12 Kingdoms: Juuni Kokki (Anime)Juuni Kokuki / 十二国記

  • TypTV-Serie
  • Episoden45 (~)
  • Veröffentlicht09. Apr 2002
  • HauptgenresAbenteuer
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonLight Novel
  • ZielgruppeMännlich

Anime Informationen

  • Anime: 12 Kingdoms: Juuni Kokki
    • Japanisch Juuni Kokuki
      十二国記
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 09.04.2002 ‑ 30.08.2003
    • Englisch The Twelve Kingdoms
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 29.07.2003 ‑ 22.03.2005
    • Deutsch 12 Kingdoms: Juuni Kokki
      Status: Abgeschlossen
      Veröffentlicht: 29.10.2004 ‑ 28.11.2005
    • Synonyme: 12 Kokuki, Juuni Kokki, Record of 12 countries, 12k

Anime Beschreibung

Covertext:
Die Schülerin Yoko träumt nachts von fantastischen Kreaturen. Eines Tages erscheint ein merkwürdiges Wesen in ihrer Schule und erklärt ihr, dass sie auserwählt wurde und ihm folgen muss, um ihr Schicksal zu erfüllen. Yoko und ihre Mitschüler Sugimoto und Asano finden sich bald in einer fremden, geheimnisvollen Welt wieder: dem Universum der 12 Kingdoms …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Avatar: DeBaer#1
Wie der erste Eindruck doch manchmal täuschen kann. War ich nach den ersten gut 3 Episoden von "Juuni Kokki" noch fest davon überzeugt mit dieser Serie einmal mehr ein "Fushigi Yuugi-RELOADED" vor mir zu haben, so bin ich am Ende verblüfft gewesen wie sehr sich "Juuni Kokki" in seinem Verlauf zu einem der epischsten Fantasy-Stories entwickelte die ich bis heute gesehen habe. Hier gibt es keine Horden von Bishis die sich um das Huhn im Korb zanken, keine kitschigen Romance-Eskapaden mit übertriebener Melodramatik und auch keine redundante, fehlplatzierte Comedy (sorry "Fushigi Yuugi"...), sondern eine Fantasy-Geschichte die so realistisch wirkt, wie eine von der Realität losgelöste Fantasy-Geschichte eben wirken kann, mit haufenweise interessanten Charakteren, originellen Ideen und dem Hauptaugenmerk auf Politik und deren Auswirkungen in einem Reich der Monarchie, was diesen Anime in seiner Gesamtheit zu einem unheimlich fesselnden und faszinierenden Fantasy-Epos macht. Wer bei den Worten "Politik" und "Monarchie" jetzt die Stirn in Falten gelegt und abgewunken hat, der dürfte sich zu den Liebhabern von Action-Fantasy zählen und ich sage gleich das man bei "Juuni Kokki" als solcher auf verlorenem Posten steht. Action ist hier zweitrangig, Dialoge und die damit stetig ausgebauten und vertieften Charaktere sind hier das Hauptaugenmerk und erfordern vom Publikum Geduld, Aufmerksamkeit und Auffassungsgabe. Letzteres vor allem da die Welt von "Juuni Kokki" komplett mit ihren eigenen Gebräuchen, Gesetzen und Vokabular daher kommt. Nein, hier bekommt man nicht wie es bei den meisten Fantasy-Animes üblich ist, nur einen oberflächlichen Blick auf die Welt in der die Geschichte spielt, sondern wird Schritt für Schritt in diese Welt eingeführt und lernt praktisch immer etwas Neues dazu je länger die Serie fortschreitet. Das ist die eine Sache die mich an "Juuni Kokki" so fasziniert hat, die andere sind die Charaktere welche zu Beginn zwar großes Irritationspotential besitzen, da sie fast ausnahmslos unsympathische Charaktereigenschaften zu Tage treten lassen, sich aber im Laufe der Serie zu außerordentlich gut entwickelten und facettenreichen Figuren mausern, deren Werdegang überaus spannend zu verfolgen ist. Leider ist hier trotz all der lobenden Worte nicht alles eitel Sonnenschein. An ein paar Stellen schlafft die Serie ein wenig ab und entfernt sich etwas zu sehr vom wesentlichen, vor allem im Bezug auf die Hauptfigur. Darüber hinaus fühlen sich die Übergänge einzelner Storyarcs zuweilen etwas zusammenhanglos an und so manche Arc wirkt am Ende sogar fast überflüssig im Gesamtkontext der Geschichte. Darüber hinaus ist die Serie unvollständig... Ja, leider Gottes wird der Zuschauer einmal mehr am Ende eines Animes in der Luft hängen gelassen und das tut einfach weh wenn die Geschichte auch noch zu diesem Zeitpunkt wahnsinniges Potential hat noch epischer und "größer" zu werden. Nichts desto trotz bezeichne ich "Juuni Kokki" in seiner Gesamtheit als absolut gelungene Fantasy-Serie, die sich mit ihrem epischen Storytelling, einem vorzüglich ausgearbeiteten Cast und ihrer Fülle an anspruchsvollen Themen mit Leichtigkeit über alles hinweghebt was ich bis heute im Fantasy-Genre bewundern durfte.

Animation

Man sieht "Juuni Kokki" recht stark an, dass die Serie bereits knapp 7 Jahre auf dem Buckel hat. Vor allem die extrem starke Inkonstanz der Charakterzeichnungen fällt hier negativ auf. Es gibt kaum eine einzige Episode in der die Figuren einmal durchgängig sauber gezeichnet wurden. Die Outlines sind verschoben, krakelig oder zuweilen sogar gar nicht erst gezeichnet worden (!). Das Charakterdesign schwankt somit ständig und vor allem die Monster und andere Fabelwesen sehen nur selten "poliert" aus. Bei den wenigen Action-Szenen hat man auch ordentlich an Zeichenaufwand gespart, was zu aprubt endenden Schlagabtauschen und unnatürlich, hakeligen Bewegungsabläufen führt. Gelungen hingegen sind die Backgrounds die mit schönen, detaillierten Szenerien und sehr exotischen Landschaften aufwarten. Die Kulisse ist vom alten China inspiriert und die Architektonik der Bauten, sowohl von außen als auch von innen, ist unheimlich schön anzuschauen und wirkt sich atmosphärisch aufwertend auf das optische Gesamtbild aus. Ebenfalls großen gefallen fand ich am Design der Wesen die sich in der Welt von "Juuni Kokki" tummeln. Egal ob es geflügelte Vogelbestien oder merkwürdige Hybriden sind die aus verschiedenen Tieren bestehen, deren Design zeugt von unheimlich viel Fantasie. Besonders die Kirins sind eine augenweide und versprühen Unmengen an Grazie und Ehrfurcht. Das Design der Menschen ist dagegen ziemlich unspektakulär und herkömmlich, passt aber zur Ernsthaftigkeit der Serie und ist auch nicht allzu anime-typisch unrealistisch.

Sound

Das Opening ist ein schönes, instrumentales Stück, das mit seinem heroischen, mystischen und abenteuerlichen Klang den Inhalt der Serie ziemlich genau auf den Leib geschneidert ist. Auch das Ending ist gelungen und sorgt mit wehmütigem Gesang für ein seichtes Ausklingen jeder Folge. BGM-technsich dominieren hier klassiche, chinesische Instrumente die mal ruhig vor sich hinklimpern wenn es weniger turbulent zugeht und pompöse Töne anschlagen sobald sich ein heroischer Moment ergibt. Dei Seiyuus überzeugen mit glaubhaften Performances und geben den Charakter ihrer Figur nahezu perfekt wieder. Der stets sanftmütige und abgeklärte Rakushun, der elegante Keiki, die verwirrte, verzweifelte und letztlich selbstbewusste Yoko oder der aufbrausende Shoryuu, sie alle klingen authentisch und vermögen es den Zuschauer durch ihre Ansprachen mitzureißen. Insgesamt ist die Vertonung der Serie gut gelungen, auch wenn einem hier die Ohrmuschel nicht unbedingt vor Begeisterung anschwellen wird.

Story

Selten habe ich einen solch krassen Wandel einer Fantasy-Story gesehen. Sieht es hier zu Beginn noch so aus als könne man sich hier auf all die Klischees und damit verbundenen vorhersehbaren Plottwists, die man bei der typischen "Highschoolgirl wird auserwählt, zusammen mit ihren Klassenkameraden in Fantasywelt verschleppt um dort den ultimativen Fiesling zu bekämpfen und verliebt sich nebenher noch hoffnungslos in den nächstbesten Bishi etcetera..."-Klamotte erwarten kann, einstellen, so wird man spätestens nach der ersten Storyarc Zeuge werden wie sich die Handlung in eine komplett andere Richtung schlägt. Hier wird keine lahme allerwelts Story erzählt in der die auserwählte Heldin das Land mit ihren Gefährten vor dem Bösen rettet, vielmehr konzentriert sich die Story darauf darzustellen wie Herrscher verschiedener Länder Politik machen, die Herausforderungen und Dilemma die sie dabei durchleben, die Entscheidungen die sie treffen müssen und wie sie mit so manch unangenehmer Schicksalswendung konfrontiert werden. Zusammen mit dem ausgeklügelten eigenen System der Juuni Kokki-Welt, bekommt man hier ein wahrhaft episches Spektakel auf anspruchsvoller Basis geboten, dass jedes mal etwas Neues für den Zuschauer parat hat, was dieser verarbeiten muss um den Gesamtkontext zu begreifen. Allerdings muss man an manchen Stellen der Handlung ein wenig Geduld an den Tag legen, da es manchmal doch etwas arg gemächlich in Sachen Handlungsverlauf zugeht. So manches mal wird man sich wünschen die Storyarc würde endlich mal zu Potte kommen und die losen Enden zusammenführen. Das gelingt leider auch nicht auf völlig zufriedenstellender Basis, was vor allem für die Taiki-Arc gilt, die sehr interessante Dinge am Ende offen lässt die bis zum Schluß keine Erwähnung mehr finden. Ein wenig seltsam stößt auch das Anhängen der letzten Arc auf, da die Serie mit Episode 39 eigentlich beendet werden sollte. Diese Arc ist zwar nicht schlecht (vor allem wenn man ein Fan von Enki ist), wirkt aber irgendwie wie... einfach mal so drangehängt. Die letzte Episode ist übrigens ein Witz. Ich habe noch nie erlebt das ein Anime mit einer RECAP-EPISODE abgeschlossen wurde.

Charaktere

Eins ist sicher: Der Cast von "Juuni Kokki" zählt locker zu den am besten entwickelten und dargestellten Casts überhaupt. Allerdings sind es ausgerechnet die Charaktere die es dem Zuschauer zu Beginn schwer machen, gefallen an der Serie zu finden. Vor allem der Hauptcharakter Yoko macht es einem dank ihrer hoffnungslos weinerlichen und erbärmlichen Art immens schwer Sympathien zu entwickeln und auch ihre Sidekicks Sugimoto und Asano strapazieren das Nervenkostüm: Zickig, größenwahnsinnig, ängstlich, planlos, kilometerdicke Bretter vor den Köpfen usw. Die Liste an negativen Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften ist lang und damit noch nicht mal gänzlich vollständig. Ebenfalls als negativ empfand ich die viel zu raschen Wandlungen die die Figuren in der ersten Arc durchmachen, die teilweise so plötzlich kommen das sie kaum glaubwürdig sind. Um so überwältigender ist es, dass sich so ziemlich jeder einzelne dieser Charaktere bis zum Zeitpunkt seines letzten Auftritts in der Geschichte soweit positiv verändert hat dass man tatsächlich mit ihm fühlt, sich um ihn sorgt und wehmütig ist wenn er nicht mehr da ist. Kein einziger Charakter bleibt so wie man ihn zu Beginn kennengelernt hat. Die Charakterisierung ist großartig und lässt die Figuren im Endeffekt so realistisch und menschlich wirken wie in kaum einem anderen Anime. Fast jede im Mittelpunkt stehende Figur hat irgendetwas in ihrem Innersten das es zu überwinden gilt und wenn es soweit ist, wird man sich erst richtig bewusst wieviel die jeweilige Figur an Neuerkenntnis gesammelt hat, in welcher Art und Weise sie durch andere Figuren beeinflusst wurde und zu guter Letzt wie sie die gesammelten Erfahrungen dann in ihrer neuen Position umsetzt (gilt vornehmlich für Yoko). Nach den Startschwiergkeiten stellt sich dieser Cast als absolut involiverend und sehr facettenreich dar und sorgt für den Hauptanteil an Unterhaltung.

Wert

"Juuni Kokki" ist der mit weitem Abstand anspruchsvollste, durchdachteste und fantasiereichste Fantasy-Anime den es im weiten Anime-Universum gibt und folglich ohne Konkurrenz. Wer allerdings auf Fantasy a la "Vision of Escaflowne", "Slayers", "Scrapped Princess" und Co. steht, der wird sich hier langweilen. Hier gibts keine Magier, keine landvernichtenden Zaubersprüche, keine Comedy und keine Romantik, sondern akribisches Storytelling und Charakterpräsentation die Aufmerksamkeit und so manches mal ein wenig Geduld erfordert. Der einzige große Wehrmutstropfen ist die Unvollständigkeit der Serie, die mich fast zum heulen bringt und dafür sorgt das ich 10 % von der Gesamtwertung abziehen muss. So gut "Juuni Kokki" auch ist, unvollständige Animes die mich am Schluß quängelnd in der Luft zappeln lassen, machen mich sauer...
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Avatar: Pilop
V.I.P.
#2
Angesiedelt in einer fernöstlichen Fantasywelt kann Juuni Kokuki mit einem außergewöhnlich gut ausgearbeiteten Hauptcharakter aufwarten, ist aber leider mit dem Manko behaftet nur einen Teil der Romanvorlage umzusetzen und in der Qualität der einzelnen Kapitel zu schwanken.


Wieder einmal zeigt sich hier, dass Romane/Mangas die demographisch Shoujo/Female zuzuordnen sind tendenziell die besseren Charaktere und damit oft auch die interessantere Handlung haben. Yoko wird gemeinsam mit zwei ihrer Mitschüler in die Welt der 12 Königreiche versetzt und muss sich nun in dieser neuen Umgebung zurechtfinden und sich mit ihrer Rolle als vermeintlich Auserwählte arrangieren. Wäre es jetzt ein Shounen wäre die Hauptperson mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal männlich und würde als Kriegsheld in wilden Schlachten Ruhm erlangen. So weit entfernt ist der Anime davon gar nicht, auch hier kommt die Action nicht zu kurz, wenn sie auch ungleich auf die einzelnen Kapitel der Handlung verteilt ist. Das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf der Charakterentwicklung von Yoko, politischen Auseinandersetzungen und auch einigen ethischen und philosophischen Fragen denen sich die Hauptpersonen im Laufe der Zeit stellen müssen. Neben der überzeugend dargestellten Yoko wissen auch die anderen Personen größtenteils zu begeistern und bieten ein breites Spektrum an Persönlichkeiten inklusive passender Charakterentwicklung.

Die größte Schwäche des Animes liegt nun darin, nicht abgeschlossen zu sein. Zwar bricht man nicht mitten in einem Handlungsstrang ab, allerdings wird etwa ein zwischendurch begonnener und dann pausierter einfach nicht beendet. Weiters gibt es doch ziemliche Unterschiede im Stil bzw. Erzähltempo der einzelnen Kapitel. Während die ersten 13 Episoden absolut mitreißend und spannend sind, folgt danach zunächst ein Teil mit sowohl schwächerer Geschichte als auch langsameren Tempo. Tendenziell sind die Kapitel, die sich nicht mit Yoko beschäftigen auch schwächer, was man wohl auf die entsprechend weniger ausgearbeiteten Charaktere zurückführen kann. Dass dann zu oft ganze Episoden oder Teile davon verwendet werden, um die Handlung der letzen Folgen zusammenzufassen, hinterlässt auch einen leicht negativen Eindruck.

Fazit:
Großteils hochinteressante Geschichte samt gelungener Charaktere, die über weite Strecken zu begeistern weiß. Negativ wirken sich vor allem die nicht abgeschlossene Geschichte sowie die vergleichsweise schwächeren Kapitel ohne Yoko aus. Alles in allem jedoch jedem zu empfehlen, der Fantasy nicht absolut abgeneigt ist oder Wert auf interessante Charaktere legt.
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Avatar: Wilwrica#3
Stellt euch eine Welt vor, in der man noch mit Schwert und Bogen kämpft, in der Ehre noch etwas gilt, in der Dämonen und Magie Realität sind, in der man an den Willen des Himmels glaubt. Wenn ihr euch diese Welt vorstellen könnt, habt ihr schon mal eine gute Vorstellung von den Zwölf Königreichen.


Von Politik und Intrigen - die Handlung
Worum geht es grob gesagt in Juuni Kokuki? Die Schülerin Yoko, die es allen recht machen will, gelangt in eine fremde Welt und erlebt dort einige Abenteuer.
Eines muss man aber zugeben. Die Seitengeschichten, die zwei Mal auftauchen und mehrere Episoden lang laufen, dann aber überhaupt keinen Effekt auf den Rest der Handlung haben sind ungeschickt gewählt. Vor allem die letzten Folgen sind an dieser Stelle ungeeignet, da sie eigentlich kein gutes Finale für den Anime bilden. Man hätte gut und gerne ein wenig früher enden können, da man dort ein weitaus dramatischeres und besser als Finale geeignetes Ende gehabt hätte.
Die Handlung von Juuni Kokuki besteht nicht aus einer gradlinig erzählten Geschichte, sondern aus vier voneinander unabhängigen Geschichten. Wenn man das im Hinterkopf behält und die einzelnen Geschichten auch wirklich nur als solche betrachtet, sieht man den Anime in einem ganz anderen Licht.
Freunde von viel Action und Blut kommen hier aber nicht auf ihre Kosten. Bei Juuni Kokuki geht es hauptsächlich um Intrigen und Politik, aber auch Philosophie kommt an einigen Stellen nicht zu kurz. Mehrere Episoden lang passiert einfach gar nichts, außer, dass die Charaktere reden und reden.
Das heißt nicht, dass der ganze Anime langweilig wäre, keineswegs, es gibt genügend spannende Stellen, an denen man unbedingt wissen will, wie es weitergeht, diese haben vor allem die ersten Episoden zu bieten, als Yoko gerade erst in andere Welt gelangte. Es ist wahr, wir treffen auf einige typische Klischees für eine Fantasy-Geschichte dieser Art, aber die sind schön umgesetzt.

Von den Zwölf Königreichen, dem Berg Ho und Japan - die Welt
Der größte Teil der Geschichte spielt in den namensgebenden Zwölf Königreichen. Die Karte der Welt mag hier zwar sehr simpel aufgebaut sein, die Welt ist aber dafür um zu abwechslungsreicher. Ob nun Kou, Kei, En, Tai oder Ho, jedes der Reiche bildet ein anderes Bild, eine andere Atmosphäre. Zur besseren Orientierung wird zu Beginn jeder Folge die Karte mit Zoom auf dem Ort, wo wir uns gerade befinden.
Die Welt ist sehr klug ausgedacht, wir haben ein festes System aus Königreichen, Provinzen und Städten. Könige werden von Heiligen Tieren ausgewählt, Herren der Provinzen werden von den Königen ausgewählt, die Heiligen Tiere wachsen auf dem Berg Ho auf, all dies geschieht nach dem Willen des Himmels, welcher selbst nicht wirklich in Erscheinung tritt, was ihn mehr wie eine Gottheit wirken lässt, die im Hintergrund die Fäden zieht.
Die Verbindung zu Japan und somit unserer Welt ist auch gut hergestellt. Regelmäßig entstehen Shokun, Stürme, die beide Welten beeinflussen, so gelangen immer wieder Bewohner unserer Welt in die andere (Besucher genannt) und Bewohner der Königreiche gelangen in unsere Welt (diese werden Taika genannt).
Stück für Stück erfährt man immer mehr über die Welt der Zwölf Königreiche, man merkt immer wieder welch detaillierte Welt hinter dem Anime steht.

Von Besuchern, Heiligen Tieren und Königen/Kaisern - die Charaktere
Eines bietet Juuni Kokuki auf jeden Fall, eine Fülle an abwechslungsreichen Charakteren. Ob wir es nun mit friedliebenden Heiligen Tieren zu tun haben, welche meist in menschlicher Gestalt ihre Könige/Kaise beraten, mit verzweifelten Besuchern, die einen Weg in ihre Heimat zurücksuchen, oder den Königen/Kaisern selbst, die mal mehr mal weniger gut ihre Reiche regieren, nahezu jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und Entwicklung, keiner gleicht dem anderen.
Viel Mühe hat man sich hier auch mit dem Design gegeben. Jeder Chara hat doch irgendwie sein eigens Aussehen. Charakteristisch für den Anime ist hier wohl der Zeichenstil der Augen. Viel Wert wurde wohl auch auf die Kleidung gelegt, sie mutet japanisch an, hat aber doch ihren eigenen Stil. Mitunter sehr fantasievoll wirkt sie dennoch nicht unrealistisch.
Die Charaktere sind einer der großen Pluspunkte von Juuni Kokuki. Wem also Charakterentwicklung wichtig ist und da auch mal über eine eher mittelmäßige Handlung hinwegsehen kann, sollte hier zugreifen.

Von sanften Klängen und epischen Tönen - die Musik
Die Musik in Juuni Kokuki passt einfach immer. Sie untermalt jede Situation passend, ob nun leise und dezent oder laut mit einer ordentlichen Portion Epik. So kommt Atmosphäre auf.
Das Opening fällt vor allem dadurch auf, dass es keinerlei Text besitzt und mit antik wirkenden Bildern untermalt ist. Es ist mal was anderes und es ist gar nicht mal so schlecht.

Fazit
Der Anime hat seine Schwächen, er hat aber auch viele Stärken. Es kommt vor allem darauf an, was man an einem Anime bevorzugt. Wer eine packende Handlung mit Action und Kämpfen bis zum geht-nicht-mehr sucht, ist hier fehl am Platz. Wer aber Charaktere will, die sich auch entwickeln, wer auf die Hintergründe achtet, der ist mit Juuni Kokuki wahrlich gut beraten.
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Avatar: ryuri#4
Diesen Anime ging ich mit relativ hohen Erwartungen an.
Die Geschichten aus einer Welt, wo sich Eltern nicht vor der Frage ihrer Sprösslinge, wo denn die Babies herkommen, fürchten und in dümmliche Anekdoten ausweichen brauchen, beruht auf der Fantasyromanreihe von Fuyumi Ono. Ähnlich wie in einem Roman wird hier auch mit den Handlungssträngen umgegangen – häufig kapitelweise, dem entsprechenden Buchuntertiteln zugeordnet, zerfällt die Handlung in verschiedene Teile.

Teil 1 erinnert sehr stark an Fushigi Yuugi, aber ohne das ständige, in meinem Fall nervtötende: „Tamahomeee …!!!“ Generell würde ich ihn als eine wesentlich reifere Version eines solchen Stoffs bezeichnen.
Teil 2 spielt in den übergeordneten Kreisen der Kirins und dessen unabgeschlossenes Ende(???) ich als den größten Fehler der Serie betrachte. Als ob am Ende die Quoten nicht mehr für ein weiteres Aufgreifen dieses Stranges gereicht hätten. Muss man jetzt etwa extra das Buch, das vermutlich noch nicht international erschienen ist, kaufen, um herauszufinden, was mit Taiki und Yuka in Wa passiert ist? X( )
Teil 3 springt neben Yoko noch zwischen 2 anderen Protagonistinnen hin und her, wie in einem Roman um gleichnishaft zu zeigen wie alle 3 auf unterschiedliche Weise ähnliche, auf den gleichen Reifeprozess hinauslaufende Erfahrungen machen, was mich teilweise sehr nervte. Noch abstoßender das ständige im Selbstmitleid und kindischen Träumen Suhlen der beiden neuen weiblichen Hauptcharakter. Man kannte es ja schon aus Teil 1 von Yuka und Yoko, aber hier wird es noch einmal bis zu einem magischen Punkt bei ungefähr zwei Dritteln der Gesamtserie ausgereizt. Anschließend und endlich reif für die Härten des Lebens passiert, was kommen muss und alle 3 finden schlussendlich das was sie suchten, nachdem sie aufgehört haben es zu suchen.
Schön, dass Asano noch einmal eine so wendungsreiche Rolle spielte.
Teil 4 hat eigentlich nichts mehr mit der eigentlichen Handlung um Yoko zu tun. Er sollte wohl nur noch einmal verdeutlichen, dass man nicht ewig im Glück verweilen kann, Fortbestand von Wohlstand immer wieder aufs Neue verdient werden muss und der angestrebte Idealzustand niemals erreichbar, das Streben aber der Mühen würdig ist …

Mein größter Sympathieträger war immer noch die Leseratte … ähh … -Maus. Dieser hatte als Einziger ein wirklich gleich bleibendes Gemüt und diente als guter Stoßdämpfer diverser Paranoiaattacken anderer Charaktere.


Durch die Länge Serie werden relativ viele Persönlichkeiten ausführlich dargestellt. Das wurde manchmal vielleicht etwas übertrieben, wenn in einer Folge ständig zwischen einem in Selbstmitleid ertrinkenden Persönchen zum nächsten gesprungen wird, wo sich mal wieder die Romanstruktur bemerkbar macht.
Dennoch muss ich dem Ganzen sehr zu gute halten, dass es vorallem einmal tiefgründiger auf die schlechteren Charaktereigenschaften eingeht, was im Animebereich in diesem Ausmaß meist selten der Fall ist.
Die Animationsqualität ist ganz ok, teilweise viele Standbilder, häufig recyclete Szenen, aber die sind fast überall zu kritisieren, ebenso wie die vielen Folgen die sich nur um Rückblicke und Zusammenfassungen drehen.
Die Musik ist passend zu dieser asiatischen Fantasiewelt, die man wohl als verqueren
Mischmasch chinesisch-japanischer Geschichte, Mythologie und Insulanermentalität bezeichnen kann. So wie die chinesische Kultur im Lauf der Geschichte nach Japan importiert wurde, scheinen auch hier ständig Kulturgüter und Menschen aus Japan (warum eigentlich nur Japan?) in die 12 Königreiche zu schwappen.

Fazit: Ein Anime der durch starke oder reifende, tiefgründige Charaktere überzeugt. Meine Bewertung wurde allerdings durch die schlechte Aneinanderreihung und teilweise fehlende Kontinuität der Handlungsstränge, ebenso wie die vielen Füllfolgen gemindert.
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Anime Kommentare

Avatar: valoon#1
Anspruch:sehr viel
Action:sehr viel
Humor:mittel
Spannung:sehr viel
Erotik:nichts
Ein wahres Fantasy-Meisterwerk! Für alle Fantasy Liebhaber ein echtes Muss.

Handlung: Erzählt wird von Yoko Nakajima, einer Highschool Schülerin. Um allen zu gefallen, vermeidet sie Konflikte und Konfrontationen immer. Doch eines Tages taucht ein seltsamer Mann namens Keiki mit und bittet sie, mit ihm mitzukommen. Da sie von Dämonen verfolgt werden, willigt sie ein und kommt mit ihm mit, aber dafür nimmt sie Asano und ihre Freundin mit. Und so landen die drei in einer fremden Welt, wo nur Yoko die Sprache der Fremdlinge versteht...

Charaktere: Die Charaktere sind liebevoll und detailiert gestaltet. So erfährt man viel über Yoko und ihre Gedankengänge, aber man erfährt auch was über die Herrscher der königreiche. Im Laufe der handlung bekommt man auch etwas über die ein oder andere Provinz mit und erfährt auch die Geschichte der heiligen Tiere. Insgesamt wird auf die wichtigsten Charaktere sehr nah eingegangen.

Animation & Musik: Der Zeichenstil ist ein wenig älter und anders als wir ihn für gewöhnlich kennen, jedoch sollte das einen nicht abschrecken, es sich mal anzusehen. Die Musik ist schön alt gestaltet, damit es auch in die Zeit reinpasst.

Fazit: Insgesamt gilt zu sagen, dass Juuni Kokki alias "Die zwölf Königreiche" ein wahres Meisterwerk der Fantasy-Animes ist. Es trifft möglicherweise nicht jedermanns Geschmack, aber es erzählt ine sehr interessante und einfühlsame Geschichte. Jedem nur zu empfehlen.
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Avatar: Scaret#2
Anspruch:sehr viel
Action:mittel
Humor:wenig
Spannung:viel
Erotik:nichts
12 Kindoms bietet eine wunderbare Fantasygeschichte, bei der man gut aufpassen muss, dass man nichts verpasst.

Das Openig und Ending von 12 Kingdoms ist nicht gerade besonders hervorragend, zumal einem vorkommmt, dass man die Musik schon in Hundert anderen Filmen gehört hat...
Auch die Animationen sind nichts spezielles.

Dafür stechen die Charaktere und deren Inszenierung umsomehr hervor. Die Personen machen sehr viel durch, zumal sie sich in einer Welt wiederfinden, in der sie fast niemand verstehen kann. Sie alle verändern sich permanent ob zum Guten oder zum Schlechten und das wird dem Zuschauer sehr gut vermittelt.

Fazit:
Wer gerne Fantasygeschichten mag kommt nicht um 12 Kingdoms herum.
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Avatar: Opusdei#3
Dieser Anime war der wohl schlechteste den ich je gesehen habe.
Die Folgen bestehen zu 90% aus gejammere von der protagonistin.Ich kann diesen Anime auf keinen Fall weiter empfehlen!
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Avatar: Gutts#4
Hätte "12 Kingdoms" nach 13 Folgen aufgehört, hätte ich dem Anime ohne zu zögern die Fantasy-Krone aufgesetzt und bittere Tränen ob der Kürze des Meisterwerks vergossen.

Nun hat es das gute Stück auf 45 Folgen gebracht... und das hätte nicht wirklich sein müssen. Nach dem wunderbaren Beginn geht das Erzähltempo auf kaum noch erträgliches Mindestmaß herunter und alle 3-4 Folgen wird dem Zuschauer eine völlig unnötige Zusammenfassung an den Kopf geworfen. Wenn man nicht gerade an akutem Gedächtnisschwund leidet, rauben die Füller-Folgen einem den letzten Nerv.

Wer sich aber an der bedächtige Erzählweise und den vielen lästigen Zusammenfassungen nicht stört, bekommt einen wirklich tollen Fantasy-Anime mit einer lebendigen, gut durchdachten Welt, sympatischen Charakteren und einer alles in allem doch interessanten Story zu sehen.
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Avatar: stockely#5
Also ich fand den ganz nett gemacht... liebenswerte Zeichnungen, gute Charaktere und nette Story.
Ist teilweise nur etwas zu langatmig.
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