie mit dreizehn Folgen auf fünf DVDs zu veröffentlichen ist schlichtweg unverständlich. Vor allem, auf Vol. 1 befindet sich nur eine Folge und die restlichen DVDs haben dementsprechend ihre Preise (wie das auf dem deutschen Anime-Markt mal so ist). Da machen drei Poskarten und ein kleines Booklet auch nichts wett.

Technisch ist die Serie einwandfrei. Sie basiert auf dem gleichnamigen Manga und die Zeichungen sind im Anime bis auf kleine Charakterdetails wirklich gleich. Das Bild ist scharf und mit Liebe gezeichnet. Der Sound liegt leider nur im Stereoformat vor, was aber nicht schlimm ist. Die Synchronisation ist Top und selbst Fans haben die Chance, auf japanischer Tonspur mit deutschen Untertiteln zu schauen.

Fazit

Gut, fassen wir nochmal zusammen. Wenn man über die ärgerliche deutsche Veröffentlichung hinweg schaut, bekommt man eine saubere und liebevolle Geschichte serviert. Takeya und seine außerirdischen Freundinnen machen auch nach mehrfachem schauen immer wieder Laune, plus jeder Menge Fanservice und Ecchi-Momente (wenn Man(n) drauf steht). Ich betrachte die Serie als reine Comedy. Wer schon immer mal solch eine Serie schauen wollte, sollte hier unbedingt zugreifen, den „Dears“ gehört definitiv zu den Besseren und kann diesbezüglich auch mit Charakterwerten punkten.
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Avatar: Qloim-Xun#4
Anspruch:wenig
Action:mittel
Humor:viel
Spannung:wenig
Erotik:sehr viel
Das man dies mit Chobits vergleicht, obwohl Chobits nix mit Außerirdischen am Hut hat und Chii nie eine Sklavin sein sollte und wollte und auch so, Ren kein Computer ist. Da vergleichen manche wieder Brot mit Toast.. Nur weil man minimale Ähnlichkeiten denkt zu erkennen. Aber das schreckt ja Fans nicht ab und nur wegen sowas, Minuspunkte zu geben ist doch nicht korrekt.

Aber mal weiter mit DearS: Ein Junge der Angst vor Frauen hat und vorallem Angst vor Außerirdischen, bekommt das große, wenn nicht das größte Glück was einem in jenem Anime nur passieren kann und mal wieder passiert das denen, der es eigentlich nicht wollte (jaja, wie im realem Leben halt...) aber dann später doch akzeptierte.

Takeya Ikuhara: Ein Kerl der nichts mit Frauen anfangen kann, außer denen in Pornos. Hat eine Stiefschwester die ihn sehr gern hat und nicht her geben will (woher kenn ich das nur?) und hat eine "Freundin" die für ihn mehr empfindet als er für sie. Dazu kommt dann noch Ren und alle sind Glücklich... Außer er...

Mitsuka Yoshimine: Die Lehrerin, die das Klischee imitiert von einer Lehrerin, die von den "männlichen" Schülern angehimmelt wird, aber haaalt Stop! Sie ist eher das Gegenteil des Klischee's. Denn kein Schüler will was von ihr, aber dennoch glaubt sie das und zeigt es auch - wobei jede Lehrerin die das gemacht hätte, sehr schnell von der Schule geflogen wäre, in der Realen Welt. Außerdem hat sie keine Hemmungen, nicht mal vor Kindern über Sex zu reden in explizitester Form! Das man das in DE erlaubt hat zu zeigen?!

Hikoro Oikawa: Kurz, der typische 100%Fan, der nie eine DearS abbekommt, auch wenn er sich einer so sehr wünscht...

Neneko Izumi: Interessanteste Person in DearS. Verschlossen, Geheimnissvoll und Schüchtern, wohl aber auch theoretisch die traurigste. Sieht man am Ende... Die mimt für Takeya so eine Art Mutterersatz, weckt ihn immer, wenn er zur Schule muss und klopft nicht mal an, kennen sich beide schon sehr lange und man könnte meinen, die sind zusammen...

Hirofumi Nonaka: Kurz, dieser Typ taucht mehrmals auf, sozusagen als Zwischenszene, aber ohne viel Sinn und er verkörpert den typischen Macho der mit einer Frau/Freundin nicht zu frieden ist. *würg*

Story: Außerirdische kommen auf die Erde und das aurf den ersten Blick ungewollt, nach und nach denkt man, hö? Doch nicht ungewollt? Naja, die Story will sich nicht wirklich entwickeln und man kann sagen, es ist wie ein kompletter Pausenfüller, nur mit einer hauchdünnen Storyline. Wo man aber auch nüchtern sagen kann, es ist wie ein Casualgame, anspielen und dann bei seite legen. Denn wenn man es kühl betrachtet ist Ren nur eine Puppe und der Hauptprotagonist ein Kerl mit ner Puppe, nix richtig romantisches. Aber dennoch gibt es manche romantische, kleine, Stellen. Die aber auch recht nüchtern wirken. Typischer Anime, nur für Ecchi-Fans... Könnte man sagen, denn Ecchi und nackte Haut sieht man oft. Sogar von Kindern (*hust* sollte man bedenken, es ist nur Virtuell!). Aber trotzdem. Gewisse sexistische Andeutungen gegenüber Kindern waren unübersehbar. Aber dennoch war ja auch das Krasse! der Witz. Vorallem die Lehrerin war die Sexsüchtige, die vor scheinbar kein Alter halt macht über Sexualkunde zu reden.

Charakterdesign: Jeder, der sich auch nur annährend mir Kunst beschäftigt, wird ab und an sehen, dass gewisste zeichnerischen Werke, irgendwie schlecht dahingezeichnet wurden, einmal sind die Köpfe zu groß (offensichtlich nicht gewollte) und einmal ist in der Frontansicht das eine Auge kleiner als das Rechte! Oder Linke. Aber Fans sehen darüber hinweg, mir fiel es nur auf.

Hintergrund: Gibt es Animes, wo er perfekt ist? Nein, Punkt. Viele Animes die Super sind, haben Hintergründe die ziehmlich einfach gezeichnet wurden, aber haben den Anime damit auch nicht schlechter gemacht. Denn im Grunde sind alle Hintergründe, bei jedem "deutschen" Anime, entweder Befriedigend, Gut, oder Sehr Gut. Aber schaut doch mal den Hintergrund bei (Kaichou wa Maid-sama!) an, dagegen ist dieser hier fein ausgearbeitet worden. Aber wie erwähnt, machen Hintergründe den Anime nicht immer gleich schlecht. Selten so. Und in DearS ist er Top.

Fazit: Ein Anime, wo ich keine sekunde an Chobits dachte, auch wenn ich Chobits zuvor angeschaut hatte. Da bin ich wohl kein fanatischer Chobtis-Fan. Und, den Anime DearS kann man sich getrost kaufen (es sei denn, man ist kein Ecchi-Fan), denn für Fans, hält er auch das, was er verspricht, viel Haut. Ecchi eben. Kein Ecchi-Fan schaut doch auf Romantik? Wenn man den Anime nur wegen der Romantik gekauft hat, das ist doch nicht die Schuld des Animes.
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Avatar: Truchsess#5
Bei diesem Anime hätte ich auf meinen ersten Instinkt vertrauen sollen, nachdem ich die ersten Bilder gesehen habe. Dann hätte ich es mir nämlich ersparen können, etwa fünf Stunden meines Lebens an einen Anime zu verlieren, der nun mal bei bestem Willen nicht als mehr bezeichnet werden kann als "billige Massenproduktion".
"DearS" ist ein weiterer Anime der Marke "Viel Ecchi im Gewand einer Romantischen Komödie". Hierbei wird der Part der Komödie noch am besten verarbeitet. Denn auch wenn der Humor wärend der ganzen Serie auf echt tiefem Niveau läuft, so sorgen doch gerade die diversen Ausraster des Hauptcharakters durch ihre witzigen Zeichnungen und die, auch im Deutschen, echt geniale Vertonung für viele Schmunzler und Lacher.
Doch das wars dann eigendlich schon mit dem Positiven an diesem Anime. Schaut man sich nämlich einmal die technische Seite an merkt man bald, dass man hier mit extrem wenig Sorgfalt ans Werkt gegangen ist. Einzelne Szenen sind zwar ganz ordentlich gezeichnet, doch im grossen ganzen wirken die Bilder detailarm und voller kleiner Fehler und die Bilder bei den Dialogen beschränken sich oft nur auf "Maul auf" und "Maul zu".
Auch die Story überzeugt leider kein bisschen. Die Thematik mit Aliens, deren Lebenszweck eigendlich nur die Sklaverei ist, ist zwar hoch interessant, leider wird das Ganze jedoch derart oberflächlich und inkonsequent behandelt, dass man es nicht ernst nehmen kann, auch wenn gerade in der zweiten Hälfte diverse weniger heitere Szenen versuchen, dieses schwierige Thema mit etwas Tiefgang anzugehen. Hier wird durch halbherzige Arbeit unglaublich viel Potential verschenkt.
Gleich schluderig ist man mit den Charakteren umgegangen. Gerade die zwei weiblichen Hauptcharaktere sind in ihrer Persönlichkeit derart wankelmütig, dass sie jegliche Glaubhaftigkeit verlieren. Zudem sind einfach zu viele Personen in diese 13 Folgen gequetscht worden, sodass keiner von ihnen auch nur ein bisschen Tiefgang erhält.
Das Katzenmädchen zum Beispiel... eigendlich ein süsser, witziger Charakter, doch auf die Geschichte bezogen hat sie absolut keine Daseinsberechtigung...

Und zu guter letzt sind da noch die Ecchi-Einlagen. Klar, solche Szenen sind eigendlich immer billig und überdreht, und "DearS" stellt sich in dem Bezug eigendlich nicht ungeschickter oder plumper an als andere Serien dieser Gattung, doch mit Ruhm bekleckert sich dieser Anime auch in dieser Hinsicht nicht.
Und zu guter letzt wird mit diesem Anime eine der Standartfiguren dieses Genres derart auf die Spitze getrieben, dass es einfach nicht mehr lustig ist. Ganz im Ernst, heisse Lehrerinen mit einer etwas ungesund grossen Libido gibt es ja in Animes öfters mal, doch für die Lehrerin in "DearS" gehören einige Leute unter den Entwicklern nachträglich mal so richtig durchgeklopft!
Das Fazit daher: "DearS" trumpft mit viel seichtem Humor und einer Menge Ecchi auf. Alles andere ist dafür leider nur lieblose und schludrige Massenwahre. Wems gefällt und wirklich keine hohen Ansprüche hat darf gern einmal reinschauen, ich rate jedoch davon ab.
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Anime Kommentare

Avatar: Etrayu#1
Ich glaube, DearS hat ziemlich harte Kritik einstecken müssen, weil viele es als schlechtere Chobits-Version ansehen. Oberflächlich betrachtet mögen die beiden vielleicht einiges gemeinsam haben, jedoch sind es zwei verschiedene Serien, die auch einen ganz unterschiedlichen Verlauf haben und von anderen Charakterschwerpunkten lebt. Bevor man sein Urteil bildet, sollte man DearS vorher unvoreingenommen gesehen haben. Es ist nicht die beste Serie, die es unter den Animes gibt, aber es ist eine, die hier ihre drei Sterne zurecht verdient hat. 

Die Sklavennummer der DearS bietet viel Fanservice, hält sich jedoch im Rahmen, ist also ertragbar.
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Avatar: Ginger156#2
ich finde die geschichte interessant aber der Anime ist wirklich nicht der beste muss ich sagen.. nun ja mich erinnert der Anime ein klein wenig an sora no otoshimono und der Anime ist besser. dears ist meiner Meinung nach an so einigen stellen unnötig und die lehrerin nervt mich. ren ist planlos und stellt sich dumm an und miu kommandiert nur rum. die Hauptperson ist mir zu unbeholfen. jedoch weisen die dears auch ne traurigere geschichte auf und leben unter fiesen Verhältnissen was es interessanter macht. den mit den grünen haaren (sry Name vergessen) ist gut gemacht finde ich. alles in allem eigentlich durchschnitt..aber auch nicht komplett grottig. :)
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Avatar: FearGarden#3
Erinnert ungemein an Chobits, meiner Meinung nach.
Trotzdem sehenswert, allein wegen der freizügigen Lehrerin und Ren.
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Avatar: UncleKeppler#4
Anspruch:1
Action:2
Humor:10
Spannung:2
Erotik:9
DearS ist ein Anime mit einer belanglosen Geschichte; Sie dient nur dazu, ein Opening zu finden und die Figuren einzufügen, in gefühlten 10 der 13 Episoden rückt der Hauptplot hingegen in den Hintergrund und DearS konzentriert sich auf Ecchi-Momente, Humor und viele derbe Anspielungen. Ein bisschen mehr Tiefgründigkeit und Charaktertiefe hätte der Story aber auch gut getan.
Einer der Besonderheiten von DearS, und der Hauptgrund warum ich diese Serie eingeschaltet habe, ist das „Thema“ seiner Ecchi-Momente, denn hier werden die „Standart“-Schulalltag/Harem-Geschehnisse um eine weitere Komponente erweitert: Dass die Außerirdischen auf eine Herr-Sklaven-Beziehung fixiert sind, was auch häufig zum Tragen kommt.
DearS kann ich jedem empfehlen, der Slave&Submission mag und auf diesem Gebiet eine leichte, vordergründige Unterhaltung für zwischendurch sucht.
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Avatar: PanzerKorps#5
Anspruch:3
Action:2
Humor:10
Spannung:3
Erotik:5
Mit DearS hat man einen Anime vor sich, der grafisch ansprechend ist, einen seltsamen Humor aufweißt und eine doch recht interessante Frage aufwirft ob man einen Wesen gefühle beibringen kann wo es doch keine besitzen sollte. DearS ist wirklich nicht sehr anspruchsvoll, jedoch in gewisser Art liebevoll gemacht. Wer dies mit Chobits vergleicht, der denkt dann doch etwas zu wenig nach oder handelt vorschnell. Wer auf leichten, nicht zu übertriebenden Ecchi seinen spaß haben kann und sich gerne mit "Was wäre wenn" Fragen die Zeit vertreibt, der kann sich DearS ruhig anschauen.
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