Frivole Unschuld (2005)

Front Innocent: Mou Hitotsu no Lady Innocent / フロントイノセント ~もうひとつのレディイノセント~

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Rezensionen – Frivole Unschuld

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Frivole Unschuld“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: resdaynKeksgott
Freischalter
#1
Another Lady Innocent bietet opulente Erotik in einem schönen Kolonial-Setting (Lady Chatterley läßt grüßen)

Was Satoshi Urushihara hier an visueller Qualität abgeliefert hat, ist Augenfutter erster (Hentai-)Güte. Flüssige Animationen, durchweg schönes Charadesign und angenehm "normaler" Sex (siehe auch Kurzbeschreibung). Sehr bewegungsreich inszeniert, mit vielen Closeups, die auch in Sachen anatomischer Genauigkeit keine Wünsche offen lassen.
Standbilder sucht man hier vergebens, auch außerhalb der Sexszenen wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und animiert. Diese machen schon gut zwei Drittel der Spielzeit aus, die Story ist bisher nämlich völlig belanglos und lässt auch keinen richtigen Flow aufkommen, man hat es noch nicht mal für nötig befunden die Sexszenen durch Handlung schlüssig miteinander zu verbinden.

Die englische Synchro ist (mal wieder) zum Abgewöhnen. Die Stimme der Hauptprotagonistin klingt mal locker doppelt so alt wie man sie anhand des Charakterdesign schätzen würde und spricht (und stöhnt) mit der gleichen Inbrunst wie ein Busfahrer, der die Stationen durchsagt.
Die deutsche Synchro von Trimax lag mir nicht vor, aber wer Trimax kennt, weiß daß das Niveau des englischen Dub da wahrscheinlich mit Leichtigkeit unterschritten wird.
Die japanischen Sprecher liefern zwar auch keine Glanzleistung ab, passen aber deutlich besser. Aufgrund der Dialogarmut kann man es eigentlich auch ohne UT gucken ...
Musikalische Untermalung gibt es auch - sie klimpert vor sich hin ohne aufzufallen (stört aber auch nicht).

Fazit: Genau das Richtige für Hentai-Liebhaber. Für Einsteiger ebenfalls empfehlenswert, da man hier die mit Abstand beste grafische Qualität des Genre bekommt. Hat aber auch den Nachteil, dass man sich damit fast alle anderen Hentais schon im Vorfeld versaut. Im Vergleich mit diesem Satoshi Urushihara-Werk sehen diese halt einfach ziemlich alt aus.
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Avatar: AnimeChris#2
Another Lady Innocent sieht verdammt gut aus und ist somit der absolute Vorzeige Hentai in Sachen Optik. Doch kann er auch sonst den Zuschauer befriedigen...

Vorbei sind die Zeiten, der schlecht animierten und einfach gezeichneten Hentais! Seufz – leider nicht. Another Lady Innocent scheint selbst heute 8 Jahre nach der Veröffentlichung wie ein Juwel durch die dunklen Wohnzimmer der Hentaifreunde. Alle Figuren, egal ob Männlein oder Weiblein, sind grandios designed und wunderschön (wobei das wunderschöne zweifelsohne für die Ladies gilt). Jede Bewegung sitzt, egal ob Hardcore Sex oder einfach normale Handlung. Schaut man sich einige Screenshots an, dann sieht man sofort, dass sehr viel Geld und Liebe in diese Produktion geflossen ist.

Die Sexszenen sind sehr schön gestaltet und verzücken optisch und akustisch den Zuschauer und führen dazu, dass man wehleidig zum Fernsehr schaut, wenn die kurze Folge schon rum ist. Im Abspann sieht man etwas hoffnungsversprechend eine Art Vorschau auf eine riesen Orgie – doch diese findet nur in Mangaform statt. Eine Fortsetzung hat bis heute nie das Licht der Hentaiwelt erblickt.

Vielleicht liegt es an der Story, dass man keinen zweiten Teil produzierte. Denn die Story ist sehr sehr dünn und eher seltsam. Wobei eigentlich nicht seltsam, sondern für den Hentaifreund ein wahrer Wunschtrau. Auf einem riesigen Anwesen, das nur so vor viktorianischem Stil strotzt arbeiten zig mega süß aussehende junge Damen nur um ihren Herren und Herrin glücklich zu machen. Dass das ne Menge Sex auch für jeden Gast bedeutet ist ja klar. Und geht’s mal nicht zur Sache, so können die Girls in ihren wahnsinnig sexy Dienerinnenoutfits sowas von Punkten. Besser geht’s vom Design einfach nicht und mein Wunsch ist klar, dass ich im nächsten Leben genau dort groß werden möchte ^^ Doch worum geht es denn nun. Hauptsächlich um drei Personen. John, der Bruder von Fey, dann natürlich Fey selbst und ihre Zofe, die abgöttisch in Fey verknallt ist. Also kommt es zum wilden dreier Rudelbumsen als großes Finale der Folge. Fertig ist die Story. Zu erwähnen, dass zwischenzeitlich die kleine Fey mal nicht da war und Sophia sich alleine um John kümmern musste geht eigentlich schon zu sehr ins Detail. Wir wollen ja nicht schon alles verraten. Doch ehrlich gesagt passiert nicht sehr viel mehr, außer noch 2 hübschen und sehr heißen Sexszenen.

Die deutsche und die englische Synchro sind mal wieder nicht erwähnenswert. Eher schlecht als recht verkaufen sich hier die Synchronsprecher. Schade eigentlich. Denn dieser Hentai hätte mal echt eine Sonderbehandlung verdient!!!

Trotzdem macht der Hentai wortwörtlich ne Menge Spaß und kann schlichtweg als Vorzeigewerk genommen werden. Eine optische Augenweide, mit heißen Erotikszenen und absolut wahnsinnig toll gezeichneten Mädels können hier wirklich über die absolut dünne Story erfolgreich hinweg helfen. Für mich ein wahres Hentai-Juwel.
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Avatar: AsaneKekssammler
V.I.P.
#3
Ein schwieriger Kandidat. Die vordergründige Handlung lässt sich reduzieren auf "Sex auf dem Bauernhof". Nur eben in britisch-aristokratischem Ambiente, beim gehobenen Landadel. So war die erste Vermutung. Das zwar freundschaftliche, aber doch irgendwie ziellose Rumgeficke lässt jeglichen roten Faden vermissen, bis am Schluss allmählich klar wird, daß da – als hintergründige Handlung – wohl was Mehrteiliges geplant war, aber nicht umgesetzt wurde. Die Anmerkung "Originalwerk" trägt das ihre zur weiteren Verwirrung bei. Gerüchteweise soll sich das Studio bei der ersten Episode derart verausgabt haben, daß an weitere Folgen nicht zu denken war.

Am ehesten scheint da noch der englische Beschreibungstext Licht ins Dunkel zu bringen, der das alles wohl in den Vereinigten Staaten nach dem Bürgerkrieg verortet haben will. Dann nämlich passt's auch wieder vom Charakterdesign her: die Herrschaften sind recht kantig geraten, und vor allem Lord Mark macht optisch einen ähnlichen Eindruck wie Clark Gable in »Vom Winde verweht«. Welche Richtung das ganze hätte einschlagen sollen, verrät der Abspann, und so deutet alles darauf hin, daß man es bei dem frivolen Landleben eher mit der sprichwörtlichen Ruhe vor dem Sturm zu tun hat.

"Frivol", wie das die deutsche Fassung verstanden wissen will und mal wieder einen reißerischen Dreckstitel setzt, ist hier eigentlich garnix. Was man hier an freizügiger Opulenz geboten bekommt, entspringt nicht dem Idealbild von seichten Herrenwitzen, sondern ist Ausdruck eines für das Genre ungewohnt feinsinnigen Humors. Nicht nur die aufregend offenherzige Kostümierung des weiblichen Gesindes [Ü18-Screenshot] könnte man als "Front innocent" auffassen; auch die Szene, als das zurückgekehrte Töchterchen Fey (auf anderen Sites auch »Faye«) ins Zimmer kommt, just in dem Moment, wo der herrschaftliche Papa selber grade kommt (unter Zuhilfenahme zweier Dienstmädchen), fällt in diese Kategorie.

Das vielgepriesene Charakterdesign von Tittenmeister Urushihara ist jetzt nicht so das, was bei mir ähnliche Begeisterungsstürme ausgelöst hätte wie beim Rest der Community. Eher beeindruckt das sehr gesetzte Pacing, die überlegt eingestreuten Flashbacks und – das vor allem! – die allgemeine Produktionsqualität. Schon die ersten Bilder idyllischer Natur zeigen das Bestreben, hier keinen billigen Mist zu produzieren. Alles ist auf Hochglanz, allerdings immer auch ein bisschen zu sehr, um für wahr zu gelten, zu sehr am Computer optimiert. So schön die Charaktere auch sind, wirken sie in den Sexszenen immer auch ein wenig zu steril, wie aus dem Ei gepellt. Das Artwork hingegen ist wirklich gelungen und traumhaft schön!

Ähnlich kontemplativ verhält sich auch die Musik, die reichlich Wohlgefühl verströmende romantische Klaviermusik serviert (oft in ausdrucksvollen Sext(!)-Parallelen), aber auch Stücke, die an britische Volksmusik (»celtic«) angelehnt sind.

Sehr zeittypisch sind die strähnigen Frisuren, und dem aristokratischen Ambiente gemäß wird man von Rüschen und Spitzen aller Art nur so erschlagen. In diesem Haushalt stellt man das Pragmatische offenbar über das Zeremonielle und passt die Kleiderordnung entsprechend an, da man eh am laufenden Meter den besonderen Bedürfnissen der Herrschaften Rechnung tragen muss. Das wäre zumindest eine Erklärung für das eigenwillige Maid-Outfit, das diese OVA so prägt.

Was im Hinblick auf die zu erwartenden Sexualakte sonst noch auffällt: kein Rape, kein Tentakel, kein Ausnutzen einer Vormachtsstellung, nichts dergleichen bekommt man hier geboten. Was man aber geboten bekommt: eine ungewöhnlich detailreiche Darstellung der Geschlechtsorgane (männlich wie weiblich), normale Sexpraktiken, am Ende sogar ein freundschaftlicher Tribadism der beiden Kindheitsfreundinnen.

Die Reihenfolge der einzelnen Schritte beim Sex erfolgt auch hier streng nach den Vorschriften für non-rape-Hentais, inklusive des Versuchs, die Brustwarzen abzuschrauben. Er versucht's rechtsrum: so gehen sie natürlich zu – es sei denn, sie hätten Linksgewinde. Zugegeben, auch die Loops sind hier durchaus schön und harmonisch, und vor allem im richtigen Timing! – Doch insgesamt ist mir persönlich das teilweise zu glatt geraten, und die Schweißtropfen (nur so als Beispiel) sehen auch irgendwie aus wie aufgesetzt.

Trotzdem, schon aufgrund des soliden Artworks ist dieser Hentai sehr zu empfehlen. Sofern man die Abwesenheit einer Handlung verschmerzen kann und mit der extrem ruhigen Gangart zurechtkommt. Und wem beim Stichwort Maid und Rüschen schon die Hose spannt, für den ist diese OVA nachgerade Pflicht. Mich selber hat vor allem der subtile Humor angesprochen, der sich beispielhaft in jener Szene zeigt, als die eben eingetroffene Fey nach ihrem John sucht. Und als dieser im Haus nicht zu finden ist, weiß sie sofort, wohin sie gehen muss: zum Pferdestall! – Und richtig, da ist er auch schon mit Sophia zugange, was dann in einem gemeinschaftlichen Dreierbob mündet, wo dann sogar die Pferde etwas unruhig werden [Ü18-Screenshot].

Würde man da bei dem Hengst noch was wachsen sehen, wäre das gewissermaßen die Krönung der Szene. Solch feinen, indirekten und szeneübergreifenden Humor würde ich gerne viel öfter sehen in Hentais. Aber man muss ja schon zufrieden sein, wenn man eine ästhetisch ansprechende Vorstellung wie diese hier vorgesetzt bekommt …
Beitrag wurde zuletzt am 22.03.2024 20:43 geändert.
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