Rurouni Kenshin (1996)Rurouni Kenshin: Meiji Kenkaku Romantan / るろうに剣心 -明治剣客浪漫譚-

Anime Beschreibung

Anime: Rurouni Kenshin
Klappentext:
Tokio, 1887. Ein Wanderer mit Namen Himura Kenshin kommt in die Stadt. Eine X-förmige Narbe auf der Wange und ein Schwert sind alles, was er bei sich trägt. Der einst berühmte Samurai Kenshin hatte geschworen, nie wieder einen Menschen zu töten. Seither trägt er ein Schwert mit geschliffener Innenseite, mit ihr kann er kämpfen, ohne jemanden zu verletzen. Und dennoch findet der einsame Wanderer keinen Frieden. Die politischen Verhältnisse im Japan der Meiji-Ära befinden sich im Umsturz.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Kenshin HIMURA
    Perhaps the distant part of the sky always seems clearest, so that we will always strive to reach it.
  • Kenshin HIMURA
    I will bear your pain for you now, and find a path of repentance.
  • Kenshin HIMURA
    A sword is a weapon. Kenjutsu is the art of killing. Whatever pretty words you use to speak of it, this is its true nature. What Kaoru-dono says are the words of one who has never dirtied her hands. An idealistic joke….I like Kaoru-dono’s idealism better than its true nature. If one can ask so much, I want the world to accept this joke as its true nature.
  • Kenshin HIMURA
    You believe that the strong exist to cull the weak. To use them as food. But you are mistaken . . . The strong exist, not to feed off of the weak, but to protect them!
  • Kenshin HIMURA
    The scar of my past will determine my future!

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Anime Rezensionen

Avatar: Niru#1
Drama-Anteil(Serie):wenig
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:mittel
Den Namen Kenshin werden viele wohl vor allem aufgrund der genialen OVA “Tsuiokuhen” positiv in Erinnerung haben. Auf sehr gelungene Weise wurde dem Zuschauer vor historischem Hintergrund die tragische Vergangenheit des halbfiktiven Protagonisten Himura Kenshin näher gebracht. Der viel hellere Kontrast, den nun die darauffolgende Serie in Sachen Zeichenstil, Cast und weiteren Aspekten darstellt wirkt angesichts von Kenshins positiv veränderter Lebenseinstellung und der friedlicheren neuen Zeitepoche auch gar nicht mal so fehl am Platze, doch selbst wenn man sich an diesen atmosphärischen Wechsel gewöhnt, kommt man nicht umhin, sich über die neu dazu gekommenen Mankos aufzuregen. Zu viele schlichtweg unnötige Episoden und Charaktere sowie eine immer uninteressanter werdende Handlung, verunstalten diese ansonsten so gelungene Serie zunehmend.


Cast:
Ein ursprünglich reinherziger Junge verliert in einer einzigen Nacht alle Menschen, die ihm etwas bedeuteten, wird dadurch zu einem scheinbar emotionslosem Massenmörder und zugleich zum berüchtigtsten Schwertkämpfer seiner Zeit, dem “Battousai”. Dass ein solcher Protagonist in Verbindung mit seinem tragischem Schicksal interessant sein kann, steht natürlich ganz außer Frage. Vor allem wenn dieser nun einen starken emotionalen Wandel durchmacht, der ihn zu einem überaus freundlichen und hilfsbereiten Charakter werden lässt, dessen Schuld fortan so schwer auf ihm lastet, dass er trotz seines Schwurs, das Schwert nur noch zum Beschützen der Schwachen einzusetzen, sein schlechtes Gewissen nicht lindern kann.
Doch trotz der früheren Gräueltaten kam ich einfach nicht umhin, den “neuen” Kenshin schnell zu mögen, da dieser in seiner überzeugend aufrichtigen und sympathischen Art nahezu einzigartig in der Animewelt ist. Sein ständiger innerer Konflikt mit der Bürde der Schuld wird zudem zwar subtil, doch auch interessant dargestellt.
Doch leider kommen wir damit auch schon zur kleinen Schwäche des Casts, denn neben dem eben beschriebenen tragischen Helden und dem ebenfalls sympathischem Mädchen Kaoru, das von Anfang an in der Serie auftritt, besteht die restliche Besetzung leider fast nur aus eher flachen, grob konstruierten Stereotypen, von denen nur wenige einigermaßen Unterhaltung ins Geschehen bringen.
Es ist zwar nicht so, dass alle Personen komplett uninteressant erscheinen doch für eine 95 Folgen Serie ist es einfach zu wenig, was hier an Charaktertiefe und Vielfalt geboten wird.


Story:
Die verschiedenen Abschnitte des Animes grenzen sich sowohl qualitativ als auch handlungstechnisch so klar voneinander ab, dass ich es hier ausnahmsweise für sinnvoll halte, diese Kapitel kurz einzeln zu beschreiben und zu bewerten.

Folge 1-27:
Diese aus kleineren Geschichten bestehenden ersten Folgen, geben einen guten Einblick darauf, inwiefern sich Kenshin verändert hat und zeigen zudem, wie ihn seine Vergangenheit in Form von früheren, mehr oder minder wohl gesonnenen Bekannten sowie den eigenen Gedanken immer wieder einholt. Natürlich werden auch einige andere Personen vorgestellt, sodass man dieses erste Kapitel trotz der ein oder anderen weniger überzeugenden Fillerfolge als insgesamt gelungen bezeichnen kann.

28-62 Das Shishio Makoto Kapitel:
Hier wird dem Zuschauer nun das erste mal ein längerer Handlungsstrang präsentiert, welcher sich abgesehen von seiner anfänglichen Langatmigkeit, ebenfalls sehen lassen kann. Es wird wieder etwas dramatischer, ein gelungener Spannungsbogen ist gegeben und unser Protagonist droht wieder in sein altes Ich zurück zu fallen. Selbst die obligatorischen Antagonisten schaffen es zumindest teilweise richtiges Interesse zu wecken.

63-66 Filler:
Kurzer und nur für absolute Fans sehenswerter Fillerabschnitt, der vergeblich versucht mit überwiegend unorigineller Komik zu unterhalten.

67-94 Zwei recht lange und gleichermaßen enttäuschende Kapitel:
Was man hier zu sehen, oder besser zugemutet bekommt, sind 2 längere Handlungsabschnitte, welche sich aufgrund ihrer viel zu gedehnten unoriginellen Story als echte Geduldsprobe herausstellen. Ich jedenfalls habe schließlich etwa ab der 75. Episode das erste dieser beiden Kapitel übersprungen um dann vom 2. Kapitel ebenfalls enttäuscht zu werden. Ich empfehle also tatsächlich die Folgen 67-94 komplett zu überspringen(und das sagt jemand der es sogar ausgehalten hat sich sämtliche Naruto Filler anzutun) zumal es in den beiden Abschluss OVA’s diese Kapitel in gekürzter und dennoch wesentlich besserer Version zu sehen gibt.

Die letzte Folge ist glücklicherweise noch mal eine recht sehenswerte Abschlussepisode.

Insgesamt ist noch zu bemängeln, dass sich die Serie wegen des zu großen atmosphärischen Kontrasts nicht wie eigentlich gedacht als Mittelteil der Kenshin Reihe eignet. Außerdem zeigt die Serie einige gar nicht mal so schlechte Romantikansätze, welche aber leider viel zu kurz kommen.


Action:
Positiv fallen hingegen die für diese Zeit animationstechnisch guten Actionszenen auf. Auch Abwechslung gibt es durch die häufig wechselnden, unterschiedlichen Gegner und Kenshins geheime Spezialangriffe genug. Zudem sind gerade im Shishio Makoto Kapitel einige der Kämpfe von richtig fesselnder Spannung geprägt.


Zeichnungen:
Die Umgebungszeichnungen sind ebenfalls für das Jahr 1998 relativ detailliert ausgefallen, wodurch man ein einigermaßen ansehnliches Japan der Meiji Periode zu sehen bekommt. Das leider zu sehr von den OVAs abweichende Charakterdesign spricht dagegen wohl für sich….


Sound:
Das einzig Herausstechende sind hier die wirklich unpassenden Openings und Endings, die man sich eher als japanische Charthits der 90er vorstellen kann, statt als Soundtrack für ein Samuraianime.



Fazit:
Ohne ca. das letzte Drittel der Serie hat man es bei “Rurouni Kenshin”, besonders wenn man es in Verbindung mit Einführungs- und Abschluss OVAs zu den chronologisch richtigen Zeiten anschaut, mit einem nahezu meisterhaften Werk zu tun, welches mit bewegender Tragik, packender Samuraiaction und guter Inszenierung überzeugt. Darum kann ich an dieser Stelle auch jedem nur empfehlen, sich die Kenshin Reihe in dieser Form anzuschauen. Für sich allein genommen gibt es aber bei der Serie definitiv einen Qualitätsverlust zu bemerken, welcher größtenteils auf die vielen misslungenen Episoden und den insgesamt zu uninteressanten Cast zurückzuführen ist.
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Avatar: HotaruKiryu#2
Anspruch:viel
Action:sehr viel
Humor:sehr viel
Spannung:viel
Erotik:nichts
Nach dem ich Tsuiokuhen sah, wurde diese OVA ein wirkliches Meisterwerk in meinen Augen! Dann hörte ich von dieser Serie, und musste diese unbedingt schauen!


Hitokiri Battousai war einst ein gefürchteter Attentäter, doch das ist nun 10 Jahre her, und er schwingt seine Klinge nur noch für die, die seine Hilfe brauchen!

Die Serie war auf dem ersten Blick absolut ungewohnt! Das ernste Bild das ich von Kenshin hatte, konnte ich also vergessen! Schon beim ersten "Oro?" dachte ich mir: WTF?! Ich habe echt nicht geglaubt, das dieser Kerl da wirklich Kenshin sein sollte! Doch das war nicht nur das erste, was ich nicht verstand ... Schon der Synchro-Cast gab mir zu schmunzeln, da Kenshin von einer Frau gesprochen wird, was man auch deutlich hört! Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran ...

Inhaltlich ist die Serie aber eigentlich ganz gut! Ich habe schon lange nichts mehr aus den 90ern gesehen, und habe ich auf diesen erfrischenden Humor eigentlich sehr gefreut! Natürlich war auch der Zeichenstil etwas anders als in Tsuiokuhen, aber nach und nach gefiel mir dieser immer mehr! Die anderen Charaktere passen eigentlich wirklich sehr gut in die Serie! Kaoru, Sanosuke und Yahiko fand ich eigentlich recht witzig, und ich schloss sie nach kurzer Zeit schnell in mein Herz!

Einige bemängeln auch die Filler, was ich eigentlich nicht ganz nachvollziehen kann! Ich fand diese eigentlich sehr gut! Die Action Szenen sind für die 90er auch wirklich sehr gut umgesetzt worden, aber ich habe für solch ein Spezialwissen leider nicht den Manga gelesen ...

Die Musik fand ich wirklich sehr geil! Viele finden diese nicht so toll, aber ich finde fast alle richtig gut! Die Openings haben mich nicht alle vom Hocker gehauen, aber die Endings waren dafür wirklich sehr toll!

Rurouni Kenshin ist für mich eine wirklich sehr abwechslungsreiche Serie aus den 90ern, die mich wirklich sehr gut unterhält! Im Gegensatz zum Klassiker Sailor Moon, saß ich nicht ständig da, und musste zahlreiche Filler abwarten, die absolut unspektakulär waren! Kenshin ist für meinen Teil, ein wirklich sehr interessanter Charakter, und einer der besten die ich für meinen Teil kenne! Diese Serie gehört für mich einfach dazu, wenn man mal wieder gute Klassiker schauen will!
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Avatar: RETROBOTER#3
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Ein Klassiker unter den Samurai Anime mit guten Charakteren und leider kleineren Schwächen im letzten Drittel.

Rurouni Kenshin, oder wie er im Westen eher als Samurai X bekannt ist, bietet von Anfang an gute Unterhaltung mit viel Humor. Die Charaktere, ob gut oder böse, sind passend gewählt und wachsen einem mit der Zeit ans Herz. Die Fights mit Schwertern und Co. sind unterhaltsam inszeniert und der Zeichenstil ist sporadisch typisch gut 90er Jahre.

Es werden teils wahre Fakten aus der damaligen, kriegerischen komplexen Situation Japans wiedergegeben (Meiji-Ära, Edo-Zeit) und mit einem gesunden fiktiven Mix ergänzt.

Die Intros sind gut, die Endings in der Serie sind sehr gut, genau wie die Musik während der Episoden selbst, lassen sie das gerade geschehene noch besser wirken.

Keine Frage, Rurouni Kenshin ist ein Klassiker der 90er Jahre mit viel Charme, einer guten Story und dem nostalgischen Gefühl von Ehre und Wertschätzung jedes einzelnen Lebens, das der ehemalige „Hitokiri Battōsai“ wiedespiegelt.
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Avatar: -LaRrY-#4
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Kenshin bzw. Samurai X ist eigentlich ein super Anime. Der Grundgedanke des Samurai der sein Schwert nicht mehr zum töten verwendet sondern zum Schützen und Verteidigen ist sehr gut umgesetzt. Allerdings hat das ganze auch einen etwas langweiligen Flair von Dragonball und Co (auf die Kampftechniken Ansage bezogen) was mir nicht so gut gefiel. Der Humor kommt in der JAP Dub version sehr gut rüber, in der ENG Dub jedoch geht er fast vollkommen verloren.... als größten Nachteil sehe ich jedoch die Episodenzahl, nach ca 60 Folgen verging mir die Lust an dem Anime und diese ist bis heute noch nicht zurückgekehrt. Woran es liegt kann ich leider nicht genau sagen, würde aber auf das sich dauerhaft wiederholende tippen.
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Avatar: greato#5
Ich empfehle für diesen Anime 2 Dinge. Guckt ihn als erstes mit englischer Synchronisation und dazu nur bis Episode 62. Denn danach kommen nur noch schwache Filler bis zur Episode 95, die nichts mehr mit Watsuki's Meisterwerk gemein haben. Die japanische Synchro ist auch nicht das wahre. Die Stimmen von Kenshin und Saito sind hingegen im Englischen richtig gut. Leider wurde teils etwas viel aus dem Manga verdichtet, was aber nicht so gravierend ist. Nicht so gut wie der Manga aber bis zur Episode 62 und in englischer Sprache zweifelsohne ein Topanime mit tollen Charaktern und einer netten spannenden Story.
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