Mashle: Magic and Muscles (2023)

Mashle / マッシュル

Rezensionen – Mashle: Magic and Muscles

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Mashle: Magic and Muscles“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
  •  
Avatar: CipherDoodKekslegende
Redakteur
#1
Harry Potter X One Punch Man

Habt ihr euch jemals gefragt, was passieren würde, wenn Saitama aus One Punch Man die Magieschule Hogwarts besuchen würde und Harry Potter eine verpasst? Wahrscheinlich nicht, oder vermutlich kämen die wenigsten Menschen je auf diese Idee. Trotz allem lässt sich kein bisschen abstreiten, dass sich Mashle von beiden Titeln Ideen und Elemente nimmt, um sie zu einer Fighting-Shounen Parodie zu vereinen. Und funktioniert das? Kommt darauf an, was man sich erhofft, aber ich hatte auf alle Fälle mit dem herrlichen Schwachsinn der Serie meinen unterhaltsamen Spaß.

"Harmstring-Magic"
Wirklich ernst nehmen darf man es halt nicht. Wir haben Mash Burndead, der in einer von Magie dominierten Welt vollkommen ohne magische Fähigkeiten geboren wird und deswegen als Aussätziger gilt. Trotzdem wird er von seinem Ziehvater Regro fern der meisten Siedlungen großgezogen. Als er jedoch gezwungen wird, die Gesellschaft zu konfrontieren, welche ihn verstößt und nicht anerkennt, tritt er der Magie-Akademie bei, um zu einem Topstudenten zu werden und das völlig ohne Magie. Na ja, wenn man von seiner absurden Muskelkraft einmal absieht und seiner ganz eigenen "Trizeps-Magie".

Mit der Tür ins Haus fallen
Der Stil und die Gestaltung haben auch irgendwie etwas ganz Eigenes und Besonderes. Nicht weil sie mit bombastischen Animationen glänzen, sondern weil es einen ganz eigenen Charakter hat und die skurrile Handlung wirklich perfekt ergänzt.
Das rockige Opening "Knock Out" macht dabei als Einführung einen echt guten Job uns die Freunde, Kontrahenten, Mashs "Schlagkräftige Argumente" und seine geliebten Windbeutel in den Fokus zu setzen.
Den Vogel schießt allerdings das funkige Ending "Choux Creme Funk (シュークリーム・ファンク)" ab, welches ganz im Zeichen der geliebten Windbeutel steht und wirklich absolut skurril ist.

Bad Guys in the house

Fazit:
Kann man nun Mashle empfehlen? Ich vermute, dies hängt ein bisschen von der Person ab, und dem, was sie erwartet. Wenn man sich für das skurrile Szenario und den schrägen Humor erwärmen kann, kann Mashle einen sehr wohl gut unterhalten und ist eure Zeit wert. Schlussendlich verbindet Mashle die Fighting-Shounen typischen Elemente mit einer gewaltigen Prise Ironie und Humor zum Lachen und Wohlfühlen. Das Ganze ist einfach so schräg, dass man lachen muss.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Anime.

Vielen Dank fürs Lesen
    • ×13
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Rezension weiterempfehlen?
+ 3
Avatar: Lpark
V.I.P.
#2
„Mashle“ ist eine Fusion aus Harry Potter und One Punch Man. Ich glaube mehr muss man gar nicht sagen, um die Serie Leuten schmackhaft zu machen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Windbeutel-Fanatiker Mash, der im Gegensatz zum Großteil der Weltbevölkerung über keine magischen Fähigkeiten verfügt. Um trotz dieses Mankos an der Easton Magieschule bestehen zu können, muss er seine überlegenen Muskeln auf kreative Art und Weise zum Einsatz bringen. Man kann sagen, dass in Form dieses Settings ein sehr leichter Weg hin zum Spaßfaktor gewählt wurde. Ziemlich unverfroren wird sich bei den Quellen bedient. Für meinen Geschmack führt man die extrahierten Elemente aber mit einem gekonnten Feinschliff stimmig zusammen.

Vor Allem was die Comedy angeht funktioniert „Mashle“ tadellos. Protagonist Mash hat fast die gleiche Ausstrahlung eines wandelnden Memes wie schon Saitama aus One Punch Man. Seine himmelhoch übertriebenen Aktionen, um die unterschiedlichsten, heiklen Situationen zu bewältigen, sind für mich das große Highlight des Animes. Abseits der Lacher bietet „Mashle“ tatsächlich nur sehr abgedroschene Shounen-Kost, die nicht noch standardmäßiger sein könnte. Man klappert ein paar wilde Jungs zusammen und setzt ihnen Aufgaben und Gegner vor die Nase. Die Handlung hat dementsprechend nicht so viel Qualität, aber zumindest sind die Charakter-Designs cool. Generell hat der Anime auch eine gelungene Optik und bietet gute Action. Es macht Spaß sich anzusehen, wie sich die Schüler verschiedene Zauber um die Ohren knallen. Auch der peppige Cast überzeugt mich zumindest was die Running-Gags angeht. Zusammengefasst ist „Mashle“ für mich vor allem eine gelungene Parodie. Man wird hier keine so großen Emotionen oder eine so umfangreiche Handlung wie bei den erfolgreichsten Shounen-Titeln vorfinden. Wenn einen aber das Setting anspricht, motiviere ich zum Reinschauen. Bei wem der Humor genauso zündet wie bei mir, der wird hier richtig Spaß haben.
    • ×3
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Rezension weiterempfehlen?
+ 2
Avatar: Ich&AnimeKekssucher#3
"Mashle: Magic and Muscles" oder auch "was wäre, wenn Harry Potter einfach nur Muskeln hätte" war der Anime, auf welchen ich mich in dieser Season am meisten freute. Die Idee klingt zumindest nach allerhand dummen Witzen, da werde ich bestimmt auch meinen Spaß haben!

Um ehrlich zu sein war ich dementsprechend ziemlich geschockt, wie ernst der Tonfall der Serie ist. "Wir töten alle, die ohne Magie geboren sind, du bist als nächstes dran" klingt für mich fast schon zu sehr nach 1939 oder ähnlichen und dementsprechend gibt es innerhalb dieser Serie immer wieder Stellen, die ein bisschen düsterer sind. An diesen Stellen hilft es auch nicht, dass Mash - der Protagonist, der so buff ist, dass er Drachen mit einer Backpfeife töten kann, aber keine Magie beherrscht - mit seiner wirklich witzigen, aber dummen Art versucht diese Szenen aufzulockern. Wenn du über Dinge redest, die zumindest an Genozid grenzen, hilft ein unbeholfener, symphytischer, junger Mann nicht dabei, dass irgendwie witzig zu machen. An der Stelle muss man entweder durchziehen, ernst und düster sein ODER extrem witzig. Und leider gibts nicht eine Szene, in welcher irgendein Witz witzig genug gewesen wäre, um das irgendwie auszugleichen.

Leider zieht sich das durch die gesamte Serie. Das dumme, witzige Konzept, für das ich kam und das die Serie auch trägt, reicht nicht für mehr als ein paar amüsierte Grinser, ein Lächeln hier oder da. Vor allem wenn es dann Richtung Finale zu mehreren aufeinanderfolgenden, eher langatmigen Kämpfen kommt, in welchen Mash eher selten zu sehen ist und dementsprechend die ernsten Themen den Anime komplett einnehmen können, fängt der Anime leider an, einfach zu langweilen. Denn selbst wenn man den eher düsteren Aspekt der Serie ignoriert, sind dass hier nahezu ausschließlich generische Anime Kämpfe, inklusive Kraft der Freundschaft, Rückblenden etc..

Dazu sei gesagt, dass ich die Charaktere sehr gerne mochte und auch das eher ernste Setting immer mal wieder Potenzial zeigte, aber du kannst so etwas nicht wirklich mit "Harry-Potter auf Steroiden" verbinden.
Mash ist natürlich der Star der Serie und verkörpert den Humor des Konzepts. Wie Saitama aus One-Punch-Man oder all die Jojo-Charaktere ist er einfach ein wandelndes Meme, dass einem den Alltag erhellt.

Apropos Harry-Potter, ich fand die Referenzen und Anspielungen oft fast schon frech. Von Quidditch zu den Häusern der Schule - auch wenn zugegebenermaßen Hufflepuff weggelassen wurde, aber die braucht sowieso niemand - die Referenzen sind so offensichtlich, dass sie mehr nerven als dass man sich freut, ein Easter-Egg gefunden zu haben. Geschweige denn, dass es fast schon geklaut wirkt.

Das sehr offene Finale ist dann eine wirkliche Frechheit, als hätte ein Windbeutel keine Füllung, hinterlässt der Abschluss einen bitteren Geschmack auf der Zunge. Auch wenn zugegebenermaßen ein zweiter Part bereits angekündigt wurde, ist das keine Entschuldigung, den Anime an so einer Stelle zu 'pausieren'.

Ja, mein Review war jetzt sehr negativ, aber der Anime hat leider nicht viel, was ich wirklich loben könnte. Das Konzept trägt die Serie wie Mash einen Elefanten und ist das einzig wirklich witzige, unterhaltsame, gute, meiner Meinung nach zumindest. Ich verstehe nicht, wieso man die Rassismus- Schiene fahren musste. Trotzdem noch 3 von 5 Windbeuteln, eben weil das Konzept und Mash selber wirklich unterhaltsam waren, wenn sie Screentime hatten.
Beitrag wurde zuletzt am 06.07.2023 14:18 geändert.
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Rezension weiterempfehlen?
+ 2
Avatar: ChytharoKekssammler
V.I.P.
#4
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
  • Muskeln
Ich bin durch das virale Staffel 2 Opening von Creepy Nuts auf den Titel aufmerksam geworden und da das Konzept a la "Harry Potter, aber der Hauptcharakter ist Saitama aus One Punch Man" sehr unterhaltsam klingt, bin ich mit einigen Erwartungen an den Titel herangegangen, die an einigen Punkten zwar erfüllt wurden aber in anderen Punkten leider enttäuscht haben.

Handlung & Charaktere:

Das Setting ist im Prinzip vor allem am Anfang zum großen Teil eine Harry Potter Parodie: Es gibt eine Schule für Magie, es gibt ein Dumbledore-Equivalent der sich für den Hauptcharakter einsetzt, es gibt einen Malfoy, es gibt Schulhäuser mit Tiersymbolen in die die neuen Schüler von einem magischen Gegenstand basierend auf ihren Eigenschaften eingeteilt werden, es gibt ein Haus welches sich wie Slytherin auf Geburtenrechte und reines Blut stützt, die Schüler können Punkte bzw. Münzen sammeln, es gibt Quidditch, es gibt ein Zauber-Ministerium, auf Menschen ohne Magie wird herabgesehen ect. und viele ikonische Szenen wie die erste Besenflug-Stunde, die schreienden Alraunen, das Labyrinth aus dem tri-magischen Turnier und mehr werden direkt aufgegriffen und parodiert.
Vor allem als Harry Potter Fan wird man eigentlich in fast jeder Folge irgendwelche Plot-Elemente oder Referenzen wiedererkennen.

Die Handlung an sich spielt sich die im groben immer nach dem selben Prinzip ab: Es werden dem Hauptcharakter Mash Aufgaben gestellt oder Steine in den Weg gelegt, für die man normalerweise Magie braucht, aber Mash ist so buff und OP, dass er für alles over-the-top Lösungen parat hat. Darauf baut auch der Großteil der Comedy.

Allerdings beginnt die Serie ab einem Punkt fighting-shonen-esque viele starke ernste Charaktere einzuführen und Kämpfe in den Vordergrund zu stellen. Und hier findet sich auch mein größter Kritik-Punkt: Die Serie nimmt sich für eine Parodie viel zu ernst aber für einen ernsten Fighting-Shonen ist sie viel zu goofy, hat viel zu eindimensionale Charaktere und einen viel zu vorhersehbaren Ablauf. Es ist zum Beispiel witzig wenn in einer Folge ein Gegner auftaucht der sich für den Größten hält und Mash ihm die Faust gibt, aber es fühlt sich mühsam an wenn wenn du einen ernsten Story Arc mit mehreren Episoden hast und du beim Schauen schon weist worauf es hinaus laufen wird.
Und diese Schwäche zeigt sich vor allem bei den Charakteren: Jeder Charakter hat eine Eigenschaft, die in immer wiederkehrenden Gags aufgegriffen wird (Mash's super simple Denkweise, ein Charakter hat einen Schwester-Komplex, ein Charakter ist übetrieben motiviert, ein Charakter himmelt Mash an ect.) aber nichts wirklich darüber hinaus. Es fühlt sich an als ob nicht nur Harry Potter sondern auch Anime und Manga Tropes allgemein parodiert werden. Die Kämpfe und viele der Plot-Elemente die nicht auf Harry Potter basieren sind super generisch und das scheint sich die Serie auch bewusst zu sein - wenn beispielsweise eine böse Gruppierung eingeführt wird, sagt Mash so Sachen wie "ah ja, so einen Plot hab ich mir als kleines Kind auch mal ausgedacht". Dann aber wirklich für mehrere Episoden einen kompletten typischen Shonen-Arc mit mehreren 1vs1 Kämpfen durchzukauen fühlt sich mühselig an.
Die Charaktere funktionieren für schnelle Gags in einem Comedy-Titel, aber wenn du auf einmal möchtest dass der Zuschauer die Story und Charaktere ernst nimmt und mit ihnen mitfiebert, dann müssen diese auch mehr bieten können. Selbst vergleichbare eher einfachere Fighting Shonen wie Fairy Tail bieten im Vergleich zu Mashle Charaktere mit mehr Facetten und Entwicklung. Das finde ich sehr schade.

Es liest sich bisher vielleicht so als würde ich generell Fighting Shonen nicht mögen, aber das ist keineswegs der Fall: Ich bin ein großer Fan. Aber für Mashle hätte ich mir gewünscht wenn es entweder beim Fokus auf den Parodie-Aspekt geblieben wäre oder wenn es Gintama-like für ernste Arcs auch wirklich die Gags runtergefahren und den Charakteren mehr Tiefe gegeben hätte. Aber so kann es halt weder als Parodie noch als Fighting Shonen wirklich glänzen.
Ich hatte beim Schauen das Gefühl, dass der Autor hier eine witzige Idee für ein Setting hatte, aber dann nicht so recht wusste in welche Richtung es gehen soll.

Animation:

Da ich wie bereits erwähnt durch das Staffel 2 Opening auf die Serie aufmerksam geworden bin und dieses in einem sehr kreativen Stil gehalten und auch ziemlich nice animiert war, hatte ich recht hohe Erwartungen an die Animation. Das hat sich leider nicht wirklich erfüllt. Jedoch würde ich auch nicht sagen dass die Animation schlecht ist. Die Key Szenen in den Kämpfen sind flüssig und detailliert und allgemein ist die Serie auf einem durchschnittlich gutem Niveau. Du hast hier keine Qualitätseinbrüche mit offmodel Charakteren, endlose Standbilder oder ähnliches aber es ist halt auch kein One Punch Man Staffel 1.

Musik:

Die Musik hat mir sehr gefallen und passt perfekt zum Konzept der Serie: Die Serie verbindet Muskeln & Power-Fantasy Momente mit klassischer Fantasy und dementsprechend verbindet die Musik in Mashle Sawano-esque Hype-Tracks mit Hip Hop Vocals und klassische orchestrale Filmmusik wie aus Harry Potter.
Den Soundtrack werde ich auf jeden Fall auch in Zukunft immer wieder mal durchhören.

Fazit:

Auch wenn ich gerade im Bereich Handlung und Charaktere viel Kritik geäußert habe, ist Mashle doch recht unterhaltsam. Ich denke man sollte nicht mit zu hohen Erwartungen an die Serie rangehen und keinen ernsten Fighting Shonen a la My Hero Academia oder einen reinen Parodie Comedy Titel erwarten.
Ich würde Mashle vor allem Leuten empfehlen, die Power Fantasy Comedy mögen und nicht allzugroßen Wert auf mehrschichtige Stories oder Charaktere legen.
Ich selbst werde die Serie weiterschauen und hoffe dass sie in weiteren Arcs eine bessere Balance zwischen Comedy und ernsten Parts findet. Und ich hoffe auch dass die Charaktere interessanter gestaltet werden, zB. dass Lemon in Zukunft auch mal was macht xD
Beitrag wurde zuletzt am 05.03.2026 11:27 geändert.
    • ×1
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
    • ×0
Rezension weiterempfehlen?
+ 1
  •  
Nur registrierte Mitglieder können neue Beiträge hinzufügen. Klicke hier, um Dich einzuloggen oder zu registrieren.
  • Bewerten
  • Lesezeichen
  • Favorisieren

Bewertungen

  • -
  • 3 %
  • 16 %
  • 57 %
  • 24 %
Gesamtbewertung
Eigene Bewertung
Klarwert3.80 = 76%Toplist#946

Mitgliederstatistik

Letzte Bewertungen

Top Eintrager

Neueste Anime-Rezensionen

Neueste Umfragen

Personalisierte Listen

Discord

Teilen

Du hilfst anderen gerne bei der Suche nach einem Anime oder informierst gern über Anime? Dann empfehlen wir, zusätzlich einen Link zum Anime-Eintrag hier auf aniSearch mit anzugeben. Damit erleichterst Du dem Empfänger die Suche nach dem Anime und bietest ihm eine ganze Fülle an Informationen!