Lady Oscar: Die Rose von Versailles (Anime)Versailles no Bara / ベルサイユのばら

  • TypTV-Serie
  • Episoden40 (~)
  • Veröffentlicht10. Okt 1979
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonManga
  • ZielgruppeWeiblich

Anime Beschreibung

Anime: Lady Oscar: Die Rose von Versailles
Die Rosen von Versailles ist ein Anime, der in der Zeit vor der Französischen Revolution spielt. Oscar Francois de Jarjeyes ist eine Adlige aus Versailles, die wie ein Mann erzogen worden ist. Ihr zur Seite steht ihr Freund und Diener Andre. Als Kommandantin der königlichen Wache genießt sie ein hohes Ansehen und allerorts Bewunderung. Durch ihre Position wird sie zu einer Vertrauten von Marie Antoinette.

Das Besondere an diesem Anime ist, dass er die Geschichte der Französischen Revolution aus Sicht einer Offizierin Frankreichs erzählt, die auch Zugang zu der königlichen Familie hat. Lady Oscar ist eine Frau des Volkes und sieht die Leiden der Menschen und versteht sie sehr gut, gerade auch weil sie ihrem Diener Andre sehr nahe steht. Gleichzeitig kann sie jedoch auch den Standpunkt und die Beweggründe der Königin und des hohen Adels zur Zeit der Revolution nachvollziehen. Man fühlt mit Lady Oscar und Marie Antoinette und bewundert die Königin für ihren Mut und dafür, dass sie letztendlich für ihre Fehler einsteht.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: DeBaer#1
Ungefähr 10 Jahre ist es jetzt her dass ich "Versailles no Bara" zum ersten Mal im deutschen Fernsehen sah. Damals fand ich die Serie sterbenslangweilig und habe mir nicht einmal 5 Episoden angesehen. Action und fliegende Fäuste sind eben alles für was man sich als kleiner Junge interessiert und dieser “Mädchenkram“ war unbeliebt und fade. Doch jetzt wo ich mit fast 23 Jahren geistig eine gewisse Reife erlangt habe und mir alle 40 Episoden noch einmal anschaute wurde mir bewusst was für ein ignorantes Balg ich doch war. “Versailles no Bara“ ist nicht nur ein guter Anime sondern ein absolut großartiges Werk das in seiner Tiefe und Komplexität sogar noch nach fast 30 Jahren seines gleichen sucht. Anspruchsvoller und realistischer hätte man eine Serie die auf dem historischsten Ereignis der französischen Geschichte basiert wohl kaum gestalten können. "Versailles no Bara" ist keine von diesen 08/15-Romanzen denen es hinten und vorne an Glaubwürdigkeit und Realismus mangelt sondern zu 100% authentisch, gespickt mit faszinierenden Figuren und mit einer Story ausgestattet die die Atmosphäre der damaligen Zeit einfach vorzüglich widerspiegelt. Der Anime geht sehr intensiv auf die Charaktere ein und legt sein Hauptaugenmerk eindrucksvoll auf tragische Einzelschicksale und bittere Erfahrungen und Ereignisse die so überzeugend und tief sind das es so gut wie unmöglich ist nicht einen wilden Fluss an Emotionen im Inneren des Zuschauers loszureißen. Dabei vergisst "Versailles no Bara" jedoch nicht ebenso tiefe Einblicke in den historischen Hintergrund zu gewähren und verständlich zu machen warum es am Ende so kam wie es kommen musste. Besonders im Hinblick auf die bevorstehende Revolution merkt man deutlich wie sich die Lage immer mehr zuspitzt und die Spannung, trotz des allseits bekannten Ergebnisses am Ende, in unermessliche Höhen steigt. Irgendwann ist man so dermaßen von der wundervoll erzählten Geschichte und den unheimlich tiefen Figuren gefesselt das man kaum noch an sich halten kann und diesen Anime bis zum Ende hin regelrecht verschlingt. Der Romance-Aspekt drückt sich zwar weit weniger durch als ich zuvor angenommen hatte ist aber dennoch so extrem gut gelungen dass, das locker zu verschmerzen ist. Von der dramatischen Seite gar nicht erst zu sprechen die immer wieder aufs Neue ergreifende Tragödien hervor bringt welche die Charaktere immer wieder mit unverminderter Härte treffen. Und mir ging es beim Zuschauen nicht anders, auch wenn ich vielen Charakteren sogar den Tod gewünscht habe konnte ich, angesichts so manchen Schicksals, meine Tränen manchmal kaum zurück halten. Jeder Anime der das bei mir schafft ist damit automatisch etwas Besonderes und "Versailles no Bara" qualifizierte sich dafür gänzlich ohne Mühe. Ein schlicht und ergreifend vorzügliches Werk von denen es heute leider VIEL zu wenige gibt. Nicht nur für Nostalgiker, sondern für JEDEN der etwas für Animes mit hohem Anspruch übrig hat!

Animation

Tja, die Animationen sind natürlich extrem schwach, schließlich gehen 30 Jahre nicht spurlos an einem Anime aus dem Jahr 79 vorbei. Bewegungsabläufe sind hakelig und wiederholen sich ständig, hinzukommen recycelte Szenen en Masse und ziemlich angestaubtes Charakterdesign. Auch ein bisschen weniger von dem ganzen Geglitzer hätte nicht geschadet, später ist das zwar kaum noch präsent aber besonders im ersten Viertel der Serie ist es ziemlich penetrant und vor allem sehr kitschig. Ich muss aber trotzdem sagen dass einige Charaktere wirklich sehr hübsch aussehen, besonders Marie Antoinette ist umwerfend. Oscars Design ist etwas komisch und ich kann ehrlich nicht sagen ob sie jetzt gut oder einfach nur wie ein Bishonen aussieht. Aber es gelingt damit auf jeden Fall ihre männliche Art zu unterstreichen. In dieser Kategorie sollten die Erwartungen logischerweise niedrig sein, auch wenn man sich angesichts des heutigen Standards erst einmal gequält die Augen reiben wird, denn damals war das nun mal das Maximum in punkto Animationsqualität.

Sound

Japanische Musik von vor 30 Jahren, nicht ohrenfeindlich aber heute hören sich OP und ED einfach nur sehr altmodisch an. Die BGM hingegen ist sehr gelungen und besteht durch und durch aus klassischen Klängen mit französischem Touch. Die Melodien wiederholen sich immer mal wieder aber diese Musik passt einfach perfekt zum Setting und untermalt jede Szene einwandfrei.

Story

Die Story ist unglaublich gut durchdacht und die Grundlage auf der sie aufbaut, die französische Revolution, ist sowieso eine interessante Basis die viele Möglichkeiten für den Verlauf der Handlung offen lässt. Ich muss zwar zugegeben das die ersten knapp 6 Episoden noch nicht unbedingt vom Hocker reißen aber sobald man das erste Viertel der Serie hinter sich hat scheint es fast so als wäre ein Damm gebrochen und unzählige Twists und Überraschungen fließen in die Geschichte mit ein die die Spannung und Neugier bis auf die Spitze treiben. Man weiß das die Revolution immer näher kommt und man merkt von Episode zu Episode wie die Story auf dieses Ereignis hinarbeitet, was einen großen Gefühlstumult im Zuschauer wach ruft und ihn angespannt auf die Dinge die da kommen voller Ungeduld warten lässt. Es wird perfekt verständlich gemacht aus welchen Gründen die Revolution ausgelöst wurde und man kann sogar seine, möglicherweise bereits in Vergessenheit geratenen, Geschichtskenntnisse bezüglich dieses geschichtsträchtigen Ereignisses auffrischen. Selten hat mich eine Story so festgehalten und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ich ziehe meinen Hut vor dem Autor!

Charaktere

Als aller erstes muss ich sagen das ich noch NIE einen Anime gesehen habe in dem mich so viele Charaktere schlichtweg angewidert haben. So viele Figuren sind hinterhältige, doppelzüngige Schlangen die sich in einem solch großen Ausmaß durch die Serie heucheln das es einfach zum Kotzen ist. Natürlich ist hier die Rede von den Adeligen und Reichen die alles dafür tun um sich eine Zukunft in Saus und Braus und Glückseligkeit zu erschwindeln, dabei über Leichen gehen und nicht einmal vor den eigenen Blutsverwandten halt machen. Die Hauptdarstellerin Oscar ist dagegen ein echter Lichtblick und der perfekte Katalysator für dieses gesamte hinterhältige Aristokratenpack. Ein absolut großartiger Charakter der im Gegensatz zu all dem was ich oben aufgezählt habe, aufrichtig, verantwortungsvoll, gutherzig und obendrein mit einem stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn gesegnet ist. Sie gewinnt von Episode zu Episode mehr Tiefe und ihre Gefühlswelt ist komplex und faszinierend. Man kann nicht anders als ihrem Charme früher oder später zu erliegen und angesichts ihres tragischen Werdegangs mit ihr zu leiden. Doch Oscar steht nicht durchgängig im Mittelpunkt und man könnte Marie Antoinette im Großen und Ganzen als 2. Hauptcharakter bezeichnen da sie fast 50% der Serie im Vordergrund steht. Ihre Entwicklung ist mindestens ebenso tief und interessant wie die von Oscar. Man kann regelrecht zuschauen wie sie vom kleinen hochnäsigen und naiven Mädchen zu einer erwachsenen Frau heranwächst die unter all dem Druck langsam aber sicher zu Grunde geht. Natürlich ist sie keine gute Königin und, wie jedem bekannt sein sollte, ist ihre unglückliche Regentschaft der Hauptgrund für die Revolution, aber angesichts all der tragischen Ereignisse die auf sie einbrechen konnte ich nicht anders als tiefstes Mitleid für sie zu entwickeln, auch wenn ich mich im Vorfeld immer mal wieder über sie aufregen musste. Ebenfalls wundervolle Charaktere sind André, Fersen und Rosalie die alle ihr eigenes dramatisches Päckchen zu tragen haben und den Verlauf der Handlung entscheidend beeinflussen. Überhaupt gibt es keinen Charakter in der Serie der überflüssig scheint, neue Figuren fügen sich tadellos ein und fungieren wie Zahnräder in einer Uhr die nahtlos ineinander greifen. Würde auch nur das kleinste Rädchen fehlen würde die gesamte Uhr stehen bleiben und genauso wäre es mit der Handlung wenn auch nur ein Charakter nicht präsent wäre. Die vielen Einzelschicksale der Figuren verweben sich nämlich im Laufe der Geschichte immer dichter miteinander, führen zu ergreifenden Tragödien und sorgen für eine derart ergreifende Dramatik wie ich sie bisher in einer solchen Intensität noch nicht erlebt habe.

Wert

"Versailles no Bara" ist zwar alt aber auch heute noch ein großartiges Shoujo-Werk, das in jede Sammlung gehören sollte. Zumindest für Leute die eine Vorliebe für Tragik und Romanzen haben ist ein Blick in diese Serie knallharte Pflicht. Wirklich schade das es wohl nie einen DVD-Release dieses Animes hierzulande geben wird (zumindest keinen mit original japanischer Sprachausgabe und UTs), ich wäre ein 100% sicherer Käufer!
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Avatar: Tantei#2
Anspruch:viel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:viel
Wilde Rose stolz und frei. Lady Oscar. Lady Oscar. *sing*

Die spannende Geschichte dreht sich um die als Junge aufgezogene, stolze Adlige Oscar Francois de Jarjayes. Während ihre Lebensgeschichte als Vertraute der Königin und Kommandantin der königlichen Wache, um Gefühle und Loyalität fiktiv ist, spielt sie vor dem realen Hintergrund vor und während der französischen Revolution. Von den politischen Spannungen, der Unzufriedenheit und das Leiden des Volkes bis zum Sturm auf die Bastille. Eine Geschichte voller Geschichten um Liebe, Verrat, Arroganz, Rache, Verzweiflung und Hoffnung.


Animation/Charas
Man merkt, dass der Anime aus den 70ern stammt... doch mir gefällt das (Chara-)Design auch heute noch nach über 10 Jahren, inklusiv den typisch blitzenden Augen.
Die Charas sind allesamt interessant, auch wenn man einige Figuren (vor allem die Adligen) ins Pfefferland wünschen würde mit ihrem grenzenlosen Egoismus und Gier, die über Leichen geht. Da hebt sich Oscar sehr angenehm ab von der Menge. Ihre Charakterentwicklung, wie auch die ihres Dieners und Freunds André, des armen Mädchen Rosalie und der Königin selbst geben der Serie noch mehr und man fiebert und leidet mit ihnen mit. Geschichte kann so spannend sein.

Synchronsprecher/Musik
Ich kenne nur die deutsche Fassung, daher werde ich nur diese beurteilen.
Ich kenne sonst keinen Anime mit der ich so zufrieden bin mit der deutschen Synchro. Vor allem Diana Borgwardt macht einen genialguten Job. Sie sprach auch die Hauptrollen von Sara in 'Die kleine Prinzessin Sara' und Balsa in 'Guardian of the Spirit'.
Das Opening (=Ending) ist ein echter Ohrwurm, den ich immer wieder gerne höre. Der deutsche Text ist von Michael Kunze, der bekannt ist für seine eingängige Liedertexte (sei es bei Musicals oder deutschen Popsongs).

Mit diesem Anime bin ich gewissermassen aufgewachsen und hat mein Animeinteresse nachhaltig geprägt. Ich kann ihn jedem weiterempfehlen, der spannende Geschichten mit interessanten und starken Charakteren mag. Auch für Leute die sonst keine Shoujo-Fans sind.
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Avatar: The Gon#3
Story:10
Charaktere:10
Sound:10
Animation:5
Anspruch:10
Vorweg: Lady Oscar wird hier, durchaus auch mit einiger Berechtigung, als Shōjo-Anime geführt, aber spricht meiner Meinung nach im allg. ein eher reiferes Publikum, auch Erwachsene, an. Deshalb bewerte ich ihn auch sehr streng, als Erwachsenen-Anime.



Story
Lady Oscar widmet sich einem Thema, mit dem sich wohl jeder schon bis zum Erbrechen beschäftigen musste: Das Frankreich zur Zeit des Absolutismus, die Herrschaft von Ludwig dem XVI. und Marie Antoinette. Man kann Lady Oscar auch als eine Biografie Marie Antoinettes in Anime-Form beschreiben. Es beginnt in deren Kindheit, ihr Leben als Prinzessin am Hof von Versailles, ihrer Regentschaft als Königin, ihre Rolle in der französischen Revolution etc.
Dabei wartet der Anime mit vielen kleinen historischen Details auf, die so spannend dargestellt sind, das ich beim Anschauen von Lady Oscar wohl weit mehr über Geschichte gelernt habe, als ich es in der Schule vermochte. Oft kann man die Wendungen und Entwicklungen einfach nicht glauben und denkt sich „Das hat sich der Autor aber ausgedacht!“. Doch ein weiterer Blick auf Wikipedia zeigte, „Nein es war wirklich so!“. Lady Oscar präsentiert eine historische Tatsache nach der Nächsten und trotzdem wird der Anime nie langweilig. Intrigen und Betrug an jeder Ecke, Schwertkämpfe, Duelle, Politik und Romantik, Lady Oscar hat einfach alles zu bieten und bringt einem viele historische Persönlichkeiten (z.B. Ludwig der XVI, Madamme Du Barry und viele viele mehr, dich ich vorher nicht gekannt habe) so nahe, dass ich immer noch völlig hin und weg bin.

Charaktere
Auch die Charaktere wissen voll zu überzeugen. Noch nie habe ich so viele ausgereifte Charaktere in einem Anime gesehen. Ob nun Hauptcharakter oder nur stellenweise wichtiger Nebencharaktere, ob wahre historische Persönlichkeit, oder nur für den Anime ausgedachter Charakter (und das ist die Minderheit!), alle wirken voll authentisch und liest man Artikel in der Wikipedia über Sie (also die wahren historischen Persönlichkeiten), so könnte man meinen, dass die Verfasser der Wiki-Artikel, diese zum Anime geschrieben haben. Ob nun Graf Hans Axel von Fersen, Madamme Du Barry, Jeanne de Valois-Saint-Rémy, alle repräsentieren ihr entsprechendendes historisches Gegenstück perfekt.
Der Cast von Lady Oscar ist dabei ständig im Wechsel und immer unterschiedlich, dennoch merkt man, dass sich all die Adligen nicht wiklich unterscheiden. Die einzig für den Anime erschaffenen Charaktere, wie Lady Oscar, bilden das Gegenstück zum ansonsten sehr intrigantem Adel von Versailles. Speziell Lady Oscar ist ein so komplexer und gut durchdachter Charakter, wie ich ihn noch fast nie in einem Anime bewundern durfte, erwähnt sei bspw. ihr Konflikt was ihre eigene Sexualität angeht. Einfach nur Top!

Sound
Der Sound von Lady Oscar besteht hauptsächlich aus klassichen Stücken, die super zum Setting und dem historischen Thema des Animes passen. Gut, das OP und ED sind alt und auch nicht mehr das gelbe vom Ei, dennoch die BGM ist hier weitaus wichtiger und sie stimmt und harmoniert perfekt mit dem Rest des Animes.

Animationen
Hier haben wir leider den wunden Punkt dieses Animes. 30 Jahre, die Animationen sind 30 Jahre alt und zum Teil auch schrecklich kitschig. Das Charakterdesign ist auch nicht wirklich gut. Hakelige Bilder und mehr Geglitzer als es auf einer Prinzessinen-Party eines Vorschulmädchens je geben würde, machen diesen Anime zu einer echten Augenkrebsgefahr, die einem wohl gerade zu Beginn viel Überwindung abverlangt.

Fazit
Lady Oscar ist für mich ein Anime, der tatsächlich den Titel Meisterwerk verdient hat. Geniale und historisch korrekt dargstellte Charaktere, der denkbar spannendste Geschichtsunterricht, nur Superlative für Lady Oscar, ein Juwel der Animegeschichte. Die Story ist extrem spannend und abwechslunsgreich. Mal wird der Degen geschwungen, mal muss man seinen Kontrahenten mit Worten schlagen. Man leidet richtig mit den Charakteren mit, andere hingegen lernt man hassen. Schafft man es, sich durch die grausame Animation zu quälen, wird man mit einem Anime belohnt, der mit heutiger Animationsqualität wohl locker in die Top 20 klettern würde.
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Avatar: Saradianagent#4
Lady Oscar, Die Rose von Versailles.
Und tatsächlich eine wahre Rose des Anime Genres.

Auch heute noch oder gerade heute ist Lady Oscar ein wahrer Klassiker, ein richtiges Juwel unter den Animes.

Angefangen bei einer großartig erzählten Geschichte die darüber hinaus auch noch zu großen Teilen Historisch korrekt ist und den wirklich großartigen Charakteren, die sich entwickeln, verwirklichen, erwachsen werden und eben auch scheitern. Ganz wie es im echten Leben auch passieren kann.

Niemals zuvor habe ich in einem Anime so gut ausgearbeitete Charaktere gesehen und ich meine niemals. Selbst der noch so kleinste Nebendarsteller bekommt seinen großen Moment spendiert der ihn unvergesslich macht und in das Zentrale Geschehen der Serie einbindet.
Es gibt in dieser Serie eine sehr große Masse an Charakteren, viele wenn nicht sogar die meisten sind Historische Figuren aus der Französischen Geschichte. Die Fiktiven zu denen unter anderem Oscar selbst gehört sind exzellent in die Geschichte gefügt und erwecken den Eindruck es hätte sie tatsächlich gegeben.

Zu den Charakteren kann man also nur sagen, dass die Entwickler wirklich alles in die Charakterentwicklung und die Gestaltung der Charaktere gesteckt haben was möglich war. Besser kann man es nicht machen. Selbst heutige Anime Standarts dürfte dieser Titel in Sachen Charaktere wohl locker übertreffen. Zugegeben viele der Charaktere allen voran natürlich der Böse Adel und die Aristokraten sind relativ unsympatisch, aber hey, früher war die Monarchie eben nicht anders und viele Menschen allen voran das einfache Volk hatte unter der Herrschaft zu Leiden. Im großen und ganzen sind eben diese Charaktere also sehr realistisch konstruiert und darüber hinaus sieht man auch deren Perspektive und man kann manchmal sogar deren Handlungen verstehen. Und genau so ist die ganze Serie aufgebaut. Es gibt kein Gut und Böse. Keinen der nur gutes tut und keinen der nur Böses im Schilde hat. Umso tragischer, dass viele der Charaktere ein ungerechtes oder sogar Trauriges Schicksal erwartet, denn die meisten Charaktere egal ob sympatisch oder unsympatisch werden einem doch sehr ans Herz wachsen. Und alle werden einen bleibenden Eindruck hinterlassen und nicht austauschbar sein für den Zuschauer.

In dem Cast ist mir aufgefallen dass es nicht eine einzige Figur gibt die ein Klischee in mir hervorgerufen hat. Alle Charaktere sind frei von Klischees, klingt zwar sehr glorifizierend ist meiner Meinung nach aber so. Exzellent gestaltet ist allen voran natürlich Oscar die dem Zuschauer als medium dient, als Protagonist. Ein erstaunlich tiefgreifender Charakter mit einem ganz besonderem Charme und eine Aura die wohl Mut und Gerechtigkeit selbst präsentiert. Vorzüglich sind auch der tragische Charakter Andre, Rosalie und vor allem auch Marie Antonette. Letztere Wandelt sich von einem naiven, leichtgläubigen und mit ihren Königlichen Pflichten völlig überforderten Mädchen zu einer stolzen, ehrgeizigen aber auch harten Königin für ein Land welches eine Zeit der Veränderung ins Auge sieht. Dabei übersieht Marie Antonette die Zeichen der Zeit selbst. Es macht auf jeden Fall immmer Spaß der Königin bei ihrem Weg zuzusehen und dabei zu wissen dass Lady Oscar stets an ihrer Seite ist und sie begleitet.

Zur Musik bleibt zu sagen, dass es im algemeinen vielleicht ein bisschen wenige Stücke sind für eine 40 episoden serie, allerdings klingen die Musikstücke wirklich hervorragend und passen immer sehr gut ins Geschehen, also von mir aus keine Beanstandungen.

Den Animationen merkt man natürlich ihre mittlerweile 30 Jahre Alter an, für die damalige Zeit allerdings ein echter Augenschmaus.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, eine ganz klare Empfehlung an Fans klassischer Animes. Nicht nur für Anime Fans auch für allgemeine Nostalgiker und für Leute mit hohen Ansprüchen, denn diese werden mit dieser Serie auf jeden Fall erfüllt.
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Anime Kommentare

Avatar: Benvolio#1
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:wenig
Spannung:mittel
Erotik:nichts
Dieser Anime gehört auch zu meinen Lieblingsoldies. Ich finde es gut, dass die Story auf einer wahren geschichtlichen Begebenheit basiert. An Dramatik und Trauer ist es kaum zu überbieten. Ausserdem spielt eine weibliche Person die Hauptrolle, was wiederum typisch ist für ein Anime. Wer bald die Französische Revolution in der Schule durchnehmen wird, sollte sich Lady Oscar unbedingt hineinziehen.
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Avatar: Serene#2
Anspruch:viel
Action:viel
Humor:mittel
Spannung:viel
Erotik:mittel
Hachja Lady Oscar, wer kennt sie nicht die Kämpferin, die wie ein Mann fighten, fechten und reiten kann und trotzdem immer ladylike bleibt?!? ;O)
Diese Serie hat mich damals in der 7. Klasse doch tatsächlich animiert einen Vortrag über Marie Antoinette zu halten, freiwillig. So spannend fand ich das damals alles. Eine echt gute Serie, die zeichnerisch auch ordentlich was hermacht und wo man außerdem noch was lernt! Wunderbar! =)
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Avatar: Kakashilover#3
Ach was hab ich diese Serie als Kind geliebt, zwar hatte ich sie damals nicht ganz verstanden aber trotzdem hab ich so gut wie nie eine Folge verpasst. Und da man jetzt ja auch ein paar jährchen älter ist, kann man es sich gleich nochmal anschauen, was ich immer wieder mit freude mache.

Die ganze Serie ist einfach super liebevoll gezeichnet und gestaltet, mit viel Liebe zum Detail. Auch sehr gut finde ich den reellen Historischen Hintergrund und natürlich die Wunderschöne und doch tragische Liebesgeschichte.
Allen die wie ich die serie schon als Kind liebten muß ich ja nicht viel erzählen, die werden warscheinlich eh schon zu geschlagen haben, allen anderen kann ich Lady Oskar nur ans Herz legen.
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Avatar: stockely#4
Ein Anime, der mich schon in der Kindheit überaus beeindruckt hat... Nun bin ich älter und es ist immer noch so.
Die fiktive Story verschmilzt exzellent mit den historischen Fakten. Die Zeichnungen sind, in Betrachtung des Alters der Serie, einfach wunderbar - wenn man mal von den einfachen Landschaften und kargen Hintergründen absieht, auch dass die Proportionen nicht immer ganz passend sind, kann man außer Acht lassen (Die Beine sind vorallem in Reitszenen viel zu lang). Die Charaktere besitzen unglaublich viel Persöhnlichkeit und man kommt gar nicht drum herum mit ihnen mitzufiebern...
Ein ganz großes Schmankerl ist natürlich auch die Musik. Wundersöne instrumentale Stücke, die sich ins Gedächtnis brennen. Ein Leitthema summe ich heute noch manchmal vor mich hin.
Für die Romantiker unter euch also genau das Richtige.
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Avatar: Michaela#5
Eine der beliebtesten Anime-Serien der 90´er , ich selbst bin jeden mittag von der Schule nach Hause gerannt damit ich ja keine Folge verpasse .
Nur leider , kommt sie nicht mehr , und ich denke dass viele diese Serie auch vermissen vor allem die Mädels die zur Frau wurden . Ich selbst vermisse sie sehr .
Die Serie ist nicht nur Drama sondern auch eine kleine Liebesgeschichte und , wie doof und blind man(n) sein wenn die Liebe direckt vor einem steht
und man sie nicht erkent (Oscar und Andre´) .
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Titel

  • Japanisch Versailles no Bara
    ベルサイユのばら
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 10.10.1979 ‑ 03.09.1980
  • Englisch The Rose of Versailles
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 12.2012 ‑ ?
  • Deutsch Lady Oscar: Die Rose von Versailles
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 06.03.1995 ‑ ?
    Publisher: KSM GmbH
  • xx Synonyme
    Die Rosen von Versailles, Lady Oscar

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