
KobrabotDB-Helfer
#1Roll Over and Die ist eine Geschichte, welche das übliche Banished from the Hero’s Party-Motiv auf eine erfrischend andere Art erzählt. Insbesondere die Kombination von Dark Fantasy und Girls Love empfinde ich – neben den ganzen Harem-Anime – als eine willkommene Abwechslung. Und auch die Entscheidung, dem Ganzen einen leichten Horror-Touch zu geben, hat mir sehr gut gefallen.
Handlung:
Unsere Protagonistin wird als Heldin auserwählt, ist allerdings ziemlich nutzlos, da sie noch nicht weiß, was ihre einzigartige Fähigkeit eigentlich bewirkt. Dennoch wird sie, unter anderem wegen ihrer Kochkünste, vom Großteil ihrer Gruppe geschätzt. Zu ihrem Pech gehört jedoch auch Jean Inteige zur Gruppe. Dieser verkauft sie in die Sklaverei und erzählt dem Rest, sie wäre in ihre Heimat zurückgekehrt.
Da sie so schwach ist, schafft es der Sklavenhändler allerdings nicht, sie zu verkaufen. Schlussendlich beschließt es, sie mit ein paar anderen Sklaven zu seiner Belustigung an einen Ghul zu verfüttern. Zur Verteidigung gibt er ihnen lediglich ein verfluchtes Schwert, dessen Fluch einen in Sekunden qualvoll tötet. Und so beginnt die Geschichte über die Heldin Flum und ihre Begleiterin Milkit – allerdings anders, als man es erwarten würde.
Obwohl unserer Heldin wirklich übel mitgespielt wurde, erwartet uns hier kein klassischer Rache-Plot. Stattdessen will sie sich und Milkit einfach nur ein möglichst schönes Leben ermöglichen. Dabei wird sie jedoch immer wieder Opfer von Intrigen und schlussendlich in eine weltweite Verschwörung hineingezogen, während sie und Milkit sich immer näherkommen.
Charaktere:
Ich mag die Charaktere und finde es besonders gut, dass mir eigentlich alle wichtiger sind als die Protagonistin selbst. Dadurch wirkt es immersiver, wenn diesen etwas passiert und man über ihr Schicksal im Dunkeln gelassen wird. Man kann sich dann besser in die Protagonistin hineinversetzen.
Der Hauptantagonist ist hingegen eine kleine schwäche, denn seine Rolle als Antagonist ist etwas sehr konstruiert. Am Anfang will er unsere Protagonistin aus einem unerklärlichen Grund tot sehen und danach besteht sein ganzes Motiv nur noch daraus, dass er seine Ehre dadurch verletzt sieht, dass sie noch lebt. Dazu kommt, dass er eigentlich zwei Antagonisten in einem ist. Das hat den netten Nebeneffekt, dass man für den „zweiten“ Antagonisten, der einen in die Story einführt, kein Motiv mehr braucht und die Protagonistin auf scheinbar natürliche Weise in die Geschichte verwickelt wird. An sich funktioniert das zwar, ist aber irgendwie etwas unglücklich gelöst.
Ende:
Das Ende ist leider eine ziemliche Enttäuschung, denn es wirkt so, als hätte man einen Anime mit 24 Folgen geplant, am Ende aber nur 12 bekommen. In der letzten Folge wird noch ein neuer Charakter eingeführt und die Story wird zusammengefasst und erklärt, damit man genau versteht, was eigentlich passiert ist. Am Ende funktioniert diese Lösung zwar und bietet einen befriedigenden Abschluss, aber es wäre schöner gewesen, alles auf natürliche Weise herauszufinden, anstatt es nur erklärt zu bekommen.
Audio:
Aus irgendeinem Grund kam ich auf die Idee, der englischen Synchronisation eine Chance zu geben und überraschender weiße denke ich, das war die richtige Entscheidung. Eigentlich schaue ich Animes nie auf Englisch, da die englischen synchros oft nicht wirklich toll sind, aber hier habe ich es einfach mal wieder ausprobiert und bin nicht mehr zum Japanischen zurück gewechselt. Die englische Synchro hat eine geniale Erzählerstimme und spielt sehr mit dem Titel – eine Nuance, die auf Japanisch völlig untergehen würde. Ich habe abschließend noch einmal in die japanische Fassung reingehört und muss sagen: Die englische macht einfach mehr Stimmung. Daher die Empfehlung: Gebt der englischen Synchro ruhig mal eine Chance.
Optik:
Ich mochte den Look, insbesondere das Charakterdesign. Es gab ein paar coole Szenen, aber ansonsten ist mir nichts wirklich Negatives oder Positives aufgefallen. Da ich mir aber generell nicht viel aus der Grafik mache, solltet ihr euch hier vielleicht noch eine andere Meinung suchen, falls euch dieser Punkt wichtig ist. Der Anime könnte sicherlich besser aussehen, aber wirkliche Kritikpunkte habe ich nicht.
Fazit:
Eigentlich ein echt schöner Titel, der eine erfrischende Abwechslung bietet, ohne das Rad völlig neu zu erfinden. Das Ende ist leider etwas naja, aber der Rest hat mir sehr gut gefallen. Ich würde jedem der sich für den Anime interessiert empfehlen, einfach mal reinzuschauen und selbst zu entscheiden ob es was für einen ist oder nicht.
Handlung:
Unsere Protagonistin wird als Heldin auserwählt, ist allerdings ziemlich nutzlos, da sie noch nicht weiß, was ihre einzigartige Fähigkeit eigentlich bewirkt. Dennoch wird sie, unter anderem wegen ihrer Kochkünste, vom Großteil ihrer Gruppe geschätzt. Zu ihrem Pech gehört jedoch auch Jean Inteige zur Gruppe. Dieser verkauft sie in die Sklaverei und erzählt dem Rest, sie wäre in ihre Heimat zurückgekehrt.
Da sie so schwach ist, schafft es der Sklavenhändler allerdings nicht, sie zu verkaufen. Schlussendlich beschließt es, sie mit ein paar anderen Sklaven zu seiner Belustigung an einen Ghul zu verfüttern. Zur Verteidigung gibt er ihnen lediglich ein verfluchtes Schwert, dessen Fluch einen in Sekunden qualvoll tötet. Und so beginnt die Geschichte über die Heldin Flum und ihre Begleiterin Milkit – allerdings anders, als man es erwarten würde.
Obwohl unserer Heldin wirklich übel mitgespielt wurde, erwartet uns hier kein klassischer Rache-Plot. Stattdessen will sie sich und Milkit einfach nur ein möglichst schönes Leben ermöglichen. Dabei wird sie jedoch immer wieder Opfer von Intrigen und schlussendlich in eine weltweite Verschwörung hineingezogen, während sie und Milkit sich immer näherkommen.
Charaktere:
Ich mag die Charaktere und finde es besonders gut, dass mir eigentlich alle wichtiger sind als die Protagonistin selbst. Dadurch wirkt es immersiver, wenn diesen etwas passiert und man über ihr Schicksal im Dunkeln gelassen wird. Man kann sich dann besser in die Protagonistin hineinversetzen.
Der Hauptantagonist ist hingegen eine kleine schwäche, denn seine Rolle als Antagonist ist etwas sehr konstruiert. Am Anfang will er unsere Protagonistin aus einem unerklärlichen Grund tot sehen und danach besteht sein ganzes Motiv nur noch daraus, dass er seine Ehre dadurch verletzt sieht, dass sie noch lebt. Dazu kommt, dass er eigentlich zwei Antagonisten in einem ist. Das hat den netten Nebeneffekt, dass man für den „zweiten“ Antagonisten, der einen in die Story einführt, kein Motiv mehr braucht und die Protagonistin auf scheinbar natürliche Weise in die Geschichte verwickelt wird. An sich funktioniert das zwar, ist aber irgendwie etwas unglücklich gelöst.
Ende:
Das Ende ist leider eine ziemliche Enttäuschung, denn es wirkt so, als hätte man einen Anime mit 24 Folgen geplant, am Ende aber nur 12 bekommen. In der letzten Folge wird noch ein neuer Charakter eingeführt und die Story wird zusammengefasst und erklärt, damit man genau versteht, was eigentlich passiert ist. Am Ende funktioniert diese Lösung zwar und bietet einen befriedigenden Abschluss, aber es wäre schöner gewesen, alles auf natürliche Weise herauszufinden, anstatt es nur erklärt zu bekommen.
Audio:
Aus irgendeinem Grund kam ich auf die Idee, der englischen Synchronisation eine Chance zu geben und überraschender weiße denke ich, das war die richtige Entscheidung. Eigentlich schaue ich Animes nie auf Englisch, da die englischen synchros oft nicht wirklich toll sind, aber hier habe ich es einfach mal wieder ausprobiert und bin nicht mehr zum Japanischen zurück gewechselt. Die englische Synchro hat eine geniale Erzählerstimme und spielt sehr mit dem Titel – eine Nuance, die auf Japanisch völlig untergehen würde. Ich habe abschließend noch einmal in die japanische Fassung reingehört und muss sagen: Die englische macht einfach mehr Stimmung. Daher die Empfehlung: Gebt der englischen Synchro ruhig mal eine Chance.
Optik:
Ich mochte den Look, insbesondere das Charakterdesign. Es gab ein paar coole Szenen, aber ansonsten ist mir nichts wirklich Negatives oder Positives aufgefallen. Da ich mir aber generell nicht viel aus der Grafik mache, solltet ihr euch hier vielleicht noch eine andere Meinung suchen, falls euch dieser Punkt wichtig ist. Der Anime könnte sicherlich besser aussehen, aber wirkliche Kritikpunkte habe ich nicht.
Fazit:
Eigentlich ein echt schöner Titel, der eine erfrischende Abwechslung bietet, ohne das Rad völlig neu zu erfinden. Das Ende ist leider etwas naja, aber der Rest hat mir sehr gut gefallen. Ich würde jedem der sich für den Anime interessiert empfehlen, einfach mal reinzuschauen und selbst zu entscheiden ob es was für einen ist oder nicht.

”Omae gotoki ga Maou ni Kateru to Omou na” to Yuusha Party o Tsuihou Sareta no de, Outo de Kimama ni Kurashitai
Roll Over and Die
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