
IxsV.I.P.
#1- Handlung
- Animation
- Charaktere
- Musik
„There’s No Freaking Way I’ll Be Your Lover! Unless …“, kurz Watanare, ist im Kern eine auf Dialogwitz basierende, schwungvolle, oft absurde, aber herzerwärmende Oberschulliebeskomödie, eine Yuri-Harem-Geschichte, die mit einer Reihe sehr individueller Charaktere aufwartet.
Die Hauptfigur Renako Amaori, die in der Mittelschule eine introvertierte Einzelgängerin war, gehört nun in der Oberschule zur angesagten Clique ihrer Klasse. Aber diese Veränderung hin zu einer beliebten Schülerin ist nicht einfach für sie. Eines Tages, als sich Renako von den sozialen Erwartungen, die an sie gestellt werden, überfordert fühlt, flieht sie aufs Schuldach, um dort Luft zu holen, doch Mai Ouzuka, ein Mitglied ihres neuen Freundeskreises, die ihr gefolgt ist, missversteht die Situation und denkt, ihre Freundin wolle sich das Leben nehmen, sie eilt herbei, um sie zu retten. Dieser Irrtum und das darauffolgende Chaos führen dazu, dass Mai sich in Renako verliebt, doch Renako wünscht sich einfach nur eine freundschaftliche Beziehung. Diese Prämisse bildet die Grundlage für Watanares Spiel zwischen Liebe und Freundschaft.
Renako ist eigentlich eine schüchterne und zurückhaltende Oberschülerin. Durch ihre inneren Monologe, die den Zuschauer an ihrem trockenen Humor und unkonventionellen Gedankengängen teilhaben lassen, wird sie zu einer interessanten Hauptfigur, die jedoch nichts über die Liebe weiß. Sie ist verwirrt, was ihre Gefühle angeht, und Freundschaft ist im Moment vielleicht alles, was sie verkraften kann. Das macht sie so authentisch und sympathisch.
Mai hingegen ist der Inbegriff von Eleganz und Kultiviertheit. Sie entspricht dem Archetyp einer anmutigen Heldin aus der Oberschicht, doch ihre Schwärmerei für Renako intensiviert sich mit jeder Episode. Sie ist selbstbewusst, fast schon arrogant, aber ebenfalls auf eine unerfahrene, begriffsstutzige Art, was sie des Öfteren in schwierige Lagen führt, da sie Renakos Grenzen überschreitet.
Die Interaktionen zwischen Mai und Renako und die Ausgangslage, mit der sie beginnen, stellen eine interessante Dynamik dar. Mai will Renako zeigen, dass eine romantische Beziehung erfüllend sein kann, während Renako versucht, Mai zu beweisen, dass Freundschaft besser ist. Die Ironie dabei: Renako und Mai wollen eigentlich gar nicht so verschiedene Dinge.
Im Verlauf der Geschichte wird das Liebespolygon noch um Satsuki Koto, Mais langjährige zynische, scharfsinnige Rivalin, die eine temporäre Liebesbeziehung mit Renako eingeht, die sanftmütige, fürsorgliche Ajisai Sena und die lebhafte Kaho Koyanagi erweitert. Dadurch verkompliziert sich die Situation weiter.
Die meisten Yuri-Anime sind eher durchschnittlich, bisweilen sogar unterdurchschnittlich animiert. Was bedeutet, dass flüssige Bewegungen nicht unbedingt im Vordergrund stehen und Szenen oft ohne Hintergründe dargestellt werden. Ein abschreckendes Beispiel für eine katastrophale Produktion und daher unterdurchschnittliche Animation ist der Anime „Flüster mir ein Liebeslied“ – eine Serie, deren Original-Charakterdesign ebenfalls, wie auch das von Watanare, von Eku Takeshima stammt, weshalb rein durch das Design eine starke visuelle Ähnlichkeit bei den Charakterentwürfen der beiden Anime zueinander besteht.
Studio Mothers Animationen für Watanare hingegen gehen einen anderen Weg und bestechen durch interessante Perspektiven, wunderschöne und lebendige Farben, Detailreichtum und sehr individuelle Gesichtsausdrücke der Charaktere, die perfekt zu den überzeichneten Figuren und den absurden Szenarien der Serie passen. Die dynamischen Bewegungen unterstreichen das rasante Tempo der Geschichte. Die Animation ist für einen Yuri-Anime außergewöhnlich.
Die Serie ist sehr unterhaltsam, voller Überraschungen und nicht unbedingt subtil. Vieles wirkt ein wenig übertrieben, wie in einer theatralischen Telenovela, trotzdem werden verschiedene komplexe soziale Situationen recht gut dargestellt. Die Charakterentwicklung ist gelungen, und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Serie enthält viel Fanservice und durchaus auch trashige RomCom-Elemente. Zwar fehlen im Anime im Vergleich zum Manga ein paar kleinere Details, aber die Geschichte ist größtenteils vollständig und sehr gut umgesetzt. Jeder Handlungsbogen wirkte so, als ob alles Wichtige gezeigt wurde, trotz des atemberaubenden Erzähltempos.
Obwohl es sich bei Yuri um ein Nischengenre handelt, haben der witzige Schreibstil, die charmanten Charaktere und die nachvollziehbaren Probleme im Oberschulalltagsleben Watanare zu einem Überraschungserfolg gemacht, der die Erwartungen übertraf, weswegen unmittelbar nach dem Finale der Serie eine Fortsetzung angekündigt wurde. Angesprochen werden natürlich hauptsächlich Fans des Yuri-Genres, insbesondere solche, die süße Oberschulliebeskomödien und unbeschwerte Alltagsgeschichten mögen. Trotz der großen Beliebtheit von Teren Mikamis Light-Novel-Adaption, könnte der Anime jedoch für einige Zuschauer aufgrund Mais sexueller Übergriffe auf Renako potenziell problematisch sein, weshalb er nicht uneingeschränkt für jeden geeignet ist. Alle anderen können sich jedoch an der überdrehten Liebeskomödie und seiner in Kürze erscheinenden Weiterführung freuen.
Man mag kritisieren, was man will, aber langweilig ist Watanare ganz sicher nicht!
Die Hauptfigur Renako Amaori, die in der Mittelschule eine introvertierte Einzelgängerin war, gehört nun in der Oberschule zur angesagten Clique ihrer Klasse. Aber diese Veränderung hin zu einer beliebten Schülerin ist nicht einfach für sie. Eines Tages, als sich Renako von den sozialen Erwartungen, die an sie gestellt werden, überfordert fühlt, flieht sie aufs Schuldach, um dort Luft zu holen, doch Mai Ouzuka, ein Mitglied ihres neuen Freundeskreises, die ihr gefolgt ist, missversteht die Situation und denkt, ihre Freundin wolle sich das Leben nehmen, sie eilt herbei, um sie zu retten. Dieser Irrtum und das darauffolgende Chaos führen dazu, dass Mai sich in Renako verliebt, doch Renako wünscht sich einfach nur eine freundschaftliche Beziehung. Diese Prämisse bildet die Grundlage für Watanares Spiel zwischen Liebe und Freundschaft.
Renako ist eigentlich eine schüchterne und zurückhaltende Oberschülerin. Durch ihre inneren Monologe, die den Zuschauer an ihrem trockenen Humor und unkonventionellen Gedankengängen teilhaben lassen, wird sie zu einer interessanten Hauptfigur, die jedoch nichts über die Liebe weiß. Sie ist verwirrt, was ihre Gefühle angeht, und Freundschaft ist im Moment vielleicht alles, was sie verkraften kann. Das macht sie so authentisch und sympathisch.
Mai hingegen ist der Inbegriff von Eleganz und Kultiviertheit. Sie entspricht dem Archetyp einer anmutigen Heldin aus der Oberschicht, doch ihre Schwärmerei für Renako intensiviert sich mit jeder Episode. Sie ist selbstbewusst, fast schon arrogant, aber ebenfalls auf eine unerfahrene, begriffsstutzige Art, was sie des Öfteren in schwierige Lagen führt, da sie Renakos Grenzen überschreitet.
Die Interaktionen zwischen Mai und Renako und die Ausgangslage, mit der sie beginnen, stellen eine interessante Dynamik dar. Mai will Renako zeigen, dass eine romantische Beziehung erfüllend sein kann, während Renako versucht, Mai zu beweisen, dass Freundschaft besser ist. Die Ironie dabei: Renako und Mai wollen eigentlich gar nicht so verschiedene Dinge.
Im Verlauf der Geschichte wird das Liebespolygon noch um Satsuki Koto, Mais langjährige zynische, scharfsinnige Rivalin, die eine temporäre Liebesbeziehung mit Renako eingeht, die sanftmütige, fürsorgliche Ajisai Sena und die lebhafte Kaho Koyanagi erweitert. Dadurch verkompliziert sich die Situation weiter.
Die meisten Yuri-Anime sind eher durchschnittlich, bisweilen sogar unterdurchschnittlich animiert. Was bedeutet, dass flüssige Bewegungen nicht unbedingt im Vordergrund stehen und Szenen oft ohne Hintergründe dargestellt werden. Ein abschreckendes Beispiel für eine katastrophale Produktion und daher unterdurchschnittliche Animation ist der Anime „Flüster mir ein Liebeslied“ – eine Serie, deren Original-Charakterdesign ebenfalls, wie auch das von Watanare, von Eku Takeshima stammt, weshalb rein durch das Design eine starke visuelle Ähnlichkeit bei den Charakterentwürfen der beiden Anime zueinander besteht.
Studio Mothers Animationen für Watanare hingegen gehen einen anderen Weg und bestechen durch interessante Perspektiven, wunderschöne und lebendige Farben, Detailreichtum und sehr individuelle Gesichtsausdrücke der Charaktere, die perfekt zu den überzeichneten Figuren und den absurden Szenarien der Serie passen. Die dynamischen Bewegungen unterstreichen das rasante Tempo der Geschichte. Die Animation ist für einen Yuri-Anime außergewöhnlich.
Die Serie ist sehr unterhaltsam, voller Überraschungen und nicht unbedingt subtil. Vieles wirkt ein wenig übertrieben, wie in einer theatralischen Telenovela, trotzdem werden verschiedene komplexe soziale Situationen recht gut dargestellt. Die Charakterentwicklung ist gelungen, und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Die Serie enthält viel Fanservice und durchaus auch trashige RomCom-Elemente. Zwar fehlen im Anime im Vergleich zum Manga ein paar kleinere Details, aber die Geschichte ist größtenteils vollständig und sehr gut umgesetzt. Jeder Handlungsbogen wirkte so, als ob alles Wichtige gezeigt wurde, trotz des atemberaubenden Erzähltempos.
Obwohl es sich bei Yuri um ein Nischengenre handelt, haben der witzige Schreibstil, die charmanten Charaktere und die nachvollziehbaren Probleme im Oberschulalltagsleben Watanare zu einem Überraschungserfolg gemacht, der die Erwartungen übertraf, weswegen unmittelbar nach dem Finale der Serie eine Fortsetzung angekündigt wurde. Angesprochen werden natürlich hauptsächlich Fans des Yuri-Genres, insbesondere solche, die süße Oberschulliebeskomödien und unbeschwerte Alltagsgeschichten mögen. Trotz der großen Beliebtheit von Teren Mikamis Light-Novel-Adaption, könnte der Anime jedoch für einige Zuschauer aufgrund Mais sexueller Übergriffe auf Renako potenziell problematisch sein, weshalb er nicht uneingeschränkt für jeden geeignet ist. Alle anderen können sich jedoch an der überdrehten Liebeskomödie und seiner in Kürze erscheinenden Weiterführung freuen.
Man mag kritisieren, was man will, aber langweilig ist Watanare ganz sicher nicht!

Watashi ga Koibito ni Nareru Wake Naijan, Murimuri! (Muri ja Nakatta!?)
There’s No Freaking Way I’ll Be Your Lover! Unless…
There’s No Freaking Way I’ll Be Your Lover! Unless…
¡Ni creas que seré tu amante! A menos de que…
Watanare: Non esiste che ci mettiamo insieme… oppure sì?

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