Anime Beschreibung

Anime: Naruto
© Masashi Kishimoto
Ein riesiges neunschwänziges Fuchsmonster greift das Dorf Konohagakure an und zerstört alles in seiner Umgebung. Viele tapfere Ninjas sterben bei dem Versuch ihre Familien zu beschützen und das Dorf zu verteidigen. Schließlich schafft es ein einzigartiger Ninja den Dämon zu bändigen und schließt ihn in den Körper eines Neugeborenen ein. Jedoch muss dieser Held, der Hokage der vierten Generation, einen hohen Preis zahlen. Er verliert sein Leben bei der Rettung des Dorfes.

12 Jahre sind nach diesem Unglück vergangen, der Junge Naruto Uzumaki, ein etwas tollpatschiger Ninja, hat gerade seine erste Abschlussprüfung an der Ninja-Akademie bestanden. Nachdem er nun die erste Hürde auf dem Weg ein großer Ninja zu werden bestanden hat, macht er sich mit seinen beiden Freunden auf, um viele Missionen für das Dorf zu erledigen. An seiner Seite steht das junge Mädchen Sakura Haruno, in die Naruto unsterblich verliebt ist und der junge Musterschüler Sasuke Uchiha, in den wiederum Sakura unsterblich verliebt ist. Dies führt zu vielen spannenden und lustigen Situationen bei der Erfüllung ihrer Missionen.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
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  • Naruto UZUMAKI
    Bevor ich aufgebe wird die Welt untergehen. Auch wenn Ihr meint aufgeben zu müssen – ich werde es niemals tun, damit das klar ist!
  • Naruto UZUMAKI
    Ich weiß nicht, was im Drehbuch steht – aber ich wollte immer mal in einem Film mitspielen.
  • Sasuke UCHIHA
    Ich soll fliehen? Dieses Wort kenne ich überhaupt nicht. Ich kämpfe gegen ihn.
  • Chouji AKIMICHI
    Ich verschmähe kein angebotenes Essen. Das ist mein Weg des Ninjas!
  • Hiruzen SARUTOBI
    Wenn jemand einen anderen hasst und seine Existenz nich anerkennt wird der Blick, mit dem man den anderen betrachtet schrecklich kalt. Und trägt kein Gefühle mehr in sich.

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Naruto ist der wohl am heftigsten ghypte und zudem auch der am häufigsten gebashte Fighting-Shounen der letzten Jahre. Populär bei Fans dieses Genres dank dem nie alt werdenden Formular, bestehend aus Helden mit Superkräften und Unmengen an Fights und gehasst von den Leuten die in Naruto das nächste DBZ erkannt haben wollen oder einfach das Gewusel um diesen Anime nicht mehr ertragen konnten. Da ich ein großer Fan von Fighting-Shonen bin war Naruto für mich praktisch Pflicht und ich erwartete nichts anderes als einen unterhaltsamen Anime der all die Elemente beinhaltet die ich bei einer Serie aus diesem Genre so gerne sehe. Und in dieser Hinsicht enttäuschte mich Naruto zwar nicht, aber leider hinterließ mich die Serie am Ende mit einem mehr als nur flauen Gefühl in der Magengegend. Aber der Reihe nach: Wie ich bereits sagte hat man es bei Naruto mit einem waschechten Fighting-Shonen zu tun, der dementsprechend auch mit altbekannten Schemata aufwartet: Kleiner Junge mit großem Traum will immer stärker werden um sich diesen zu verwirklichen, und trifft dabei auf Rivalen, Mitstreiter und haufenweise Widersacher. Neu ist allein das Setting und dieses Mal sind es keine Piraten, Shinigamis oder Saiyajins sondern Ninjas die sich ins Kampfgetümmel stürzen und dabei ihr Repertoire an Ninja-Kampftechniken vom Stapel lassen um den Gegner in die Knie zu zwingen. Klar, Ninjas sind “cool“ und deshalb fällt es Naruto auch nicht schwer mit seinem Setting viele Zuschauer zu ködern. Zur Vollendung brauch es jetzt nur noch einen Haufen sympathischer Protagonisten, ein paar coole Bösewichter und natürlich viele spannungsgeladene Fights, und man kann nicht abstreiten das Naruto dies auch besitzt. Ich brauchte zwar eine kurze Anlaufszeit von ca. 10 Episoden aber dann war der Bann gebrochen, ich saugte mich so langsam an der Serie fest und hatte meinen Spaß. Man kann zwar wirklich nicht behaupten das Naruto in punkto Charakterpersönlichkeiten das Rad neu erfindet und man wird viele Stereotypen erblicken, aber man kann dennoch seine Freude am Cast haben zumal es in dieser Sparte auch ein paar richtige Kuriositäten zu erblicken gibt über die man entweder herzlich lachen kann oder mit denen man bei jedem ihrer Kämpfe mitfiebert. Die Kämpfe an sich sind zu einem Großteil sehr unterhaltsam ausgefallen und auch wenn deren Kreativität und Abwechslung niemals den Standard eines “One Piece“ erreicht, so überzeugen sie mit teils großartiger Choreographie und flüssigen Animationen. Was den Spaß jedoch mehr als einmal hemmt ist die Tatsache das Naruto an der “DBZ-Krankheit“ leidet und das Tempo des Verlaufs der Serie immer wieder arg in die Länge gezogen wird, was sich in Kämpfen wieder spiegelt die scheinbar ewig dauern und ständig von irgendetwas unterbrochen werden müssen. Manchmal bekommt man von einem Fight vielleicht mal 5 Minuten pro Episode mit während der Rest aus Fachsimpeleien, über die gerade angewandte Technik oder die Motivation und die harten Zeiten desjenigen der sich gerade im Kampf befindet, besteht. Auch ist so manche Storyarc viel zu linear ausgefallen und einer Unmenge an Fights müssen spannende Plottwists oder Wendungen weichen. Vergleiche ich Naruto diesbezüglich mit “One Piece“ so trennen die beiden Serien WELTEN! In dieser Hinsicht ist Naruto dem monotonen und leicht durchschaubaren DBZ um einiges näher… Doch auch mit diesen Schwächen bleibt mit Naruto ein durchaus unterhaltsamer Fighting-Shounen zurück…zumindest bis Episode 136 denn alles was danach kommt ist an Stumpfheit und Schwachsinn kaum zu überbieten und spottet jeglicher Beschreibung. Ja, ich rede von den berühmt berüchtigten Filler-Episoden. Genau die Episoden die die gesamte Serie kaputt machen und in den Dreck ziehen. Nicht nur das die Filler inhaltlich widersprüchlich und unlogisch sind und fast durchgängig schrecklich an den Nerven zerren (Curry des Lebens??? Chakra aus dem Weltall??? Also bitte...), sie werfen auch ein schlechtes Licht auf die Charaktere und sorgen dafür das man irgendwann die Schnauze voll von ihnen hat. Es ist einfach eine Schande was Studio Pierrot damit der Serie und vor allem den Fans angetan hat. Und sie haben es auch bei mir geschafft: Ich habe angefangen diesen Anime zu verachten und stand schon mehrere Male kurz davor ihn fallen zu lassen. Aber zum Glück ist mit “Hurricane Chronicles“ nun endlich die 2. Staffel am Start. Noch mehr Filler und ich hätte diesen Anime mit außerordentlich hoher Wahrscheinlichkeit entgültig hingeschmissen… An dieser Stelle empfehle ich jedem der vor hat sich Naruto anzuschauen nur eines: Guck bis Episode 136 und HÖR AUF! Wer sich den guten Eindruck der Serie nicht kaputt machen will sollte dies auf jeden Fall berücksichtigen und direkt zu “Hurricane Chronicles“ übergehen! Ich zumindest hoffe das Naruto sich mit dem Beginn der Fortsetzung wieder steigert und diese widerlichen Filler in Vergessenheit geraten lässt. Wirklich, ich hätte diese Staffel gerne höher bewertet aber leider gehören die Filler nun mal dazu und da kann die Manga-Storyline noch so unterhaltsam sein…

Animation

Visuell zählt Naruto mit Sicherheit zu den am besten animierten Fighting-Shonen überhaupt. Zumindest zu einem Großteil der Episoden, denn es schleichen sich auch hin und wieder eklatante Schwächen ein wie zum Beispiel stark deformierte Charakterzeichnungen und krasse Detailarmut. Manchmal sind die Figuren kaum noch wieder zu erkennen, da ihr Design vom ursprünglichen Design extrem stark abweicht. Dafür trumpft Naruto in dieser Kategorie aber mit den Action-Szenen umso mehr auf. Diese sind nicht nur turbulent und dynamisch in Szene gesetzt sondern auch mit einigen tollen Effekten ausgestattet. Die Bewegungsabläufe sehen manchmal einfach nur unheimlich gut aus (man betrachte Rock Lee in Aktion vs Gaara und Kimimaro) und die Choreographie der meisten Kämpfe ist mehr als gelungen. Bemerkenswert ist ebenfalls das es so gut wie keine Standbilder oder recycelte Szenen zu entdecken gibt, was bei einer Serie mit solch einer Länge sicher nicht die Regel ist. Die Hintergründe sind nicht gerade sehr spektakulär ausgefallen aber durchaus akzeptabel. Das Charakterdesign ist womöglich zu Beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich die Serie länger angeschaut hat wird man den ersten befremdlichen Eindruck sicher schnell ablegen (immerhin ist das Design im Anime tausendmal besser als das des Manga, Musashi kann tatsächlich keine hübschen Mädchen zeichnen. Siehe Sakura, Ino oder Temari *brrrr* ). Insgesamt also gibt Naruto ein gutes Bild in dieser Kategorie ab, doch auch hier schmälern die visuell sparsam und billig animierten Fillerepisoden den Gesamteindruck. Es ist…einfach traurig.

Sound

Ellenlange Serien bedeuten auch automatisch eine Fülle an Opening- und Endingsongs, von denen mir viele gut bis sehr gut gefallen haben darunter “Fighting Dreamers“, “Yura Yura“, “No Boy No Cry“ und “Haruka Kanata“. Ein paar treffen allerdings nicht ganz meinen Geschmack aber das ist nicht weiter schlimm. Die BGM gibt sich zum Großteil von der rockigen Seite und die Fights werden stets sehr gut damit untermalt. Für emotionale Momente gibt es dann ein paar schöne Klavierklänge zu hören, die ebenfalls sehr passend sind. Leider wird Abwechslung nicht unbedingt groß geschrieben und die Stücke wiederholen sich ständig. Für über 200 Episoden ist das hier gebotene schon reichlich mager. Die Soundeffekte sind dagegen super gelungen und sich kreuzende Kunais klingen ebenso authentisch wie Ninjasterne die sich ins Baumholz nageln. Top sind auch die Seiyuus, denn sie liefern eine tadellose Leistung ab. In den Staub werfe ich mich hier vor Orochimarus Sprecher, er ist einfach genial und bringt die “Schlange“ in ihm so perfekt rüber das man fast Gänsehaut bekommt wenn dieser Charakter spricht.

Story

Die Story von Naruto unterscheidet sich im Kern nicht vom üblichen Standard eines Animes dieses Genres. Wir haben mit Naruto einen kleinen, lauten, impulsiven kopf-druch-die-wand-Jungen der einen Traum hat und mit zunehmender Erfahrung stärker wird. Dabei kämpft er um das Ansehen und den Respekt seiner Mitmenschen, die ihn bisher wie einen Outcast behandelt haben. Anzumerken wäre an dieser Stelle das dies das Hauptthema der Geschichte ist, denn es geht ständig um Figuren die ohne Anerkennung groß geworden sind und/oder keine Zuneigung erfahren haben. Natürlich wird auch Kameradschaft, Courage und Willenskraft zum Thema gemacht aber in welchen Shounen ist das nicht so? Wie auch immer, der Verlauf der Handlung ist ebenfalls so ziemlich klar: Es tauchen immer wieder neue Widersacher auf, es entbrennen langwierige Kämpfe und das ganze dann wieder von vorne. Natürlich dürfen Turnier-Kämpfe nicht fehlen und so besteht auch schon mal eine gesamte Storyarc daraus die sich alleine daran hochzieht. Was Plottwists angeht so kommen diese nicht zu kurz und auch wenn vieles nicht allzu schwer vorauszuahnen ist, ist die Handlung in der Lage einen Spannungsbogen aufzubauen und diesen auch über eine Vielzahl von Episoden entlang aufrecht zu erhalten. Allein die sich häufig einschleichende Lethargie die das Tempo mit dem die Story voranschreitet drosselt, hemmt den Spaß so manches Mal und sorgt für Frustration. Ebenfalls für den Handlungsverlauf als hinderlich erweist sich eine wahre Flut an Flashbacks und manche Szenen werden bis zum Erbrechen wiederholt. Charakterbackstories zählen nicht dazu sind aber ebenfalls ärgerlich wenn einen der Charakter kaum bis gar nicht interessiert. Ab Episode 136 beginnen die Filler und die Hauptstory wird bis zum Ende dieser Staffel unterbrochen. Stattdessen bekommt man kleine Fillerarcs vorgesetzt die ständig den gleichen monotonen Trott bieten und nicht mal für ein Fünkchen Spannung sorgen können. Dieser Part der Serie ist von Anfang bis Ende todsterbenslangweilig und es absolut nicht wert angeschaut zu werden!

Charaktere

Der Cast von Naruto ist riesig und selbst für eine Serie dieser Länge um einige Figuren zu umfangreich für meinen Geschmack. Zwar geht aus der Anzahl von gut und gerne 30 Charakteren eine Vielzahl von Sympathieträgern hervor, doch da sich die Geschichte hauptsächlich um Naruto, Sakura & Sasuke dreht kommen viele von ihnen etwas zu kurz. Da heißt es später nicht “Ah, da ist er ja wieder!“ sondern „Oh? Den gibt’s ja auch noch.“ Sie bekommen zwar fast alle eine Backstory spendiert aber Entwicklung darüber hinaus hält sich dann doch arg in Grenzen. Die Backstories an sich sind recht gut gelungen und bieten eine gesunde Portion an Dramatik. Sie machen die Charaktere nachvollziehbar und sorgen dafür dass man ihnen Sympathien entgegen bringt. Einen emotionalen Volltreffer konnten allerdings nur wenige von ihnen bei mir landen, wobei Haku & Gaara ganz klar die Nase vorn haben. Wenn ich hier ebenfalls den Vergleich mit “One Piece“ ziehe, so schluckt Naruto einmal mehr heftig Staub. Was den Charakter Naruto im Allgemeinen angeht so unterscheidet er sich nicht vom üblichen Shonen-Klischee und stellt den typischen kleinen, einfältigen Hitzkopf dar der sich des Öfteren wie ein Vollidiot benimmt der nichts drauf hat aber gegebenenfalls über sich hinaus wächst. Zu Beginn ging er mir noch gelegentlich auf die Nerven mit seiner Masche (und seinem grellen Organ) aber er wandelt sich zum positiven und man merkt immer mehr dass er langsam erwachsener wird. Natürlich darf für einen solchen Charakter der Rivale nicht fehlen, in persona von Sasuke der ebenfalls dem Klischee-Topf entsprungen ist. Er mimt den coolen, selbstsicheren Renegade der ein klares Ziel vor Augen hat und nichts und niemanden dazwischen kommen lässt. Seine Entwicklung ist daher keine Überraschung und am Ende ist er in meinen Augen zu einer der unsympathischsten Charaktere der gesamten Serie avanciert. Sakura ist kaum erwähnenswert, sie ist zwar ständig präsent aber zu 95 % der Serie nur ein Anhängsel das ständig jammert und nichts eigenständig auf die Beine stellen kann. Leider bricht die Hauptstory gerade zu dem Zeitpunkt ab, an dem sie anfängt sich zum positiven zu entwickeln. Auf ihre Rolle in “Hurricane Chronicles“ bin ich gespannt. Die Bösewichter sind überschaubar, denn wenn Orochimaru auftaucht ist und bleibt er der einzige Hauptfeind der Geschichte. Zum Glück ist er ein sehr gelungener und überzeugender Fiesling, der ständig von einer gruseligen Aura umgeben ist und dessen Gedankengänge nur schwer zu durchschauen sind. Ich würde ihn als eine stark verbesserte Version von Naraku aus “Inuyasha“ bezeichnen. Im Endeffekt ist in dieser Kategorie lange nicht alles Gold was glänzt aber ich habe viele der Figuren sehr lieb gewonnen und freue mich jetzt schon diebisch darauf sie in der nächsten Staffel wieder zu sehen und wie dort ihr weiterer Werdegang aussieht.

Wert

Im Gegensatz zu “One Piece“ würde ich mir Naruto sicher nicht auf DVD kaufen (besonders nicht den Dreck von Panini-Video!) und vielleicht sogar noch nicht einmal komplett rewatchen (die Fillerepisoden sowieso nicht). Mir gefällt dieser Anime zwar (bis Episode 136) aber ich verspüre, bis auf den ein oder anderen tollen Fight, nicht den unbedingten Drang mir alles noch einmal anzuschauen. In diesem Genre gibt es meiner Meinung nach um Längen bessere Animes (One Piece, Hunter x Hunter) aber dennoch ist Naruto für mich als Fighting-Shonen-Fan eine gelungene Serie, die mich über große Strecken gut unterhalten konnte. Das große Manko sind und bleiben die Fillerepisoden, denn diese entwerten den Anime leider um ein ganz schön großes Stück.
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Avatar: Nemesis#2
Ich bin vor einiger Zeit im Internet in irgendeinem Forum auf Naruto gestossen. Dort wurde der Anime ordentlich gelobt. Also hab ich kurze Zeit später auch damit angefangen und war im Naruto-Fieber... zumindest am Anfang.


Präsentation/Inszenierung:
Ich war von der 1.Folge weg im Naruto-Fieber. An einem einzigen Wochenende habe ich über 90 Episoden geschaut. Ich konnte nicht mehr aufhören. Die Action und Spannung die Naruto bietet ist wirklich klasse und konnte mich sehr gut überzeugen. Doch dann kamen die Filler (ab ca. Episode 140)... ab da hat sich mein Naruto-Fieber schlagartig entschärft. Es wurde langweilig und in nur einigen wenigen Episode kam wieder mal Spannung auf. Ich habe aber trotz der langweiligen Fillerepisoden am Schluss Naruto trotzdem zu Ende gesehen. Einige vereinzelte Filler-Episoden waren ja sogar auch ganz gut.

Charaktere:
Bei Naruto geht es vorwiegend um den Charakter Naruto, von dem die Serie auch ihren Namen hat wie nur schwer zu erkennen ist. ^^
Als Naruto noch ein Baby war, wurde ein Neunschwänziger Dämonenfuchs in seinen Körper gebannt und deswegen wird er von den anderen Dorfbewohnern ständig gemieden. Naruto hatte also eine schwere Kindheit. Sein Wunsch ist es Hokage zu werden und das ihn die anderen so akzeptieren wie er ist. Nachdem er ein Ninja geworden ist, kommt er zusammen mit Sakura und Sasuke in ein Team. Sakura ist in Sasuke verliebt und findet Naruto nervig, Sasuke will sich an jemanden rächen und hat nur das im Kopf, Naruto ist in Sakura verliebt und hasst Sasuke... kann ja nur ein tolles Team werden.
Erwähnenswert wäre dann auch noch Kakashi, der Lehrer von Naruto, Sakura und Sasuke. Er gibt nicht viel von sich preis und ist immer locker drauf.

Animationen und Musik:
Die Animationen und der Zeichenstil sind bei Naruto so eine Sache... manchmal sind sie sehr gut und manchmal auch wieder nicht.
Von der Musik her hat mir Naruto wirklich sehr gut gefallen. Tolle Stücke, die immer passend in Szene gesetzt sind.

Fazit:
Naruto bietet wirklich tolle Unterhaltung und ist meiner Meinung nach ein sehr guter Shonen-Anime mit sehr viel Action und Spannung... zumindest die ersten 140 Episoden lang. Danach kommen leider nur noch Fillerepisoden, bei denen fast alle enttäuschend sind und nur noch kurzweilige Unterhaltung bieten.
Anschauen lohnt sich!

PS: Aber bitte nur die jap. Version schauen! Die deutsche Version ist einer der größten Fehlschläge die RTL2 in Sachen Animes je gemacht hat.

Überarbeitetes Review: 19.08.2008
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Avatar: animus
Administrator
#3
Naruto ist meiner Meinung nach eher als Manga zu empfehlen, der ohne streckende Filler auskommt und mir als Manga-Fan dank durchgehend solider Qualität eher zusagen konnte.


Der Anime hat mich schon etwas enttäuscht, die Qualität ist doch recht schwankend und wer sich eine Episode auf RTL2 angetan hat, fragt sich im Anschluss, ob man nicht doch lieber mit Pokémon fortfahren sollte. Die Geschichte um die Ninja-Schüler Naruto, Sakura und Sasuke (viele weitere Nebenrollen mit inbegriffen) ist unterhaltsam, ich bin jedoch kein großer Fan einer so gestreckten und mit Nebenchaptern durchzogener Serie, deren Plot sich von "Bosskampf" zu "Bosskampf" zieht. Hier wird der typische Shounen-Grundsatz beibehalten, den man schon aus Vertretern wie z.B. "Bleach" kennt.
Auch wenn die zwischen Freundschaft und Rivalität schwankende Beziehung zwischen Naruto und Sasuke interessant gemacht ist und viele der Figuren Sympathie wecken können - das ewige Hin und Her der Protagonisten kann auf die Dauer keinen wirklich an den Bildschirm fesseln. Besonders der naive und ach so heldenhafte Naruto, der nebenbei ein wenig unter Selbstüberschätzung leidet, mit einer ganzen Menge Glück und viel Zugerede jedoch alles wieder gerade biegen kann ist als Protagonist nicht so ideal gewählt. Seiner Entwicklung mit beizuwohnen ist dennoch empfehlenswert.

Gerade im späteren Verlauf beginnt der Anime ernsthafter zu werden und Naruto erscheint als Figur im Verlauf der Story immer glaubwürdiger, wie auch einige der Nebencharaktere. Außerdem wird die Beziehung von Freundschaft und Verfeindung schön dargestellt (dazu lassen die zahlreichen Episoden ja schließlich genug Zeit).
Zur kurzen Unterhaltung taugt Naruto und da heißt es dann:"Finger weg vom RTL2-Geschnipsel".
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Avatar: flumo#4
Spätestens seit der RTL2-Version (die ja qualitativ eher umstritten ist) dürfte "Naruto" bereits in aller Munde sein. Zusammen mit "Dragonballs" und "Bleach" manifestiert sich "Naruto" ganz weit oben in den Lieblingslisten vieler Anime-Fans. Insgesamt bleibt zu "Naruto" einfach nur zu sagen das hierbei weniger einfach mehr gewesen wäre.



Handlung:

Die Story um den jungen Chuunin Naruto dürfte eigentlich längst bekannt sein, deshalb verzichte ich mal auf eine ausführliche Inhaltsangabe (ich bin aber auch ein fauler Sack :P). 220 Folgen. 220 Folgen voller Hindernisse, Gefahren und unliebsamen Charakteren - und das nicht nur für unsere Hauptcharaktere! Während die Chuunin-Staffel rund um Haku solide ist und die zweite Staffel überdurchschnittlich ist, sind die letzten (und mit letzten meine ich die letzten 100!) Folgen kaum mehr Wert als Werbung mitten beim Elfmeterschiessen im WM-Finale. Die Serie schafft es zwar zwischendurch Fahrt zu bekommen (Gaara gegen Rock Lee als Beispiel - wahrscheinlich der beste Fight in der gesamten Serie), aber durch die etlichen Wiederholungen und Rückblenden wird der Erzählfluss zurückgetrieben.
Immer mehr Charaktere und Storylines werden in den Topf geworfen bis eine merkwürdige, unvollkommene Masse entsteht.
Ich möchte in puncto Handlung die Serie nicht allzu stark verurteilen da ich weiß das diese Serie zu nix anderem als Geld produziert ist - und das stellt keine Beledigung dar ;)
Aber angesichts von "Bleach" das die ersten 75 Folgen alles richtig gemacht hat, bietet "Naruto" Charakter- und Storyrecycling nonstop. Zumindest die traurigen Szenen sind traurig und die lustigen lustig, bis man halt das gleiche zum 5.Mal sieht.

Charaktere:

Naruto bietet eine ganze Handvoll verschiedener Charaktere, die zum Glück nicht einem Stereotypen Wahn verfallen sind. Naruto als Hauptcharakter geht völlig in Ordnung, passende Synchronstimme, manchmal ein wenig nervig aber doch ein lustiger Kerl.
Der restliche Cast ist so gestrickt das man sie nur mögen oder nicht so stark mögen kann. Das lässt aber auch keine richtigen Bösewichter zu und irgendwann hat man sich an alle Sympathisanten satt gesehen.
Negativ bewerte ich Sakura deren Charakterisierung absolut bescheiden verlaufen ist. Anfangs noch ein lustiger Blickfang, verelendet sie zu einem an sich zweifelenden Nichts. Charakterentwicklung ist was anderes - das ist Charaktervernichtung. Glücklicherweise wurde das gleiche Spiel nicht bei solideren Charakteren wie Kakashi betrieben.
Insgesamt ist der Cast durchschnittlich, sehr oft mehr Schein als Sein.

Zeichnungen:

Hmmmm...hier spalten sich echt bei mir die Geister. Ich muss zugeben das es im Anime-Universum wirklich bessere Charakterzeichnungen als in "Naruto" gibt - andererseits sehen die Charaktere unverwechselbar aus. Dafür nimmt man eine Detailarmut und eine bestimmte Hässlichkeit in Kauf (z.B. Tsunade - tut mir leid, aber dieser Charakter ist wirklich verhunzt worden).
Animationen sind gut, wobei man auch hier ständigen Wiederholungen ausgesetzt ist.
Die Hintergründe sind in Ordnung, gegen Ende der Serie wird's aber auch ein wenig ärmer an Details.

Musik:

Das Highlight dieser Serie ist wahrscheinlich der Soundtrack. Viele Tracks bleiben in Erinnerung und pushen das Kampfgeschehen. Ich will ehrlich sein, ohne den guten Soundtrack hätte ich die Wertung gerne um die Hälfte gekürzt.
Auch die Openings und Endings sind gut gemacht, zwar teilweise nur einige durchschnittliche dabei, aber zumindest hat man eine große und insgesamt gute Auswahl.
Ein weiteres Highlight sind die unverwechselbaren Synchronstimmen der einzelnen Charaktere - hätte man sich doch nur bei der Handlung so viel Mühe gemacht :P

Gesamt:

Es ist schwierig so einen Anime zu bewerten und letztlich habe ich ihn am Maßstab aller anderen Animes gemessen. "Naruto" bietet anfangs solide Unterhaltung, später ist es wirklich nur für Fans. Niemand sonst würde an der Masse von Füllerepisoden durchsteigen.
Für mich bleibt dieser Anime weit hinter "Bleach" welches die bessere Handlung und die besseren Charaktere besitzt. Dieser Anime bietet für fortgeschrittene Animekenner eigentlich garnix und für Einsteiger mit einigen Einbüßen geeignet - deshalb gibt's von mir keine Empfehlung.
Aber ich schätze mal ich kann mir das sparen da wahrscheinlich 90% aller Animekenner bereits "Naruto" kennen ;)
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Avatar: Kriegerin Maranna#5
Am Anfang, als ich von einem guten Kumpel von Naruto gehört habe und auch die ersten Folgen gesehen habe, dachte ich: was um Himmels Willen soll das denn sein? Ich muss gestehen, dass ich dem Anime eine Zeit lang kritisch gegenüber stand. Aber je mehr ich davon gesehen habe, desto fesselnder fand ich Naruto.

Naruto, ein Junge aus dem Dorf Konoha, versucht mit allen Mitteln von den anderen Dorfbewohnern akzeptiert zu werden, da sie ihm eher feindseelig und misstrauisch gegenüber stehen. Dieser Anime zeigt die Geschichte eines Jungen auf, der mit der Zeit wächst und reifer wird. Er lernt Gefühle wie Liebe, Hass oder Trauer kennen.

Nun möchte ich aber noch genauer auf den Anime eingehen. Zum einen gibt es einen wunderschönen Soundtrack, der zu jeder Situation passt. Außerdem sind die Einsätze der Musik genau im richtigen Zeitpunkt. Für mich ist es sehr wichtig, dass Musik einen wiederekennungswert hat. Und ich kann dem Anime nur zu gute halte, dass seine Musik tatsächlich so etwas besitzt. Zum anderen ist die Musik dramatisch, fröhlich, fast schon kindisch oder einfach nur episch. Für mich macht gute Musik aus, wenn sie es schafft mein Herz höher schlagen zu lassen. Und dass hat der Anime geschafft. Hut ab für die gute Musik!

Die Story ist sehr flächendeckend. Sie ist tiefgründig und wohl überlegt. Man merkt schon, dass die Ausarbeitung für diesen Anime einige Zeit in Anspruch genommen hat. Der Geschichte kann man ebefalls zu Gute halten, dass im Gegensatz zu anderen Anime, auf die Charaktere eingegangen wird. So lernt man mit der Zeit jeden der Ninjas kennen und mit Sicherheit ist auch einer dabei, mit dem man sich selbst identifiziert. Was allerdings für mich der kritischte Punkt im ganzen Anime ist... na ganz klar, die undendlich vielen Fillerfolgen, deren einziger Zweck darin besteht, die Handlung nur unendtlich in die Länge zu ziehen. Es ist zwar gut und schön kleine Randgeschichten einzubauen, allerdings wird es, wenn dies zu oft passiert, einfach nur lästig und nervt tierisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Narutogucker den Anime abgebrochen haben, nur wegen den Fillerfolgen. Ich selbst muss gestehen, dass mich diese Lückenfüller wirklich sehr aufgeregt haben. Aber abgesehen von den Fillerfolgen ist die Story des Animes gut. Was ich persönlich sehr schön finde ist, dass man Hintergrundsinformationen der einzelnen Charas bekommt. Jedoch ist mir in diesem Punkt auch schon ein kleiner negativer Aspekt aufgefallen, der mich nach langem Grübeln udn Überlegen doch ziemlich stört. Betrachtet man die vielen Personen alle obejktiv, so haben die meisten eine dunkle, traurige oder anderweitige tragische Kindheit. Außer ein paar, müssten viele an ihrer schlimmen Kindheit innerlich zerbrochen sein, was sie natürlich nicht sind. Psychologisch kann es kaum sein, dass jemand, der von allen Leuten missachtet, wenn nicht sogar gehasst wird, so eine starke Persönlichkeit entwickeln kann. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, es ist nur sehr selten und recht unwahrscheinlich. Dass gleich ein Dutzend Charaktere eine schlimme Kindheit hatten und dennoch so ein stark ausgeprägte Selbstwertschätzung besitzen ist wirklich fraglich. Wenn man darüber jedoch hinweg sieht, ist der Anime von der Story wirklich gut gelungen!
Die Kampfszenen sind spannend umgesetzt worden. Die gute Musik tut ihr übriges, um einen epischen Moment hervor zu rufen. Jedoch, gibt es doch einige Punkte, die ich zu bemängeln habe. Erstens: einige Kämpfe ziehen sich unendlich in die Länge. Ich habe nichts gegen lange und spektakuläre Kämpfe aber, wenn die über drei bis vier Folgen gehen regt es mich einfach nur auf. Schlimmer als ihre Endloskämpfe finde ich haber dennoch das Gerede der einzelen Charas in den Kämpfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich zwei Gegner erst einmal über belanglose Sachen austauschen, bis dann dazu übergehen, den anderen zu verhöhnen. Darauf hällt der Andere eine Predigt, weshalb er unbedingt weiter kämpfen muss, als ob das den Gegner interessieren würde! Zweitens: Manche Stellen in den Kämpfen sind einfach nur unrealistisch. Beispielsweise, wenn der Gegner fast 10 Kilometer durch die Luft geschleudert, gegen eine Felswand knallt und dann nur ein paar Schrammen im Gesicht hat. Also bitte, eigentlich müsste dies ein vollständiger ko sein. Nicht so in Naruto. Sind die Leute auch noch so hart durch die Luft geschleudert worden oder übel zusammen geschlagen worden, sie kämpfen immer noch weiter, vielleicht nur mit einigen Schnittwunden und Prellungen am Körper. Alles in allem ist die Story jedoch gut ausgearbeitet worden.

Ich persönlich finde es richtig klasse, dass jede Person ein bestimmtes Merkmal besitzt. Die Hauptcharaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet worden und selbst Nebencharas kommen in diesem Punkt nicht zu kurz. So besitzt der eine eine Liebe für Essen, während ein anderer nur von allem gelangweilt ist. Ich finde Charaktere, jeden für sich wirklich interessant und empfinde für den einen mehr, für den anderen weniger Symphatie. Deswegen, zwei Daumen, für diese grandiose Charakerausarbeitung!!

Zusammenfassend, ist über Naruto zu sagen, dass die gute Musik ein wesentlicher Bestandteil für den Erfolg des Animes ist. Aber auch die einzelnen Charaktere mit ihren ganz bestimmten Macken tragen dazu bei, dass dieser Anime bei einigen sehr beliebt ist. Die Story is nett und hat wirklich ihre epischen Augenblicke. Also meiner Meinung nach ist Naruto ein sehr gelungener Anime in dem viel steckt.
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