Ein sehr langweiliges und überraschungsarmes Ende. In der ersten Hälfte sind die Charaktere
grenzdebil lächelnd in einer Reihe gestanden und haben die ganze Zeit nur »Arigatou« und »Sayonara« gesagt. In der zweiten Hälfte gab es einen Time Skip und man hat gesehen, was die Charaktere nun machen. Nichts wirklich Interessantes hat man gesehen. Manche sind zusammen und ein anderer hat miesen Modegeschmack mit einem hässlichen Hawaii-Shirt bewiesen. Der Mangaka hat sich überhaupt keine Mühe gemacht, ein erinnerungswürdiges Ende zu kreieren. Kein Wunder, war doch der Anfang und der Mittelteil genauso uninteressant. Einzig das Gespräch zwischen
Yuuhi und
Anima war interessant.
Farewell, Hoshi no Samidare. Ein Anime, der geglänzt hat mit langweiligen und irrational handelnden Charakteren, einer Story auf Pokémon-Niveau (Golem Fight of the Week), einer lächerlich hirnlosen Auflösung des Mysteriums (»Ich bin ein mächtiger Esper und will alles zerstören!«) und ganz, ganz miesen Animationen. Man hat eigentlich schon nach wenigen Folgen gemerkt, dass die Manga-Vorlage schon sehr alt ist, denn der Anime hat eine Atmosphäre versprüht, wie man sie aus den Animes Anfang der 00er-Jahre kennt. Wenn der Anime vor 15 Jahren mit wesentlich besseren Animationen gelaufen wäre, wäre er vermutlich etwas besser angekommen. So aber wirkt er einfach nur altmodisch und wirkt im Jahr 2022 völlig deplatziert.
Beitrag wurde zuletzt am 24.12.2022 10:59 geändert.