Hier findest Du das allgemeine Diskussionsthema zum Anime „This Monster Wants to Eat Me“. In diesem Thema kannst Du ganz allgemein Deine Meinung und Eindrücke zu „This Monster Wants to Eat Me“ mitteilen oder auf vorhandene Beiträge eingehen. Beachte bitte, dass Spoiler hier untersagt sind.
Der neue Trailer fängt die Stimmung des Manga deutlich besser ein als der Erste ... Jetzt bin ich noch mehr gespannt auch die Anime-Adaption und kann es kaum bis zum Sendestart im Oktober 2025 erwarten. 😅
Je mehr ich über den Anime nachdenke, desto weniger gefällt er mir. Am meisten stört mich, dass er sich nie mit der zugrundeliegenden Thematik auseinandersetzt. Depressionen sind eine (in diesem Fall schwere) psychische Erkrankung, die behandelt werden muss. Das darf bei einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Thema nicht fehlen. Solche Krankheiten werden nicht durch nette Worte der Freunde geheilt. Die Serie greift auf das Thema nur der Dramatik und Tragik wegen zurück, als wäre sie Leid-Exploitation. Das ist schon fragwürdig.
Die Figuren gefallen mir mit Ausnahme von Miko auch nicht. Shiori ist unsympathisch und die Hauptfigur Hinako ist viel zu passiv.
Von Girl's Love hab ich im Anime nichts gesehen, das kommt mir eher wie ein Marketing-Kniff vor.
Wenn der Manga Girl's Love ist, dann ist es die Adaption auch. Das würde ich schon für berechtigt halten, den Anime dann so zu bezeichnen. Es ist eben leider so, dass die meisten Adaptionen nur einen Teil der Geschichte enthalten. Ich meine also, dass die Einordnung des Mangas als Girl's Love wie ein Marketing-Kniff klingt.
Ich kenne Mangas, die sogar bis zum Ende kein Girl's Love waren und trotzdem so beworben wurden (vermutlich, denn ich muss mich als jemand, der die japanische Sprache nicht beherrscht, auf das Hörensagen verlassen).
Wie gesagt, die Google-KI, die viele Pressetexte durchsucht und auswertet, bestätigt, dass dieser Titel explizit nicht als „Yuri“ oder „Girls Love“, sondern vielmehr mit dem Begriff „Freundschaft“ beworben wurde.
Die KI ist zwar dumm, aber Pressetexte durchforsten und auswerten kann sie.
Du hast aber einen Teil der Antwort weggelassen. Dort steht: "Early marketing used 'friendship' and avoided the explicit 'yuri' label to navigate potential issues, a tactic similar to other series, but the underlying themes are undeniably romantic and queer."
Außerdem spricht die KI von early marketing, was nicht ausschließt, dass späteres Marketing dann in Richtung Yuri gegangen ist.
Und dann sagt die KI zuvor: "The anime adaptation of Sai Naekawa's manga is explicitly labeled as yuri, blending horror with romance."
Das einzige, was uns das lehrt, ist, dass KIs möglichst schnell untergehen müssen. xD
Ja, ich habe einen Teil der Antwort gekürzt, weil conaly bei mir Komplettzitate auch schon mal gerne löscht und ich deswegen darauf achte Zitate so Kurz wie möglich zu machen.
Das „die zugrundeliegenden Themen unbestreitbar romantisch sind“ und/oder „Yuri“ und es sich bei Marketing immer um Taktik handelt, die in diesem Fall auch „Yuri“ beinhaltet, auch wenn dies nicht explizit so vermarktet worden ist, ist, denke ich, bei einem Yuri-Manga nicht wirklich überraschend oder erwähnenswert, daher habe ich das weggelassen und stattdessen verlinkt.
Beitrag wurde zuletzt am 26.12.2025 21:19 geändert.
Dann verstehe ich nicht, worauf du hinaus willst. Ich sage, dass nur so getan wird, als ob es im Manga um Liebe zwischen Frauen geht, um die entsprechende Zielgruppe zu ködern. Aus meiner Sicht ist das nicht mal eine Liebesgeschichte. Ich hab mal ins aktuellste Kapitel vom Manga geschaut und das sieht immer noch nicht nach einer aus.
Ich will darauf hinaus, dass entgegen deiner Annahme, dass Yuri als „Marketing-Kniff“ verwendet wurde, um vermeintlich mehr Interesse zu generieren, aus Marketinggründen, der Anime nicht als Yuri-Anime vermarktet wurde. Yuri ist heutzutage nach meinen Beobachtungen nämlich mittlerweile, eher hemmend, denn fördernd und das scheinen die Marketingstrategen dieses Animes ähnlich zu sehen. Mehr nicht.
In der Zwischenzeit habe ich auch eine englischsprachige Originalquelle der Information, das die Serie nicht als Yuri-Anime vermarktet wurde, gegoogelt. (Im sechsten Absatz des Textes)
Lesbische Figuren waren auch schon vor dem Rechtsruck der Welt ein dem Absatz wenig zuträglicher Faktor (die Verkaufszahlen von den Adaptionen der guten Girl's-Love-Mangas waren meine ich schwach). Im Gegensatz dazu macht es sich finanziell häufig gut, mit vermeintlich lesbischen Figuren zu ködern, das wird auch heutzutage immer noch regelmäßig gemacht. Und genau diesen Eindruck macht diese Geschichte auf mich. Mir ging es nicht nur um den Anime, als ich das mit dem Marketing-Kniff schrieb, sondern auch um den Manga. Nach dem von dir verlinkten Text, soll die Autorin ihn sogar als "gloomy yuri" bezeichnet haben. Eigentlich ist Yuri selbst schon zum Marketing-Kniff geworden, weil der Begriff wie schon häufig gesagt so weit aufgeweicht wurde, dass darunter auch Freundschaften zwischen Mädchen fallen.
Selbstverständlich hat das Yuri-Genre seine Fans, welche, weil das Angebot der Veröffentlichungen dieses Genres, insbesondere der Anime, sehr begrenzt ist, alle neuen Yuri-Anime schauen. Bei dieser Art von Fans kann der Yuri-Tag vermutlich dazu führen, dass sie sich für einen Anime entscheiden. Da stimme ich dir zu.
Das Yuri-Genre hat aber im Verhältnis zu anderen Genre sehr wenige Fans, was bedeutetet, dass die Publikumsreichweite, die ein Yuri-Anime erreichen kann, sehr begrenzt ist. Yuri war schon immer ein Nischengenre, was sich in den Zuschauerzahlen spiegelt. Für ein Anime-Studio ist es also wahrscheinlich vorteilhafter, wenn sie einen Anime als „Nicht-Yuri“ vermarkten, um ein Mainstream-Publikum zu erreichen und genau diese Strategie hat das Studio verfolgt, um den „This Monster Wants to Eat Me“-Anime zu vermarkten.
Das Problem, dass heutzutage, stärker als in der Vergangenheit, „Yuri“ als verkaufshemmend angesehen wird, denn als verkaufsfördernd, liegt, meiner Meinung nach, aber weniger an einem Rechtsruck, sondern eher an der Überrepräsentation, bzw. der allgegenwärtigen LGBT-Medienpräsenz. Das geht vielen potenziellen Zuschauern mittlerweile auf die Nerven und sie reagieren daher heute mit Ablehnung, wo sie früher vielleicht offen gewesen wären. Zumindest kann ich das so für mich und mein Umfeld bestätigen. Selbst mir als Yuri-Fan ist das inzwischen zu viel und ich schalte ab.
hmpf, ne. hab nach folge 1 und 2 noch die letzte gesehen und dann doch abgebrochen. mit dem maincharakter bin ich überhaupt nicht warm geworden und die verändert sich auch bis zum schluss kaum. wenn man die ganze zeit so passiv-abwesend als zuschauer immer wieder das gleiche erzählt bekommt fühle ich mich weder unterhalten noch angesprochen. der einstieg wäre vermutlich besser gelungen wenn man gleich am anfang die ganze vorgeschichte erzählt bekommen hätte. so fehlt mir ein großer teil an motivation überhaupt weiter zuschauen weil alles gezeigte an wert und gewicht verliert. also wenn sich das von anfang bis ende so durchzieht und es auch keine spürbare chrakterentwicklung ja vielleicht sogar transformation gibt dann brauch ich mir die geschichte auch nicht zu geben.
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Kommentare (5)
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Edit
Was dir auch die Google-KI bestätigen wird:
Ich kenne Mangas, die sogar bis zum Ende kein Girl's Love waren und trotzdem so beworben wurden (vermutlich, denn ich muss mich als jemand, der die japanische Sprache nicht beherrscht, auf das Hörensagen verlassen).
Die KI ist zwar dumm, aber Pressetexte durchforsten und auswerten kann sie.
Außerdem spricht die KI von early marketing, was nicht ausschließt, dass späteres Marketing dann in Richtung Yuri gegangen ist.
Und dann sagt die KI zuvor: "The anime adaptation of Sai Naekawa's manga is explicitly labeled as yuri, blending horror with romance."
Das einzige, was uns das lehrt, ist, dass KIs möglichst schnell untergehen müssen. xD
Das „die zugrundeliegenden Themen unbestreitbar romantisch sind“ und/oder „Yuri“ und es sich bei Marketing immer um Taktik handelt, die in diesem Fall auch „Yuri“ beinhaltet, auch wenn dies nicht explizit so vermarktet worden ist, ist, denke ich, bei einem Yuri-Manga nicht wirklich überraschend oder erwähnenswert, daher habe ich das weggelassen und stattdessen verlinkt.