Witchblade (Anime) » Forum » Rezensionenウィッチブレイド

  • TypTV-Serie
  • Episoden24 (~)
  • Veröffentlicht06. Apr 2006
  • HauptgenresActiondrama
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonComic
  • ZielgruppeMännlich

Anime Rezensionen

Hier findest Du sowohl kurze als auch umfangreichere Rezensionen zum Anime „Witchblade“. Dies ist kein Diskussionsthema! Jeder Beitrag im Thema muss eine für sich alleinstehende, selbst verfasste Rezension sein und muss inhaltlich mindestens die Kerngebiete Handlung und Charaktere sowie ein persönliches Fazit enthalten. Du kannst zu einer vorhandenen Rezension allerdings gern einen Kommentar hinterlassen.
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Avatar: b-s-v#1
Tadaaaaa... Hollywood verfilmt laufend irgendwelche US-Comics,
dann kann GONZO das schon längst... order auch nicht....

Ich nehme dieses Studio ja normalerweise ein wenig gegen die ständigen Anfeindungen in Schutz, aber womit das menschliche Hirn und Auge hier gefoltert wird, ist ein gelinde gesagt nicht mehr ganz taufrischer Standard-Plot um gut bestückte Frauen mit Superwaffen, die durch's fighten sexuelle Befriedigung erlangen, allen voran die weitestgehend aus Brust- und Sitzfleisch bestehende Hauptfigur Masane.

Hätte ich generell eigentlich kein Problem mit, wenn die Animation in 90% aller Fälle nicht so gnadenlos billig und die Action nicht so grenzenlos unspektakulär wäre. In der zweiten Hälfte schwankt die Animationsqualität zwar nicht mehr ganz so stark und das Design wird insgesamt etwas besser, doch gibt es von Zeit zu Zeit immer noch krasse Fehler bei den Proportionen und in manchen Bewegungsabläufen. Man kann's mit dem Sparen auch übertreiben.


Hinzu kommt, dass die Story um Brüste, Ärsche, Mutantenkämpfe und Experimente an Menschen wie gesagt einen riesen Bart hat und mega vorhersehbar und öde rübergebracht wird... Zwar normalisiert sich auch das in der zweiten Hälfte etwas, das liegt aber hauptsächlich daran, dass die billigen und sinnfreien Kämpfe auf ein Minimum reduziert werden. Der Fanservice-Faktor hingegen bleibt beständig hoch und erschreckender Weise muss man sogar sagen, dass das zumindest in Verbindung mit der obligatorischen Strandausflug-Folge neben den spärlich besäten Comedy-Elementen und dem kleinen bisschen Familiendrama noch das unterhaltsamste an diesem Machwerk ist.

Was ebenfalls recht störend wirkt, sind die (mit Ausnahme ihres Brustumfangs) doch sehr flach ausgefallenen Charaktere, die nur wenig Entwicklung und erst recht nichts Hintergründiges zu bieten haben. Am schrecklichsten fand ich dabei Maria, eine misanthrope Pseudo-Asuka mit ner kindischen Neurose und sehr durchsichtig gestrickten Komplexen....

Gegen Ende, wo man dann wirklich mal auf gute Action hoffen darf, da der sich anbahnende Abschluss-Fight in der vorletzten Episode recht vielversprechend eingeleitet wird, wird dann noch der letzte Hoffnungsschimmer für den Action-Fan ebenso unbefriedigend wie abrupt in Gestalt der drei "Auserwählten" im Handumdrehen zerstört. Hier hätte man vor allem in Person von Asagi wirklich noch was reißen können, aber die wird von Maria nach dem zweiten oder dritten blöden Spruch in Sekundenbruchteilen einfach gekilled, ohne überhaupt gekämpft zu haben...


Fazit:
Witchblade streckt quasi einen comicbasierten 90 Minuten Hollywood-Blockbuster wie er derzeit Gang und Gebe ist über volle 24 Folgen, nur ohne sich dabei wenigstens bei der Optik etwas Mühe zu machen und ist zumindest in der ersten Hälfte ein Paradebeispiel für einen unnötigen Anime, der lediglich kommerziellen Zwecken dient.

Weder dem Familien-Geschnulze noch der gähnend langweiligen Klopperei oder den pseudo-kritischen Ansätzen konnte ich irgendetwas nennenswertes abgewinnen....

Ich rate hiermit dringend davon ab, sich diese Serie (mit irgendwelchen Erwartungen) anzugucken.
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Avatar: resdayn
Freischalter
#2
Aufmachung und Einleitung deuten auf einen Actiontitel hin, was Witchblade aber in der Hauptsache definitiv nicht ist. Der erzählerische Schwerpunkt liegt auf der Mutter-Kind-Beziehung von Masane und Rihoko und den Widrigkeiten, denen sie sich entgegensetzen müssen.

Dadurch kommt die eigentliche Hauptgeschichte, nämlich das Ringen um die Kontrolle über die Witchblade und das Schicksal ihrer Trägerin nur schleppend voran. Die kurzen Action-Elemente entstehen relativ unvermittelt und gerade die anfänglichen Kämpfe gegen die X-Cons wirken aufgesetzt und schlecht inszeniert.
Im letzten Viertel zieht das Tempo merklich an und die vormals eher leichte Grundstimmung nimmt ernstere Formen an. Nun entsteht endlich eine Spannungskurve, die diesen Namen auch verdient und sich zu einem ebenso emotionalen wie actionreichen Schlussakkord zuspitzt.

Bei einer Witchblade-Rezension kommt man um das Thema Fanservice nicht herum, nicht zuletzt wegen der freizügig gestalteten "Rüstungen" der Kämpferinnen. Leider wurde auf Ästhetik und saubere Animation wenig Wert gelegt, umso mehr aber auf merkwürdige Kameraperspektiven um hervorstechende körperliche Attribute ins rechte Bild zu setzen. Generell sind die schwankende visuelle Qualität und die plumpe Fanservice-Platzierung aus technischer Sicht die größten Schwachpunkte der Serie. Spätestens wenn die wassermelonengroßen Apparate von Shiori und Nora auf der Bildfläche erscheinen, kann man nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Die ebenfalls üppig bestückte Masane Amaha ist dagegen noch vergleichsweise harmlos, wäre im realen Leben aber mit Sicherheit Dauerpatientin beim Chiropraktiker.

Ihre Persönlichkeit zeichnet sich durch eine liebenswerte Tollpatschigkeit aus; zunächst wird sie geradezu als typisch naiv-impulsives Dummchen dargestellt, deren Mutterinstinkte sie manchmal blind für alles andere werden lassen. Ihre Tochter Rihoko managt für sie weitestgehend den Alltag ohne dabei ihre kindliche Unbeschwertheit zu verlieren.
Neben den beiden Hauptfiguren bleiben die Sidekicks relativ blass und austauschbar, auch die Antagonisten vermögen bis auf die wegen ihrer Backstory interessante Reina Soho keine Akzente zu setzen. Der Anime wird zweifelsohne vom Zusammenspiel von Masane und Riko getragen. In melancholischen Momenten wird zuweilen aber recht plakativ auf die Tränendrüse gedrückt und außerdem bleibt die Tatsache bestehen, dass die Charaktere bei aller Sympathie doch recht einfach gestrickt sind.

Fazit:
Die stärksten Passagen kommen bei Witchblade erst ganz zum Schluss mit einem ausgewogenen Mischungsverhältnis aus Drama und Action. Zu Anfang muß man sich aber mit trashiger Aufmachung und einer phasenweise an Soap Operas erinnernden Handlung herumschlagen.
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Avatar: Truchsess#3
Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sich so viele negative Kritik zu dieser Serie findet. Denn mich hat Witchblade auf jeden Fall überzeugt. Der Anime hat zwar so seine Macken, macht aber im grossen Ganzen nicht viel falsch.
Der Anfang ist zwar nicht besonders aufregend, aber durch die spezielle und gut gezeigte Mutter-Tochter Beziehung durchaus sehenswert und alles andere als 08/15.
Sowieso lebt dieser Anime stark von den Zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Charaktere. Jede Konfrontation zwischen zwei oder mehreren Charakteren ist interessant zu beobachten und unterhaltsam.
So zum Beispiel das total kindische Wettsaufen zwischen Takayama und seinem Rivalen auf der Party, die kalte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Rihoko und der Blade-Kämpferin Lady (sorry, aber mit den Namen tue ich mich immer schwer... :-S) im Kontrast zur Beziehung Rihoko-Masane oder die Masane-Takayama-Beziehung... Die Serie ist voller toller zwischenmenschlicher Sekuenzen.

Was noch dazu kommt sind die vielen durchgehend Sympatischen Charaktere, die zumindest mir alle zusammen schnell ans Herz gewachsen sind. Viele von ihnen haben nur einen minimalen Anteil an der Story, und wirken deshalb etwas flach, das stöhrt aber nicht allzu stark.
Die Patzer, die Witchblade doch noch weit von einem Meisterwerk unterscheiden sind allerdings genauso auffällig, wie die positiven Punkte.
Der extremste ist wohl der absolut übertriebene Fanservice. Was einem bei Witchblade an prallen Brüsten mit ungeheurer Eigendynamik vor die Augen geführt wird ist einfach lächerlich. Vor allem, da dieser Anime das gar nicht nötig gehabt hätte.
Am schlimmsten ist wohl die Ausflugsfolge zum Strand. Purer Fanservice... die Plot bezogenen Punkte, wie der Muschelanhänger und das Geständniss von Takayama, dass die Witchbladeträgerin sterben wird, hätte man auch woanders unterbringen können.

Ein anderer Punkt, der wohl etwas negativ auffällt ist die Story. Zwar hat sie einige Wendungen, allerdings sind die weit davon entfernt, überraschend zu sein. Weniger Anhaltspunkte, die die Wendungen schon im Voraus verraten hätten vieleicht ein bisschen mehr Spannung ins geschehen gebracht.
Ich meine, bereits nach den ersten 5 Minuten wird wohl den meisten Leuten klar sein, dass Masane nicht Rihokos Mutter ist...

Weitere Patzer sind wohl die etwas inovationslosen Gegner, die zum Teil wirklich etwas aus der Form geratenen Zeichnungen und (meiner Meinung nach) das Designe sämmtlicher Blade-Kämpferinen (obwohl das wohl geschmackssache ist).
Wie gesagt, Witchblade hat ein paar Schwächen, die allerdings nicht allzustark ins Gewicht fallen. Die Kampfszenen wirken nicht gesucht und sorgen für Kurzweile, die Charaktere zeigen stärken in den Dialogen mit anderen Personen und Humor ist zwischendurch auch vorhanden, spärlich zwar, aber gut platziert.
Fazit also: Wer einmal einen Anime mit eher simplen Story dafür mit gutem zwischenmenschlichen Hintergrund und sympatischen Charakteren sucht, und auch von Überbrüsten nicht zu sehr abgeschreckt wird, der soll sich Witchblade auf jeden Fall ansehen!
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Avatar: sorcerer01#4
Anspruch:2
Action:8
Humor:5
Spannung:5
Erotik:6
Nach einer Vorlage des amerikanischen Top Cow Verlags haben die Japaner mit dieser Serie ihre eigene Version der >Witchblade< Comics vorgelegt, passend dazu erschien auch eine Mangareihe von Yasuko Kobayashi.

Masane und ihre Tochter Rihoko kehren nach Tokio zurück, das vor sechs Jahren teilweise von einem Erdbeben zerstört wurde.
Seitdem ist die naive Masane Trägerin der Witchblade, einer Waffe, die nur Frauen zugänglich ist und sich ihre Trägerin selbst aussucht.
Rihoko soll von der Kinderfürsorge in einem Heim untergebracht werden und da ihre Mutter das verhindern möchte, wird Masane kurzzeitig ins Gefängnis gesteckt.
Dort erwacht die Witchblade zum ersten Mal und ohne zu wissen was geschieht, vernichtet Masane ein unheimliches Wesen.
Bald darauf bekommt sie ein Jobangebot von einer anfangs undurchschaubaren Firma, die großes Interesse an der Witchblade bekundet.

Ich habe >Witchblade< in der deutschen Vertonung gesehen, welche recht gelungen ist.
Animationstechnisch wurde gute Arbeit geleistet, die Farben sind kräftig und stimmig.
Nur die Charaktere sind teilweise unproportional.

Story und Charaktere dieser Serie sind nicht schlecht. Allerdings muss man bedenken, dass der Anime sich weitestgehend von der gleichnamigen amerikanischen Comicvorlage und der US-Serie distanziert und das Thema auf originelle Weise neu ausschöpft.
Besonders die Charaktere, neben Masane und Rihiko noch ein Journalist und die anderen Bewohner des Hauses, in dem die beiden bald wohnen, wachsen wohl jedem Zuschauer schnell ans Herz.
Hier wurde mit Liebe zum Detail gearbeitet und die Charaktere besitzen gut ausgearbeitete Persönlichkeiten, durch welche ein natürlicher Humor in die Handlung eingebracht wird, der so gut wie nie albern wirkt.
Es ist jedoch etwas unglaubwürdig, dass die sechsjährige Rihoko für ihre Mutter kocht und sich selbst Rezepte ausdenkt; insgesamt ist die Kleine erwachsener als ihre Mutter!

Die Story verspricht noch durchaus interessante Wendungen, man darf nur keine großartige Innovation erwarten, die Handlung setzt sich zu einem Großteil aus in vielen anderen Anime vorkommenden Elementen zusammen.
Ohne zu viel zu verraten, kann man sich wohl denken, dass Masanes Arbeitgeber nicht gerade Engel sind.
Allerdings wird man nicht von zahlreichen Klischees verschont, was entscheidend dazu beiträgt, >Witchblade< eine solide Geschichte erzählen zulassen, die selten ein durchschnittliches Niveau übertrifft.

Im Handlungsverlauf treten noch weitere Frauen auf, die sich wie die Witchbladeträgerin verwandeln können und Kräfte besitzen. Somit ist diese Serie teilweise so etwas wie >Sailor Moon< für Erwachsene, hat allerdings zur Folge, dass diese Verwandlungen ebenso albern herüberkommen wie im Klassiker >Sailor Moon<.
Da offenbart sich allerdings auch ein entscheidender Schwachpunkt: Sex spielt in dieser Serie eine wichtige Rolle, was ja an sich nicht schlecht ist, hier dagegen billig und erzwungen wirkend inszeniert wurde.
Verschiedene Frauen verwandeln sich während der Handlung aufgrund ihrer Kräfte und tragen dabei einen Hauch von nichts. Ihre weiblichen Reize sind deutlich hervorgehoben, soll heißen Riesenbusen und gelegentliche Posen einer Pornodarstellerin, die Proportionen werden dabei völlig außer Acht gelassen.
Pubertäre Jungs werden es toll finden, alle anderen allenfalls lachhaft. Na ja, man kann es auch mit Humor nehmen, denn einige dieser Szenen sind unfreiwillig komisch, was sicherlich nicht im Sinne der Macher war.
Die ein oder andere Episode zeichnet sich durch einen belanglosen Handlungsablauf aus, es gibt sogar eine Folge in der nichts passiert, mal abgesehen davon, dass reichlich Fanservice zu bestaunen ist.

Auch wenn Witchblade sich keinesfalls von der Masse abhebt und reißerische Popcornunterhaltung bietet, überzeugen die soliden Charaktere und die weniger aufregende Story beschert immerhin ein paar Stunden kurzweilige Unterhaltung.
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Avatar: Forger#5
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:viel
Spannung:viel
Gefühle:viel
Witchblade, ein Anime, der hauptsächlich durch seine wackelnden und überproportionierten Brüste auf sich aufmerksam machte.
Doch meiner Meinung nach steckt mehr, sehr viel mehr hinter diesem Anime, auch wenn es schwer fällt, hinter das anfänglich sexistisch wirkende Bildnis zu schauen!

Was zumindest zu Beginn auffällt, dürften zwei Dinge sein:
Erstens die Grafik und die Animationen. Diese sind durchweg wechselhaft und auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt.
Teilweise wandert die Kamera nur über wunderbar ausgearbeitete Kleingemälde, auch machte man sich bei den Charaktermodellen mal mehr mal weniger Mühe. Teilweise hat man sogar den Eindruck, an einer Szene wären unterschiedliche Künstler beteiligt gewesen, so wechselhaft gestaltet sich die Qualität.
Womit der Anime leider stets zu kämpfen hat sind doch eher unauffällige Artefakte hie und da, außerdem verschwinden Gesichter auf weite Entfernungen und es stehen lediglich Pappkameraden da.
Die Animationen gestaltet sich ähnlich. Teilweise sind sie mit unglaublicher Sorgfältigkeit ausgearbeitet, oft aber einfach undynamisch.

Der zweite Punkt dürfte die Musik sein. Schon zu Beginn ertönt die Melodie "XTC" von Psychic Lover und der abgefahrene, aber/und grandiose Soundtrack von Masanori Takumi (Claymore) verleiht dem Anime einen außergewöhnichen und intensiven Status.

Beschäftigt man sich länger mit dem Anime fallen einem zu Beginn sexuelle Anspielungen auf, die im Verlauf allerdings merklich abnehmen.
Für prüde Menschen ist dies sicher kein angenehmer Eindruck, allerdings bedient sich die Serie des Sex' nicht als Marketing, wie etwa "Queen's Blade", sondern traut sich einfach diesen Aspekt deutlich als Anregung und Kampfeslust darzustellen.
Hinter dieser sehr gewaltlastigen und heißen Fassade verbirgt sich jedoch der eigentliche Plot um eine Mutter und ihre Tochter, die einfach nur ihr Leben zusammen leben wollen, doch immer wieder neuen Hindernissen begegnen.
Hier kann ich leider wenig schreiben, da ich absolut nichts spoilern will, nur so viel sei gesagt - Das Ende ist eines der tragischsten, welches ich je gesehen habe. Vielleicht auf einer Ebene mit Elfen Lied, wenn auch nicht so blutig.

Ich gebe zu, ich bin sehr nah am Wasser gebaut, trotzdem möchte ich auf die mindestens drei bis vier Momente hinweisen, bei denen ich die Tränen nicht zurückhalten konnte.
Liegt das an den traurigen Szenen, die wir so noch nie zu Gesicht bekamen? Nein, nicht unbedingt. Die Tränendrüsen-Momente sind eher wenig subtil und sehr abgedroschen, der nächste Punkt ist der Grund und zugleich DER PUNKT, wieso der Anime von mir eine so hohe Wertung bekommt.

Die Synchronisation!
An und für sich wirkt die Besetzung sehr unscheinbar, alles eher weniger bekannte Leute. Schaut man sich aber genauer um, bemerkt man, dass man einige dieser Leute mit Bestimmtheit schon einmal im Leben hörte - Es handelt sich nämlich fast durchweg um Werbesprecher.
Silke Haupt und Silke Linderhaus dürften aus Haarshampoo-Werbungen und Kordula Leisse aus ähnlichen Kreisen bekannt sein.
Diese Personen schaffen es, dass ich hier nicht Personen vor mir sehe, die Anime-Figuren synchronisieren, hier sehe ich wirklich Menschen, wenn ich mir die Serie angucke.
Die Dialoge sind so impulsiv und lebensnah geschrieben, dass die Episoden teilweise schon fast gutes Soap-Niveau erreichen und damit meine ich nicht "GZSZ" und ähnlichen Klamauk!

Zuletzt sorgt die Story für Spannung, die Ideen sind interessant, auch wenn sie teilweise irgendwo im Nirvana enden.

Ich hatte das Glück und habe tief in den Anime gesehen. Vielleicht sehe ich auch nur das, was ich sehen will. Auf jedenfall sehe ich in diesem Anime viel mehr als die Meisten!
Ich sehe nicht nur wabbelnde Brüste, ich sehe die mehr als akkurat dargestellte Beziehung zwischen Mutter und Kind, viele Metaphern und Anspielungen, Stereotype Charaktere, die aber einige der lebensnahesten Dialoge der Anime-Geschichte geschrieben bekamen.

Wenn ihr den Anime sehen wollt, wie ich, nehmt meine Bewertung bitte ernst!

Wollt ihr euch an den ganzen überdimensionalen Brüsten aufhängen, dann bewertet mich natürlich schlecht.

Der Anime hat in mir zumindest die stärksten Gefühle seit langem geweckt. (Zu dem Zeitpunkt, als ich ihn sah)

9/10 Punkten.
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Avatar: Qloim-Xun#6
Anspruch:viel
Action:sehr viel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:viel
Ein Anime wo ich dachte, "musst du dir nicht an tun". Aber ich tat ihn mir doch an und bin froh darüber. Erst dachte ich mir auch ihn abzubrechen, da man sich schon das Ende vorher ausmalen konnte, zwar nicht klar, aber verschwommen. Nun, dann ists aber auch halt nur ein Kampf zwischen Dumm und Dümmer, so wie es auch bei uns zu geht, wo welche gerne mit der Macht spielen. Dort wird das Typische Verhalten der Großfirmen-Chefs dargelegt. Ob es ein Klischee ist oder nicht kann jeder selbst entscheiden. Naja, die unglücklichen Umstände der Haupt-Protagonistin finde ich aber dennoch schon sehr zermürbend, so ein Schicksal ist echt einfach nur grausam. Wo man sich denkt, da kann es nie und nimmer ein Happy-End geben.

In diesem Anime wird auch an manchen Stellen offen gezeigt was viele Menschen denken, über Gewisse Firmen und deren Mitarbeiter. Aber auch die Charaktere gewisser Personen zeigen die Vielfalt des denkens der einzelnen Personen - Machtgier, Sehnsucht, Trauer, Leid, Verzweiflung, Fröhlichkeit. Also man bekommt theoretisch viel geboten. Aber auch nicht zu viel, dass die Story nicht flöten geht. Im Grunde kann man den Film auch ansehen um sich belehren zu lassen. Wie gut es einen heutzutage eigentlich geht. Jeder der diesen Anime angeschaut hat, kannt nicht Arm sein, eigentlich, also muss nicht vor dem Gesetz fliehen. Aber dieser Anime kann auch anders belehreren, man sollte nicht mit der Macht spielen, man soll den Mitmenschen helfen wenn sie Hilfe brauchen und man soll kämpfen.

Nun wegen den Fanservice, es ist kein Dorn im Auge, es irretiert auch nicht wirklich. Finde ich.

Ich sage dann mal, es ist ein sehenswerter Anime. Man bekommt Unterhaltung geboten, man will auch das Ende erfahren wenn man ersteinmal mitten im geschehen ist. Wie gesagt, man kann das Ende nicht wirklich auf Papier bringen, wenn man es nicht kennt.

PS: Ich fand das Ende mehr Schlecht als Recht, aber dennoch kann man es ein Happyend nennen. Aber es ist auch ein trauriges Ende. Also ein zweischneidiges Schwert. Wo eine Seite stumpf ist.

Der Grund wieso ich es als Happyend ansehen kann. Nicht reinschauen wenn man den Anime nicht zu ende gesehen hat.
Rihoko musste zwar sehr viel Leid erfahren, aber dennoch erfüllte sie den "Wunsch" ihrer Mutter und fing wieder an zu lächeln, bzw. glücklich zu werden. Andererseits hat sie ja nun auch wieder ihren Vater zurück, hat auch viele Freunde gefunden, die ihr sicher beistehen werden. Aber das Opfer war sehr Hoch und wenn man es so betrachtet, wäre das alles nicht so geschehen, hätte sie vielleicht nie ihren Vater kennen gelernt und auch nicht die jenen Freunde. Aber es bleibt dennoch ebenfalls ein trauriges Ende.
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Avatar: AnimexXXXX#7
Witchblade ist ein Anime, der mich durchaus begeistert hat, auch wenn ich nicht das bekommen habe, was ich erwartete. Allein von den Bildern und dem Intro her lässt sich erahnen, dass der Anime ziemlich Ecchi- und Action-lastig ist, was sich aber nicht bestätigt: Eine durchaus dramatische Mutter-Kind-Beziehung steht im Vordergrund die mit gelegentlicher, ordentlicher Action angereichert nie Langeweile aufkommen lässt.


Zugegeben sind die Brüste der Hauptperson einfach so gezeichnet, dass es oft albern wirkt, aber dieses Manko wird durch den Charakter selbst ausgeglichen, in den man sich wunderbar hineinversetzen kann.

Man sollte nicht den Fehler begehen und den Anime vorschnell abbrechen, das hätte ich bei der Albernheit der ersten vier Episoden fast getan:
Übergewichtige Japaner, die sich in überdimensionale Öfen verwandeln und die ganze Zeit stöhnen "Ich mach dich heiß in meiner MIkrowelle" können einem dann doch sehr schnell den Spaß verderben.


Die anfängliche Albernheit legt sich aber schnell und zurück bleibt ein ernster, spannender Anime der einem so manche Träne hervorlockt; egal ob aus Spaß oder Mitgefühl.

Die Kämpfe, die es immer wieder gibt sind spannend und obwohl die primär weiblichen Kämpferinnen doch sehr gewagte Outfits anhaben, so wirkt auch das nicht albern sondern erstaunlich passend, da es die Leidenschaft ausdrückt, die auch immer wieder in den Gesten und Gesprächen während der Kämpfe zum Vorschein kommt.

Leidenschaft ist eigentlich das treffendste Wort, was diesen Anime betrifft, er hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, ich habe mir alle Episoden in 24 Stunden angesehen - also bleibt mir nichts anderes übrig als diesen Anime zu lieben, genauso wie eien Mutter ihr Kind (oder zumindes knapp hintendran).
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Avatar: Muten-Roshi#8
Bietet mehr als man auf den ersten Blick erwartet.

Als ich von der Serie das erste mal hörte und mir die ersten Bilder davon ansah, erwartete ich sowas ähnliches wie Highschool of the Dead und Ikki Tousen. Also eine Serie, die hauptsächlich Wert auf Fanservice legt. Nachdem ich ein paar Kritiken gelesen habe und mir das Design der verschiedenen Blade-Trägerinnen gefallen hat, gab ich der Serie eine Chance.

Vor 6 Jahren passierte ein riesiges Erdbeben. Dieses entstand wegen einer antiken Waffe genannt Witchblade. Masane Amaha trägt seit diesem Vorfall diese Waffe bei sich. Sie hat ihr Gedächtnis bei dem Unfall verloren und versucht nun mit ihrer Tochter Rihoko dem Jugendamt zu entkommen. Wenn es gefährlich für sie wird, transformiert sie sich. Sie wird zu einer Art Monster, dass mit Leichtigkeit große Gegner besiegen kann. Reiji Takayama, ein großer Geschäftsmann wird auf sie aufmerksam und bietet ihr an, für ihn zu arbeiten und sogenannte X-Cons und Cloneblades zu vernichten.

Was mir am meisten in der Serie gefallen hat, waren die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen die drin sind. Auch war es von mir unerwartet, dass viele Charaktere eigentlich Tiefe besaßen. Die Charaktere sind mir zumindest recht schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefühlt. Die Action kann sich auch sehen lassen. Die Animation ist typisch GONZO. Die Charakterdesigns haben mir auch überraschend gut gefallen. Dafür haben mir die Designs der X-Cons überhaupt nicht gefallen. Ich meine wirklich sie sahen so lahm aus, dass es schon fast weh tut. Das 1. Opening ist großartig, während das 2. mir überhaupt nicht gefällt (wobei ich auch nicht ganz verstehe warum das nötig war, jeder Anime unter 30 Folgen den ich bis jetzt gesehen habe, hatte nur 1 Opening, außer diesem natürlich). Die Musik ist passend gewählt, aber sie reißt auch keine Bäume aus. Der Fanservice ist zwar die ganze Serie über da, störte mich aber kaum.

Der Anime ist meiner Meinung nach ein gutes Actiondrama, dass hin und wieder ein paar Längen hat. Im Großen und Ganzen ist es aber gelungen und allen empfehlenswert, die sich vom Fanservice nicht abschrecken lassen.
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