Blue Box (2024)

Ao no Hako / アオのハコ

Informationen

Inhaltsangabe

Jeden Tag versucht der frischgebackene Oberschüler Taiki Inomata als Erster in der Turnhalle zu sein, um vor allen anderen mit dem Training beginnen zu können. Doch egal, wie früh es ist, er kommt jedes Mal nur als Zweiter in die Turnhalle. Vor ihm ist immer sein heimlicher Schwarm und Senpai, die 16-jährige Chinatsu Kano, die jeden Tag in der kühlen, stillen Luft der Turnhalle Basketball trainiert, um ihr großes Ziel zu erreichen – bei den nationalen Meisterschaften zu spielen.

Doch obwohl seine Senpai nicht einmal seinen Namen kennt, wird Taiki von ihrem Ehrgeiz gepackt und trainiert ebenfalls hart, um in seiner Sportart, dem Badminton, aufzuholen und besser zu werden – schließlich ist das die einzige Chance, seinem Schwarm Chinatsu gerecht zu werden. Zumindest dachte Taiki das … Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und es stellt sich heraus, dass Chinatsus Familie umziehen muss; und Chinatsu, die Tochter einer guten Freundin und ehemaligen Klassenkameradin seiner Mutter, soll bei ihnen einziehen!

Von der Liebe getrieben, nimmt sich Taiki nun ebenfalls vor, an der Nationalmeisterschaft teilzunehmen, um mit Chinatsu gleichzuziehen – aber bei so viel Ablenkung zu Hause ist das trotz regelmäßigem und viel härterem Training nicht immer möglich. Kann er im Sport und in der Liebe punkten? Oder wird ihn das Schicksal zwingen, sich für eines von beiden zu entscheiden?

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Avatar: CipherDoodKekstitan
Redakteur
#1
Freundschaft, Bewunderung oder Liebe?

All dies sind Formen der Zuneigung zu einer anderen Person, und besonders bei der ersten großen Liebe ist es oft etwas schwer dazwischen zu entscheiden. Genauso ergeht es dem Protagonisten Taiki Inomata. Zu Beginn ist er überzeugt, dass er in Chinatsu Kano, das Ass des Basketballteams, verliebt ist und gibt sein Bestes, um ebenfalls in seinem Sport, dem Badminton, erfolgreich zu sein, um den Mut zu fassen, ihr seine Gefühle zu gestehen. Aber dann gibt es noch die lebensfrohe Kindheitsfreundin Hina Chouno, die mit der Zeit Taiki in ein Gefühlschaos stürzt. Diese Geschichte begleitet diese ehrgeizigen Teenager, die neben der Liebe auch im Sport den ersten Platz anstreben.

Die erste Liebe
Es ist bemerkenswert, einen so durchweg hervorragenden Cast zu erleben.

Taiki mag eine gewisse Unsicherheit zeigen, doch sein Ehrgeiz ist beeindruckend. Er strebt danach, in seinem Sport voranzukommen, sich selbst zu übertreffen und sich seinem Idol anzunähern. Sein Einsatz verdient Anerkennung. Obwohl er manchmal Umwege geht, bleibt er stets ein prinzipientreuer und intelligenter Junge, der Missverständnisse schnell erkennt und bemüht ist, sie zu korrigieren. Er ist ein herausragender Protagonist.

Chinatsu strahlt eine außergewöhnlich positive Energie aus. Ihr freundlicher Charakter und ihre Hilfsbereitschaft machen sie zu einer Person, die niemanden unbeeindruckt lässt. Sie begegnet jedem mit einer herzlichen Freundlichkeit, die sofort spürbar ist. Doch ihr Herz war lange Zeit ausschließlich dem Basketball gewidmet, was dazu führt, dass sie sich nun etwas Zeit nehmen muss, um ihre eigenen Gefühle zu ordnen und Klarheit darüber zu gewinnen.

Hina war in dieser ersten Staffel ein absolut herausragender Charakter. Ihre beeindruckende Persönlichkeit war einfach unübersehbar. Besonders faszinierend ist ihre Fähigkeit, selbst angesichts der Versuchung unfairer Methoden stets fair mit ihrer Rivalin umzugehen und dabei eine bewundernswerte Integrität zu zeigen. Wie kann man diese Dame nicht lieben?

Die beste Rivalin
Auch der Freundeskreis ist bemerkenswert. Er besteht ausschließlich aus charismatischen Personen, wie zum Beispiel Kyou, einem engen Freund von Taiki, oder Kengo, dem ambitionierten Senpai. Ebenso gehören Karen, Chinatsus Freundin, und ihre jüngere Schwester Ayame dazu.

Der Anime beeindruckt durch seine visuelle Gestaltung, insbesondere in den fokussierten Szenen, die den Charme der Charaktere hervorheben. Ergänzt wird die optische Qualität durch einen erstklassigen Soundtrack. Das erste Opening "Same Blue" und das zweite Opening "Saraba (然らば)" begeistern mit großartigen Bildern und melodischen Klängen. Besonders hervorzuheben ist jedoch das zweite Ending "Contrast (コントラスト)", welches wie eine Liebeserklärung an Hina erscheint.

Großartige Freunde
Fazit:
Blue Box ist uneingeschränkt für alle Fans des Romance-Genres zu empfehlen. Dieser Titel vereint auf eindrucksvolle Weise Elemente des Ganbatte und der Romantik, ohne dass eines der beiden Themenbereiche vernachlässigt wird. Unterstützt wird dies durch einen durchweg charmanten und liebenswerten Cast, der die Serie über 24 Episoden hinweg trägt. Ich freue mich schon sehr auf die zweite Staffel!

Empfehlungen:
Horimiya: Ihr sucht einen durchweg charmanten Cast, einen liebenswerten Freundeskreis wie bei Blue Box? Den könnt ihr in dieser liebenswerten Geschichte erleben, wo Gegensätze sich anziehen!

Chihayafuru: Die Mischung aus Sport und Romance weckte euer Interesse? Dann solltet ihr hier einmal reinsehen und den interessanten Wettkampfsport Kurata kennenlernen!
Beitrag wurde zuletzt am 27.03.2025 16:30 geändert.
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Avatar: Lpark
V.I.P.
#2
Das wichtigste an diesem Beitrag wird sein, dass ihr einschätzen könnt, was genau euch bei Blue Box erwartet. Mir wurde der Anime als Mischung zwischen Sport und Romanze schmackhaft gemacht. Das ist zwar schon korrekt, aber meines Erachtens sind es eher 80% Romanze, während der Sport eine beinahe nebensächliche Rolle einnimmt. Obwohl die Wettkämpfe sicher zu den wichtigsten Dingen in den Gedanken der Charaktere gehören, liegt der inhaltliche Fokus doch erkennbar mehr auf deren Liebesleben. Technische Finessen der jeweiligen Sportarten werden dem Betrachter zum Beispiel kaum näher gebracht. Stattdessen darf man reichlich den Gedanken lauschen, die meistens einen großen Ehrgeiz vermitteln. Es sind ja sogar 3 verschiedene Sportarten, die angeschnitten werden. Dadurch kann man über jede der einzelnen Disziplinen noch weniger lernen.

Ich hatte eingangs einen größeren Anteil an Sport erwartet und wurde dadurch ein wenig enttäuscht. Auch, dass der Anime sowohl was die Aktivitäten angeht, als auch was Taikis schüchternen Charakter angeht, ziemlich klischeebehaftete Wege einschreitet, ist nicht hilfreich. Doch diesen Dingen zum Trotz, hat sich Blue Box mit steigender Episodenzahl dennoch immer mehr in mein Herz gekämpft. Als Besonderheit des Animes lässt sich die Tiefe herausstellen, mit der die Gefühle der Personen dargestellt werden. Der Stil ist ziemlich getragen und gegen Ende lässt es sich doch recht schön in den Emotionen baden. Hätte Taiki mich gefragt, wäre diese Staffel zwar anders geendet, aber dieser Dickschädel hat seinen eigenen Plan. Alles in allem kann ich Blue Box durchaus empfehlen, wenn einem der Sinn nach einer gemächlich vorgetragenen Schulromanze steht.
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Kommentare

Avatar: Dreambird1973#1
Unausstehlich waren sie zwar jetzt bei weitem nicht, denke ich, aber was die beiden auf jeden Fall waren: Sie gehören beide zu den grössten Romance-Luschen im romance/RomCom Bereich. Taiki wusste fast von Anfang an, das er auf Chinatsu steht, und Chainatsu selber,,, da wurde eiem erst später klar, das auch sie Gefühle hat, aber auch sie hat 0,00 unternommen um da was voranzutreiben. Die Hauptcharactere sind also dennoch fast die schlechtesten in der ganzen Serie. Taikis Freund Kyo mochte ich ganz am Anfang zwar nicht, aber der wurde immer besser und war schlussendlich für mich sogar der beste männliche Character, gemeinsam mit Kengo.
Die besten Mädels waren ganz klar Hina und am Ende auch Ayame, die grossteils auch Einsicht in sich selber gezeigt hat und zu Hinas bester Freundin wurde.
Im Endeffekt ist Blue Box am Ende ein Romance Anime geworden der die angestrebte Beziehung der Hauptcharactere selbst nach 25 Folgen nicht zu einem befriedigendem Ergebnis bringt und auf die 2.Staffel vertröstet. Sowas ist bodenlos schlecht, da sehr viele andere Anime der Art, es immerhin nach 11-13 Folgen schaffen.
Keine Ahnung wie lang der Manga ist, aber vermutlich haben sie es auch da genauso ewig hingstreckt, keine Ahnung. Aber da ich hier nur den Anime werte, liegt es halt nur an ihm alleine.
Beitrag wurde zuletzt am 29.10.2025 10:15 geändert.
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Avatar: Derva#2
Ich muss schon fragen, erwartet der Mangaka wirklich das man für Teiki und Chinatsu fiebert? Die beiden Charaktäre sind unausstehlich.
Spoiler
Beide sind wischiwaschi, sagen nicht was sie denken, reißen ständig nur hirntot die Augen auf und Pimmeln durch die gegend.
Der einzig wirklich gute Charakter ist Hina. Sie ist mutig, stark (auch wenn sie ihre Gefühle oft überspielen muss) und hat noch viele andere positive Eigenschaften die den anderen beiden leider fehlen.
Nach 20 Episoden von sinnlosem umeinander rumtanzen hab ich einfach die Schnauze voll. Die banale Romanze der beiden langweilt einfach nur noch.
Ich hätte lieber einen Anime über Hina und irgend einen männlichen Protagonisten der wenigstens 2 Hirnzellen hat die er aneinander reiben könnte.
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