Witchblade (2006)ウィッチブレイド

Anime Beschreibung

Anime: Witchblade
Masane Amaha und ihre Tochter Rihoko sind auf der Flucht vor der Kind- und Familienfürsorge, welche Rihoko von ihrer Mutter trennen will. Sie werden gefasst und Rihoko wird ihrer Mutter weggenommen. Währenddessen wird Masane von einer fortschrittlichen Waffe, die sich als Mensch tarnen kann, angegriffen. Im Angesicht dieser Gefahr erscheint ein mysteriöses Licht aus ihrem Handgelenk und sie verwandelt sich in eine mächtige Kreatur. Sie zerstört die Waffe und wird in einen Machtkampf zwischen zwei machtvollen Organisationen verwickelt, in dessen Mittelpunkt sie steht, weil sie die größte Macht überhaupt besitzt, das legendäre Witchblade.
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Anime Rezensionen

Avatar: resdayn
Freischalter
#1
Aufmachung und Einleitung deuten auf einen Actiontitel hin, was Witchblade aber in der Hauptsache definitiv nicht ist. Der erzählerische Schwerpunkt liegt auf der Mutter-Kind-Beziehung von Masane und Rihoko und den Widrigkeiten, denen sie sich entgegensetzen müssen.

Dadurch kommt die eigentliche Hauptgeschichte, nämlich das Ringen um die Kontrolle über die Witchblade und das Schicksal ihrer Trägerin nur schleppend voran. Die kurzen Action-Elemente entstehen relativ unvermittelt und gerade die anfänglichen Kämpfe gegen die X-Cons wirken aufgesetzt und schlecht inszeniert.
Im letzten Viertel zieht das Tempo merklich an und die vormals eher leichte Grundstimmung nimmt ernstere Formen an. Nun entsteht endlich eine Spannungskurve, die diesen Namen auch verdient und sich zu einem ebenso emotionalen wie actionreichen Schlussakkord zuspitzt.

Bei einer Witchblade-Rezension kommt man um das Thema Fanservice nicht herum, nicht zuletzt wegen der freizügig gestalteten "Rüstungen" der Kämpferinnen. Leider wurde auf Ästhetik und saubere Animation wenig Wert gelegt, umso mehr aber auf merkwürdige Kameraperspektiven um hervorstechende körperliche Attribute ins rechte Bild zu setzen. Generell sind die schwankende visuelle Qualität und die plumpe Fanservice-Platzierung aus technischer Sicht die größten Schwachpunkte der Serie. Spätestens wenn die wassermelonengroßen Apparate von Shiori und Nora auf der Bildfläche erscheinen, kann man nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Die ebenfalls üppig bestückte Masane Amaha ist dagegen noch vergleichsweise harmlos, wäre im realen Leben aber mit Sicherheit Dauerpatientin beim Chiropraktiker.

Ihre Persönlichkeit zeichnet sich durch eine liebenswerte Tollpatschigkeit aus; zunächst wird sie geradezu als typisch naiv-impulsives Dummchen dargestellt, deren Mutterinstinkte sie manchmal blind für alles andere werden lassen. Ihre Tochter Rihoko managt für sie weitestgehend den Alltag ohne dabei ihre kindliche Unbeschwertheit zu verlieren.
Neben den beiden Hauptfiguren bleiben die Sidekicks relativ blass und austauschbar, auch die Antagonisten vermögen bis auf die wegen ihrer Backstory interessante Reina Soho keine Akzente zu setzen. Der Anime wird zweifelsohne vom Zusammenspiel von Masane und Riko getragen. In melancholischen Momenten wird zuweilen aber recht plakativ auf die Tränendrüse gedrückt und außerdem bleibt die Tatsache bestehen, dass die Charaktere bei aller Sympathie doch recht einfach gestrickt sind.

Fazit:
Die stärksten Passagen kommen bei Witchblade erst ganz zum Schluss mit einem ausgewogenen Mischungsverhältnis aus Drama und Action. Zu Anfang muß man sich aber mit trashiger Aufmachung und einer phasenweise an Soap Operas erinnernden Handlung herumschlagen.
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Avatar: Forger#2
Anspruch:wenig
Action:viel
Humor:viel
Spannung:viel
Gefühle:viel
Witchblade, ein Anime, der hauptsächlich durch seine wackelnden und überproportionierten Brüste auf sich aufmerksam machte.
Doch meiner Meinung nach steckt mehr, sehr viel mehr hinter diesem Anime, auch wenn es schwer fällt, hinter das anfänglich sexistisch wirkende Bildnis zu schauen!

Was zumindest zu Beginn auffällt, dürften zwei Dinge sein:
Erstens die Grafik und die Animationen. Diese sind durchweg wechselhaft und auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt.
Teilweise wandert die Kamera nur über wunderbar ausgearbeitete Kleingemälde, auch machte man sich bei den Charaktermodellen mal mehr mal weniger Mühe. Teilweise hat man sogar den Eindruck, an einer Szene wären unterschiedliche Künstler beteiligt gewesen, so wechselhaft gestaltet sich die Qualität.
Womit der Anime leider stets zu kämpfen hat sind doch eher unauffällige Artefakte hie und da, außerdem verschwinden Gesichter auf weite Entfernungen und es stehen lediglich Pappkameraden da.
Die Animationen gestaltet sich ähnlich. Teilweise sind sie mit unglaublicher Sorgfältigkeit ausgearbeitet, oft aber einfach undynamisch.

Der zweite Punkt dürfte die Musik sein. Schon zu Beginn ertönt die Melodie "XTC" von Psychic Lover und der abgefahrene, aber/und grandiose Soundtrack von Masanori Takumi (Claymore) verleiht dem Anime einen außergewöhnichen und intensiven Status.

Beschäftigt man sich länger mit dem Anime fallen einem zu Beginn sexuelle Anspielungen auf, die im Verlauf allerdings merklich abnehmen.
Für prüde Menschen ist dies sicher kein angenehmer Eindruck, allerdings bedient sich die Serie des Sex' nicht als Marketing, wie etwa "Queen's Blade", sondern traut sich einfach diesen Aspekt deutlich als Anregung und Kampfeslust darzustellen.
Hinter dieser sehr gewaltlastigen und heißen Fassade verbirgt sich jedoch der eigentliche Plot um eine Mutter und ihre Tochter, die einfach nur ihr Leben zusammen leben wollen, doch immer wieder neuen Hindernissen begegnen.
Hier kann ich leider wenig schreiben, da ich absolut nichts spoilern will, nur so viel sei gesagt - Das Ende ist eines der tragischsten, welches ich je gesehen habe. Vielleicht auf einer Ebene mit Elfen Lied, wenn auch nicht so blutig.

Ich gebe zu, ich bin sehr nah am Wasser gebaut, trotzdem möchte ich auf die mindestens drei bis vier Momente hinweisen, bei denen ich die Tränen nicht zurückhalten konnte.
Liegt das an den traurigen Szenen, die wir so noch nie zu Gesicht bekamen? Nein, nicht unbedingt. Die Tränendrüsen-Momente sind eher wenig subtil und sehr abgedroschen, der nächste Punkt ist der Grund und zugleich DER PUNKT, wieso der Anime von mir eine so hohe Wertung bekommt.

Die Synchronisation!
An und für sich wirkt die Besetzung sehr unscheinbar, alles eher weniger bekannte Leute. Schaut man sich aber genauer um, bemerkt man, dass man einige dieser Leute mit Bestimmtheit schon einmal im Leben hörte - Es handelt sich nämlich fast durchweg um Werbesprecher.
Silke Haupt und Silke Linderhaus dürften aus Haarshampoo-Werbungen und Kordula Leisse aus ähnlichen Kreisen bekannt sein.
Diese Personen schaffen es, dass ich hier nicht Personen vor mir sehe, die Anime-Figuren synchronisieren, hier sehe ich wirklich Menschen, wenn ich mir die Serie angucke.
Die Dialoge sind so impulsiv und lebensnah geschrieben, dass die Episoden teilweise schon fast gutes Soap-Niveau erreichen und damit meine ich nicht "GZSZ" und ähnlichen Klamauk!

Zuletzt sorgt die Story für Spannung, die Ideen sind interessant, auch wenn sie teilweise irgendwo im Nirvana enden.

Ich hatte das Glück und habe tief in den Anime gesehen. Vielleicht sehe ich auch nur das, was ich sehen will. Auf jedenfall sehe ich in diesem Anime viel mehr als die Meisten!
Ich sehe nicht nur wabbelnde Brüste, ich sehe die mehr als akkurat dargestellte Beziehung zwischen Mutter und Kind, viele Metaphern und Anspielungen, Stereotype Charaktere, die aber einige der lebensnahesten Dialoge der Anime-Geschichte geschrieben bekamen.

Wenn ihr den Anime sehen wollt, wie ich, nehmt meine Bewertung bitte ernst!

Wollt ihr euch an den ganzen überdimensionalen Brüsten aufhängen, dann bewertet mich natürlich schlecht.

Der Anime hat in mir zumindest die stärksten Gefühle seit langem geweckt. (Zu dem Zeitpunkt, als ich ihn sah)

9/10 Punkten.
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Avatar: Muten-Roshi#3
Bietet mehr als man auf den ersten Blick erwartet.

Als ich von der Serie das erste mal hörte und mir die ersten Bilder davon ansah, erwartete ich sowas ähnliches wie Highschool of the Dead und Ikki Tousen. Also eine Serie, die hauptsächlich Wert auf Fanservice legt. Nachdem ich ein paar Kritiken gelesen habe und mir das Design der verschiedenen Blade-Trägerinnen gefallen hat, gab ich der Serie eine Chance.

Vor 6 Jahren passierte ein riesiges Erdbeben. Dieses entstand wegen einer antiken Waffe genannt Witchblade. Masane Amaha trägt seit diesem Vorfall diese Waffe bei sich. Sie hat ihr Gedächtnis bei dem Unfall verloren und versucht nun mit ihrer Tochter Rihoko dem Jugendamt zu entkommen. Wenn es gefährlich für sie wird, transformiert sie sich. Sie wird zu einer Art Monster, dass mit Leichtigkeit große Gegner besiegen kann. Reiji Takayama, ein großer Geschäftsmann wird auf sie aufmerksam und bietet ihr an, für ihn zu arbeiten und sogenannte X-Cons und Cloneblades zu vernichten.

Was mir am meisten in der Serie gefallen hat, waren die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen die drin sind. Auch war es von mir unerwartet, dass viele Charaktere eigentlich Tiefe besaßen. Die Charaktere sind mir zumindest recht schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen mitgefühlt. Die Action kann sich auch sehen lassen. Die Animation ist typisch GONZO. Die Charakterdesigns haben mir auch überraschend gut gefallen. Dafür haben mir die Designs der X-Cons überhaupt nicht gefallen. Ich meine wirklich sie sahen so lahm aus, dass es schon fast weh tut. Das 1. Opening ist großartig, während das 2. mir überhaupt nicht gefällt (wobei ich auch nicht ganz verstehe warum das nötig war, jeder Anime unter 30 Folgen den ich bis jetzt gesehen habe, hatte nur 1 Opening, außer diesem natürlich). Die Musik ist passend gewählt, aber sie reißt auch keine Bäume aus. Der Fanservice ist zwar die ganze Serie über da, störte mich aber kaum.

Der Anime ist meiner Meinung nach ein gutes Actiondrama, dass hin und wieder ein paar Längen hat. Im Großen und Ganzen ist es aber gelungen und allen empfehlenswert, die sich vom Fanservice nicht abschrecken lassen.
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Avatar: Truchsess#4
Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sich so viele negative Kritik zu dieser Serie findet. Denn mich hat Witchblade auf jeden Fall überzeugt. Der Anime hat zwar so seine Macken, macht aber im grossen Ganzen nicht viel falsch.
Der Anfang ist zwar nicht besonders aufregend, aber durch die spezielle und gut gezeigte Mutter-Tochter Beziehung durchaus sehenswert und alles andere als 08/15.
Sowieso lebt dieser Anime stark von den Zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Charaktere. Jede Konfrontation zwischen zwei oder mehreren Charakteren ist interessant zu beobachten und unterhaltsam.
So zum Beispiel das total kindische Wettsaufen zwischen Takayama und seinem Rivalen auf der Party, die kalte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Rihoko und der Blade-Kämpferin Lady (sorry, aber mit den Namen tue ich mich immer schwer... :-S) im Kontrast zur Beziehung Rihoko-Masane oder die Masane-Takayama-Beziehung... Die Serie ist voller toller zwischenmenschlicher Sekuenzen.

Was noch dazu kommt sind die vielen durchgehend Sympatischen Charaktere, die zumindest mir alle zusammen schnell ans Herz gewachsen sind. Viele von ihnen haben nur einen minimalen Anteil an der Story, und wirken deshalb etwas flach, das stöhrt aber nicht allzu stark.
Die Patzer, die Witchblade doch noch weit von einem Meisterwerk unterscheiden sind allerdings genauso auffällig, wie die positiven Punkte.
Der extremste ist wohl der absolut übertriebene Fanservice. Was einem bei Witchblade an prallen Brüsten mit ungeheurer Eigendynamik vor die Augen geführt wird ist einfach lächerlich. Vor allem, da dieser Anime das gar nicht nötig gehabt hätte.
Am schlimmsten ist wohl die Ausflugsfolge zum Strand. Purer Fanservice... die Plot bezogenen Punkte, wie der Muschelanhänger und das Geständniss von Takayama, dass die Witchbladeträgerin sterben wird, hätte man auch woanders unterbringen können.

Ein anderer Punkt, der wohl etwas negativ auffällt ist die Story. Zwar hat sie einige Wendungen, allerdings sind die weit davon entfernt, überraschend zu sein. Weniger Anhaltspunkte, die die Wendungen schon im Voraus verraten hätten vieleicht ein bisschen mehr Spannung ins geschehen gebracht.
Ich meine, bereits nach den ersten 5 Minuten wird wohl den meisten Leuten klar sein, dass Masane nicht Rihokos Mutter ist...

Weitere Patzer sind wohl die etwas inovationslosen Gegner, die zum Teil wirklich etwas aus der Form geratenen Zeichnungen und (meiner Meinung nach) das Designe sämmtlicher Blade-Kämpferinen (obwohl das wohl geschmackssache ist).
Wie gesagt, Witchblade hat ein paar Schwächen, die allerdings nicht allzustark ins Gewicht fallen. Die Kampfszenen wirken nicht gesucht und sorgen für Kurzweile, die Charaktere zeigen stärken in den Dialogen mit anderen Personen und Humor ist zwischendurch auch vorhanden, spärlich zwar, aber gut platziert.
Fazit also: Wer einmal einen Anime mit eher simplen Story dafür mit gutem zwischenmenschlichen Hintergrund und sympatischen Charakteren sucht, und auch von Überbrüsten nicht zu sehr abgeschreckt wird, der soll sich Witchblade auf jeden Fall ansehen!
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Avatar: AnimexXXXX#5
Witchblade ist ein Anime, der mich durchaus begeistert hat, auch wenn ich nicht das bekommen habe, was ich erwartete. Allein von den Bildern und dem Intro her lässt sich erahnen, dass der Anime ziemlich Ecchi- und Action-lastig ist, was sich aber nicht bestätigt: Eine durchaus dramatische Mutter-Kind-Beziehung steht im Vordergrund die mit gelegentlicher, ordentlicher Action angereichert nie Langeweile aufkommen lässt.


Zugegeben sind die Brüste der Hauptperson einfach so gezeichnet, dass es oft albern wirkt, aber dieses Manko wird durch den Charakter selbst ausgeglichen, in den man sich wunderbar hineinversetzen kann.

Man sollte nicht den Fehler begehen und den Anime vorschnell abbrechen, das hätte ich bei der Albernheit der ersten vier Episoden fast getan:
Übergewichtige Japaner, die sich in überdimensionale Öfen verwandeln und die ganze Zeit stöhnen "Ich mach dich heiß in meiner MIkrowelle" können einem dann doch sehr schnell den Spaß verderben.


Die anfängliche Albernheit legt sich aber schnell und zurück bleibt ein ernster, spannender Anime der einem so manche Träne hervorlockt; egal ob aus Spaß oder Mitgefühl.

Die Kämpfe, die es immer wieder gibt sind spannend und obwohl die primär weiblichen Kämpferinnen doch sehr gewagte Outfits anhaben, so wirkt auch das nicht albern sondern erstaunlich passend, da es die Leidenschaft ausdrückt, die auch immer wieder in den Gesten und Gesprächen während der Kämpfe zum Vorschein kommt.

Leidenschaft ist eigentlich das treffendste Wort, was diesen Anime betrifft, er hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, ich habe mir alle Episoden in 24 Stunden angesehen - also bleibt mir nichts anderes übrig als diesen Anime zu lieben, genauso wie eien Mutter ihr Kind (oder zumindes knapp hintendran).
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