In den letzten Jahren hat sich ein bestimmtes Muster in Anime-Storylines etabliert: Ein übermächtiger Held wird aus seiner ursprünglichen Gruppe verstoßen und findet in einer neuen Gemeinschaft endlich Anerkennung. Scooped Up by an S-Rank Adventurer! greift genau dieses Konzept auf – allerdings auf eine Weise, die weder überzeugt noch unterhält. Was mit einem soliden, wenn auch bekannten Einstieg beginnt, verliert sich schnell in einer Abwärtsspirale aus Belanglosigkeit und erzählerischer Schwäche.
Die sogenannte S-Rang-Gruppe, die den Protagonisten aufnimmt, bringt zwar ein Mindestmaß an Charisma mit – doch von der Ausstrahlung echter Spitzenabenteurer fehlt jede Spur. Statt wie erfahrene Kämpfer zu wirken, benehmen sie sich eher wie eine durchschnittliche Truppe ohne nennenswerte Erfahrung. Ihre Handlungen und ihr Verhalten passen nicht zu dem Rang, den sie angeblich innehaben, was die gesamte Gruppendynamik unglaubwürdig erscheinen lässt. Die Story selbst ist ein uninspirierter Mix aus Klischees, vorhersehbaren Wendungen und auffälligen Logiklöchern. Die Charaktere wirken blass und oberflächlich, ohne erkennbare Entwicklung. Besonders frustrierend ist der Hauptcharakter: Trotz immenser Stärke und Ausbildung scheint er sich seiner Fähigkeiten nicht bewusst zu sein. Das wäre noch verzeihlich, wenn nicht sein ständiges Selbstzweifeln und weltfremdes Verhalten jede Folge aufs Neue zur Geduldsprobe machen würden. Es vergeht kaum eine Szene, in der er sich nicht selbst schlechtredet - und das in einem Genre, das eigentlich von Selbstfindung und innerer Stärke lebt.
Scooped Up by an S-Rank Adventurer! startet mit einem Hauch von Potenzial, verliert aber schnell an Substanz. Mit jeder Folge wird deutlicher, dass hier weder Herzblut noch kreative Energie geflossen sind. Wer auf der Suche nach einem gelungenen Vertreter dieses Genres ist, sollte definitiv einen großen Bogen um diesen Titel machen. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ähnliche Themen deutlich besser umsetzen – dieser Anime lohnt sich schlichtweg nicht.
Die sogenannte S-Rang-Gruppe, die den Protagonisten aufnimmt, bringt zwar ein Mindestmaß an Charisma mit – doch von der Ausstrahlung echter Spitzenabenteurer fehlt jede Spur. Statt wie erfahrene Kämpfer zu wirken, benehmen sie sich eher wie eine durchschnittliche Truppe ohne nennenswerte Erfahrung. Ihre Handlungen und ihr Verhalten passen nicht zu dem Rang, den sie angeblich innehaben, was die gesamte Gruppendynamik unglaubwürdig erscheinen lässt. Die Story selbst ist ein uninspirierter Mix aus Klischees, vorhersehbaren Wendungen und auffälligen Logiklöchern. Die Charaktere wirken blass und oberflächlich, ohne erkennbare Entwicklung. Besonders frustrierend ist der Hauptcharakter: Trotz immenser Stärke und Ausbildung scheint er sich seiner Fähigkeiten nicht bewusst zu sein. Das wäre noch verzeihlich, wenn nicht sein ständiges Selbstzweifeln und weltfremdes Verhalten jede Folge aufs Neue zur Geduldsprobe machen würden. Es vergeht kaum eine Szene, in der er sich nicht selbst schlechtredet - und das in einem Genre, das eigentlich von Selbstfindung und innerer Stärke lebt.
Scooped Up by an S-Rank Adventurer! startet mit einem Hauch von Potenzial, verliert aber schnell an Substanz. Mit jeder Folge wird deutlicher, dass hier weder Herzblut noch kreative Energie geflossen sind. Wer auf der Suche nach einem gelungenen Vertreter dieses Genres ist, sollte definitiv einen großen Bogen um diesen Titel machen. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ähnliche Themen deutlich besser umsetzen – dieser Anime lohnt sich schlichtweg nicht.

Yuusha Party o Tsuihou Sareta Shiro Madoushi, S Rank Boukensha ni Hirowareru: Kono Shiro Madoushi ga Kikakugai Sugiru
Scooped Up by an S-Rank Adventurer!
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![Scooped Up by an S-Rank Adventurer! This White Mage Is One Heck of a Healer - Vol. 01 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/199/199257_400.webp)
![Scooped Up by an S-Rank Adventurer! This White Mage Is One Heck of a Healer - Vol. 02 [eBook]](https://cdn.anisearch.de/images/article/cover/207/207919_400.webp)





















Kommentare
Er macht nichts besser im mittlerweile überstrapazierten "Protagonist wird aus Party geworfen" Genre, eher schlechter.
Nach 2 Folgen habe ich schon Kopfschmerzen bekommen.
Heldentruppe schmeißt einen eigentlich guten Kameraden raus, der OP ist.
Der Leader ist der Meinung: „Du stehst meinem Ruhm und meiner Ehre im Weg, also weg mit dir.“
Der Protagonist denkt sich so: „Ich kann nichts und bin nichts Besonderes.“
Einer der Kameraden denkt sich: „Du bist eigentlich der Beste in der ganzen Gruppe.“
Am Ende macht er einen auf Alleingang oder schließt sich einer neuen Gruppe an.
Wird wieder aufgebaut, dass er etwas kann, was eigentlich unmöglich ist.
Schlussendlich erkennt die alte Gruppe oder der Anführer, dass er tatsächlich die gesamte Arbeit geleistet hat, nur um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken.