Ghost in the Shell (Anime)Koukaku Kidoutai / 攻殻機動隊

  • TypFilm
  • Episoden1 (~)
  • Veröffentlicht18. Nov 1995
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Ghost in the Shell
„In naher Zukunft greifen Medienkonzerne nach den Sternen, Elektronen und Lichtströmen im Universum. Doch hat fortgeschrittene Computerisierung Nationen und ethische Gruppen noch nicht ausgelöscht.“

Dies sind die Worte eines Unbekannten, die den Zuschauer zu Beginn in den Anime eintauchen lassen. Die Handlung beginnt damit, dass das Büro eines Diplomaten von der Polizei gestürmt wird, da dieser jemandem politisches Asyl gewährt. Als er sich ergibt, wird er erschossen. Seine Mörderin flieht, indem sie aus dem Fenster des Hochhauses in die Tiefe springt. Es stellt sich heraus, dass sie ein Cyborg ist, ein Mensch mit einem nahezu synthetischen Körper.
Wir befinden uns in Japan, im Jahr 2029, in dem Cyborgs und künstliche Intelligenzen längst Alltag geworden sind, doch eines existiert immer noch: die politischen Systeme, die korrupt und schwach sind. Die Geschichte handelt von einer japanischen Anti-Terror-Einheit, deren Ziel es ist, die negativen Seiten dieses Fortschrittes zu bekämpfen. Durch die breite Verwendung von „Cyberbrains“, elektronischen Zugängen zum Gehirn, ist es längst möglich geworden, sich in das Gehirn eines Menschen einzuhacken und ihn für kriminelle Machenschaften zu missbrauchen. Motoko Kusanagi ist ebenfalls ein Cyborg und Anführerin besagter Einheit; sie und ihr Team geraten in ein großes System von politischen Zusammenhängen und Machtspielen und laufen Gefahr, nun selbst nur zu Schachfiguren in diesem „Spiel“ zu werden.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: b-s-v#1
Ghost in the Shell - ein Meilenstein des Cyberpunk, ob man ihn nun mag oder nicht.

So gut wie jede/r kennt diesen Film und doch gibt es hier nichtmal eine Hand voll ordentlicher Reviews zu ihm... versuchen wir also mal diesen Umstand zu ändern, ohne die Bedeutung des Filmes für alles was danach kam überzustilisieren:


GitS spielt im Jahr 2029, vom Veröffentlichungsjahr des Anime also rund 35 Jahre in der Zukunft, vom Manga sogar noch mehr und dennoch wirkt das Setting nicht übermäßig futuristisch, wie es üblicher Weise in Science Fiction Literatur der Fall wäre. Herkömmliche Wochenmärkte, Plattenbauten, gewöhnliche Feuerwaffen, normale Autos ohne irgendwelches Hover-Zeug... die einzige Ausnahme in Bezug auf Gegenwartsnähe stellt der Einzug der Kybernetik in Mensch und Alltag dar, womit wir auch schon beim Kernthema des Anime wären.

Dieser Film beschäftigt sich vordergründig vor allem mit künstlicher Intelligenz und zunehmender Technisierung des menschlichen Körpers, sowie den daraus erwachsenden Problemen und ethischen Gesichtspunkten. Die totale Vernetzung und Digitalisierung bringt natürlich nicht nur positives mit sich, sondern ruft mit ihren Möglichkeiten auch Verbrecher auf den Plan. Gegen diese "Cyber-Kriminellen" und die Bedrohung der allgemeinen Ordnung durch Super-Hacker stellt sich nun die Polizei-Sondereinheit Sektion 9 um den Cyborg Motoko Kusanagi, den zu großen Teilen mechanisch aufgepeppten Batou und den noch relativ frischen Togusa. Hinter den Kulissen ziehen korrupte Politiker die Fäden und so ergibt dies alles in der Gesamtheit einen spannenden Cyber-Polit-Krimi mit gut ausgebauten Figuren, der sowohl anthropologische als auch philosophische Denkansätze liefert. Eine Meinung zum Thema wird einem aber dennoch nicht aufgedrückt und so bleibt während und auch nach der Lektüre viel Raum und Bedarf für eigene Gedanken.

Weit bedeutender als die nette Story und ihre Umsetzung ist bei Ghost in the Shell aber die Präsentation, denn hier wurden definitiv neue Maßstäbe für die Welt des Animationsfilms gesetzt. Dies ist einer der ersten Anime in denen in hohem Maße CG-Animationen eingebunden wurden und das auch noch auf absolut großartige Weise, sodass sie perfekt zu den Zeichnungen passen. In puncto Detailgrad und Hintergründe machen bis heute ebenfalls nur wenige Titel GitS etwas vor... absolut "state of the art". Hinzu kommt noch ein dem Thema des Films wie auf den Leib geschnittenes Charakterdesign, über das man aber natürlich auch geteilter Meinung sein kann. Kurz: Optisch einfach eine Augenweide.

Weiterer großer Pluspunkt von GitS ist der Soundtrack aus der Feder von Kenji Kawai, der meiner Meinung nach bis heute einer der besten überhaupt ist. Düster, kalt und mysteriös zeichnen die Tracks den Film nach und brillieren durch die subtile Verbindung von klassischen asiatischen Instrumenten und synthetischen Klängen. Vor allem der Titeltrack "Making of a Cyborg" ist unheimlich atmosphärisch und wurde schon zahllose Male von Musikern der Techno- und Breakbeat-Szene gesampled und adaptiert. Die deutsche Synchro hingegen ist leider grottenschlecht und in nahezu allen Rollen völlig fehlbesetzt, was sowohl für die alte, als auch die neue Version gilt. Fast alle Stimmen wirken vollkommen lustlos und wirklich Spaß macht der Film zumindest mir so nicht. Ich bin daher wirklich froh, ihn die ersten Male auf englisch gesehen zu haben, denn damit fährt man imho deutlich besser.

Kurz:
Sollte jeder Anime-Konsument der etwas auf sich hält mindestens ein mal gesehen und eigentlich auch im Regal stehen haben. Wie Akira ist GitS meiner Meinung nach ein Stück Filmgeschichte, an dem auf Dauer niemand vorbeikommt. Trotzdem nicht der beste Film der Welt...
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Avatar: DevilsPlaything#2
Ich glaube, eines steht schon mal vorweg fest: "Ghost In The Shell" ist einer DER Anime-Klassiker schlechthin!

Angefangen hat Alles 1989 mit dem Manga von Masamune Shirow, der "gantz" klar vom aufstrebenden Cyperpunk und der ungewissen technischen Entwicklung des Menschen beinflusst wurde.

Bis dahin war es nur eine Zukunftsversion von Vielen, aber die Verfilmung setzte neue Maßstäbe in der Animationstechnik. Neben der bekannten Folien-Technik, wurden zu den brillianten Zeichnungen auch noch erstmals Computereffekte eingesetzt. Somit wirkt jedes gezeigte Einzelbild fast lebendig.


Während die Atmosphäre im Manga noch eher locker war, übertrifft die des Animes die Vorlage um Längen. Hier zählt die Finsternis, die nur scheinbar von den grellen Neon-Lichtern Tokyo`s erhellt wird. Alles sieht irgendwie toll und erfrischend aus, doch die Menschen verkümmern immer mehr in simples, sich reproduzierendes Vieh, da sie unbewusst wissen, dass Alles um sie herum künstlich ist. Sogar die Liebe, die eigentlich nur noch in Form von Sex existiert (im Anime nur angedeutet, jedoch im Manga durch einige Hardcore-Pornosequenzen viel klarer).

Ebenso wie die Welt in der sie sich bewegen, sind die Charaktere beschaffen. Man hat das Gefühl, sie existieren nur noch, um ihre Arbeit zu tun. Major Kusanagi, der Hauptcharakter spricht dies im Film sogar noch direkt an. Jeder wirkt für sich, auf seine eigene Art verloren und rastlos.
Der einzige bodenständige Mensch ist Batu, der mehr oder weniger eine Freundschaft mit Kusanagi unterhält. Doch auch er verändert sich in eines dieser rastlosen Geschöpfe, als der Major sich mit dem Puppetmaster verbindet. Ein künstliches Wesen, eigentlich nur auf elektronische Art existierend, bekennt er sich als Lebensform, in der Kusanagi endlich einen Seelenverwandten zu finden glaubt. Versteht doch kein Mensch so sehr den Zusammenhang zwischen Leben und Tod, Liebe und Hass. Dabei bewegt sich der Film sprachlich in einem bis dahin noch nie gekannten philosophischem Niveau. Jeder Monolog, jeder Dialog sind bis ins Kleinste durchdacht.

Der Story gelingt das Kunststück, durch die Sichtweisen der Akteure, dem Zuschauer eine eigene Meinung zu bilden lassen.
Eingebettet in eine spannende und actionreiche Kriminalgeschichte suchen unsere Helden den Puppetmuster und finden sich unversehens indirekt auf Suche nach dem Sinn des Daseins. Was den Menschen ausmacht, wie sich der Mensch gibt und wie er Leben definiert.

Der Soundtrack unterstreicht mit seinen choralen Klängen diese unheimliche Welt. Harte Computergeräusche lassen uns wissen, dass wir hier auf wenig Reales treffen. Dafür aber auf Verbrecher, denen sogar die Seele eines Menschen scheißegal ist.
Die alte Synchronisation lässt sicherlich zu wünschen übrig, wirkt trotzdem für Viele irgendwie kultig. Für diejenigen, denen es mehr auf den Inhalt ankommt, gibt`s zum Glück auch eine neue Synchronisation, die versucht, sich wortgetreu an das Original zu halten. Auf diese Weise wird nun einiges, was vorher verworren schien, wesentlich klarer.

Die Stärke; und das - was vermutlich jeden "Ghost In The Shell"-Jünger in seinen Bann zog - ist die Art und Weise, in der sich Masamune Shirow die Zukunft vorstellte. Allein schon der Manga verstand es, eine mögliche Zukunft unglaublich präzise vorherzusagen, doch die genialen Animationen des Films versetzen dem Ganzen eine dermaßene Wucht, dass ich bis jetzt noch keinen erlebt habe, der es vermochte sich dessen zu entziehen.
Letztes Jahr sah ich im Deutschen Museum in München eine medizinische Sonderausstellung über Prothesen und dergleichen. Ich war erschrocken und fasziniert zugleich, wie dicht wir uns bereits an Shirow`s Visionen befinden. Kleines Beispiel: künstliche Gliedmaßen werden bereits ansatzsweise durch das Gehirn gesteuert. Die Brille, die es dem blinden Geordi LaForge aus Star Trek ermöglicht zu sehen, existiert in ihrer Grundversion bereits!!! Die Tarnvorrichtung mit Lichtbrechung (ähnlich der des Predators) befindet sich in der Test-Phase. Es gibt bereits Programme, die sich selbstständig verbessern, überschreiben, neu zusammenfügen und verbinden, um ein neues Programm zu erschaffen.
Dass heißt: Jetzt erst - nach über 15 Jahren - erkennen wir, wie visionär "Ghost In The Shell" eigentlich ist. Und jedes Mal, wenn ich mir diesen Streifen wieder anschaue, muss ich erkennen, dass wir dieser verlogenen Scheinwelt wieder ein Stückchen näher gekommen sind. Darum wird der Film mit jedem Jahr zwar noch besser, aber gleichzeitg auch immer realistischer und bedrohlicher.
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Avatar: Ag3ntOrang3#3
Anspruch:sehr viel
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:viel
Erotik:mittel
Ghost in the Shell...hach,


was lässt sich über diesen Meilenstein des Anime sagen: Anspruchsvoll, philosophisch, Gänsehautmusik und einer der genialsten Protagonisten, der mir jemals untergekommen ist; Major Motoko Kusanagi ist das Kronjuwel dieses Anime-Leckerbissens.

GITS war einer der ersten Animefilme den ich gesehen habe und wenn ich heute zurückdenke, war das auch gut so, weil so ein Anime den Geschmack positiv prägt. Man bekommt einen Sinn für gutes Material und gelungene Umsetzung.

Die Story ist zwar anspruchsvoll gestaltet und nicht unbedingt nach dem ersten Anschauen komplett verstanden, aber das zeichnet ebenfalls einen guten Anime aus. Er zwingt einen praktisch dazu die DVD nochmal einzulegen, um nun endlich hinter die ganze Angelegenheit zu steigen.

Die Mitglieder von Sektion 9 bilden einen tollen Stab mit vielen interessanten Charakteren neben Kusanagi. Sei es der berechnende und scharfsinnige Aramaki, der bullige und konventionelle Batou oder der Familienmensch Togusa, aber der Major übertrifft sie alle. Motoko Kusanagi ist so interessant, schwer zu durschauen und cool gleichzeitig, dass man sich direkt in sie verlieben möchte (wahrscheinlich ist mir das schon längst passiert). Auch der Puppetmaster darf dabei nicht unter den Tisch fallen. Er gibt einen weiteren sehr runden Charakter ab und macht die ganze Sache noch viel komplizierter und interessanter zugleich.

Für die damalige Zeit waren die Animationstechniken bahnbrechend und sehen selbst heute immer noch gut aus. Die düstere und nahezu schockierende Darstellung der Zukunftswelt kommt dem heutigen Standard immer näher. Dies ist auch ein Grund, warum ich diesen Anime so gut finde und immer wieder anschauen möchte. Seine Relevanz wird mit den Jahren immer größer. Dieser Anime ist wie ein guter Wein, der mit der Zeit reift.

Der Soundtrack von Kenji Kawai rundet die gesamte Sache noch einmal ab. Ich muss offen und ehrlich zugeben: Das, was mich beim ersten und jedem weiteren Anschauen am meisten beeindruckt ist die unnachahmliche Musik dieses Epos. "Making of Cyborg", "Floating Museum" und "Nightstalker" sind wohl einige der genialsten Stücke, die jemals für einen Anime komponiert wurden. Das, was Kawai für GITS erschaffen hat, könnte nicht durch andere Musik ersetzt werden. Die Musik passt so gut zum Film, das er schon fast gruselig und übersinnlich wirkt.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich heilfroh bin, dass es diesen Anime gibt. Er bedeutet mir sehr viel und ich werde in immer in meinem Herzen tragen. Eine der schönsten Kindheitserinnerungen, die ich hatte.



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Avatar: Gohanator#4
Es gibt wohl keinen anderen Anime-Spielfilm, der auf ein allgemeines Genre dermaßen viel Einfluss geübt hat wie Ghost in the Shell. Nebenbei schafft es dieses Werk auch in animetechnischer Hinsicht, der in meinen Augen beste Anime-Spielfilm aller Zeiten zu sein.

Entgegegen der kindlichen und märchenhaften Disney-esken Ghibli-Werke, steht GitS für den düsteren, stylischen Sci-Fi-Blockbuster, der das ernsthafte Bild eines Erwachsenen-Anime trägt. Die komplexe, verschachtelte Story und das einzigartige Art-Design lassen GitS wie einen realen Blockbuster anmuten; denn so betrachtet könnte der gesamte Film, Szene für Szene, ein real gedrehter Film, wie z. B. Blade Runner sein. Und dieser Faktor herrscht bei keinem anderen Anime vor, den es auf dieser Welt gibt. GitS stellt ein absolutes non plus ultra in der internationalen Animationskunst dar, welches den künstlichen Film dem Echten gleichzustellen vermag ( ein ähnliches Motiv wie im Film).

Technisch gesehen besitzt der Film die beste Animationskunst seiner Zeit und trumpft in Sachen Charakterdesign, Farben, Montagen, 2D-Animationen, Schnitte, Expositionen, Erzähltempo; alles was GitS zu einem echten Blockbuster macht. Hinzu kommen die philosophischen Inhalte, die maßhaltig das Sci-Fi-Genre durch Nachfolgewerke wie Matrix beeinflusst haben. Der Style und die herausragende Musik streuen dem Meisterwerk noch die gewisse Prise Kult dazu.

Mit Sicherheit, Studio Ghibli und Miyazaki sind tolle Filmemacher, Prinzessin Mononoke wäre der für mich sogar nächstbeste Animefilm. Dennoch entegegen dieser märchenhaften Träumereien bietet GitS einen legitim nahezu perfekten Film als Medium
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Avatar: Zero-sama#5
Die Zukunft beginnt hier...

Ja,so könnte man es nennen !!! Was uns hier an Zukunftsvisionen geboten wird,ist unvorstellbar und könnte vielleicht sogar in naher Zukunft zur Realität werden.

-)Eine Welt,wo Cyborgs zum Alltag gehören und sogenannte Cyberbrains besitzen,die die Funktionen des Gehirns um Längen verbessern.

-)Eine Welt,die unsere Vorstellung der Zukunft Leben einhaucht.

-)Eine Welt,die nur vor technischen Raffinessen glänzt.

DAS IST GHOST IN THE SHELL !!!

Tja,genug der kurzen Einführung in die Welt von GitS.Kommen wir jetzt zum eigentlichen Part !!!^^

-)Story:

Wir befinden uns im Jahre 2029 und die Geschichte handelt vom sogenannten "Puppetmaster".Er soll ein Hacker bzw. ein Cyberterrorist sein,der sich in die Cyberbrains bekannter Politiker einhackt und sie dann manipuliert.Hier kommt dann die "Section 9" ins Spiel.Die sind die eigentlichen "Problembeseitiger" des Innenministeriums, unter der Leitung von Motoko Kusanagi.
So beginnt die Suche nach dem Puppetmaster,die sehr authentisch in Szene gebracht wurde mit vielen Actionelementen enthalten. Doch das Movie setzt sich auch mit einer sehr bekannten philosophischen Frage auseinander.
"Was ist der Mensch ?" Im GitS Universum hat fast jeder Mensch ein Ghost und eine Shell,daher auch der Titel Ghost in the Shell.Die Shell ist der Körper,der verändert und durch Implantate verstärkt werden kann.Die Ghost jedoch ist unveränderlich und kann mit der Seele verglichen werden.Die Ghost befindet sich also in einem künstlich erschaffenen Körper.Die Frage ist jetzt,ob diese "Individuen",als Cyborgs bezeichnet,zur Gattung der Menschen gehören.Antworten auf diese Frage und dem Sinn des Lebens sucht auch Motoko,da nur ihr Geist,ihre Identität,geblieben ist und der Körper vollkommen aus Implantaten besteht.
GitS verzichtet hier aber auf minutenlange Dialoge und stellt die Action mehr in den Vordergrund.Das einzige Manko ist aber der meist komplizierte Storyverlauf,da man mit vielen Hightech-Begriffen konfrontiert wird,dass man bald denn Überblick verliert.Darum empfehle auch sich auf Wikipedia ein bisschen schlau zu machen.^^

Charaktere:

"Section 9" beeinhaltet jede Art von Charakteren.
Die die herausstechen sind natürlich Motoko,Batou und Togusa.Obwohl Motoko und Batou Cyborgs sind, ist Togusa noch in seiner "originalen Menschenhaut".Man bekommt aber nicht viel vom früheren Leben der Charaktere mit,da viel mehr auf Kampfsequenzen und spektakuläre Schusswechsel gesetzt wird.
Trotzdem wirken die meisten Charaktere durch die Emotionen zum Beispiel sehr realitätsnah.

Animation:

WOW !!!
Mehr kann man auch nicht dazu sagen !!!
Das was GitS ausmacht,ist natürlich die Animation,die bis aufs kleinste Detail berücksichtigt wurde.Eine Augenweide könnte man sagen !!! Animationstechnisch,gibt es nichts besseres(ausgenommen die anderen Movies und Serien von GitS).Kein Anime bringt eine Welt so Detail getreu zum Zuschauer nah.
Kurz gesagt:Animationstechnisch ist der Film revolutionär !!!

Musik:

Ein grandioser Soundtrack !!! Die Lieder geben dem Hörer das Gefühl wirklich im Universum von GitS zu sein.Sie passen auch richtig gut zu den Actionszenen.Weiters hören sich die Schusswechsel zum Beispiel sehr authentisch an.Da haben die Tontechniker einen sehr guten Job geliefert !!!
BTW:Die englische Synchro ist ganz gut gemacht.Bei der deutschen Synchro wirken die Charas irgendwie emotionslos.

Meilenstein ???

Natürlich !!!
Das Setting und der Flair zusammengewürfelt mit der grandiosen Animationstechnik hat Türen in ein neues Animezeitalter geöffnet.
Die meisten bringen Anime immer mit GitS in Verbindung.Diesen Titel haben sie sich auch redlich verdient.
GitS ist Kult !!!^^

ResumeE

Wie schon der Titel sagt,Die Zukunft beginnt hier...Man kann schon fast sagen GitS ist ein Stück Animegeschichte,den man sich einfach reinziehen muss !!!^^
Abschließend mit einem Zitat aus dem Film:

"The net is vast and infinite."
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Anime Kommentare

Avatar: Animation is Art#1

Endlich konnte ich mir diesen Film auch mal anschauen. Der Anime ist 1995 nach der Vorlage von Masamune Shirow erschienen, der den Manga produzierte. Der Film ist ein Klassiker im Bereich Science-Fiction und fühlt sich heute aktueller an denn je.

Es ist auch ein Remaster 2008 erschienen unter dem Namen 2.0, ich habe aber nur das Original gesehen. Die Handlung spielt in der Zukunft, es gibt Cyborgs, es geht um politische Machtspielchen und einen Hacker um es mal grob zusammenzufassen. Und ja, natürlich noch die weibliche Protagonistin. Ich fange mal mit der Animation an, klar, ist sie wohl nicht mehr die technisch aktuellste, ich muss aber sagen, dass sie mir auch heute noch sehr gefällt. Dieses düstere, das passt einfach gut. Der Sound ist wirklich stimmig, es gibt viele gute Lieder die gut zur Stimmung passen. Die deutsche Synchronisation ist auf allerhöchstem Niveau und alle Stimmen wurden sehr gut für die Charaktere getroffen.

 

Als Fazit möchte ich sagen, dass man diesen Film als Anime Fan unbedingt gesehen haben sollte. Er ist sehr spannend und man erfasst mit Sicherheit auch nicht gleich alles bei dieser Komplexen Handlung. Die Charaktere sind allesamt interessant und der Film hat mir echt Spaß gemacht. Zum Glück sind noch etliche Fortsetzungen erschienen, die ich mir auch ansehen werde.

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Avatar: ICCraft#2

(Fast) 20 Jahre nach Erscheinung und der Anime ist aktueller denn je.

Zugegeben 2029 ist ein wenig optimistisch geschätzt für Cyborgs aber vergessen wir nicht das "fiction" in "sci-fi".

 

Nun zum eigentlichen Film:

 

Mein Eindruck zu Beginn: Die Musik ist atemberaubend.
Eine wunderbare Komposition, die dem Bild und der Geschichte Leben einhaucht.
Es wird sehr viel mit der Darstellung gearbeitet, wobei immer Zeit zum nachdenken bleibt. Man hat das Gefühl der Regisseur will den Zuschauer zum philosophieren bringen.
Selten habe ich so wunderbar verpackte Denkanstöße gesehen.

Zur Handlung möchte ich nichts sagen außer eins: Sie hat mich in den Bann gezogen und die 79 waren gefühlt sehr viel weniger. Wer den Film noch nicht kennt: Auf jeden Fall schauen!

Die Action folgt stets der Handlung. Gewalt ist ein Mittel der Darstellung und nicht umgekehrt.

Am Bild merkt man doch vielleicht, dass dieser Film bereits (fast) 20 Jahre alt ist, was nicht heißen soll, dass er altmodisch wirkt. Nur gibt es mittlerweile detailreichere Animationen, was auch zu erwarten ist. Beispielsweise Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works.

Zu letzt die Szenen, welche mich am meisten beeindruckten (Spoiler):

Die Bootszene mit Batou und Motoko:
Batou ist auf dem Boot und Motoko kommt auf dieses vom Tauchen im Wasser, was für einen Cyborg gefährlich ist, weil dieser auf Grund seines Körpers immer sinkt. Motoko hält einen Monolog über das Cyborg Dasein und über das Problem des "Ichs".
Eigentlich unnötig das hier nachzuerzählen, wer diesen Spoiler liest hat den Film hoffentlich bereits gesehen.
Faszinierend hieran fand ich wie abhängig Motoko sich hier sieht und zwar in "Rente" gehen könnte aber dann nicht mehr sie selbst wäre, bei allem was sie zurückgeben müsste - inklusiver ihrer Erinnerungen. Ein sehr unschöner Gedanke.
Gefolgt davon.. Über eine Minute ohne Konversation um darüber nachzudenken. Wunderschön.

Die Aufzugszene mit Batou und Motoko:
Motoko fragt sich ob sie wirklich sie ist oder nur eine Kopie einer "realen" Motoko oder ob es dieses "reale" Ich nie gab. Sie sieht sich selbst als das was ihre Umwelt ihr erzählt und fragt sich ob ihr "Geist", womit sicher Seele gemeint ist, nicht auch generiert sein Könnte.
Die Alte Frage nach der eignen Existenz wird hier angewendet auf eine nahezu komplett Künstliche Lebensform. Etwas dem wir vielleicht wirklich ein Mal gegenüberstehen Könnten.

Die Szene in der ein Cyborgkörper durch einen Unfall gefunden und getestet wird.
(kommt vor der Aufzugszene):
Der gefundene Cyborg Körper wird gefunden und enthält angeblich so etwas wie ein "ghost". Trotzdem wird dieser einfach zerlegt und getestet wie eine Maschine zerlegt. Eine sehr verstörende Vorstellung wenn die Cyborgs angeblich wie Menschen wahrgenommen werden.



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Avatar: TrReacH#3
Ghost in the Shell...
ist wohl DER Anime der 90er., zumindest was Filme angeht.
Er ist dafür bekannt Anime in der westlichen Welt als Unterhaltundsmedium bekannt
gemacht zu haben.
GitS ist heutzutage ein Haushoher Name, basierend auf einen 3 Teiligen Manga,
einer Fortsetzung namentlich Innocence, einer zweistaffeligen Anime-Serie,
einer nicht ganz so tollen Neuauflage namens 2.0 und einem Quasi-Reboot namens Arise.

Doch der Bekanntheitsgrad fing hier an, beim Kinofilm, einfach "Ghost in the Shell" genannt.
Aber warum ist er so bekannt? Nun, er war einer der ersten richtig bekannten "Seinen" Anime,
welcher nicht Kinder als Zielgruppe hatte.

Eine erwachsene, dunkle und fast schon gruselige Zukunftsvision,
mit einer extrem dichten Atmosphäre, welche man nur hier finden kann.
Die Geschichte um Motoko Kusanagi, (einer Cyborg von der geheimen Polizeiorganisation; Sektion 9)
und dem Puppenspieler ist bis zum Ende mit Spannung gefüllt.

Doch man sollte nicht unbedingt einen sinnlosen Actionanime erwarten,
Ghost in the Shell ist langsam und verbringt viel Zeit damit die Welt zu präsentieren.
Doch dieser eher gemächige Fluss passt super zum Crime-Thriller,
als welcher GitS sich präsentiert. All das Warten bis zum 3. Akt zahlt sich voll aus
und es erwartet einen ein zum Kinnlade fallen lassender Showdown.

Dieser Anime war damals dafür bekannt, zum ersten mal CGI,
also Computereffekte mit traditionellen Zeichnungen zu kombinieren.
Das Endergebnis ist ein wunderschöner Anime,
welcher selbst Disney zur Zeit in den Hintern trat.

Die atmosfährische und schon fast gruselige Musik, in Kombination mit den wunderschönen
Zeichnungen und der butterweichen Animationen machen den Anime zu einem Meisterwerk.
Doch was ihn wirklich herausragend macht ist die spannende, erwachsene Story.
Ein absolutes Must Watch!
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Avatar: SteelofPayne#4
Anspruch:sehr viel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:sehr viel
Erotik:nichts
der ultimative klassiker. wer auf cyborgs steht sollte sich diesen geiles streifen eifach antun
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Avatar: Brummbaer#5
Der Anime besitzt meiner Meinung nach ein großes Manko - er wirkt zeitweise zu überladen und unausgereift. Die Macher haben einfach diverse Kapiteln aus den drei Bänder der Mangavorlage genommen, sie (mehr schlecht als recht) mit einem roten Faden miteinander verbunden und in ein knapp 80minütigen Film-Korsett gepresst. Hinzu kommt der typische Mamoru Oshii - Erzählstil: Während Anfang und Ende von rasanter Action ( und das beherrscht Mamoru Oshii ausgezeichnet) geprägt ist zieht sich der Mittelteil (trotz der kurzen Laufzeit) wie Kaugummi.

Über die Animationen brauche ich nicht viel sagen, denn die sind trotz dem hohen Alter noch immer ein Genuß.
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