Das Geheimnis von Daddy Langbein (Anime)Watashi no Ashinaga Ojisan / 私のあしながおじさん

  • TypTV-Serie
  • Episoden40 (~)
  • Veröffentlicht14. Jan 1990
  • HauptgenresDrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonRoman
  • ZielgruppeFamilie

Anime Beschreibung

Anime: Das Geheimnis von Daddy Langbein
Im John-Grier-Waisenhaus wächst das Waisenmädchen Judy Abbot auf. Mittlerweile zählt sie dort zu den Ältesten Kindern und kümmert sich liebevoll um die Kleineren. Doch eine Menge Regeln fordern die Kinder des Waisenhauses täglich aufs Neue heraus. Trotzdem ist es das einzige Zuhause, das Judy hat und so ist sie sehr traurig, als die Zeit näher rückt, in der sie das Heim verlassen muss. Allerdings trat Judy immer von einem Fettnäpfchen ins nächste, weshalb es ihre Heimleiterin Mrs.Lippet nicht glaubt, dass Judy den Herausforderungen des Lebens gewachsen ist.

Doch Judy hat unbeschreibliches Glück: Gerade als sie wieder eine Strafarbeit verrichten muss, wird ein unbekannter aufmerksam auf Judy. Er bietet ihr ein Studium an der Uni an, wo er auch ihren Unterhalt finanzieren will. Es gibt für Judy nur eine Bedingung: Jeden Monat soll Judy ihm einen Brief schreiben, auf den sie aber niemals eine Antwort erwarten soll.

Judy kann ihr Glück kaum fassen und möchte mehr über ihren Helfer herausfinden. Doch dies erweist sich als äußerst schwierig, da der Unbekannte seine Identität nicht preisgeben will. Das einzige, was Judy je von ihm zu sehen bekommt, ist ein Schatten an der Wand, auf dem er sehr lange Beine hat. Aus diesem Grund nennt Judy ihn fortan "Daddy Langbein". Doch wer steckt hinter ihrem Wohltäter?
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: Papercrane#1
  • Handlung
  • Animation
  • Charaktere
  • Musik
Kleine Anmerkung am Anfang: Ich habe die Serie kürzlich das Erste mal angeschaut, bei dieser Bewertung fließt also keine Nostalgie mit ein.

Watashi no Ashinaga Ojisan
ist meiner Meinung nach eine herzerwärmende Geschichte . Es ist ein Shoujo-Anime über das heranwachsende Mädchen Judy Abbott, welche eine lebhafte Persönlichkeit besitzt. Die Story ist gelungen und besitzt schön ausgearbeitete Charaktere, deren Entwicklung im Laufe der Serie gut zu verfolgen ist. Keine einzelne Folge ist mir langweilig vorgekommen. Ungewöhnlich und angenehm waren die Briefe von Judy zu ihrem unbekannten Unterstützer (die Animevorlage ist  schließlich ein Briefroman). Diese inneren Monologe ermöglichen es dem Zuschauer, sich exzellent in Judy einzufühlen. Einige Szenen haben mich sogar zu Tränen gerührt. Im ersten Teil des Animes geht es mehr um die Gewöhnung Judy's an ihr neues Leben - Gegen Ende grübelt Judy mehr über sich und ihre Wünsche und Zukunftspläne. Aber natürlich behandelt der Anime nicht nur Judy, sondern auch besonders ihre zwei Zimmergenossinnen Sally McBride und Julia Rutledge Pendelton, sowie Julia's Onkel Jerwis Pendelton, Sallie's Bruder Jimmy McBride und einige weitere Personen.

Dieser Anime mag zwar schon etwas älter sein, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen.
Für alle zu empfehlen, die auf ein Gemisch aus Coming-of-Age, College, soziale Unterschiede und Liebesdrama stehen.

Für manche mag es vielleicht langweilig wirken, da jene die Handlung für zu leicht durchschaubar halten, wobei ich hinzufügen möchte, dass das für Shoujo-Animes normal ist. Ich habe sie jedenfalls genossen und habe vor diesen Anime irgendwann wieder anzuschauen.
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Avatar: Asane#2
Eine in mancher Hinsicht ungewöhnliche Serie.

Was wohl als erstes ins Auge fällt, ist das etwas andere Charakterdesign, das man vielleicht als Mischung aus westlichem Cartoon und überzeichnetem Comedy-Stil der 80er-Jahre-Anime bezeichnen kann. Dem entspricht der Grundton, den die Serie anschlägt.

Mein erster Eindruck war: Pippi Langstrumpf im Waisenhaus. Der Alltag in diesem Heim wird als turbulent, chaotisch, und doch alles in allem als liebevoll, fürsorglich geschildert, was an der Realität natürlich weit vorbeigeht. Das ist einerseits egal, weil eben Comedy, andererseits werden hier einige Szenen eingeflochten, die sich später als Schlüsselmomente für Judy herausstellen. Sei es im Umgang mit Kindern generell, sei es in der Konfrontation mit wohlmeinender Nächstenliebe seitens der High Society (wobei hier die Grenze zur Karikatur gerne überschritten wird), die oft als Demütigung zur Dankbarkeit empfunden wird.

Als sie aufgrund der Zuwendungen eines unbekannten Gönners eine Highschool für höhere Töchter besuchen kann, ändert sich an der Comedy-lastigen Ausrichtung des Anime zunächst nur wenig; Judys blühende Phantasie und ihr etwas exzentrischer, impulsiver Charakter gerät immer gern in Konflikt mit ihrer Umgebung, speziell natürlich ihrer eher gemächlichen, saturierten Mitschülerinnen. Aber auch mit der alternden Concierge des Wohnheims, Miss(!) Sloane, was grundsätzlich für Gags aller Art genutzt wird.
Und das ist etwas schade, denn in den letzten Folgen wird die Gute als eine Person dargestellt, die durchaus Mitgefühl für ihre Schützlinge empfindet und sich in einigen Situationen vor sie stellt und sich für sie einsetzt. Aufgrund der bisherigen Strategie, Miss Sloane als absolute Lachnummer hinzustellen, die genau so lebensfern wie verbohrt ist, verpufft die Wirkung und es wirkt aufgesetzt und vielleicht auch out-of-charakter.

Was am meisten verblüfft: das Potential eines coming-of-age-Dramas wird hier großzügig genutzt. Verbleiben die ersten 10-12 Folgen ziemlich episodisch im Comedy-Bereich, entwickeln sich ab etwa Mitte der Serie größere Handlungsbögen, in denen Judy (aber eben auch ihre Zimmergenossinnen!) so einige Höhen und Tiefen erlebt und auch einige Male an sich selbst scheitert. (Schade: gerade das Kapitel um Leonora wäre stark ausbaufähig gewesen.)

Im übrigen hatte ich den Eindruck, dass die Persönlichkeiten der Charaktere gar nicht mal so klischeehaft sind, wie man hätte erwarten können; gerade die Schülerinnen in Judys Umfeld, allen voran Julia Pendleton, sind zwar am Anfang recht eindimensional gehalten (was dem Comedy-Aspekt geschuldet ist), entwickeln aber teils ungeahnte Fähigkeiten und interessante Facetten.

Apropos entwickeln:
ein besonderer Genuss ist es, nicht nur die Entwicklung dieser Persönlichkeiten mitzuverfolgen, sondern auch die körperliche Entwicklung mancher Charaktere über drei Jahre, wie zum Beispiel beim unverhofften Wiedersehen mit Sadie, oder auch bei Julia, die sich im Laufe der Zeit von der stichelnden Rivalin zur verständigen Freundin entwickelt.(*) Und ganz besonders natürlich bei Judy selbst.
Aber dabei bleibt es nicht. Der Zuschauer erlebt auch die Veränderungen in jener Zeit, wie etwa dem sich wandelnden Stadtbild von New York oder auch bei kleinen technischen Dingen wie der Entwicklung der Autos, der Telefone, der Mode und der Musik (Charleston).

(*)Im übrigen ist es mir selber oft genug passiert, dass man sich mit gerade den Leuten, mit denen man anfangs die größten Schwierigkeiten hatte, nach einiger Zeit am besten verstanden hat.

Das alles ist wunderbar warmherzig und sehr schön anzusehen, wenn da nur eines nicht wäre: das Finale. Nicht nur, dass man den Dramapart gehörig pusht - es steht auch in Widerspruch zu den Ereignissen auf der Party der Pendletons wenige Folgen zuvor.
Denn da wird dem Zuschauer und vor allen Dingen Judy selbst klar vor Augen geführt, dass Stand, Ansehen, Abstammung alles ist und der Mensch nichts, und dass folglich ein Aschenputtel wie Judy Abbott hier nichts verloren hat. Daher wirkt es wenig glaubwürdig, wenn nun ein Hollywood-Happyend inszeniert wird, in dem Judy Abbott und Jervis Pendleton zusammenkommen und alles ist auf einmal eitel Sonnenschein und der Himmel hängt voller Geigen. Das, was sie im Innersten weiß und fühlt und was nicht von ungefähr Gegenstand ihrer Alpträume ist, soll auf einmal kein Thema mehr sein, sich in Wohlgefallen auflösen? Im echten Leben (und an dieser Stelle bewegt sich die Serie zu diesem Zeitpunkt) wohl eher nicht: es wird immer genug Leute in dieser Gesellschaft und speziell in dieser Familie geben, die diesen glücklichen Bund torpedieren wollen und werden. Jeder von den Beteiligten weiß das. Günstigstenfalls kann man dieses Ende als Gegenstück zum Anfang sehen: als eine idealisierte Traumwelt, in der alles trotz äußerlich widriger Umstände zum Besten steht und alle glücklich sind und stets lustige Dinge passieren. (Warum nur muss ich jetzt gerade an Disneys "Glöckner von Notre Dame" denken…)

Und in diesem ausgeprägten Klassenbewußtsein jener Zeit liegt denn auch der Grund, warum Judy bis zum Ende um nichts in der Welt preisgeben will, woher sie wirklich stammt.

Ach ja, wer denn nun dieser geheimnisvolle unbekannte Gönner "John Smith" wirklich ist? Man muss nicht allzu Anime-erfahren sein, um das nicht nach dem ersten Dutzend Folgen zu ahnen. Insbesondere da die Inszenierung an manchen Stellen einen mit dem Finger darauf stupst, und auch weil gewisse Leute sich drei-, viermal fast etwas verplappern.

Wer also abseits vom Mainstream mal etwas anderes sehen will und sowohl mit dem Charakterdesign klarkommt als auch mit der stellenweise überdrehten Comedy, sollte hier mal einen Blick riskieren.

[Edit: Links repariert.]
Beitrag wurde zuletzt am 06.10.2018 um 00:53 geändert.
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Titel

  • Japanisch Watashi no Ashinaga Ojisan
    私のあしながおじさん
    Status: Abgeschlossen
    Veröffentlicht: 14.01.1990 ‑ 23.12.1990
  • Deutsch Das Geheimnis von Daddy Langbein
    Status: Abgebrochen
    Veröffentlicht: 02.01.1997 ‑ 26.01.2001
  • xx Synonyme
    My Daddy Long Legs, Papà Gambalunga, Papá piernas largas, Papa longues jambes, Daddy Long-legs

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