This Monster Wants to Eat Me (2025)

Watashi o Tabetai, Hitodenashi / 私を喰べたい、ひとでなし

Episode 13 – This Monster Wants to Eat Me

Beachte bitte, dass in dem Thema grundsätzlich Spoiler zur aktuellen und vorhergehenden Episoden erlaubt ist. Spoiler zu nachfolgenden Episoden des Anime „This Monster Wants to Eat Me“ sind untersagt. Beschränke dein Feedback daher bitte primär auf die konkrete ausgewählte Folge und der Handlung die bis dahin geschehen ist.
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Teilnehmer: 4
Avatar: IxsKeksgott
V.I.P.
#1
Hinakos Verhalten grenzt an Selbstbestrafung, dafür das sie noch lebt und ihre Familie Tod ist, gestattet sie sich selbst keine Freud mehr oder irgendein ähnlicher wirrer Gedankengang einer Depressiven …

Damit endet dieser außergewöhnliche Anime ohne jedoch eine wichtige Wendung des Manga aufzunehmen. Vermutlich wollte man den Anime nicht mit einem Cliffhanger enden lassen und hat diese Wendung daher nicht berücksichtigt, so wie es eigentlich am Ende von Band 7 eingeführt wurde. Höchstwahrscheinlich bleibt nun nur der Manga zum weiterverfolgen der Geschichte, auch wenn ich natürlich immer auf eine Staffel 2 hoffe, ist dies doch eher unwahrscheinlich.

Beitrag wurde zuletzt am 25.12.2025 17:51 geändert.
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Avatar: CipherDoodKekstitan
Redakteur
#2
Wenn man bedenkt, wie dramatisch die letzten Episoden waren, wirkt dieser Abschluss überraschend ruhig — aber gerade deshalb auch interessant. Die finale Episode zeigt deutlich, wie sehr sich die drei Hauptfiguren im Laufe der Serie verändert haben und wie sich ihre Dynamik verschoben hat. Shiori erkennt inzwischen sofort, wenn Hinako ihr etwas vorspielt, und Miko zählt Shiori mittlerweile ganz selbstverständlich zu ihren „Schäfchen“, denen sie helfen möchte. Ironischerweise ist diejenige, die nun am schwersten einzuschätzen ist, nicht mehr eine der beiden Yokai — deren Geheimnisse liegen offen. Es ist Hinako. Es bleibt unklar, wo die echte Hinako beginnt und wo die Fassade, die sie aufrechterhält, um Shiori und Miko ein glückliches Bild von sich zu vermitteln.

Die Serie insgesamt war sehr interessant und zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Menschen mit Depressionen in ihrer eigenen negativen Welt gefangen sein können. Besonders die Musik und die herausragende Performance von Hinakos Seiyuu Reina Ueda tragen dazu bei, dass diese Darstellung funktioniert. Die restliche Präsentation ist zwar etwas durchwachsen, doch einem eher nachdenklichen Titel wie diesem schadet das weit weniger als einem actionorientierten Werk.
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Avatar: AodhanKeksgeselle
V.I.P.
#3
Ich rätsel immer noch, wo sich die Girl's Love versteckt. Hinako und Miko sind befreundet und selbst wenn Shiori Hinako lieben soll, dann ist das zum einen sehr einseitig und zum anderen fällt es schon unter Grooming. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Geschichte noch in Richtung romantischer Liebe entwickeln kann, ohne dass es irgendwie komisch wirken würde. Und ich beziehe den Manga da mit ein.

Bei der aktuellen Folge fand ich den Wechsel zwischen Trostlosigkeit und Humor befremdlich, wobei das natürlich kein exklusives Problem dieser Serie ist, sondern wieder ein grundsätzliches Problem japanischer Unterhaltung. Wie gesagt, der Anime geht alles andere als gut mit so einem ernsten Thema um.
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Avatar: OPYoshiKeksgeselle
Moderator
#4
Wow, die Stimmung ist ja mal schnell gekippt. 12 Folgen lang Depristimmung ohne Entwicklung und auf einmal ist Friede, Freude, Eierkuchen? Zugegeben, es ist echt schön, dass man versucht, die Charaktere sich entwickeln zu lassen, aber das war dann doch etwas arg lächerlich.

Kurzer Gesamteindruck:
Bei Anime mit der Logikkeule kommen ist immer sehr gewagt, aber ich denke, wenn man ein Drama guckt und es um menschliche Gefühle geht, dann sollte es schon nah am Menschen sein. Hier macht man es sich über Folgen zur Unterhaltung, dass ein junges Mädchen Selbstmordgedanken hat und andere auch noch meinen, mit ihre bloßen Existenz könnten sie diesem Mädchen dabei helfen, das ist mehr als nur vermessen. Ich habe das Gefühl, man wollte hier eher "künstlerisch" unterwegs sein, aber selbst dafür fehlt mir etwas die Moral, die dem Zuschauer sagt "Leute, wenn ihr Probleme habt, holt euch professionelle Hilfe", aber dann möchte man die Zuschauer doch lieber mit dem falschen Leiden einer Minderjährigen beglücken. Da hätte ich mir lieber etwas mehr echte Gefühl gewünscht als berechnende Dramen.
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Avatar: HeavenShallBurn#5
ich kann yoshis position zwar nachvollziehen, denn depressionen sind ein ernstes thema... bin aber der meinung das es nicht die aufgabe eines unterhaltungsanimes ist, hier eine realistische darstellung zu zeigen.
ich hätte hier ähnlich wie bei takopi einen kurzen einblender vor der folge gemacht... wenn ihr jemanden kennt der hilfe braucht, oder selber hilfe braucht wendet euch an xy oder was in der art.

mir hat der anime rundum gefallen... die ganze atmosphäre war klasse, die charaktere interessant, die yokai sahen richtig gut aus und alles in allem mal ein setting, was man so noch nicht kennt.
das das ein yuri anime sein soll, habe ich erst durchs lesen der kommentare hier mitbekommen. ich finde romance hätte hier nicht wirklich zu dem ernsten thema und der teils doch recht düsteren stimmung gepasst.
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