Cowboy Bebop (Anime)カウボーイビバップ

  • TypTV-Serie
  • Episoden26 (~)
  • Veröffentlicht03. Apr 1998
  • HauptgenresAction
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • ZielgruppeMännlich

Anime Beschreibung

Anime: Cowboy Bebop
2071: Die Erde ist wegen eines Meteoritenhagels schon lange kaum noch bewohnbar und die Menschheit hat sich im Sonnensystem verteilt. Vor allem der Mars ist reichlich mit Menschen bevölkert. Zu dieser Zeit machen sich die Kopfgeldjäger Spike und sein Partner Jet mit dem Raumschiff „Bebop“ auf den Weg durchs All, um ihre leeren Geldbeutel zu füllen, indem sie gesuchte Verbrecher fangen. Zwar erwischen sie oftmals die gesuchten Leute, doch passiert irgendetwas, was verhindert, dass die beiden auch nur einen einzigen Schein mehr sehen, als sie zum Überleben brauchen. Auf ihrer Reise durch das Universum treffen die beiden auf die freizügige und eigensinnige Faye und das kleine bzw. große Computergenie Ed, die sie beide begleiten. Auch ein Hund namens Ein ist mit von der Partie. Und neben den Verbrechern jagen die vier auch den Fragen ihrer Vergangenheit hinterher.
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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  • Spike SPIEGEL

    I was younger then, I wasn’t afraid of anything, I didn’t think about dying for a second. I thought I was invincible. Then I met some girl. I wanted to live, I started to think like that; for the first time I was afraid of death. I had never felt like that before.

  • Spike SPIEGEL

    I’m not going there to die. I’m going to find out if I’m really alive.

  • Spike SPIEGEL

    I’m watching a dream I’ll never wake up from..

  • Spike SPIEGEL

    If there is a god in this world, I’d like to ask one wish. Divine retribution to all those who take freedom away.

  • Spike SPIEGEL

    I love a woman who can kick my ass.

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Anime Rezensionen

Avatar: animus
Administrator
#1
Cowboy Bebop ist einer der kultigsten Anime der gute Kritiken wahrlich verdient. Was ihn so auszeichnet?


Die Serie ist unglaublich stylisch. Verschrobene Personen und eine Menge gelungener Gags machen ihn zu einen der wenigen Anime, die man sich mehr als nur einmal ansehen kann und immer wieder auf’s neue bestens unterhalten wird.


Die Erde ist ein Wrack, dass einen Anflug kaum rechtfertigt, Space-Cowboys treiben im Weltraum ihr Unwesen- so und noch besser geht es in Cowboy Bebop zu.
Eine Science Fiction-Serie, in der 4 Figuren sich zusammenschließen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Spike, verschlossen und cool, Jet eher ruhig und nachdenklich, Faye, sehr um sich selbst bemüht und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und das kleine Hackergenie ED. Die Charaktere sind super dargestellt und die zu Beginn im dunkeln liegende Vergangenheit jeden einzelnen wird Schritt für Schritt offenbart. Der Soundtrack von Yoko Kanno besitzt bereits zurecht eine große Fangemeinde und passt perfekt zu der coolen und etwas Durchgeknallten Bebop-Crew.

Das Opening "tank" sagt bereits alles über die folgende Serie aus. Ein sehr rhythmisches Lied das Ohrwurmqualitäten hat und zwar auch ohne Vorliebe für Blues. Doch der bestimmt den Großteil der Klänge, was meiner Meinung nach aber sehr bedacht ausgewählt wurde und ein markantes Zeichen der Serie darstellt.

Die Animationen sind sehr flüssig, da der Anime bereits etwas älter ist, kann die Bildqualität zwar nicht mehr ganz mit den neuesten Anime mithalten, ist aber immer noch gut anzuschauen und sollte wirklich niemanden abschrecken. Denn die Abenteuer der Bebop-Crew sind wahrlich unterhaltsam und sollten von jedem Anime-Fan einmal gesehen worden sein. Die Coolness der Charas kommt nicht zu überladen rüber, sondern man ist gezwungen, sie so zu akzeptieren, wie sie sind- und das fällt nicht schwer, denn sie sind unglaublich sympathisch gemacht.
Zu guter letzt muss ich das Ende loben, das den Zuschauer keine offene Storyline bietet, sondern stimmig und zufrieden stellend abgeschlossen ist. Für alle, die etwas zum lachen, weinen und mitfiebern brauchen: Unbedingt reinschauen!
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Avatar: flumo#2
"Cowboy Bebop" bietet einen furiosen Mix aus Action, Comedy, obercoolen Charakteren und fast schon amerikanischen Flair. Pflicht für jeden angehenden Anime-Fan!



Handlung:

Spike, Faye, Jet und (später) Ed sind Kopfgeldjäger in der fernen Zukunft. Allesamt haben sie ihre eigenen Schicksale, Wünsche und Beweggründe, auf die in den episodenartigen Folgen eingegangen wird.
Ich will's mal so formulieren: jede einzelne Folge für sich funktioniert besser als "Cowboy Bebop" als Ganzes. Jede Episode besitzt eine Handvoll guter Charaktere, Charme und eine gute Pointe - dagegen stellt sich die Serie gegen Ende hin leider selbst ein Bein. Die Handlungsstränge haben zwar schon einiges mit unseren Hauptcharakteren zu tun, fokussieren sich aber leider zu sehr auf die Handlung selbst anstatt mehr auf die Tiefe der Charaktere einzugehen.
Allerdings wäre dadurch aus "Cowboy Bebop" eine vollständig andere Serie geworden. Das Ende bietet einen runden Abschluss, keine Frage, aber wenn ich mir Perlen wie die Folge mit Jagd nach den komischen Pilzen oder die LKW-Oma ansehe kann das Ende nicht ganz mithalten. Das Wort "Füller" will ich eigentlich garnicht benutzen, aber einige Folgen wie z.B. die Schiffssäuberung nach Jet's riskantem Öffnen des uralten Kühlschrankes sind im Vergleich zu oben genannten Perlen ein wenig schwächer und trüben den Gesamtblick.
Wahrscheinlich ist die Handlung das einzige Rädchen was im "Cowboy Bebop"-Gefüge am schlechtesten funktioniert, denn der Rest ist einfach kongenial ;P

Charaktere:

Spike, Jet, Faye und Ed muss man einfach gern haben, da geht kein Weg dran vorbei. Watanabe hat es wirklich geschafft sehr viele gute Charaktere unterzubringen ohne gleich in einen Stereotypenwahn zu verfallen.
Der einzige Wermutstropfen ist das den Vergangenheiten der Charaktere einfach zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird als das man sie bis zum Ende ernst nehmen könnte.
Trotzdem sind alle Charaktere wirklich gut gelungen, allen voran Spike mit seinem wirklich obercoolem Charme.

Zeichnungen:

Eins der Prunktstücke dieser Serie sind auf jeden Fall die hervorragenden Zeichnungen und Animationen. Wunderbare Hintergründe, gute Farbwahl, Top-Charakterdesign - so muss Anime aussehen! Hier und da hab ich ein wenig das Standardanimedesign mit den großen Kulleraugen vermisst, aber das gehört wohl zur "Cowboy Bebop"'sken Amerikanisierung.

Musik:

Yoko Kanno sorgt für einen absolut stimmigen Soundtrack. Lieblingslieder wird man zwar bis auf das allseits bekannte "Tank!" wahrscheinlich nicht unbedingt finden, dafür ist der Soundtrack im Ganzen ein ganz großes Ding, besonders für Techno- und Synthiehasser ;)

Gesamt:

Dieser Anime ist wirklich Pflicht, besonders wenn ihr irgendwelche vorurteilsbehafteten Anime-Ignoranten für die positiven Seiten des Anime-Genres überzeugen wollt ;D
Die episodenhafte Anordnung der gesamten Serie, die sympathischen Charaktere und das perfekte Drumherum sorgen dafür das besonders Anime-Einsteiger hier auf den Geschmack kommen können. Der fade Nachgeschmack ist wahrscheinlich nur dort wo ihn die Wenigsten vermuten würden - in der Storyline. Als Ganzes ist die Serie längst nicht so gut wie seine einzelnen Episoden. Trotzdem ist das hier ein wirklich dickes Ding und Pflicht - nicht nur für Anime-Fans sondern auch für Leute mit cineastischem Anspruch!.
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Avatar: Death-Note#3
Cowboy Bebop, ein Anime der in aller Munde war und immer noch ist, ein Anime der wenns nach den Fans geht der absolute Kultanime überhaupt ist. Große Bedenken hatte ich, bevor ich mir Cowboy Bebop angesehen hatte, weil mich dieses Science Fiction Genre nun ja mal gar nicht reizt. Umso überraschter war ich als ich dann doch schließlich gefallen an Cowboy Bebop fand. Das liegt vor allem an den überaus cool agierenden Charakteren, die immer einen flotten Spruch drauf haben, sowie auch an einigen interessanten (Nah)Kämpfen. Eine große aufwendige Story bietet Cowboy Bebop meiner Meinung in keinster Weise. Der Zuschauer wird bei der Hauptstory relativ alleine gelassen. Da wären wir ja schon beim nächsten Problem. Die Story... eigentlich hasse ich solche Animes wie diesen, nämlich Animes die keine Zusammenhängende Hauptstory besitzen, so wäre es auch möglich gewesen die Story in , wenn überhaupt, zehn Folgen rüberzubringen. Was auch manchmal durchaus sinnvoll gewesen wäre, denn manche Folgen sind reine Zeitverschwendung und total überflüssig. Sie dienen nichtmal dazu die Charaktere näher Kennenzulern, sondern einfach nur um Action hineinzubringen. Einigen mag das ja genügen damit Cowboy Bebop ein Top Anime ist, mir aber nicht.

Hinsichtlich der Animationsqualität ist allerdings noch folgendes zu sagen: Der Anime ist alt, fast zehn Jahre hat er bereits auf dem Buckel, aber dafür hält er sich noch ganz gut. Mir würden auf die schnelle sofort ein paar aktuelle Animes einfallen, die nicht so beeindruckend aussehen. Klar bei näherem Hinsehen fallen kleine Detailschwächen in den Zeichnungen auf, aber das kann man Verzeihen. Die für damaligen Verhältnisse grandios inszenierten Weltraumschlachten sind ebenfalls ein Prunkstück, da ich nun mal aber leider nicht so der Weltraum-Fan bin haben mich diese eher gelangweilt, nun darum gehts aber jetzt nicht, denn sie sehen gut aus. Auch Kämpfe sind recht spektakulär, da könnten sich einige andere eine Scheibe abschneiden. Damals: großartige Top-Qualität, Heute: Noch immer schön anzuschauen.

Musiktechnisch wird sofort eines klar: Cowboy Bebop spezialisiert sich auf Jazz. Nun ja... Jazz ist nicht jedem seine Sache, eigentlich gefällts mir nicht, aber die Musik hatt genau den richten Flair für den Anime um den Charme perfekt einzufangen. Noch zu sagen ist: Mit Viktor Entertaiment kommen die gleichen Soundspezialisten zum Einsatz wie bei Samarui Champloo, die einen spezialisieren sich auf Jazz, die andern auf Hip-Hop, überhaupt sind sich diese beiden Animes trotz ihres grundverschiedenen Genres doch recht ähnlich. Waffensounds und Geräusche der Flugzeuge wurden auch sehr treffend vertont. Opening und Ending waren nicht so mein Ding, aber Jazzfreunde werde ihre Freude dran haben.

Storymäßig hat Cowboy Bebop nicht fiel zu bieten, denn die Hauptstory um Spike dauert genau fünf Episoden, dazu noch für jeden der anderen Charaktere zwei Episoden in denen deren Geschichte erläutert wird und aus die Maus, der Rest beeindruckt mich überhaupt nicht und gehört wenn überhaupt nur zum Durchschnitt und hat mir einige Gähner gebracht. Nicht falsch verstehen ich mag die Story um Spike, ich mag auch die Folgen der anderen Charaktere usw. aber ich kann es nicht leugnen das mind. 6-9 Folgen puure Langeweile bei mir herrschte und das finde ich bei einem 26-teiligen Anime einfach unverzeihlich. Da kann die großartige Hauptstory mit ihrem genialen Ende allerdings nicht über alle Schwächen hinwegdecken.

Wie allerdings schon gesagt das positivste an Cowboy Bebop sind seine Charaktere, die sowohl vom Design als auch vom Inhalt her überzeugen. Sie sind witzig, charmant, wenns sein muss aber auch zielstrebig und ernst. Ein hervorrangen Cast an Hauptprotagonisten erwartet diejenigen die den Anime sehen. Welche Charaktere allerdings zu kurz kommen sind Spike und Vicious. Wie bitte Spike?? Ja genau, denn die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit vom Titankrieg her, auf die viel zu wenig eingegangen wird. Nach den vielen "Langweiligen" Folgen hätte man sich durchaus noch ein oder zwei weitere Zeit nehmen können um deren Vergangenheit besser zu durchleuchten, es hätte dem Anime gut getan, auch Fayes Geschichte über die Vergangenheit wird nur halbgar erzählt, hier verschenkt Cowboy Bebop wichtige Punkte. Das hätte nicht sein müssen.

Bevor mein Fazit beginnt noch etwas, womit ich glaube das ich ziemlich allein dastehe. Komischerweise fand ich den Film um einiges besser als die Serie und das liegt nich an der aufpolierten Optik, nein wie ich finde sind die Charaktere glaubwürdiger, die Story und die Kämpfe um einiges spannender und nicht zuletzt Gegenspieler der um einiges interessanter ist als es bei der Serie der Fall war. Wie gesagt kann nicht verstehen warum die Serie soweit vorne plaziert ist, im Vergleich zum Film.

Als abschließendes Fazit ist zu sagen, Cowboy Bebop ist ein Anime der Kultstatus erreicht hat, Kultserien müssen nicht perfekt sein oder sollten es gar nicht. Auch Cowboy Bebop hat seine Ecken und Kanten und das Alter merkt man dem Anime auch an, trotzdem war es ein Meilenstein in der Animegeschichte die den Animes enorme Popularität gebracht hat. In meinem Freundeskreis kenne ich viele die mit Animes nicht so wirklich was am Hut hatten, aber mit Cowboy Bebop oder ähnlichen Serien ihren Einstieg in die Welt der Animes fanden. Es ist nicht überragend, gehört dennoch zu den Serien die man wenigstens einmal anschauen sollte.

Was wären noch die besten Worte für einen passenden Abschluss? Genau!

See you Space Cowboy!
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Avatar: Firo#4
Die Serie „Cowboy Bebop“, die Ende der 90er Jahre vom berühmten Autorenteam Hajime Yatate (Gasaraki, Infinite Ryvius, Vision of Escaflowne) aus dem Hause Sunrise kreiert wurde, ist ein klassischer „Space Western“, mit einigen „Film Noir“-Elementen, das bis heute das Maß aller Dinge in dieser Gattung ist.


Wer sich ein wenig auskennt, wird schon erahnen können, was für eine handwerkliche Qualität hinter der Produktion steht. Und es stimmt. Ob es die Zusammenstellung der Episoden, die sehr guten Animationen oder die Musik (moderner Jazz und Blues) ist, für die sich Yoko Kanno samt Band (The Seatbelts) verantwortlich zeigt, alles ist hochwertig. So hochwertig, dass es meinem Empfinden nach nur eine Serie in den 90ern gab, die besser produziert war: Shin Seiki Evangelion.

Aber auch davon abgesehen bietet die Serie genug: seien es die vielen packenden, tragikomischen Einzelgeschichten oder die dichte, irgendwo melancholische Stimmung und Atmosphäre, die dann aber auch umschlagen und einen urplötzlich erheitern können. Wobei der Grundton schon eher ernst ist. Und auch wenn man es jetzt anders vermutete, nicht zuletzt wegen der natürlichen Überzeichnung eines Animes und dem sehr amerikanischen Touch, der sich bei der Musik angefangen quer durch die Serie zeichnet, so zeigen sich die Geschichten erstaunlich frei von Pathos und Kitsch, wo selbst die Dialoge einigermaßen authentisch (nicht zu verwechseln mit übermäßig intelligent) klingen.

Das Herzstück der Serie bilden aber die Charaktere. Weniger die Antagonisten, von denen die meisten durch und durch generisch einseitig sind, als vielmehr die Protagonisten: die Crew der Bebop. Ein Haufen einzigartiger wie verrückter Charaktere, die in ihrer Persönlichkeit verschiedener nicht sein könnten, aber vielleicht deshalb so gut zusammenpassen. Aussteiger und Gesetzlose, die sich mehr oder weniger erfolglos als Kopfgeldjäger in der rauen Galaxis betätigen. Sie sind jedoch keinesfalls die typischen Verlierer- oder Gewinnertypen, sondern schon facettenreich; allen voran die charismatische Hauptfigur Spike Spiegel: eine latent gefährliche Mischung aus Bruce Lee und Dirty Harry. Seine Rolle und Vergangenheit als Auftragsmörder des Syndikats ist der letztendlich einzige rote Faden, der sich durch die Handlung zieht (später im Finale mündet) und die zwar einfache aber sehr emotionale Hintergrundgeschichte bildet.

Fazit: ganz sicher nicht jedermann Geschmack, sowohl der episodische Aufbau als auch die starke Anlehnung an die amerikanische Soziokultur. Dennoch empfehle ich die Serie praktisch uneingeschränkt weiter, insbesondere allen, die zum monotonen Einheitsbrei der letzten Zeit eine Abwechslung brauchen, oder, um sich wieder daran zu erinnern, wofür Animes früher einmal standen.




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Ein kurzes Wort zur deutschen Lokalisierung seitens Dybex/MTV: Wie (damals) für TV-Ausstrahlungen üblich, ist die deutsche Synchronisation extrem hochwertig, mit vielen bekannten Stimmen aus der deutschen TV- und Kinolandschaft. Dass das Dialogbuch teilweise etwas zu frei formuliert ist, ist leider ein kleiner Wermutstropfen. Dafür sind wenigstens die Untertitel auf den DVDs keine sogenannten „Dubtitle“ (auch wenn ich mir eine einheitlichere Qualität wünschte), welche offensichtlich von einem früheren Release übernommen wurden. So heißt bspw. Ed auf der zweiten DVD „Edo“ (quasi Lautschrift …) und auch sonst sind mir nur drei von sieben DVDs positiv aufgefallen, die anderen glänzten u.a. durch miese Rechtschreibung und Grammatik oder ganz toll: asynchrone Passagen. Wobei ich zugeben muss, dass das schon Heulen auf hohem Niveau ist. Die englischen Untertitel sind besser, aber auch nicht perfekt. Das digital komplett überarbeitete Bild überzeugt hingegen, wie auch der deutsche 5.1-Upmix, auf ganzer Linie. Die Extras bieten besonders viele Audiokommentare und Interviews, wobei die meisten eher bescheiden sind.
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Avatar: Loki09#5
Lässige Cowboys die Verbrecher jagen sind Kult geworden. Manch Weltraumabenteuer ist Kult geworden.
Der Kultstatus ist einer Mischung aus beiden schon von Anfang an vorprogrammiert und "Cowboy Bebop" wird dieser Vorprogrammierung mehr als nur gerecht.


Die Story ist sehr Episodenhaft aufgebaut.
Jede Folge erlebt die Bebop Crew, bestehend aus den Mitgliedern Spike, Faye, Jet, Ed und dem Hund Ein ein neues Abenteuer. Mag vielleicht etwas langweilig klingen fürs erste, jedoch gleicht keines dieser Abenteuer einem anderen. In den unterschiedlichen Episoden wird beinahe jeder Geschmack abgedeckt. Ob Action-Fanatiker, Comedy-Liebhaber oder Drama-Fan, jeder kommt auf seine Kosten. Jede einzelne Folge versprüht einen gewissen Charme durch welche diese Serie, trotz seines episodischen Verlaufs, einfach nie langweilig wird. Die Vorfreude auf das nächste Abenteuer der Bebop-Crew bannt einen einfach vor den Schirm.
Jedoch gibt es große Mankos an der Story. Die Hauptstory, sowie die Hintergrundgeschichten der Crewmitglieder bekommen einfach zu wenig Screentime. Das diese wichtigen Dinge nur 8-9 Folgen Zeit haben sich zu entwickeln ist bei einem 26-Teiler zu wenig um einfach drüber hinwegzublicken.
Dennoch muss ich trotz dieser Schwäche sagen das, auf Grund der Qualität der einzelnen Episoden sowie des grandiosen Endes, die Story relativ gelungen ist.

Der Cast, das Prunkstück der gesamten Serie! Ein Mix aus charmant, lässig, rau, witzig, elegant und verrückt beschreibt die Bebop-Crew wohl am besten. Man muss die Vier einfach nur ins Herz schließen. Selbst der Hund wächst einem im Laufe der Serie ans Herz.
Ihre Art, ihr Charakter und ihr Verhalten lassen einen mit ihnen einfach sympathisieren.
Jedoch wird der Hintergrundgeschichte zu jedem Charakter einfach zu wenig Screentime geboten. Es wird zwar bei jedem etwas ihres Hintergrundes aufgerollt, dennoch möchte man als Zuschauer (vor allem bei Spike) einfach mehr von ihrer Geschichte wissen, als dass was man serviert bekommt.
Trotz dieser vergebenen Chance, ist einfach jeder der vier Hauptcharakter sehr gut gelungen.

Der Serie merkt man ihr Alter nicht an. Die Animationen der Kämpfe sind flüssig. Die Hintergründe der sich oft ändernden Landschaften sind gut herausgearbeitet. Es gibt zwar hier und da kleiner Schwächen, welche man aber ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, übersehen kann. Ebenso wurde ein relativ reales Charakterdesign ausgewählt, was für mich eine willkommene Erfrischung gegenüber dem immer standardisierter werdenden Animecharakterdesign darstellt.
Für damalige Verhältnisse wurde Cowboy Bebop, in Sachen Bildqualität und Animationen, einfach fantastisch umgesetzt; so gut dass sich selbst Anime von Heute noch eine Scheibe hiervon abschneiden sollten.

Der Soundtrack ist so wie die gesamte Serie. Anders, aber dennoch charmant, sympathisch und vor allem sehr gut. Das Opening "Tank!" gehört meiner Meinung nach zu den Besten die ich je hörte. Das Ending "The Real Folk Blues" muss sich zu dem dahinter kein Stückchen verstecken. Ebenso zu erwähnen wäre da der letzte Song "Blue". Es ist einfach ein perfekter Ausstieg aus der Serie, da in ihm die Eindrücke des Serienendes schlicht grandios eingefangen wurden.
Jazz gefällt nicht jedem, dennoch denke ich, dass man diesem Soundtrack einfach mal eine Chance geben sollte und eine Hörprobe machen sollte.

Es ist Pflicht, einfach nur eine knallharte Pflicht für jeden der auch nur irgendwas mit Anime zu tun hat, Cowboy Bebop mindestens einmal gesehen zu haben! Ich habe mir die DVD's schon zugelegt, da ich den Charme der gesamten Bebop-Crew sowie ihre Abenteuer einfach noch mehrmals erleben möchte.
Ein großartiger Anime auf Ebene der Episoden, der auf Ebene der Hauptstory etwas schwächelt, was den Spaß an der Serie jedoch in keinem Fall mindert.
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Anime Kommentare

Avatar: Tripple-A#1
Leider nicht annähernd so gut, wie meist beschrieben. Sehr gute Animationen und cooler Soundtrack, aber in Sachen Story dank episodischem Format leider selten überhaupt ganz nett.
Das Fehlen einer größeren, öfter als 3x wiederkehrenden Story ist das größte Problem der Serie. Die Einzelepisoden sind leider bis auf ein paar Ausnahmen meist eher mittelmäßige Kurzfilme, die recht abrupt nach der Hälfte aufhören.
Das Ende war auch nicht gerade etwas besonderes und konnte man sich nach den ersten Folgen über Spikes Vergangenheit schon selbst zurechtdenken.
Ich will es ja mögen, aber Stil, Musik und Animationen alleine reichen einfach nicht aus.
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Avatar: gigaghost#2
Hier schreibe ich nun meine Erste Review. 
Über Cowboy Bebop bin ich gestolpert, wie über die meisten andren auch. Ich habe es auf MTV gesehen, dort kamen immer Mittwochs um 21 Uhr Animes bis um Mitternacht u. a. Lupin the Third oder Golden Boy was man heute getrost auch als Klassiker bezeichnen kann.

Ein paar Eckdaten zur Serie
SIe ist vom Hajime Yatate und dem Studio Surise. Die 26 Episoden umfassen je 25 Minuten und wurden 1998 erstmals in Japan ausgestrahlt. In Deutschland wurde sie wie gesagt 2003 auf MTV erstausgestrahlt. Zurzeit kann man sie auf Netflix auf Deutsch oder Japanisch anschauen.
In der Serie geht es um den Kopfgeldjäger Spike und seinen Partner Jet. im Laufe der Serie kommen noch der Hund Eini, die Zicke Faih und die geniale Hackerin Ede dazu. Sie versuchen Ihren Lebensunterhalt mit der Jagd nach flüchtigen Verbrechern zu bestreiten. Dabei schweben Sie immer zwischen Hungersnot und gerade so ein Kopfgeld fürs nächste Festmal.

Was besonders in Erinnerung geblieben ist ist der grandiose Bluse Soundtrack, der die melancholische Stimmung perfekt unterschreicht.
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Avatar: Sari-Chan#3
Anspruch:10
Action:9
Humor:9
Spannung:9
Erotik:4
ein kultanime mit tollen charas! kann man sich immer wieder anschauen! einfach klasse!
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Avatar: KamenRider-Odin#4
Was soll man dazu noch sagen? Cowboy Bebop gehört zu den Animes die jeder einmal gesehen haben muss. Er beinhaltet witzige und traurige Elemente und ab und an auch etwas Action. Auch wenn einige Folgen nichts zur Haupthandlung beitragen so ist das bei Cowboy Bebop kein Minuspukt, da jede Folge auf ihre Art interessant ist. Von 26 Folgen gab es nur eine die ich etwas schwach fand ansonsten gibt es nichts auszusetzen. Dieser Anime ist einfach kult und wird auf ewig einen festen Platz in meiner Anime Top 10 haben.
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Avatar: Keren-Happuch#5
Anspruch:viel
Action:mittel
Humor:viel
Spannung:mittel
Erotik:mittel
Eine perfekte Kombination aus Genres, mit Scifi und Western, der genialen Musik von Frau Kanno und einfach klasse Figuren, die sich dramatisch, lustig spannend und zum Nachdenken anregend darstellen.
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