SK8 the Infinity (Anime)SK8 / エスケーエイト

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  • TypTV-Serie
  • Episoden12 (~)
  • Veröffentlicht10. Jan 2021
  • HauptgenresGanbatte
  • HerkunftJapan
  • Adaptiert vonOriginalwerk
  • Zielgruppe-

Anime Informationen

Anime Beschreibung

Reki, Oberschüler im zweiten Jahr und Skater, ist süchtig nach „S“, einem extrem gefährlichen und geheimen Bergabfahrtsrennen für Skateboarder, das in einer verlassenen Mine stattfindet. Besonders auf die auftretenden Beefs und andere hitzige Gefechte, die während des Rennens ausbrechen, fahren die Skater ab.

Eines Tages nimmt Reki den neuen Mitschüler Langa mit zu der Mine, in der die Rennen stattfinden. Langa, der vor dem Tod seines Vaters oft Snowboard gefahren ist, wird in die Welt des Skateboardens und besonders der „S“-Rennen hineingezogen …
Sprachauswahl: Deutsch, Englisch
Hauptgenres / Nebengenres / Tags

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Anime Rezensionen

Avatar: SabriSonne
Redakteur
#1
Nach einer gefühlten Ewigkeit wagt sich nach „Air Gear“ tatsächlich mal wieder jemand an das Genre „Skate“ heran, und ist dabei überraschend weniger kitschig und typisch „Ganbatte“ als erwartet…!


Zur Handlung
Bei „Sk8“ ist tatsächlich der Name Programm – es geht um Skateboard Fahren. Ich, die normalerweise einen großen Bogen um Sport-Anime aufgrund des mehr als vorhersehbaren Storytellings macht, bei dem einfach keine wirkliche Spannung aufkommen will, war am Anfang auch wenig angetan, doch die Idee mit Skateboards ist im Animebereich praktisch nicht vorhanden und hebt damit die Serie als Solche schon von sämtlichen anderen Sport-Anime ab. Und wenn ich tatsächlich nur das Skateboard Fahren als solches bewerten müsste, bin ich sehr positiv von der Animation und von der Darstellung der Technik beeindruckt. Die Boards sind zu jeder Zeit voll animiert und verschwinden nicht hinter irgendeinem „Wisch“, wenn sich das Boards während eines Tricks schneller bewegt. Ganz im Gegenteil, die Tricks werden ausführlich animiert, ebenso die Personen, die diese Tricks durchführen. Hier sieht man die große Liebe zum Detail!
Insgesamt gefällt der Animationsstil sehr gut. Dieser ist zwar sehr bunt, wirkt aber zu keiner Zeit überladen und damit unangenehm – Daumen hoch!

Überhaupt steckt in der Serie eine große Liebe zum Detail, sodass ich mich schnell an meine eigene Jugend auf dem Board zurück erinnert gefühlt habe. „Sk8“ vermittelt dabei zwar das typische Gefühl von „unsere Sportart ist die beste der Welt“, aber auf ganz sympathische Art und Weise, welches das Gefühl von Freiheit und Leidenschaft ungefiltert überträgt. Kombiniert mit extrem sympathischen Hauptcharakteren macht das das Einfinden ins Genre leicht und motiviert bis zum Ende.

Dennoch verrennt sich „Sk8“ gerade gegen Ende immer mehr in eine Mischung aus „Ganbatte“ und „Fighting Shounen“, was dann leider in der Finalfolge gipfelt.
Dass die Rennen deutlich spektakulärer als in der Realität dargestellt werden, stört wenig und war im Grunde auch zu erwarten, aber am Ende wirkt das ganze mehr wie der typische Shounen-Kampf bei „Naruto“, in dem sämtliche Regeln der Physik außer Acht gelassen werden. Das steht in einem sehr unschönen Kontrast zur sonstigen Stimmung der Serie, die ich gerade zu Beginn sehr schätzen gelernt habe. Wie oft haben sich unsere beiden Hauptcharaktere auf die Nase gelegt, wie oft waren ihre Gesichter von Oben bis Unten mit Pflastern zugekleistert – und am Ende? Da bremst Ranga einfach mal bei voller Fahrt mit seiner nackten Hand auf dem Asphalt! Jedem normalen Menschen hätte es da im wahrsten Sinne des Wortes die Hand abgerissen – „Sk8“ schießt über das Ziel hinaus! Ich fand die Serie nicht wegen dem spektakulären Skaten sehenswert, sondern aufgrund des realistischen Gefühls, das einen in die eigene Jugend zurück versetzt!
Ebenso unrealistisch empfand ich die Reaktion der Skaterwelt auf Ranga, der mit einem frisierten Board fährt. Dem hätte ich was erzählt! Alle Statisten fahren mit normalen Boards, nur unsere Hauptfiguren haben teilweise Technik eingebaut, die beinahe an Betrug grenzen würde! Somit empfand ich den Hype um die Charaktere in der Szene als äußerst unpassend und stellenweise sogar ungerechtfertigt. Dies hinterließ einen negativen Beigeschmack. Ebenso wird hier das Thema „illegales Straßenrennen" als sehr erstrebenswert dargestellt. Sogar die Polizei taucht das eine oder andere Mal auf, sodass unsere Hauptfiguren im wahrsten Sinne des Wortes flüchten müssen - gefährlich!

Die Dramen der Serie sind zwar auch zu erwarten, sind aber erzähltechnisch spannend umgesetzt. So haben wir im zentralen Kerndrama das Prinzip des Spiegelbilds im Hintergrund, da sich dieses bei zwei anderen Figuren in genau der gleichen Art und Weise einige Jahre zuvor abgespielt hatte. Das Endergebnis dieses Dramas war jedoch das der negativen Art, weshalb unser Hauptcharakter Reki damit einer tatsächlich existierenden und extrem realistischen Folge seines Verhaltens gegenüber steht und nun aktiv entscheiden kann, ob er einen anderen Weg wählen möchte. Dieser tatsächliche Vergleich, wie es auch laufen könnte, gibt der Handlung eine angenehme Tiefe und hält die Geschichte im Kopf.

Überhaupt überzeugt Hauptcharakter Reki auf ganzer Linie – und das nicht aufgrund seiner charakterlichen Eigenschaften, sondern wegen seiner Rolle in der Serie.
Reki wird zu Beginn als der klare Hauptcharakter eingeführt, der mit Ranga einen typischen zweiten Hauptcharakter zur Seite gestellt bekommt. Jeder andere Sportanime hätte diese Lehrmeister-Schüler-Thematik nun bis zum Abwinken ausgenutzt und am Ende das absolute Traumduo auf die Leinwand gezaubert, doch „Sk8“ macht etwas Neues: Ranga übernimmt als Wunderkind das Ruder des Protagonisten und schießt Reki damit im Grunde aus seiner eigenen Serie!
Und das macht das Kerndrama deutlich intensiver als es eigentlich ist! Rekis Sinnkrise wird im wahrsten Sinne des Wortes noch dadurch unterstrichen, dass er stellenweise so gut wie keine Screentime hat und sich alles nur um Ranga zu drehen scheint. Man nimmt ihm tatsächlich die Rolle des Protagonisten und lässt ihn im Regen stehen, ohne ihm eine neue Rolle zu zuweisen. Somit greifen Kerndrama und Erzähltechnik so was von perfekt ineinander, wodurch ein im ersten Moment durchaus zu erwartendes Drama ein extrem überraschend emotionales Erlebnis wird, von dem fast nicht die Augen lassen kann.

Die anderen Geschichten fallen da natürlich im Vergleich deutlich ab. Sie sind zwar schön und sorgen auch dafür, dass die Charaktere untereinander gut vernetzt werden, doch sie sind mittelprächtiger Standard, denen das Besondere fehlt. Und da der Konflikt rund um Reki und Ranga dieses Besondere tatsächlich hat, wirkt es beinahe so, als würden die anderen Dramen abgehängt werden.



Zu den Charakteren
Reki und Ranga als Hauptfiguren funktionieren, wie bereits geschrieben, hervorragend. Die Rolle das Protagonisten relativ schnell von Reki an Ranga weiterzugeben, unterstreicht nicht nur ihren Konflikt, sondern macht die Dynamik interessant und hebt sie von vergleichbaren Titeln ab.
Ranga ist jedoch im Vergleich zu Reki beinahe langweilig, was ich so zu Beginn nicht erwartet habe. Reki ist eigentlich der typische Shounen-Hauptcharakter, der sonst immer mit dem Kopf durch die Wand rast, aber hier überzeugt das Konzept auf voller Linie. Reki ist zwar wie vergleichbare Rollen alles andere als perfekt, doch während sich andere Shounen-Hauptcharaktere mit Glück, lautem Schreien oder der Kraft der Freundschaft zum Perfektionismus katapultieren, reagiert Reki auf das Scheitern wie ein ganz normaler Mensch. So fühlt man sich ihm schnell nahe und man leidet förmlich mit ihm mit, was der Serie eine ganz andere Art von Realismus gibt.

Der Nebencast ist leider nur besserer Standard, der kaum im Gedächtnis bleiben wird. Tausend mal gesehen, kann man dazu nur sagen. Ebenso bekannt sind die Charakterkonstellationen, -eigenschaften und Konflikte zwischen ihnen, sodass die Nebencharaktere schnell im allgemeinen Wust untergehen werden.

Wer jedoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird ist Antagonist ADAM.
Er hat diese extrem passionierte Art an sich, die schon leicht an einen Psychopathen erinnert und es einem nur eiskalt den Rücken hinunterlaufen lässt. Seine Geschichte und seine spätere Erlösung in seiner Rolle sind zwar ebenfalls nicht unerwartet, doch allein seine Figur als solche ist extrem einzigartig und spannend. Er ist der Typ Charakter, den man nicht einschätzen kann, dem man aber gleichzeitig auch alles zutrauen würde. Eine sehr explosive Mischung, die all seine Auftritte interessant macht und einen immer wieder in seinen Bann zurückzieht.


Fazit
„Sk8“ ist eine Serie, die ein unverbrauchtes Genre aufgreift und sich dabei als Solche schon von anderen Sport-Anime abgrenzt, die sich jedoch zu häufig in den Unrealismus eines Shounen verrennt. Im Endeffekt hatte ich dadurch das Gefühl, die Serie verliert den eigentlichen Kern seiner Erzählung, nämlich das hervorragend ausgearbeitete Kerndrama rund um Reki und Ranga, aus den Augen.

Das Kerndrama mit cleverer Erzähltechnik zu kombinieren, hebt die Geschichte gut von anderen Serien ab und wird emotional im Gedächtnis bleiben. Im Endeffekt hätte es hierfür jedoch nicht alle Charaktere der Serie gebraucht, was einen negativen Beigeschmack hinterlässt.

Ingesamt kann „Sk8“ für seine Laufzeit jedoch gut überzeugen und ist damit ein Anime, der selbst Sport-Anime-Hassern wie mir sehr gut gefallen wird.
Beitrag wurde zuletzt am 09.04.2021 um 09:46 geändert.
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