
KobrabotDB-Helfer
#1- Handlung
- Animation
- Charaktere
Ich habe jetzt zur Vorbereitung auf die 4. Staffel nochmal die 3. gesehen, und sie ist genauso schlecht, wie ich sie in Erinnerung hatte, was nach den recht guten ersten beiden Staffeln doch echt schade ist.
Das Hauptproblem der 3. Staffel ist, dass einfach nichts passiert, und damit meine ich nicht nur, dass sämtliche Spannung durch Action fehlt, sondern auch, dass die Handlung inhaltlich nicht wirklich vorankommt. Aber eins nach dem anderen.
Das Tisch-kun Problem
In einigen Kreisen des Internets wird spaßeshalber behauptet, Tisch-kun sei der eigentliche Protagonist der Staffel, und das hat einen Grund. Der Großteil der Staffel besteht einfach nur daraus, dass Charaktere an einem Tisch sitzen und reden. Das Ganze ist dabei visuell noch öder, als es klingt, und man würde es nicht bemerken, wenn man den Ton des Animes einfach als ein Hörbuch verkaufen würde. Denn die wenigen Kämpfe, die es gibt, sind entweder sehr kurz, oder es sind Schaukämpfe, die ausführlich kommentiert werden. Damit hat der Anime wirklich keinerlei Spannung durch Action. Denn irgendwelche Schaukämpfe unter neu eingeführten Charakteren, die eh keine Auswirkungen haben, könnten einem nicht egaler sein, und sämtliche übrigen Kämpfe sind eindeutiger als in One-Punch Man. Das hat zur Folge, dass das einzige, was einem von dem Anime im Gedächtnis bleibt, die verschiedenen Tische sind, die man während der ganzen „wichtigen“ Besprechungen ausführlich und aus allen Winkeln begutachten kann. Am Ende hat Tisch-kun damit vermutlich mehr Screentime als Rimuru, was schon irgendwie traurig ist. Gerade weil andere Animes, in denen viel geredet wird, es auch schaffen, optisch ansprechender als eine ewige Kamerafahrt um Tische zu sein.
Das Stagnieren der Handlung
In der erste Hälfte der Staffel führt man gleich zwei Handlungsstränge parallel aus der letzten Staffel fort, die man allerdings beide mit dem Ende der 2. Staffel als mehr oder weniger abgeschlossen wahrgenommen hatte. Das Ganze wäre vielleicht okay gewesen, wenn man sie weiter ausgebaut oder zu einem spannenden oder überraschenden Ende gebracht hätte. Allerdings hat man hier nur das Unvermeidliche durch eine „überraschende“ Wendung, die irgendwie nur zur Hälfte Sinn ergibt, hinausgezögert, um dann beide Handlungsstränge aus dem Nichts genau dann zu beenden, als sie das Potenzial gehabt hätten, spannend zu werden. Am Ende hat man also nur zwei eigentlich beendete Handlungsstränge künstlich verlängert, um sie dann kurz vor ihrem Höhepunkt einfach aus dem Nichts abzuschließen.
Kommen wir zum zweiten Teil der Staffel: Dieser ist eigentlich nur eine große Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Veldora, Ramiris und die Dryaden, damit diese wenigstens irgendetwas Sinnvolles tun. Im Hintergrund führt man zwar schon langsam den nächsten Handlungsabschnitt ein, allerdings endet die Staffel genau dann, als dieser beginnt, spannend zu werden. Also, um es kurz zu machen: Es ist eigentlich nur ein ewig langer Prolog zur nächsten Staffel, während man gleichzeitig versucht, mit den viel zu vielen Charakteren noch irgendetwas Sinnvolles anzufangen, sodass am Ende eigentlich nichts Nennenswertes passiert ist.
Fazit:
Die Staffel ist eine große Zeitverschwendung; es passiert nichts, und das, was passiert, ist fürchterlich umgesetzt. Meiner Meinung nach hätte man sich die ersten 11 Folgen echt schenken können, und dann hätte man vielleicht auch noch genug Zeit gehabt, den nächsten großen, spannenden Handlungsabschnitt richtig unterzubringen und nicht nur einen Prolog davon. Und für alle, die es nicht hören wollen: Wenn die Vorlage einfach nicht als Anime funktioniert, dann kann man da auch mal Sachen kürzen oder abändern. Das gehört zu einer guten Adaption dazu. Ich hoffe mal, dass die 4. Staffel besser wird, wobei ich die Strategie, das Ganze gestückelt rauszubringen, für eine selten furchtbare Idee halte, aber nagut.
Das Hauptproblem der 3. Staffel ist, dass einfach nichts passiert, und damit meine ich nicht nur, dass sämtliche Spannung durch Action fehlt, sondern auch, dass die Handlung inhaltlich nicht wirklich vorankommt. Aber eins nach dem anderen.
Das Tisch-kun Problem
In einigen Kreisen des Internets wird spaßeshalber behauptet, Tisch-kun sei der eigentliche Protagonist der Staffel, und das hat einen Grund. Der Großteil der Staffel besteht einfach nur daraus, dass Charaktere an einem Tisch sitzen und reden. Das Ganze ist dabei visuell noch öder, als es klingt, und man würde es nicht bemerken, wenn man den Ton des Animes einfach als ein Hörbuch verkaufen würde. Denn die wenigen Kämpfe, die es gibt, sind entweder sehr kurz, oder es sind Schaukämpfe, die ausführlich kommentiert werden. Damit hat der Anime wirklich keinerlei Spannung durch Action. Denn irgendwelche Schaukämpfe unter neu eingeführten Charakteren, die eh keine Auswirkungen haben, könnten einem nicht egaler sein, und sämtliche übrigen Kämpfe sind eindeutiger als in One-Punch Man. Das hat zur Folge, dass das einzige, was einem von dem Anime im Gedächtnis bleibt, die verschiedenen Tische sind, die man während der ganzen „wichtigen“ Besprechungen ausführlich und aus allen Winkeln begutachten kann. Am Ende hat Tisch-kun damit vermutlich mehr Screentime als Rimuru, was schon irgendwie traurig ist. Gerade weil andere Animes, in denen viel geredet wird, es auch schaffen, optisch ansprechender als eine ewige Kamerafahrt um Tische zu sein.
Das Stagnieren der Handlung
In der erste Hälfte der Staffel führt man gleich zwei Handlungsstränge parallel aus der letzten Staffel fort, die man allerdings beide mit dem Ende der 2. Staffel als mehr oder weniger abgeschlossen wahrgenommen hatte. Das Ganze wäre vielleicht okay gewesen, wenn man sie weiter ausgebaut oder zu einem spannenden oder überraschenden Ende gebracht hätte. Allerdings hat man hier nur das Unvermeidliche durch eine „überraschende“ Wendung, die irgendwie nur zur Hälfte Sinn ergibt, hinausgezögert, um dann beide Handlungsstränge aus dem Nichts genau dann zu beenden, als sie das Potenzial gehabt hätten, spannend zu werden. Am Ende hat man also nur zwei eigentlich beendete Handlungsstränge künstlich verlängert, um sie dann kurz vor ihrem Höhepunkt einfach aus dem Nichts abzuschließen.
Kommen wir zum zweiten Teil der Staffel: Dieser ist eigentlich nur eine große Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Veldora, Ramiris und die Dryaden, damit diese wenigstens irgendetwas Sinnvolles tun. Im Hintergrund führt man zwar schon langsam den nächsten Handlungsabschnitt ein, allerdings endet die Staffel genau dann, als dieser beginnt, spannend zu werden. Also, um es kurz zu machen: Es ist eigentlich nur ein ewig langer Prolog zur nächsten Staffel, während man gleichzeitig versucht, mit den viel zu vielen Charakteren noch irgendetwas Sinnvolles anzufangen, sodass am Ende eigentlich nichts Nennenswertes passiert ist.
Fazit:
Die Staffel ist eine große Zeitverschwendung; es passiert nichts, und das, was passiert, ist fürchterlich umgesetzt. Meiner Meinung nach hätte man sich die ersten 11 Folgen echt schenken können, und dann hätte man vielleicht auch noch genug Zeit gehabt, den nächsten großen, spannenden Handlungsabschnitt richtig unterzubringen und nicht nur einen Prolog davon. Und für alle, die es nicht hören wollen: Wenn die Vorlage einfach nicht als Anime funktioniert, dann kann man da auch mal Sachen kürzen oder abändern. Das gehört zu einer guten Adaption dazu. Ich hoffe mal, dass die 4. Staffel besser wird, wobei ich die Strategie, das Ganze gestückelt rauszubringen, für eine selten furchtbare Idee halte, aber nagut.
Beitrag wurde zuletzt am 03.04.2026 09:32 geändert.
